Wuchs: | Kleiner Baum, dicht verzweigte Krone, buschig, 1 bis 2 m hoch und ebenso breite Krone, mittelstarker Wuchs |
Wuchshöhe: | 3 - 4 m |
Blatt: | Länglich-oval, immergrün, dunkelgrün glänzend, ca. 10 cm lang |
Frucht: | Schwarze, kugelige Früchte, anfangs grün |
Blüte: | Weiße Blütenrispen, angenehm duftend |
Blütezeit: | April bis Juni |
Rinde: | Graubraun |
Wurzeln: | Tiefwurzler |
Boden: | Keine besonderen Ansprüche, Staunässe meiden |
Standort: | Sonnig bis halbschattig |
Winterhart: | 7a (-17,7 bis -15,0 °C) |
Eigenschaften: | Der Prunus laurocerasus 'Mano' Hochstamm (Kirschlorbeer 'Mano') ist eine extrem winterharte und immergrüne Alternative, die sehr gut für einen dauerhaften Sichtschutz genutzt werden kann. Es bedarf nur sehr wenig Platz und auch keine besonderen Bodenverhältnisse. |
Wuchs: | Kleiner Baum, dicht verzweigte Krone, buschig, 1 bis 2 m hoch und ebenso breite Krone, mittelstarker Wuchs |
Wuchshöhe: | 3 - 4 m |
Blatt: | Länglich-oval, immergrün, dunkelgrün glänzend, ca. 10 cm lang |
Frucht: | Schwarze, kugelige Früchte, anfangs grün |
Blüte: | Weiße Blütenrispen, angenehm duftend |
Blütezeit: | April bis Juni |
Rinde: | Graubraun |
Wurzeln: | Tiefwurzler |
Boden: | Keine besonderen Ansprüche, Staunässe meiden |
Standort: | Sonnig bis halbschattig |
Winterhart: | 7a (-17,7 bis -15,0 °C) |
Eigenschaften: | Der Prunus laurocerasus 'Mano' Hochstamm (Kirschlorbeer 'Mano') ist eine extrem winterharte und immergrüne Alternative, die sehr gut für einen dauerhaften Sichtschutz genutzt werden kann. Es bedarf nur sehr wenig Platz und auch keine besonderen Bodenverhältnisse. |
Herkunft und Besonderheiten des Kirschlorbeers ’Mano‘
Der Prunus laurocerasus ’Mano‘ ist eine Züchtung des in Deutschland sehr beliebten Kirschlorbeers und eignet sich aufgrund eines formschönen, kompakten Wuchses, eines immergrünen Blattwerks und einer großen Anpassungsfähigkeit bezüglich des Standortes für so gut wie jeden Garten. Die Selektion eröffnet dem Gärtner eine vielseitige Verwendung und verwöhnt ihn mit einem großen Zierwert sowie einem pflegeleichten Charakter.
Die Lorbeerkirsche ist nicht mit dem Lorbeer verwandt
Prunus laurocerasus gehört zur Familie der Rosengewächse und der Gattung der Prunus. Er ist auch unter dem Namen Lorbeerkirsche bekannt, steht aber in keinerlei verwandtschaftlichem Verhältnis zum Echten Lorbeer. Sein deutscher Name bezieht sich ausschließlich auf das formschöne Blattwerk, das optisch dem Blatt des Lorbeers ähnelt.
Der Kirschlorbeer hat eine lange Tradition in Europa
Die Lorbeerkirsche stammt ursprünglich aus Kleinasien und Südosteuropa. Dort wächst sie in freier Natur und ist weit verbreitet. Die malerische Pflanze gilt als sehr anpassungsfähig sowie robust und wird bereits seit dem 16. Jahrhundert in Europa kultiviert. Hier hat sie im Laufe der Jahre eine große Bedeutung als Hecken- und Sichtschutzpflanze erhalten und ziert mittlerweile viele heimische Gärten wie Parkanlagen mit ihrem immergrünen, glänzenden Blattwerk und einer frischen Ausstrahlung.
