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Japanische Iris / Japanische Sumpf-Schwertlilie

Iris kaempferi

Japanische Iris (Iris kaempferi) mit violetten Blütenblättern und gelb-weißen Zeichnungen, Nahaufnahme am Stiel
Japanische Iris (Iris kaempferi) mit violetter Blüte und langen, schmalen grünen Blättern im Beet.
Auf dem Bild ist nur ein Platzhalter mit dem Text „Baumschule NewGarden – Ihr Partner im Garten“ zu sehen; keine Iris kaempferi / Japanische Iris erkennbar.
Sommergrün
Violettschwarz
Sonnig-halbschattig
Juni - Juli
50 - 80 cm
ab 4,95 €
     
Wuchs: Wasserpflanze, aufrecht, horstig, buschig, ausdauernd, 50 bis 80 cm hoch und bis zu 15 cm unter der Wasseroberfläche
Wuchshöhe: 50 - 80 cm
Blatt: Sommergrün, grasartig, länglich, lineal, zugespitzt, ganzrandig, grün
Frucht: Kapselfrucht, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Violett, schwarz, Hänge- und Domblätter, tetraploide Form, groß, 5 bis 10 cm Durchmesser
Blütezeit: Juni bis Juli
Wurzeln: Rhizome
Boden: Feuchter, nährstoffreicher und gut durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 6
Eigenschaften:
Die Iris kaempferi (Japanische Iris / Japanische Sumpf-Schwertlilie) ist eine bekannte Wasserrandpflanze, die besonders durch ihre besonderen Blüten besticht. Von Juni bis Juli zeigen sich die...
tiefvioletten Schönheiten. Sie haben eine tetraploide Form und schmücken sich mit einem schwarzen Auge. Diese seltene Farbkombination zieht viel Aufmerksamkeit auf sich und wirkt besonders gut in Kombination mit helleren Blüten. Das grüne Blattwerk ist grasartig und zugespitzt. Die Iris kaempferi kann bis zu 15 cm unter der Wasseroberfläche eingesetzt werden, wobei sie nährstoffreiche, gut durchlässige und natürlich feuchte Böden bevorzugt. Besonders geeignet sind sonnige bis halbschattige Standorte. Dabei ist die Japanische Iris sehr pflegeleicht und normal winterhart. Pflanzen Sie diese Schönheit in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen und lassen Sie ihr Gewässer in neuem Glanz erstrahlen.
Wuchs: Wasserpflanze, aufrecht, horstig, buschig, ausdauernd, 50 bis 80 cm hoch und bis zu 15 cm unter der Wasseroberfläche
Wuchshöhe: 50 - 80 cm
Blatt: Sommergrün, grasartig, länglich, lineal, zugespitzt, ganzrandig, grün
Frucht: Kapselfrucht, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Violett, schwarz, Hänge- und Domblätter, tetraploide Form, groß, 5 bis 10 cm Durchmesser
Blütezeit: Juni bis Juli
Wurzeln: Rhizome
Boden: Feuchter, nährstoffreicher und gut durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 6
Eigenschaften: Die Iris kaempferi (Japanische Iris / Japanische Sumpf-Schwertlilie) ist eine bekannte Wasserrandpflanze, die besonders durch ihre besonderen Blüten besticht. Von Juni bis Juli zeigen sich die tiefvioletten Schönheiten. Sie haben eine tetraploide Form und schmücken sich mit einem schwarzen Auge. Diese seltene Farbkombination zieht viel Aufmerksamkeit auf sich und wirkt besonders gut in Kombination mit helleren Blüten. Das grüne Blattwerk ist grasartig und zugespitzt. Die Iris kaempferi kann bis zu 15 cm unter der Wasseroberfläche eingesetzt werden, wobei sie nährstoffreiche, gut durchlässige und natürlich feuchte Böden bevorzugt. Besonders geeignet sind sonnige bis halbschattige Standorte. Dabei ist die Japanische Iris sehr pflegeleicht und normal winterhart. Pflanzen Sie diese Schönheit in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen und lassen Sie ihr Gewässer in neuem Glanz erstrahlen.

