Array
| Wuchs: | Wasserpflanze, aufrecht bis niederliegend, bodendeckend, ausdauernd, krautig, 30 bis 90 cm hoch, bei einer Wassertiefe von maximal 15 cm anpflanzen |
| Wuchshöhe: | 30 - 90 cm |
| Blatt: | Immergrün, unpaarig gefiedert, oval bis eiförmig, leicht gekerbter Rand, grasgrün, herb im Geschmack |
| Frucht: | Schoten |
| Blüte: | Weiß, mit gelben Staubbeuteln, vierzählig, tellerartig, in lockeren und traubigen Blütenständen zusammen |
| Blütezeit: | Juni bis September |
| Wurzeln: | Kriechendes Rhizom, ausläuferbildend |
| Boden: | Feuchte, nährstoffreiche und normal durchlässige Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 7 |
| Eigenschaften: |
Die Nasturtium officinale (Brunnenkresse / Wasserkresse) ist eine besondere Wasserpflanze, die sich hervorragend für Wasserränder oder die Sumpfzone des Teiches eignet. Die Blätter und...
|
| Wuchs: | Wasserpflanze, aufrecht bis niederliegend, bodendeckend, ausdauernd, krautig, 30 bis 90 cm hoch, bei einer Wassertiefe von maximal 15 cm anpflanzen |
| Wuchshöhe: | 30 - 90 cm |
| Blatt: | Immergrün, unpaarig gefiedert, oval bis eiförmig, leicht gekerbter Rand, grasgrün, herb im Geschmack |
| Frucht: | Schoten |
| Blüte: | Weiß, mit gelben Staubbeuteln, vierzählig, tellerartig, in lockeren und traubigen Blütenständen zusammen |
| Blütezeit: | Juni bis September |
| Wurzeln: | Kriechendes Rhizom, ausläuferbildend |
| Boden: | Feuchte, nährstoffreiche und normal durchlässige Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 7 |
| Eigenschaften: | Die Nasturtium officinale (Brunnenkresse / Wasserkresse) ist eine besondere Wasserpflanze, die sich hervorragend für Wasserränder oder die Sumpfzone des Teiches eignet. Die Blätter und Triebspitzen, die vor der Blüte geerntet werden müssen, besitzen einen herben, senfartigen Geschmack, enthalten viel Vitamin A sowie Mineralstoffe und sind wunderbar als Küchenkraut für Salate, Kräutersaucen oder Dips verwendbar. In der Teichanlage wirkt die Brunnenkresse besonders dekorativ und setzt mit kleinen weißen Blüten tolle Farbtupfer. Insgesamt erweist sich diese Sorte als robust und winterhart. Pro Quadratmeter finden bis zu zehn Pflanzen Platz. Wir empfehlen die Brunnenkresse in kleinen Tuffs von bis zu fünf Exemplaren oder aber größeren Kolonien in die Teichlandschaft zu integrieren. Achten Sie dabei auf einen Pflanzenabstand von 30 cm. Ein echter Hingucker, der garantiert auch Sie überzeugt! |
- Portrait einer würzigen Wasserpflanze
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk der Brunnenkresse
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Nasturtium officinale
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über die Brunnenkresse
Die Brunnenkresse oder Wasserkresse, botanisch Nasturtium officinale, ist eine faszinierende Staude, die zwischen Wasser und Land vermittelt. Als ausdauernde, krautige Wasserpflanze besticht sie nicht nur durch ihr dekoratives Erscheinungsbild, sondern auch durch ihre vielseitige Verwendbarkeit in der Küche. Mit einer Wuchshöhe von 30 bis 90 Zentimetern und einer bodendeckenden, teils aufrechten, teils niederliegenden Wuchsform bringt sie lebendige Struktur an Teichränder und in Feuchtbeete. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juni bis September, in der sie mit kleinen weißen Blüten bezaubert. Die besondere Robustheit und Winterhärte machen sie zu einer unkomplizierten Bereicherung für naturnahe Gärten.
