| Wuchs: | Staude, aufrecht bis straff aufrecht, bis zu 30 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 30 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lineal, quirlartig, nadelartig, dünn, weich, dunkelgrün |
| Frucht: | Steinfrucht, unscheinbar |
| Blüte: | Grünlich, einfach, unscheinbar |
| Blütezeit: | Juni bis August |
| Wurzeln: | Rhizom, ausläuferbildend, Wurzelstock wächst waagerecht im Schlamm |
| Boden: | Feuchte, durchlässige und nährstoffreiche Untergründe, Wasserpflanze |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 7 |
| Eigenschaften: |
Die Wasserpflanze Hippuris vulgaris (Gemeiner Tannenwedel) macht sich gut am Teichrand oder aber in stehenden Gewässern. Der Gemeine Tannenwedel wächst aufrecht bis auf eine Höhe von ca. 30 cm und...
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| Wuchs: | Staude, aufrecht bis straff aufrecht, bis zu 30 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 30 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lineal, quirlartig, nadelartig, dünn, weich, dunkelgrün |
| Frucht: | Steinfrucht, unscheinbar |
| Blüte: | Grünlich, einfach, unscheinbar |
| Blütezeit: | Juni bis August |
| Wurzeln: | Rhizom, ausläuferbildend, Wurzelstock wächst waagerecht im Schlamm |
| Boden: | Feuchte, durchlässige und nährstoffreiche Untergründe, Wasserpflanze |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 7 |
| Eigenschaften: | Die Wasserpflanze Hippuris vulgaris (Gemeiner Tannenwedel) macht sich gut am Teichrand oder aber in stehenden Gewässern. Der Gemeine Tannenwedel wächst aufrecht bis auf eine Höhe von ca. 30 cm und besitzt interessante nadelartige Blätter, die sehr zierend sind. Die Wasserpflanze sollte in der Sonne stehen, dort gedeiht sie am besten. Der Hippuris vulgaris bildet zahlreiche Ausläufer, weshalb Sie die Rhizome nach Bedarf eingrenzen sollten. Außerdem ist die heimische, sommergrüne Pflanze eine Repositionspflanze. |
- Portrait des Gemeinen Tannenwedels
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk des Tannenwedels
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für den Gemeinen Tannenwedel
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über den Tannenwedel
Portrait des Gemeinen Tannenwedels
Der Gemeine Tannenwedel, botanisch Hippuris vulgaris genannt, ist eine faszinierende Wasserpflanze, die in heimischen Gärten vielseitig eingesetzt werden kann. Mit seinen aufrechten, nadelartigen Blättern erinnert er an einen kleinen Tannenzweig, was ihm seinen deutschen Namen eingebracht hat. Diese sommergrüne Staude gedeiht bevorzugt an sonnigen Standorten und bereichert Teichränder sowie Flachwasserzonen mit ihrer markanten Erscheinung. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Eigenschaften dieser pflegeleichten Pflanze vor.
Herkunft und Verbreitung
Hippuris vulgaris ist auf der Nordhalbkugel weit verbreitet und kommt in Europa, Westasien, Nordamerika und Grönland vor. Auch auf der Südhalbkugel, etwa im südlichen Südamerika, ist sie heimisch. Diese weite Verbreitung zeigt, wie anpassungsfähig die Art ist. Sie besiedelt vor allem stehende oder langsam fließende Gewässer, Teiche und Gräben. In Deutschland gilt sie als heimische Pflanze, die natürlich in vielen Regionen vorkommt. Ihre Standorte sind meist nährstoffreiche, kalkhaltige Gewässer mit schlammigem Untergrund. Als ausläuferbildender Rhizombewohner kann sie größere Flächen bedecken und trägt so zur Stabilisierung von Uferzonen bei.
