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Leuchtende Lobelie

Lobelia cardinalis

Lobelia cardinalis / Leuchtende Lobelie mit roten Blütenständen und grünem Laub, aufrecht wachsend.
Leuchtende Lobelie (Lobelia cardinalis) mit rotem Blütenstand und röhrenförmigen Einzelblüten am aufrechten Stiel
Lobelia cardinalis / Leuchtende Lobelie mit rotem Blütenstand und lanzettlichen grünen Blättern am aufrechten Stängel
Sommergrün
Rot
Sonnig-halbschattig
Juli - September
60 - 80 cm
ab 4,50 €
     
Wuchs: Wasserpflanze, aufrecht, krautig, horstbildend, grundständiger Blattschopf, ausdauernd, stark, 60 bis 80 cm hoch, 0 bis 15 cm tief
Wuchshöhe: 60 - 80 cm
Blatt: Sommergrün, eiförmig, lanzettlich, länglich, oval, dunkelrot bis grünlich, bis zu 11 cm lang
Frucht: Kapseln
Blüte: Rot, rispenförmig, traubenartig, kelchartig, etagenartige Anordnung, klein
Blütezeit: Juli bis September
Wurzeln: Flachwurzler
Boden: Feuchter, frischer, nährstoffreicher und gut durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften:
Die Lobelia cardinalis (Leuchtende Lobelie) ist eine gute Wahl, um in der Uferlandschaft einen wirklichen Hingucker zu pflanzen. Ihre Blüten sind auffällig rot gefärbt und ziehen alle Blicke auf...
sich. Aufgrund ihres hohen Wuchses sind die Blüten sogar noch besser zu sehen. Das dunkle Blattwerk bildet den perfekten Kontrast dazu. Es können bis zu 7 Pflanzen in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen pro Quadratmeter eingesetzt werden, wobei ein Abstand von 30 bis 40 cm einzuhalten ist. Die Lobelia cardinalis bevorzugt feuchte und frische Böden und benötigt in sehr kalten Wintern einen Frostschutz, damit sie im nächsten Frühjahr mit gleicher Kraft zurückkehren kann. Unser Tipp: Gut gedeiht die Leuchtende Lobelie in Wasserrand- und Sumpfzonen.
Wuchs: Wasserpflanze, aufrecht, krautig, horstbildend, grundständiger Blattschopf, ausdauernd, stark, 60 bis 80 cm hoch, 0 bis 15 cm tief
Wuchshöhe: 60 - 80 cm
Blatt: Sommergrün, eiförmig, lanzettlich, länglich, oval, dunkelrot bis grünlich, bis zu 11 cm lang
Frucht: Kapseln
Blüte: Rot, rispenförmig, traubenartig, kelchartig, etagenartige Anordnung, klein
Blütezeit: Juli bis September
Wurzeln: Flachwurzler
Boden: Feuchter, frischer, nährstoffreicher und gut durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften: Die Lobelia cardinalis (Leuchtende Lobelie) ist eine gute Wahl, um in der Uferlandschaft einen wirklichen Hingucker zu pflanzen. Ihre Blüten sind auffällig rot gefärbt und ziehen alle Blicke auf sich. Aufgrund ihres hohen Wuchses sind die Blüten sogar noch besser zu sehen. Das dunkle Blattwerk bildet den perfekten Kontrast dazu. Es können bis zu 7 Pflanzen in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen pro Quadratmeter eingesetzt werden, wobei ein Abstand von 30 bis 40 cm einzuhalten ist. Die Lobelia cardinalis bevorzugt feuchte und frische Böden und benötigt in sehr kalten Wintern einen Frostschutz, damit sie im nächsten Frühjahr mit gleicher Kraft zurückkehren kann. Unser Tipp: Gut gedeiht die Leuchtende Lobelie in Wasserrand- und Sumpfzonen.

Portrait der Leuchtenden Lobelie

Die Leuchtende Lobelie, botanisch als Lobelia cardinalis bekannt, ist eine prächtige Staude für feuchte Standorte im Garten. Sie gehört zur Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae) und stammt ursprünglich aus Nord- und Mittelamerika. Mit ihren intensiv roten Blütenkerzen bringt sie von Juli bis September leuchtende Farbakzente in die Uferzone. Die aufrecht wachsende, horstbildende Pflanze erreicht Wuchshöhen von 60 bis 80 Zentimetern und benötigt frische bis feuchte, nährstoffreiche Untergründe. Im Handel wird sie auch als Kardinalslobelie bezeichnet und ist für ihre auffallende Blütenfarbe geschätzt.

