| Wuchs: | Polsterbildend, horstbildend |
| Wuchshöhe: | bis zu 15 cm |
| Blatt: | Sommergrün, handförmig, graugrün mit weißer Randung |
| Frucht: | Unscheinbar |
| Blüte: | Grünlich gelb, einfache Einzelblüte, verzweigter Blütenstand, unbedeutende Blütenform |
| Blütezeit: | Juni bis Juli |
| Boden: | Frisch, gut durchlässig, neutral |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 13 |
| Eigenschaften: |
Die Alchemilla faeroensis var. pumila (Färöer-Frauenmantel) entzückt nicht nur Topfgärtnerinnen und Freundinnen von Miniaturpflanzen. Mit seinem kräftigen graugrünen Laub, den zarten...
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| Wuchs: | Polsterbildend, horstbildend |
| Wuchshöhe: | bis zu 15 cm |
| Blatt: | Sommergrün, handförmig, graugrün mit weißer Randung |
| Frucht: | Unscheinbar |
| Blüte: | Grünlich gelb, einfache Einzelblüte, verzweigter Blütenstand, unbedeutende Blütenform |
| Blütezeit: | Juni bis Juli |
| Boden: | Frisch, gut durchlässig, neutral |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 13 |
| Eigenschaften: | Die Alchemilla faeroensis var. pumila (Färöer-Frauenmantel) entzückt nicht nur Topfgärtnerinnen und Freundinnen von Miniaturpflanzen. Mit seinem kräftigen graugrünen Laub, den zarten gelbgrünen Blüten (Juni bis Juli) und einer zarten Höhe von bis zu 15 cm muss man diesen niedlichen Frauenmantel in sein Herz schließen. Perfekt geeignet ist der Färöer-Frauenmantel wegen seiner Größe für den Vordergrund von Pflanzschalen, z. B. als Partner für Miniatur-Hosta, für Pflanzungen in Steinanlagen, Fels-Steppen oder Matten an einer sonnigen bis halbschattigen Stelle. Pflanzen Sie die sommergrüne Staude dort einzeln oder in kleinen Tuffs von 1-3 oder bis 5 Stück mit 13 Stück pro Quadratmeter und halten Sie einen Pflanzabstand von etwa 20-30 cm ein. An optimalen Standorten ist kaum Pflege nötig. Sie sollten dennoch am besten Schneeschutz im Winter gewähren. Die Alchemilla faeroensis var. pumila ist winterhart bis zu einer Temperatur von -28,8 Grad Celsius. |
- Portrait des Färöer-Frauenmantels
- Ideale Standortbedingungen
- Blütenpracht und Laubschmuck des Färöer-Frauenmantels
- Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten
- Harmonische Pflanzpartner für Alchemilla faeroensis var. pumila
- Pflegeleicht und robust
- Wissenswertes über den Färöer-Frauenmantel
Der Färöer-Frauenmantel, botanisch Alchemilla faeroensis var. pumila, ist eine bezaubernde, kleinwüchsige Staude, die mit ihrem graugrünen, handförmigen Laub und den zarten, grünlich gelben Blüten von Juni bis Juli begeistert. Seine polsterbildende, horstige Wuchsform und eine maximale Höhe von etwa 15 cm machen ihn zu einer idealen Besetzung für den Vordergrund in Pflanzschalen, Steinanlagen oder naturnahen Pflanzmatten. Diese sommergrüne Pflanze besticht durch ihre Anspruchslosigkeit und Winterhärte, wobei sie frische, gut durchlässige Böden an sonnigen Standorten bevorzugt. Mit einer empfohlenen Pflanzdichte von 13 Stück pro Quadratmeter und einem Pflanzabstand von 20–30 cm entstehen dichte, attraktive Bestände, die kaum Pflege benötigen und bis zu Temperaturen von -28,8 Grad Celsius winterhart sind.
Portrait des Färöer-Frauenmantels
Der Färöer-Frauenmantel, wissenschaftlich als Alchemilla faeroensis var. pumila bezeichnet, ist eine Staude von besonderem Charme, die durch ihre Miniaturgröße und anmutige Erscheinung besticht. Im folgenden Abschnitt werden die wesentlichen Merkmale dieser Pflanze vorgestellt, von ihrer natürlichen Herkunft bis hin zu den spezifischen Wuchseigenschaften, die sie für eine Vielzahl von Gartensituationen prädestinieren.
