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Hahnenfußblättriger Eisenhut / Gelber Eisenhut

Aconitum lamarckii

Aconitum lamarckii (Hahnenfußblättriger Eisenhut, Gelber Eisenhut) mit gelben Blütenrispen und tief gelappten Blättern
Gelber Eisenhut (Aconitum lamarckii), aufrechte Stiele mit hellgelben, helmförmigen Blüten in lockeren Rispen.
Aconitum lamarckii (Hahnenfußblättriger Eisenhut, Gelber Eisenhut) mit gelben Blütenständen an aufrechten Stielen
Sommergrün
Hellgelb
Sonnig-halbschattig
Juni - August
bis zu 130 cm
ab 5,50 €
     
Wuchs: Staude, straff aufrecht, kräftig, horstbildend, bis zu 130 cm hoch und bis zu 50 cm breit
Wuchshöhe: bis zu 130 cm
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, am Ende spitz zulaufend, glänzend, mittel- bis dunkelgrün, ca. 3 cm groß
Frucht: Balgfrucht, schwarz, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Hellgelb, in dicht gedrängten Trauben auf aufrechten Blütenständen, helmförmig, leicht duftend, bis zu 5 cm groß
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Knollig, rübenförmig
Boden: Frische, gut durchlässige, humose und nahrhafte Untergründe, Staunässe vermeiden
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 6
Eigenschaften:
Der Aconitum lamarckii (Hahnenfußblättriger Eisenhut / Gelber Eisenhut) ist eine gelbblühende Eisenhutsorte, die garantiert ansprechende Akzente in Ihren Garten bringt. Für Staudenbeete, als...
Gruppen- und Einzelpflanzung sowie als Schnittblume bestens geeignet. Die Blüten sollten nach der Blühperiode bis zum oberen Stängelblatt abgeschnitten werden, damit im Folgejahr eine reichhaltige Blüte erfolgen kann. Ältere, etwas verholzte Stauden sollten geteilt werden, damit ein frischer Austrieb erreicht wird. Insgesamt erweist sich diese Sorte als robust und pflegeleicht.
Wuchs: Staude, straff aufrecht, kräftig, horstbildend, bis zu 130 cm hoch und bis zu 50 cm breit
Wuchshöhe: bis zu 130 cm
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, am Ende spitz zulaufend, glänzend, mittel- bis dunkelgrün, ca. 3 cm groß
Frucht: Balgfrucht, schwarz, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Hellgelb, in dicht gedrängten Trauben auf aufrechten Blütenständen, helmförmig, leicht duftend, bis zu 5 cm groß
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Knollig, rübenförmig
Boden: Frische, gut durchlässige, humose und nahrhafte Untergründe, Staunässe vermeiden
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 6
Eigenschaften: Der Aconitum lamarckii (Hahnenfußblättriger Eisenhut / Gelber Eisenhut) ist eine gelbblühende Eisenhutsorte, die garantiert ansprechende Akzente in Ihren Garten bringt. Für Staudenbeete, als Gruppen- und Einzelpflanzung sowie als Schnittblume bestens geeignet. Die Blüten sollten nach der Blühperiode bis zum oberen Stängelblatt abgeschnitten werden, damit im Folgejahr eine reichhaltige Blüte erfolgen kann. Ältere, etwas verholzte Stauden sollten geteilt werden, damit ein frischer Austrieb erreicht wird. Insgesamt erweist sich diese Sorte als robust und pflegeleicht.

Der Hahnenfußblättrige Eisenhut, botanisch Aconitum lamarckii und auch als Gelber Eisenhut bekannt, ist eine faszinierende Staude, die mit ihren hellgelben Blüten von Juni bis August besondere Akzente setzt. Diese horstbildende, straff aufrechte Pflanze erreicht eine beachtliche Höhe von bis zu 130 Zentimetern und eine Breite von etwa 50 Zentimetern. Sie besticht durch ihre Robustheit und Pflegeleichtigkeit, was sie zu einer wertvollen Bereicherung für viele Gartenbereiche macht.

