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Lanzenblättriger Froschlöffel

Alisma lanceolatum

Alisma lanceolatum (Lanzenblättriger Froschlöffel) mit lanzettlichen Blättern und zarten weißen Blüten an hohen Stielen.
Sommergrün
Hellrosa
Sonnig-halbschattig
Juli - September
40 - 60 cm
ab 4,95 €
Wuchs: Wasserpflanze, ausdauernd, krautig, aufrecht, horstbildend, rosettenartig ausgebreitet, 40 bis 60 cm hoch, bei einer maximalen Wassertiefe von 15 cm
Wuchshöhe: 40 - 60 cm
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, ganzrandig, am Ende zugespitzt, matt, frischgrün
Frucht: Hellbraune Achänen
Blüte: Hellrosa, drei Kronblätter, gelbe Mitte, in Blütenrispen zusammen, zierend
Blütezeit: Juli bis September
Wurzeln: Knolliges Rhizom
Boden: Feuchte, humose und normal durchlässige Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 5
Eigenschaften:
Der Alisma lanceolatum (Lanzenblättriger Froschlöffel) ist eine dekorative Wasserpflanze, die sich perfekt für Wasserränder oder die Sumpfzone eignet. Dabei sollte der Lanzenblättrige...
Froschlöffel bei einer maximalen Wassertiefe von 15 cm angepflanzt werden. Insgesamt erweist sich diese Sorte als anspruchslos und winterhart. Die kleinen hellrosa Blüten, die in Rispen angeordnet sind, erweisen sich als sehr zierend und verleihen der Pflanze einen tollen Farbklecks! Der Lanzenblättrige Froschlöffel ist sehr wertvoll, da er maßgeblich zur Reinigung des Teichwassers beiträgt. Pro Quadratmeter finden bis zu fünf Pflanzen Platz. Um bestens zur Geltung zu kommen, sollten Sie diese Sorte in kleinen Tuffs von drei bis fünf Pflanzen bei einem Abstand von 40 bis 50 cm setzen. Um die Selbstaussaat zu vermeiden, empfehlen wir den Lanzenblättrigen Froschlöffel vor der Samenreife zurückzuschneiden.
Wuchs: Wasserpflanze, ausdauernd, krautig, aufrecht, horstbildend, rosettenartig ausgebreitet, 40 bis 60 cm hoch, bei einer maximalen Wassertiefe von 15 cm
Wuchshöhe: 40 - 60 cm
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, ganzrandig, am Ende zugespitzt, matt, frischgrün
Frucht: Hellbraune Achänen
Blüte: Hellrosa, drei Kronblätter, gelbe Mitte, in Blütenrispen zusammen, zierend
Blütezeit: Juli bis September
Wurzeln: Knolliges Rhizom
Boden: Feuchte, humose und normal durchlässige Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 5
Eigenschaften: Der Alisma lanceolatum (Lanzenblättriger Froschlöffel) ist eine dekorative Wasserpflanze, die sich perfekt für Wasserränder oder die Sumpfzone eignet. Dabei sollte der Lanzenblättrige Froschlöffel bei einer maximalen Wassertiefe von 15 cm angepflanzt werden. Insgesamt erweist sich diese Sorte als anspruchslos und winterhart. Die kleinen hellrosa Blüten, die in Rispen angeordnet sind, erweisen sich als sehr zierend und verleihen der Pflanze einen tollen Farbklecks! Der Lanzenblättrige Froschlöffel ist sehr wertvoll, da er maßgeblich zur Reinigung des Teichwassers beiträgt. Pro Quadratmeter finden bis zu fünf Pflanzen Platz. Um bestens zur Geltung zu kommen, sollten Sie diese Sorte in kleinen Tuffs von drei bis fünf Pflanzen bei einem Abstand von 40 bis 50 cm setzen. Um die Selbstaussaat zu vermeiden, empfehlen wir den Lanzenblättrigen Froschlöffel vor der Samenreife zurückzuschneiden.