Wuchs und Aussehen
Der Gemeine Tannenwedel wächst straff aufrecht und erreicht eine Höhe von etwa 30 Zentimetern. Seine Blätter sind quirlartig um den Stängel angeordnet, lineal und nadelartig, dabei jedoch weich und dünn. Die dunkelgrüne Färbung gibt der Pflanze eine erfrischende Optik, die an Unterwasserwälder erinnert. Der Wurzelstock besteht aus waagerecht im Schlamm kriechenden Rhizomen, die zahlreiche Ausläufer bilden. Dieses auf verzweigte Rhizome zurückgehende Wuchssystem ermöglicht eine effektive Vermehrung und Besiedlung neuer Flächen. Aus den Rhizomen treiben immer wieder neue Sprosse, sodass mit der Zeit dichte Horste entstehen. Die Pflanze ist sommergrün und zieht im Herbst ein. Im Wasser wachsende Exemplare zeigen oft längere, biegsamere Stängel als die Landformen am Teichrand.
Standort und Boden
Damit der Gemeine Tannenwedel prächtig gedeiht, sind einige Standortbedingungen zu beachten. Als Wasserpflanze hat er besondere Ansprüche an Licht, Untergrund und vor allem an die Wasserverhältnisse. An einem gut gewählten Platz fühlt er sich wohl und entwickelt sich schnell. Hier erfahren Sie, wie Sie optimale Bedingungen schaffen.
Lichtansprüche des Hippuris vulgaris
Hippuris vulgaris bevorzugt sonnige bis höchstens halbschattige Standorte. Je mehr Licht die Pflanze erhält, desto kräftiger wächst sie und desto intensiver fällt die Blattfarbe aus. An vollsonnigen Plätzen bleibt der Wuchs kompakt und aufrecht, während bei weniger Licht die Sprosse länger werden und die Pflanze etwas auseinanderfällt. Für eine üppige Entwicklung sollte der Standort daher täglich mehrere Stunden direkte Sonneneinstrahlung erhalten. Steht der Tannenwedel im Gartenteich, ist die Uferzone mit freiem Himmel ideal. Auch an sehr heißen Sommertagen ist keine Beschattung nötig, da die Pflanze an ihre natürlichen Habitate angepasst ist.
Boden und Wassertiefe
Der ideale Untergrund ist feucht bis nass, durchlässig und nährstoffreich mit einem hohen Kalkgehalt. Die Pflanze gedeiht am besten in lehmig-schlammigen Böden, wie sie an Teichrändern typisch sind. Die empfohlene Wassertiefe liegt zwischen 20 und 50 Zentimetern, wobei sie auch in flacheren Bereichen ab 10 Zentimetern gut wächst. In der Natur besiedelt sie sowohl die feuchte Uferzone als auch flache Wasserbereiche. Staunässe ist kein Problem, da sie daran angepasst ist. Allerdings sollte das Wasser nicht zu stark strömen, da die Pflanze ruhige Verhältnisse bevorzugt. Der pH-Wert kann neutral bis leicht alkalisch sein. Wer den Tannenwedel im Kübelteich pflanzen möchte, sollte darauf achten, dass das Substrat nicht austrocknet und stets ausreichend Wasser vorhanden ist.
Blüte und Blattwerk des Tannenwedels
Der Gemeine Tannenwedel besticht weniger durch auffällige Blüten als vielmehr durch sein interessantes Blattwerk. Die nadelförmigen Blätter in Quirlen verleihen der Pflanze eine exotische Anmutung. Im Sommer erscheinen unscheinbare Blüten, die dennoch ihre eigene Funktion haben. Tauchen Sie ein in die Welt dieser besonderen Pflanze.
Die nadelartigen Blätter
Die Blätter des Hippuris vulgaris sind das markanteste Merkmal dieser Wasserpflanze. Sie stehen in dichten Quirlen um den Stängel, jede Etage besteht aus etwa 8 bis 12 linealischen Blättchen. Diese sind dünn und weich, fühlen sich fast wie Nadeln an, brechen jedoch nicht so leicht. Die Farbe ist ein sattes Dunkelgrün, das im Wasser besonders schön zur Geltung kommt. Im Laufe der Saison können die unteren Blätter etwas verblassen, während die oberen nachwachsen. Die Blätter sind sommergrün und werden im Herbst abgeworfen. Sie dienen nicht nur der Photosynthese, sondern bieten auch Kleinstlebewesen Unterschlupf. Die quirlige Anordnung erinnert an Tannennadeln, daher der Name Tannenwedel.