Botanische Vielfalt und Herkunft der Lobelia cardinalis

Die Gattung Lobelia umfasst über 400 Arten weltweit, von denen einige als Zierpflanzen in Gärten kultiviert werden. Der Gattungsname geht auf den flämischen Botaniker und Arzt Matthias de L'Obel zurück, der im 16. Jahrhundert lebte. Die Kardinalslobelie ist in den feuchten Regionen Nord- und Mittelamerikas beheimatet, wo sie entlang von Flussufern und Sumpfgebieten wächst. Diese Herkunft prägt ihre Ansprüche an den Standort: Sie liebt sonnige bis halbschattige Plätze mit hoher Bodenfeuchte. In ihrer amerikanischen Heimat wird sie auch von Kolibris bestäubt, was die leuchtend rote Farbe erklärt. Als winterharte Staude der Zone Z3 kann sie in Mitteleuropa gut gedeihen, benötigt jedoch in kalten Wintern einen gewissen Schutz.

Standort und Boden

Damit die Leuchtende Lobelie ihre volle Pracht entfalten kann, sind die richtigen Standort- und Bodenverhältnisse entscheidend. Diese Staude stellt spezifische Ansprüche, die an ihrem Naturstandort nachvollzogen werden müssen. Mit der passenden Wahl von Lichtangebot und Substrat kann man die Pflanze optimal fördern.

Optimale Standortbedingungen für die Leuchtende Lobelie

Die Lobelia cardinalis bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. An vollsonnigen Plätzen mit ausreichender Bodenfeuchte entwickeln sich die Blüten besonders intensiv, während im Halbschatten die Blütenfülle etwas geringer ausfallen kann. Die Pflanze eignet sich daher besonders für die Freifläche an sonniger Stelle auf feuchtem Boden sowie für den Wasserrand an sonniger Stelle. Der ideale Standort liegt in der Uferzone von Teichen oder entlang von Bachläufen. Bei der Pflanztiefe ist zu beachten, dass die Kardinalslobelie als Wasserpflanze bis zu 15 Zentimeter tief im Wasser stehen kann; für die Pflanzung im Teichrand wird eine Tiefe von -10 bis 0 cm empfohlen, also knapp unter der Wasseroberfläche. Ein leichter Schutz vor Mittagssonne kann die Blütedauer verlängern.

Bodeneigenschaften und Substratansprüche

Der Boden sollte feucht bis frisch, durchlässig und nährstoffreich sein. Schwere, lehmige Böden speichern die Feuchtigkeit gut und sind daher vorteilhaft. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert im Bereich von 6,0 bis 7,0 ist ideal. Besonders wichtig ist eine hohe Humuskonzentration, die die Wasserspeicherkapazität verbessert. Bei zu trockenen, sandigen Böden leidet die Pflanze schnell und kann weniger Blüten ausbilden. Für Kübelhaltung eignet sich eine Mischung aus Gartenerde, Kompost und Sand. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenmulch schützt vor Austrocknung und hält den Wurzelbereich gleichmäßig feucht. In der Wasserpflanzung kann die Lobelie in Teicherde oder Kies gesetzt werden, wobei die Nährstoffversorgung durch Langzeitdünger ergänzt werden sollte.

Blüte und Blattwerk der Lobelia cardinalis

Die Leuchtende Lobelie begeistert durch ihre charakteristischen, kerzenartigen Blütenstände und das kontrastreiche Laub. Zusammen ergeben die Pflanzenteile ein ausdrucksstarkes Erscheinungsbild, das in jedem Garten Aufmerksamkeit erregt. Im Folgenden werden die besonderen Merkmale von Blüte und Blatt detailliert beschrieben.

Leuchtend rote Blüten in Etagen

Die Blüten der Lobelia cardinalis werden als lange, leuchtend rote Blütenkerzen über dem grasgrünen Laub beschrieben. Sie erscheinen in etagenartigen, ährigen Trauben, die aus zahlreichen kleinen, kelchförmigen Einzelblüten bestehen. Die leuchtend scharlachrote Farbe zieht bereits von Weitem die Blicke auf sich und wird von vielen Betrachtern als beinahe feurig empfunden. Jede einzelne Blüte ist etwa 2 bis 3 Zentimeter groß und öffnet sich von unten nach oben, sodass über mehrere Wochen ein anhaltendes Blütenspiel entsteht. Die Hauptblütezeit erstreckt sich von Juli bis September, wobei bei günstiger Witterung die ersten Blüten bereits im Juni erscheinen können. Die kerzenartigen Blütenstände erreichen eine Länge von bis zu 30 Zentimetern und überragen das Laub deutlich. Nach der Blüte bilden sich kleine Kapseln als Früchte, die eine unscheinbare, aber interessante Struktur aufweisen.