Herkunft und Wuchs
Die Alchemilla faeroensis var. pumila stammt ursprünglich von den Färöer-Inseln, einer abgelegenen Inselgruppe im Nordatlantik, was ihr den deutschen Namen Färöer-Frauenmantel verleiht. Diese Herkunft erklärt ihre ausgeprägte Robustheit und Anpassungsfähigkeit an kühle, maritime Klimabedingungen. Der Wuchs dieser Staude ist charakteristisch polsterbildend und horstig, was bedeutet, dass sie dichte, kompakte Büschel ausbildet, die sich langsam, aber stetig ausbreiten. Diese Wuchsform macht sie besonders geeignet für die Pflanzung in kleinen Tuffs, beispielsweise mit 1–3 oder bis zu 5 Exemplaren, um natürliche, dichte Bestände zu schaffen. Die horstartige Entwicklung verhindert ein unkontrolliertes Wuchern und erleichtert die Integration in gestaltete Pflanzungen, wo sie als strukturgebendes Element dienen kann.
Habitus und Größenverhältnisse
Mit einer Wuchshöhe von lediglich bis zu 15 cm gehört der Färöer-Frauenmantel zu den niedrigsten Vertretern seiner Gattung, was ihn perfekt für den Einsatz im Vordergrund von Beeten oder in Gefäßen qualifiziert. Sein Habitus ist ausgesprochen kompakt und bodennah, wodurch er selbst in beengten Räumen wie Steingärten oder Pflanzschalen optimal zur Geltung kommt. Die empfohlene Pflanzdichte von 13 Stück pro Quadratmeter unterstreicht seine Eignung für flächige Bepflanzungen, bei denen ein dichter, teppichartiger Effekt erwünscht ist. Ein Pflanzabstand von etwa 20–30 cm gewährleistet, dass die einzelnen Horste genügend Raum zur Entwicklung haben, ohne sich zu stark zu bedrängen. Diese Maße sind entscheidend für eine gesunde Entwicklung und eine langfristig attraktive Optik, da sie Licht und Luftzirkulation ermöglichen.
Ideale Standortbedingungen
Um die volle Schönheit und Vitalität des Färöer-Frauenmantels zu entfalten, sind passende Standortbedingungen unerlässlich. Dieser Abschnitt erläutert detailliert die Anforderungen an Licht, Exposition und Boden, die für ein optimales Gedeihen dieser Staude sorgen. Eine sorgfältige Standortwahl bildet die Grundlage für eine langjährige, pflegeleichte Kultur.
Licht und Exposition
Der Färöer-Frauenmantel bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort, wobei vollsonnige Lagen in der Regel zu einer kompakteren Wuchsform und einer intensiveren Laubfärbung führen. In halbschattigen Bereichen, beispielsweise am Gehölzrand oder unter lichten Sträuchern, gedeiht er ebenfalls gut, solange ausreichend Licht für die Photosynthese vorhanden ist. Eine Exposition nach Süden oder Westen ist ideal, da sie die nötige Wärme und Helligkeit bietet. In Regionen mit sehr heißen Sommern kann ein leichter Nachmittagsschatten vor übermäßiger Hitze schützen und die Bodenfeuchtigkeit länger konservieren. Generell ist die Pflanze anpassungsfähig, aber zu tiefe Schattenlagen sollten vermieden werden, da sie zu langen, instabilen Trieben und einer verminderten Blütenbildung führen können.
Bodenansprüche des Alchemilla faeroensis var. pumila
Die Bodenansprüche des Alchemilla faeroensis var. pumila sind moderat, aber für ein gesundes Wachstum entscheidend. Ein frischer, gut durchlässiger Boden mit neutralem pH-Wert bildet die ideale Grundlage. Frisch bedeutet dabei, dass der Boden gleichmäßig feucht, aber nicht staunass sein sollte; regelmäßiges Gießen in Trockenperioden ist daher empfehlenswert. Die gute Durchlässigkeit ist besonders wichtig, um Staunässe zu verhindern, die zu Wurzelfäule führen kann – eine Mischung aus sandigem Lehm oder die Einarbeitung von Kies oder Sand in schwere Böden verbessert die Drainage erheblich. Neutrale pH-Werte im Bereich von 6,5 bis 7,5 werden gut vertragen, leichte Schwankungen in den sauren oder alkalischen Bereich sind meist unproblematisch. Schwere, verdichtete Tonböden sollten vor der Pflanzung mit Sand oder Kompost aufgelockert werden, um die notwendige Struktur zu schaffen.