Portrait des Gelben Eisenhuts: Aconitum lamarckii

Dieser Eisenhut fällt durch seine ungewöhnliche Blütenfarbe im Vergleich zu den häufigeren blauen oder violetten Vertretern seiner Gattung auf. Sein Erscheinungsbild ist kräftig und präsent, wodurch er sich hervorragend als Solitär oder in Gruppenpflanzungen einsetzen lässt. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf seine Herkunft und die spezifischen Merkmale, die ihn auszeichnen.

Herkunft und Wuchsform

Der Aconitum lamarckii ist in Mittel- und Südeuropa beheimatet, wo er insbesondere in den Alpen und den Pyrenäen vorkommt. Aus diesen gebirgigen Regionen bringt er eine bemerkenswerte Winterhärte und Anpassungsfähigkeit mit. Sein Wuchs ist charakteristisch horstbildend, das bedeutet, er bildet dichte, kompakte Büschel aus aufrechten Stängeln. Diese straffe, aufrechte Wuchsform verleiht ihm eine gewisse architektonische Qualität im Beet. Die Pflanze entwickelt knollige, rübenförmige Wurzeln, die als Speicherorgane dienen und ihr helfen, auch trockenere Phasen zu überstehen. Mit einer Pflanzdichte von etwa sechs Exemplaren pro Quadratmeter lässt sich ein üppiger, geschlossener Bestand erreichen, der einen beeindruckenden Anblick bietet.

Die Besonderheit des Aconitum lamarckii

Was den Gelben Eisenhut so besonders macht, ist vor allem seine Seltenheit. Ein gelber Eisenhut ist in Gärten nicht häufig anzutreffen, was ihm einen exklusiven Charakter verleiht. Zudem gilt Aconitum lamarckii im Vergleich zu anderen gelben Eisenhut-Arten als die robusteste und pflegeleichteste Sorte. Diese Eigenschaft macht ihn auch für Gartenneulinge zu einer empfehlenswerten Wahl. Ein weiteres Synonym, unter dem die Pflanze geführt wird, ist Aconitum ssp. neapolitanum. Diese Bezeichnung kann gelegentlich in der Fachliteratur oder in Staudenkatalogen auftauchen. Seine große Widerstandsfähigkeit und der ungewöhnliche Blütenaspekt rechtfertigen seinen Platz als besondere Staude in jeder anspruchsvollen Pflanzung.

Ideale Standortbedingungen für eine prachtvolle Entwicklung

Damit der Hahnenfußblättrige Eisenhut seine volle Pracht entfalten kann, sind die richtigen Standortfaktoren entscheidend. Eine optimale Platzwahl und Bodenvorbereitung sind die Grundlage für gesundes Wachstum und eine reiche Blüte. Die Ansprüche der Staude sind klar definiert und bei Beachtung führt dies zu einer langlebigen und vitalen Pflanze.

Der optimale Standort für den Gelben Eisenhut

Der Aconitum lamarckii gedeiht am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Platz. Volle Sonne wird gut vertragen, sofern der Boden ausreichend frisch bleibt; im lichten Halbschatten, beispielsweise am Gehölzrand, fühlt er sich jedoch ebenfalls sehr wohl. Diese Exposition entspricht seinem natürlichen Lebensraum in gebirgigen Regionen, wo er oft an lichtdurchfluteten Waldrändern wächst. Ein windgeschützter Standort ist von Vorteil, da die hohen Blütenstände bei starkem Wind etwas anfällig sein können. Die Pflanze passt perfekt in frische Beetlagen, wo sie ihre ganze Höhe entwickeln kann, ohne von konkurrenzstarken Nachbarn bedrängt zu werden.

Bodenansprüche und Pflanzvorbereitung

Der Boden sollte für den Hahnenfußblättrigen Eisenhut frisch, gut durchlässig, humos und nahrhaft sein. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da die knolligen Wurzeln sonst schnell faulen können. Idealerweise ist der Untergrund normal durchlässig und eher kalkarm. Vor der Pflanzung empfiehlt es sich, den Boden tiefgründig zu lockern und bei Bedarf reifen Kompost oder verrotteten Laubhumus einzuarbeiten, um die gewünschte humose Struktur und Nährstoffversorgung zu gewährleisten. Eine gute Drainage ist essenziell; in schweren Lehmböden kann die Beimischung von Sand oder feinem Splitt die Durchlässigkeit deutlich verbessern. Ein pH-Wert im schwach sauren bis neutralen Bereich ist ideal für ein optimales Gedeihen.

