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Schottischer Liebstöckel / Mutterwurz

Ligusticum scoticum

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Ligusticum scoticum (Schottischer Liebstöckel, Mutterwurz) mit grünen Blättern und weißen Blütenständen auf aufrechten Stielen
Ligusticum scoticum (Schottischer Liebstöckel, Mutterwurz) mit grünen, gelappten Blättern und weißen Blütendolden
Ligusticum scoticum / Schottischer Liebstöckel (Mutterwurz)
Sommergrün
Weiß
Sonnig
Juni - August
bis zu 50 cm
ab 6,50 €
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Wuchs: Staude, aufrecht, buschig, horstbildend, 50 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 50 cm
Blatt: Sommergrün, gefiedert, dreieckige Form, glänzend, gekerbter Rand, dunkelgrün
Frucht: Spaltfrucht, Samen sind zum Verzehr geeignet
Blüte: Weiß, radförmig, einfach, in schirmförmigen Dolden zusammen, reichblühend, zierend
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Knäuelförmig
Boden: Frische, gut durchlässige und neutrale Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 5
Eigenschaften:
Die Ligusticum scoticum (Schottischer Liebstöckel / Mutterwurz) aus der Familie der Doldenblütler verströmt ein frisches Sellerie-Petersilien-Aroma. Mit dem feinen Aroma ist der Schottische...
Liebstöckelsehr gut für viele Gerichte einsetzbar. Dabei werden die jungen Blätter und Stängel sowie die Samen verwendet. Die schönen weißen Blüten der Bienenweide zeigen sich von Juni bis August. Geben Sie der Staude einen sonnigen Standort auf der Freifläche oder am Gehölzrand. Pflanzen Sie die sommergrüne Staude in kleinen Tuffs von 3 bis 10 Exemplaren mit 5 Stück pro Quadratmeter bei einem Pflanzabstand von 40 Zentimetern. Nehmen Sie einen Rückschnitt vor der Samenreife vor, um Selbstaussaat zu vermeiden. Ein Rückschnitt der Stängel sollte im Herbst bis Spätherbst geschehen. Die Ligusticum scoticum ist winterhart bei bis zu - 34,4 Grad Celsius.
Wuchs: Staude, aufrecht, buschig, horstbildend, 50 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 50 cm
Blatt: Sommergrün, gefiedert, dreieckige Form, glänzend, gekerbter Rand, dunkelgrün
Frucht: Spaltfrucht, Samen sind zum Verzehr geeignet
Blüte: Weiß, radförmig, einfach, in schirmförmigen Dolden zusammen, reichblühend, zierend
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Knäuelförmig
Boden: Frische, gut durchlässige und neutrale Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 5
Eigenschaften: Die Ligusticum scoticum (Schottischer Liebstöckel / Mutterwurz) aus der Familie der Doldenblütler verströmt ein frisches Sellerie-Petersilien-Aroma. Mit dem feinen Aroma ist der Schottische Liebstöckelsehr gut für viele Gerichte einsetzbar. Dabei werden die jungen Blätter und Stängel sowie die Samen verwendet. Die schönen weißen Blüten der Bienenweide zeigen sich von Juni bis August. Geben Sie der Staude einen sonnigen Standort auf der Freifläche oder am Gehölzrand. Pflanzen Sie die sommergrüne Staude in kleinen Tuffs von 3 bis 10 Exemplaren mit 5 Stück pro Quadratmeter bei einem Pflanzabstand von 40 Zentimetern. Nehmen Sie einen Rückschnitt vor der Samenreife vor, um Selbstaussaat zu vermeiden. Ein Rückschnitt der Stängel sollte im Herbst bis Spätherbst geschehen. Die Ligusticum scoticum ist winterhart bei bis zu - 34,4 Grad Celsius.

