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Wolliges Katzenpfötchen 'var. borealis'

Antennaria dioica 'var. borealis'

Antennaria dioica 'var. borealis' (Wolliges Katzenpfötchen): wollige, weißliche Blütenköpfe an graugrünen Stängeln.
Antennaria dioica 'var. borealis' (Wolliges Katzenpfötchen) mit silbrig-grünen Stängeln und cremeweißen Blütenköpfchen.
Immergrün
Weiß
Sonnig
Mai - Juni
bis zu 10 cm
ab 4,25 €
   
Wuchs: Staude, teppichartig, bodendeckend, kriechend, 10 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 10 cm
Blatt: Immergrün, lanzettlich, ganzrandig, dicht weiß-wollig behaart, silbriggrün, ca. 5 cm groß
Frucht: Weiße Achänen (Einsamige Schießfrucht)
Blüte: Weiß, köpfchenförmig, büschelartig, in Dolden zusammen
Blütezeit: Mai und Juni
Wurzeln: Kurze Ausläufer bildend
Boden: Trockene, gut durchlässige und kalkarme Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 20
Eigenschaften:
Die Antennaria dioica 'var. borealis' (Wolliges Katzenpfötchen) ist eine heimische Wildstaude, die durch ihre dichten weiß-wollig behaarten Blätter ins Auge sticht. Daher trägt diese Staude den...
passenden Namen Wolliges Katzenpfötchen. Die wintergrünen bis immergrünen Blätter haben einen charakteristischen silbrig-grauen Schimmer, der besonders gut in Matten, Steinanlagen oder in der Heide zur Geltung kommt. Das Wollige Kätzenpfötchen verbreitet sich durch kurze Ausläufer und bildet so attraktive Teppiche, die sich im Mai und Juni mit weißen Doldenblüten schmücken. Durch den Bodendecker-Charakter eignet sich die Staude zudem wunderbar als pflegeleichte Grabgestaltung oder extensive Dachbegrünung. Außerdem lockt sie Bienen und Insekten an.
Wuchs: Staude, teppichartig, bodendeckend, kriechend, 10 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 10 cm
Blatt: Immergrün, lanzettlich, ganzrandig, dicht weiß-wollig behaart, silbriggrün, ca. 5 cm groß
Frucht: Weiße Achänen (Einsamige Schießfrucht)
Blüte: Weiß, köpfchenförmig, büschelartig, in Dolden zusammen
Blütezeit: Mai und Juni
Wurzeln: Kurze Ausläufer bildend
Boden: Trockene, gut durchlässige und kalkarme Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 20
Eigenschaften: Die Antennaria dioica 'var. borealis' (Wolliges Katzenpfötchen) ist eine heimische Wildstaude, die durch ihre dichten weiß-wollig behaarten Blätter ins Auge sticht. Daher trägt diese Staude den passenden Namen Wolliges Katzenpfötchen. Die wintergrünen bis immergrünen Blätter haben einen charakteristischen silbrig-grauen Schimmer, der besonders gut in Matten, Steinanlagen oder in der Heide zur Geltung kommt. Das Wollige Kätzenpfötchen verbreitet sich durch kurze Ausläufer und bildet so attraktive Teppiche, die sich im Mai und Juni mit weißen Doldenblüten schmücken. Durch den Bodendecker-Charakter eignet sich die Staude zudem wunderbar als pflegeleichte Grabgestaltung oder extensive Dachbegrünung. Außerdem lockt sie Bienen und Insekten an.

Das Wollige Katzenpfötchen 'var. borealis', botanisch Antennaria dioica 'var. borealis', ist eine faszinierende heimische Staude, die durch ihre besondere Textur und Anspruchslosigkeit besticht. Als niedriger, teppichartiger Bodendecker bildet sie dichte Matten aus silbrig schimmernden Blättern und schmückt sich im späten Frühjahr mit zarten weißen Blüten. Diese robuste und winterharte Pflanze ist ein wertvoller Bestandteil für naturnahe Gärten und anspruchsvolle Standorte.