Portrait einer würzigen Wasserpflanze
Die Brunnenkresse ist eine Pflanze mit zwei Gesichtern: Sie ist gleichermaßen eine wertvolle Zier- wie Nutzpflanze. Ihre Anpassungsfähigkeit an feuchte Lebensräume und ihr charakteristischer, würziger Geschmack prädestinieren sie für eine besondere Rolle im Garten. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf ihre Herkunft und ihre spezifischen Wuchseigenschaften.
Herkunft und Wuchsform
Die Brunnenkresse ist in weiten Teilen Europas, Nordafrikas und Asiens heimisch und fühlt sich in kühlen, fließenden Gewässern besonders wohl. Es handelt sich um eine ausdauernde, also mehrjährige, krautige Pflanze. Ihr Wuchs ist variabel: In ruhigem Wasser oder an sehr feuchten Standorten wächst sie oft aufrecht, während sie an flacheren Uferbereichen oder in feuchtem Boden auch niederliegend und bodendeckend kriecht. Diese Flexibilität macht sie zu einem idealen Besiedler der Übergangszone zwischen Land und Wasser. Pro Quadratmeter können, je nach gewünschter Dichte, sieben bis zehn Pflanzen gesetzt werden, wobei ein Pflanzabstand von etwa 30 Zentimetern empfohlen wird, um den einzelnen Exemplaren ausreichend Raum zur Entfaltung zu geben.
Habitus und Ausbreitung
Der Habitus der Nasturtium officinale wird maßgeblich durch ihr unterirdisches Wachstum bestimmt. Sie bildet ein kriechendes Rhizom aus, von dem zahlreiche Ausläufer ausgehen. Dieses Wurzelsystem ermöglicht es der Pflanze, sich flächig auszubreiten und stabil im schlammigen oder kiesigen Untergrund zu verankern. Für die Pflanzung im Gartenteich ist eine maximale Wassertiefe von 15 Zentimetern ideal, wobei sie laut Recherche auch einen Wasserstand bis zu 20 Zentimetern toleriert. Die Pflanze wirkt am natürlichsten, wenn sie in kleinen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren oder in lockeren, größeren Kolonien integriert wird. So entsteht der Eindruck einer natürlich gewachsenen Ufervegetation.
Standort und Boden
Der Erfolg mit der Brunnenkresse hängt entscheidend von der Wahl des richtigen Platzes ab. Als typische Pflanze feuchter Biotope stellt sie spezifische Ansprüche an Licht, Wasser und Nährstoffe. Nur wenn diese erfüllt sind, entwickelt sie sich prächtig und bringt eine reiche Ernte der schmackhaften Blätter hervor.
Der ideale Standort für Nasturtium officinale
Nasturtium officinale gedeiht am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Volle Sonne fördert ein vitales Wachstum und eine üppige Blattbildung, während der Halbschatten, besonders in heißen Sommern, vor übermäßiger Verdunstung schützt und für kühlere Wurzeln sorgt. Perfekt sind Plätze am Rande eines Gartenteiches, in der Sumpfzone oder entlang eines langsam fließenden Bachlaufes. Die Pflanze bevorzugt kühle, flache Fließgewässer oder schattige Feuchtbeete, da hier das Wasser stets mit Sauerstoff angereichert ist und nicht stagniert. Ein Platz im flachen Wasser oder im permanent feuchten Boden ist unabdingbar.
Bodenansprüche
Der Boden sollte für die Brunnenkresse durchgehend feucht, sogar nass sein. Ideal sind nährstoffreiche Untergründe, die der Pflanze ausreichend Nahrung für ihr üppiges Wachstum bieten. Die Beschaffenheit kann variieren: Sie wächst gut auf kiesig-sandigen Schlammböden, die eine gewisse Durchlässigkeit besitzen, aber dennoch Wasser halten. Ein normal durchlässiger, humoser Boden ist ebenfalls geeignet. Entscheidend ist, dass der Wurzelbereich niemals vollständig austrocknet. Ein pH-Wert im neutralen Bereich wird gut vertragen. Bei der Pflanzung direkt in die Teicherde oder in spezielle Pflanzkörbe für Wasserpflanzen sollte darauf geachtet werden, dass das Substrat nicht zu schwer und lehmig ist, um Fäulnis vorzubeugen.
