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Breitblättriges Pfeilkraut

Sagittaria latifolia

Sagittaria latifolia / Breitblättriges Pfeilkraut mit weißen Blüten und gelber Mitte an grünen Stängeln und Blättern
Sagittaria latifolia (Breitblättriges Pfeilkraut) mit weißen Blüten und gelber Mitte an aufrechtem Blütenstand, grüne Blätter sichtbar
Sagittaria latifolia (Breitblättriges Pfeilkraut) mit grünen, pfeilförmigen Blättern im flachen Wasser
Sagittaria latifolia / Breitblättriges Pfeilkraut mit großen, pfeilförmigen grünen Blättern am aufrechten Stiel
Sommergrün
Weiß mit gelber Mitte
Sonnig-halbschattig
Juni - August
40 - 60 cm
ab 4,25 €
Wuchs: Wasserpflanze, aufrecht, horstbildend, buschig, krautig, ausdauernd, 40 bis 60 cm hoch, bei einer maximalen Wassertiefe von 40 cm
Wuchshöhe: 40 - 60 cm
Blatt: Sommergrün, pfeilförmig, ganzrandig, zugespitzt, matt glänzend, sattgrün, bis zu 40 cm lang und 25 cm breit
Frucht: Unscheinbar
Blüte: Weiß, mit gelber Mitte, rundlich, in aufrechten Rispen zusammen, 3 bis 4 cm im Durchmesser, zierend
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Knollig, walnussgroß, Ausläufer bildend
Boden: Feuchte bis nasse, humose und nährstoffreiche Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 10
Eigenschaften:
Das Sagittaria latifolia (Breitblättriges Pfeilkraut) ist eine herrliche Wasserpflanze, die für die Pflanzung an Wasserrändern oder aber in Flachwasser- und Sumpfzonen geeignet ist. Das...
Breitblättrige Pfeilkraut zeichnet sich durch besonders breite und pfeilförmige Blätter aus. Zudem überzeugt dieses Schmuckstück mit weißen Blüten, die in der Mitte gelb gefärbt sind. Dadurch werden dekorative Farbakzente gesetzt. Die Wurzelknollen werden gerne von Enten verzehrt. Pro Quadratmeter können bis zu 10 Pflanzen Platz finden. Das Breitblättrige Pfeilkraut wirkt besonders zierend, wenn es in kleinen Tuffs von bis zu drei Exemplaren bei einem Abstand von 30 cm gesetzt wird. Ein echter Hingucker, der definitiv auch Ihre Teichanlage bereichert!
Wuchs: Wasserpflanze, aufrecht, horstbildend, buschig, krautig, ausdauernd, 40 bis 60 cm hoch, bei einer maximalen Wassertiefe von 40 cm
Wuchshöhe: 40 - 60 cm
Blatt: Sommergrün, pfeilförmig, ganzrandig, zugespitzt, matt glänzend, sattgrün, bis zu 40 cm lang und 25 cm breit
Frucht: Unscheinbar
Blüte: Weiß, mit gelber Mitte, rundlich, in aufrechten Rispen zusammen, 3 bis 4 cm im Durchmesser, zierend
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Knollig, walnussgroß, Ausläufer bildend
Boden: Feuchte bis nasse, humose und nährstoffreiche Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 10
Eigenschaften: Das Sagittaria latifolia (Breitblättriges Pfeilkraut) ist eine herrliche Wasserpflanze, die für die Pflanzung an Wasserrändern oder aber in Flachwasser- und Sumpfzonen geeignet ist. Das Breitblättrige Pfeilkraut zeichnet sich durch besonders breite und pfeilförmige Blätter aus. Zudem überzeugt dieses Schmuckstück mit weißen Blüten, die in der Mitte gelb gefärbt sind. Dadurch werden dekorative Farbakzente gesetzt. Die Wurzelknollen werden gerne von Enten verzehrt. Pro Quadratmeter können bis zu 10 Pflanzen Platz finden. Das Breitblättrige Pfeilkraut wirkt besonders zierend, wenn es in kleinen Tuffs von bis zu drei Exemplaren bei einem Abstand von 30 cm gesetzt wird. Ein echter Hingucker, der definitiv auch Ihre Teichanlage bereichert!