Portrait: Wolliges Katzenpfötchen – ein silbriger Teppich

Das Wollige Katzenpfötchen 'var. borealis' ist eine Staude von außergewöhnlichem Charme, die vor allem durch ihr Laub beeindruckt. Sie gehört zu den heimischen Wildstauden und besticht durch ihre Anpassungsfähigkeit und Pflegeleichtigkeit. Im Folgenden erfahren Sie mehr über ihre Herkunft und ihren charakteristischen Wuchs.

Herkunft und Wuchsform

Die Antennaria dioica 'var. borealis' ist eine heimische Staude, die in unseren Breiten natürlich vorkommt. Sie wächst teppichartig und bodendeckend und erreicht eine Wuchshöhe von lediglich etwa 10 cm. Durch die Bildung kurzer Ausläufer breitet sie sich langsam, aber stetig aus und bildet so dichte, geschlossene Pflanzenteppiche. Diese kriechende Wuchsweise macht sie zu einem idealen Lückenfüller und Bodendecker für sonnige, trockene Flächen. Die Pflanze ist immergrün, was bedeutet, dass sie auch im Winter ihr silbriges Laub behält und so ganzjährig Struktur im Garten bietet.

Habitus und Charakter

Der Habitus des Wolligen Katzenpfötchens ist ausgesprochen kompakt und flach. Die Staude bildet dichte Polster, die sich wie ein weicher Teppich über den Boden legen. Jede einzelne Pflanze entwickelt sich zu einem kleinen, dichten Büschel, das sich mit seinen Nachbarn verbindet und so eine einheitliche Fläche schafft. Dieser bodendeckende Charakter unterdrückt Unkraut effektiv und minimiert den Pflegeaufwand. Die Pflanze wirkt zart und filigran, ist aber überraschend robust und widerstandsfähig gegen Trockenheit und Kälte. Ihr silbriges Erscheinungsbild verleiht Beeten und Rabatten eine helle, luftige Note.

Standort und Boden

Das Wollige Katzenpfötchen stellt spezifische Ansprüche an seinen Standort und den Boden, die für ein gesundes Wachstum und eine üppige Entwicklung entscheidend sind. Nur wenn diese Bedingungen erfüllt sind, kann die Staude ihre volle Schönheit entfalten und ihre robuste Natur zeigen. Im Folgenden werden die optimalen Lichtverhältnisse und Bodenbeschaffenheiten detailliert beschrieben.

Der perfekte Standort für Antennaria dioica 'var. borealis'

Das Wollige Katzenpfötchen benötigt unbedingt einen sonnigen Standort. Volle Sonneneinstrahlung für den größten Teil des Tages ist ideal, um eine dichte, kompakte Wuchsform und die charakteristische silbrige Behaarung der Blätter auszubilden. Im Halbschatten verliert die Pflanze oft an Vitalität, wird lückig und blüht weniger üppig. Die Exposition sollte warm und geschützt sein, jedoch mit guter Luftzirkulation, um Staunässe und Pilzkrankheiten vorzubeugen. Ein Platz an einer Südseite oder in offenen, sonnigen Gartenbereichen ist perfekt geeignet. Die Pflanze verträgt auch heiße, trockene Lagen ausgezeichnet, was sie für viele schwierige Standorte prädestiniert.

Bodenansprüche

Der Boden für das Wollige Katzenpfötchen sollte trocken, gut durchlässig und kalkarm sein. Nährstoffarme, magere und lehmig-sandige Untergründe werden bevorzugt. Eine exzellente Drainage ist absolut essenziell, da Staunässe, besonders im Winter, schnell zu Wurzelfäule führt. Der pH-Wert sollte im leicht sauren bis neutralen Bereich liegen; kalkreiche Böden sind zu vermeiden. Ideal sind sandige oder steinige Böden, die Wasser schnell abführen und sich schnell erwärmen. Schwere Lehmböden sollten unbedingt durch die Einarbeitung von Sand oder feinem Kies verbessert werden, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Ein magerer Boden fördert zudem die kompakte Wuchsform und die intensive Blattbehaarung.

