| Wuchs: | Staude, aufrecht, bodendeckend, horstbildend, buschig, gedrungen, 15 bis 25 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 15 - 25 cm |
| Blatt: | Sommergrün, rundlich, gekerbter Rand, glänzend, dunkelgrün, ca. 15 cm groß |
| Frucht: | Balgfrucht |
| Blüte: | Weiß, gelbe Staubgefäße, schalenförmig, 2 bis 3 cm groß |
| Blütezeit: | April bis Mai |
| Wurzeln: | Rhizombildend |
| Boden: | Feuchte, durchlässige, moorige und nährstoffreiche Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 13 |
| Eigenschaften: |
Eine sehr edle, ansehnliche Wasserpflanze ist die Caltha palustris var. alba (Weißblühende Sumpf-Dotterblume) auf jeden Fall. Mit ihren strahlend weißen Blüten, die gelbe Staubgefäße besitzen,...
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| Wuchs: | Staude, aufrecht, bodendeckend, horstbildend, buschig, gedrungen, 15 bis 25 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 15 - 25 cm |
| Blatt: | Sommergrün, rundlich, gekerbter Rand, glänzend, dunkelgrün, ca. 15 cm groß |
| Frucht: | Balgfrucht |
| Blüte: | Weiß, gelbe Staubgefäße, schalenförmig, 2 bis 3 cm groß |
| Blütezeit: | April bis Mai |
| Wurzeln: | Rhizombildend |
| Boden: | Feuchte, durchlässige, moorige und nährstoffreiche Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 13 |
| Eigenschaften: | Eine sehr edle, ansehnliche Wasserpflanze ist die Caltha palustris var. alba (Weißblühende Sumpf-Dotterblume) auf jeden Fall. Mit ihren strahlend weißen Blüten, die gelbe Staubgefäße besitzen, verschönert die Weißblühende Sumpf-Dotterblume Ihre Teichanlagen oder Freiflächen. Die Staude ist in der Pflege sehr anspruchslos, das einzige, was sie benötigt, ist ein feuchter Boden und ein Plätzchen in der Sonne oder im Halbschatten. Dabei hat sie sich mehr als Einzel- als als Gruppenpflanze bewährt - setzen Sie die Weißblühende Sumpf-Dotterblume also lieber allein. Dieses Schmückstück ist mit ihren filigranen Stängeln eine wirklich zarte Schönheit, die außerdem Insekten und Bienen anlockt. |
- Portrait der Weißblühenden Sumpf-Dotterblume
- Standort und Boden
- Blütenpracht und Laub der Weißblühenden Sumpf-Dotterblume
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für die Caltha palustris var. alba
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über die Caltha palustris var. alba
Die Weißblühende Sumpf-Dotterblume, botanisch Caltha palustris var. alba, ist eine heimische Staude, die mit ihren reinweißen Blüten einen besonderen Akzent in feuchten Gartenbereichen setzt. Als weiße Variante der bekannten Sumpfdotterblume besticht sie durch ihre anspruchslose Natur und ihre Vorliebe für nasse Füße, was sie zur idealen Besetzung für Teichränder und sumpfige Beete macht. Ihr gedrungener, horstbildender Wuchs und die frühe Blütezeit machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für den Frühlingsgarten.
Portrait der Weißblühenden Sumpf-Dotterblume
Dieses Kapitel stellt die Staude in ihren grundlegenden Eigenschaften vor und erläutert, was sie von anderen Wasserpflanzen unterscheidet. Die Weißblühende Sumpf-Dotterblume ist mehr als nur eine farbliche Abweichung; sie besitzt einen eigenen Charakter, der sie für spezielle Gartenkonzepte prädestiniert.
