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| Wuchs: | Staude, aufrecht, kompakt, 60 bis 70 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 60 - 70 cm |
| Blatt: | Immergrün, lanzettlich, graugrün |
| Frucht: | Nüsschen, unscheinbar |
| Blüte: | Purpurviolett, ährenförmig |
| Blütezeit: | Juli bis August |
| Boden: | Gut durchlässige, trockene Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 25 |
| Eigenschaften: |
Der Lavandula stoechas (Schopf Lavendel) stammt aus der Familie der Lippenblütlergewächse und kann mit einer schönen Blütenform überzeugen. Durch ihre auffälligen Hochblätter erhält die...
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| Wuchs: | Staude, aufrecht, kompakt, 60 bis 70 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 60 - 70 cm |
| Blatt: | Immergrün, lanzettlich, graugrün |
| Frucht: | Nüsschen, unscheinbar |
| Blüte: | Purpurviolett, ährenförmig |
| Blütezeit: | Juli bis August |
| Boden: | Gut durchlässige, trockene Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 25 |
| Eigenschaften: | Der Lavandula stoechas (Schopf Lavendel) stammt aus der Familie der Lippenblütlergewächse und kann mit einer schönen Blütenform überzeugen. Durch ihre auffälligen Hochblätter erhält die Blüte eine fast ananasähnliche Form und zieht im Garten alle Blicke auf sich. Wie alle Lavendel-Arten liebt auch der Schopf Lavendel sonnige Standorte und einen durchlässigen, trockenen Boden. Der intensive und aromatische Blütenduft ist natürlich auch bei diesem hübschen Exemplar vorhanden und kann von Juli bis August in vollen Zügen genossen werden. |
- Portrait des Schopf-Lavendels
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk von Schopf-Lavendel
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Schopf-Lavendel
- Pflege und Überwinterung
- Hintergrundwissen zum Schopf-Lavendel
Portrait des Schopf-Lavendels
Der Schopf-Lavendel (Lavandula stoechas) ist eine besondere Erscheinung unter den Lavendelarten und begeistert mit seiner unverwechselbaren Blütenform. Als Vertreter der Lippenblütler (Lamiaceae) stammt er ursprünglich aus den warmen Regionen Südeuropas und des Mittelmeerraums. Dort wächst er auf kargen, steinigen Böden und ist an trockene, sonnige Standorte perfekt angepasst. Im Garten bringt er mediterranes Flair und einen intensiven, aromatischen Duft mit. Mit einer Wuchshöhe von 60 bis 70 Zentimetern und einem kompakten, aufrechten Wuchs eignet er sich für viele Gestaltungsideen. Seine immergrünen, lanzettlichen Blätter in Graugrün bilden einen reizvollen Kontrast zu den purpurvioletten Blütenähren, die von Juli bis August erscheinen.
Herkunft und Geschichte von Lavandula stoechas
Lavandula stoechas ist eine der ursprünglichen, wildwachsenden Lavendelarten. Baumschule Horstmann führt Schopflavendel als eine der drei ursprünglichen und wildwachsenden Lavendelarten auf. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Portugal über Spanien, Frankreich und Italien bis nach Griechenland und in die Türkei. Die Pflanze besiedelt dort sonnige Hänge, Macchie-Gebüsche und offene Kiefernwälder. Historisch wurde Lavendel bereits in der Antike als Duft- und Heilpflanze geschätzt. Die Gattung Lavandula verdankt ihren Namen vermutlich dem lateinischen Wort lavare (waschen), da die Römer Lavendel zum Baden und zur Wäscheduftung nutzten. Der Schopf-Lavendel fällt durch seine auffälligen Scheinblüten auf, die an kleine Schmetterlinge erinnern und ihm im Französischen den Namen „Lavande Papillon“ eingebracht haben.
Wuchs und Erscheinungsbild
Der Schopf-Lavendel bildet einen dichten, buschigen Horst mit aufrechten, verzweigten Stängeln. Die Triebe sind im unteren Teil verholzt und tragen die feinen, schmalen Blätter. Das immergrüne Laub ist beidseitig graugrün gefärbt und fühlt sich samtig an. Von Juli bis August erheben sich über dem Blattwerk die Blütenstände: bis zu zehn Zentimeter lange Ähren, an deren Spitze die namensgebenden, schopfartigen Hochblätter sitzen. Diese sind in einem kräftigen Purpurviolett gefärbt und oft noch intensiver als die eigentlichen Blüten. Die Gesamterscheinung ist kompakt und aufrecht, sodass die Pflanze auch in kleineren Gärten gut zur Geltung kommt. Mit einer Wuchshöhe von etwa 60 bis 70 Zentimetern und einer ähnlichen Breite eignet sie sich hervorragend für Gruppenpflanzungen oder als Solitär in Kübeln.