Das Breitblättrige Pfeilkraut, botanisch Sagittaria latifolia, ist eine faszinierende Wasserpflanze, die mit ihren charakteristischen Blättern und zierenden Blüten jeden Gartenteich bereichert. Als ausdauernde, horstbildende Staude stammt sie ursprünglich aus Nordamerika und hat sich aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und dekorativen Wirkung auch in europäischen Gärten etabliert. Ihre besondere Anziehungskraft entfaltet sie an feuchten Standorten, wo sie sowohl optische als auch ökologische Akzente setzt.

Breitblättrige Pfeilkraut: Ein Portrait der Wasserpflanze

Das Breitblättrige Pfeilkraut präsentiert sich als vielseitige und robuste Wasserpflanze, die durch ihre markante Erscheinung besticht. Seine Eigenschaften machen es zu einer idealen Besetzung für naturnahe Gartenbereiche, insbesondere in der Nähe von Gewässern. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf seine Herkunft und seine spezifischen Wuchsmerkmale.

Herkunft und Wuchsform

Die Heimat des Breitblättrigen Pfeilkrauts liegt in Nordamerika, wo es natürlicherweise in Feuchtgebieten, an Seeufern und in langsam fließenden Gewässern vorkommt. Als ausdauernde, krautige Pflanze bildet es dichte Horste, die sich durch unterirdische Ausläufer langsam ausbreiten. Der Wuchs ist aufrecht und buschig, was ihm ein strukturiertes und zugleich natürliches Erscheinungsbild verleiht. Diese Wuchsform ermöglicht es der Pflanze, auch in fließendem Wasser stabil zu stehen und sich gegen leichte Strömungen zu behaupten. Die knolligen Wurzeln, die etwa walnussgroß werden, dienen nicht nur der Verankerung im schlammigen Untergrund, sondern auch als Speicherorgan für Nährstoffe und Wasser. Diese Anpassung ist typisch für viele Wasserpflanzen und sichert das Überleben auch in Perioden mit schwankenden Wasserständen.

Wuchshöhe und Ausbreitung

Das Breitblättrige Pfeilkraut erreicht eine Wuchshöhe von 40 bis 60 cm, wobei die genaue Höhe von den Standortbedingungen abhängt. In optimalen Verhältnissen mit ausreichend Licht und Nährstoffen kann die Pflanze ihre maximale Höhe voll ausschöpfen. Sie gedeiht am besten bei einer maximalen Wassertiefe von 40 cm, was sie ideal für Flachwasserzonen und Teichränder macht. Pro Quadratmeter können bis zu 10 Pflanzen gesetzt werden, um einen dichten Bestand zu erzielen. Für eine besonders zierende Wirkung empfiehlt es sich, das Breitblättrige Pfeilkraut in kleinen Tuffs von bis zu drei Exemplaren mit einem Abstand von etwa 30 cm zu pflanzen. Diese Pflanzweise betont die horstige Wuchsform und lässt die einzelnen Pflanzen besser zur Geltung kommen. Die Ausläuferbildung sorgt dafür, dass sich die Staude über die Jahre langsam, aber stetig ausdehnt, ohne dabei invasiv zu werden.

Nach diesem umfassenden Portrait wenden wir uns nun den konkreten Standortanforderungen zu, die für ein gesundes Gedeihen des Breitblättrigen Pfeilkrauts entscheidend sind.

Standort und Boden für gesundes Wachstum

Die Wahl des richtigen Standorts und Bodens ist für das Breitblättrige Pfeilkraut von zentraler Bedeutung, da es sich um eine spezialisierte Wasserpflanze handelt. Nur unter passenden Bedingungen kann es seine volle Schönheit entfalten und dauerhaft gedeihen. Die folgenden Abschnitte erläutern detailliert, welche Lichtverhältnisse und Bodenbeschaffenheiten ideal sind.