Der Schottische Liebstöckel, botanisch Ligusticum scoticum und auch als Mutterwurz bekannt, ist eine faszinierende Staude aus der Familie der Doldenblütler. Diese aromatische Küstenpflanze besticht nicht nur durch ihren kulinarischen Wert, sondern auch durch ihre ansprechende Erscheinung im Garten. Mit einer Wuchshöhe von etwa 50 Zentimetern, einer aufrechten, buschigen und horstbildenden Wuchsform sowie einer Blütezeit von Juni bis August bietet sie über viele Wochen hinweg einen attraktiven Anblick. Ihre weißen, radförmigen Blüten stehen in schirmförmigen Dolden zusammen und verströmen zusammen mit den Blättern ein unverwechselbares Aroma.

Schottischer Liebstöckel: Ein Portrait der aromatischen Küstenpflanze

Die Ligusticum scoticum ist eine vielseitige Pflanze, die sowohl den Kräutergarten als auch das Zierbeet bereichert. Ihre Herkunft aus Schottland prägt ihre Ansprüche und ihren Charakter. Als kleinerer Verwandter des gewöhnlichen Liebstöckels eignet sie sich auch für kompaktere Gartenbereiche und bringt eine besondere Note in die Gestaltung.

Herkunft und Wuchsform

Die Heimat des Schottischen Liebstöckels liegt, wie der Name bereits vermuten lässt, in den Küstenregionen Schottlands. Dort ist die Pflanze an sonnige, windexponierte Lagen mit durchlässigen Böden angepasst. Diese Herkunft erklärt auch ihre Robustheit und Winterhärte. In Kultur zeigt sich Ligusticum scoticum als horstbildende Staude, die durch ihre knäuelförmigen Wurzeln fest im Boden verankert ist. Der Wuchs ist kompakt und bildet mit der Zeit ansehnliche, dichte Büschel. Im Vergleich zu seinem größeren Verwandten, dem gewöhnlichen Liebstöckel, bleibt diese Art deutlich kleiner und zierlicher, was ihr den charmanten Beinamen „Zwerg-Liebstöckel“ eingebracht hat. Diese Eigenschaft macht sie zu einer idealen Wahl für Gärten, in denen der Platz begrenzt ist, aber dennoch nicht auf das charakteristische Aroma verzichtet werden soll.

Habitus und Wuchshöhe

Der Habitus der Mutterwurz ist ausgesprochen aufrecht und buschig. Die Stängel wachsen straff in die Höhe und verzweigen sich, besonders zur Blütezeit, locker. Die finale Wuchshöhe beträgt in der Regel etwa 50 Zentimeter, wobei sie unter optimalen Bedingungen auch leicht darüber liegen kann. Diese Maße machen die Pflanze zu einer perfekten mittelhohen Komponente in Staudenpflanzungen. Für eine flächige Wirkung empfiehlt sich eine Pflanzung in kleinen Tuffs von drei bis zehn Exemplaren. Bei der Planung sollte ein Pflanzabstand von etwa 40 Zentimetern eingehalten werden, was einer Menge von fünf Pflanzen pro Quadratmeter entspricht. So haben die einzelnen Horste genug Raum, sich voll zu entfalten, ohne sich gegenseitig zu bedrängen, und bilden dennoch einen geschlossenen, üppigen Eindruck.

Nach diesem ausführlichen Portrait der Pflanze widmen wir uns nun den konkreten Ansprüchen, die der Schottische Liebstöckel an seinen Standort und den Boden stellt. Nur wenn diese erfüllt sind, kann die Staude ihr volles Potenzial entfalten.

Standort und Bodenansprüche

Um die Ligusticum scoticum erfolgreich zu kultivieren, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Die Pflanze ist anspruchsvoll, aber bei Beachtung einiger Grundregeln problemlos zu halten. Ein passender Platz sorgt für gesundes Wachstum, reiche Blüte und die volle Ausbildung des charakteristischen Aromas in Blättern und Samen.

