Betula utilis jacquemontii / Weißrindige Himalaja-Birke 175-200 cm

Man spricht in der Botanik von einem
Strauch, wenn das mehrjährige Geäst
bzw. Gehölz entweder bodennah oder aber direkt
aus dem Boden wächst. Im Gegensatz zu einem
Baum findet man hier keinen durchgehenden
Hauptstamm/-trieb, sondern viele dünne
Stämme/Äste. An diesen Ästen befinden sich
Blätter oder Nadeln, die entweder stetig (immergrün)
oder nur im Sommer (sommergrün) an dem Strauch
anhaften. Umgangssprachlich wird gern auch der
Begriff Busch als Synonym verwendet.
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Betula utilis jacquemontii / Weißrindige Himalaja-Birke
   
botanisch: Betula utilis jacquemontii
deutsch: Weißrindige Himalaja-Birke
Herkunft: Himalaja
Wuchs: Mittelgroßer Baum, häufig mehrstämmig, tief verzweigt, transparente, breitovale Krone, trichterförmig aufsteigend, 10 bis 15 m hoch, langsamer Wuchs
Blatt: Sommergrün, grob gezähnt, glänzend grün, Herbstfarbe goldgelb, oval eiförmig, 10 bis 12 cm lang
Blüte: Grüngelbe Kätzchen, bis zu 12 cm lang
Blütezeit: April / Mai
Rinde: Junge Zweige behaart und rotbraun, später reinweiß, abblätternd, unter den Streifen dunkler
Frucht: Überhängende Fruchtkätzchen
Wurzel: Oberflächlich, viele feine Haarwurzeln
Boden: Anspruchslos, benötigt wenig Feuchtigkeit
Standort: Sonnig
Winterhärte: 6a (-23,3 bis -20,6 °C)
Eigenschaften:
Die Betula utilis jacquemontii (Weißrindige Himalaja-Birke) ist ein sehr schönes, frosthartes Einzelelement, das auf breiten Alleen und Straßen besonders zur Geltung kommt.

Herkunft und Besonderheiten der Himalayabirke / Betula utilis jacquemontii

Die Betula utilis jacquemontii ist im westlichen Himalaya von Indien über Kaschmir bis nach Nepal beheimatet. Sie ist eine besondere Zuchtform der Himalayabirke. Ihren Beinamen jacquemontii verdankt die Weißrindige Himalayabirke dem französischen Botaniker Victor Jacquemont, der von 1801bis 1832 auf mehreren seiner Reisen die Pflanzenwelt des Himalayas studierte. Die Weißrindige Himalayabirke besticht, wie ihr Name schon erkennen lässt, durch ihren besonders weiß strahlenden Stamm. Ihr malerischer Wuchs und der reinweiße Stamm bieten einen spektakulären Blickfang in jedem Garten. Die Himalayabirke entstammt der Gattung Birken und der Familie der Betulaceae. Das Wort Birke stammt aus dem Indogermanischen und bedeutet in Anspielung auf die auffallende Rinde der Birkengewächse so viel wie „glänzend, schimmernd“.

Weißrindige Himalayabirke bezaubert durch den weißesten Stamm aller Birken

Betula utilis jacquemontii wächst in ihrer Heimat vor allem im Bergland und kann dort auf einer Höhe von bis zu 4000 Meter gepflanzt werden. Ihre besonders weiß leuchtende Farbgebung des Stammes gilt als die hellste und strahlendste aller Birkenarten. Dies macht sie auch in Europa zu einem begehrten Ziergewächs, das zunehmend an Beliebtheit erfährt.

Dunklere Rinde wird mit zunehmendem Alter silbrig weiß

Die Rinde der Betula utilis jacquemontii erscheint bei jungen Bäumen zunächst etwas dunkler und gräulich, mit zunehmendem Alter wird sie dann glänzend und silbrig weiß. Mit den Jahren lösen sich die äußeren Schichten der Rinde und rollen sich papierähnlich dekorativ ab.

Betula utilis jacquemontii erreicht eine Endhöhe von bis zu 20 Meter

Die Weißrindige Himalayabirke erfreut jeden Hobbygärtner durch ihren aparten Wuchs, der einer Skulptur ähnlich erscheint. Sie verzeichnet einen eher geringen Jahreszuwachs von circa 30 cm und gelangt zu einer Endhöhe von bis zu 20 Meter Höhe mit einer Breite von bis zu 10 Meter.

Mehre Hauptäste verzweigen sich zur trichterförmigen Krone

Ihr Stamm ist zumeist recht kurz und teilt sich in mehrere Hauptäste auf. Die Äste der Weißrindigen Himalayabirke sind stark zur Seite ausgerichtet und tief verzweigt. Sie bilden eine transparent wirkende breite Krone, die trichterförmig aufsteigt. Diese wirkt locker und leicht und entführt den Betrachter gedanklich in die schöne Bergwelt des Himalayas. Die einzelnen Triebe zeigen gerade zu Beginn des Wachstums eine rotbraune Farbe und sind zart behaart.