Die unscheinbare Blüte
Von Juni bis August erscheinen die Blüten des Gemeinen Tannenwedels. Sie sind grünlich, einfach und fallen kaum auf. Jede Blüte sitzt einzeln in den Blattachseln und besteht aus einem winzigen Kelch. Die Bestäubung erfolgt durch den Wind, daher sind die Blüten unscheinbar und produzieren reichlich Pollen. Nach der Blüte entwickeln sich kleine Steinfrüchte, die ebenfalls unauffällig sind. Für den Gärtner spielt die Blüte eine untergeordnete Rolle, da der Zierwert der Pflanze eindeutig im Blattwerk liegt. Dennoch ist die Blüte ein Zeichen, dass die Pflanze gesund und gut versorgt ist.
Verwendung im Garten
Der Gemeine Tannenwedel ist eine Bereicherung für viele Gewässer im Garten. Ob im großen Teich oder im kleinen Kübel auf der Terrasse – überall setzt er Akzente und erfüllt zudem wichtige ökologische Funktionen. Lernen Sie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser pflegeleichten Pflanze kennen.
Teichrand und Flachwasserzone
Am Teichrand und in der Flachwasserzone fühlt sich Hippuris vulgaris besonders wohl. Hier wächst er im Übergangsbereich zwischen Wasser und Land. Stauden Stade ordnet ihn dem Lebensbereich "Wasserrand an sonniger Stelle" zu. Mit seinen aufrechten Sprossen lockert er die Uferbepflanzung auf und schafft eine natürliche Struktur. Er eignet sich hervorragend, um Teiche optisch zu gestalten und zugleich Lebensraum für Tiere zu bieten. Die Rhizome befestigen den Boden und verhindern Erosion an den Ufern. Auch in flachen Wassereinstiegen oder an Bachläufen kann er eingesetzt werden. Die Pflanze breitet sich durch Ausläufer aus und bildet mit der Zeit dichte Bestände.
Hippuris vulgaris zur Wasserreinigung
Eine besondere Eigenschaft des Gemeinen Tannenwedels ist seine Fähigkeit, Wasser zu klären. Die Pflanze reichert das Wasser mit Sauerstoff an und kann Trübungen reduzieren, indem sie Schwebstoffe filtert. Dadurch trägt sie zur Verbesserung der Wasserqualität bei. Gerade in Teichen mit Fischbesatz oder hohem Nährstoffeintrag ist dies ein großer Vorteil. Die Wurzeln und Rhizome nehmen überschüssige Nährstoffe auf und helfen so, Algenwachstum zu verringern. Setzt man mehrere Exemplare im Abstand von etwa sieben Pflanzen pro Quadratmeter, entsteht ein effektives Klärbeet. Für eine optimale Reinigungswirkung sollte die Pflanze ausreichend Licht erhalten, da sie dann mehr Sauerstoff produziert.
Kübel und Miniteiche
Selbst auf kleinem Raum kommt der Gemeine Tannenwedel zur Geltung. Er eignet sich hervorragend für die Bepflanzung von Kübelteichen auf Balkon oder Terrasse. Baumschule Horstmann weist darauf hin, dass sich Hippuris vulgaris auch für Mini- und Terrassenteiche eignet. Die Pflanze bleibt kompakt und wächst nicht übermannshoch, sodass sie in Gefäßen gut kultiviert werden kann. Wichtig ist, dass der Kübel wasserdicht ist und das Substrat dauerhaft nass steht. Ein sonniger Platz auf der Terrasse ist ideal, damit die Pflanze kräftig gedeiht. Die dekorativen Blätter setzen schöne Akzente und laden zum Verweilen am Miniteich ein. Auch in Wasserschalen oder großen Töpfen kann der Tannenwedel als Solitär gepflanzt werden.
Pflanzpartner für den Gemeinen Tannenwedel
Um den Tannenwedel perfekt in Szene zu setzen, lohnt sich die Kombination mit passenden Begleitpflanzen. Zusammen ergeben sie ein harmonisches Bild und unterstützen sich gegenseitig im Wachstum. Hier stelle ich Ihnen bewährte Pflanzpartner vor, die sowohl optisch als auch ökologisch gut zu Hippuris vulgaris passen.