Der ideale Standort für Ligusticum scoticum

Der Schottische Liebstöckel ist eine ausgesprochene Sonnenanbeterin. Sie gedeiht am besten an sonnigen Plätzen, die über den größten Teil des Tages direktes Licht erhalten. Volle Sonneneinstrahlung fördert nicht nur die Blütenbildung, sondern intensiviert auch die ätherischen Öle in den Blättern, was für die kulinarische Nutzung von Vorteil ist. Ideal sind Freiflächen an sonniger Stelle, beispielsweise in Kräuterbeeten oder gemischten Staudenrabatten. Ebenso gut geeignet ist ein sonniger Gehölzrand, wo die Pflanze vor allzu starkem Wind etwas geschützt steht, aber dennoch ausreichend Licht erhält. Von schattigen Lagen ist abzuraten, da die Pflanze dort verkümmert, weniger blüht und das Laub an Aroma verliert. Die Exposition sollte möglichst warm sein, um die ursprünglichen Bedingungen der schottischen Küste nachzuahmen.

Bodenbeschaffenheit und pH-Wert

Neben dem Licht ist der Boden der zweite entscheidende Faktor für das Wohlbefinden der Mutterwurz. Der Untergrund sollte frisch sein, das bedeutet, er darf nicht dauerhaft austrocknen, aber auch keine Staunässe bilden. Eine gute Durchlässigkeit ist absolut essenziell, da die knäuelförmigen Wurzeln empfindlich auf stehendes Wasser reagieren und dann faulen können. Schwere, lehmige Böden sollten daher vor der Pflanzung durch die Einarbeitung von Sand oder feinem Kies verbessert werden. Der pH-Wert des Bodens sollte im neutralen Bereich liegen. Leicht saure oder leicht alkalische Böden werden in der Regel toleriert, extreme Werte sollten jedoch vermieden werden. Ein humoser, nährstoffreicher Gartenboden bildet die beste Grundlage. Vor der Pflanzung kann eine Gabe von reifem Kompost den Boden optimieren und für eine gute Startversorgung sorgen.

Nachdem der perfekte Platz gefunden ist, lohnt ein genauerer Blick auf die ästhetischen Qualitäten der Pflanze. Die Blüten und das Blattwerk des Schottischen Liebstöckels haben durchaus Zierwert.

Blüte und Blattwerk des Schottischen Liebstöckels

Die Ligusticum scoticum ist keine reine Nutzpflanze, sondern besitzt auch einen hohen Zierwert. Ihre Blüten und das dekorative Laub machen sie zu einer attraktiven Bereicherung für jedes Staudenbeet. Über viele Wochen hinweg bietet sie Insekten Nahrung und dem Betrachter einen anmutigen Anblick.

Die weißen Blütendolden

Die Blütezeit des Schottischen Liebstöckels erstreckt sich von Juni bis August. In dieser Periode erscheinen unzählige, kleine, weiße Blüten, die in großen, schirmförmigen Dolden zusammenstehen. Die Einzelblüten sind radförmig und einfach gebaut, was ihnen eine zarte, luftige Erscheinung verleiht. Die Pflanze ist reichblühend, sodass sich über dem Laub ein schimmernder, weißer Blütenschleier bildet. Diese Dolden sind nicht nur eine Augenweide, sondern haben auch eine wichtige ökologische Funktion: Als typischer Vertreter der Doldenblütler ist Ligusticum scoticum eine ausgezeichnete Bienenweide. Bienen, Schwebfliegen und andere bestäubende Insekten finden hier reichlich Nektar und Pollen. Nach der Blüte bilden sich Spaltfrüchte aus, die die Samen enthalten. Diese Samen sind, wie auch andere Pflanzenteile, zum Verzehr geeignet und können geerntet werden.