Blüte und Blattwerk des Wolligen Katzenpfötchens

Die Attraktivität der Antennaria dioica 'var. borealis' basiert auf zwei Säulen: den zarten Blüten und dem außergewöhnlichen Laub. Beide Aspekte ergänzen sich perfekt und sorgen für eine lange Wirkungsdauer im Garten. Während die Blüten einen Höhepunkt im Frühsommer setzen, bietet das Laub ganzjährig einen dekorativen Anblick.

Die weißen Doldenblüten

Die Blütezeit des Wolligen Katzenpfötchens erstreckt sich über die Monate Mai und Juni. In dieser Zeit erscheinen die weißen, köpfchenförmigen Blüten, die in büschelartigen Dolden zusammenstehen. Die einzelnen Blütenköpfchen sind klein und zart, wirken aber in der Masse der Dolden sehr ansehnlich. Sie erheben sich auf kurzen, ebenfalls behaarten Stielen leicht über das Laub und schweben wie kleine weiße Wolken über dem silbrigen Teppich. Die Blüten duften nicht nennenswert, locken aber Bienen und Insekten an und dienen als wertvolle Bienenweide. Nach der Blüte entwickeln sich weiße Achänen, einsamige Schließfrüchte, die zur Selbstaussaat führen können.

Das filzige Laubwerk

Das Laub der Antennaria dioica 'var. borealis' ist ihr Markenzeichen. Die Blätter sind lanzettlich, ganzrandig und dicht weiß-wollig behaart. Diese Behaarung verleiht ihnen eine silbriggrüne bis grau-weiße Färbung und einen samtigen, filzigen Charakter. Jedes Blatt ist etwa 5 cm groß und sitzt dicht gedrängt an den kurzen Trieben. Die behaarte Oberfläche dient als Verdunstungsschutz und ermöglicht der Pflanze das Überleben an extrem trockenen Standorten. Das Laub ist immergrün, behält also auch im Winter seine Farbe und Struktur, wodurch die Pflanze ganzjährig attraktiv bleibt. Es gibt keine nennenswerte Herbstfärbung, da die silbrige Tönung konstant ist. Die Textur des Laubes ist weich und angenehm, was den Namen Katzenpfötchen sehr treffend macht.

Verwendung im Garten

Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des Wolligen Katzenpfötchens machen es zu einer wertvollen Bereicherung für viele Gartentypen und -situationen. Aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit und ihres teppichbildenden Wuchses eignet sie sich für eine Reihe spezieller Verwendungszwecke, die über die klassische Beetbepflanzung hinausgehen. Im Folgenden werden drei konkrete Anwendungsbereiche detailliert vorgestellt.

Steingarten und Matten

Das Wollige Katzenpfötchen ist eine klassische Steingartenstaude. Es eignet sich hervorragend für die Bepflanzung von Steinanlagen an sonniger Stelle auf trockenem Boden. In Fugen zwischen Trittplatten, an Trockenmauern oder in steinigen Rabatten breitet es sich langsam aus und bildet silbrige Polster, die die Härte des Steins wunderbar auflockern. Ebenso ideal ist die Verwendung in Matten an sonniger Stelle auf trockenem Boden, wo es flächige, pflegeleichte Pflanzenteppiche bildet. Die Pflanze harmoniert perfekt mit der natürlichen Ästhetik von Steinen und Kies und unterstreicht das mediterrane oder alpine Flair solcher Gartenbereiche.