Blüte und Blattwerk der Brunnenkresse
Neben ihrer kulinarischen Bedeutung besticht die Brunnenkresse auch durch ihre ästhetischen Qualitäten. Über viele Monate hinweg bietet sie mit ihrem frischen Grün und den zarten Blüten einen attraktiven Anblick. Die Kombination aus immergrünem Laub und luftigen Blütenständen verleiht Wasserflächen eine lebendige, natürliche Note.
Die weißen Blüten
Von Juni bis September schmückt sich die Brunnenkresse mit zierlichen Blüten. Diese sind reinweiß und besitzen eine typische, tellerartige Form, die für viele Kreuzblütler charakteristisch ist. Jede Einzelblüte ist vierzählig und trägt auffällige gelbe Staubbeutel in ihrer Mitte, die einen hübschen Kontrast zum Weiß bilden. Die Blüten sind nicht einzeln angeordnet, sondern sitzen in lockeren, traubigen Blütenständen zusammen, die über dem Laub zu schweben scheinen. Obwohl sie keinen intensiven Duft verströmen, sind sie bei Insekten sehr beliebt und bieten Bienen und Schwebfliegen eine wertvolle Nektarquelle im Hoch- und Spätsommer. Die Blütezeit ist vergleichsweise lang und sorgt so über einen großen Teil der Gartensaison für dekorative Akzente.
Immergrünes Laubwerk
Das Blattwerk der Wasserkresse ist ihr ganzjähriger Schmuck. Die Blätter sind immergrün, was bedeutet, dass die Pflanze auch im Winter, solange es frostfrei ist, grüne Blätter trägt und so für Struktur im ansonsten kargen Teichbereich sorgt. Die Blätter sind unpaarig gefiedert und setzen sich aus mehreren ovalen bis eiförmigen Fiederblättchen zusammen. Der Blattrand ist leicht gekerbt. Die Farbe ist ein frisches, kräftiges Grasgrün. Die Blätter und besonders die jungen Triebspitzen besitzen einen herben, senf- oder kresseartigen Geschmack, der auf die enthaltenen Senföle zurückzuführt ist. Nach der Blüte bildet die Pflanze kleine Schoten als Früchte aus, die zur Selbstaussaat beitragen können.
Verwendung im Garten
Die Vielseitigkeit der Brunnenkresse ist bemerkenswert. Sie erfüllt im Garten gleich mehrere Funktionen: Sie ist eine dekorative Bereicherung für Feuchtbiotope, eine schmackhafte Bereicherung für die Küche und besitzt sogar eine traditionelle Bedeutung als Heilpflanze. Diese verschiedenen Aspekte machen sie zu einer außergewöhnlich wertvollen Staude.
Gestaltung von Teich und Wasserbereichen
Ihre natürliche Heimat sind Ufer und flache Gewässer, daher ist die Brunnenkresse prädestiniert für die Gestaltung von Gartenteichen, Bachläufen und Sumpfbeeten. Sie wirkt besonders dekorativ, wenn sie an den flachen Übergangszonen zwischen Wasser und Land gepflanzt wird. Hier mildert sie harte Kanten von Teichfolien oder Steinen ab und schafft einen weichen, natürlichen Look. Die Pflanze eignet sich hervorragend, um Filterzonen oder den Einlauf von Bachläufen zu begrünen, wo sie zudem Nährstoffe aus dem Wasser aufnimmt und so zur Wasserklärung beitragen kann. Durch ihre ausläuferbildende Wuchsweise bildet sie mit der Zeit dichte, grüne Polster, die Lebensraum für Kleinlebewesen bieten.