Standort und Boden
Der Schopf-Lavendel stammt aus mediterranen Regionen und stellt klare Ansprüche an seinen Standort. Damit er sich wohlfühlt und üppig blüht, müssen Licht und Bodenbeschaffenheit stimmen. In der Natur wächst er auf durchlässigen, oft kalkhaltigen Böden und verträgt Trockenheit sehr gut. Staunässe hingegen ist für ihn problematisch, da die Wurzeln dann schnell faulen. Ein sonniger, warm geschützter Platz im Garten oder auf der Terrasse ist ideal.
Ansprüche an Licht und Substrat
Lavandula stoechas benötigt einen vollsonnigen Standort mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag. Je mehr Licht die Pflanze erhält, desto kompakter wächst sie und desto intensiver fallen Blüte und Duft aus. Der Boden muss gut durchlässig sein, damit überschüssiges Wasser rasch versickern kann. Ideal ist ein sandig-lehmiger Untergrund mit einem hohen Anteil an Mineralstoffen. Schwere, tonige Böden sollten vor der Pflanzung mit Sand oder feinem Kies verbessert werden. Ein pH-Wert im neutralen bis alkalischen Bereich (6,5 bis 8,0) kommt den natürlichen Gegebenheiten seiner Heimat am nächsten. Auf zu humusreichen, nährstoffreichen Substraten neigt die Pflanze dagegen zu starkem, weichem Wuchs und geringerer Blütenbildung.
Schopf-Lavendel im Kübel
Für die Kübelkultur des Schopf-Lavendels eignet sich eine strukturstabile, durchlässige Mischung aus einem Drittel Landerde, einem Drittel grobem Sand, gebrochenem Tongranulat oder feinem Kies sowie einem Drittel Kompost, Humus oder Blumenerde. Diese Mischung gewährleistet eine gute Drainage und versorgt die Pflanze gleichzeitig mit ausreichend Nährstoffen. Wichtig ist, dass der Topf ein Abzugsloch besitzt, damit sich kein Wasser staut. Bei der Kultur im Gefäß soll Staunässe unbedingt vermieden werden; der Kübel muss ein Abzugsloch haben und mit guter Drainage versehen sein. Eine zusätzliche Drainageschicht aus Blähton oder Kies am Topfboden verhindert, dass die Wurzeln im Nassen stehen. Der Kübel sollte zudem nicht zu klein gewählt werden, da die Pflanze ein gut entwickeltes Wurzelsystem ausbildet. Ein Volumen von mindestens fünf bis zehn Litern ist empfehlenswert.
Blüte und Blattwerk von Schopf-Lavendel
Die Blüte des Schopf-Lavendels ist sein absolutes Highlight: purpurviolette Ähren, die von auffälligen, schopfartigen Hochblättern gekrönt werden. Diese Hochblätter sind nicht etwa die eigentlichen Blüten, sondern farbenprächtige Scheinblüten, die die unscheinbaren Einzelblüten umgeben. Das immergrüne Laub bildet dazu einen graugrünen, dezenten Hintergrund. Beide Elemente zusammen ergeben ein stimmiges Gesamtbild, das mediterrane Gelassenheit ausstrahlt.
Die einzigartigen Scheinblüten
Die Blütenstände bestehen aus einer dichten Ähre von mehreren kleinen, purpurvioletten Einzelblüten. An der Spitze dieser Ähre sitzen die namensgebenden, schopfartigen Hochblätter, die ebenfalls purpurviolett, oft etwas heller oder kräftiger gefärbt sind. Diese Hochblätter sind auffällig vergrößert und wirken wie ein kleiner Schopf. Die schopfartigen Scheinblüten von Lavandula stoechas haben dem Schopf-Lavendel den französischen Namen "Lavande Papillon" eingebracht, weil sie wie kleine Schmetterlinge wirken. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August, in milden Lagen auch bis in den September hinein. Während dieser Zeit verströmen die Blüten einen intensiven, aromatisch-süßen Duft, der Bienen, Hummeln und Schmetterlinge anzieht. Die Einzelblüten sind klein, röhrenförmig und öffnen sich von unten nach oben. Die Hochblätter bleiben oft noch einige Wochen nach der eigentlichen Blüte stehen und verlängern so die Zierdauer.