Extensive Dachbegrünung und Grabgestaltung

Für die extensive Dachbegrünung ist Antennaria dioica 'var. borealis' eine ausgezeichnete Wahl. Ihre Trockenheitsresistenz, Flachwüchsigkeit und Winterhärte qualifizieren sie für die anspruchsvollen Bedingungen auf Dachflächen. Sie bildet dort dichte, immergrüne Matten, die das Dach ganzjährig begrünen und dabei kaum Pflege benötigen. Ebenso bewährt hat sich die Staude in der Grabgestaltung. Als pflegeleichter, ganzjährig ansehnlicher Bodendecker bedeckt sie Grabflächen zuverlässig, unterdrückt Unkraut und benötigt nur minimale Wartung. Ihr silbernes Laub wirkt dabei dezent und würdevoll.

Beetvordergrund und Heideflächen

Im Beetvordergrund setzt das Wollige Katzenpfötchen mit seinem silbrigen Laub effektvolle Akzente und bildet einen schönen Kontrast zu höheren, farbintensiven Stauden. Es eignet sich auch für die Pflanzung in Gruppen, um größere Flächen zu bedecken. Für Heideflächen an sonniger Stelle auf trockenem Boden ist es ein idealer Begleiter. Es ergänzt Heidekräuter wie Calluna oder Erica perfekt durch seine andere Blattstruktur und Blütezeit und trägt zur ökologischen Vielfalt solcher Pflanzungen bei. In allen diesen Verwendungen überzeugt die Pflanze durch ihre Langlebigkeit und Robustheit.

Pflanzpartner für Antennaria dioica 'var. borealis'

Die richtige Pflanzennachbarschaft kann die Wirkung des Wolligen Katzenpfötchens noch steigern und ein harmonisches Gesamtbild schaffen. Geeignete Partner teilen ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich in Wuchsform, Blatttextur und Blütezeit. Eine gut durchdachte Kombination schafft lebendige, naturnahe Pflanzbilder, die wenig Pflege benötigen.

Partner für sonnige Trockenlagen

Für sonnige, trockene Standorte eignen sich besonders schlank wachsende Blütenstauden als Partner. Die Katzenpfötchen bilden dabei den silbrigen, bodennahen Teppich, vor dem sich die schlanken Blütenrispen oder -kerzen effektvoll abheben. Gute Begleiter sind beispielsweise der Blauschwingel (Festuca glauca) mit seinen blaugrauen Horsten, der niedrige Polster-Thymian (Thymus praecox) mit seinen duftenden, rosafarbenen Blüten oder die Kugel-Laucharten (Allium sphaerocephalon), die mit ihren purpurroten Blütenbällen im Sommer für Höhepunkte sorgen. Auch die niedrige Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre) mit ihren sukkulenten, blaugrünen Blättern passt hervorragend.

Kombinationen mit Gräsern und Sedum

Eine besonders reizvolle Kombination ergibt sich mit zierlichen Gräsern und anderen Steingartenstauden. Das Wollige Katzenpfötchen harmoniert ausgezeichnet mit Fetthenne (Sedum), beispielsweise mit dem weißen Sedum album oder dem gelb blühenden Sedum floriferum. Die unterschiedlichen Blattstrukturen – filzig bei Antennaria und sukkulent bei Sedum – schaffen spannende Kontraste. Unter den Gräsern passen niedrige, horstbildende Arten wie das Bärenfellgras (Festuca gautieri) oder das Blaugraue Kopfgras (Sesleria nitida) sehr gut. Sie lockern die flächige Wirkung des Katzenpfötchens auf und bringen Leichtigkeit und Bewegung ins Beet. Alle diese Partner teilen die Vorliebe für magere, durchlässige Böden und volle Sonne.

Pflege und Überwinterung

Das Wollige Katzenpfötchen gehört zu den anspruchslosesten und pflegeleichtesten Stauden überhaupt. Sobald es am richtigen Standort etabliert ist, benötigt es kaum noch Eingriffe. Dennoch sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten, um die Pflanze gesund und attraktiv zu erhalten und ihre Ausbreitung zu kontrollieren. Auch die Überwinterung ist denkbar einfach.