Blütenpracht und Laubwerk des Hahnenfußblättrigen Eisenhuts

Die Attraktivität des Aconitum lamarckii liegt in der harmonischen Verbindung von auffälliger Blüte und dekorativem Laub. Über mehrere Wochen hinweg bietet die Staude einen sich stetig verändernden Anblick, der das Auge erfreut. Die Details von Blüten und Blättern verdienen eine genauere Betrachtung.

Die helmförmigen Blüten von Juni bis August

Die Blütezeit des Gelben Eisenhuts erstreckt sich von Juni bis August. In dieser Zeit bildet er dicht gedrängte Trauben aus, die auf aufrechten Blütenständen thronen. Die Einzelblüten sind hellgelb und erreichen eine Größe von bis zu fünf Zentimetern. Ihre charakteristische helmförmige Gestalt ist typisch für die Gattung Aconitum und verleiht ihnen ein elegantes, fast architektonisches Aussehen. Die Blüten verströmen einen leichten Duft, der insbesondere an warmen Abenden wahrnehmbar ist und zusätzlich Insekten anlockt. Der Kontrast der hellgelben Blüten vor den dunklen Stängeln wird als etwas ganz Besonderes beschrieben und sorgt für eine hohe Fernwirkung im Garten. Die Blütentrauben entwickeln sich nach der Befruchtung zu schwarzen, nicht zum Verzehr geeigneten Balgfrüchten.

Das sommergrüne Blattwerk des Aconitum lamarckii

Das Laub des Hahnenfußblättrigen Eisenhuts ist sommergrün und besteht aus lanzettlichen Blättern, die am Ende spitz zulaufen. Die Blätter sind etwa drei Zentimeter groß, von mittel- bis dunkelgrüner Farbe und weisen eine glänzende Oberfläche auf. Diese Textur reflektiert das Licht schön und unterstreicht die frische Erscheinung der Pflanze. Die Blätter sind tief eingeschnitten und erinnern in ihrer Form an Hahnenfuß, was dem deutschen Namen zugrunde liegt. Sie sind wechselständig am Stängel angeordnet und bilden einen dichten, buschigen Unterbau für die hohen Blütenstände. Im Herbst zieht die Pflanze ihr Laub ein, nachdem es eine unscheinbare gelbliche Färbung angenommen haben kann. Die dekorative Wirkung liegt daher primär in der Vegetationsperiode, wo das Blattwerk einen perfekten, satten Hintergrund für die leuchtenden Blüten bildet.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Garten

Der Gelbe Eisenhut ist erfreulich vielseitig und kann in unterschiedlichen Gartenkonzepten eingesetzt werden. Seine stattliche Höhe, die auffällige Blütenfarbe und die pflegeleichte Natur machen ihn zu einem wertvollen Gestaltungselement. Ob im formalen Beet oder im naturnahen Gartenbereich – er findet immer einen passenden Platz.

Als Akzent in Staudenbeeten und Rabatten

In Staudenbeeten und Rabatten kommt die straff aufrechte, horstbildende Wuchsform des Aconitum lamarckii besonders gut zur Geltung. Aufgrund seiner Höhe von bis zu 130 Zentimetern eignet er sich hervorragend für die mittlere oder hintere Beetlage, wo er als strukturgebendes Element wirkt. Als Gruppenpflanzung setzt er markante, hellgelbe Farbtupfer, die das Beet auflockern und Tiefe erzeugen. Auch als Solitärpflanze, also in Einzelstellung, kann er aufgrund seiner architektonischen Qualität beeindrucken und einen Fokuspunkt bilden. Die Pflanze harmoniert besonders gut mit Stauden, die kontrastierende Blütenfarben wie Blau, Violett oder Weiß tragen oder mit Ziergräsern, die seinen aufrechten Wuchs mit lockerem, beweglichem Laub umspielen.