Immergrünes Laub und Duft
Die Blätter des Schopf-Lavendels sind lanzettlich, schmal und etwa zwei bis vier Zentimeter lang. Ihre graugrüne Farbe entsteht durch eine feine Behaarung, die die Pflanze vor zu starker Verdunstung schützt. Diese Behaarung fühlt sich samtig an und reflektiert einen Teil des Sonnenlichts, sodass die Pflanze auch an heißen Tagen ihren Wasserhaushalt besser regulieren kann. Das Laub ist immergrün, das heißt, es bleibt auch im Winter an der Pflanze, solange die Temperaturen nicht zu stark fallen. Die Blätter enthalten wie die Blüten ätherische Öle, die beim Darüberstreichen einen kräftigen, typischen Lavendelduft freisetzen. Dieser Duft wirkt beruhigend und wird gerne in der Aromatherapie genutzt. Im Garten sorgt er für eine angenehme Atmosphäre und hält zudem lästige Mücken fern.
Verwendung im Garten
Der Schopf-Lavendel ist vielseitig einsetzbar und verleiht Beeten, Kübeln und Terrassen ein mediterranes Flair. Sein kompakter, aufrechter Wuchs und die auffälligen Blüten machen ihn zu einem gern gesehenen Gestaltungselement. Ob als Solitär in einer Steinschale oder als Gruppenpflanze in der Rabatte – Lavandula stoechas fügt sich harmonisch in viele Gartenkonzepte ein. Nachfolgend werden drei besondere Verwendungsmöglichkeiten vorgestellt.
Mediterrane Beete und Steinanlagen
In sonnigen, durchlässigen Beetbereichen gedeiht der Schopf-Lavendel prächtig und bildet schnell dichte Horste. Er eignet sich hervorragend für mediterrane Pflanzungen zusammen mit anderen trockenheitsverträglichen Stauden wie Zistrosen (Cistus), Helichrysum oder Salbei (Salvia). Seine purpurvioletten Blüten setzen schöne Farbakzente zwischen silbrigem Laub und grauen Steinen. Auch in Steingärten oder auf Trockenmauern kommt er gut zur Geltung: Dort sorgt er für Farbe und lockert das harte Steinbild mit seinen weichen Formen auf. Die Pflanze benötigt im Beet wenig Pflege – ein Rückschnitt nach der Blüte fördert die Verzweigung und einen kompakten Wuchs.
Kübelkultur auf Terrasse und Balkon
Der Schopf-Lavendel wird von Gärtnern wie Gaißmayer ausdrücklich für die mediterrane Terrasse empfohlen und für die Kultur in Kübeln und anderen Gefäßen genannt. In Pflanzgefäßen lässt er sich flexibel platzieren und kann je nach Jahreszeit umgestellt werden. Ein sonniger, windgeschützter Standort ist ideal. Die Kübelpflanze benötigt regelmäßige, aber maßvolle Wassergaben: Das Substrat sollte zwischen den Wassergaben gut antrocknen, um Staunässe zu vermeiden. Mit einer durchlässigen Erde und einer Drainageschicht steht einer üppigen Blüte nichts im Wege. Im Herbst kann der Kübel ins Haus geholt werden, um die Pflanze vor strengem Frost zu schützen. So bleibt Lavandula stoechas über Jahre hinweg eine Zierde für Balkon oder Terrasse.
Duftende Hecken und Einfassungen mit Lavandula stoechas
Mit seiner dichten, buschigen Wuchsform eignet sich der Schopf-Lavendel auch für niedrige Hecken oder Beeteinfassungen. In einer Reihe mit einem Pflanzabstand von etwa 30 bis 40 Zentimetern entsteht eine duftende, blühende Grenze, die Wege oder Rabatten säumt. Anders als der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia) ist Schopf-Lavendel nicht vollständig winterhart, daher sollte eine solche Hecke in milden Regionen oder als saisonale Bepflanzung angelegt werden. Die immergrünen Blätter sorgen auch im Winter für Struktur, solange kein strenger Frost herrscht. Ein leichter Rückschnitt nach der Blüte hält die Hecke kompakt und regt die Verzweigung an.