Die Japanische Iris, botanisch Iris kaempferi genannt und auch als Japanische Sumpf-Schwertlilie bekannt, ist eine faszinierende Wasserrandpflanze, die mit ihrer außergewöhnlichen Blütenpracht jeden Garten bereichert. Als ausdauernde, horstig und buschig wachsende Staude erreicht sie eine beachtliche Höhe von 50 bis 80 Zentimetern und kann sogar bis zu 15 Zentimeter unter der Wasseroberfläche gepflanzt werden. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juni bis Juli, wobei sie tiefviolette, großartige Blüten mit einem markanten schwarzen Auge präsentiert. Diese tetraploide Form verleiht ihr eine besondere Robustheit und einen unverwechselbaren Charakter, der sie zu einer wertvollen Bereicherung für feuchte Gartenbereiche macht.

Portrait der Japanischen Iris – eine Wasserrand-Schönheit

Die Japanische Sumpf-Schwertlilie ist mehr als nur eine dekorative Pflanze; sie ist eine ökologisch wertvolle Staude, die speziell an feuchte Lebensräume angepasst ist. Ihr natürliches Vorkommen in Japan hat sie mit Vorlieben für nährstoffreiche, gut durchlässige und stets feuchte Böden ausgestattet, was sie perfekt für die Gestaltung von Teichrändern und Bachläufen prädestiniert. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf ihre Herkunft und ihre charakteristische Wuchsform, die sie so einzigartig macht.

Herkunft und Wuchsform der Iris kaempferi

Die Iris kaempferi stammt, wie ihr Name bereits verrät, ursprünglich aus Japan, wo sie in feuchten Wiesen, an Flussufern und in sumpfigen Gebieten heimisch ist. Diese Herkunft erklärt ihre ausgeprägte Vorliebe für nasse Standorte. Die Pflanze wächst aus kräftigen Rhizomen, die als unterirdische Speicherorgane dienen und ihr helfen, auch in wechselhaften Feuchtigkeitsbedingungen zu überdauern. Der Wuchs ist aufrecht, horstig und buschig, was bedeutet, dass sie dichte, kompakte Bestände bildet, die sich ideal für die Bepflanzung in kleinen Gruppen eignen. Mit einer empfohlenen Pflanzdichte von sechs Pflanzen pro Quadratmeter lässt sich ein üppiger, natürlicher Effekt erzielen, der den Charakter eines japanischen Gartens unterstreicht. Die Rhizome breiten sich langsam aus, sodass die Staude über Jahre hinweg zuverlässig am selben Platz gedeiht, ohne invasiv zu werden.

Wuchshöhe und Habitus

Die Japanische Iris erreicht eine stattliche Wuchshöhe von 50 bis 80 Zentimetern, wobei sie unter optimalen Bedingungen sogar die obere Grenze dieses Bereichs überschreiten kann. Dieser aufrechte, straffe Wuchs verleiht ihr eine elegante Silhouette, die besonders in Kombination mit niedrigeren Begleitpflanzen zur Geltung kommt. Ein besonderes Merkmal ist ihre Fähigkeit, auch in flachem Wasser zu gedeihen; sie kann bis zu 15 Zentimeter unter der Wasseroberfläche gepflanzt werden, was sie zu einer echten Wasserpflanze macht. Dieser amphibische Charakter ermöglicht vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten, etwa am Rand eines Gartenteichs oder in einer feuchten Senke. Der horstige, buschige Habitus sorgt dafür, dass die Pflanze auch außerhalb der Blütezeit durch ihr dichtes, grünes Laubwerk attraktiv bleibt und so ganzjährig Struktur in die Pflanzung bringt.

