| Wuchs: | Blütenstaude, aufrecht, teils überhängend, bis 60 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 60 cm |
| Blatt: | Sommergrün, eiförmig, oberhalb des Stiels, zugespitzt, ganzrandig, matt, blass grün |
| Frucht: | Beeren, giftig, nicht zum Verzehr geeignet |
| Blüte: | Weiß, traubenförmig, unter den Blättern, 5 cm klein, einfach, zierend |
| Blütezeit: | Mai bis Juni |
| Wurzeln: | Rhizome |
| Boden: | Frischer, durchlässiger, normaler Gartenboden |
| Standort: | Halbschattig bis Schattig |
| Pflanzen pro m²: | 11 |
| Eigenschaften: |
Der Polygonatum multiflorum (Salomonssiegel / Springwurz / Weißwurz) ist eine heimische Wildstaude, die mehrjährig ist und Temperaturen bis -34°C verträgt. Daher ist ein Frostschutz nicht von...
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| Wuchs: | Blütenstaude, aufrecht, teils überhängend, bis 60 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 60 cm |
| Blatt: | Sommergrün, eiförmig, oberhalb des Stiels, zugespitzt, ganzrandig, matt, blass grün |
| Frucht: | Beeren, giftig, nicht zum Verzehr geeignet |
| Blüte: | Weiß, traubenförmig, unter den Blättern, 5 cm klein, einfach, zierend |
| Blütezeit: | Mai bis Juni |
| Wurzeln: | Rhizome |
| Boden: | Frischer, durchlässiger, normaler Gartenboden |
| Standort: | Halbschattig bis Schattig |
| Pflanzen pro m²: | 11 |
| Eigenschaften: | Der Polygonatum multiflorum (Salomonssiegel / Springwurz / Weißwurz) ist eine heimische Wildstaude, die mehrjährig ist und Temperaturen bis -34°C verträgt. Daher ist ein Frostschutz nicht von Nöten. Der Springwurz bevorzugt es, mit einem Abstand von 30 cm gepflanzt zu werden. Eine Vermehrung ist im Herbst durch eine Teilung möglich. Auf durchlässigen Gartenboden an halbschattiger bis schattiger Stelle gedeiht die Staude am Besten. Außerdem mag sie Gehölzränder. Die Rhizome können bei Bedarf eingegrenzt werden. Ein Rückschnitt im Herbst oder Spätherbst ist nicht unbedingt nötig. Die anspruchslose Pflanze ist besonders für Anfänger eine gute und dankbare Staude. Achtung: Im Herbst kommen die Früchte des Weißwurz zum Vorschein: dunkle Beeren. Diese sind nicht zum Verzehr geeignet! |
- Portrait des Salomonssiegels
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk des Springwurz
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Polygonatum multiflorum
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes um den vielblütigen Salomonssiegel
Portrait des Salomonssiegels
Das vielblütige Salomonssiegel, botanisch Polygonatum multiflorum, ist eine heimische Wildstaude, die mit ihrem eleganten Wuchs schattige Gartenbereiche veredelt. Die Pflanze trägt die deutschen Trivialnamen Springwurz und Weißwurz. Mehrjährig und winterhart bis minus 34 Grad Celsius, ist sie eine dankbare, pflegeleichte Staude für Anfänger. Im Frühjahr treiben die bogig überhängenden Stängel aus, die mit ihren Blättern und Blüten einen zauberhaften Anblick bieten.
Herkunft und Erscheinungsbild
Polygonatum multiflorum stammt aus den Wäldern Europas und Asiens und ist bei uns heimisch. Die Staude erreicht Wuchshöhen von bis zu 60 Zentimetern und wächst aufrecht mit teils überhängenden Trieben. Die sommergrünen Blätter sind eiförmig, oberhalb des Stiels angeordnet, zugespitzt und von matter, blassgrüner Farbe. Das Rhizom ist kurz und kriechend, was eine allmähliche Ausbreitung ermöglicht. Die Pflanze wirkt filigran und anmutig, ohne aufdringlich zu sein. Daher eignet sie sich hervorragend für naturnahe Pflanzungen unter Gehölzen. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juni, in dem die weißen, traubenförmigen Blüten erscheinen. Diese sind unter den Blättern verborgen und verströmen einen zarten Duft. Nach der Blüte bilden sich im Herbst dunkelblaue Beeren, die giftig sind und nicht verzehrt werden dürfen. Dieser Hinweis ist besonders wichtig, wenn Kinder oder Haustiere im Garten spielen. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung der Rhizome im Herbst, was zugleich der Kontrolle der Ausbreitung dient. Mit einem Pflanzabstand von 30 Zentimetern und 11 Pflanzen pro Quadratmeter entsteht ein dichter Bestand.
