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Sumpf-Helmkraut

Scutellaria galericulata

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Scutellaria galericulata (Sumpf-Helmkraut) mit grünen, lanzettlichen Blättern und kleinen violettblauen Blüten an aufrechten Stielen
Sommergrün
Violettblau
Halbschattig
Juni - September
10 - 40 cm
ab 7,50 €
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Wuchs: Wasserpflanze, aufrecht, dichte Polster bildend, ausdauernd, mehrjährig, krautig, 10 bis 40 cm hoch, bei einer Wassertiefe von ca. 10 bis 30 cm anpflanzen
Wuchshöhe: 10 - 40 cm
Blatt: Sommergrün, eiförmig bis eiförmig-lanzettlich, kurz gestielt, am Ende zugespitzt, gekerbter Rand, sattgrün, Unterseite leicht rötlich und behaart, bis zu 4 cm lang
Frucht: Klausenfrucht
Blüte: Violettblau, unten weißlich, röhrig / rachenförmig, helmförmig, zweilippig, 1 bis 2 cm lang
Blütezeit: Juni bis September
Wurzeln: Kriechende und faserige Wurzel, kurze unterirdische Ausläufer bildend
Boden: Frische bis feuchte, nahrhafte und durchlässige Untergründe
Standort: Bevorzugt halbschattig
Pflanzen pro m²: 11
Eigenschaften:
Das Scutellaria galericulata (Sumpf-Helmkraut) ist eine dekorative Pflanze, die sich bestens für den Wasserrand oder die Sumpfzone Ihres Teiches eignet. Das Sumpf-Helmkraut erweist sich insgesamt...
als wüchsig und robust. Den Namen 'Helmkraut' verdankt diese Sorte den wunderschönen Blüten, die rachenförmig sind und am Ende einen helmartigen Abschluss finden. Dadurch setzen Sie definitiv tolle Farbakzente in Ihre Teichlandschaft. Um bestens zur Geltung zu kommen, sollten Sie dieses Schmuckstück in kleinen Gruppen setzen, wobei ein Pflanzenabstand von 20 bis 40 cm eingehalten werden sollte. Tipp: Kombinieren Sie das Sumpf-Helmkraut mit der Sumpf-Schafgarbe und dem Blut-Weiderich - das Gesamtbild ist einfach unglaublich zierend!
Wuchs: Wasserpflanze, aufrecht, dichte Polster bildend, ausdauernd, mehrjährig, krautig, 10 bis 40 cm hoch, bei einer Wassertiefe von ca. 10 bis 30 cm anpflanzen
Wuchshöhe: 10 - 40 cm
Blatt: Sommergrün, eiförmig bis eiförmig-lanzettlich, kurz gestielt, am Ende zugespitzt, gekerbter Rand, sattgrün, Unterseite leicht rötlich und behaart, bis zu 4 cm lang
Frucht: Klausenfrucht
Blüte: Violettblau, unten weißlich, röhrig / rachenförmig, helmförmig, zweilippig, 1 bis 2 cm lang
Blütezeit: Juni bis September
Wurzeln: Kriechende und faserige Wurzel, kurze unterirdische Ausläufer bildend
Boden: Frische bis feuchte, nahrhafte und durchlässige Untergründe
Standort: Bevorzugt halbschattig
Pflanzen pro m²: 11
Eigenschaften: Das Scutellaria galericulata (Sumpf-Helmkraut) ist eine dekorative Pflanze, die sich bestens für den Wasserrand oder die Sumpfzone Ihres Teiches eignet. Das Sumpf-Helmkraut erweist sich insgesamt als wüchsig und robust. Den Namen 'Helmkraut' verdankt diese Sorte den wunderschönen Blüten, die rachenförmig sind und am Ende einen helmartigen Abschluss finden. Dadurch setzen Sie definitiv tolle Farbakzente in Ihre Teichlandschaft. Um bestens zur Geltung zu kommen, sollten Sie dieses Schmuckstück in kleinen Gruppen setzen, wobei ein Pflanzenabstand von 20 bis 40 cm eingehalten werden sollte. Tipp: Kombinieren Sie das Sumpf-Helmkraut mit der Sumpf-Schafgarbe und dem Blut-Weiderich - das Gesamtbild ist einfach unglaublich zierend!