Ideale Standortbedingungen für feuchtigkeit-liebende Stauden

Um die volle Pracht der Japanischen Sumpf-Schwertlilie zu entfalten, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Diese Staude hat spezifische Anforderungen an Licht, Feuchtigkeit und Bodenbeschaffenheit, die, wenn erfüllt, zu einer üppigen Blüte und gesunden Entwicklung führen. Im Folgenden werden die optimalen Bedingungen im Detail erläutert, damit Sie Ihrer Iris kaempferi den perfekten Platz im Garten bieten können.

Licht und Exposition

Die Japanische Iris bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort, wobei sie in voller Sonne die reichste Blütenbildung zeigt. In halbschattigen Lagen, etwa am Gehölzrand oder unter lichten Bäumen, gedeiht sie ebenfalls gut, allerdings kann die Blüte hier etwas weniger üppig ausfallen. Wichtig ist, dass der Standort mindestens vier bis sechs Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält, um die Energie für die Bildung der großen, farbintensiven Blüten zu liefern. Eine Exposition nach Osten oder Westen ist ideal, da sie hier die milde Morgen- oder Abendsonne genießen kann, ohne der intensiven Mittagshitze ausgesetzt zu sein. In Regionen mit sehr heißen Sommern profitiert sie sogar von einem leichten Schatten am Nachmittag, der ein vorzeitiges Verwelken der Blüten verhindert.

Bodenansprüche der Japanischen Sumpf-Schwertlilie

Der Boden sollte für die Iris kaempferi stets feucht, nährstoffreich und gut durchlässig sein. Sie liebt einen feucht-frischen bis nassen Standort, idealerweise in der Nähe von Gewässern wie Teichen oder Bachläufen, wo der Boden natürlicherweise hohe Feuchtigkeit speichert. Während der Wachstumsphase, also vom Frühjahr bis zum Herbst, benötigt sie reichlich Feuchtigkeit; Staunässe sollte jedoch vermieden werden, da dies zu Wurzelfäule führen kann. Ein gut durchlässiger Untergrund, etwa ein sandig-lehmiger Boden, der Wasser gut hält, aber überschüssige Nässe abführt, ist perfekt. Im Herbst und Winter hingegen darf der Standort trockener stehen, um die Rhizome vor Fäulnis zu schützen. Der pH-Wert des Bodens kann neutral bis leicht sauer sein; die Japanische Iris ist hier nicht besonders anspruchsvoll, solange die Feuchtigkeitsversorgung stimmt.

Blütenpracht und Laub der Iris kaempferi

Die Japanische Iris besticht nicht nur durch ihre außergewöhnliche Blütenfarbe, sondern auch durch ihr elegantes Laubwerk, das ihr ganzjährig Attraktivität verleiht. Die Kombination aus tiefvioletten Blüten mit schwarzem Auge und dem grasartigen, grünen Blatt schafft einen faszinierenden Kontrast, der jeden Betrachter in den Bann zieht. Im Folgenden werden die Details dieser beiden herausragenden Merkmale genauer beleuchtet.

Die besonderen Blüten

Die Blüten der Iris kaempferi sind wahrhaft spektakulär: Sie erreichen einen Durchmesser von 5 bis 10 Zentimetern und zeigen sich in einer intensiven violetten Farbe, die durch ein markantes schwarzes Auge in der Mitte akzentuiert wird. Diese seltene Farbkombination verleiht der Blüte eine fast mystische Anmutung. Die Blütenform ist charakteristisch für Schwertlilien: Sie besitzen Hänge- und Domblätter, wobei die hängenden Blätter oft breiter und auffälliger gefärbt sind, während die domförmigen aufrecht stehen. Die tetraploide Form, also eine Verdopplung des Chromosomensatzes, sorgt für besonders große und robuste Blüten, die länger halten und widerstandsfähiger gegen Witterungseinflüsse sind. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis Juli, in milden Regionen manchmal auch bis in den August hinein. Ein leichter Duft ist bei dieser Art nicht typisch, dafür entschädigt die visuelle Pracht umso mehr.