Das sommergrüne Laub der Mutterwurz

Das Blattwerk der Ligusticum scoticum ist sommergrün und damit über die gesamte Vegetationsperiode präsent. Die Blätter sind gefiedert und weisen eine charakteristische dreieckige Grundform auf. Die Oberfläche ist glänzend und die Farbe ein sattes, dunkles Grün, das einen schönen Kontrast zu den weißen Blüten bildet. Der Blattrand ist fein gekerbt, was der Pflanze eine filigrane Textur verleiht. Die Blätter entspringen wechselständig an den Stängeln und verströmen bei der geringsten Berührung ihr intensives, frisches Aroma. Eine spektakuläre Herbstfärbung zeigt die Pflanze in der Regel nicht; das Laub welkt im Herbst ab und wird dann entfernt. Der dekorative Wert des Laubes liegt vor allem in seiner Form, Farbe und der angenehmen, buschigen Struktur, die dem Beet auch außerhalb der Blütezeit Volumen verleiht.

Die vielseitigen Eigenschaften der Pflanze eröffnen zahlreiche Möglichkeiten für ihre Verwendung im Garten. Vom Nutzgarten bis zur Zierrabatte ist der Schottische Liebstöckel ein Gewinn.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten im Garten

Die Ligusticum scoticum ist eine echte Multitalent-Staude. Sie vereint kulinarischen Nutzen mit ökologischem Wert und ästhetischer Wirkung. Je nach Gartentyp und persönlichen Vorlieben kann sie in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden und erfüllt dort jeweils unterschiedliche Funktionen.

Als aromatische Kräuterpflanze

In erster Linie ist der Schottische Liebstöckel eine wertvolle Küchenpflanze. Sein Aroma wird als frisches Sellerie-Petersilien-Aroma beschrieben und gilt als feiner als das des normalen Liebstöckels. Dies macht ihn für viele Gerichte einsetzbar. Verwendet werden vor allem die jungen Blätter und Stängel, aber auch die Samen. Sie eignen sich hervorragend zum Würzen von Suppen und Eintopfgerichten und können auch roh verzehrt werden. Die Blätter sind besonders gut für Suppen geeignet. Im Kräutergarten sollte die Pflanze einen sonnigen, leicht zugänglichen Platz erhalten, um die Ernte zu erleichtern. Durch den regelmäßigen Schnitt für die Küche bleibt der Wuchs kompakt und buschig.

Gestaltung von Freiflächen und Gehölzrändern

Neben dem reinen Nutzgarten findet die Mutterwurz auch in Ziergärten ihren Platz. Auf Freiflächen an sonniger Stelle auf frischem Boden kann sie in gemischten Staudenbeeten eingesetzt werden. Ihre aufrechte, horstige Form gibt der Pflanzung Struktur, während die weißen Blütendolden für Leichtigkeit sorgen. Ebenso gut geeignet ist der sonniger Gehölzrand auf frischem Boden. Hier profitiert sie von der leichten Beschattung durch höhere Gehölze in den Morgen- oder Abendstunden, während sie dennoch genügend Sonne erhält. In solchen Lagen wirkt sie natürlich und passt gut in naturnahe Gartengestaltungen. Die Pflanzung in Tuffs, wie empfohlen, verstärkt die Wirkung und schafft einen harmonischen Übergang zwischen verschiedenen Gartenbereichen.

Die Bienenweide Ligusticum scoticum

Ein weiterer, wichtiger Aspekt der Verwendung ist der ökologische Nutzen. Wie bereits erwähnt, ist die Pflanze eine wertvolle Bienenweide. Wer einen Beitrag zur Förderung der Insektenvielfalt leisten möchte, sollte den Schottischen Liebstöckel daher in seinen Garten integrieren. Die lang anhaltende Blüte von Juni bis August bietet über einen kritischen Zeitraum hinweg kontinuierlich Nahrung. Ideal ist die Kombination mit anderen nektarreichen Stauden, um ein üppiges Buffet für Bestäuber zu schaffen. Diese Verwendung macht die Staude zu einer perfekten Wahl für Naturgärten, Bauerngärten oder jeden Garten, der nicht nur schön, sondern auch lebendig sein soll.

Um die Wirkung der Pflanze im Beet noch zu steigern, ist die Wahl der richtigen Begleiter entscheidend. Gut kombinierte Pflanzpartner unterstreichen die Vorzüge des Schottischen Liebstöckels.