Die Verwendung des Gelben Eisenhuts als Schnittblume

Der Hahnenfußblättrige Eisenhut ist eine ausgezeichnete Schnittpflanze. Seine langen, stabilen Stiele und die haltbaren, helmförmigen Blüten machen ihn zu einer wertvollen Bereicherung für die Vase. Die Blütenstände sollten am frühen Morgen geschnitten werden, wenn sie frisch und gut mit Wasser versorgt sind. In der Vase halten sie sich bei regelmäßigem Wasserwechsel und einem kühlen Standort über eine Woche lang. Die ungewöhnliche gelbe Farbe bringt Frische und Helligkeit in sommerliche Blumensträuße und lässt sich gut mit anderen Schnittblumen wie Sonnenhut (Rudbeckia), Dahlien oder verschiedenen Gräsern kombinieren. Aufgrund der Giftigkeit der Pflanze ist beim Schneiden und Arrangieren Vorsicht geboten; das Tragen von Handschuhen wird empfohlen, um Hautkontakt mit dem Pflanzensaft zu vermeiden.

Am Gehölzrand und als Bienenweide

Ein weiterer idealer Einsatzbereich für den Aconitum lamarckii ist der Gehölzrand an sonniger bis halbschattiger Stelle. Hier fühlt er sich in der Gesellschaft von Sträuchern und Bäumen besonders wohl und profitiert von der leicht beschatteten, frischen Bodenumgebung. Zudem dient er als wertvolle Bienenweide. Die hellgelben, nektarreichen Blüten locken zahlreiche bestäubende Insekten wie Bienen und Hummeln an, die den leicht duftenden Nektar schätzen. Damit trägt der Gelbe Eisenhut aktiv zur Biodiversität im Garten bei. Im naturnahen Garten oder im Bauerngarten ist er daher eine perfekte Wahl, um ökologische Aspekte mit hohem Zierwert zu verbinden. Seine Präsenz am Gehölzrand sorgt für einen sanften Übergang zwischen offenen Flächen und dem schattigeren Bereich unter Bäumen.

Pflanzpartner für den Aconitum lamarckii

Die richtige Pflanzennachbarschaft kann die Wirkung des Gelben Eisenhuts noch steigern und ein harmonisches Gesamtbild schaffen. Gute Partner betonen seine Vorzüge, schaffen spannende Kontraste oder ergänzen ihn in Wuchsform und Blütezeit. Eine durchdachte Kombination ist der Schlüssel zu einem ästhetisch ansprechenden Gartenbild.

Klassische Kombinationen für den Gelben Eisenhut

Für den Hahnenfußblättrigen Eisenhut bieten sich klassische Staudenpartner an, die ähnliche Standortansprüche teilen. Eine hervorragende Begleitung ist der Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea), dessen rosaviolette, körbchenförmige Blüten einen schönen Farbkontrast zu den gelben Eisenhutblüten bilden und zeitgleich von Juli bis September blühen. Ebenso passend ist die Hohe Fetthenne (Sedum telephium-Hybride 'Herbstfreude'), deren späterer, rosaroter Blütenflor im Spätsommer und Herbst an die Blütezeit des Eisenhuts anschließt und mit seinen sukkulenten Blättern einen interessanten Texturkontrast setzt. Ziergräser wie das Reitgras (Calamagrostis x acutiflora 'Karl Foerster') mit seinen aufrechten, goldbraunen Halmen unterstreichen die straffe Wuchsform des Aconitum lamarckii und bringen Leichtigkeit und Bewegung ins Beet.

Kreative Partnerschaften mit Aconitum lamarckii

Für kreativere Pflanzungen kann der Gelbe Eisenhut mit Stauden kombiniert werden, die unterschiedliche Blattstrukturen oder Blühzeiten bieten. Die Silber-Garbe (Achillea clavennae) mit ihrem silbrig-filzigen Laub und den weißen Blütendolden bildet einen reizvollen Kontrast in Farbe und Textur. Die Wald-Aster (Aster divaricatus) blüht etwas später, von August bis Oktober, und verlängert mit ihren weißen, sternförmigen Blüten die Attraktivität der Pflanzung in den Herbst hinein. Auch Farne wie der Frauenfarn (Athyrium filix-femina) sind exzellente Partner für halbschattige Lagen am Gehölzrand; ihr zartes, gefiedertes Laub bildet einen wunderbar luftigen Untergrund für die kräftigen Blütenstände des Eisenhuts. Bei allen Kombinationen sollte auf ausreichenden Pflanzabstand geachtet werden, damit jede Staude genug Raum zur Entfaltung hat.