Der Lanzenblättrige Froschlöffel, botanisch Alisma lanceolatum, ist eine ausdauernde, krautige Wasser- und Sumpfpflanze von unaufdringlicher Eleganz. Mit seinen schmalen, lanzettlichen Blättern und den zarten, hellrosa Blütenrispen bereichert er die Ränder von Teichen, Bachläufen und Feuchtbiotopen. Als anspruchslose und winterharte Staude ist er ein wertvoller Bestandteil naturnaher Gartenkonzepte und trägt zudem maßgeblich zur Reinigung des Teichwassers bei. Seine Wuchshöhe von 40 bis 60 Zentimetern und die Vorliebe für flache Wasserzonen machen ihn zu einem idealen Kandidaten für viele Gartenteiche.

Portrait: Ein Wasserschatz mit lanzettlichem Charme

Der Lanzenblättrige Froschlöffel ist eine Pflanze, die ihre wahre Schönheit in der Nähe zum Wasser entfaltet. Sein Erscheinungsbild ist geprägt von klaren Linien und einer zurückhaltenden Blütenpracht, die dennoch lange anhält. Als horstbildende Staude, die sich rosettenartig ausbreitet, bildet er dichte, aber luftige Bestände, die dem Uferbereich Struktur verleihen, ohne ihn zu überwuchern. Seine Anspruchslosigkeit und Winterhärte machen ihn zu einem zuverlässigen Gartenbewohner für viele Jahre.

Herkunft und Wuchsform

Der Lanzenblättrige Froschlöffel ist in Eurasien heimisch und kommt dort natürlich an den Rändern von langsam fließenden oder stehenden Gewässern vor. Diese Herkunft prägt seine Ansprüche und seinen Habitus. Die Pflanze wächst aus einem knolligen Rhizom, einem unterirdischen Speicherorgan, das ihr hilft, ungünstige Perioden zu überdauern und im Frühjahr kraftvoll wieder auszutreiben. Aus diesem Rhizom entspringen die grundständigen Blattrosetten, aus deren Mitte sich später die aufrechten Blütenstängel erheben. Dieser Wuchs ist typisch für viele Sumpf- und Wasserpflanzen und verleiht Alisma lanceolatum einen geordneten, architektonischen Charakter.

Habitus und Wuchshöhe

Der Habitus des Lanzenblättrigen Froschlöffels ist aufrecht und horstbildend. Die Pflanze erreicht eine Gesamthöhe von 40 bis 60 Zentimetern, wobei der Großteil dieser Höhe auf die Blütenstände entfällt. Die Blattrosetten bleiben etwas niedriger und breiten sich flach am Boden oder im flachen Wasser aus. Pro Quadratmeter finden etwa fünf Pflanzen Platz, um einen harmonischen, nicht zu dichten Bestand zu bilden. Für eine optimale Wirkung empfiehlt es sich, die Staude in kleinen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren zu setzen, mit einem Pflanzabstand von etwa 40 bis 50 Zentimetern. Dadurch kommt die elegante Wuchsform jeder einzelnen Pflanze besser zur Geltung, und es entsteht ein natürliches, lockeres Bild.

Standort und Boden: Das Element Wasser

Wie für eine echte Wasserpflanze typisch, sind die Ansprüche von Alisma lanceolatum an Standort und Boden untrennbar mit Feuchtigkeit verbunden. Ein trockener Gartenboden ist für diese Staude völlig ungeeignet; sie braucht das nasse Element, um zu gedeihen. Die richtige Wahl des Platzes ist daher der Schlüssel zum Erfolg mit dieser dekorativen Pflanze. Glücklicherweise sind ihre Ansprüche klar definiert und leicht zu erfüllen, wenn man über einen Teich, einen Bachlauf oder ein Feuchtbeet verfügt.