Das grasartige Blattwerk

Das Laub der Japanischen Sumpf-Schwertlilie ist sommergrün, grasartig, länglich, lineal und zugespitzt, mit einem ganzrandigen, glatten Rand. Die Blätter stehen aufrecht und bilden dichte Horste, die auch außerhalb der Blütezeit eine strukturgebende Wirkung im Beet entfalten. Ihre grüne Farbe ist frisch und lebendig, was einen schönen Hintergrund für die dunklen Blüten bildet und zugleich helle Begleitpflanzen zur Geltung bringt. Im Herbst verfärbt sich das Laub oft in gelbliche bis bräunliche Töne, bevor es einzieht, was einen natürlichen, jahreszeitlichen Rhythmus markiert. Die Blattstruktur ist zart, aber dennoch stabil, sodass sie Wind und Regen gut standhält. Dieses grasartige Blattwerk unterstreicht den natürlichen, wilden Charakter der Pflanze und macht sie zu einer idealen Besetzung für naturnahe Gärten.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten im Garten

Die Japanische Iris ist eine äußerst vielseitige Staude, die sich in verschiedenen Gartenbereichen hervorragend einsetzen lässt. Aufgrund ihrer Vorliebe für Feuchtigkeit eignet sie sich besonders für Gewässerränder, aber auch in anderen feuchten Gartenpartien kann sie ihre volle Schönheit entfalten. Im Folgenden werden drei konkrete Verwendungsbereiche vorgestellt, die das Potenzial dieser Pflanze optimal ausschöpfen.

Am Teichrand und in flachem Wasser

Die klassische Verwendung der Iris kaempferi ist am Teichrand oder in flachem Wasser, wo sie bis zu 15 Zentimeter tief gepflanzt werden kann. Hier kommt ihre natürliche Anpassung an feuchte Lebensräume voll zur Geltung. Sie eignet sich perfekt für die Bepflanzung der Flachwasserzone eines Gartenteichs, wo sie mit ihren Rhizomen im nassen Boden verankert ist und ihre eleganten Blüten über die Wasseroberfläche erhebt. Gaißmayer erwähnt, dass die Japan-Iris im Garten am besten mit den Füßen im Teich steht, was ihre Vorliebe für nasse Füße unterstreicht. Diese Position schützt die Wurzeln vor Austrocknung und sorgt für eine konstante Feuchtigkeitsversorgung. Zudem trägt sie zur natürlichen Filterung des Teichwassers bei und bietet Lebensraum für Insekten und Amphibien. Für eine harmonische Wirkung sollten Sie sie in kleinen Tuffs von drei bis fünf Pflanzen setzen, um einen üppigen, natürlichen Look zu erzielen.

Im naturnahen Garten

Für naturnahe Gärten ist die Japanische Sumpf-Schwertlilie eine perfekte Wahl, da sie sich ideal in ökologisch wertvolle Pflanzungen integrieren lässt. Sie gedeiht prächtig in der Nachbarschaft von Bachläufen und Gartenteichen, wo sie mit anderen Sumpf- und Wasserpflanzen eine lebendige, artenreiche Gemeinschaft bildet. Ihr wilder, ungezügelter Wuchs passt hervorragend zu Stauden, die ebenfalls feuchte Standorte bevorzugen, und trägt dazu bei, einen lebendigen, dynamischen Gartencharakter zu schaffen. In solchen Settings kann sie auch in feuchten Wiesen oder Senken gepflanzt werden, wo sie mit ihren hohen Blütenständen als Blickfang dient. Durch ihre Herkunft aus Japan bringt sie zudem einen Hauch von fernöstlicher Ästhetik in den Garten, was sie besonders für asiatisch inspirierte Gartengestaltungen interessant macht.