Gießen und Düngen

Gießen ist bei etablierten Pflanzen nur in extrem langen Trockenperioden notwendig. Die Staude ist perfekt an Trockenheit angepasst und verträgt auch längere Durststrecken problemlos. Bei Neupflanzungen sollte in den ersten Wochen regelmäßig, aber mäßig gegossen werden, bis die Wurzeln Fuß gefasst haben. Staunässe ist in jedem Fall zu vermeiden. Düngen ist in der Regel nicht erforderlich und sogar kontraproduktiv. Ein nährstoffarmer Boden fördert den kompakten Wuchs und die charakteristische silbrige Behaarung. Auf zu reichhaltigen Böden wird die Pflanze mastig, verliert ihre dichte Form und wird anfälliger für Krankheiten. Höchstens alle paar Jahre kann im Frühjahr eine sehr geringe Gabe eines mineralischen Volldüngers erfolgen.

Schnitt und Vermehrung des Wolligen Katzenpfötchens

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht nötig. Es kann jedoch sinnvoll sein, die Pflanze nach der Blüte leicht zurückzuschneiden, um sie zu verjüngen und eine kompakte Form zu erhalten. Ein Rückschnitt vor der Samenreife wird empfohlen, wenn man eine unkontrollierte Selbstaussaat vermeiden möchte. Die Vermehrung der Antennaria dioica 'var. borealis' ist einfach möglich. Die einfachste Methode ist die Teilung der Polster im Frühjahr oder Herbst. Dazu werden Teilstücke mit Wurzeln abgestochen und an anderer Stelle wieder eingepflanzt. Auch die Vermehrung durch Stecklinge ist möglich. Die bereits erwähnte Selbstaussaat kann genutzt werden, wenn man die Samenstände stehen lässt; die Sämlinge sind jedoch nicht sortenecht.

Überwinterung

Das Wollige Katzenpfötchen ist äußerst winterhart. Es wird der Winterhärtezone Z5 zugeordnet, was einer Frosttoleranz von etwa -28,8 °C bis -23,4 °C entspricht. In unseren Breiten benötigt es daher keinerlei Winterschutz. Das immergrüne Laub bleibt auch unter Schnee und Frost sichtbar und bietet selbst im tiefsten Winter einen dekorativen Anblick. Wichtig ist, dass der Standort im Winter nicht staunass ist, da dies die größte Gefahr darstellt. Ansonsten ist die Pflanze vollkommen frostresistent und treibt im Frühjahr zuverlässig wieder aus. Ihre Pflegeleichtigkeit und Winterhärte machen sie zu einer absolut verlässlichen Gartenbewohnerin.

Wissenswertes über das Wollige Katzenpfötchen

Hinter der ungewöhnlichen Erscheinung der Antennaria dioica 'var. borealis' verbergen sich interessante Geschichten und Fakten. Die Pflanze ist nicht nur ein nützlicher Gartenbewohner, sondern auch botanisch und kulturhistorisch von Interesse. Ein Blick auf die Etymologie und die Historie lohnt sich, um diese Staude besser zu verstehen und zu schätzen.

Etymologie und Historie

Der botanische Gattungsname Antennaria leitet sich vom lateinischen Wort „antenna“ ab, was so viel wie Fühler bedeutet. Dies bezieht sich auf die antennenähnlichen Fühler der männlichen Blüten einiger Arten innerhalb der Gattung. Der Artname „dioica“ weist darauf hin, dass die Art zweihäusig ist, also männliche und weibliche Blüten auf verschiedenen Pflanzen vorkommen. Die Varietätsbezeichnung „borealis“ bedeutet „nördlich“ und verweist auf die Herkunft oder Verbreitung. Die Sorte Antennaria dioica 'var. borealis' wird als heimische Staude geführt und hat eine lange Geschichte in der Gartenkultur; Erwähnungen reichen bis ins Jahr 1892 zurück. Der deutsche Name „Wolliges Katzenpfötchen“ ist eine treffende Beschreibung der weich behaarten Blätter, die tatsächlich an die Pfotenballen einer Katze erinnern. Die Pflanze ist nicht giftig und damit auch für Gärten mit Kindern oder Haustieren unbedenklich. Ihre Symbolik ist eher bescheiden; sie steht für Anspruchslosigkeit, Widerstandsfähigkeit und natürliche Schönheit.