Der ideale Standort für Sagittaria latifolia

Sagittaria latifolia bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Volle Sonne fördert eine üppige Blütenbildung und kräftiges Wachstum, während im Halbschatten die Blätter oft etwas größer und weicher ausfallen können. Ein Platz mit mindestens vier bis sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag ist optimal. Die Pflanze sollte so positioniert werden, dass sie vor starken Winden geschützt ist, da ihre aufrechten Blütenstände und großen Blätter sonst leicht umknicken könnten. Ideal sind Standorte an ruhigen Teichufern oder in geschützten Buchten von Gartenteichen. Die Exposition sollte so gewählt werden, dass die Pflanze nicht im Schatten von Bäumen oder hohen Sträuchern steht, da dies das Wachstum hemmen und die Blütenbildung reduzieren würde. Ein sonniger Platz gewährleistet auch, dass das Wasser sich ausreichend erwärmt, was das Wurzelwachstum positiv beeinflusst.

Bodenansprüche am Wasserrand

Der Boden für das Breitblättrige Pfeilkraut sollte feucht bis nass, humos und nährstoffreich sein. Konkret eignen sich anmoorige, moorige, lehmige und tonige Untergründe, die eine gute Wasserhaltefähigkeit besitzen. Ein pH-Wert im neutralen bis leicht sauren Bereich ist ideal, wobei die Pflanze auch leicht alkalische Bedingungen toleriert. Wichtig ist eine ausreichende Drainage, obwohl der Boden stets feucht bleiben sollte; Staunässe im klassischen Sinne ist für diese Wasserpflanze kein Problem, solange der Standort nicht dauerhaft überflutet ist. Bei der Pflanzung in Teichkörben oder speziellen Pflanzzonen empfiehlt sich eine Mischung aus Teicherde und Sand, um ein Abrutschen des Substrats zu verhindern. Regelmäßiges Nachfüllen von Nährstoffen durch organischen Dünger oder Kompostgaben am Teichrand unterstützt das Wachstum und die Blühfreudigkeit über viele Jahre.

Mit dem passenden Standort im Blick widmen wir uns nun den ästhetischen Highlights der Pflanze: ihrer Blüte und ihrem einzigartigen Blattwerk.

Blüte und Blattwerk des Breitblättrigen Pfeilkrauts

Das Breitblättrige Pfeilkraut überzeugt nicht nur durch seine Anpassungsfähigkeit, sondern vor allem durch seine dekorativen Elemente. Blüten und Blätter bilden einen harmonischen Kontrast, der das Erscheinungsbild der Pflanze über die gesamte Vegetationsperiode hinweg prägt. Die folgenden Unterabschnitte beleuchten beide Aspekte im Detail.

Die weißen Blüten mit gelber Mitte

Die Blütezeit des Breitblättrigen Pfeilkrauts erstreckt sich von Juni bis August. In dieser Periode erscheinen die weißen Blüten mit gelber Mitte, die einen Durchmesser von 3 bis 4 cm erreichen. Die Blüten sind rundlich geformt und stehen in aufrechten Rispen zusammen, was ihnen ein luftiges und zugleich strukturiertes Aussehen verleiht. Jede Einzelblüte besteht aus drei zarten Blütenblättern, die sich um eine gelbe Mitte gruppieren. Dieser Farbkontrast wirkt besonders attraktiv und zieht Insekten wie Bienen und Schwebfliegen an. Die Blütenstände ragen deutlich über das Laub hinaus und sorgen so für eine sichtbare Akzentuierung im Teichbereich. Obwohl die Blüten keinen intensiven Duft verströmen, bestechen sie durch ihre Schlichtheit und Eleganz. Nach der Blüte bilden sich unscheinbare Früchte, die für die Vermehrung eine untergeordnete Rolle spielen, da die Pflanze sich vorwiegend vegetativ über ihre Wurzelknollen und Ausläufer vermehrt.