Die Japanische Iris als Gestaltungselement

Neben ihrer ökologischen Funktion ist die Iris kaempferi auch ein wertvolles Gestaltungselement, das durch ihre außergewöhnliche Blütenfarbe und -form Akzente setzt. Sie eignet sich hervorragend für die Bepflanzung von Rabatten oder Beeten in feuchten Gartenbereichen, wo sie als Solitär oder in Gruppen gepflanzt werden kann. Ihre tiefvioletten Blüten mit schwarzem Auge wirken besonders effektvoll vor einem Hintergrund aus hellgrünen Blättern oder in Kombination mit pastellfarbenen Blüten, die einen sanften Kontrast bilden. Da sie nicht als Schnittblume geeignet ist – die Blüten sind zu empfindlich und halten in der Vase nicht lange –, sollte sie im Garten verbleiben, wo sie ihre volle Wirkung entfalten kann. Als Kübelpflanze ist sie nur bedingt geeignet, da sie einen stets feuchten Boden benötigt, der in Gefäßen schwer konstant zu halten ist; besser ist die Freilandpflanzung in feuchten Senken oder speziellen Wasserkübeln.

Harmonische Pflanzpartner für die Japanische Iris

Die richtige Begleitpflanzung kann die Schönheit der Iris kaempferi noch unterstreichen und ein harmonisches Gesamtbild schaffen. Durch die Wahl von Pflanzen, die ähnliche Standortansprüche haben, aber in Farbe, Form oder Wuchshöhe kontrastieren, lassen sich spannende Gartenbilder komponieren. Im Folgenden werden einige bewährte Pflanzpartner vorgestellt, die sich besonders gut mit der Japanischen Sumpf-Schwertlilie vertragen.

Klassische Begleiter am Wasser

Zu den klassischen Begleitern der Iris kaempferi am Wasser zählen andere Sumpf- und Wasserpflanzen, die ähnliche Feuchtigkeitsbedürfnisse haben. Baumschule Horstmann nennt als passende Sumpfpflanzen in Kombination mit der Japanischen Sumpf-Iris etwa Pfeilkräuter (Sagittaria) und Rohrkolben (Typha). Das Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia) mit seinen pfeilförmigen Blättern und weißen Blüten bildet einen schönen Kontrast zum grasartigen Laub der Iris, während der Rohrkolben (Typha latifolia) mit seinen charakteristischen braunen Kolben für vertikale Akzente sorgt. Auch die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) mit ihren leuchtend gelben Blüten im Frühjahr oder die Schwanenblume (Butomus umbellatus) mit rosa Dolden sind ausgezeichnete Partner. Diese Kombinationen schaffen nicht nur ein ästhetisch ansprechendes Bild, sondern fördern auch die Biodiversität, indem sie verschiedenen Tierarten Lebensraum bieten.

Farbliche Kontraste mit der Iris kaempferi

Um die tiefviolette Blütenfarbe der Japanischen Iris optimal zur Geltung zu bringen, eignen sich Pflanzen mit hellen oder komplementären Blütenfarben. Die Prachtspiere (Astilbe) in Rosa oder Weiß, etwa die Sorte 'Weiße Gloria' (Astilbe arendsii 'Weiße Gloria'), bildet einen zarten Kontrast und teilt die Vorliebe für feuchte Böden. Die Sumpfvergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) mit ihren himmelblauen Blüten schafft eine harmonische Farbpalette, die an natürliche Gewässerränder erinnert. Für einen kräftigeren Akzent kann die Indianernessel (Monarda didyma) in Rot oder Pink gepflanzt werden, die ebenfalls feuchte Standorte bevorzugt und mit ihren quirligen Blütenständen für Lebendigkeit sorgt. Gräser wie das Pfeifengras (Molinia caerulea) oder die Segge (Carex) ergänzen das grasartige Laub der Iris und bringen Bewegung in die Pflanzung. Diese Kombinationen betonen die Einzigartigkeit der Iris kaempferi und schaffen ein rundes, ausgewogenes Gartenbild.