Name Deutsch: Wolliges Katzenpfötchen.
Name Botanisch: Antennaria dioica 'var. borealis'.
Wuchs: Staude, teppichartig, bodendeckend, kriechend, 10 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 10 cm.
Blatt: Immergrün, lanzettlich, ganzrandig, dicht weiß-wollig behaart, silbriggrün, ca. 5 cm groß.
Frucht: Weiße Achänen (Einsamige Schießfrucht).
Blüte: Weiß, köpfchenförmig, büschelartig, in Dolden zusammen.
Blütezeit: Mai und Juni.
Wurzeln: Kurze Ausläufer bildend.
Boden: Trockene, gut durchlässige und kalkarme Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 20.
Eigenschaften: Die Antennaria dioica 'var. borealis' (Wolliges Katzenpfötchen) ist eine heimische Wildstaude, die durch ihre dichten weiß-wollig behaarten Blätter ins Auge sticht. Daher trägt diese Staude den passenden Namen Wolliges Katzenpfötchen. Die wintergrünen bis immergrünen Blätter haben einen charakteristischen silbrig-grauen Schimmer, der besonders gut in Matten, Steinanlagen oder in der Heide zur Geltung kommt. Das Wollige Kätzenpfötchen verbreitet sich durch kurze Ausläufer und bildet so attraktive Teppiche, die sich im Mai und Juni mit weißen Doldenblüten schmücken. Durch den Bodendecker-Charakter eignet sich die Staude zudem wunderbar als pflegeleichte Grabgestaltung oder extensive Dachbegrünung. Außerdem lockt sie Bienen und Insekten an..
Detaillierte Beschreibung:

Das Wollige Katzenpfötchen 'var. borealis', botanisch Antennaria dioica 'var. borealis', ist eine faszinierende heimische Staude, die durch ihre besondere Textur und Anspruchslosigkeit besticht. Als niedriger, teppichartiger Bodendecker bildet sie dichte Matten aus silbrig schimmernden Blättern und schmückt sich im späten Frühjahr mit zarten weißen Blüten. Diese robuste und winterharte Pflanze ist ein wertvoller Bestandteil für naturnahe Gärten und anspruchsvolle Standorte.

Portrait: Wolliges Katzenpfötchen – ein silbriger Teppich

Das Wollige Katzenpfötchen 'var. borealis' ist eine Staude von außergewöhnlichem Charme, die vor allem durch ihr Laub beeindruckt. Sie gehört zu den heimischen Wildstauden und besticht durch ihre Anpassungsfähigkeit und Pflegeleichtigkeit. Im Folgenden erfahren Sie mehr über ihre Herkunft und ihren charakteristischen Wuchs.

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Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 10 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Weiß

Blütezeit
Mai - Juni

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"Wolliges Katzenpfötchen 'var. borealis' / Antennaria dioica 'var. borealis'"
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26.02.2026

Perfekt für sonnige Problemstellen

Dort, wo andere Pflanzen aufgeben, fühlt sich dieses Katzenpfötchen sichtbar wohl. Trocken, sonnig, karg – kein Problem. Für mich eine der dankbarsten Stauden für schwierige Ecken.

07.02.2026

Hervorragender Service

Hervorragender Service, die Pflanze Wolliges Katzenpfötchen 'var. borealis' / Antennaria dioica 'var. borealis' kam gesund, gut verpackt und schnell an.

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Pflanz- und Pflegetipps Antennaria dioica 'var. borealis' / Wolliges Katzenpfötchen

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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