Herkunft und Wuchsform
Die Caltha palustris var. alba ist eine heimische Staude, die in feuchten bis sumpfigen Gebieten Europas vorkommt. Sie wächst aufrecht, bodendeckend, horstbildend, buschig und gedrungen, was ihr ein kompaktes und dichtes Erscheinungsbild verleiht. Diese Wuchsform macht sie stabil und widerstandsfähig gegen Wind und Wetter, ohne dass sie zusätzliche Stützen benötigt. Die Pflanze bildet Rhizome aus, über die sie sich langsam, aber stetig ausbreiten kann, ohne dabei invasiv zu werden. Dieser unterirdische Wurzelstock speichert Nährstoffe und Wasser, was der Staude hilft, auch kurze Trockenphasen zu überstehen, obwohl sie generell feuchte Standorte bevorzugt. Die horstartige Anordnung der Stängel sorgt dafür, dass die Blüten und Blätter dicht beieinander stehen und so einen geschlossenen, üppigen Eindruck vermitteln.
Wuchshöhe und Blütezeit
Mit einer Wuchshöhe von 15 bis 25 Zentimetern bleibt die Weißblühende Sumpf-Dotterblume vergleichsweise niedrig, was sie perfekt für die vorderen Bereiche von Beeten oder als Randbepflanzung an Gewässern macht. Ihre Blütezeit erstreckt sich von April bis Mai, wobei sie etwas früher blüht als die gelbe Schwester, also die gewöhnliche Sumpfdotterblume. Diese frühe Blüte macht sie zu einer wichtigen Nahrungsquelle für früh fliegende Insekten wie Bienen und Hummeln, die in dieser Jahreszeit noch wenig andere Blüten finden. Die Blüten erscheinen in großer Zahl und halten über mehrere Wochen, sodass die Pflanze über einen längeren Zeitraum einen dekorativen Wert besitzt. Nach der Blüte bilden sich Balgfrüchte, die Samen enthalten und zur natürlichen Vermehrung beitragen können, wenn die Standortbedingungen stimmen.
Standort und Boden
Der Erfolg beim Anbau der Weißblühenden Sumpf-Dotterblume hängt maßgeblich von der richtigen Wahl des Standorts und der Bodenbeschaffenheit ab. Hier erfahren Sie, welche Bedingungen optimal sind und wie Sie diese in Ihrem Garten schaffen können, um der Staude ein langes und gesundes Leben zu ermöglichen.
Ideale Lichtverhältnisse
Die Weißblühende Sumpf-Dotterblume gedeiht am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Volle Sonne fördert eine üppige Blütenbildung und sorgt dafür, dass die weißen Blüten besonders intensiv leuchten. Im Halbschatten, beispielsweise am Rand von Gehölzen, wächst die Staude ebenfalls gut, wobei die Blüten hier möglicherweise etwas weniger zahlreich ausfallen. Wichtig ist, dass der Standort nicht zu schattig gewählt wird, da dies das Wachstum hemmen und die Blühfreudigkeit reduzieren kann. Die Pflanze passt sich flexibel an verschiedene Lichtverhältnisse an, solange genügend Feuchtigkeit vorhanden ist. Ein Platz mit Morgen- oder Abendsonne ist oft ideal, da die Pflanze hier ausreichend Licht erhält, ohne der intensiven Mittagshitze ausgesetzt zu sein.
Bodenansprüche der Caltha palustris var. alba
Der Boden sollte für die Caltha palustris var. alba feucht, durchlässig, moorig und nährstoffreich sein. Feuchte bis sumpfige, anmoorige und nährstoffreiche Untergründe sind optimal, da sie den natürlichen Lebensraum der Staude nachahmen. Die Durchlässigkeit ist wichtig, um Staunässe zu vermeiden, die trotz der Feuchtigkeitsliebe zu Wurzelfäule führen kann. Ein pH-Wert im leicht sauren bis neutralen Bereich wird gut vertragen. Um die gewünschten Bedingungen zu schaffen, kann man den Boden mit Kompost oder Torf anreichern, um die Nährstoffdichte und Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen. Schwere Lehmböden sollten mit Sand oder Kies aufgelockert werden, um die Drainage zu verbessern. Ideal sind Standorte in Wasser-Rand nasser Boden (Sumpf), Freifläche mit frischem bis feuchtem Boden und Gehölzrand mit frischem bis feuchtem Boden, wie sie in vielen Gärten an Teichrändern oder in Senken zu finden sind.