Standort und Boden
Das Salomonssiegel gedeiht am besten an halbschattigen bis schattigen Standorten. Es stellt keine hohen Ansprüche, bevorzugt aber frische, durchlässige Böden. Ein neutraler pH-Wert und ein humusreicher Untergrund fördern das Wachstum. Da die Pflanze aus dem Wald stammt, liebt sie Laubmull und lehmige Erde. An sonnigeren Plätzen muss der Boden ausreichend feucht gehalten werden, sonst leidet die Staude.
Ansprüche von Polygonatum multiflorum
Der Boden sollte gut durchlässig und frisch sein, Staunässe wird nicht vertragen. Ein lehmig-humoses Substrat mit reichlich organischem Material ist ideal. Polygonatum multiflorum gedeiht auf nährstoffreichen Böden und mag einen neutralen pH-Wert. Der Standort kann sowohl unter Laubgehölzen als auch am Gehölzrand liegen, sofern genügend Feuchtigkeit vorhanden ist. Bei Trockenheit sollte zusätzlich gewässert werden, besonders in der Anwachsphase. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hält den Boden feucht und unterdrückt Unkraut. Die Pflanze kommt auch mit weniger idealen Bedingungen zurecht, zeigt dann aber weniger Blüten. Für eine üppige Entwicklung ist daher die Standortwahl entscheidend. Im Schatten unter Bäumen fühlt sie sich besonders wohl, da sie die Konkurrenz durch Wurzeln gut verträgt.
Blüte und Blattwerk des Springwurz
Die Blüten des Polygonatum multiflorum sind eine besondere Zierde. Sie erscheinen von Mai bis Juni und hängen wie kleine Glöckchen an den Stängeln. Die weißen, traubenförmigen Blüten sind etwa 5 Zentimeter klein und einfach, aber in ihrer Gesamtheit sehr zierend. Das Blattwerk ist sommergrün und bildet einen schönen Kontrast zu den zarten Blüten.
Ein Blick auf die zwittrigen Blüten
Die Blüten sind zwittrig und werden von Bienen und anderen Insekten bestäubt. Sie sitzen zu mehreren in den Blattachseln und neigen sich nach unten, was ihnen ein elegantes Aussehen verleiht. Die Blütezeit erstreckt sich über etwa vier Wochen, in denen die Pflanze einen zarten Duft verströmt. Nach der Bestäubung entwickeln sich grüne Beeren, die im Herbst eine intensive dunkelblaue Farbe annehmen. Diese Früchte sind giftig und sollten nicht verzehrt werden. Die Blätter sind breit eiförmig, ganzrandig und von matter Textur. Durch ihre Anordnung an der Oberseite der Stängel entsteht ein fächerartiges Erscheinungsbild. Im Herbst verfärben sie sich gelb, bevor sie abfallen. Das Blattwerk bietet auch nach der Blüte noch einen dekorativen Aspekt im Schattengarten.
Verwendung im Garten
Polygonatum multiflorum ist eine vielseitige Staude für schattige Bereiche. Sie eignet sich sowohl für naturnahe Pflanzungen als auch für den Ziergarten. Ihre elegante Erscheinung kombiniert mit ihrer Robustheit macht sie zu einer wertvollen Bereicherung. Besonders schön wirkt sie unter Laubgehölzen oder am Rand von Gehölzgruppen.
Naturnahe Standorte für den Weißwurz
Der Weißwurz ist eine heimische Waldstaude, die sich hervorragend für naturnahe Gärten eignet. Sie fügt sich harmonisch in schattige Rabatten ein und unterstreicht den wilden Charakter von Gehölzpflanzungen. Besonders schön ist sie unter Laubgehölzen auf frischen, nährstoffreichen, lehmig-humosen Böden. In solchen Situationen entwickelt sie sich prächtig und bildet mit der Zeit dichte Horste. Die Pflanze eignet sich auch für die Unterpflanzung von Bäumen, wo sie mit ihren grünen Blättern und weißen Blüten Akzente setzt. Da sie Trockenheit nur bedingt verträgt, sollte in sommerlichen Trockenperioden gegossen werden. In naturnahen Gärten ist das Salomonssiegel ein wichtiger Bestandteil der Krautschicht. Es bietet Insekten Nahrung und sorgt für eine natürliche Atmosphäre. Auch in Parkanlagen oder am Waldrand ist es eine beliebte Staude.