Heimische Begleiter
Mit anderen heimischen Wasserpflanzen fühlt sich der Tannenwedel besonders wohl. Beispielsweise der Winterschachtelhalm (Equisetum hyemale) harmoniert gut mit Hippuris vulgaris und ergänzt ihn durch seine vertikalen Stängel. Auch die Zwergbinse (Juncus ensifolius) mit ihren dekorativen Fruchtständen ist ein ausgezeichneter Partner. Gaißmayer nennt diese Kombinationen für den Kübelteich. Der Wasserhahnenfuß (Ranunculus aquatilis) sorgt mit seinen zarten weißen Blüten und schwimmenden Blättern für einen schönen Kontrast. Das Hechtkraut (Pontederia lanceolata) bringt blaue Blütenkerzen ins Spiel, die einen lebendigen Farbtupfer setzen. Diese Mischung aus verschiedenen Strukturen und Farben schafft ein abwechslungsreiches und natürliches Erscheinungsbild.
Farbliche Akzente
Für farbliche Höhepunkte sorgen Pflanzen wie die Zwergseerose (Nymphaea tetragona), deren Blüten in Weiß oder Gelb über dem Wasser schweben. Sie bilden einen reizvollen Gegensatz zu den nadelförmigen Blättern des Tannenwedels. Die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) leuchtet im Frühjahr goldgelb und setzt früh im Jahr Farbakzente. Der Zungenhahnenfuß (Ranunculus lingua) mit seinen hohen gelben Blütenständen ist ebenfalls ein passender Partner. Bei der Zusammenstellung sollte man auf ähnliche Standortansprüche achten: Alle genannten Pflanzen bevorzugen sonnige bis halbschattige Plätze und nasse, nährstoffreiche Böden. So ergibt sich eine pflegeleichte und langlebige Pflanzgemeinschaft.
Pflege und Überwinterung
Wenn Sie die Pflegehinweise beachten, wird der Gemeine Tannenwedel viele Jahre lang Freude bereiten. Die Pflanze ist robust und benötigt nur wenig Aufmerksamkeit, dennoch gibt es einige Maßnahmen, die förderlich sind. Mit der richtigen Pflege bleibt sie gesund und vital.
Eingrenzung der Rhizome
Der Tannenwedel breitet sich über ein verzweigtes Rhizomsystem aus und kann bei gutem Wuchs größere Flächen einnehmen. Stauden Stade empfiehlt, die Rhizome bei Bedarf einzugrenzen. Dazu kann man im zeitigen Frühjahr die überzähligen Ausläufer mit einem Spaten abstechen oder die Pflanze in Teichkörbe setzen. In Pflanzkörben gehalten, lässt sich die Ausbreitung leicht kontrollieren. Wer natürlich wachsende Bestände wünscht, kann den Tannenwedel ungehindert wachsen lassen, sollte aber eine Ausbreitung in angrenzende Zonen im Auge behalten. Ein gelegentliches Ausdünnen fördert die Vitalität der Pflanze.
Düngung und Rückschnitt
Eine Düngung ist in der Regel nicht notwendig, da der Tannenwedel Nährstoffe aus dem Wasser und dem Schlamm aufnimmt. Bei Nährstoffmangel kann ein Langzeitdünger für Wasserpflanzen im Frühjahr ausgebracht werden. Ein Rückschnitt ist nur im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr erforderlich: Die abgestorbenen Pflanzenteile werden bodennah abgeschnitten, damit im Frühjahr neue Triebe ungehindert austreiben können. Der Rückschnitt verhindert auch, dass abgestorbene Pflanzenreste im Wasser faulen und die Wasserqualität beeinträchtigen. Bei Teichen mit Fischbesatz sollte man das Schnittgut rechtzeitig entfernen.
Winterschutz für Hippuris vulgaris
Der Gemeine Tannenwedel ist winterhart und übersteht die kalte Jahreszeit problemlos in der Teichzone. Stauden Stade ordnet ihn der Winterhärtezone Z6 zu, was Temperaturen von -23,3 °C bis -17,8 °C bedeutet. In rauen Lagen oder bei Kahlfrost wird dennoch ein leichter Winterschutz empfohlen. Dazu kann man die Pflanze mit Reisig oder Laub abdecken. In Kübelteichen sollte der Topf möglichst frostfrei überwintert werden, etwa in einem ungeheizten Wintergarten oder durch Isolierung des Kübels. Steht das Wasser im Kübel durch, muss die Pflanze nicht aus dem Eis entfernt werden, da sie darin überwintern kann – solange das Wasser regelmäßig kontrolliert wird.