Pflanzpartner für den Schottischen Liebstöckel

Die richtige Nachbarschaft kann die Schönheit und Funktionalität einer Pflanze enorm steigern. Für Ligusticum scoticum eignen sich besonders Partner, die ähnliche Standortansprüche haben und entweder kontrastierende oder harmonierende Akzente setzen. Die folgenden Kombinationen haben sich in der Praxis bewährt.

Kombinationen mit Küstenpflanzen

Da der Schottische Liebstöckel selbst eine Küstenpflanze ist, liegt die Kombination mit anderen Arten aus ähnlichen Lebensräumen nahe. Ein hervorragender Partner ist der Küsten-Meerkohl oder Strandkohl (Crambe maritima). Diese imposante Staude mit ihren großen, blaugrünen Blättern und den weißen Blütenwolken bildet einen dramatischen Kontrast zur feineren Textur der Mutterwurz. Beide teilen die Vorliebe für sonnige, durchlässige Standorte. Eine weitere passende Küstenpflanze ist der Blut-Ampfer (Rumex sanguineus). Seine dunkelroten Blattadern und -stiele setzen einen faszinierenden Farbakzent neben dem dunkelgrünen Laub des Liebstöckels. Diese Kombinationen sind nicht nur optisch reizvoll, sondern auch pflegeleicht, da alle Partner robust und anspruchslos sind.

Aromatische Beetpartner

Im Kräuter- oder Gemüsebeet kann Ligusticum scoticum mit anderen aromatischen Pflanzen kombiniert werden, die ebenfalls sonnige und frische Böden bevorzugen. Ein idealer Begleiter ist die Stauden-Rucola oder Wilde Rauke (Diplotaxis tenuifolia). Diese mehrjährige Pflanze mit ihren schmalen, scharf schmeckenden Blättern ergänzt das Sellerie-Petersilien-Aroma des Liebstöckels perfekt. Gemeinsam bilden sie eine ergiebige und geschmacklich vielfältige Ernteecke. Auch mediterrane Kräuter wie Thymian (Thymus vulgaris) oder Berg-Bohnenkraut (Satureja montana) passen gut, sofern der Boden ausreichend durchlässig ist. Sie bevorzugen zwar trockenere Böden, kommen aber in Mischpflanzungen mit guter Drainage oft gut zurecht und bilden mit ihrem niedrigeren, teppichbildenden Wuchs einen schönen Unterwuchs für die aufrechte Mutterwurz.

Damit die Pflanze und ihre Partner über viele Jahre gesund und attraktiv bleiben, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen erforderlich. Diese sind nicht aufwendig, sollten aber beachtet werden.

Pflege und Überwinterung

Der Schottische Liebstöckel ist eine robuste und pflegeleichte Staude. Bei richtiger Standortwahl sind die notwendigen Arbeiten überschaubar. Ein gezielter Schnitt, eine angemessene Wasserversorgung und das Wissen um die Winterhärte garantieren langfristigen Erfolg mit dieser vielseitigen Pflanze.

Schnittmaßnahmen bei Ligusticum scoticum

Für die Pflege der Mutterwurz sind zwei Schnittzeitpunkte besonders wichtig. Zum einen sollte ein Rückschnitt vor der Samenreife erfolgen, wenn man eine unkontrollierte Selbstaussaat vermeiden möchte. Dazu schneidet man die verblühten Dolden ab, sobald sie welken, aber bevor die Samen ausfallen. Dies fördert bei manchen Pflanzen auch eine Nachblüte. Der zweite, grundlegende Rückschnitt betrifft die gesamte Pflanze: Ein Rückschnitt der Stängel sollte im Herbst bis Spätherbst erfolgen. Dabei werden alle abgestorbenen Pflanzenteile bodennah entfernt. Dies hält das Beet sauber und beugt Pilzkrankheiten vor, die in feuchtem, altem Laub überwintern könnten. Bei der Ernte für die Küche kann man ebenfalls zurückschneiden; hierbei sollte man jedoch nicht zu radikal vorgehen, um die Pflanze nicht zu schwächen.