Blütenpracht und Laubschmuck des Färöer-Frauenmantels
Der Färöer-Frauenmantel besticht nicht nur durch seine zierliche Statur, sondern auch durch sein attraktives Blüten- und Blattwerk. In diesem Abschnitt werden die charakteristischen Merkmale seiner Blüten und Blätter ausführlich beschrieben, die zusammen ein harmonisches Gesamtbild ergeben und über die gesamte Vegetationsperiode hinweg dekorativ wirken.
Die zarten Blüten
Die Blütezeit des Färöer-Frauenmantels erstreckt sich von Juni bis Juli, in milden Jahren oder bei optimalen Bedingungen gelegentlich auch bis in den August hinein. Die Blüten sind in einer grünlich gelben Farbe gehalten, die dezent und natürlich wirkt und sich gut in naturnahe Pflanzungen einfügt. Es handelt sich um einfache Einzelblüten, die in einem verzweigten Blütenstand angeordnet sind; diese lockere Anordnung verleiht der Pflanze eine luftige, fast schwebende Erscheinung. Die Blütenform wird als unbedeutend beschrieben, was bedeutet, dass sie nicht durch große, auffällige Blütenblätter besticht, sondern vielmehr durch ihre zarte, feine Textur und die filigrane Gesamtwirkung. Dennoch tragen sie wesentlich zum Charme der Staude bei, besonders wenn sie im Gegenlicht schimmern oder von Tautropfen bedeckt sind. Nach der Blüte bilden sich unscheinbare Früchte, die optisch kaum in Erscheinung treten und oft unbemerkt bleiben.
Das dekorative Blattwerk
Das Laub des Färöer-Frauenmantels ist sommergrün und stellt einen ganzjährigen Blickfang dar, selbst außerhalb der Blütezeit. Die Blätter sind handförmig und in der Regel 5–7-teilig, was ihnen ein elegantes, fast ornamentales Aussehen verleiht. Ihre Farbe ist ein charakteristisches Graugrün, das eine beruhigende, neutrale Basis für bunte Blütenpartner bildet. Ein besonderes Merkmal ist die weiße Randung der Blätter, die einen feinen Kontrast zum Blattinneren setzt und die Konturen betont; diese helle Umrandung ähnelt der des Berg-Frauenmantels und trägt wesentlich zur optischen Auszeichnung der Pflanze bei. Die Blattstruktur ist leicht behaart, was bei Regen oder Tau zu dem typischen Effekt führt, dass Wassertropfen wie Perlen auf der Oberfläche liegen bleiben – ein Phänomen, das schon im Mittelalter bewundert wurde. Im Herbst verfärbt sich das Laub gelegentlich in warme Gelbtöne, bevor es abfällt, und rundet so das Jahreszeitenbild ab.
Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten
Dank seiner kompakten Größe und anspruchslosen Natur bietet der Färöer-Frauenmantel eine breite Palette an Einsatzmöglichkeiten im Garten. Dieser Abschnitt stellt drei konkrete Verwendungsbereiche vor, die ideal zu den Eigenschaften dieser Staude passen und kreative Gestaltungsideen liefern.
Im Steingarten und Fels-Steppen
Der Färöer-Frauenmantel ist prädestiniert für die Bepflanzung von Steinanlagen und Fels-Steppen, wo sein niedriger, polsterbildender Wuchs perfekt zur Geltung kommt. In solchen Lebensbereichen füllt er Lücken zwischen Steinen, umspielt Felsbrocken mit seinem graugrünen Laub und schafft weiche Übergänge zu anderen Steingartenpflanzen. Die frischen, durchlässigen Bodenverhältnisse, die in Steingärten oft vorherrschen, entsprechen genau seinen Ansprüchen. Durch die Pflanzung in kleinen Tuffs von 1–3 Exemplaren entstehen natürliche, dichte Polster, die Erosion mindern und das Mikroklima verbessern. Ideal ist eine sonnige bis halbschattige Exposition, wie sie in vielen Steingärten gegeben ist, um eine optimale Entwicklung zu gewährleisten. Diese Verwendung unterstreicht die Anpassungsfähigkeit der Pflanze an extreme Standorte und ihre Rolle als strukturgebendes Element in minimalistischen Gestaltungen.