Blütenpracht und Laub der Weißblühenden Sumpf-Dotterblume
In diesem Abschnitt werden die ästhetischen Qualitäten der Staude detailliert beschrieben. Die Kombination aus zarten Blüten und kräftigem Laub macht die Weißblühende Sumpf-Dotterblume zu einer vielseitigen Erscheinung, die sowohl in Blüte als auch in der vegetativen Phase attraktiv ist.
Die strahlenden Weißblüten
Die Blüten der Weißblühenden Sumpf-Dotterblume sind weiß und besitzen gelbe Staubgefäße, was einen kontrastreichen und lebendigen Eindruck erzeugt. Sie sind schalenförmig und haben einen Durchmesser von 2 bis 3 Zentimetern, was sie filigran und elegant wirken lässt. Die schalenförmige Gestalt ermöglicht es, dass Regenwasser und Tau in der Blüte gesammelt werden, was Insekten als zusätzliche Wasserquelle dient. Die Blüten stehen einzeln oder in kleinen Gruppen an den Stängeln und leuchten besonders intensiv vor dem dunkelgrünen Laubhintergrund. Sie duften nicht nennenswert, bestechen dafür aber durch ihre reine Farbe und die lange Haltbarkeit an der Pflanze. Diese weißen Blüten sind ein seltener Anblick in feuchten Biotopen, wo meist gelbe oder blaue Töne dominieren, und heben sich dadurch wirkungsvoll ab.
Blattwerk und Wuchscharakter
Das Laub der Weißblühenden Sumpf-Dotterblume ist sommergrün, rundlich, mit gekerbtem Rand, glänzend und dunkelgrün. Die Blätter werden etwa 15 Zentimeter groß und bilden eine dichte, bodendeckende Schicht, die Unkrautwuchs unterdrückt. Die glänzende Oberfläche reflektiert das Licht und verleiht der Pflanze auch an trüben Tagen einen frischen, vitalen Look. Der gekerbte Rand gibt den Blättern eine dekorative Textur, die sich besonders bei näherer Betrachtung offenbart. Im Herbst verfärbt sich das Laub nicht spektakulär, sondern welkt langsam ab, nachdem die Pflanze ihre Energie in die Rhizome zurückgezogen hat. Die gedrungene, buschige Wuchsform sorgt dafür, dass Blätter und Blüten ein harmonisches Gesamtbild ergeben, ohne dass die Pflanze auseinanderfällt oder unordentlich wirkt. Dieser kompakte Habitus macht sie auch für kleine Gärten oder enge Pflanzstellen geeignet.
Verwendung im Garten
Die Weißblühende Sumpf-Dotterblume ist keine Staude für trockene Standorte, sondern entfaltet ihre volle Schönheit genau dort, wo andere Pflanzen scheitern würden. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und reichen von klassischen Wassergärten bis hin zu modernen Feuchtbeeten.
Am Teich und Wasserrand
Die klassische Verwendung der Weißblühenden Sumpf-Dotterblume ist am Teichrand oder Wasserrand, wo sie mit ihren weißen Blüten die Uferzone aufwertet. Hier kann sie direkt in die Feuchtzone gepflanzt werden, wobei der Wurzelballen bis zu 10 Zentimeter unter Wasser stehen darf. Sie eignet sich hervorragend, um natürliche Übergänge zwischen Wasser und Land zu gestalten und wirkt dabei besonders edel und zurückhaltend. Die Staude sollte bevorzugt als Solitär gesetzt werden, da sie sich so besser entfalten kann und ihre filigrane Schönheit zur Geltung kommt. Durch ihren niedrigen Wuchs stört sie nicht die Sicht auf das Wasser, sondern rahmt es dekorativ ein. An Teichrändern lockt sie zudem Insekten an, die für das ökologische Gleichgewicht des Gewässers wichtig sind.