Gießen und Düngen

Die Wasserversorgung sollte dem Bedarf an einem frischen Boden angepasst werden. In längeren Trockenperioden, besonders nach der Pflanzung und in sandigen Böden, ist gelegentliches Gießen erforderlich. Der Boden sollte zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen, aber nie völlig austrocknen. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Beim Düngen ist der Schottische Liebstöckel genügsam. Eine jährliche Gabe von reifem Kompost im Frühjahr deckt den Nährstoffbedarf in der Regel vollständig ab. Auf mineralische Volldünger kann verzichtet werden, da ein Übermaß an Stickstoff zwar das Blattwachstum fördert, aber das Aroma und die Blühfreudigkeit mindern kann. In sehr mageren Böden kann eine zweite, leichte Kompostgabe im Frühsommer sinnvoll sein.

Winterhärte und Vermehrung

Die Ligusticum scoticum ist ausgesprochen winterhart. Sie verträgt Temperaturen von bis zu -34,4 Grad Celsius und wird der Winterhärtezone Z4 zugeordnet. In unseren Breiten benötigt sie daher in der Regel keinen speziellen Winterschutz. Das Laub stirbt im Herbst ab und die Pflanze zieht sich in ihre knäuelförmigen Wurzeln zurück, um im nächsten Frühjahr wieder auszutreiben. Eine leichte Abdeckung mit Reisig kann in sehr exponierten Lagen oder bei späten, strengen Frösten ohne schützende Schneedecke sinnvoll sein. Die Vermehrung kann durch Teilung des Horstes im Frühjahr oder Herbst erfolgen. Dies verjüngt ältere Pflanzen und erhält ihre Vitalität. Die Aussaat ist ebenfalls möglich, erfordert aber etwas Geduld, da es sich um einen Kaltkeimer handeln kann. Die Samen sollten nach der Reife geerntet und möglichst frisch ausgesät oder kühl und trocken bis zur Aussaat im nächsten Frühjahr gelagert werden.

Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf einige interessante Hintergrundinformationen, die diese besondere Staude umgeben.

Wissenswertes über Ligusticum scoticum

Über den praktischen Nutzen und die gärtnerischen Aspekte hinaus verbirgt sich hinter dem Schottischen Liebstöckel auch eine interessante Geschichte und Botanik. Einige Fakten runden das Bild dieser bemerkenswerten Pflanze ab.

Kulturgeschichte und botanische Besonderheiten

Der botanische Gattungsname „Ligusticum“ leitet sich von der italienischen Region Ligurien ab, wo eine andere Art dieser Gattung verbreitet ist. Das Artepitheton „scoticum“ verweist eindeutig auf die schottische Herkunft. Der deutsche Name „Mutterwurz“ deutet auf eine historische Verwendung in der Volksheilkunde hin, möglicherweise im Zusammenhang mit Frauenleiden, auch wenn konkrete Belege für Ligusticum scoticum hierfür fehlen. Als Mitglied der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) teilt sie die typischen Merkmale dieser Gruppe: hohle Stängel, gefiederte Blätter und die charakteristischen Doppeldolden als Blütenstand. Die Tatsache, dass die Pflanze kleiner bleibt als der gewöhnliche Liebstöckel (Levisticum officinale), macht sie zu einer attraktiven Alternative für den Garten. Ihre Samen, Blätter und Stängel sind ungiftig und zum Verzehr geeignet, was sie zu einer sicheren Wahl für Hausgärten mit Kindern oder Haustieren macht. In ihrer Heimat Schottland war sie wohl eine geschätzte Wildpflanze, die sowohl als Gewürz als auch als vitaminreiche Nahrungsquelle diente.

