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Kalmus / Kolbenblütiger Kalmus

Acorus calamus

Kalmus (Acorus calamus) mit langen, schmalen, grünen Blättern, büschelig am flachen Gewässerrand wachsend.
Sommergrün
Grünrot
Halbschattig-schattig
Juni - Juli
60 - 100 cm
ab 4,25 €
Wuchs: Staude, aufrecht, ausdauernd, krautig, ca. 60 bis 100 cm hoch
Wuchshöhe: 60 - 100 cm
Blatt: Sommergrün, schilfähnlich bis schwertförmig, glattrandig, am Ende zugespitzt, manchmal gewellter Rand, frisch grüngelb bis grün, 60 bis maximal 120 cm lang
Frucht: In unseren Breitengraden nicht ausgebildet
Blüte: Grünlich bis rötlich, kolbenartige Blütenform, 4 bis 10 cm lang, sehr selten blühend
Blütezeit: Juni bis Juli
Wurzeln: Rhizombildend, kriechend, fleischig
Boden: Feuchte, nährstoffreiche und sommerwarme Untergründe, gerne stehende Gewässer
Standort: Halbschattig bis schattig
Pflanzen pro m²: 4
Eigenschaften:
Der Acorus calamus (Kalmus / Kolbenblütiger Kalmus) ist eine interessante Wasser(rand)pflanze, die ein schilfartiges Aussehen hat. Insgesamt erweist sich diese Sorte als robust und anspruchslos. Sie...
liebt feuchte und nährstoffreiche Böden und fühlt sich vor allem an Gewässern wohl. Im Juni und Juli können sich grünliche bis rötliche Blütenkolben bilden, jedoch blüht der Kalmus in unseren Breitengraden selten und trägt dementsprechend auch selten Früchte. Nichtsdestotrotz erweist sich diese Sorte als sehr zierend und wird garantiert tolle Akzente in den Garten setzen. Interessanter Fakt: Der Kalmus ist eine traditionelle Heilpflanze, die vor allem in Asien oder Nordamerika Anwendung findet. Das Kalmusöl, das aus den Rhizomen gewonnen wird, wird unter anderem bei der Herstellung von Parfüm oder Likören benutzt.
Wuchs: Staude, aufrecht, ausdauernd, krautig, ca. 60 bis 100 cm hoch
Wuchshöhe: 60 - 100 cm
Blatt: Sommergrün, schilfähnlich bis schwertförmig, glattrandig, am Ende zugespitzt, manchmal gewellter Rand, frisch grüngelb bis grün, 60 bis maximal 120 cm lang
Frucht: In unseren Breitengraden nicht ausgebildet
Blüte: Grünlich bis rötlich, kolbenartige Blütenform, 4 bis 10 cm lang, sehr selten blühend
Blütezeit: Juni bis Juli
Wurzeln: Rhizombildend, kriechend, fleischig
Boden: Feuchte, nährstoffreiche und sommerwarme Untergründe, gerne stehende Gewässer
Standort: Halbschattig bis schattig
Pflanzen pro m²: 4
Eigenschaften: Der Acorus calamus (Kalmus / Kolbenblütiger Kalmus) ist eine interessante Wasser(rand)pflanze, die ein schilfartiges Aussehen hat. Insgesamt erweist sich diese Sorte als robust und anspruchslos. Sie liebt feuchte und nährstoffreiche Böden und fühlt sich vor allem an Gewässern wohl. Im Juni und Juli können sich grünliche bis rötliche Blütenkolben bilden, jedoch blüht der Kalmus in unseren Breitengraden selten und trägt dementsprechend auch selten Früchte. Nichtsdestotrotz erweist sich diese Sorte als sehr zierend und wird garantiert tolle Akzente in den Garten setzen. Interessanter Fakt: Der Kalmus ist eine traditionelle Heilpflanze, die vor allem in Asien oder Nordamerika Anwendung findet. Das Kalmusöl, das aus den Rhizomen gewonnen wird, wird unter anderem bei der Herstellung von Parfüm oder Likören benutzt.