Feuchte Beete und Freiflächen
Auch für feuchte Beete und Freiflächen ist die Weißblühende Sumpf-Dotterblume bestens geeignet. In Senken oder an Stellen, wo sich Regenwasser sammelt, fühlt sie sich besonders wohl und bildet dichte Horste. Sie kann in Kombination mit anderen Feuchtigkeit liebenden Stauden gepflanzt werden, um abwechslungsreiche Pflanzengesellschaften zu schaffen. Auf Freiflächen, die nicht zu trocken sind, setzt sie mit ihrer frühen Blüte fröhliche Akzente und belebt den Garten schon im Frühjahr. Die empfohlene Pflanzdichte liegt bei 13 Pflanzen pro Quadratmeter, wenn man eine flächige Bepflanzung anstrebt, aber als Solitär kommt sie mit mehr Abstand besser zur Geltung. In solchen Beeten sollte darauf geachtet werden, dass der Boden durchgehend feucht bleibt, notfalls durch regelmäßiges Gießen in Trockenperioden.
Einsatz der Weißblühenden Sumpf-Dotterblume im Naturgarten
Im Naturgarten oder am Gehölzrand, wo frische bis feuchte Bedingungen herrschen, findet die Weißblühende Sumpf-Dotterblume ebenfalls einen idealen Platz. Hier kann sie dazu beitragen, naturnahe Biotope zu schaffen, die heimischen Tierarten Lebensraum bieten. Ihre Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere bestäubende Insekten, die im Frühjahr auf solche Angebote angewiesen sind. Die Pflanze passt gut in Staudenpflanzungen, die das ganze Jahr über attraktiv sein sollen, da ihr Laub auch nach der Blüte noch lange grün bleibt. Sie eignet sich zudem für die Bepflanzung von Bachläufen oder Sumpfbecken, wo sie mit ihren weißen Blüten helle Punkte setzt. In solchen natürlichen Settings sollte man sie eher einzeln oder in kleinen Gruppen verwenden, um einen wilden, ungezwungenen Eindruck zu erzeugen.
Pflanzpartner für die Caltha palustris var. alba
Die richtige Begleitung kann die Wirkung der Weißblühenden Sumpf-Dotterblume noch steigern. In diesem Kapitel werden Pflanzen vorgestellt, die ähnliche Standortansprüche haben und ästhetisch harmonieren, um gemeinsam attraktive Gartenbilder zu schaffen.
Klassische Begleiter für Feuchtstandorte
Zu den klassischen Pflanzpartnern gehören die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) und die Blaue Gauklerblume (Mimulus ringens). Die gelbe Sumpfdotterblume bildet einen schönen Farbkontrast zu der weißen Variante und sorgt für eine längere Blütezeit im Feuchtbereich. Die Blaue Gauklerblume mit ihren zarten blauen Blüten ergänzt die Weißblühende Sumpf-Dotterblume in Form und Farbe und schafft eine romantische, naturnahe Atmosphäre. Beide Pflanzen bevorzugen ähnliche feuchte bis sumpfige Böden und sonnige bis halbschattige Lagen, sodass sie problemlos zusammen gepflanzt werden können. Sie teilen sich den Lebensraum, ohne sich gegenseitig zu bedrängen, und fördern so die Biodiversität im Garten. Durch die Kombination unterschiedlicher Blütenfarben und -formen entsteht ein lebendiges und abwechslungsreiches Bild, das das Auge des Betrachters fesselt.
Kombinationen mit Trollblumen
Weitere empfehlenswerte Partner sind die Europäische Trollblume (Trollius europaeus) und die Helle Trollblume (Trollius x cultorum 'Alabaster'). Die Europäische Trollblume mit ihren leuchtend gelben, kugeligen Blüten setzt kräftige Akzente und blüht etwa zur gleichen Zeit wie die Weißblühende Sumpf-Dotterblume. Die Helle Trollblume 'Alabaster' hingegen bietet cremeweiße bis hellgelbe Blüten, die sich subtil mit den weißen Blüten der Caltha palustris var. alba verbinden und für eine harmonische, zurückhaltende Farbpalette sorgen. Beide Trollblumenarten bevorzugen ebenfalls feuchte, nährstoffreiche Böden und sonnige Standorte, was sie zu idealen Begleitern macht. Sie ergänzen sich nicht nur in den Standortansprüchen, sondern auch in der Wuchshöhe und Blütenstruktur, sodass ein ausgewogenes Gesamtensemble entsteht. Solche Kombinationen eignen sich besonders für größere Pflanzflächen, wo verschiedene Stauden gruppiert werden können.