Dekoratives Laub von dunkelrot bis grün

Das Laub der Kardinalslobelie ist sommergrün und besteht aus eiförmigen bis lanzettlichen Blättern, die bis zu 11 Zentimeter lang werden. Die Blattfarbe variiert je nach Sorte und Standortbedingungen zwischen tief dunkelrot und grünlich, wobei die Unterseite oft purpurn getönt ist. Das Laub bleibt während der Saison frisch und bildet einen dichten, buschigen Horst. Die Blätter sind wechselständig am aufrechten Stiel angeordnet und verleihen der Pflanze eine elegante Silhouette. Auch nach der Blüte bleibt das Blattwerk attraktiv und sorgt bis zum Herbstlaub für Struktur im Beet oder am Teichrand. Die intensive Farbe des Laubs harmoniert hervorragend mit den roten Blüten und bildet einen natürlichen Kontrast, der die Staude besonders wertvoll für die Gartengestaltung macht. Bei Nährstoffmangel kann die Blattfärbung blasser ausfallen, weshalb eine regelmäßige Düngung empfehlenswert ist.

Verwendung im Garten

Die Leuchtende Lobelie ist eine vielseitige Staude, die an feuchten Standorten glänzt und als Blickfang in verschiedenen Gartenszenarien eingesetzt werden kann. Ihre leuchtend rote Blüte macht sie zu einem Hingucker, der Besucher und Insekten gleichermaßen anzieht. Im Folgenden werden die Hauptverwendungen detailliert beschrieben.

Teichrand und Wasserzonen

Der natürlichste und zugleich effektvollste Einsatzort für die Lobelia cardinalis ist die Uferzone von Gartenteichen. Die Leuchtende Lobelie ist besonders gut an Teichrändern zu verwenden, da sie frischen bis feuchten Boden mag. Hier kann sie sowohl im flachen Wasser als auch im feuchten Erdreich wachsen. Mit ihrer Wuchshöhe von 60 bis 80 Zentimetern ragt sie über viele niedrige Uferpflanzen hinaus und setzt vertikale Akzente. Die roten Blütenkerzen spiegeln sich malerisch auf der Wasseroberfläche, besonders wenn die Sonne tief steht. Auch in Sumpfzonen und Feuchtbiotopen fühlt sich die Pflanze wohl. Sie kann in kleinen Tuffs von drei bis fünf Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt werden, wobei ein Pflanzabstand von 30 bis 40 Zentimetern eingehalten werden sollte. Besonders gut gedeiht die Leuchtende Lobelie in Wasserrand- und Sumpfzonen, wo sie auch mit anderen Feuchtpflanzen harmonische Bilder schafft.

Schnittblume und Beetakzent

Lobelia cardinalis wird ausdrücklich als Schnittpflanze geführt und eignet sich hervorragend als lang haltbare Schnittblume für die Vase. Die leuchtend roten Blütenstände halten in der Vase bei täglichem Wasserwechsel bis zu zwei Wochen. Sie lassen sich mit anderen Sommerblumen wie gelben Sonnenhüten oder weißem Schleierkraut zu bunten Sträußen kombinieren. Auch im Beet oder als Solitärpflanze in Kübeln macht die Kardinalslobelie eine gute Figur. Ihre aufrechte, horstbildende Wuchsform eignet sich für das mittlere Beet oder den Vordergrund, wo sie als Einzelstaude oder in kleinen Gruppen gesetzt wird. In naturnahen Pflanzungen kann sie gut mit Gräsern oder anderen Feuchte liebenden Stauden kombiniert werden. Durch ihre lange Blütezeit von Juli bis September ist sie ein verlässlicher Spätsommerblüher.