Der Kirschlorbeer ist giftig und sollte mit Bedacht gepflanzt werden
Prunus laurocerasus wurde im Jahr 2016 zur Giftpflanze des Jahres gewählt. Obgleich er in vielen Gärten und Parkanlagen anzutreffen ist, sollte sein Standort entsprechend mit Bedacht gewählt werden. Pflanzenteile, wie seine Blätter und Samen, enthalten blausäurehaltige Glycoside und können beim Verzehr dieser zu tödlichen Vergiftungen führen.
Kirschlorbeer ’Mano‘ wird mit Krone bis zu 4m hoch
Der Kirschlorbeer ’Mano‘ entwickelt sich im Vergleich zu anderen Sorten mit einem mittelstarken Jahreszuwachs von bis zu 30 cm. Er strebt vorrangig in die Breite und erreicht nach einigen Jahren ohne Schnittmaßnahmen eine Höhe von bis zu 2 Meter bis zum Beginn der Krone, die insgesamte Wuchshöhe kann bis zu 4m erreichen. Seine Krone präsentiert sich ausgewachsen mit einer Breite von 2m und macht den kompakten Baum daher bestens geeignet für die Pflanzung in einem kleineren Garten. Hier entwickelt sich der attraktive Gartenstar genauso schön wie in einer herrschaftlichen Parkanlage und setzt attraktive Akzente.
Dichtbuschige Krone ermöglicht die Verwendung als natürlichen Sichtschutz
Die Krone präsentiert sich dicht verzweigt und buschig, sodass sich der Kirschlorbeer ’Mano‘ hervorragend als natürlicher Sichtschutz einsetzen lässt und mit seinem Anblick eine Terrasse oder einen Freisitz verschönert.
Unscheinbare, graubraune Baumrinde
Der Stamm der Selektion ’Mano‘ trägt eine dezente Baumrinde und fügt sich harmonisch in das Gesamtbild der Pflanze ein. Die Rinde schimmert gräulich bis braun und ist insgesamt eher unscheinbar.
Immergrünes Blattwerk des Prunus laurocerasus ’Mano‘ belebt ganzjährig den Garten
Im Vordergrund der Betrachtung steht das immergrüne, strahlende Blattwerk des Prunus laurocerasus ’Mano‘ und bietet einen sensationellen Anblick. Das länglich ovale Blatt treibt leicht rötlich aus und färbt sich dann dunkelgrün. Die circa 10 cm langen Blätter glänzen apart im Sonnenschein und bringen belebende Frische in jeden Garten, sodass dieser auch im tristen Winter ein wenig lebendiger erscheint. Der Kirschlorbeer verwöhnt somit ganzjährig das Gärtnerherz und ist nicht ohne Grund eine der populärsten Zier- und Heckenpflanzen in Europa. Seine strahlende Erscheinung bringt Farbe und Natürlichkeit in unseren Garten und weckt so selbst an einem kalten, grauen Tag ein Gefühl von Lebendigkeit.
Weiße Blütenrispen des Kirschlorbeers ’Mano‘ locken Falter und Bienen an
Einen sehenswerten Kontrast zu dem wunderschönen Blattwerk bilden die dezenten Blüten des Kirschlorbeers ’Mano‘: Die großen Blütenrispen stehen aufrecht an den Zweigen und leuchten in einem reinen Weiß. Sie entwickeln sich im April und obgleich sie keinen großen Zierwert haben, sind die Blüten bei vielen Insekten, Bienen sowie Faltern sehr beliebt und locken diese mit einem wohligen Blütenduft in die Nähe des Kirschlorbeers ’Mano‘. Die Blüten verfügen über einen hohen Pollen- und Nektargehalt und entsprechend gilt der Kirschlorbeer als wertvolle Bienennährpflanze.
Kleine Steinfrucht ist für den Menschen nicht essbar
Aus den Blütenrispen bilden sich im Verlaufe des Spätsommers kleine, kugelige Früchte, die nahezu schwarz schimmern. Die Steinfrucht erinnert an die Kirsche, ist aber für den Menschen ungenießbar. Viele heimische Vögel bedienen sich aber dankbar an der Frucht.