Pflegeleicht und winterhart: Die richtige Versorgung

Der Aconitum lamarckii gilt zu Recht als robust und pflegeleicht. Mit einigen grundlegenden Maßnahmen unterstützen Sie die Gesundheit und Langlebigkeit der Staude und fördern eine üppige Blüte Jahr für Jahr. Die Pflege erstreckt sich von der Wasserversorgung über den Schnitt bis hin zur Überwinterung.

Gießen, Düngen und Schnittmaßnahmen

In der Anwachsphase nach der Pflanzung und während längerer Trockenperioden im Sommer benötigt der Hahnenfußblättrige Eisenhut regelmäßige Wassergaben. Der Boden sollte stets frisch, aber nicht nass gehalten werden. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu konservieren und unterdrückt unerwünschten Wildwuchs. Gedüngt wird im Frühjahr mit einer Gabe reifen Komposts oder einem organischen Volldünger für Stauden, um das Wachstum und die Blütenbildung anzuregen. Ein entscheidender Pflegeschritt ist der Rückschnitt: Die Blüten sollten nach der Blühperiode bis zum oberen Stängelblatt abgeschnitten werden. Dies verhindert die kraftraubende Samenbildung und fördert die Bildung neuer Knospen für eine reiche Blüte im Folgejahr. Im Spätherbst oder frühen Frühjahr können die abgestorbenen Stängel bodennah zurückgeschnitten werden.

Die Vermehrung des Hahnenfußblättrigen Eisenhuts

Die Vermehrung des Aconitum lamarckii erfolgt am einfachsten durch Teilung. Dies ist nicht nur eine Methode zur Pflanzenvermehrung, sondern auch eine wichtige Verjüngungsmaßnahme. Ältere, etwas verholzte Stauden sollten geteilt werden, um einen frischen Austrieb zu erreichen. Der beste Zeitpunkt dafür ist das zeitige Frühjahr, kurz bevor der neue Austrieb beginnt, oder der Herbst nach der Blüte. Graben Sie den Wurzelstock vorsichtig aus und teilen Sie ihn mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere, mindestens faustgroße Stücke, die jeweils einige Triebknospen enthalten. Die Teilstücke werden umgehend an einem neuen Standort wieder eingepflanzt und gut angegossen. Diese Teilung sollte alle drei bis vier Jahre erfolgen, um die Vitalität der Staude zu erhalten und eine Verkahlung im Horstzentrum zu verhindern.

Überwinterung und Winterhärte

Der Gelbe Eisenhut ist ausgesprochen winterhart und benötigt in den meisten Regionen Deutschlands keinen speziellen Winterschutz. Er wird der Winterhärtezone Z3 zugeordnet, was bedeutet, dass er Temperaturen von -40,0 °C bis -34,4 °C problemlos übersteht. Die oberirdischen Pflanzenteile sterben im Herbst ab, während die knolligen Wurzeln im Boden überwintern und im nächsten Frühjahr erneut austreiben. In sehr rauen Lagen oder bei späten Frostperioden im Frühjahr kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub die jungen Triebe schützen. Wichtig ist, dass der Standort im Winter nicht staunass ist, da dies die Wurzeln gefährden könnte. Ansonsten ist die Pflanze absolut zuverlässig und treibt jedes Jahr aufs Neue aus.

Wissenswertes über den Gelben Eisenhut

Hinter der schönen Fassade des Aconitum lamarckii verbirgt sich eine Pflanze mit einer interessanten Geschichte und bedeutenden Eigenschaften. Das Wissen um diese Aspekte vertieft die Wertschätzung für diese besondere Staude und ist wichtig für einen sicheren Umgang mit ihr.