Kombination der Leuchtenden Lobelie in Gestaltungen

In der Gartengestaltung kann die Lobelia cardinalis mit verschiedenen Stauden und Gräsern kombiniert werden, um abwechslungsreiche Szenen zu schaffen. Die roten Blütenkerzen kontrastieren besonders schön mit gelbblühenden Pflanzen wie der Sumpfdotterblume (Caltha palustris) oder dem Gagelstrauch (Myrica gale). Auch weiße Blüten, etwa von der Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) oder der Bach-Nelkenwurz (Geum rivale), heben die Leuchtkraft der roten Blüten noch hervor. Für einen Farbtupfer im Herbst kann man sie mit Herbst-Anemonen (Anemone japonica) kombinieren. Neben den Farben spielen auch die Texturen eine Rolle: Die feinen Blätter von Ziergräsern wie der Rutenhirse (Panicum virgatum) oder der Segge (Carex) lockern den kompakten Horst der Lobelie auf. Mit etwas Kreativität lassen sich so vielfältige Gestaltungsideen umsetzen, die den natürlichen Charme dieser Staude unterstreichen.

Pflanzpartner für die Leuchtende Lobelie

Die richtige Nachbarschaft kann die Schönheit der Lobelia cardinalis noch unterstreichen und gleichzeitig ein gesundes Wachstum fördern. Durch geschickte Kombinationen entstehen harmonische Beete, die über die gesamte Saison hinweg attraktiv bleiben. Hier finden Sie bewährte Pflanzpartner, die sich besonders gut eignen.

Violett blühende Stauden als ideale Begleitung

Lobelia cardinalis wird als besonders gut in Kombination mit violett blühenden Stauden empfohlen. Die violette Farbe bildet einen harmonischen Kontrast zum kräftigen Rot der Lobelie und erzeugt eine edle Wirkung. Empfehlenswerte Partner sind der Blutweiderich (Lythrum salicaria) mit seinen violetten Blütenähren, der Wasserdost (Eupatorium cannabinum) mit seinen rosa-violetten Dolden und die Sumpfschwertlilie (Iris pseudacorus) in der Sorte 'Berliner See' mit violett-blauen Blüten. Auch der purpurrote Sonnenhut (Echinacea purpurea) in violetten Sorten oder die Großfe Brunelle (Prunella grandiflora) sind hervorragende Begleiter. Diese Kombinationen eignen sich besonders für sonnige, feuchte Standorte am Teichrand oder in Feuchtbeeten. Die violetten Töne heben das leuchtende Rot der Lobelie hervor und sorgen für einen dramatischen Effekt, der Insekten und Betrachter gleichermaßen anzieht. Achten Sie darauf, dass alle Partner ähnliche Standortansprüche an Feuchtigkeit und Sonne haben.

Weitere empfehlenswerte Pflanzpartner

Neben violetten Stauden gibt es zahlreiche andere Gewächse, die gut mit der Leuchtenden Lobelie harmonieren. So kann man beispielsweise mit weiß blühenden Stauden wie der Prachtspiere (Astilbe) in weißen Sorten oder der Sumpf-Spierstaude (Filipendula ulmaria) sanfte Kontraste setzen. Gelbe Blüten der Sumpfdotterblume (Caltha palustris) oder des Studentenblumens (Tagetes) bringen einen warmen Farbton ins Spiel. Für einen natürlichen Look eignen sich Gräser wie die Waldsimse (Scirpus sylvaticus) oder die Binsen (Juncus effusus), die mit ihren feinen Halmen eine lockere Struktur bieten. Auch das Laub ihrer Begleiter spielt eine Rolle: Tiefgrüne oder bronzefarbene Blätter von Rodgersien (Rodgersia) oder Schildampfer (Rumex hydrolapathum) bilden einen guten Hintergrund für die roten Blütenkerzen. Achten Sie bei der Zusammenstellung stets auf ähnliche Feuchtigkeitsansprüche, denn die Kardinalslobelie verträgt keine Trockenheit. Mit diesen Partnern entstehen pflegeleichte, langlebige Pflanzungen, die über den Sommer hinweg immer wieder neue Überraschungen bereithalten.

Pflege und Überwinterung

Die Leuchtende Lobelie ist keine anspruchslose Staude, doch mit den richtigen Pflegemaßnahmen belohnt sie den Gärtner mit einer reichen Blüte. Gerade in der kalten Jahreszeit sind einige Vorkehrungen zu treffen, damit die Pflanze gesund bleibt. Die folgenden Abschnitte erläutern die wichtigsten Pflegeschritte.