Blätter und Blüten der Himalayabirke

Neben der aparten Rinde und dem malerischen Wuchs der Birke sorgen ebenso ihre Blätter und Blüten für die einzigartige Ausstrahlung dieses sommergrünen Laubgehölzes.

Blätter der Birke werden bis zu 12 cm lang

Die Blätter der Betula utilis jacquemontii präsentieren sich oval bis eiförmig und sind spitz zulaufend. Der Blattrand ist fein gesägt und lässt die circa 10 cm langen Blätter sehr filigran und anmutig wirken.

Früher, dunkelgrüner Blattaustrieb im April zaubert ein Gefühl von Frühling

Gerade durch den frühen, schon im April stattfindenden Blattaustrieb der Betula utilis jacquemontii, erfreut sie sich einer großen Beliebtheit. Ihre glänzend grünen, gestielten Blätter wirken frisch und zart und zaubern in jeden Garten ein erstes Gefühl von Frühling.

Farbenpracht zaubert goldgelbes Licht

Aber auch im weiteren Jahresverlauf hat die Weißrindige Himalayabirke viel zu bieten. Ihr Blattwerk vollzieht dabei ein Farbenspiel von strahlendem Grün im Sommer bis hin zu einem leuchtenden Goldgelb im Herbst. Inmitten anderer Bäume zaubert sie somit ein herrliches warmes Licht und steht durch ihre beeindruckenden Farbkontraste im Mittelpunkt.

Kätzchenblüten gleichzeitig mit dem Blattaustrieb

Die Himalayabirke bildet parallel zu ihrem Blattaustrieb im April ihre Blüten. Diese zeigen sich als grüngelbe, hängende Kätzchenblüten und sind circa 5 cm lang. Die Kätzchen der Betula utilis jacquemontii sind sehr pollenreich und daher bei vielen Schmetterlingsarten und Insekten beliebt.

Standort und Bodenbeschaffenheit der Weißrindigen Himalayabirke

Betula utilis jacquemontii ist wie alle Birken ein sehr standorttoleranter Baum, der durch seine Anspruchslosigkeit für jeden Gartenboden geeignet ist. Sie bevorzugt eher durchlässige Böden, passt sich aber ebenso anderen Standortbedingungen an. Die Weißrindige Himalayabirke liebt sonnige, offene Standorte und kann gerade in Einzelstellung ihre vollkommene Schönheit entfalten.

Netzartiges Wurzelwerk sorgt für gute Wasserversorgung

Das Wurzelwerk ist feinwurzelig und dicht verzweigt. Die Wurzeln breiten sich netzartig flach aus und damit verträgt sie sogar zeitweise Trockenheit. Betula utilis jacquemontii wird somit auch im Sommer zu einem frisch wirkenden Hingucker in jedem Garten oder Park werden. Sie spendet mit ihrer anmutigen Krone ein schönes Schattenplätzchen. Diese malerische, fremdartige Wirkung erzielt sie gerade in Einzelstellung.

Himalayabirke ist frosthart bis -24°C

Die Betula utilis jacquemontii verträgt Minusgrade bis zu 24 Grad Celsius und gilt ausreichen winterhart für die meisten Standorte in Deutschland. Gerade im Winter bietet die Himalayabirke einen wunderschönen Blickfang mit ihrem skulpturenhaften Aussehen und ihrem leuchtend weißen Stamm.

Verwendung und Pflanztipps zur Weißrindigen Himalayabirke

Die Himalayabirke zeigt durch ihre besondere Wuchsform ein breites Spektrum und ist vielseitig verwendbar. Gerade auf großer Fläche in Einzelstellung gepflanzt kommt sie im eigenen Hausgarten oder in Parkanlagen zur Geltung. Aber ebenso in Gruppen gepflanzt oder als Alleebaum versprüht sie ihren Charme und verschönert ihre Umgebung auf aparte Weise.

Auch in Kübelhaltung versprüht die Himalayabirke ihren Charme

Kleine Exemplare dieses Baums eignen sich ebenso für eine Kübelpflanzung und sind entsprechend ein attraktives Laubgehölz für Dachterrassen oder kleinere Innenhöfe.

Verwendung fernab der Botanik in der Medizin, Kosmetik uvm.

Dieses interessante Gehölz wird sowohl in der Kosmetik als auch in der Medizin genutzt. Die Blätter der Birke enthalten ätherische Öle und Vitamin C, die Rinde und der Birkensaft werden benutzt, um Zuckeraustauschstoffe zu fertigen. Birkensaft gilt als harntreibend und wird zum Beispiel bei Rheuma und Gicht erfolgreich eingesetzt.

Die Birke gilt als älteste bekannte Kulturpflanze der Menschheit

Durch das Destillieren von Birkenrinde entsteht Birkenpech, dies wurde bereits in der Altsteinzeit als Klebstoff benutzt. Bereits die Neandertaler wussten diesen Vorzug der Birke für sich zu nutzen.

Pflanz- und Pflegetipps Betula utilis jacquemontii / Weißrindige Himalaja-Birke

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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