Kombination mit Gehölzen und Stauden
Polygonatum multiflorum kann hervorragend mit anderen schattenliebenden Stauden kombiniert werden. Es eignet sich als Unterpflanzung von Rhododendren und Azaleen, die ähnliche Standortansprüche haben. Auch in Kombination mit Funkien (Hosta) entstehen reizvolle Blattschmuck-Kombinationen. Die weißen Blüten des Salomonssiegels heben sich gut von dunklen Blättern ab. Zudem können niedrige Astilben den Farbkontrast verstärken. Farne wie der Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) oder der Frauenfarn (Athyrium filix-femina) passen ideal zur zarten Struktur des Salomonssiegels. Zusammen erzeugen sie ein waldfreundliches Ambiente. Auch Gräser wie die Segge (Carex) können als Begleiter dienen. Wichtig ist, dass alle Partner ähnliche Ansprüche an Licht und Feuchtigkeit haben. So entsteht ein pflegeleichtes und harmonisches Beet.
Trockenschattengestaltung mit Salomonssiegel
Obwohl das Salomonssiegel frische Böden bevorzugt, kann es in trockeneren Schattenlagen gedeihen, wenn der Boden humos genug ist. In solchen Situationen sollte jedoch auf eine ausreichende Wasserversorgung geachtet werden. Pflanzungen unter Laubgehölzen sind auch im Trockenschatten möglich, sofern der Boden nicht völlig austrocknet. Eine Mulchschicht aus Laub hilft, die Feuchtigkeit zu halten. Das Salomonssiegel ist dann eine der wenigen Stauden, die in diesen schwierigen Bereichen noch gut aussehen. Allerdings bleibt der Wuchs dann etwas kleiner und die Blütenanzahl geringer. Für den Trockenschatten eignen sich auch Begleiter wie das Kleine Immergrün (Vinca minor) oder der Storchschnabel (Geranium macrorrhizum). Diese Kombination ergibt einen dichten Bodendecker, der wenig Pflege benötigt. Dennoch ist ein gelegentliches Gießen in anhaltenden Trockenperioden empfehlenswert.
Pflanzpartner für Polygonatum multiflorum
Die Wahl der richtigen Pflanzpartner ist entscheidend für ein gelungenes Beet. Polygonatum multiflorum harmoniert mit vielen Waldpflanzen. Besonders schön sind Kombinationen mit Farnen, Funkien und Astilben. Diese Pflanzen teilen ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich optisch.
Farne und Schattenstaude
Farne sind ideale Begleiter für das Salomonssiegel. Ihr feines, gefiedertes Laub bildet einen reizvollen Kontrast zu den breiteren Blättern des Salomonssiegels. Besonders empfehlenswert sind der Frauenfarn (Athyrium filix-femina) und der Wurmfarn (Dryopteris filix-mas). Waldgräser wie die Hainsimse (Luzula) können ebenfalls hinzugefügt werden, um einen natürlichen Look zu erzeugen. Diese Kombination erinnert an den heimischen Wald und gedeiht im Halbschatten prächtig. Auch das Lungenkraut (Pulmonaria) oder das Schaumblatt (Tiarella) passen gut hinzu. Zusammen entsteht eine abwechslungsreiche Bodendecke, die wenig Pflege erfordert. Die verschiedenen Blattformen und -farben sorgen für Spannung im Beet. Das Salomonssiegel setzt mit seinen weißen Blüten besondere Akzente.