Der ideale Standort für Alisma lanceolatum

Der Lanzenblättrige Froschlöffel bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Volle Sonne fördert eine üppige Blütenbildung, während im Halbschatten die Gefahr der Austrocknung des Substrats etwas geringer ist. Entscheidend ist jedoch weniger die Lichtmenge als die permanente Feuchtigkeit. Die Pflanze ist für Flachwasserzonen bzw. den Teichrand geeignet und sollte bei einer maximalen Wassertiefe von etwa 15 Zentimetern gepflanzt werden. Fachquellen geben sogar eine Bandbreite von -30 bis 0 Zentimetern Wassertiefe an, was bedeutet, dass der Wurzelbereich dauerhaft im Wasser oder im stark durchfeuchteten Substrat stehen kann, während die Blattrosetten und Blütenstängel aus dem Wasser ragen. Ein Platz am Rande eines Naturteiches, in der Sumpfzone eines Filterbeckens oder entlang eines langsam fließenden Bachlaufes ist ideal.

Bodenansprüche im Feuchtbereich

Der Boden, besser gesagt das Substrat, für Alisma lanceolatum sollte feucht, humos und normal durchlässig sein. In der Teichpraxis bedeutet dies oft eine spezielle Teicherde oder ein Gemisch aus Lehm und Sand, das nicht zu nährstoffreich ist, um Algenwachstum nicht übermäßig zu fördern. Die Durchlässigkeit ist wichtig, um Staunässe im engeren Sinne zu vermeiden, obwohl der Bereich permanent feucht ist. Ein zu schwerer, undurchlässiger Lehmboden kann in der Sumpfzone zu Fäulnis führen. Der pH-Wert spielt eine untergeordnete Rolle; die Pflanze ist hier tolerant. Wichtig ist, dass das Substrat nicht austrocknet; in sehr heißen Sommern muss eventuell der Wasserstand kontrolliert und nachgefüllt werden, um ein Vertrocknen der flach wurzelnden Rhizome zu verhindern.

Blüte und Blattwerk vom Froschlöffel

Die Attraktivität des Lanzenblättrigen Froschlöffels liegt in der harmonischen Kombination aus ungewöhnlichem Laub und filigraner Blüte. Während viele Stauden mit üppigen Blütenbüscheln prahlen, setzt Alisma lanceolatum auf zarte Eleganz und eine lange Blühdauer. Das Blattwerk bildet dabei den ganzjährig präsenten, strukturbildenden Hintergrund, von dem sich die luftigen Blütenrispen im Sommer abheben. Diese Zweiteilung macht die Pflanze zu einem vielseitigen Gestaltungselement.

Die hellrosa Pracht

Die Blütezeit des Lanzenblättrigen Froschlöffels erstreckt sich von Juli bis September, also über den Hoch- und Spätsommer. Die Blüten sind hellrosa und besitzen jeweils drei Kronblätter mit einer gelben Mitte. Sie sind winzig, aber zahlreich und in großen, pyramidalen, fein verzweigten Blütenrispen angeordnet. Diese Rispen erheben sich auf zierlichen, aber stabilen Stängeln weit über das Laub und wirken wie eine Wolke aus zartem Farbstaub über dem Wasser. Der Blütenstand ist locker und luftig, was ihn besonders natürlich und anmutig erscheinen lässt. Die Blüten sind zwar klein, aber in der Masse sehr zierend und locken zahlreiche Insekten wie Bienen und Schwebfliegen an. Ein nennenswerter Duft ist nicht vorhanden; die Attraktion liegt rein im visuellen Reiz.

Das Laub des Lanzenblättrigen Froschlöffels

Das Laub von Alisma lanceolatum ist sommergrün und bildet den charakteristischen, namensgebenden Teil der Pflanze. Die Blätter sind lanzettlich, also schmal und am Ende zugespitzt, und ganzrandig. Sie sind matt und von einer frischgrünen Farbe. Sie entspringen in einer grundständigen Rosette direkt dem Rhizom und sind lang gestielt. Die Blatttextur ist eher derb und wasserabweisend. Im Herbst verfärbt sich das Laub gelblich-braun, bevor es einzieht. Die langen, schmalen Blätter verleihen der Pflanze ihr grasartiges, lineares Erscheinungsbild und bieten einen schönen Kontrast zu runden oder herzförmigen Blättern anderer Wasserpflanzen. Selbst wenn die Pflanze nicht blüht, ist das Laubwerk äußerst dekorativ und strukturiert den Teichrand.