Das pfeilförmige Laubwerk

Das Laub des Breitblättrigen Pfeilkrauts ist sein markantestes Merkmal. Die Blätter sind sommergrün, pfeilförmig, ganzrandig und zugespitzt. Sie weisen eine matt glänzende Oberfläche auf und sind in einem satten Grün gefärbt. Mit einer Länge von bis zu 40 cm und einer Breite von bis zu 25 cm gehören sie zu den größten Blättern unter den heimischen Wasserpflanzen. Diese imposante Größe verleiht der Pflanze ein tropisches Flair und macht sie zu einem echten Hingucker. Die Blattform erinnert an Pfeilspitzen, was der Pflanze ihren deutschen Namen eingebracht hat. Im Herbst verfärbt sich das Laub gelblich-braun, bevor es abstirbt und die Pflanze in die Winterruhe geht. Die Blattstruktur ist robust genug, um leichten Wellenbewegungen im Wasser standzuhalten, ohne zu reißen. Die großen Blätter bieten zudem Schatten für kleinere Wasserbewohner und tragen so zur ökologischen Vielfalt im Gartenteich bei.

Nach dieser Betrachtung der ästhetischen Qualitäten geht es nun um die praktische Seite: die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten des Breitblättrigen Pfeilkrauts im Garten.

Verwendung im Garten

Das Breitblättrige Pfeilkraut ist eine vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen eingesetzt werden kann. Ihre Vorliebe für feuchte bis nasse Standorte eröffnet Gestaltungsmöglichkeiten, die über den klassischen Teichrand hinausgehen. Die folgenden Unterabschnitte zeigen konkrete Anwendungsgebiete auf, die sowohl funktional als auch dekorativ sind.

Am Teichrand und in Flachwasserzonen

Die klassische Verwendung des Breitblättrigen Pfeilkrauts liegt am Wasserrand und im Wasser. Hier kann es in bis zu 40 cm tiefem Wasser eingesetzt werden, ideal für Flachwasserzonen von Gartenteichen. Die Pflanze eignet sich hervorragend zur Uferbefestigung, da ihre Wurzelknollen und Ausläufer den Boden stabilisieren und Erosion vorbeugen. Durch die Bepflanzung in kleinen Gruppen entstehen natürliche Übergänge zwischen Wasser und Land, die optisch ansprechend sind und Lebensraum für Amphibien und Insekten bieten. In Teichkörben gepflanzt, lässt sich das Breitblättrige Pfeilkraut leicht positionieren und bei Bedarf auch umsetzen. Diese Methode ist besonders praktisch, wenn der Teich regelmäßig gereinigt oder umgestaltet werden soll. Die horstige Wuchsform sorgt dafür, dass die Pflanze nicht zu stark wuchert und sich kontrolliert ausbreitet.

In Sumpfbeeten und Feuchtbereichen

Neben dem Teichrand kann das Breitblättrige Pfeilkraut auch in Sumpfbeeten oder anderen feuchten Gartenbereichen eingesetzt werden. Hier profitiert es von ständig feuchtem Boden, wie er in Senken oder in der Nähe von Regentonnen vorkommen kann. In solchen Beeten wirkt es als Strukturpflanze, die mit ihren großen Blättern einen grünen Hintergrund für niedrigere Stauden bildet. Ideal sind Standorte, die im Frühjahr und Herbst natürlicherweise feucht sind, auch wenn sie im Sommer zeitweise austrocknen können. Die Pflanze toleriert kurzzeitige Trockenphasen, solange der Wurzelbereich nicht vollständig austrocknet. In Kombination mit anderen Sumpfpflanzen wie der Sumpfdotterblume (Caltha palustris) oder der Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) entstehen abwechslungsreiche Pflanzengesellschaften, die ganzjährig attraktiv sind. Diese Verwendung eignet sich besonders für naturnahe Gärten, die auf eine hohe Biodiversität Wert legen.