Hosta und Astilbe
Die Kombination von Salomonssiegel mit Funkien (Hosta) ist besonders wirkungsvoll. Die großen, dekorativen Blätter der Hosta bilden einen schönen Hintergrund für die zarten Blüten des Salomonssiegels. Hosta-Arten wie Hosta 'Frances Williams' mit gelb-grünen Blättern oder Hosta sieboldiana mit blaugrünen Blättern passen hervorragend. Niedrige Astilben (Astilbe chinensis, Astilbe arendsii) ergänzen mit ihren federartigen Blütenständen. Ihre Blüten in Rosa, Rot oder Weiß erscheinen im Sommer und verlängern die Blütezeit im Beet. Auch die Kombination mit Elfenblumen (Epimedium) ist reizvoll. Alle diese Pflanzen bevorzugen einen frischen, humosen Boden im Halbschatten. Sie sind pflegeleicht und langlebig. Das Salomonssiegel sollte nicht zu dicht mit diesen Partnern gesetzt werden, damit jede Pflanze genug Raum zur Entwicklung hat. Ein Abstand von etwa 40 Zentimetern ist ideal.
Pflege und Überwinterung
Polygonatum multiflorum ist äußerst pflegeleicht. Regelmäßiges Gießen und eine gelegentliche Düngung unterstützen das Wachstum. Ein Rückschnitt ist nur selten nötig. Die Winterhärte der Pflanze ist bemerkenswert, sodass kein spezieller Frostschutz erforderlich ist.
Bodenansprüche und Düngung
Das Salomonssiegel gedeiht auf jedem normalen Gartenboden, sofern er nicht zu trocken ist. Im Frühjahr kann eine Gabe von organischem Dünger, wie Kompost oder Hornspäne, das Wachstum fördern. Eine Mulchschicht aus Laub im Herbst versorgt den Boden mit Nährstoffen und schützt die Rhizome vor Kälte. Die Pflanze kommt aber auch ohne Düngung aus, da sie anpassungsfähig ist. Bei Staunässe ist jedoch Vorsicht geboten, da die Rhizome faulen können. Ein durchlässiger Boden ist daher ideal. Bei sehr lehmigen Böden kann etwas Sand untergemischt werden. Die Pflanze zeigt dann besonders üppiges Wachstum. Eine gelegentliche Wassergabe in Trockenperioden ist empfehlenswert, vor allem während der Blütezeit.
Schnitt und Rhizomkontrolle beim Salomonssiegel
Ein Rückschnitt ist im Herbst nicht zwingend erforderlich, da die abgestorbenen Stängel über den Winter eine schützende Schicht bilden. Im Frühjahr können die alten Triebe bodennah abgeschnitten werden, um Platz für neuen Austrieb zu schaffen. Die Rhizome können bei Bedarf eingegrenzt werden, um eine unerwünschte Ausbreitung zu verhindern. Dazu einfach die kriechenden Teile ausgraben und entfernen. Eine Teilung der Rhizome im Herbst dient der Verjüngung und Vermehrung. Dabei werden die Rhizome zerteilt und neu eingepflanzt. Dies fördert die Vitalität der Pflanze. Achten Sie darauf, dass jedes Teilstück mindestens eine Knospe hat. Nach der Pflanzung gut angießen. Die Teilung ist auch eine gute Gelegenheit, um die Pflanze zu vermehren oder an andere Standorte zu setzen.
Winterhärte und Frostschutz
Polygonatum multiflorum ist winterhart bis minus 34 Grad Celsius (Klimazone Z4). Daher ist ein Frostschutz nicht vonnöten. Die Pflanze übersteht strenge Winter problemlos. Im Herbst zieht sie ein und treibt im Frühjahr zuverlässig wieder aus. Junge Pflanzen sollten dennoch in frostigen Wintern mit einer Laubschicht geschützt werden. Dies verhindert Frosttrocknis und schützt die noch nicht tief verwurzelten Rhizome. Die Pflanze ist also ideal für Gärten in kälteren Regionen geeignet. Auch Spätfröste im Frühjahr machen ihr wenig aus, da sie erst spät austreibt. Damit ist sie eine verlässliche Staude für schattige Beete.
Wissenswertes um den vielblütigen Salomonssiegel
Der Name Salomonssiegel ist sagenumwoben und verweist auf die Geschichte der Pflanze. Sie galt früher als magisch und wurde als Heilpflanze genutzt. Heute ist sie vor allem als Zierpflanze geschätzt, doch ihre Giftigkeit mahnt zur Vorsicht.