Portrait des Kalmus (Acorus calamus)

Bevor wir uns den Details zu Standort, Blüte und Pflege widmen, möchten wir Ihnen den Kalmus (Acorus calamus) näher vorstellen. Diese interessante Staude wird auch als Kolbenblütiger Kalmus oder Indischer Kalmus bezeichnet. Sie ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die mit ihren schilfähnlichen Blättern und ihrem aufrechten Wuchs an Teichen und Gewässerrändern eine beeindruckende Erscheinung abgibt. Der Acorus calamus gehört zur Familie der Kalmusgewächse (Acoraceae) und hat eine lange Tradition als Heilpflanze. Wir laden Sie ein, diesen robusten und anspruchslosen Vertreter der Wasserrandpflanzen für Ihren Garten zu entdecken.

Herkunft und Geschichte

Der Kalmus stammt ursprünglich aus Asien, wo er seit Jahrtausenden in der traditionellen Medizin verwendet wird. Schon im 7. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung wurde die Pflanze in Persien als Heilmittel dokumentiert, und auch in China und Indien fand sie früh medizinische Anwendung. Im Jahr 1560 brachte der Leibarzt Kaiser Ferdinands I., Matthiolus, den Kalmus nach Europa, wo er sich schnell in Gärten und an Gewässern verbreitete. In Mitteleuropa vermehrt sich die Pflanze allerdings nur vegetativ, weil die Früchte aufgrund der kühleren Temperaturen nicht ausreifen. Dennoch hat sich der Kalmus als geschätzte Zier- und Nutzpflanze etabliert. Im Spreewald wurde er früher zu Pfingsten geschnitten und als duftender Willkommensgruß in die Hausflure gestreut – eine Tradition, die das Wohlbefinden fördern sollte.

Wuchs und Erscheinungsbild

Der Acorus calamus wächst aufrecht und erreicht eine Höhe von 60 bis 100 Zentimetern. Seine kriechenden, fleischigen Rhizome sorgen dafür, dass er sich im feuchten Boden ausbreitet und dichte Bestände bilden kann. Die Blätter sind sommergrün, schwertförmig und am Ende zugespitzt, mit einem glatten bis manchmal leicht gewellten Rand. Sie leuchten in einem frischen Grüngelb bis Grün und werden zwischen 60 und maximal 120 Zentimetern lang. Die gesamte Pflanze verströmt beim Reiben einen würzigen Duft, der an eine Mischung aus Ingwer und Kampfer erinnert. Im Garten setzt der Kalmus mit seiner aufrechten, schilfähnlichen Silhouette markante Akzente, insbesondere an Teichrändern und in Feuchtbiotopen.

Standort und Boden

Der Kalmus ist eine anspruchslose Staude, die an ihren natürlichen Standorten in Sümpfen und an Gewässerrändern wächst. Damit sie auch im Garten prächtig gedeiht, sollten die Bedingungen möglichst naturnah gestaltet sein. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie den optimalen Standort für Acorus calamus schaffen.

Optimale Bedingungen für Acorus calamus

Der Acorus calamus bevorzugt einen Standort im Halbschatten bis Schatten, wobei er auch in sonnigen Lagen gedeihen kann, solange der Boden ausreichend feucht bleibt. Ideal ist ein nährstoffreicher, feuchter bis nasser Untergrund, der im Sommer warme Temperaturen aufweist. Besonders wohl fühlt sich die Pflanze in Flachwasserzonen mit einer Wassertiefe von 10 bis 40 Zentimetern, wo sie die Uferbereiche von Gartenteichen oder natürlichen Gewässern besiedelt. Ihr Wurzelwerk, die kriechenden Rhizome, benötigt ständige Feuchtigkeit und verträgt auch zeitweilige Überschwemmungen. Ein lehmiger oder torfiger Boden mit hohem Humusanteil unterstützt das Wachstum. Bei der Pflanzung sollten Sie etwa vier Pflanzen pro Quadratmeter einplanen, um einen geschlossenen Bestand zu erzielen.