Die Brunnenkresse als Küchenkraut
Die Blätter und Triebspitzen der Brunnenkresse sind eine köstliche Bereicherung der Küche. Geerntet werden sollten sie idealerweise vor der Blüte, da sie dann am zartesten und aromatischsten sind. Sie enthalten viel Vitamin A sowie Mineralstoffe. Ihr würzig-scharfer Geschmack passt hervorragend zu frischen Salaten, verfeinert Kräutersaucen, Dips und Kräutersuppen. Traditionell wird sie als Brotbelag verwendet und würzt Eierspeisen und Kartoffelsalate. Auch als Saft für eine belebende Frühjahrskur wird sie geschätzt. Für die Ernte schneidet man einfach die jungen Triebspitzen ab, die Pflanze treibt dann willig wieder aus.
Traditionelle Heilpflanze
Neben ihrer kulinarischen hat die Brunnenkresse auch eine lange Tradition als Heilkraut. Sie wurde in der Volksmedizin vielfältig genutzt. So wurde ein Tee aus den Blättern gegen Erkältungsbeschwerden und Verdauungsprobleme eingesetzt. Äußerlich fand ein Sud aus Brunnenkresse Anwendung bei unreiner Haut und Ekzemen. Diese traditionellen Verwendungen unterstreichen den gesundheitlichen Wert der Pflanze, der auf ihre scharf schmeckenden Senföle und den hohen Gehalt an Vitaminen zurückzuführen ist. Heute schätzt man sie vor allem als gesundes, vitalstoffreiches Wildgemüse.
Pflanzpartner für Nasturtium officinale
Die Brunnenkresse muss nicht alleine stehen. Geeignete Pflanzpartner können das Bild am Teichrand harmonisch abrunden, ähnliche Standortansprüche teilen oder sogar geschmacklich in der Küche harmonieren. Die Auswahl sollte sich an den feuchten bis nassen Bodenverhältnissen orientieren.
Geschmackliche Kombinationen
In der Küche lässt sich die würzige Schärfe der Brunnenkresse wunderbar mit anderen Aromen kombinieren. Für Salate werden als geschmackliche Begleiter oft die Blüten des Gänseblümchens (Bellis perennis) empfohlen, die eine milde Süße einbringen. Ebenso harmonieren mild schmeckende Wintersalate wie das Löffelkraut (Cochlearia officinalis) und die Große Sternmiere (Stellaria holostea) ausgezeichnet mit dem kräftigen Aroma der Kresse. Diese Partner müssen nicht zwangsläufig direkt neben der Brunnenkresse im Beet stehen, können aber im Kräutergarten oder auf einer Feuchtwiese kultiviert werden, um sie gemeinsam zu ernten.
Ähnliche Lebensbereiche
Am Teichrand oder im Sumpfbeet findet die Brunnenkresse in anderen Feuchtigkeit liebenden Stauden ideale Nachbarn. Gute Partner sind beispielsweise die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) mit ihren gelben Blüten, der blau blühende Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) oder die dekorative Schwanenblume (Butomus umbellatus). Auch der Tannenwedel (Hippuris vulgaris) oder verschiedene Binsen (Juncus spp.) ergänzen das Bild mit ihren aufrechten, strukturbildenden Wuchsformen. Wichtig ist, dass alle Partner mit den nassen Füßen und dem sonnigen bis halbschattigen Lichtangebot zurechtkommen. So entsteht eine artenreiche, naturnahe Pflanzengesellschaft.
Pflege und Überwinterung
Die Brunnenkresse gilt als robust und pflegeleicht, sofern ihr Grundbedürfnis nach Feuchtigkeit erfüllt ist. Dennoch gibt es einige Punkte zu beachten, die ein gesundes Wachstum und eine reiche Ernte über Jahre hinweg sicherstellen. Auch die Überwinterung ist bei dieser winterharten Staude unkompliziert.