Name Deutsch: Schottischer Liebstöckel / Mutterwurz.
Name Botanisch: Ligusticum scoticum.
Wuchs: Staude, aufrecht, buschig, horstbildend, 50 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 50 cm.
Blatt: Sommergrün, gefiedert, dreieckige Form, glänzend, gekerbter Rand, dunkelgrün.
Frucht: Spaltfrucht, Samen sind zum Verzehr geeignet.
Blüte: Weiß, radförmig, einfach, in schirmförmigen Dolden zusammen, reichblühend, zierend.
Blütezeit: Juni bis August.
Wurzeln: Knäuelförmig.
Boden: Frische, gut durchlässige und neutrale Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 5.
Eigenschaften: Die Ligusticum scoticum (Schottischer Liebstöckel / Mutterwurz) aus der Familie der Doldenblütler verströmt ein frisches Sellerie-Petersilien-Aroma. Mit dem feinen Aroma ist der Schottische Liebstöckelsehr gut für viele Gerichte einsetzbar. Dabei werden die jungen Blätter und Stängel sowie die Samen verwendet. Die schönen weißen Blüten der Bienenweide zeigen sich von Juni bis August. Geben Sie der Staude einen sonnigen Standort auf der Freifläche oder am Gehölzrand. Pflanzen Sie die sommergrüne Staude in kleinen Tuffs von 3 bis 10 Exemplaren mit 5 Stück pro Quadratmeter bei einem Pflanzabstand von 40 Zentimetern. Nehmen Sie einen Rückschnitt vor der Samenreife vor, um Selbstaussaat zu vermeiden. Ein Rückschnitt der Stängel sollte im Herbst bis Spätherbst geschehen. Die Ligusticum scoticum ist winterhart bei bis zu - 34,4 Grad Celsius..
Detaillierte Beschreibung:

Der Schottische Liebstöckel, botanisch Ligusticum scoticum und auch als Mutterwurz bekannt, ist eine faszinierende Staude aus der Familie der Doldenblütler. Diese aromatische Küstenpflanze besticht nicht nur durch ihren kulinarischen Wert, sondern auch durch ihre ansprechende Erscheinung im Garten. Mit einer Wuchshöhe von etwa 50 Zentimetern, einer aufrechten, buschigen und horstbildenden Wuchsform sowie einer Blütezeit von Juni bis August bietet sie über viele Wochen hinweg einen attraktiven Anblick. Ihre weißen, radförmigen Blüten stehen in schirmförmigen Dolden zusammen und verströmen zusammen mit den Blättern ein unverwechselbares Aroma.

Schottischer Liebstöckel: Ein Portrait der aromatischen Küstenpflanze

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Anaphalis triplinervis
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Wuchsendhöhe: 20 - 30 cm
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Graugrün
Blüte: Grauweiß
Blütezeit: Juli - September
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Anaphalis triplinervis
Name
deutsch:
Dreinerviges Perlkörbchen
4,25 € *
Centranthus ruber 'Albus'
(1)
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Wuchsendhöhe: bis zu 60 cm
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Grün
Blüte: Weiß
Blütezeit: Juni - September
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Centranthus ruber 'Albus'
Name
deutsch:
Spornblume 'Albus'
ab 3,75 € *
Chelone obliqua
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: bis zu 80 cm
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Grün
Blüte: Dunkelrosa
Blütezeit: Juli - Oktober
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Chelone obliqua
Name
deutsch:
Schlangenkopf
ab 4,25 € *
Chelone obliqua 'Alba'
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: bis zu 80 cm
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Grün
Blüte: Weiß
Blütezeit: Juli - Oktober
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Chelone obliqua 'Alba'
Name
deutsch:
Schlangenkopf 'Alba'
ab 4,25 € *
Platycodon grandiflorus 'Mariesii'
(4)
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: bis zu 50 cm
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Blaugrün
Blüte: Dunkelblau bis violett
Blütezeit: Juli - August
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Platycodon grandiflorus 'Mariesii'
Name
deutsch:
Ballonblume 'Mariesii'
3,75 € *
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Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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