Blüte und Blattwerk des Kalmus

Die Blüte und das Blattwerk des Kalmus sind von besonderem Reiz. Während die Blätter das ganze Jahr über Struktur bieten, ist die Blüte eine seltene Besonderheit in unseren Breitengraden. Tauchen wir ein in die faszinierende Welt dieser Wasserpflanze.

Die schilfähnlichen Blätter

Die Blätter des Acorus calamus sind das markanteste Merkmal dieser Staude. Sie wachsen aufrecht aus dem Rhizom und erinnern an Schilf oder Schwertlilien. Mit einer Länge von 60 bis 120 Zentimetern und einer Breite von etwa einem bis zwei Zentimetern sind sie schmal und zugespitzt. Die Blattfarbe variiert von frischem Grüngelb bis zu sattem Grün, je nach Lichteinfall. Die glatte, leicht glänzende Oberfläche der Blätter fängt das Licht ein und verleiht dem Teichrand eine lebendige Textur. Ein besonderes Detail ist der manchmal gewellte Blattrand, der die Blätter noch anmutiger erscheinen lässt. Die Blätter sind wintergrün in milden Wintern, ziehen sich aber bei Frost zurück.

Die besondere Blüte von Acorus calamus

Die Blüte des Kalmus ist ein seltenes Ereignis in Mitteleuropa. Sie erscheint von Juni bis Juli als grünlicher bis rötlicher Kolben, der zwischen vier und zehn Zentimetern lang wird. Die kolbenartige Blütenform ist ungewöhnlich und erinnert an die Blütenstände von Aronstabgewächsen. Die Blüten sind zwittrig und sitzen dicht gedrängt auf dem Kolben. In unseren Breiten blüht der Acorus calamus jedoch nur sehr selten, da die Temperaturen für eine vollständige Blütenentwicklung oft nicht ausreichen. Dementsprechend werden auch keine Früchte ausgebildet. Die Pflanze konzentriert sich daher auf die vegetative Vermehrung durch ihre kräftigen Rhizome. Trotz dieser Seltenheit ist die Blüte ein besonderes Highlight für den Gärtner, der sie zu Gesicht bekommt.

Verwendung im Garten

Der Kalmus ist eine vielseitige Staude, die sich auf unterschiedliche Weise in die Gartengestaltung einfügen lässt. Ob als Teichbepflanzung, Duftpflanze oder Heilpflanze – Acorus calamus bereichert jeden Garten. Lernen Sie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten kennen.

Gestaltung von Teichrändern

Aufgrund seiner Vorliebe für feuchte Standorte ist der Kalmus die ideale Pflanze für die Gestaltung von Teichrändern und Flachwasserzonen. Er eignet sich besonders für die Uferbereiche von Gartenteichen, wo er mit seinen aufrechten Blättern einen natürlichen Übergang zwischen Wasser und Land schafft. Auch in Sumpfbeeten oder Moorbeeten setzt er schöne Akzente. Die Pflanze kann in einer Wassertiefe von 10 bis 40 Zentimetern gepflanzt werden und breitet sich dort langsam über ihre Rhizome aus. Mit ihrer Höhe von bis zu einem Meter lockert sie flache Pflanzungen auf und bildet einen attraktiven Hintergrund für niedrig wachsende Wasserpflanzen. So entsteht ein abwechslungsreiches Bild am Gewässerrand.