Verwendung im Garten: Am und im Wasser

Die Verwendungsmöglichkeiten für den Lanzenblättrigen Froschlöffel konzentrieren sich naturgemäß auf feuchte bis nasse Gartenbereiche. Er ist eine klassische Pflanze für die Wassergestaltung und bringt hier seine Stärken voll zur Geltung. Ob in großen Naturteichen oder kleinen, formalen Wasserbecken – Alisma lanceolatum findet seinen Platz und erfüllt dabei neben der dekorativen auch eine wichtige biologische Funktion. Seine Verwendung geht damit über das rein Ästhetische hinaus.

Teichrand und Sumpfzone

Die klassischste Verwendung für den Lanzenblättrigen Froschlöffel ist die Bepflanzung des Teichrandes und der angrenzenden Sumpfzone. Hier, wo der Boden permanent feucht, aber nicht ständig überflutet ist, fühlt sich die Pflanze besonders wohl. Sie kann eingesetzt werden, um die Übergangszone zwischen Wasser und Land weich zu gestalten und zu begrünen. In der Sumpfzone, die nur zeitweise unter Wasser steht, bildet sie mit ihren Rhizomen einen dichten Wurzelfilz, der den Boden festigt und Erosion verhindert. Durch die Pflanzung in Tuffs entstehen natürliche Horste, die den Blick auf das Wasser rhythmisch unterbrechen und ihm Tiefe verleihen.

Wasserbecken und Flachwasserbereiche

Für die Bepflanzung von Wasserbecken und formalen Teichen ist Alisma lanceolatum ebenfalls bestens geeignet. Hier kann sie direkt in das Flachwasser gesetzt werden, idealerweise in einer Tiefe zwischen 0 und 15 Zentimetern. Bei der Bepflanzung von Becken, die nicht mit Teichfolie ausgekleidet sind, empfiehlt es sich oft, die Pflanzen in spezielle Pflanzkörbe oder Gefäße aus Kunststoff oder Kokosfaser zu setzen. Dies erleichtert die spätere Pflege und verhindert ein zu starkes, unkontrolliertes Ausbreiten der Rhizome. In solchen Gefäßen gedeiht der Lanzenblättrige Froschlöffel ebenso gut und bringt seine lineare Eleganz auch in kleine Wasserspiele oder Brunnentröge.

Ein wertvoller Helfer für die Teichbiologie

Neben seiner dekorativen Rolle ist der Lanzenblättrige Froschlöffel ein ökologisch wertvoller Helfer im Gartenteich. Die Pflanze trägt maßgeblich zur Reinigung des Teichwassers bei, indem sie überschüssige Nährstoffe, insbesondere Nitrate und Phosphate, aus dem Wasser aufnimmt. Diese Nährstoffe würden sonst das Algenwachstum fördern. Durch diese Filterwirkung hilft Alisma lanceolatum, das biologische Gleichgewicht im Teich zu stabilisieren und für klares Wasser zu sorgen. Zudem bieten die dichten Blattrosetten und Stängel Versteck- und Laichmöglichkeiten für Kleinlebewesen und Amphibien. Eine Pflanze, die Schönheit und Nutzen so ideal verbindet, ist eine Bereicherung für jeden Naturteich.

Pflanzpartner für den Lanzenblättrigen Froschlöffel

Um die Wirkung des Lanzenblättrigen Froschlöffels zu steigern und ein harmonisches, naturnahes Bild am Wasser zu schaffen, ist die Wahl der richtigen Pflanzpartner entscheidend. Ideal sind andere Stauden, die ähnliche Standortbedingungen bevorzugen, aber in Blattform, Blütenfarbe oder Wuchshöhe einen kontrastreichen oder ergänzenden Akzent setzen. Durch geschickte Kombinationen entstehen lebendige Pflanzengesellschaften, die das ganze Jahr über interessant sind.