Pflege und Überwinterung
Obwohl die Weißblühende Sumpf-Dotterblume als anspruchslos gilt, gibt es doch einige Pflegemaßnahmen, die ihr Wohlbefinden steigern und ihre Lebensdauer verlängern. Hier werden praktische Tipps zum Gießen, Düngen, Schneiden und zum Umgang mit der kalten Jahreszeit gegeben.
Gießen und Düngen
Das Gießen ist bei der Weißblühenden Sumpf-Dotterblume entscheidend, da sie einen konstant feuchten Boden benötigt. In Trockenperioden sollte regelmäßig gewässert werden, idealerweise mit Regenwasser, um Kalkablagerungen zu vermeiden. Staunässe ist jedoch zu vermeiden, da dies die Rhizome faulen lassen kann; daher ist eine gute Drainage wichtig. Gedüngt werden kann im Frühjahr mit einem organischen Volldünger oder Kompost, der in den Boden eingearbeitet wird. Dies fördert das Wachstum und die Blütenbildung, ohne die Pflanze zu überfordern. Übermäßiges Düngen ist nicht nötig, da die Staude in nährstoffreichen Böden ohnehin gut gedeiht. Einmal etabliert, kommt sie mit den natürlichen Nährstoffen im Boden oft aus, solange dieser nicht ausgelaugt ist.
Rückschnitt und Vermehrung
Ein Rückschnitt ist nach der Blüte nicht zwingend erforderlich, kann aber durchgeführt werden, um die Pflanze zu verjüngen und eine zweite Blüte anzuregen. Dazu schneidet man die verblühten Stängel bodennah ab, was auch die Samenbildung verhindert und die Energie der Pflanze in das Rhizom lenkt. Im Herbst kann das abgestorbene Laub entfernt werden, um Krankheiten vorzubeugen und den Neuaustrieb im Frühjahr zu fördern. Die Vermehrung der Weißblühenden Sumpf-Dotterblume erfolgt am einfachsten durch Teilung der Rhizome im Frühjahr oder Herbst. Dazu gräbt man die Pflanze aus, teilt den Wurzelstock mit einem scharfen Messer in mehrere Stücke und pflanzt diese an gewünschter Stelle wieder ein. Jedes Teilstück sollte mindestens eine Triebknospe besitzen, um austreiben zu können. Diese Methode ist effektiv und erhält die Sorteneigenschaften der Pflanze.
Winterschutz für die Weißblühende Sumpf-Dotterblume
Die Weißblühende Sumpf-Dotterblume ist winterhart bis zur Zone Z6, entsprechend etwa -23,4 °C bis -17,8 °C, und übersteht normale Winter in Mitteleuropa problemlos. Allerdings leidet sie manchmal unter Spätfrösten, die im Frühjahr die jungen Triebe und Blütenknospen schädigen können. Als Vorsichtsmaßnahme kann man die Pflanze bei angekündigten Spätfrösten mit einem Vlies abdecken, um sie zu schützen. Im Herbst sollte man darauf achten, dass der Boden nicht austrocknet, da auch im Winter eine gewisse Feuchtigkeit benötigt wird. Eine Mulchschicht aus Laub oder Reisig kann helfen, die Bodenfeuchtigkeit zu halten und die Rhizome vor extremen Temperaturschwankungen zu schützen. In sehr kalten Regionen oder bei exponierten Lagen ist ein solcher Winterschutz empfehlenswert, um die Pflanze sicher durch die kalte Jahreszeit zu bringen.