Das Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata) ist eine bezaubernde, mehrjährige Staude, die mit ihren zarten Blüten und dem dichten Wuchs vor allem an feuchten Standorten überzeugt. Als typische Wasser- und Uferpflanze schmückt sie Teichränder, Bachläufe und feuchte Wiesen mit einer lang anhaltenden Blüte von Juni bis September. Ihr botanischer Name Scutellaria leitet sich vom lateinischen Wort für Schüsselchen ab und verweist auf die charakteristische Blütenform, während der deutsche Name Helmkraut auf den helmartigen oberen Teil der Blütenlippe anspielt.

Portrait des Sumpf-Helmkrauts: Eine zarte Uferschönheit

Das Sumpf-Helmkraut präsentiert sich als eine ausdauernde, krautige Pflanze, die in ihrer natürlichen Umgebung dichte Polster bildet und so stabilisierend auf feuchte Böden wirkt. Es stammt aus den gemäßigten Zonen Europas, Asiens und Nordamerikas und hat sich als äußerst anpassungsfähig erwiesen. In der Gartenkultur wird es vor allem wegen seiner Robustheit und der langen Blühdauer geschätzt. Die Pflanze wächst aufrecht und entwickelt sich am besten, wenn ihre Wurzeln konstant Feuchtigkeit zur Verfügung haben.

Herkunft und Wuchsform

Die natürliche Verbreitung von Scutellaria galericulata erstreckt sich über weite Teile der Nordhalbkugel. In Europa ist es vor allem in Feuchtgebieten, an Ufern von Gewässern und in sumpfigen Wiesen zu finden. Der Wuchs ist charakteristisch: Aus einer Basis mit kriechenden und faserigen Wurzeln sowie kurzen unterirdischen Ausläufern entwickeln sich die aufrechten, bis zu 40 cm hohen Triebe. Diese Ausläufer sorgen für eine langsame, aber stetige Ausbreitung, wodurch mit der Zeit dichte, bodendeckende Bestände entstehen. Die Pflanze ist vollständig winterhart und zieht sich im Herbst in ihre Überdauerungsorgane zurück, um im Frühjahr erneut auszutreiben.

Wuchshöhe und Ausbreitung

Die Wuchshöhe des Sumpf-Helmkrauts variiert in Abhängigkeit von den Standortbedingungen. Unter optimalen Bedingungen, also bei ausreichender Feuchtigkeit und einem halbschattigen Platz, kann es eine Höhe von 10 bis 40 cm erreichen. Für eine flächige Wirkung empfiehlt sich eine Pflanzung von etwa 11 Pflanzen pro Quadratmeter, was einem Pflanzabstand von rund 30 cm entspricht. Die Angabe, dass es bei einer Wassertiefe von etwa 0 bis 5 cm angepflanzt werden sollte, ist eine gute Richtlinie, wobei es auch in der Sumpfzone mit 0 bis 5 cm Wassertiefe hervorragend gedeiht. Die Ausbreitung erfolgt moderat durch die unterirdischen Ausläufer, sodass die Pflanze nicht invasiv wirkt, sondern sich behutsam im Beet ausdehnt.

Nach diesem umfassenden Portrait widmen wir uns nun den genauen Standortansprüchen, die für ein gesundes Wachstum unerlässlich sind.

Standort und Boden

Das Gedeihen des Sumpf-Helmkrauts hängt maßgeblich von der richtigen Kombination aus Licht und Bodenfeuchte ab. Es handelt sich um eine Staude, die zwar anpassungsfähig ist, aber ihre volle Pracht nur an einem ihr zugedachten Platz entfaltet. Ein falscher Standort kann zu kümmerlichem Wuchs, geringer Blütenbildung oder sogar zum Absterben der Pflanze führen. Daher lohnt es sich, die folgenden Empfehlungen genau zu beachten.

Der ideale Standort für Scutellaria galericulata

Scutellaria galericulata bevorzugt einen halbschattigen Standort. Volle Sonne, insbesondere in den Mittagsstunden, kann an trockeneren Standorten zu Stress führen, während tiefster Schatten die Blütenbildung deutlich reduzieren würde. Ideal sind daher Plätze, die morgens und abends Sonne erhalten oder durch lichten Schatten von Gehölzen gefiltertes Licht bekommen. Als Wasser- bzw. Uferstaude fühlt es sich in der Flachwasserzone eines Teiches (0-5 cm Wassertiefe), am Rand eines Bachlaufs oder in permanent feuchten Senken im Garten besonders wohl. Hier findet es die konstante Feuchtigkeit, die es für ein üppiges Wachstum benötigt.