Giftigkeit und historischer Hintergrund

Wie alle Eisenhut-Arten ist auch der Aconitum lamarckii eine giftige Pflanze. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Wurzeln und Samen, enthalten stark wirksame Alkaloide. Beim Umgang mit der Pflanze, insbesondere beim Teilen, Schneiden oder Umpflanzen, wird daher Vorsicht sowie am besten das Tragen von Handschuhen empfohlen, um Hautreizungen oder versehentliche Aufnahme zu vermeiden. Die Pflanze sollte außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren gepflanzt werden. Historisch wurde Eisenhut in verschiedenen Kulturen sowohl als Gift als auch in der Volksmedizin verwendet, allerdings aufgrund seiner hohen Toxizität mit äußerster Vorsicht. Der Gattungsname Aconitum soll auf den griechischen Ort Aconae zurückgehen, wo die Pflanze reichlich wuchs. Trotz seiner Giftigkeit bleibt der Gelbe Eisenhut eine äußerst wertvolle Zierpflanze, deren Schönheit bei verantwortungsvollem Umgang uneingeschränkt genossen werden kann.

Name Deutsch: Hahnenfußblättriger Eisenhut / Gelber Eisenhut.
Name Botanisch: Aconitum lamarckii.
Wuchs: Staude, straff aufrecht, kräftig, horstbildend, bis zu 130 cm hoch und bis zu 50 cm breit.
Wuchshöhe: bis zu 130 cm.
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, am Ende spitz zulaufend, glänzend, mittel- bis dunkelgrün, ca. 3 cm groß.
Frucht: Balgfrucht, schwarz, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Hellgelb, in dicht gedrängten Trauben auf aufrechten Blütenständen, helmförmig, leicht duftend, bis zu 5 cm groß.
Blütezeit: Juni bis August.
Wurzeln: Knollig, rübenförmig.
Boden: Frische, gut durchlässige, humose und nahrhafte Untergründe, Staunässe vermeiden.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 6.
Eigenschaften: Der Aconitum lamarckii (Hahnenfußblättriger Eisenhut / Gelber Eisenhut) ist eine gelbblühende Eisenhutsorte, die garantiert ansprechende Akzente in Ihren Garten bringt. Für Staudenbeete, als Gruppen- und Einzelpflanzung sowie als Schnittblume bestens geeignet. Die Blüten sollten nach der Blühperiode bis zum oberen Stängelblatt abgeschnitten werden, damit im Folgejahr eine reichhaltige Blüte erfolgen kann. Ältere, etwas verholzte Stauden sollten geteilt werden, damit ein frischer Austrieb erreicht wird. Insgesamt erweist sich diese Sorte als robust und pflegeleicht..
Detaillierte Beschreibung:

Der Hahnenfußblättrige Eisenhut, botanisch Aconitum lamarckii und auch als Gelber Eisenhut bekannt, ist eine faszinierende Staude, die mit ihren hellgelben Blüten von Juni bis August besondere Akzente setzt. Diese horstbildende, straff aufrechte Pflanze erreicht eine beachtliche Höhe von bis zu 130 Zentimetern und eine Breite von etwa 50 Zentimetern. Sie besticht durch ihre Robustheit und Pflegeleichtigkeit, was sie zu einer wertvollen Bereicherung für viele....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 130 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Hellgelb

Blütezeit
Juni - August

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24.02.2026

Leuchtender Spätsommerstar

Wir haben uns für den Gelben Eisenhut entschieden, weil wir eine Staude gesucht haben, die im Spätsommer noch einmal richtig Farbe ins Beet bringt. Die gelben Blüten sind intensiv, klar und unglaublich auffällig – ohne grell zu wirken. Gerade in Kombination mit dunkleren Stauden ist das ein echtes Highlight. Für uns ist er ein verlässlicher Lichtpunkt, wenn viele andere Pflanzen schon müde werden.

05.02.2026

Hahnenfußblättriger Eisenhut: Top Service

Die Lieferung des Hahnenfußblättrigen Eisenhuts war schnell und einwandfrei, die Kommunikation freundlich und kompetent. Super Service, gerne wieder!

22.10.2024

Etwas zurückhaltend

Dafür aber eine wichtge Nahrungsquelle.

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Pflanz- und Pflegetipps Aconitum lamarckii / Hahnenfußblättriger Eisenhut / Gelber Eisenhut

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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