Kalmus als Heilpflanze und Duftlieferant

Der Acorus calamus wird seit Jahrhunderten als Heilpflanze geschätzt. Die in den Rhizomen enthaltenen ätherischen Öle wirken verdauungsfördernd und krampflösend. Kalmusöl findet Verwendung in der Parfüm- und Likörherstellung und verleiht Produkten ein würziges, erdiges Aroma. In der Küche wird der Kalmus auch als „Deutscher Ingwer“ bezeichnet, da die getrockneten Rhizome ähnlich wie Ingwer verwendet werden können. Allerdings sollte die Dosierung mit Bedacht erfolgen, da die ätherischen Öle in hohen Dosen giftig wirken können. Im Garten hingegen entfaltet die Pflanze ihren Duft beim Berühren der Blätter – ein Genuss für die Sinne. Ein Teichrand mit Kalmus wird so zu einem aromatischen Erlebnis.

Robuste Bepflanzung für feuchte Standorte

Der Kalmus ist eine äußerst robuste und pflegeleichte Pflanze, die sich hervorragend für naturnahe Gärten eignet. Sie benötigt keine aufwendige Pflege und ist winterhart bis in tiefe Minusgrade. Da die Pflanze in Mitteleuropa keine Früchte ausbildet, breitet sie sich nur begrenzt über ihre Rhizome aus – das macht sie gut kontrollierbar. Für Gärtner, die einen pflegeleichten Standort an feuchten Plätzen suchen, ist Acorus calamus eine ausgezeichnete Wahl. Sie kann in großen Kübeln oder Pflanzringen am Teichrand gehalten werden, um eine übermäßige Ausbreitung zu verhindern. Insgesamt ist der Kalmus ein zuverlässiger Begleiter, der über viele Jahre hinweg Freude bereitet.

Pflanzpartner für Acorus calamus

Der Kalmus harmoniert hervorragend mit anderen Wasser- und Sumpfpflanzen. Durch geschickte Kombinationen entstehen lebendige Pflanzbilder, die das ganze Jahr über interessant sind. Hier finden Sie die besten Begleiter für Acorus calamus.

Bewährte Teichbegleiter

In der Nähe von Gartenteichen lässt sich der Kalmus gut mit anderen typischen Wasserpflanzen kombinieren. Zu den empfohlenen Partnern gehören der Fieberklee (Menyanthes trifoliata), eine attraktive Sumpfpflanze mit zartrosa Blüten, sowie die Sumpfschwertlilie (Iris pseudacorus), die mit ihren leuchtend gelben Blüten Akzente setzt. Auch der Blutweiderich (Lythrum salicaria) mit seinen purpurfarbenen Blütenständen und das Sphagnummoos (Sphagnum palustre) zur Bodenbedeckung sind ideale Begleiter. Die Weiße Seerose (Nymphaea alba oder Nymphaea candida) sorgt mit ihren schwimmenden Blättern und weißen Blüten für einen stimmungsvollen Kontrast zu den aufrechten Halmen des Kalmus.

Interessante Kombinationen

Neben den klassischen Teichpflanzen können Sie den Acorus calamus auch mit anderen Sumpfstauden kombinieren. Die Schwanenblume (Butomus umbellatus) bildet rosa Schirmblüten, die einen schönen Farbtupfer setzen. Der Gewöhnliche Tannenwedel (Hippuris vulgaris) ist eine unscheinbare, aber strukturgebende Pflanze, die mit ihren quirlständigen Blättern einen interessanten Kontrast zu den schwertförmigen Blättern des Kalmus bildet. Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) erfreut im zeitigen Frühjahr mit goldgelben Blüten, während die Bach-Minze oder Wasser-Minze (Mentha aquatica) einen angenehmen Minzduft verbreitet. Diese Kombinationen sorgen für ein abwechslungsreiches und naturnahes Bild am Teichrand.

Pflege und Überwinterung

Der Kalmus ist eine anspruchslose Pflanze, die mit wenigen Pflegeeingriffen auskommt. Dennoch gibt es einige Aspekte zu beachten, damit Acorus calamus gesund bleibt und sich optimal entwickelt. Hier erfahren Sie alles Wichtige zur Pflege und Überwinterung.