Als Vordergrundpflanze in Gefäßen
In Pflanzschalen, Töpfen oder anderen Gefäßen macht der Färöer-Frauenmantel eine ausgezeichnete Figur als Vordergrundpflanze, wo er mit seiner Höhe von bis zu 15 cm niedrige Akzente setzt. Seine polsterbildende Wuchsform füllt den vorderen Bereich von Gefäßen dicht und gleichmäßig aus, ohne zu überwuchern, und bildet einen ruhigen Rahmen für höhere Begleitpflanzen. Als Partner eignen sich beispielsweise Miniatur-Hosta (Hosta-Hybriden), mit denen er kontrastreiche Kombinationen aus feinem Laub und breiteren Blättern bildet. Die gute Drainage, die in Gefäßen durch eine Dränageschicht gewährleistet werden kann, kommt seinen Bodenansprüchen entgegen. Regelmäßiges Gießen ist hier besonders wichtig, da der Wurzelraum begrenzt ist und schneller austrocknet. Diese Verwendung eröffnet auch auf Balkonen, Terrassen oder in Innenhöfen Möglichkeiten, den Charme dieser Staude zu genießen.
Pflanzung in Matten
Für Matten an sonniger bis halbschattiger Stelle ist der Färöer-Frauenmantel ebenfalls bestens geeignet, da er dichte, teppichartige Bestände bildet, die Unkraut unterdrücken und den Boden schützen. In naturnahen Gärten oder extensiven Begrünungen kann er als Bodendecker eingesetzt werden, der mit seiner graugrünen Farbe einen neutralen Hintergrund für bunte Stauden schafft. Die empfohlene Pflanzdichte von 13 Stück pro Quadratmeter sorgt für eine schnelle, lückenlose Bedeckung, wenn der Pflanzabstand von 20–30 cm eingehalten wird. Frische Bodenverhältnisse sind in Matten oft gegeben, besonders in leicht feuchten Senken oder entlang von Wegrändern. Diese Verwendung fördert die Biodiversität, da die Blüten Insekten anlocken und die dichte Struktur Kleintieren Unterschlupf bietet. Sie eignet sich besonders für großflächige, pflegearme Anlagen, wo der Färöer-Frauenmantel seine Robustheit voll ausspielen kann.
Harmonische Pflanzpartner für Alchemilla faeroensis var. pumila
Die richtige Begleitung kann die Wirkung des Färöer-Frauenmantels im Garten erheblich steigern. In diesem Abschnitt werden passende Pflanzpartner vorgestellt, die sowohl ästhetisch als auch standörtlich harmonieren und so attraktive, dauerhafte Pflanzgemeinschaften bilden.
Begleiter für kleinräumige Anlagen
In Steingärten oder Gefäßen, wo der Platz begrenzt ist, bieten sich niedrige, kompakte Stauden als Begleiter für den Färöer-Frauenmantel an. Die bereits erwähnte Miniatur-Hosta (Hosta-Hybriden) bildet mit ihren breiten, oft bläulichen oder panaschierten Blättern einen schönen Kontrast zum fein geteilten Laub des Frauenmantels. Ebenso passen Steinbrech-Arten (Saxifraga), wie der Moos-Steinbrech (Saxifraga arendsii), die ähnliche Standortansprüche an frische, durchlässige Böden stellen und mit ihren rosa oder weißen Blüten farbliche Akzente setzen. Auch Polster-Phlox (Phlox subulata) ist eine gute Wahl, da er ebenfalls sonnige Lagen bevorzugt und mit seinen leuchtenden Blütenteppichen im Frühjahr eine frühere Blütezeit bietet, die sich mit der des Frauenmantels im Juni/Juli abwechselt. Diese Kombinationen schaffen abwechslungsreiche, ganzjährig attraktive Ensembles, die pflegeleicht sind und sich gegenseitig in ihrer Entwicklung unterstützen.
Kombinationen für strukturelle Kontraste
Für strukturelle Kontraste in größeren Beeten oder an Gehölzrändern können höhere Stauden mit aufrechterem Wuchs den niedrigen, polsterbildenden Alchemilla faeroensis var. pumila ergänzen. Ziergräser wie das Zwerg-Blaugras (Sesleria nitida) oder die Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa) bieten mit ihren feinen Halmen und luftigen Blütenständen einen vertikalen Akzent, der die horizontale Ausbreitung des Frauenmantels betont. Blütenstauden wie die Katzenminze (Nepeta faassenii) oder der Storchschnabel (Geranium sanguineum) bringen mit ihren violetten oder roten Blüten farbliche Impulse, die sich gut mit dem grünlich gelben Flor des Frauenmantels kombinieren lassen. Wichtig ist, dass alle Partner ähnliche Standortbedingungen – sonnig bis halbschattig, frischer, durchlässiger Boden – teilen, um Konkurrenz zu minimieren. Solche Pflanzungen wirken natürlich und dynamisch, da sie unterschiedliche Wuchshöhen und Texturen vereinen und über lange Zeiträume hinweg attraktiv bleiben.