Die Verwendung von Sagittaria latifolia als Strukturbildner

Sagittaria latifolia kann auch als Strukturbildner in größeren Wasseranlagen eingesetzt werden. Ihre aufrechte Wuchsform und die großen Blätter geben dem Gewässer Profil und Tiefe. In Naturteichen oder Schwimmteichen hilft sie, Nährstoffe aus dem Wasser zu filtern und so die Wasserqualität zu verbessern. Durch die Beschattung der Wasseroberfläche reduziert sie das Algenwachstum und schafft kühlere Zonen für Fische und andere Wasserbewohner. Als Solitärpflanze inmitten einer flachen Wasserfläche setzt sie markante Akzente und wird zum Blickfang. Für diese Verwendung sollten die Pflanzen in einem Abstand von mindestens 50 cm gesetzt werden, um jedem Exemplar ausreichend Raum zur Entfaltung zu geben. Die Kombination mit schwimmenden Pflanzen wie Wasserlinsen (Lemna minor) oder Seerosen (Nymphaea) schafft ein abgestuftes Bild, das den Teich lebendig wirken lässt.

Um die gestalterischen Möglichkeiten voll auszuschöpfen, lohnt es sich, passende Pflanzpartner für das Breitblättrige Pfeilkraut zu kennen.

Pflanzpartner für das Breitblättrige Pfeilkraut

Die richtige Kombination mit anderen Pflanzen kann die Wirkung des Breitblättrigen Pfeilkrauts deutlich steigern. Geeignete Pflanzpartner sollten ähnliche Standortansprüche haben und sich optisch oder funktional ergänzen. Die folgenden Vorschläge bieten Inspiration für harmonische Pflanzgemeinschaften an feuchten und nassen Standorten.

Begleiter für feuchte Standorte

Für feuchte Standorte am Teichrand oder in Sumpfbeeten eignen sich Stauden, die ebenfalls humose und nährstoffreiche Böden bevorzugen. Die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) mit ihren gelben Blüten bildet einen schönen Farbkontrast zu den weißen Blüten des Breitblättrigen Pfeilkrauts. Beide Pflanzen erreichen ähnliche Wuchshöhen und teilen sich den Platz ohne Konkurrenzdruck. Die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) blüht bereits im Frühjahr und verlängert so die Blütezeit im Feuchtbereich. Ihre leuchtend gelben Blüten leuchten vor dem grünen Laub des Pfeilkrauts besonders intensiv. Der Blutweiderich (Lythrum salicaria) mit seinen rosa-violetten Blütenähren bringt eine weitere Farbe ins Spiel und lockt zusätzlich Schmetterlinge an. Diese Kombinationen schaffen abwechslungsreiche Bilder, die über die gesamte Saison hinweg attraktiv sind.

Kombinationen mit blühenden Wasserpflanzen

Direkt im Wasser lassen sich interessante Kombinationen mit anderen blühenden Wasserpflanzen realisieren. Die Wasser-Schwertlilie (Iris laevigata) mit ihren blauen oder violetten Blüten harmoniert ausgezeichnet mit dem Breitblättrigen Pfeilkraut und bevorzugt ähnliche Wassertiefen. Der Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica) mit seinen zarten weißen oder rosa Blütenrispen ergänzt die runden Blüten des Pfeilkrauts durch eine andere Blütenform. Für einen natürlichen Look können auch Gräser wie die Teichsimse (Schoenoplectus lacustris) hinzugenommen werden, die mit ihren schlanken Halmen für Leichtigkeit sorgen. Diese Pflanzpartner sollten in ähnlichen Tiefen wie das Breitblättrige Pfeilkraut gesetzt werden, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten. Durch die Mischung verschiedener Wuchsformen und Blütenfarben entsteht eine dynamische Pflanzung, die den Teich lebendig wirken lässt.

Damit die Pflanzungen lange Freude bereiten, sind einige Pflegemaßnahmen erforderlich, auf die wir im nächsten Abschnitt eingehen.

Pflege und Überwinterung

Das Breitblättrige Pfeilkraut ist eine pflegeleichte Staude, die bei richtiger Behandlung viele Jahre gedeiht. Dennoch sind einige grundlegende Maßnahmen zu beachten, um Gesundheit und Schönheit der Pflanze zu erhalten. Die folgenden Unterabschnitte behandeln alle wichtigen Aspekte von der Wasserversorgung bis zur Überwinterung.