Pflanzung und Pflege des Kalmus

Die Pflanzung des Kalmus erfolgt am besten im Frühjahr, wenn der Boden feucht ist. Setzen Sie die Rhizome etwa fünf bis zehn Zentimeter tief in den Schlamm des Teichrandes oder in einen speziellen Pflanzkorb für Wasserpflanzen. Der Pflanzabstand sollte etwa 50 Zentimeter betragen, damit die Pflanzen genügend Raum zur Ausbreitung haben. Eine Düngung ist in der Regel nicht erforderlich, da der Kalmus nährstoffreiche Böden bevorzugt – hier kann eine leichte Gabe von Kompost im Frühjahr förderlich sein. Entfernen Sie regelmäßig welke Blätter, um die Pflanze gesund zu halten. Ein Rückschnitt ist nicht notwendig, da die Blätter im Winter einziehen und im Frühjahr neu austreiben.

Überwinterung und Vermehrung

Der Kalmus ist winterhart und übersteht auch strengere Fröste problemlos. In sehr kalten Wintern können die Blätter oberirdisch absterben, treiben aber im Frühjahr wieder zuverlässig aus. Ein Winterschutz ist daher nicht erforderlich. Die Vermehrung erfolgt am besten durch Teilung der Rhizome im Frühjahr. Heben Sie dazu einen Teil des Wurzelstocks aus und zerteilen Sie ihn in etwa faustgroße Stücke, die Sie anschließend wieder einpflanzen. Auf diese Weise lassen sich leicht neue Pflanzen gewinnen, die die gleichen Eigenschaften wie die Mutterpflanze aufweisen. Die vegetative Vermehrung ist auch die einzige Möglichkeit in Mitteleuropa, da die Pflanze hier keine keimfähigen Samen produziert.

Hinweise zur Giftigkeit

Obwohl der Kalmus als Heilpflanze geschätzt wird, ist Vorsicht geboten: Die ätherischen Öle des Acorus calamus können in hohen Dosen giftig wirken. Die Pflanze enthält beta-Asaron, ein Phenylpropanoid, das in größeren Mengen gesundheitsschädlich sein kann. Bei innerlicher Anwendung sollte daher die Dosierung genau beachtet werden. Im Garten besteht jedoch keine Gefahr, solange die Pflanze nicht verzehrt wird. Achten Sie darauf, dass Kinder und Haustiere nicht unbeaufsichtigt an den Blättern oder Rhizomen knabbern. Für die dekorative Verwendung am Teichrand sind keinerlei Einschränkungen zu befürchten.

Wissenswertes über Acorus calamus

Der Kalmus birgt so manche Überraschung. Neben seinen ästhetischen Qualitäten hat die Pflanze eine bewegte Kulturgeschichte und wird bis heute in vielen Bereichen geschätzt. Entdecken Sie die spannenden Hintergründe.

Historische Bedeutung

Die Geschichte des Kalmus ist eng mit der Entwicklung der Heilkunde verbunden. Bereits im 7. Jahrhundert vor Christus wurde Acorus calamus in Persien als Heilpflanze dokumentiert, und auch in der traditionellen chinesischen und indischen Medizin fand sie Verwendung. Im Mittelalter gelangte sie nach Europa, wo sie in Klostergärten angebaut wurde. Matthiolus, der Leibarzt Kaiser Ferdinands I., spielte eine Schlüsselrolle bei ihrer Einführung in Europa. Die Pflanze wurde nicht nur medizinisch genutzt, sondern auch als Duftspender in Wohnräumen und zu rituellen Zwecken. Im Spreewald streute man die frisch geschnittenen Halme zu Pfingsten als duftenden Willkommensgruß in die Häuser – eine Tradition, die die Verbundenheit mit der Natur widerspiegelt. Noch heute ist der Kalmus ein Symbol für die heilende und wohlriechende Kraft der Gewässer.