Sagen und Heilkraft
Der deutsche Name „Salomonssiegel“ leitet sich vermutlich von den Abdrücken abgestorbener Blütenstängel ab, die an königliche Siegel erinnern. Früher wurde die Pflanze als „Springwurzel“ bezeichnet, da man ihr nachsagte, sie könne Schlösser öffnen und Felsen sprengen. Diese Legende geht auf die Beobachtung zurück, dass die Rhizome beim Austrieb starke Kräfte entwickeln. In der Volksmedizin wurde Polygonatum multiflorum als Heilpflanze gegen verschiedene Leiden eingesetzt, zum Beispiel bei Hautproblemen oder Gelenkschmerzen. Allerdings ist die Pflanze giftig, besonders die Beeren, und sollte nicht ohne Fachkenntnis verwendet werden. Gaißmayer bezeichnet Polygonatum multiflorum ausdrücklich als giftige Heilpflanze. Heute ist sie vor allem eine Zierde für den Garten. Die dunkelblauen Beeren im Herbst sind ein Hingucker, aber giftig. Daher ist Vorsicht geboten, wenn Kinder im Garten spielen. Die Geschichte und die magischen Assoziationen machen die Pflanze zu einem interessanten Gesprächsthema im Garten.
| Name Deutsch: | Salomonssiegel / Springwurz / Weißwurz. |
| Name Botanisch: | Polygonatum multiflorum. |
| Wuchs: | Blütenstaude, aufrecht, teils überhängend, bis 60 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 60 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, eiförmig, oberhalb des Stiels, zugespitzt, ganzrandig, matt, blass grün. |
| Frucht: | Beeren, giftig, nicht zum Verzehr geeignet. |
| Blüte: | Weiß, traubenförmig, unter den Blättern, 5 cm klein, einfach, zierend. |
| Blütezeit: | Mai bis Juni. |
| Wurzeln: | Rhizome. |
| Boden: | Frischer, durchlässiger, normaler Gartenboden. |
| Standort: | Halbschattig bis Schattig. |
| Pflanzen pro m²: | 11. |
| Eigenschaften: | Der Polygonatum multiflorum (Salomonssiegel / Springwurz / Weißwurz) ist eine heimische Wildstaude, die mehrjährig ist und Temperaturen bis -34°C verträgt. Daher ist ein Frostschutz nicht von Nöten. Der Springwurz bevorzugt es, mit einem Abstand von 30 cm gepflanzt zu werden. Eine Vermehrung ist im Herbst durch eine Teilung möglich. Auf durchlässigen Gartenboden an halbschattiger bis schattiger Stelle gedeiht die Staude am Besten. Außerdem mag sie Gehölzränder. Die Rhizome können bei Bedarf eingegrenzt werden. Ein Rückschnitt im Herbst oder Spätherbst ist nicht unbedingt nötig. Die anspruchslose Pflanze ist besonders für Anfänger eine gute und dankbare Staude. Achtung: Im Herbst kommen die Früchte des Weißwurz zum Vorschein: dunkle Beeren. Diese sind nicht zum Verzehr geeignet!. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait des SalomonssiegelsDas vielblütige Salomonssiegel, botanisch Polygonatum multiflorum, ist eine heimische Wildstaude, die mit ihrem eleganten Wuchs schattige Gartenbereiche veredelt. Die Pflanze trägt die deutschen Trivialnamen Springwurz und Weißwurz. Mehrjährig und winterhart bis minus 34 Grad Celsius, ist sie eine dankbare, pflegeleichte Staude für Anfänger. Im Frühjahr treiben die bogig überhängenden Stängel aus, die mit ihren Blättern und Blüten einen zauberhaften Anblick bieten. Herkunft und ErscheinungsbildPolygonatum multiflorum stammt aus den Wäldern Europas und Asiens und ist bei uns heimisch. Die Staude erreicht Wuchshöhen von bis zu 60 Zentimetern und wächst aufrecht mit teils überhängenden Trieben. Die sommergrünen Blätter sind eiförmig, oberhalb des Stiels angeordnet, zugespitzt und von matter, blassgrüner Farbe. Das Rhizom ist kurz und kriechend, was eine allmähliche Ausbreitung ermöglicht. Die Pflanze wirkt filigran und anmutig, ohne aufdringlich zu sein. Daher eignet sie sich hervorragend für naturnahe Pflanzungen unter Gehölzen. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juni, in dem die weißen, traubenförmigen Blüten.... |
Pflanz- und Pflegetipps Polygonatum multiflorum / Salomonssiegel / Springwurz / Weißwurz
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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