Pflegehinweise für eine gesunde Entwicklung

Die Japanische Iris ist eine pflegeleichte Staude, die bei richtiger Behandlung viele Jahre Freude bereitet. Dennoch gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten, um sicherzustellen, dass sie optimal gedeiht und ihre volle Blütenpracht entfaltet. Im Folgenden werden die zentralen Pflegemaßnahmen im Detail erläutert.

Gießen und Düngen

Da die Iris kaempferi einen feucht-frischen bis nassen Standort bevorzugt, ist eine regelmäßige Wasserversorgung entscheidend. Während der Wachstumsphase, also von April bis September, sollte der Boden stets feucht gehalten werden; an trockenen Tagen kann sogar tägliches Gießen notwendig sein, insbesondere wenn die Pflanze nicht direkt am Wasser steht. Vermeiden Sie jedoch Staunässe, da dies die Rhizome faulen lassen kann. Im Herbst und Winter darf der Standort trockener stehen, um die Pflanze auf die Ruhephase vorzubereiten. Gedüngt wird im Frühjahr mit einem ausgewogenen Langzeitdünger oder Kompost, der in den Boden eingearbeitet wird. Eine zweite, leichtere Düngergabe nach der Blüte kann die Bildung neuer Rhizome fördern. Übermäßiges Düngen sollte vermieden werden, da es zu weichem, anfälligem Wachstum führen kann; die Japanische Iris kommt mit mäßiger Nährstoffversorgung bestens zurecht.

Schnitt und Vermehrung der Iris kaempferi

Nach der Blüte sollten die verblühten Stängel bodennah abgeschnitten werden, um die Pflanze zu entlasten und die Bildung von Samen zu verhindern, die Energie kostet. Das Laub bleibt bis zum Herbst stehen und wird erst im Spätherbst oder frühen Frühjahr zurückgeschnitten, sobald es vollständig eingezogen ist. Dies schützt die Rhizome im Winter und bietet Insekten Unterschlupf. Die Vermehrung der Japanischen Iris erfolgt am einfachsten durch Teilung der Rhizome, die im Frühjahr oder nach der Blüte im Spätsommer vorgenommen werden kann. Großblütige Sorten von Iris ensata, zu denen auch Iris kaempferi zählt, werden nur durch Teilung vermehrt, da sie aus Samen nicht sortenecht nachkommen. Graben Sie dazu den Horst aus, teilen Sie die Rhizome mit einem scharfen Messer in Stücke mit mindestens einem Blattschopf und pflanzen Sie diese sofort wieder ein. Diese Methode verjüngt die Pflanze und sorgt für eine üppigere Blüte in den Folgejahren.

Überwinterung

Die Japanische Sumpf-Schwertlilie ist normal winterhart und übersteht Frosttemperaturen bis etwa -20 °C problemlos, sofern der Standort nicht zu nass ist. In sehr kalten Regionen oder bei längeren Frostperioden ohne Schneedecke kann eine leichte Abdeckung mit Laub oder Reisig sinnvoll sein, um die Rhizome vor extremen Temperaturschwankungen zu schützen. Wichtig ist, dass der Boden im Winter nicht staunass ist, da gefrorene Nässe zu Schäden führen kann. Falls die Pflanze in einem Kübel steht, sollte dieser frostfest sein oder an einen geschützten Ort gestellt werden. Im Frühjahr, sobald die neuen Triebe erscheinen, kann die Abdeckung entfernt werden. Die Iris kaempferi treibt dann zuverlässig wieder aus und bereitet sich auf die nächste Blüte vor.

Wissenswertes über die Japanische Sumpf-Schwertlilie

Abseits ihrer gärtnerischen Qualitäten birgt die Iris kaempferi auch interessante historische und botanische Details, die ihre Faszination noch steigern. Von ihrer Namensgeschichte bis hin zu besonderen Sorten gibt es viel zu entdecken, was diese Staude zu einem besonderen Schatz im Garten macht.