Name Deutsch: Kalmus / Kolbenblütiger Kalmus.
Name Botanisch: Acorus calamus.
Wuchs: Staude, aufrecht, ausdauernd, krautig, ca. 60 bis 100 cm hoch.
Wuchshöhe: 60 - 100 cm.
Blatt: Sommergrün, schilfähnlich bis schwertförmig, glattrandig, am Ende zugespitzt, manchmal gewellter Rand, frisch grüngelb bis grün, 60 bis maximal 120 cm lang.
Frucht: In unseren Breitengraden nicht ausgebildet.
Blüte: Grünlich bis rötlich, kolbenartige Blütenform, 4 bis 10 cm lang, sehr selten blühend.
Blütezeit: Juni bis Juli.
Wurzeln: Rhizombildend, kriechend, fleischig.
Boden: Feuchte, nährstoffreiche und sommerwarme Untergründe, gerne stehende Gewässer.
Standort: Halbschattig bis schattig.
Pflanzen pro m²: 4.
Eigenschaften: Der Acorus calamus (Kalmus / Kolbenblütiger Kalmus) ist eine interessante Wasser(rand)pflanze, die ein schilfartiges Aussehen hat. Insgesamt erweist sich diese Sorte als robust und anspruchslos. Sie liebt feuchte und nährstoffreiche Böden und fühlt sich vor allem an Gewässern wohl. Im Juni und Juli können sich grünliche bis rötliche Blütenkolben bilden, jedoch blüht der Kalmus in unseren Breitengraden selten und trägt dementsprechend auch selten Früchte. Nichtsdestotrotz erweist sich diese Sorte als sehr zierend und wird garantiert tolle Akzente in den Garten setzen. Interessanter Fakt: Der Kalmus ist eine traditionelle Heilpflanze, die vor allem in Asien oder Nordamerika Anwendung findet. Das Kalmusöl, das aus den Rhizomen gewonnen wird, wird unter anderem bei der Herstellung von Parfüm oder Likören benutzt..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait des Kalmus (Acorus calamus)

Bevor wir uns den Details zu Standort, Blüte und Pflege widmen, möchten wir Ihnen den Kalmus (Acorus calamus) näher vorstellen. Diese interessante Staude wird auch als Kolbenblütiger Kalmus oder Indischer Kalmus bezeichnet. Sie ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die mit ihren schilfähnlichen Blättern und ihrem aufrechten Wuchs an Teichen und Gewässerrändern eine beeindruckende Erscheinung abgibt. Der Acorus calamus gehört zur Familie der Kalmusgewächse (Acoraceae) und hat eine lange Tradition als Heilpflanze. Wir laden Sie ein, diesen robusten und anspruchslosen Vertreter der Wasserrandpflanzen für Ihren Garten zu entdecken.

Herkunft und Geschichte

Der Kalmus stammt ursprünglich aus Asien, wo er seit Jahrtausenden in der traditionellen Medizin verwendet wird. Schon im 7. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung wurde die Pflanze in Persien als Heilmittel dokumentiert, und auch in China und Indien fand sie früh medizinische Anwendung. Im Jahr 1560 brachte der Leibarzt Kaiser Ferdinands I., Matthiolus, den Kalmus nach Europa, wo....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
60 - 100 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Grünrot

Blütezeit
Juni - Juli

Lieferbar ab KW38
4,25 €

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

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C3
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
60 - 100 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Grünrot

Blütezeit
Juni - Juli

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21.02.2026

Ordentliche und robuste Pflanze

Er fühlt sich dort wohl, wo andere Pflanzen passen müssen. Am Teichrand oder in feuchten Ecken. Die aufrechten Blätter geben Struktur und sehen das ganze Jahr über ordentlich aus.

29.01.2026

Top Preis-Leistung

Top Preis-Leistung, gesunde Ware und rasch.

08.11.2023

gute Qualität

wir haben eine schöne Partie von 32 Pflanzen erhalten. Gut verpackt und noch feucht bei uns angekommen. Jetzt muss das Pflanzmaterial nur noch anwachsen.

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Pflanz- und Pflegetipps Acorus calamus / Kalmus / Kolbenblütiger Kalmus

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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