Pflanzpartner für Schopf-Lavendel
Die Wahl der richtigen Pflanzpartner unterstreicht die mediterrane Ausstrahlung des Schopf-Lavendels und sorgt für ein harmonisches Gesamtbild. Entscheidend ist, dass die Partner ähnliche Standortansprüche haben: vollsonnig, durchlässig, trocken und nährstoffarm. Nur dann gedeihen alle Pflanzen gleichermaßen gut und die Pflege wird erleichtert. Nachfolgend werden zwei bewährte Kombinationen vorgestellt, eine davon mit namentlicher Nennung des Partners.
Harmonische Kombinationen mit Rosmarin und Thymian
Besonders gut harmoniert der Schopf-Lavendel mit Rosmarin (Rosmarinus officinalis) und Thymian (Thymus vulgaris). Beide sind wie er mediterrane Halbsträucher, die ebenfalls sonnige Standorte und kalkhaltige, durchlässige Böden bevorzugen. Rosmarin bringt mit seinen nadelartigen Blättern und hellblauen Blüten eine weitere Struktur ins Beet, während Thymian mit seinen kleinen, duftenden Blättern und rosa bis violetten Blüten den Boden bedeckt. Zusammen entsteht ein duftendes, farblich abgestimmtes Ensemble, das Bienen und andere Insekten anzieht. Die Kombination eignet sich auch hervorragend für Kräutergärten oder mediterrane Terrassenkübel.
Übliche Staudenbegleiter
Neben Rosmarin und Thymian lassen sich weitere trockenheitsverträgliche Stauden mit Lavandula stoechas kombinieren. Dazu zählen das Wollige Ziest (Stachys byzantina) mit seinen silbrig behaarten Blättern, das Blaukissen (Aubrieta) oder der Mauerpfeffer (Sedum). Auch Ziergräser wie das Blauschwingel (Festuca glauca) oder das Federgras (Stipa) setzen reizvolle Akzente. Wichtig ist, dass alle Partner nicht zu konkurrenzstark wachsen und die gleichen Licht- und Bodenverhältnisse schätzen. Eine Pflanzung in Gruppen mit ungeraden Zahlen wirkt besonders natürlich. Der Schopf-Lavendel sollte dabei nicht zu dicht an zu hoch wachsende Stauden gesetzt werden, da er sonst überdeckt wird und in der Blüte nachlässt.
Pflege und Überwinterung
Der Schopf-Lavendel ist eine pflegeleichte Pflanze, die mit wenig Aufwand viele Jahre Freude bereitet. Wichtigste Grundregel: zu viel Wasser und Nässe sind gefährlicher als Trockenheit. Darüber hinaus sind Schnittmaßnahmen und bei Kübelpflanzen ein geeignetes Winterquartier notwendig. Im Folgenden werden die drei wichtigsten Pflegebereiche erläutert.
Schnittmaßnahmen nach der Blüte
Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte im Spätsommer fördert eine zweite, wenn auch schwächere Nachblüte und sorgt für einen kompakten Wuchs. Dabei werden die verblühten Blütenstände bis knapp über den ersten Blattansatz zurückgeschnitten. Ein stärkerer Rückschnitt im Frühjahr, etwa im März oder April, verhindert die Verholzung und regt die Neuaustriebe an. Dabei kürzt man die Pflanze um etwa ein Drittel bis zur Hälfte, jedoch nicht bis ins alte, unbelaubte Holz, da der Lavendel dort nur schlecht wieder austreibt. Der Schnitt sollte mit einer sauberen, scharfen Gartenschere erfolgen, um Quetschungen zu vermeiden.
Düngung und Bewässerung
Im Gartenbeet benötigt der Schopf-Lavendel in der Regel keine Düngung, da er an magere Böden angepasst ist. Zu viel Stickstoff führt zu weichem, krankheitsanfälligem Gewebe und schwächt die Blütenbildung. Eine leichte Gabe von Kalium oder Hornspänen im Frühjahr kann das Wachstum unterstützen. Bei Kübelpflanzen ist eine gelegentliche Düngung mit einem phosphor- und kaliumbetonten Flüssigdünger während der Wachstumsphase sinnvoll. Die Bewässerung sollte mäßig erfolgen: Die Erde darf zwischen den Wassergaben gut abtrocknen. Besonders im Kübel ist regelmäßiges Gießen nötig, aber Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Im Winter, wenn die Pflanze ruht, wird nur sehr wenig gegossen.