Begleiter in der Flachwasserzone

Direkt im Flachwasser, also in ähnlicher Wassertiefe wie Alisma lanceolatum, bieten sich mehrere attraktive Partner an. Die Schwanenblume (Butomus umbellatus) mit ihren rosafarbenen Dolden und schmalen, dreikantigen Blättern bildet einen schönen Höhenkontrast. Die Wasserminze (Mentha aquatica) bringt mit ihren violetten Blütenquirlen und ihrem aromatischen Duft eine weitere Ebene ein. Für einen starken Kontrast in der Blattform eignet sich der Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae) mit seinen kleinen, nierenförmigen Schwimmblättern oder der Tannenwedel (Hippuris vulgaris) mit seinen quirlständigen, nadelförmigen Blättern. Diese Kombinationen schaffen Abwechslung und verhindern Monotonie.

Kombinationen für die Sumpfzone

In der feuchten Sumpfzone, etwas weiter vom Wasser entfernt, kann der Lanzenblättrige Froschlöffel mit Stauden kombiniert werden, die feuchte Füße tolerieren. Die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) mit ihren leuchtend gelben Blüten und schwertförmigen Blättern ist ein klassischer, höherer Partner. Die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) blüht im Frühjahr goldgelb und setzt einen frühen Farbpunkt. Das Zypergras (Cyperus longus) oder die Waldsimse (Scirpus sylvaticus) bringen grasartige, horstbildende Strukturen ein, die das lineare Blatt des Froschlöffels aufnehmen und verstärken. Für flächige, bodendeckende Effekte in feuchten Bereichen eignet sich auch der Kriechende Hahnenfuß (Ranunculus repens). Diese Gesellschaften wirken natürlich und lebendig.

Pflege und Überwinterung

Der Lanzenblättrige Froschlöffel gilt zu Recht als anspruchslos und pflegeleicht. Sobald er am richtigen Standort etabliert ist, benötigt er nur wenig Aufmerksamkeit. Die wichtigsten Pflegemaßnahmen betreffen die Kontrolle des Wasserstandes, einen gelegentlichen Rückschnitt und die Vorbereitung auf den Winter. Bei Beachtung einiger weniger Grundregeln wird man viele Jahre Freude an dieser robusten Wasserstaude haben.

Pflanzung und Wasserstand

Die beste Pflanzzeit für Alisma lanceolatum, wie für viele Sumpf- und Wasserpflanzen, liegt im späten Frühjahr und Frühsommer, etwa von Mai bis Juli. Dann ist das Wasser bereits erwärmt, und die Pflanze kann schnell einwurzeln. Wichtig ist, die empfohlene Wassertiefe von maximal 15 Zentimetern einzuhalten. Bei der Pflanzung in Teicherde in einem Pflanzkorb sollte darauf geachtet werden, dass die Rhizome nur leicht mit Substrat bedeckt sind. Nach der Pflanzung ist in den ersten Wochen auf einen konstanten Wasserstand zu achten, bis die Pflanze angewachsen ist. Später reguliert sich der Wasserbedarf meist von selbst, sofern der Teich nicht vollständig austrocknet. Düngen ist in der Regel nicht notwendig, da die Pflanze die Nährstoffe aus dem Wasser bezieht; in nährstoffarmen Becken kann im Frühjahr eine geringe Gabe eines speziellen Teichpflanzendüngers erfolgen.

Schnitt und Vermehrung

Ein Rückschnitt ist beim Lanzenblättrigen Froschlöffel vor allem aus zwei Gründen sinnvoll: zur Vermeidung der Selbstaussaat und zur Pflege des Habitus. Um die unkontrollierte Verbreitung durch Samen zu verhindern, sollten die verblühten Blütenstände vor der Samenreife zurückgeschnitten werden. Die Samen sind hellbraune Achänen. Im Spätherbst, nachdem das Laub eingezogen ist oder sich braun verfärbt hat, können die abgestorbenen Pflanzenteile bodennah abgeschnitten werden, um Fäulnis im Winter zu vermeiden und Platz für den Neuaustrieb im Frühjahr zu schaffen. Die Vermehrung erfolgt am einfachsten durch Teilung des knolligen Rhizoms im zeitigen Frühjahr, bevor der Neutrieb beginnt. Dazu wird die Pflanze ausgegraben oder aus dem Pflanzkorb genommen, das Rhizom mit einem scharfen Messer in mehrere Stücke mit jeweils mindestens einer Triebknospe geteilt und diese sofort wieder eingepflanzt.