Wissenswertes über die Caltha palustris var. alba
Abschließend werfen wir einen Blick auf die kulturhistorischen und biologischen Besonderheiten dieser Staude. Von ihrer Giftigkeit bis hin zu ihrer Entdeckungsgeschichte gibt es viel Interessantes zu erfahren, das das Verständnis für diese Pflanze vertieft.
Giftigkeit und Kulturgeschichte
Die Caltha palustris var. alba wird in der Giftklasse "+" als giftig eingestuft, was bedeutet, dass alle Pflanzenteile, insbesondere die Rhizome und Blätter, giftige Substanzen enthalten. Daher sollte sie außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren gepflanzt werden, und beim Umgang mit der Pflanze ist Vorsicht geboten. Historisch gesehen wurde die weiße Form der Sumpfdotterblume bereits 1855 in Kultur genommen, was auf ein langes gärtnerisches Interesse an dieser besonderen Variante hindeutet. Sie gilt als Rarität unter den Wasserpflanzen und wird oft von Sammlern und Liebhabern naturnaher Gärten geschätzt. Der botanische Name Caltha leitet sich vom griechischen Wort für Kelch ab, was auf die schalenförmige Blüte anspielt, während palustris auf den sumpfigen Standort verweist. Diese Staude symbolisiert Reinheit und Unschuld, was durch ihre weißen Blüten unterstrichen wird, und ist ein Beispiel dafür, wie Naturformen durch Züchtung und Selektion bereichert werden können.
| Name Deutsch: | Weißblühende Sumpf-Dotterblume. |
| Name Botanisch: | Caltha palustris var. alba. |
| Wuchs: | Staude, aufrecht, bodendeckend, horstbildend, buschig, gedrungen, 15 bis 25 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | 15 - 25 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, rundlich, gekerbter Rand, glänzend, dunkelgrün, ca. 15 cm groß. |
| Frucht: | Balgfrucht. |
| Blüte: | Weiß, gelbe Staubgefäße, schalenförmig, 2 bis 3 cm groß. |
| Blütezeit: | April bis Mai. |
| Wurzeln: | Rhizombildend. |
| Boden: | Feuchte, durchlässige, moorige und nährstoffreiche Untergründe. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Pflanzen pro m²: | 13. |
| Eigenschaften: | Eine sehr edle, ansehnliche Wasserpflanze ist die Caltha palustris var. alba (Weißblühende Sumpf-Dotterblume) auf jeden Fall. Mit ihren strahlend weißen Blüten, die gelbe Staubgefäße besitzen, verschönert die Weißblühende Sumpf-Dotterblume Ihre Teichanlagen oder Freiflächen. Die Staude ist in der Pflege sehr anspruchslos, das einzige, was sie benötigt, ist ein feuchter Boden und ein Plätzchen in der Sonne oder im Halbschatten. Dabei hat sie sich mehr als Einzel- als als Gruppenpflanze bewährt - setzen Sie die Weißblühende Sumpf-Dotterblume also lieber allein. Dieses Schmückstück ist mit ihren filigranen Stängeln eine wirklich zarte Schönheit, die außerdem Insekten und Bienen anlockt.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Die Weißblühende Sumpf-Dotterblume, botanisch Caltha palustris var. alba, ist eine heimische Staude, die mit ihren reinweißen Blüten einen besonderen Akzent in feuchten Gartenbereichen setzt. Als weiße Variante der bekannten Sumpfdotterblume besticht sie durch ihre anspruchslose Natur und ihre Vorliebe für nasse Füße, was sie zur idealen Besetzung für Teichränder und sumpfige Beete macht. Ihr gedrungener, horstbildender Wuchs und die frühe Blütezeit machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für den Frühlingsgarten. Portrait der Weißblühenden Sumpf-DotterblumeDieses Kapitel stellt die Staude in ihren grundlegenden Eigenschaften vor und erläutert, was sie von anderen Wasserpflanzen unterscheidet. Die Weißblühende Sumpf-Dotterblume ist mehr als nur eine farbliche Abweichung; sie besitzt einen eigenen.... |
Pflanz- und Pflegetipps Caltha palustris var. alba / Weißblühende Sumpf-Dotterblume
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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