Wissenswertes über den Tannenwedel
Der Gemeine Tannenwedel hat nicht nur gärtnerischen Wert, sondern auch eine interessante Geschichte und Namensgebung. Seine Fähigkeiten und Eigenschaften machen ihn zu einer besonderen Pflanze im Teich. Entdecken Sie Hintergründe, die Ihren Blick auf diese Staude erweitern.
Etymologie und Namensgebung
Der Gattungsname Hippuris leitet sich vom griechischen Wort „hippouris“ ab, was „Schachtelhalm“ bedeutet, wie Baumschule Horstmann erklärt. Der deutsche Name Tannenwedel nimmt Bezug auf das äußere Erscheinungsbild der Pflanze: Die quirlig angeordneten, nadelförmigen Blätter ähneln den Zweigen von Tannen. Diese bildliche Assoziation half früheren Botanikern und Gärtnern bei der Bestimmung. Die Artbezeichnung vulgaris bedeutet „gewöhnlich“ oder „häufig“, was das weite Vorkommen der Pflanze widerspiegelt. Historisch gesehen wurde der Tannenwedel manchmal mit Schachtelhalmen verwechselt, die allerdings völlig andere Pflanzen sind. Die korrekte botanische Einordnung erfolgte durch Carl von Linné, der der Pflanze ihren bis heute gültigen Namen gab.
| Name Deutsch: | Gemeiner Tannenwedel. |
| Name Botanisch: | Hippuris vulgaris. |
| Wuchs: | Staude, aufrecht bis straff aufrecht, bis zu 30 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 30 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, lineal, quirlartig, nadelartig, dünn, weich, dunkelgrün. |
| Frucht: | Steinfrucht, unscheinbar. |
| Blüte: | Grünlich, einfach, unscheinbar. |
| Blütezeit: | Juni bis August. |
| Wurzeln: | Rhizom, ausläuferbildend, Wurzelstock wächst waagerecht im Schlamm. |
| Boden: | Feuchte, durchlässige und nährstoffreiche Untergründe, Wasserpflanze. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 7. |
| Eigenschaften: | Die Wasserpflanze Hippuris vulgaris (Gemeiner Tannenwedel) macht sich gut am Teichrand oder aber in stehenden Gewässern. Der Gemeine Tannenwedel wächst aufrecht bis auf eine Höhe von ca. 30 cm und besitzt interessante nadelartige Blätter, die sehr zierend sind. Die Wasserpflanze sollte in der Sonne stehen, dort gedeiht sie am besten. Der Hippuris vulgaris bildet zahlreiche Ausläufer, weshalb Sie die Rhizome nach Bedarf eingrenzen sollten. Außerdem ist die heimische, sommergrüne Pflanze eine Repositionspflanze.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait des Gemeinen TannenwedelsDer Gemeine Tannenwedel, botanisch Hippuris vulgaris genannt, ist eine faszinierende Wasserpflanze, die in heimischen Gärten vielseitig eingesetzt werden kann. Mit seinen aufrechten, nadelartigen Blättern erinnert er an einen kleinen Tannenzweig, was ihm seinen deutschen Namen eingebracht hat. Diese sommergrüne Staude gedeiht bevorzugt an sonnigen Standorten und bereichert Teichränder sowie Flachwasserzonen mit ihrer markanten Erscheinung. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Eigenschaften dieser pflegeleichten Pflanze vor. Herkunft und VerbreitungHippuris vulgaris ist auf der Nordhalbkugel weit verbreitet und kommt in Europa, Westasien, Nordamerika und Grönland vor. Auch auf der Südhalbkugel, etwa im südlichen Südamerika, ist sie heimisch. Diese weite Verbreitung zeigt, wie anpassungsfähig die Art ist. Sie besiedelt vor allem stehende oder langsam fließende Gewässer, Teiche und Gräben. In Deutschland gilt sie als heimische Pflanze, die natürlich in vielen Regionen vorkommt. Ihre Standorte sind meist nährstoffreiche, kalkhaltige Gewässer mit schlammigem.... |
Pflanz- und Pflegetipps Hippuris vulgaris / Gemeiner Tannenwedel
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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