Bodenansprüche

Der Boden sollte für das Sumpf-Helmkraut frisch bis feucht, nahrhaft und durchlässig sein. Schwere, verdichtete Lehmböden sind ungeeignet, da sie zu Staunässe führen können, die trotz der Feuchtigkeitsliebe der Pflanze Wurzelfäule begünstigt. Ein idealer Untergrund ist humos, reich an organischer Substanz und hat eine gute Wasserhaltefähigkeit, ohne dabei luftundurchlässig zu werden. Der pH-Wert kann im leicht sauren bis neutralen Bereich liegen. Vor der Pflanzung kann das Einarbeiten von reifem Kompost oder Lauberde die Bodenstruktur verbessern und Nährstoffe zuführen. In der Teichzone ist meist ein nährstoffreiches Substrat vorhanden, das den Ansprüchen der Pflanze genügt.

Mit dem passenden Standort im Rücken können wir uns nun den ästhetischen Highlights der Pflanze zuwenden: ihrer bezaubernden Blüte und dem dekorativen Blattwerk.

Blüte und Blattwerk des Sumpf-Helmkrauts

Die Attraktivität des Sumpf-Helmkrauts liegt in der harmonischen Verbindung von zierlichen Blüten und ansprechendem Laub. Über viele Wochen hinweg schmückt es den Garten mit einem Hauch von Wildstaudencharme, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Die Blüten sind nicht nur ein Blickfang für den Betrachter, sondern auch eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten. Das Laub bildet den perfekten, sattgrünen Hintergrund für die filigranen Blütenstände.

Die besonderen Blüten

Die Blüten von Scutellaria galericulata sind von einem zarten Violettblau, das zur Basis hin in ein Weißliches übergeht. Sie sind röhrig bzw. rachenförmig aufgebaut und typisch für Lippenblütler: Sie bestehen aus einer Ober- und einer Unterlippe. Die Oberlippe ist helmartig gewölbt – daher der Name Helmkraut –, während die Unterlippe abstehend und dreilappig ist. Jede Einzelblüte wird 1 bis 2 cm lang und sitzt in den Achseln der oberen Blätter. Sie erscheinen nicht in großen, auffälligen Dolden, sondern eher einzeln oder zu wenigen entlang des Stängels, was der Pflanze einen sehr natürlichen, ungekünstelten Charakter verleiht. Die Blütezeit erstreckt sich über den ganzen Sommer, von Juni bis September, und lockt zahlreiche Hummeln und andere bestäubende Insekten an.

Das sommergrüne Laub

Das Blattwerk des Sumpf-Helmkrauts ist sommergrün und bildet einen dichten, bodendeckenden Teppich. Die Blätter sind eiförmig bis eiförmig-lanzettlich, am Ende zugespitzt und sitzen kurz gestielt an den Stängeln. Der Blattrand ist deutlich gekerbt. Die Oberseite der Blätter zeigt ein kräftiges, sattes Grün, während die Unterseite durch eine leichte, rötliche Behaarung gekennzeichnet ist. Diese Behaarung kann je nach Lichteinfall silbrig schimmern und verleiht den Blättern eine interessante Textur. Die Blätter werden bis zu 4 cm lang und stehen gegenständig am Stängel. Im Herbst zieht die Pflanze oberirdisch komplett ein; eine spektakuläre Herbstfärbung zeigt sie nicht. Die Früchte sind unscheinbare Klausenfrucht, die zur Selbstaussaat beitragen können.

Nachdem wir die Schönheit der Einzelpflanze gewürdigt haben, stellt sich die Frage, wie man sie am effektvollsten in die Gartengestaltung integriert.

Verwendung im Garten

Das Sumpf-Helmkraut ist eine ausgesprochen vielseitige Staude, deren Einsatzmöglichkeiten weit über den reinen Teichrand hinausgehen. Ihr natürlicher, unprätentiöser Wuchs macht sie zu einer idealen Pflanze für naturnahe Gärten, aber auch in formaleren Anlagen kann sie als strukturgebendes Element dienen. Die folgenden Verwendungsbereiche zeigen, wie Sie das Potenzial dieser Pflanze voll ausschöpfen können.

Am Teich und Bachlauf

Die klassische und wohl schönste Verwendung findet Scutellaria galericulata in der Uferzone von Gartenteichen und entlang von Bachläufen. Hier kann es direkt in die Flachwasserzone (0-5 cm) oder in den permanent feuchten Uferbereich gepflanzt werden. Seine Wurzeln tragen zur Befestigung des Ufers bei, während die zarten Blüten über dem Wasser schweben und sich darin spiegeln. Die Pflanze verträgt auch zeitweise schwankende Wasserstände gut. Am Bachlauf sorgt es für einen weichen, natürlichen Übergang zwischen Wasser und Land und unterbricht mit seinem aufrechten Wuchs die Horizontalität der Wasserlinie auf anmutige Weise.