Pflegeleicht und robust
Der Färöer-Frauenmantel gilt als äußerst pflegeleicht, was ihn zu einer idealen Staude für Gartenanfänger und erfahrene Gärtner gleichermaßen macht. Dieser Abschnitt gibt detaillierte Hinweise zu Gießen, Düngen, Schnitt, Vermehrung und Überwinterung, um eine langfristig gesunde Entwicklung zu gewährleisten.
Gießen und Düngen
Beim Gießen ist darauf zu achten, dass der Boden frisch, also gleichmäßig feucht, aber nicht nass gehalten wird. In der Anwachsphase nach der Pflanzung sollte regelmäßig gewässert werden, um die Wurzelbildung zu fördern; danach reicht in der Regel natürlicher Regenfall, außer in längeren Trockenperioden, wo zusätzliches Gießen empfehlenswert ist. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann – eine gute Drainage ist daher essenziell. Düngen ist bei dieser anspruchslosen Staude meist nicht notwendig, besonders wenn der Boden vor der Pflanzung mit Kompost angereichert wurde. Einmal im Jahr, idealerweise im Frühjahr, kann eine leichte Gabe von organischem Dünger wie Hornspänen oder Kompost das Wachstum unterstützen, ohne dass es zu einer Überdüngung kommt. Übermäßiges Düngen sollte vermieden werden, da es zu weichem, anfälligem Wuchs führen kann.
Schnitt und Vermehrung des Färöer-Frauenmantels
Ein Rückschnitt des Färöer-Frauenmantels ist in der Regel nicht erforderlich, da die Pflanze von Natur aus kompakt wächst. Gelegentlich können verblühte Blütenstände entfernt werden, um die Optik zu verbessern und eine eventuelle Selbstaussaat zu kontrollieren; dies ist aber kein Muss. Im Spätwinter oder frühen Frühjahr kann altes, abgestorbenes Laub vorsichtig abgeschnitten werden, um Platz für den neuen Austrieb zu schaffen – dabei ist darauf zu achten, die frischen Triebe nicht zu beschädigen. Zur Vermehrung eignet sich die Teilung der Horste im Frühjahr oder Herbst, wenn die Pflanze gut eingewachsen ist. Dazu wird der Wurzelballen vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Messer oder Spaten in mehrere Teile geteilt, wobei jedes Teilstück ausreichend Wurzeln und Triebe enthalten sollte. Diese Teilstücke können sofort wieder eingepflanzt werden und wachsen in der Regel schnell an. Eine Vermehrung durch Aussaat ist möglich, aber weniger verbreitet, da die Samen unscheinbar sind und die Sortenechtheit nicht immer gewährleistet ist.
Überwinterung und Winterschutz
Der Färöer-Frauenmantel ist winterhart bis zu Temperaturen von -28,8 Grad Celsius, was der Winterhärtezone Z7 entspricht, und übersteht normale Winter in Mitteleuropa problemlos. In sehr kalten Regionen oder bei Kahlfrost ohne schützende Schneedecke wird ein leichter Winterschutz empfohlen, beispielsweise eine Abdeckung mit Reisig oder Laub, um die Wurzeln vor extremen Temperaturschwankungen zu schützen. Dieser Schutz sollte luftdurchlässig sein, um Fäulnis zu vermeiden, und im Frühjahr rechtzeitig entfernt werden, sobald die Frostgefahr vorbei ist. In Gefäßen ist die Frosthärte etwas reduziert, da der Wurzelballen stärker exponiert ist; hier kann das Einpacken des Topfes mit Noppenfolie oder das Eingraben im Garten die Überwinterung sicherer machen. Generell ist die Pflanze robust und erholt sich auch nach strengen Wintern zuverlässig, solange die Standortbedingungen stimmen.
Wissenswertes über den Färöer-Frauenmantel
Über die rein gärtnerischen Aspekte hinaus birgt der Färöer-Frauenmantel interessante historische und kulturelle Hintergründe. Dieser Abschnitt beleuchtet Wissenswertes rund um diese Staude, das ihr eine zusätzliche Dimension verleiht und die Faszination für diese besondere Pflanze vertieft.