Bewässerung und Düngung

Eine regelmäßige Bewässerung ist für die Lobelia cardinalis unerlässlich, da sie keinen Trockenstress verträgt. Der Boden sollte stets feucht bleiben, besonders während der Blütezeit im Juli und August. An heißen Sommertagen kann es erforderlich sein, morgens und abends zu gießen, um die Bodenfeuchte konstant zu halten. Ein Mulch aus Rindenkompost oder Laub unterdrückt die Verdunstung und hält die Wurzeln kühl. Die Düngung erfolgt im Frühling nach dem Austrieb mit einem organischen Langzeitdünger wie Hornspänen oder Kompost. Eine zweite Gabe Mitte Juni unterstützt die Blütenbildung. Warum ist Düngung so wichtig? Die Pflanze investiert viel Energie in ihre prächtigen Blütenkerzen und benötigt dafür ausreichend Stickstoff, Phosphor und Kalium. Ohne diese Nährstoffe bleibt die Blüte blass und die Blätter könnten vergilben. Achten Sie darauf, nicht zu überdüngen, da dies zu weichem Gewebe und höherer Anfälligkeit für Krankheiten führen kann.

Rückschnitt und Wintervorbereitung der Lobelia cardinalis

Nach der Blüte sollten die verblühten Stände der Lobelia cardinalis zurückgeschnitten werden, um die Selbstaussaat zu kontrollieren und die Pflanze zu kräftigen. Ein Rückschnitt auf etwa fünf Zentimeter über dem Boden im Spätherbst ist empfehlenswert. Warum sollten Sie nicht bis zum Frühjahr warten? Die abgestorbenen Pflanzenteile bieten Schädlingen und Pilzen eine Überwinterungsmöglichkeit, die der Gesundheit der Pflanze schaden könnten. Nach dem Rückschnitt deckt man den Wurzelbereich mit einer Schicht aus Laub, Reisig oder Mulch ab, um die Pflanze vor Frösten zu schützen. Im Frühling sollte die Abdeckung entfernt werden, sobald keine starken Fröste mehr drohen, damit die neuen Triebe ungehindert sprießen können. Ein zu später Rückschnitt behindert den Austrieb. Beachten Sie, dass die Kardinalslobelie als horstbildende Staude nach einigen Jahren verjüngt werden kann, indem Sie im Frühjahr den Horst teilen und neu einpflanzen.

Winterschutz bei Kahlfrost

Obwohl die Leuchtende Lobelie der Winterhärtezone Z3 zugeordnet ist und damit als frosthart gilt, bedarf sie in strengen Wintern eines gewissen Schutzes. Stauden Stade empfiehlt bei Lobelia cardinalis einen Winterschutz beziehungsweise Sonnenschutz bei Kahlfrost. Kahlfrost, bei dem die Sonnenstrahlen auf gefrorenen, ungeschützten Boden treffen, stellt eine besondere Gefahr dar, da die Wurzeln Schaden durch Austrocknung und Frostrisse nehmen können. Daher bedeckt man den Wurzelbereich vor dem ersten Frost mit einer Schicht aus Laub, Stroh oder Torf. In Gebieten mit sehr strengen Wintern kann auch eine Vliesabdeckung sinnvoll sein. Wichtig ist, dass die Abdeckung atmungsaktiv bleibt, um Staunässe zu vermeiden. Lobelia cardinalis benötigt in sehr kalten Wintern einen Frostschutz, damit sie im nächsten Frühjahr mit gleicher Kraft zurückkehren kann. Der Winterschutz sollte erst im Frühling ab dem Austrieb entfernt werden. Bei Topfpflanzen empfiehlt es sich, die Kübel an einen geschützten Standort zu bringen oder mit einem Frostschutzvlies zu umwickeln.

Wissenswertes über die Leuchtende Lobelie

Die Leuchtende Lobelie birgt nicht nur gärtnerische Schätze, sondern auch interessante botanische und historische Details. Ein Aspekt, der für die Gartengestaltung und -sicherheit besonders relevant ist, betrifft die Inhaltsstoffe der Pflanze. Dieses Hintergrundwissen macht den Umgang mit der Staude bewusster und vermittelt ein umfassendes Verständnis für ihre Rolle im Ökosystem.

Giftigkeit des Pflanzensaftes

Baumschule Horstmann beschreibt Lobelien als Giftpflanzen, deren Pflanzensaft das nikotinähnliche Alkaloid Lobelin enthält; Kinder und Haustiere sollten deshalb ferngehalten werden. Diese Substanz kann bei Hautkontakt oder Verschlucken Reizungen und Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Bei der Arbeit an der Pflanze sollten daher Handschuhe getragen werden, um den Kontakt mit dem Saft zu vermeiden. In der Volksmedizin wurde Lobelin früher als Atemstimulans eingesetzt, jedoch aufgrund der Risiken in der modernen Phytotherapie nicht mehr angewendet. Im Garten ist die Pflanze dennoch unbedenklich, solange man die grundlegenden Vorsichtsmaßnahmen beachtet. Wissenswert ist auch, dass Schmetterlinge und Bienen von den roten Blüten angezogen werden, die Giftigkeit des Saftes aber keine abschreckende Wirkung auf Bestäuber hat. Trotz der Giftigkeit zählt die Leuchtende Lobelie zu den wertvollen Nektarpflanzen für Insekten.