Die Überwinterung von Alisma lanceolatum

Der Lanzenblättrige Froschlöffel ist winterhart und übersteht Frostperioden problemlos. Er wird der Winterhärtezone Z6 zugeordnet, was Temperaturen bis etwa -23 °C entspricht und für die meisten deutschen Gärten ausreichend ist. Das Rhizom überwintert im schlammigen Grund oder im feuchten Substrat und treibt im nächsten Frühjahr wieder aus. In sehr flachen Teichen, die bis zum Grund durchfrieren können, ist ein ausreichender Wasserstand (mindestens 20-30 cm über dem Rhizom) wichtig, um es vor starkem Frost zu schützen. In Pflanzkörben in kleinen Becken kann es sinnvoll sein, diese im Herbst in eine tiefere, nicht durchfrierende Zone des Teiches zu stellen oder sie frostfrei, aber feucht, in einem kühlen Raum zu überwintern, was jedoch selten nötig ist. Ansonsten benötigt die Pflanze keinen speziellen Winterschutz.

Wissenswertes über den Froschlöffel

Abseits der praktischen Gartenaspekte birgt Alisma lanceolatum einige interessante botanische und namenskundliche Details. Der Name "Froschlöffel" weist bereits auf die typische Lebensweise dieser Pflanzengattung hin und verrät etwas über die Wahrnehmung unserer Vorfahren. Die Gattung Alisma umfasst mehrere Arten, die alle feuchte Standorte besiedeln und in ihrer Erscheinung variieren.

Etymologie und botanische Einordnung

Der deutsche Name "Froschlöffel" leitet sich von der oft löffelförmigen Blattbasis einiger Arten der Gattung ab und dem typischen Standort in feuchten Gebieten, die auch von Fröschen bewohnt werden. Der Artname "lanceolatum" ist lateinisch und bedeutet "lanzenförmig" oder "lanzettlich", was präzise die Blattform dieser speziellen Art beschreibt. Botanisch gehört Alisma lanceolatum zur Familie der Froschlöffelgewächse (Alismataceae), einer Familie von meist ausdauernden, krautigen Wasser- und Sumpfpflanzen. Die Gattung Alisma ist in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel verbreitet. Der Lanzenblättrige Froschlöffel ist nicht giftig und stellt somit keine Gefahr für Haustiere oder spielende Kinder dar. Seine historische Verwendung beschränkt sich auf die natürlichen Vorkommen; als Zierpflanze für Gartenteiche hat er erst in jüngerer Zeit größere Verbreitung gefunden, profitiert aber von seinem naturnahen Charme und seiner ökologischen Nützlichkeit.