Geschichte und Herkunft
Der Frauenmantel allgemein, und damit auch der Färöer-Frauenmantel, blickt auf eine lange Geschichte zurück und galt bereits im Mittelalter als wahres Wunderkraut, dem heilende Kräfte zugeschrieben wurden. Sein botanischer Name Alchemilla leitet sich von "Alchemie" ab, da die in der Mitte der Blätter gesammelten Tautropfen von Alchemisten für ihre Experimente verwendet wurden. Die spezifische Varietät faeroensis var. pumila verweist auf ihre Herkunft von den Färöer-Inseln, einem abgelegenen Archipel zwischen Schottland und Island, was ihre Anpassung an kühle, windige Bedingungen erklärt. Diese Herkunft macht sie zu einer botanischen Rarität, die in mitteleuropäischen Gärten ein Stück nordischer Wildnis einbringt. Heute wird sie vor allem als Zierpflanze geschätzt, aber ihre historische Bedeutung als Heil- und Symbolpflanze unterstreicht den kulturellen Wert der Gattung Alchemilla. Giftig ist der Färöer-Frauenmantel nicht, was ihn auch für Familien mit Kindern oder Haustieren unbedenklich macht.
| Name Deutsch: | Färöer-Frauenmantel. |
| Name Botanisch: | Alchemilla faeroensis var. pumila. |
| Wuchs: | Polsterbildend, horstbildend. |
| Wuchshöhe: | bis zu 15 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, handförmig, graugrün mit weißer Randung. |
| Frucht: | Unscheinbar. |
| Blüte: | Grünlich gelb, einfache Einzelblüte, verzweigter Blütenstand, unbedeutende Blütenform. |
| Blütezeit: | Juni bis Juli. |
| Boden: | Frisch, gut durchlässig, neutral. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Pflanzen pro m²: | 13. |
| Eigenschaften: | Die Alchemilla faeroensis var. pumila (Färöer-Frauenmantel) entzückt nicht nur Topfgärtnerinnen und Freundinnen von Miniaturpflanzen. Mit seinem kräftigen graugrünen Laub, den zarten gelbgrünen Blüten (Juni bis Juli) und einer zarten Höhe von bis zu 15 cm muss man diesen niedlichen Frauenmantel in sein Herz schließen. Perfekt geeignet ist der Färöer-Frauenmantel wegen seiner Größe für den Vordergrund von Pflanzschalen, z. B. als Partner für Miniatur-Hosta, für Pflanzungen in Steinanlagen, Fels-Steppen oder Matten an einer sonnigen bis halbschattigen Stelle. Pflanzen Sie die sommergrüne Staude dort einzeln oder in kleinen Tuffs von 1-3 oder bis 5 Stück mit 13 Stück pro Quadratmeter und halten Sie einen Pflanzabstand von etwa 20-30 cm ein. An optimalen Standorten ist kaum Pflege nötig. Sie sollten dennoch am besten Schneeschutz im Winter gewähren. Die Alchemilla faeroensis var. pumila ist winterhart bis zu einer Temperatur von -28,8 Grad Celsius.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Der Färöer-Frauenmantel, botanisch Alchemilla faeroensis var. pumila, ist eine bezaubernde, kleinwüchsige Staude, die mit ihrem graugrünen, handförmigen Laub und den zarten, grünlich gelben Blüten von Juni bis Juli begeistert. Seine polsterbildende, horstige Wuchsform und eine maximale Höhe von etwa 15 cm machen ihn zu einer idealen Besetzung für den Vordergrund in Pflanzschalen, Steinanlagen oder naturnahen Pflanzmatten. Diese sommergrüne Pflanze besticht durch ihre Anspruchslosigkeit und Winterhärte, wobei sie frische, gut durchlässige Böden an sonnigen Standorten bevorzugt. Mit einer empfohlenen Pflanzdichte von 13 Stück pro Quadratmeter und einem Pflanzabstand von 20–30 cm entstehen dichte, attraktive Bestände, die kaum Pflege benötigen und bis zu Temperaturen von -28,8 Grad Celsius winterhart sind. Portrait des Färöer-FrauenmantelsDer.... |
Pflanz- und Pflegetipps Alchemilla faeroensis var.pumila / Färöer-Frauenmantel
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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