Gießen und Düngen

Da das Breitblättrige Pfeilkraut an feuchten bis nassen Standorten wächst, ist zusätzliches Gießen in der Regel nur in extrem trockenen Perioden notwendig. Ansonsten reicht das natürliche Wasserangebot aus. Wichtig ist, dass der Wurzelbereich nie vollständig austrocknet, da dies zu Wachstumsstörungen führen kann. Bei der Pflanzung in Teichkörben sollte darauf geachtet werden, dass das Substrat stets feucht bleibt; gegebenenfalls kann der Wasserstand im Teich angepasst werden. Gedüngt wird am besten im Frühjahr mit einem organischen Langzeitdünger, der direkt in das Substrat eingearbeitet wird. Spezielle Teichpflanzendünger, die phosphorarm sind, eignen sich gut, um das Algenwachstum nicht unnötig zu fördern. Übermäßiges Düngen sollte vermieden werden, da es zu weichem, anfälligem Wachstum führen kann. Eine jährliche Kompostgabe am Teichrand reicht in der Regel aus, um den Nährstoffbedarf der Pflanze zu decken.

Schnitt und Vermehrung des Breitblättrigen Pfeilkrauts

Ein Rückschnitt des Breitblättrigen Pfeilkrauts ist nicht zwingend erforderlich, kann aber zur Pflege der Pflanze beitragen. Abgestorbene Blätter und verblühte Blütenstände können im Herbst entfernt werden, um ein sauberes Erscheinungsbild zu erhalten und Fäulnis vorzubeugen. Der Hauptschnitt erfolgt im späten Herbst, wenn die oberirdischen Teile absterben; diese können bodennah abgeschnitten werden. Die Vermehrung erfolgt am einfachsten durch Teilung der Wurzelknollen im Frühjahr. Die Pflanze bildet unterirdische Ausläufer, an denen Überwinterungsknollen entstehen. Diese können vorsichtig abgetrennt und an anderer Stelle eingepflanzt werden. Eine Teilung alle drei bis vier Jahre verjüngt die Pflanze und fördert die Blühfreudigkeit. Die neuen Knollen sollten sofort in feuchtes Substrat gesetzt und leicht angedrückt werden. Innerhalb weniger Wochen treiben sie aus und bilden neue Horste. Diese Methode ist effektiver als die Aussaat, da die Samen der Pflanze oft nur schwer keimen.

Winterhärte und Überwinterung

Das Breitblättrige Pfeilkraut ist winterhart und übersteht frostige Perioden problemlos. Es ist in der Winterhärtezone Z6 verzeichnet, was Temperaturen bis etwa -23°C entspricht. Der oberirdische Teil stirbt im Winter ab, während die Pflanze über gebildete Überwinterungsknollen weiterbesteht und im Frühjahr neu austreibt. In Regionen mit sehr strengen Wintern oder wenn der Teich zufriert, kann eine leichte Abdeckung mit Laub oder Reisig zusätzlichen Schutz bieten. Wichtig ist, dass die Knollen nicht austrocknen; in gefrorenen Teichen ist dies meist kein Problem, da das Eis eine isolierende Schicht bildet. Bei der Überwinterung in flacheren Gewässern sollte darauf geachtet werden, dass der Wasserstand nicht zu stark absinkt, um ein Durchfrieren des Wurzelbereichs zu verhindern. Im Frühjahr, sobald die Temperaturen steigen, treibt die Pflanze von selbst wieder aus und beginnt erneut zu wachsen.

Abschließend werfen wir noch einen Blick auf einige interessante Hintergrundinformationen zur Pflanze.

Wissenswertes über Sagittaria latifolia

Über die rein gärtnerischen Aspekte hinaus hat das Breitblättrige Pfeilkraut einige interessante Geschichten und Besonderheiten zu bieten. Diese reichen von botanischen Details bis hin zu kulturellen Bezügen, die die Pflanze in einem weiteren Kontext zeigen.