Der optimale Standort für den Kirschlorbeer ’Mano‘
Wie alle Kirschlorbeersorten mag auch die Züchtung ’Mano‘ einen nährstoffreichen und sandigen bis lehmigen Boden. Der Gartenstar gilt als sehr genügsam und anpassungsfähig. Er wächst auf nahezu jedem Gartenboden und erfreut zuverlässig mit seiner Blüte sowie dem strahlenden Laub.
Starkes Wurzelwerk reagiert sensibel auf Staunässe
Der Prunus laurocerasus ’Mano‘ wird über ein tiefreichendes, weitstrebendes Wurzelsystem versorgt und gilt als sehr robust und genügsam. Die kräftigen Wurzeln lassen ihn problemlos Trockenheit überstehen, sollten aber nicht dauerhafter Staunässe ausgesetzt sein. Hier reagiert die Wurzel sensibel, ein guter Wasserabfluss schafft hier aber Abhilfe.
Ein sonniger Standort wird bevorzugt
Ein Standort im Halbschatten wird genauso toleriert wie eine Pflanzung in der Sonne. Generell mag der Kirschlorbeer aber die Sonne und das Licht und erhält hier gepflanzt die besten Bedingungen, um sich zu einer Naturschönheit zu entfalten.
Kirschlorbeer ’Mano‘ ist winterhart und zuverlässig frosthart bis -17°C
Auch in Bezug auf seine Winterhärte macht es der Kirschlorbeer Mano‘ dem Gärtner einfach: Er verträgt ohne Schwierigkeiten Temperaturen bis zu minus 17 Grad Celsius und benötigt keinerlei Unterstützung durch den Gärtner. Sein immergrüner, frischer Anblick wirkt somit gerade im Winter besonders belebend und bringt Farbe in den kargen Garten.
Verwendung des Prunus laurocerasus ’Mano‘
Diese attraktive Züchtung des Kirschlorbeers garantiert jedem Gärtner die Aufwertung des eigenen Gartens. Der malerische Baum verwöhnt ganzjährig mit einem strahlend grünen Blattwerk und einer formschönen Baumkrone. Diese entwickelt sich besonders dichtbuschig und macht die Züchtung ’Mano‘ zu einem hervorragenden Sichtschutz. Der Kirschlorbeer ’Mano‘ ist daher das ideale Gewächs für die Pflanzung einer malerischen Hecke oder zur Verschönerung einer Terrasse, eines Vorgartens und einer Rabatte. ‘Mano‘ dient als natürlicher Sichtschutz genauso wie als formschöner Strukturgeber, der die Gestaltung von einzelnen Gartenräumen ermöglicht. Im Zusammenspiel mit seinem pflegeleichten und robusten Charakter sowie der großen Schnittverträglichkeit offenbart diese Züchtung eine unvergleichlich vielseitige Verwendung und garantiert zuverlässig mit einem großen Zierwert zu erfreuen.
Als Kübelpflanze nutzbar
Auch in einem ausreichend großen Kübel kann Prunus laurocerasus ’Mano‘ exzellent genutzt werden, um einen Innenhof oder eine Dachterrasse zu verschönern. Er versprüht Frische und belebt jeden Standort mit seiner natürlichen Ausstrahlung.
Wissenswertes zum Kirschlorbeer allgemein
Der Kirschlorbeer ziert in Deutschland unzählige heimische Gärten als dekoratives Zierelement, sollte aber aufgrund seiner Giftigkeit mit Vorsicht gepflanzt werden. Die aus den Blättern und Samen gewonnenen Blausäure dient zur Konservierung und Präparation von Tieren. Das Gift tritt beim Verzehr ausschließlich durch das Kauen auf und führt zur Übelkeit, Herzrasen und Atemnot. Unzerkaut werden die giftigen Bestandteile nicht freigesetzt. In der Türkei wird das Fruchtfleisch der Lorbeerkirsche zu Marmelade und Gelee verarbeitet, denn durch das Kochen der Frucht werden die giftigen Bestandteile der Blausäure zerstört.
Pflanz- und Pflegetipps Prunus laurocerasus 'Mano' Hochstamm / Kirschlorbeer 'Mano'
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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