Gießen und Düngen
Das Wichtigste in der Pflege ist eine konstante Wasserversorgung. Steht die Pflanze nicht direkt im Teichwasser, muss der Boden permanent feucht gehalten werden. Trockenheit führt schnell zu Welkeerscheinungen und beeinträchtigt das Aroma der Blätter. Bei der Pflanzung in nährstoffreiches Substrat ist eine zusätzliche Düngung in der Regel nicht notwendig. Im Gegenteil, ein Übermaß an Nährstoffen, besonders Stickstoff, kann zu mastigem, weichem Wachstum führen, das anfälliger für Krankheiten ist und weniger intensiv schmeckt. Falls das Wachstum im Laufe der Jahre nachlässt, kann im Frühjahr eine geringe Gabe eines organischen Düngers, wie Kompost oder Hornspäne, in den Wurzelbereich eingearbeitet werden.
Schnitt und Vermehrung der Brunnenkresse
Ein regelmäßiger Schnitt ist bei Nasturtium officinale aus zwei Gründen sinnvoll: Zum einen fördert er die Bildung von frischen, jungen Trieben, die für die Ernte besonders geeignet sind. Zum anderen verhindert er, dass die Pflanze zu sehr verholzt oder unkontrolliert wuchert. Verblühte Stängel können nach der Blüte bodennah zurückgeschnitten werden. Die Vermehrung der Brunnenkresse ist denkbar einfach. Die einfachste Methode ist die Teilung des Rhizoms im Frühjahr oder Herbst. Dabei werden Teilstücke mit einigen Triebknospen abgetrennt und an anderer Stelle wieder eingepflanzt. Zudem sät sich die Pflanze selbst aus, was zu einer natürlichen Verjüngung des Bestandes führt. Manche Quellen beschreiben sie sogar als einjährig, die sich jedoch aussät, was ihre Vitalität und Ausbreitungsfreudigkeit unterstreicht.
Winterharte Eigenschaften
Die Brunnenkresse ist winterhart und übersteht frostige Temperaturen problemlos. In Regionen mit sehr strengen, anhaltenden Frösten kann es vorkommen, dass die oberirdischen Pflanzenteile zurückfrieren. Das Rhizom im Boden oder unter Wasser überlebt jedoch und treibt im Frühjahr zuverlässig wieder aus. Bei in Pflanzkörben gesetzten Exemplaren im Teich sollte darauf geachtet werden, dass der Wurzelballen nicht komplett durchfriert. Dafür platziert man die Körbe in einer Zone, die auch im Winter wasserführend ist, oder senkt sie in tiefere, frostfreie Bereiche ab. Ansonsten benötigt die robuste Staude keinen speziellen Winterschutz.
Wissenswertes über die Brunnenkresse
Die Geschichte der Brunnenkresse reicht weit zurück und ist eng mit der menschlichen Kultur verbunden. Mehr als nur ein Unkraut am Wasserrand, hat sie über die Jahrhunderte hinweg ihren festen Platz in der Küche und der Heilkunde gefunden. Einige interessante Hintergründe runden das Bild dieser besonderen Pflanze ab.
Historische Bedeutung
Die Nutzung der Brunnenkresse ist uralt. Bereits bei den alten Römern und Griechen fand sie wegen ihres scharfen Geschmacks Verwendung in der Küche. Ihr deutscher Name leitet sich laut Recherche vom althochdeutschen Wort „cresso“ für „scharf“ ab, was ihr charakteristisches Aroma perfekt beschreibt. Zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert erlebte sie eine besondere Blütezeit als Küchenkraut und wurde auf großen Flächen in speziellen Kressebeeten, oft mit Frischwasserzufuhr, angebaut. Diese Tradition als beliebtes Würz- und Heilkraut hat sie bis heute bewahrt. Ihre Anpassungsfähigkeit und ihr unverwechselbarer Geschmack machen sie zu einer zeitlosen Pflanze, die Garten und Küche gleichermaßen bereichert.