Kulturgeschichte und botanische Besonderheiten

Das Breitblättrige Pfeilkraut ist seit langem in der Gartenkultur bekannt; bei Baumschule Horstmann ist für Sagittaria latifolia der Jahrgang 1805 angegeben, was auf eine frühe Einführung in europäische Gärten hindeutet. Der botanische Name Sagittaria leitet sich vom lateinischen Wort „sagitta“ für Pfeil ab und bezieht sich auf die charakteristische Blattform. Die Artbezeichnung latifolia bedeutet „breitblättrig“ und unterstreicht dieses Merkmal. Eine Besonderheit der Pflanze sind ihre breiten und pfeilförmigen Blätter, die sie von anderen Wasserpflanzen unterscheiden. Interessant ist auch, dass die Wurzelknollen gerne von Enten verzehrt werden, was die ökologische Bedeutung der Pflanze als Nahrungsquelle unterstreicht. In der Naturheilkunde wurden Teile der Pflanze gelegentlich verwendet, heute steht jedoch die dekorative Verwendung im Vordergrund. Das Breitblättrige Pfeilkraut ist nicht giftig und kann daher bedenkenlos in Gärten mit Kindern oder Haustieren gepflanzt werden. Seine Anpassungsfähigkeit und Schönheit machen es zu einer wertvollen Bereicherung für jeden wasserreichen Garten.

Name Deutsch: Breitblättriges Pfeilkraut.
Name Botanisch: Sagittaria latifolia.
Wuchs: Wasserpflanze, aufrecht, horstbildend, buschig, krautig, ausdauernd, 40 bis 60 cm hoch, bei einer maximalen Wassertiefe von 40 cm.
Wuchshöhe: 40 - 60 cm.
Blatt: Sommergrün, pfeilförmig, ganzrandig, zugespitzt, matt glänzend, sattgrün, bis zu 40 cm lang und 25 cm breit.
Frucht: Unscheinbar.
Blüte: Weiß, mit gelber Mitte, rundlich, in aufrechten Rispen zusammen, 3 bis 4 cm im Durchmesser, zierend.
Blütezeit: Juni bis August.
Wurzeln: Knollig, walnussgroß, Ausläufer bildend.
Boden: Feuchte bis nasse, humose und nährstoffreiche Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 10.
Eigenschaften: Das Sagittaria latifolia (Breitblättriges Pfeilkraut) ist eine herrliche Wasserpflanze, die für die Pflanzung an Wasserrändern oder aber in Flachwasser- und Sumpfzonen geeignet ist. Das Breitblättrige Pfeilkraut zeichnet sich durch besonders breite und pfeilförmige Blätter aus. Zudem überzeugt dieses Schmuckstück mit weißen Blüten, die in der Mitte gelb gefärbt sind. Dadurch werden dekorative Farbakzente gesetzt. Die Wurzelknollen werden gerne von Enten verzehrt. Pro Quadratmeter können bis zu 10 Pflanzen Platz finden. Das Breitblättrige Pfeilkraut wirkt besonders zierend, wenn es in kleinen Tuffs von bis zu drei Exemplaren bei einem Abstand von 30 cm gesetzt wird. Ein echter Hingucker, der definitiv auch Ihre Teichanlage bereichert!.
Detaillierte Beschreibung:

Das Breitblättrige Pfeilkraut, botanisch Sagittaria latifolia, ist eine faszinierende Wasserpflanze, die mit ihren charakteristischen Blättern und zierenden Blüten jeden Gartenteich bereichert. Als ausdauernde, horstbildende Staude stammt sie ursprünglich aus Nordamerika und hat sich aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und dekorativen Wirkung auch in europäischen Gärten etabliert. Ihre besondere Anziehungskraft entfaltet sie an feuchten Standorten, wo sie sowohl optische als auch ökologische Akzente setzt.

Breitblättrige Pfeilkraut: Ein Portrait der Wasserpflanze

Das Breitblättrige Pfeilkraut präsentiert sich als vielseitige und robuste Wasserpflanze, die....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
40 - 60 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Weiß mit gelber Mitte

Blütezeit
Juni - August

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Pflanz- und Pflegetipps Sagittaria latifolia / Breitblättriges Pfeilkraut

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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