Frostschutz bei Lavandula stoechas
Der Schopf-Lavendel ist nicht vollständig winterhart und benötigt in kalten Regionen besonderen Schutz. Gaißmayer weist darauf hin, dass einige Lavendel-Arten und -Sorten nicht winterhart sind und deshalb ausschließlich im Kübel kultiviert sowie hell, kühl und frostfrei überwintert werden sollten; diese Aussage steht im direkten Kontext der Beschreibung von Lavandula stoechas auf derselben Seite. Daher empfiehlt es sich, die Pflanze im Kübel zu ziehen und im Winter an einem hellen Ort bei Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad Celsius zu überwintern. Im Gartenbeet ist in milden Weinbauregionen eine Überwinterung im Freien möglich, wenn man einen Winterschutz aus Reisig oder Vlies und eine dicke Mulchschicht aus Laub oder Stroh über dem Wurzelbereich gibt. Staunässe im Winter ist besonders gefährlich, da die Wurzeln dann leicht faulen. Ein geschützter Standort vor kalten Ostwinden erhöht die Überlebenschancen zusätzlich.
Hintergrundwissen zum Schopf-Lavendel
Der Schopf-Lavendel birgt einige botanische und historische Besonderheiten, die über die reine Gartengestaltung hinausgehen. Sein markantes Aussehen und seine Herkunft ranken sich um Geschichten und Fakten, die ihn zu einem interessanten Gesprächsthema im Garten machen.
Botanische Besonderheiten und verwandte Arten
Botanisch gehört Lavandula stoechas zur Sektion Stoechas innerhalb der Gattung Lavandula. Charakteristisch für diese Sektion sind die auffälligen Hochblätter an der Spitze der Ähre. Die Pflanze ist diploid mit 2n=42 Chromosomen. Baumschule Horstmann beschreibt Lavendel allgemein als Pflanze mit langer Geschichte als Nutz- und Heilpflanze und nennt dies als mögliche Erklärung für den Namen der Gattung Lavandula. Alle Pflanzenteile enthalten ätherische Öle, die vor allem in den Blüten und Blättern konzentriert sind. Die Zusammensetzung dieser Öle unterscheidet sich von der des Echten Lavendels und enthält höhere Anteile an Campher und Fenchon, was dem Schopf-Lavendel ein kräftigeres, etwas kampferartiges Aroma verleiht. Als Heilpflanze wird er traditionell bei Wunden und Entzündungen eingesetzt, seine Wirkung ist jedoch weniger intensiv erforscht als die des Echten Lavendels. Trotzdem ist er eine Bereicherung für jeden Garten, die mit ihrer Blütenpracht und ihrem Duft begeistert.
| Name Deutsch: | Schopf Lavendel. |
| Name Botanisch: | Lavandula stoechas. |
| Wuchs: | Staude, aufrecht, kompakt, 60 bis 70 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | 60 - 70 cm. |
| Blatt: | Immergrün, lanzettlich, graugrün. |
| Frucht: | Nüsschen, unscheinbar. |
| Blüte: | Purpurviolett, ährenförmig. |
| Blütezeit: | Juli bis August. |
| Boden: | Gut durchlässige, trockene Untergründe. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 25. |
| Eigenschaften: | Der Lavandula stoechas (Schopf Lavendel) stammt aus der Familie der Lippenblütlergewächse und kann mit einer schönen Blütenform überzeugen. Durch ihre auffälligen Hochblätter erhält die Blüte eine fast ananasähnliche Form und zieht im Garten alle Blicke auf sich. Wie alle Lavendel-Arten liebt auch der Schopf Lavendel sonnige Standorte und einen durchlässigen, trockenen Boden. Der intensive und aromatische Blütenduft ist natürlich auch bei diesem hübschen Exemplar vorhanden und kann von Juli bis August in vollen Zügen genossen werden.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait des Schopf-LavendelsDer Schopf-Lavendel (Lavandula stoechas) ist eine besondere Erscheinung unter den Lavendelarten und begeistert mit seiner unverwechselbaren Blütenform. Als Vertreter der Lippenblütler (Lamiaceae) stammt er ursprünglich aus den warmen Regionen Südeuropas und des Mittelmeerraums. Dort wächst er auf kargen, steinigen Böden und ist an trockene, sonnige Standorte perfekt angepasst. Im Garten bringt er mediterranes Flair und einen intensiven, aromatischen Duft mit. Mit einer Wuchshöhe von 60 bis 70 Zentimetern und einem kompakten, aufrechten Wuchs eignet er sich für viele Gestaltungsideen. Seine immergrünen, lanzettlichen Blätter in Graugrün bilden einen reizvollen Kontrast zu den purpurvioletten Blütenähren, die von Juli bis August erscheinen. Herkunft und Geschichte von Lavandula.... |
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