In der Sumpfzone

Nicht jeder Gartenbesitzer verfügt über einen Teich. Eine ausgezeichnete Alternative ist die Pflanzung in einer künstlich angelegten oder natürlichen Sumpfzone. Dies kann eine mit Teichfolie abgedichtete Mulde sein, die regelmäßig bewässert wird, oder einfach eine tiefe Senke im Garten, in der sich Regenwasser sammelt. In solchen Bereichen fühlt sich das Sumpf-Helmkraut ebenso wohl wie am Wasserrand. Es hilft, den Boden zu beschatten und die Verdunstung zu reduzieren. In Kombination mit anderen Sumpfpflanzen entstehen so lebendige, insektenfreundliche Biotope, die mit minimalem Pflegeaufwand viel Freude bereiten.

Das Sumpf-Helmkraut als Gruppenpflanzung

Um die zierlichen Blüten des Sumpf-Helmkrauts optimal zur Geltung zu bringen, sollte es niemals einzeln, sondern stets in Gruppen gesetzt werden. Eine Pflanzung von mehreren Exemplaren im Abstand von 20 bis 40 cm bildet mit der Zeit einen dichten, blühenden Teppich. Diese Gruppenpflanzung verstärkt den Farbeffekt der blau-violetten Blüten erheblich und schafft einen homogenen, beruhigenden Anblick. Die Gruppen können entlang eines Weges, als Einfassung eines feuchten Beetabschnitts oder als flächige Unterpflanzung von Gehölzen am Gewässerrand verwendet werden. So entfalten sie ihre volle dekorative Wirkung.

Eine Staude kommt selten allein. Die richtige Nachbarschaft kann die Wirkung des Sumpf-Helmkrauts noch steigern und ein harmonisches Gesamtbild schaffen.

Pflanzpartner für Scutellaria galericulata

Die Kunst der Gartengestaltung liegt oft in der geschickten Kombination von Pflanzen. Das Sumpf-Helmkraut mit seinen blauen Blüten und dem sattgrünen Laub bietet vielfältige Möglichkeiten für attraktive Pflanzgemeinschaften. Gute Partner teilen ähnliche Standortansprüche, ergänzen sich in Wuchshöhe und Blütezeit oder setzen kontrastreiche Akzente in Farbe und Form. Die folgenden Vorschläge sind erprobte Kombinationen, die in jedem feuchten Gartenbereich funktionieren.

Klassische Teichpartner

An der Teichkante ergibt sich eine traumhafte Kombination, wenn man das Sumpf-Helmkraut mit der Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica) und dem Blut-Weiderich (Lythrum salicaria) zusammenpflanzt. Die Sumpf-Schafgarbe bringt mit ihren reinweißen, doldigen Blütenständen einen hellen, luftigen Kontrast zu den kompakten, blauen Blüten des Helmkrauts. Der Blut-Weiderich wiederum ragt mit seinen langen, rosaroten Blütenkerzen deutlich höher empor und schafft so eine vertikale Struktur im Hintergrund. Alle drei Pflanzen lieben feuchte Füße und eine sonnige bis halbschattige Lage. Zusammen bilden sie ein langlebiges, pflegeleichtes und für Insekten äußerst attraktives Ensemble am Wasser.

Kombinationen für feuchte Beete

Für ein reines, feuchtes Beet ohne direkten Wasseranschluss bieten sich weitere Partner an. Die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) mit ihren leuchtend gelben Blüten im Frühjahr ist ein idealer Vorblüher. Später im Jahr kann die Prachtspiere (Astilbe) in verschiedenen Rosa- und Rottönen für Farbe sorgen, während das Sumpf-Helmkraut den blauen Ton beisteuert. Niedrigere Begleiter wie das Pfennigkraut (Lysimachia nummularia) oder der Sternmoos-Farn (Selaginella kraussiana) können als flache, teppichbildende Elemente dazwischen gesetzt werden und den Boden bedecken. Wichtig ist, dass alle Partner ähnliche Ansprüche an Bodenfeuchte und Licht haben.

Damit die schönen Pflanzungen lange erhalten bleiben, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten.

Pflege und Überwinterung

Das Sumpf-Helmkraut gehört zu den dankbaren Stauden, die bei passenden Standortbedingungen nur minimaler Pflege bedürfen. Dennoch gibt es einige Punkte, die beachtet werden sollten, um die Vitalität und Blühfreudigkeit der Pflanze über viele Jahre zu erhalten. Von der Wasserversorgung über den Rückschnitt bis hin zur Überwinterung sind die Maßnahmen unkompliziert, aber wirkungsvoll.

Gießen und Düngen

An seinem natürlichen Standort am Gewässerrand ist die Wasserversorgung für Scutellaria galericulata meist gesichert. In der Sumpfzone oder in feuchten Beeten muss darauf geachtet werden, dass der Boden niemals vollständig austrocknet. Gerade in längeren Trockenperioden im Sommer ist regelmäßiges, durchdringendes Gießen unerlässlich. Staunässe sollte jedoch vermieden werden. Gedüngt werden muss diese Staude nur sehr zurückhaltend. Einmal im Jahr, im zeitigen Frühjahr, kann eine Gabe von reifem Kompost oder einem organischen Langzeitdünger für Stauden ausgebracht werden. Dies versorgt die Pflanze mit den nötigen Nährstoffen für den Austrieb und die Blütenbildung, ohne ein übermäßiges, mastiges Wachstum zu fördern.

Schnitt und Vermehrung des Sumpf-Helmkrauts

Ein Rückschnitt ist beim Sumpf-Helmkraut in der Regel nicht erforderlich. Verblühte Stängel können im Herbst oder erst im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb bodennah abgeschnitten werden. Dies fördert einen kompakten Wuchs und verhindert eine unkontrollierte Selbstaussaat, falls dies nicht erwünscht ist. Die Vermehrung gelingt am einfachsten durch Teilung des Wurzelstocks im Frühjahr oder Herbst. Dazu wird die Pflanze ausgegraben und mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere, mindestens triebfähige Teilstücke geteilt. Diese werden sofort wieder eingepflanzt und gut angegossen. Auch eine Vermehrung durch Aussaat ist möglich, erfordert aber mehr Geduld, da die Samen einer Kälteperiode ausgesetzt werden müssen (Kaltkeimer).

Winterhärte und Winterschutz

Das Sumpf-Helmkraut ist eine ausgesprochen winterharte Staude. Es wird der Winterhärtezone Z5 zugeordnet und verträgt Temperaturen bis etwa -29 °C. In unseren Breiten ist daher in der Regel kein spezieller Winterschutz notwendig. Die Pflanze zieht im Herbst oberirdisch komplett ein, und die Überdauerungsknospen liegen geschützt im Boden oder im Wurzelbereich. An extrem exponierten Standorten oder in sehr kalten, schneearmen Wintern kann eine leichte Abdeckung mit Laub oder Reisig das Wurzelwerk vor starken Frösten schützen. Im Frühling treibt sie dann zuverlässig wieder aus. In der Teichzone ist darauf zu achten, dass die Pflanze nicht durch eine dicke Eisschicht von der Luft abgeschnitten wird; hier ist eine Eisfreihaltung sinnvoll.

Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf einige interessante Hintergrundinformationen zu dieser besonderen Staude.

Wissenswertes über das Sumpf-Helmkraut

Über die rein gärtnerischen Aspekte hinaus hat Scutellaria galericulata auch eine kulturelle und historische Dimension. Sein Name, seine Verbreitung und sein Erscheinungsbild bergen kleine Geschichten, die das Verständnis und die Wertschätzung für diese Pflanze vertiefen können. Auch Fragen zur Giftigkeit oder zu besonderen Eigenschaften sind für viele Gartenfreunde von Interesse.

Etymologie und Symbolik

Der botanische Gattungsname Scutellaria leitet sich vom lateinischen Wort 'scutella' ab, was so viel wie 'Schüsselchen' oder 'kleine Schale' bedeutet. Dies bezieht sich auf die Form des Kelches, der nach dem Verblühen der Blüte zurückbleibt und einer kleinen Schale ähnelt. Der Artname 'galericulata' bedeutet 'mit einem kleinen Helm versehen' und beschreibt präzise die helmartige Oberlippe der Blüte. Im deutschen Namen 'Helmkraut' ist diese Eigenschaft ebenfalls festgehalten. In der traditionellen Volksheilkunde wurden verschiedene Arten der Gattung Scutellaria genutzt, jedoch spielte das Sumpf-Helmkraut hier eine untergeordnete Rolle im Vergleich zu seinem Verwandten, dem Echten Helmkraut (Scutellaria lateriflora). Das Sumpf-Helmkraut gilt als ungiftig und stellt keine Gefahr für Kinder oder Haustiere dar. Es ist eine Pflanze der Stille und des Wassers, die in der Gartengestaltung für Ruhe und Natürlichkeit steht.

Name Deutsch: Sumpf-Helmkraut.
Name Botanisch: Scutellaria galericulata.
Wuchs: Wasserpflanze, aufrecht, dichte Polster bildend, ausdauernd, mehrjährig, krautig, 10 bis 40 cm hoch, bei einer Wassertiefe von ca. 10 bis 30 cm anpflanzen.
Wuchshöhe: 10 - 40 cm.
Blatt: Sommergrün, eiförmig bis eiförmig-lanzettlich, kurz gestielt, am Ende zugespitzt, gekerbter Rand, sattgrün, Unterseite leicht rötlich und behaart, bis zu 4 cm lang.
Frucht: Klausenfrucht.
Blüte: Violettblau, unten weißlich, röhrig / rachenförmig, helmförmig, zweilippig, 1 bis 2 cm lang.
Blütezeit: Juni bis September.
Wurzeln: Kriechende und faserige Wurzel, kurze unterirdische Ausläufer bildend.
Boden: Frische bis feuchte, nahrhafte und durchlässige Untergründe.
Standort: Bevorzugt halbschattig.
Pflanzen pro m²: 11.
Eigenschaften: Das Scutellaria galericulata (Sumpf-Helmkraut) ist eine dekorative Pflanze, die sich bestens für den Wasserrand oder die Sumpfzone Ihres Teiches eignet. Das Sumpf-Helmkraut erweist sich insgesamt als wüchsig und robust. Den Namen 'Helmkraut' verdankt diese Sorte den wunderschönen Blüten, die rachenförmig sind und am Ende einen helmartigen Abschluss finden. Dadurch setzen Sie definitiv tolle Farbakzente in Ihre Teichlandschaft. Um bestens zur Geltung zu kommen, sollten Sie dieses Schmuckstück in kleinen Gruppen setzen, wobei ein Pflanzenabstand von 20 bis 40 cm eingehalten werden sollte. Tipp: Kombinieren Sie das Sumpf-Helmkraut mit der Sumpf-Schafgarbe und dem Blut-Weiderich - das Gesamtbild ist einfach unglaublich zierend!.
Detaillierte Beschreibung:

Das Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata) ist eine bezaubernde, mehrjährige Staude, die mit ihren zarten Blüten und dem dichten Wuchs vor allem an feuchten Standorten überzeugt. Als typische Wasser- und Uferpflanze schmückt sie Teichränder, Bachläufe und feuchte Wiesen mit einer lang anhaltenden Blüte von Juni bis September. Ihr botanischer Name Scutellaria leitet sich vom lateinischen Wort für Schüsselchen ab und verweist auf die charakteristische Blütenform, während der deutsche Name Helmkraut auf den helmartigen oberen Teil der Blütenlippe anspielt.

Portrait des Sumpf-Helmkrauts: Eine zarte Uferschönheit

Das Sumpf-Helmkraut präsentiert sich als eine ausdauernde, krautige Pflanze, die in ihrer natürlichen Umgebung dichte Polster bildet und so stabilisierend auf feuchte Böden wirkt. Es stammt aus den gemäßigten Zonen Europas, Asiens und Nordamerikas und hat sich als äußerst anpassungsfähig erwiesen. In der Gartenkultur wird es vor allem wegen seiner Robustheit und der langen Blühdauer geschätzt. Die Pflanze wächst aufrecht und entwickelt sich am besten,....

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Wuchsendhöhe: bis zu 60 cm
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Name
botanisch:
Mentha aquatica
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3,45 € *
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Informationen zur Prüfung von Bewertungen
17.03.2026

Perfekt für feuchte Standorte

Wir haben das Sumpf-Helmkraut an einen dauerhaft feuchteren Platz gesetzt, an dem andere Stauden Probleme hatten. Hier wächst es problemlos und fühlt sich sichtbar wohl.

09.03.2026

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Exzellenter Service, klare Pflanzanleitung und Info.

17.11.2025

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30.10.2025

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23.10.2025

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Pflanz- und Pflegetipps Scutellaria galericulata / Sumpf-Helmkraut

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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