Name Deutsch: Leuchtende Lobelie.
Name Botanisch: Lobelia cardinalis.
Wuchs: Wasserpflanze, aufrecht, krautig, horstbildend, grundständiger Blattschopf, ausdauernd, stark, 60 bis 80 cm hoch, 0 bis 15 cm tief.
Wuchshöhe: 60 - 80 cm.
Blatt: Sommergrün, eiförmig, lanzettlich, länglich, oval, dunkelrot bis grünlich, bis zu 11 cm lang.
Frucht: Kapseln.
Blüte: Rot, rispenförmig, traubenartig, kelchartig, etagenartige Anordnung, klein.
Blütezeit: Juli bis September.
Wurzeln: Flachwurzler.
Boden: Feuchter, frischer, nährstoffreicher und gut durchlässiger Untergrund.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 7.
Eigenschaften: Die Lobelia cardinalis (Leuchtende Lobelie) ist eine gute Wahl, um in der Uferlandschaft einen wirklichen Hingucker zu pflanzen. Ihre Blüten sind auffällig rot gefärbt und ziehen alle Blicke auf sich. Aufgrund ihres hohen Wuchses sind die Blüten sogar noch besser zu sehen. Das dunkle Blattwerk bildet den perfekten Kontrast dazu. Es können bis zu 7 Pflanzen in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen pro Quadratmeter eingesetzt werden, wobei ein Abstand von 30 bis 40 cm einzuhalten ist. Die Lobelia cardinalis bevorzugt feuchte und frische Böden und benötigt in sehr kalten Wintern einen Frostschutz, damit sie im nächsten Frühjahr mit gleicher Kraft zurückkehren kann. Unser Tipp: Gut gedeiht die Leuchtende Lobelie in Wasserrand- und Sumpfzonen..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Leuchtenden Lobelie

Die Leuchtende Lobelie, botanisch als Lobelia cardinalis bekannt, ist eine prächtige Staude für feuchte Standorte im Garten. Sie gehört zur Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae) und stammt ursprünglich aus Nord- und Mittelamerika. Mit ihren intensiv roten Blütenkerzen bringt sie von Juli bis September leuchtende Farbakzente in die Uferzone. Die aufrecht wachsende, horstbildende Pflanze erreicht Wuchshöhen von 60 bis 80 Zentimetern und benötigt frische bis feuchte, nährstoffreiche Untergründe. Im Handel wird sie auch als Kardinalslobelie bezeichnet und ist für ihre auffallende Blütenfarbe geschätzt.

Botanische Vielfalt und Herkunft der Lobelia cardinalis

Die Gattung Lobelia....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
60 - 80 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Rot

Blütezeit
Juli - September

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30.11.2025

Tolle Pflanze – und ein Service, der überzeugt

Die Leuchtende Lobelie Lobelia cardinalis wurde in sehr gutem Zustand geliefert. Die Pflanze wirkte frisch, vital und war sauber durchwurzelt. Besonders hervorheben möchte ich jedoch den hervorragenden Service: schnelle Bearbeitung, klare Kommunikation und eine absolut reibungslose Anlieferung. Die Lobelie hat sich nach dem Pflanzen sofort gut entwickelt und bringt jetzt schon kräftige Farbe ins Beet. Insgesamt eine sehr positive Erfahrung.

08.11.2025

Perfekt verpackt und schnell geliefert

Die Lobelia cardinalis kam hervorragend verpackt an, ohne Schäden. Die Lieferung erfolgte sehr schnell. Die Beratung war freundlich und kompetent und enthielt hilfreiche Pflanztipps, ich bin rundum zufrieden.

22.09.2025

Feurige Blüten & ein Magnet für Insekten!

Die Leuchtende Lobelie macht ihrem Namen alle Ehre. Die Pflanze kam kräftig, gesund und sehr gut verpackt bei mir an. Im Beet hat sie sich schnell eingewöhnt und schon im ersten Sommer mit leuchtend roten Blütenrispen geglänzt.

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Pflanz- und Pflegetipps Lobelia cardinalis / Leuchtende Lobelie

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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