Name Deutsch: Lanzenblättriger Froschlöffel.
Name Botanisch: Alisma lanceolatum.
Wuchs: Wasserpflanze, ausdauernd, krautig, aufrecht, horstbildend, rosettenartig ausgebreitet, 40 bis 60 cm hoch, bei einer maximalen Wassertiefe von 15 cm.
Wuchshöhe: 40 - 60 cm.
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, ganzrandig, am Ende zugespitzt, matt, frischgrün.
Frucht: Hellbraune Achänen.
Blüte: Hellrosa, drei Kronblätter, gelbe Mitte, in Blütenrispen zusammen, zierend.
Blütezeit: Juli bis September.
Wurzeln: Knolliges Rhizom.
Boden: Feuchte, humose und normal durchlässige Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 5.
Eigenschaften: Der Alisma lanceolatum (Lanzenblättriger Froschlöffel) ist eine dekorative Wasserpflanze, die sich perfekt für Wasserränder oder die Sumpfzone eignet. Dabei sollte der Lanzenblättrige Froschlöffel bei einer maximalen Wassertiefe von 15 cm angepflanzt werden. Insgesamt erweist sich diese Sorte als anspruchslos und winterhart. Die kleinen hellrosa Blüten, die in Rispen angeordnet sind, erweisen sich als sehr zierend und verleihen der Pflanze einen tollen Farbklecks! Der Lanzenblättrige Froschlöffel ist sehr wertvoll, da er maßgeblich zur Reinigung des Teichwassers beiträgt. Pro Quadratmeter finden bis zu fünf Pflanzen Platz. Um bestens zur Geltung zu kommen, sollten Sie diese Sorte in kleinen Tuffs von drei bis fünf Pflanzen bei einem Abstand von 40 bis 50 cm setzen. Um die Selbstaussaat zu vermeiden, empfehlen wir den Lanzenblättrigen Froschlöffel vor der Samenreife zurückzuschneiden..
Detaillierte Beschreibung:

Der Lanzenblättrige Froschlöffel, botanisch Alisma lanceolatum, ist eine ausdauernde, krautige Wasser- und Sumpfpflanze von unaufdringlicher Eleganz. Mit seinen schmalen, lanzettlichen Blättern und den zarten, hellrosa Blütenrispen bereichert er die Ränder von Teichen, Bachläufen und Feuchtbiotopen. Als anspruchslose und winterharte Staude ist er ein wertvoller Bestandteil naturnaher Gartenkonzepte und trägt zudem maßgeblich zur Reinigung des Teichwassers bei. Seine Wuchshöhe von 40 bis 60 Zentimetern und die Vorliebe für flache Wasserzonen machen ihn zu einem idealen Kandidaten für viele Gartenteiche.

Portrait: Ein Wasserschatz mit lanzettlichem Charme

Der Lanzenblättrige Froschlöffel ist eine Pflanze, die ihre wahre Schönheit in der Nähe zum Wasser entfaltet. Sein Erscheinungsbild ist geprägt von....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
40 - 60 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Hellrosa

Blütezeit
Juli - September

Lieferbar ab KW38
4,95 €

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Informationen zur Prüfung von Bewertungen
17.12.2025

Sauber verarbeitet

Der lanzeblättrige Froschlöffel kam sicher verpackt und in einwandfreiem Zustand an, gesunde Pflanze ohne erkennbare Mängel.

29.11.2025

Beeindruckende Wuchsform

Die Wuchform des Lanzenblättriger Froschlöffel / Alisma lanceolatum hat mich total überzeugt: kompakt, aufrecht und gleichmäßig verzweigt, genau wie beschrieben. Die Blätter sind kräftig, der Gesamteindruck sehr ordentlich und pflegeleicht. Lieferung pünktlich und gut verpackt, die Pflanze war gesund und sofort ein Blickfang im Teich. Ich bin rundum zufrieden und werde hier wieder kaufen.

10.11.2025

Jederzeit wieder bei New Garden!

Die Stauden kamen schnell und gut verpackt bei mir an. Alles lief reibungslos. Die Pflanzen, besonders die Lanzenblättrige Froschlöffel Staude sind gut gewachsen.

19.10.2025

Schneller, freundlicher Service

Top Service: schnelle Bearbeitung, nette Beratung und stabile Verpackung. Der Lanzenblättrige Froschlöffel / Alisma lanceolatum kam gesund an und entspricht der Beschreibung.

13.12.2024

Leider nicht ganz so gut gelaufen

Leider verlief meine Bestellung nicht wie erwartet zwei Froschlöffel fehlten, und einer hat es nicht überstanden. Der Rest war jedoch von guter Qualität. Der Fehler wurde aber schnell behoben und der Kundeservice war sehr verständnisvoll.

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Pflanz- und Pflegetipps Alisma lanceolatum / Lanzenblättriger Froschlöffel

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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