| Name Deutsch: | Brunnenkresse / Wasserkresse. |
| Name Botanisch: | Nasturtium officinale. |
| Wuchs: | Wasserpflanze, aufrecht bis niederliegend, bodendeckend, ausdauernd, krautig, 30 bis 90 cm hoch, bei einer Wassertiefe von maximal 15 cm anpflanzen. |
| Wuchshöhe: | 30 - 90 cm. |
| Blatt: | Immergrün, unpaarig gefiedert, oval bis eiförmig, leicht gekerbter Rand, grasgrün, herb im Geschmack. |
| Frucht: | Schoten. |
| Blüte: | Weiß, mit gelben Staubbeuteln, vierzählig, tellerartig, in lockeren und traubigen Blütenständen zusammen. |
| Blütezeit: | Juni bis September. |
| Wurzeln: | Kriechendes Rhizom, ausläuferbildend. |
| Boden: | Feuchte, nährstoffreiche und normal durchlässige Untergründe. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Pflanzen pro m²: | 7. |
| Eigenschaften: | Die Nasturtium officinale (Brunnenkresse / Wasserkresse) ist eine besondere Wasserpflanze, die sich hervorragend für Wasserränder oder die Sumpfzone des Teiches eignet. Die Blätter und Triebspitzen, die vor der Blüte geerntet werden müssen, besitzen einen herben, senfartigen Geschmack, enthalten viel Vitamin A sowie Mineralstoffe und sind wunderbar als Küchenkraut für Salate, Kräutersaucen oder Dips verwendbar. In der Teichanlage wirkt die Brunnenkresse besonders dekorativ und setzt mit kleinen weißen Blüten tolle Farbtupfer. Insgesamt erweist sich diese Sorte als robust und winterhart. Pro Quadratmeter finden bis zu zehn Pflanzen Platz. Wir empfehlen die Brunnenkresse in kleinen Tuffs von bis zu fünf Exemplaren oder aber größeren Kolonien in die Teichlandschaft zu integrieren. Achten Sie dabei auf einen Pflanzenabstand von 30 cm. Ein echter Hingucker, der garantiert auch Sie überzeugt!. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Die Brunnenkresse oder Wasserkresse, botanisch Nasturtium officinale, ist eine faszinierende Staude, die zwischen Wasser und Land vermittelt. Als ausdauernde, krautige Wasserpflanze besticht sie nicht nur durch ihr dekoratives Erscheinungsbild, sondern auch durch ihre vielseitige Verwendbarkeit in der Küche. Mit einer Wuchshöhe von 30 bis 90 Zentimetern und einer bodendeckenden, teils aufrechten, teils niederliegenden Wuchsform bringt sie lebendige Struktur an Teichränder und in Feuchtbeete. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juni bis September, in der sie mit kleinen weißen Blüten bezaubert. Die besondere Robustheit und Winterhärte machen sie zu einer unkomplizierten Bereicherung für naturnahe Gärten. Portrait einer würzigen WasserpflanzeDie Brunnenkresse ist eine Pflanze mit zwei Gesichtern: Sie ist gleichermaßen eine wertvolle Zier- wie Nutzpflanze. Ihre Anpassungsfähigkeit an feuchte Lebensräume und ihr charakteristischer, würziger Geschmack prädestinieren sie für eine besondere Rolle im Garten. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf ihre Herkunft und ihre.... |
Ähnliche Pflanzen wie Brunnenkresse / Wasserkresse - Nasturtium officinale - Baumschule NewGarden
Pflanz- und Pflegetipps Nasturtium officinale / Brunnenkresse / Wasserkresse
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
Sie suchen eine Alternative?
In folgenden Kategorien finden Sie schöne Alternativen zum hier gezeigten Artikel Nasturtium officinale / Brunnenkresse / Wasserkresse:
