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Gelbe Wiesenraute

Thalictrum flavum

Thalictrum flavum (Gelbe Wiesenraute) mit gelbgrünen, lockeren Blütenrispen und feinem, gefiedertem Laub am Stängel
Sommergrün
Grünweiß
Sonnig
Juni - August
70 - 110 cm
ab 4,75 €
Wuchs: Wasserpflanze, straff aufrecht, horstbildend, buschig, ausdauernd, krautig, 70 bis 110 cm hoch
Wuchshöhe: 70 - 110 cm
Blatt: Sommergrün, wechselständig angeordnet, verkehrt eiförmig bis lanzettlich, zugespitzt, doppelt bis dreifach gefiedert, kahl, gestielt, gekerbt, dunkelgrün
Frucht: Einsamige Nüsschen, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Grünweiß bis gelblich, in Rispen zusammen, duftend
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Langer Wurzelstock, bildet viele unterirdische Ausläufer
Boden: Frische bis feuchte, nährstoffarme und durchlässige Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 9
Eigenschaften:
Die Thalictrum flavum (Gelbe Wiesenraute) ist eine herrliche Staude, die sich perfekt für Wasserränder oder Gehölzränder eignet. Insgesamt erweist sich die Gelbe Wiesenraute als anspruchslos und...
frosthart. Mit ihren grünweißen bis gelblichen Blüten ragt sie in die Höhe und setzt farbenfrohe Akzente. Pro Quadratmeter finden dabei bis zu fünf Pflanzen Platz. Um bestens zur Geltung zu kommen, empfehlen wir die Gelbe Wiesenrauteeinzeln in kleinen Tuffs von ca. drei bis fünf Exemplaren in Ihre Teichlandschaft zu integrieren, wobei ein Pflanzenabstand von 40 bis 50 cm eingehalten werden sollte.
Wuchs: Wasserpflanze, straff aufrecht, horstbildend, buschig, ausdauernd, krautig, 70 bis 110 cm hoch
Wuchshöhe: 70 - 110 cm
Blatt: Sommergrün, wechselständig angeordnet, verkehrt eiförmig bis lanzettlich, zugespitzt, doppelt bis dreifach gefiedert, kahl, gestielt, gekerbt, dunkelgrün
Frucht: Einsamige Nüsschen, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Grünweiß bis gelblich, in Rispen zusammen, duftend
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Langer Wurzelstock, bildet viele unterirdische Ausläufer
Boden: Frische bis feuchte, nährstoffarme und durchlässige Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 9
Eigenschaften: Die Thalictrum flavum (Gelbe Wiesenraute) ist eine herrliche Staude, die sich perfekt für Wasserränder oder Gehölzränder eignet. Insgesamt erweist sich die Gelbe Wiesenraute als anspruchslos und frosthart. Mit ihren grünweißen bis gelblichen Blüten ragt sie in die Höhe und setzt farbenfrohe Akzente. Pro Quadratmeter finden dabei bis zu fünf Pflanzen Platz. Um bestens zur Geltung zu kommen, empfehlen wir die Gelbe Wiesenrauteeinzeln in kleinen Tuffs von ca. drei bis fünf Exemplaren in Ihre Teichlandschaft zu integrieren, wobei ein Pflanzenabstand von 40 bis 50 cm eingehalten werden sollte.

Die Gelbe Wiesenraute (Thalictrum flavum) ist eine elegante, ausdauernde Staude, die mit ihrem luftigen Habitus und den zarten Blütenständen eine besondere Leichtigkeit in den Garten bringt. Sie stammt aus Europa und Sibirien und fühlt sich an frischen bis feuchten Standorten besonders wohl. Mit einer Wuchshöhe von 70 bis 110 Zentimetern und einem straff aufrechten, horstbildenden Wuchs bildet sie über die Jahre buschige, krautige Bestände, die von Juni bis August mit grünweißen bis gelblichen, duftenden Blütenrispen erstrahlen. Ihre Anspruchslosigkeit und Frosthärte machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für viele Gartenbereiche.

Portrait der Gelben Wiesenraute

Die Gelbe Wiesenraute, botanisch Thalictrum flavum, ist eine Staude von beeindruckender Präsenz und zugleich zarter Anmutung. Sie gehört zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae) und besticht durch ihre vielschichtige Erscheinung. In der Gartenkultur wird sie wegen ihrer Robustheit und ihres malerischen Auftretens sehr geschätzt. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile Europas bis nach Sibirien, wo sie feuchte Lebensräume besiedelt.

Herkunft und Wuchs

Die Gelbe Wiesenraute ist in Europa und Sibirien heimisch, wo sie vor allem an Ufern von Gewässern, in Feuchtwiesen und an frischen Gehölzrändern gedeiht. Sie wächst straff aufrecht, horstbildend und buschig und erreicht eine stattliche Höhe von 70 bis 110 Zentimetern. Als ausdauernde, krautige Pflanze zieht sie im Herbst ein, um im Frühjahr aus ihrem langen Wurzelstock erneut auszutreiben. Dieser Wurzelstock bildet viele unterirdische Ausläufer, wodurch sich die Staude mit der Zeit zu ansehnlichen Beständen entwickeln kann, ohne jedoch lästig zu werden. Pro Quadratmeter finden etwa neun Pflanzen Platz, für eine lockere, natürliche Wirkung empfiehlt sich jedoch die Pflanzung in kleinen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren mit einem Abstand von 40 bis 50 Zentimetern.

Habitus und Charakter

Der Gesamthabitus der Thalictrum flavum ist von einer luftigen, fast schwebenden Qualität geprägt. Die Stängel sind kräftig genug, um die filigranen Blütenstände sicher zu tragen, und verleihen der Pflanze ihre straffe, aufrechte Form. Die buschige, horstige Wuchsweise sorgt für eine dichte Belaubung im unteren Bereich, während die Blütenrispen sich elegant darüber erheben. Diese Kombination aus Struktur und Leichtigkeit macht die Gelbe Wiesenraute zu einer vielseitigen Gestaltungsstaude, die sowohl als Solitär als auch in der Gruppe hervorragend wirkt. Sie ist anspruchslos und frosthart, was ihre Pflegeleichtigkeit unterstreicht.

Nach diesem umfassenden Portrait wenden wir uns den konkreten Standortansprüchen zu, die für ein gesundes Gedeihen der Staude entscheidend sind.

Standort und Boden

Die Wahl des richtigen Standorts ist für die Gelbe Wiesenraute von zentraler Bedeutung, da sie hier ihre volle Schönheit und Vitalität entfalten kann. Als typische Bewohnerin feuchter Lebensräume hat sie spezifische Vorlieben bezüglich Licht und Boden, die bei der Pflanzung berücksichtigt werden sollten. Ein optimaler Platz garantiert nicht nur üppiges Wachstum, sondern auch eine reiche und langanhaltende Blüte.

Der ideale Standort für Thalictrum flavum

Die Gelbe Wiesenraute bevorzugt einen sonnigen Standort, an dem sie über mehrere Stunden am Tag direktes Licht erhält. Volle Sonne fördert einen kompakten, standfesten Wuchs und eine intensive Blütenbildung. Sie verträgt jedoch auch einen licht halbschattigen Platz, etwa am Gehölzrand, solange die Bodenfeuchte stimmt. Wichtig ist, dass der Standort nicht zu heiß und trocken ausfällt, da die Pflanze dann schnell unter Trockenstress leidet und ihre Blätter welken können. Ideal sind daher Lagen in der Nähe von Gewässern oder in Senken, wo die Luftfeuchtigkeit etwas höher ist.

Bodenansprüche der Wiesenraute

Der Boden sollte für Thalictrum flavum frisch bis feucht, nährstoffreich und durchlässig sein. Ein hoher Humusanteil ist von Vorteil, da er Wasser speichern kann, ohne dass Staunässe entsteht. Schwere, verdichtete Lehmböden sollten daher mit Sand oder feinem Kies aufgelockert werden, um die notwendige Durchlässigkeit zu gewährleisten. Der pH-Wert kann im neutralen bis leicht sauren Bereich liegen. Nährstoffreiche Böden sind ideal, da ein Überangebot an Stickstoff zu mastigem, weichem Wuchs führen kann, der anfälliger für Umknicken ist. Ein frischer, gut drainierter Untergrund ist somit das A und O für eine gesunde Entwicklung.

Mit den richtigen Boden- und Lichtverhältnissen ausgestattet, offenbart die Gelbe Wiesenraute ihre ganze Pracht in Blüte und Blattwerk.

Blüte und Blattwerk der Thalictrum flavum

Die ästhetische Wirkung der Gelben Wiesenraute beruht auf dem harmonischen Zusammenspiel ihrer filigranen Blüten und des strukturreichen Laubes. Beide Elemente ergänzen sich perfekt und sorgen über einen langen Zeitraum für attraktive Gartenbilder. Während die Blüten im Sommer die Blicke auf sich ziehen, bietet das Blattwerk auch außerhalb der Blütezeit dekorative Aspekte.

Die filigranen Blüten

Die Blütezeit der Thalictrum flavum erstreckt sich von Juni bis August. In dieser Zeit bildet sie zahlreiche, locker verzweigte Rispen, die sich aus unzähligen kleinen Einzelblüten zusammensetzen. Diese Blüten sind grünweiß bis gelblich gefärbt und verströmen einen zarten, angenehmen Duft, der Insekten anlockt. Die Einzelblüten selbst sind unscheinbar, da sie keine Kronblätter besitzen; die farbige Wirkung geht von den Staubblättern aus, die wie ein feiner Schleier wirken. In der Rispe zusammengefasst entsteht so eine luftige, fast wolkenartige Erscheinung, die über dem Laub zu schweben scheint. Diese Blütenstände eignen sich hervorragend als Schnittblumen für die Vase, wo sie ihre Leichtigkeit auch ins Haus bringen.

Das dekorative Laub der Gelben Wiesenraute

Das Laub der Gelben Wiesenraute ist sommergrün und wird wechselständig an den Stängeln angeordnet. Die Blätter sind doppelt bis dreifach gefiedert und zeigen eine feine, fast farnartige Textur. Ihre Form ist verkehrt eiförmig bis lanzettlich und zugespitzt, der Blattrand ist gekerbt. Die Blattoberseite ist kahl und in einem satten Dunkelgrün gehalten, was einen schönen Kontrast zu den hellen Blüten bildet. Die Blätter sind gestielt und geben der gesamten Pflanze eine voluminöse, buschige Basis. Im Herbst verfärbt sich das Laub meist gelblich, bevor es einzieht. Die dekorative Blattstruktur macht Thalictrum flavum auch außerhalb der Blütezeit zu einer attraktiven Staude.

Diese vielseitigen optischen Qualitäten eröffnen zahlreiche Möglichkeiten für den Einsatz im Garten.

Verwendung im Garten

Die Gelbe Wiesenraute ist eine ausgesprochen vielseitige Staude, die sich in unterschiedlichste Gartenkonzepte integrieren lässt. Ihr natürlicher Charme und ihre Anpassungsfähigkeit machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für viele Gestaltungsideen. Ob am Wasser, im Staudenbeet oder als Schnittblume – Thalictrum flavum weiß zu überzeugen.

Am Wasser und in Feuchtwiesen

Die klassische Verwendung der Gelben Wiesenraute liegt in der Uferbepflanzung von Teichen und Bächen. Hier fühlt sie sich aufgrund der konstanten Bodenfeuchte besonders wohl und bildet mit ihren aufrechten Stängeln und luftigen Blüten einen malerischen Kontrast zur Wasserfläche. Auch in Feuchtwiesen oder an nicht zu trockenen Standorten am Gehölzrand gedeiht sie prächtig und bringt mit ihren Blütenrispen Höhe und Struktur in die Pflanzung. In solchen naturhaften Arrangements wirkt sie besonders authentisch und lockt mit ihrem Duft zahlreiche Insekten an.

In Rabatten und Gehölzsäumen

Auch in Rabatten und Gehölzsäumen auf frischen bis feuchten, humosen Böden in Sonne und Halbschatten findet die Wiesenraute Verwendung. Hier kann sie als Hintergrundpflanze oder in der mittleren Beetebene eingesetzt werden, wo ihre Höhe und transparente Blütenstruktur Tiefe und Leichtigkeit verleihen. In Kombination mit anderen Stauden, die ähnliche Standortansprüche haben, entstehen harmonische Bilder. Die Gelbe Wiesenraute eignet sich zudem hervorragend für naturhafte Wiesenpflanzungen, in denen sie mit Gräsern und Wildstauden um die Wette blüht.

Als Schnittblume und Bienenweide

Neben ihrer Gartenwirkung ist die Gelbe Wiesenraute auch eine dekorative Schnittblume für die Vase. Die langstieligen Blütenrispen halten sich gut in der Schnittblumenvase und bringen einen Hauch von Sommerfrische ins Haus. Zudem dient Thalictrum flavum als wertvolle Bienenweide, da ihre duftenden Blüten reichlich Pollen und Nektar bieten. Damit ist sie nicht nur ein optischer, sondern auch ein ökologischer Gewinn für jeden Garten.

Um die Wirkung der Gelben Wiesenraute noch zu steigern, lohnt sich die gezielte Kombination mit passenden Begleitpflanzen.

Pflanzpartner für die Gelbe Wiesenraute

Die richtigen Pflanzpartner können die Vorzüge der Gelben Wiesenraute unterstreichen und ein stimmiges Gesamtbild schaffen. Ideal sind Begleiter, die ähnliche Standortansprüche teilen und in Form, Farbe oder Textur einen kontrastreichen oder harmonischen Akzent setzen. So entstehen lebendige Pflanzengemeinschaften, die das ganze Gartenjahr über attraktiv sind.

Grasige Begleiter

Ein hervorragender Partner für Thalictrum flavum ist die Wald-Schmiele (Deschampsia cespitosa 'Goldschleier'). Diese Grasart bildet lockere, goldgelbe Blütenwolken, die zeitgleich mit den Blüten der Wiesenraute erscheinen und deren luftige Struktur perfekt ergänzen. Die feinen Halme und Blütenstände der Schmiele kontrastieren wunderbar mit den gefiederten Blättern und den aufrechten Rispen der Gelben Wiesenraute. Beide Pflanzen bevorzugen frische bis feuchte Böden in sonniger bis halbschattiger Lage und bilden so eine harmonische, naturnahe Pflanzung.

Blattstarke Partner

Für einen spannenden Kontrast in der Blatttextur eignet sich die Große Graublatt-Funkie (Hosta nigrescens 'Krossa Regal') ausgezeichnet. Diese Funkie besticht durch ihre großen, blaugrauen Blätter, die eine kräftige, architektonische Form haben. Neben der Gelben Wiesenraute gepflanzt, entsteht ein faszinierendes Spiel zwischen dem filigranen, farnartigen Laub der Wiesenraute und den massiven, herzförmigen Blättern der Funkie. Zudem bevorzugt auch Hosta nigrescens 'Krossa Regal' frische, humose Böden und kommt mit halbschattigen Lagen gut zurecht, was eine gemeinsame Pflanzung am Gehölzrand ermöglicht.

Neben der passenden Gesellschaft benötigt die Gelbe Wiesenraute auch eine angemessene Pflege, um dauerhaft gesund und schön zu bleiben.

Pflege und Überwinterung

Die Gelbe Wiesenraute gilt als pflegeleicht und robust, dennoch sind einige grundlegende Maßnahmen empfehlenswert, um ihre Vitalität und Blühfreude zu erhalten. Mit wenig Aufwand können Sie so lange Freude an dieser eleganten Staude haben. Die Pflege umfasst vor allem die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen sowie den richtigen Schnitt.

Gießen und Düngen

In der Hauptwachstumszeit von Frühjahr bis Herbst sollte der Boden stets frisch bis feucht gehalten werden. Besonders an sonnigen Standorten und in trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen wichtig, um Trockenstress zu vermeiden. Staunässe ist jedoch unbedingt zu verhindern. Gedüngt werden muss die Gelbe Wiesenraute nur sehr sparsam, da sie nährstoffarme Böden bevorzugt. Eine leichte Gabe von Kompost im Frühjahr reicht völlig aus. Ein Übermaß an Dünger, insbesondere Stickstoff, führt zu weichem, mastigem Wuchs, der die Standfestigkeit beeinträchtigen kann.

Schnitt und Vermehrung der Thalictrum flavum

Nach der Blüte können die verblühten Rispen zurückgeschnitten werden, um die Selbstaussaat zu kontrollieren. Vor allem bei den Wildarten sollte man ungewolltes Versamen durch einen rechtzeitigen Rückschnitt unterbinden. Ein Rückschnitt der gesamten Pflanze bis zum Boden erfolgt im Spätherbst, nachdem das Laub eingezogen ist. Thalictrum flavum wächst horstig und macht keine Ausläufer, kann sich aber moderat aussäen. Zur Vermehrung eignet sich die Teilung des Wurzelstocks im Frühjahr oder Herbst. Dabei werden die Horste vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Spaten in mehrere Stücke geteilt, die sofort wieder eingepflanzt werden.

Winterharte und robuste Staude

Die Gelbe Wiesenraute ist frosthart und benötigt in der Regel keinen speziellen Winterschutz. In sehr rauen Lagen oder bei späten Frösten im Frühjahr kann eine leichte Abdeckung mit Reisig sinnvoll sein, um die frischen Austriebe zu schützen. Ansonsten überwintert die Pflanze problemlos im Boden und treibt im nächsten Frühjahr zuverlässig wieder aus. Ihre Robustheit und Anspruchslosigkeit machen sie zu einer idealen Staude für den pflegeleichten Garten.

Abschließend lohnt ein Blick auf einige interessante Hintergründe und Besonderheiten dieser bemerkenswerten Pflanze.

Wissenswertes über Thalictrum flavum

Über die rein gärtnerischen Aspekte hinaus hat die Gelbe Wiesenraute auch einige botanische und kulturhistorische Facetten zu bieten. Diese Informationen runden das Bild dieser Staude ab und verleihen ihr eine zusätzliche Tiefe. Von der Herkunft ihres Namens bis zu ihren botanischen Merkmalen gibt es viel zu entdecken.

Herkunft des Namens und Botanik

Der Gattungsname Thalictrum leitet sich vom griechischen Wort für eine grüne Pflanze ab, während das Artepitheton flavum auf Lateinisch „gelb“ bedeutet und sich auf die Blütenfarbe bezieht. Der deutsche Name Wiesenraute verweist auf die Ähnlichkeit der gefiederten Blätter mit denen der Echten Raute (Ruta). Bei der Gattung Thalictrum erinnern die geteilten Blätter an die der Raute (Ruta); daraus leitet sich die deutsche und englische Namensgebung der Wiesenrauten ab. Die Früchte der Gelben Wiesenraute sind einsamige Nüsschen, die nicht zum Verzehr geeignet sind. Die Pflanze ist in allen Teilen leicht giftig, was bei der Gartenarbeit zu beachten ist, jedoch keine besondere Gefahr darstellt. Mit ihrer eleganten Erscheinung und ihrer reichen Geschichte ist die Gelbe Wiesenraute eine Staude von bleibendem Wert.

Name Deutsch: Gelbe Wiesenraute.
Name Botanisch: Thalictrum flavum.
Wuchs: Wasserpflanze, straff aufrecht, horstbildend, buschig, ausdauernd, krautig, 70 bis 110 cm hoch.
Wuchshöhe: 70 - 110 cm.
Blatt: Sommergrün, wechselständig angeordnet, verkehrt eiförmig bis lanzettlich, zugespitzt, doppelt bis dreifach gefiedert, kahl, gestielt, gekerbt, dunkelgrün.
Frucht: Einsamige Nüsschen, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Grünweiß bis gelblich, in Rispen zusammen, duftend.
Blütezeit: Juni bis August.
Wurzeln: Langer Wurzelstock, bildet viele unterirdische Ausläufer.
Boden: Frische bis feuchte, nährstoffarme und durchlässige Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 9.
Eigenschaften: Die Thalictrum flavum (Gelbe Wiesenraute) ist eine herrliche Staude, die sich perfekt für Wasserränder oder Gehölzränder eignet. Insgesamt erweist sich die Gelbe Wiesenraute als anspruchslos und frosthart. Mit ihren grünweißen bis gelblichen Blüten ragt sie in die Höhe und setzt farbenfrohe Akzente. Pro Quadratmeter finden dabei bis zu fünf Pflanzen Platz. Um bestens zur Geltung zu kommen, empfehlen wir die Gelbe Wiesenrauteeinzeln in kleinen Tuffs von ca. drei bis fünf Exemplaren in Ihre Teichlandschaft zu integrieren, wobei ein Pflanzenabstand von 40 bis 50 cm eingehalten werden sollte..
Detaillierte Beschreibung:

Die Gelbe Wiesenraute (Thalictrum flavum) ist eine elegante, ausdauernde Staude, die mit ihrem luftigen Habitus und den zarten Blütenständen eine besondere Leichtigkeit in den Garten bringt. Sie stammt aus Europa und Sibirien und fühlt sich an frischen bis feuchten Standorten besonders wohl. Mit einer Wuchshöhe von 70 bis 110 Zentimetern und einem straff aufrechten, horstbildenden Wuchs bildet sie über die Jahre buschige, krautige Bestände, die von Juni bis August mit grünweißen bis gelblichen, duftenden Blütenrispen erstrahlen. Ihre Anspruchslosigkeit und Frosthärte machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für viele Gartenbereiche.

Portrait der Gelben Wiesenraute

Die Gelbe Wiesenraute, botanisch Thalictrum flavum, ist eine Staude von beeindruckender Präsenz und zugleich zarter Anmutung. Sie gehört zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae) und besticht durch ihre vielschichtige Erscheinung. In der Gartenkultur wird sie wegen ihrer Robustheit und ihres malerischen Auftretens sehr geschätzt. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
70 - 110 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Grünweiß

Blütezeit
Juni - August

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28.02.2026

Leichtigkeit mit Höhe

Die Gelbe Wiesenraute bringt etwas ins Beet, das vielen Stauden fehlt: Transparenz. Die lockeren, gelben Blütenstände schweben förmlich über dem Laub und lassen Licht durch. Dadurch wirkt das Beet höher, ohne schwer zu werden – fast wie ein Schleier aus Farbe.

11.02.2026

Exzellenter Service

Top Service und klare Anleitung für die Gelbe Wiesenraute.

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Pflanz- und Pflegetipps Thalictrum flavum / Gelbe Wiesenraute

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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