Namensgeschichte und Sortenvielfalt

Die Japanische Iris wird oft unter dem botanischen Namen Iris ensata (kaempferi) geführt, wobei Iris ensata der aktuellere Name ist und Iris kaempferi als älterer, aber noch gebräuchlicher Name betrachtet wird. Diese Verknüpfung zeigt sich in vielen Katalogen, wo Sorten unter der Bezeichnung Iris ensata (kaempferi) aufgeführt sind. Im Katalog von Stauden Stade sind eigene Züchtungen unter diesem Namen mit Jahresangaben dokumentiert, darunter etwa 'Moorgeist' (1987), 'Lilofee' (1989), 'Moorballett' (1991) und 'Blaurand' (1998). Diese Sortenvielfalt belegt die lange Züchtungstradition und die Beliebtheit der Pflanze. Der deutsche Name „Sumpf-Schwertlilie“ verweist auf ihren bevorzugten Lebensraum und die schwertförmigen Blätter, während „Japanische“ ihre Herkunft betont. Giftig ist die Pflanze nicht; die Kapselfrüchte sind nicht zum Verzehr geeignet, aber auch nicht toxisch, was sie familienfreundlich macht. Diese Hintergründe machen die Iris kaempferi zu einer Staude mit reicher Geschichte und großer gärtnerischer Bedeutung.

Name Deutsch: Japanische Iris / Japanische Sumpf-Schwertlilie.
Name Botanisch: Iris kaempferi.
Wuchs: Wasserpflanze, aufrecht, horstig, buschig, ausdauernd, 50 bis 80 cm hoch und bis zu 15 cm unter der Wasseroberfläche.
Wuchshöhe: 50 - 80 cm.
Blatt: Sommergrün, grasartig, länglich, lineal, zugespitzt, ganzrandig, grün.
Frucht: Kapselfrucht, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Violett, schwarz, Hänge- und Domblätter, tetraploide Form, groß, 5 bis 10 cm Durchmesser.
Blütezeit: Juni bis Juli.
Wurzeln: Rhizome.
Boden: Feuchter, nährstoffreicher und gut durchlässiger Untergrund.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 6.
Eigenschaften: Die Iris kaempferi (Japanische Iris / Japanische Sumpf-Schwertlilie) ist eine bekannte Wasserrandpflanze, die besonders durch ihre besonderen Blüten besticht. Von Juni bis Juli zeigen sich die tiefvioletten Schönheiten. Sie haben eine tetraploide Form und schmücken sich mit einem schwarzen Auge. Diese seltene Farbkombination zieht viel Aufmerksamkeit auf sich und wirkt besonders gut in Kombination mit helleren Blüten. Das grüne Blattwerk ist grasartig und zugespitzt. Die Iris kaempferi kann bis zu 15 cm unter der Wasseroberfläche eingesetzt werden, wobei sie nährstoffreiche, gut durchlässige und natürlich feuchte Böden bevorzugt. Besonders geeignet sind sonnige bis halbschattige Standorte. Dabei ist die Japanische Iris sehr pflegeleicht und normal winterhart. Pflanzen Sie diese Schönheit in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen und lassen Sie ihr Gewässer in neuem Glanz erstrahlen..
Detaillierte Beschreibung:

Die Japanische Iris, botanisch Iris kaempferi genannt und auch als Japanische Sumpf-Schwertlilie bekannt, ist eine faszinierende Wasserrandpflanze, die mit ihrer außergewöhnlichen Blütenpracht jeden Garten bereichert. Als ausdauernde, horstig und buschig wachsende Staude erreicht sie eine beachtliche Höhe von 50 bis 80 Zentimetern und kann sogar bis zu 15 Zentimeter unter der Wasseroberfläche gepflanzt werden. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juni bis Juli, wobei sie tiefviolette, großartige Blüten mit einem markanten schwarzen Auge präsentiert. Diese tetraploide Form verleiht ihr eine besondere Robustheit und einen unverwechselbaren Charakter, der sie zu einer wertvollen Bereicherung für feuchte Gartenbereiche macht.

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
50 - 80 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Violettschwarz

Blütezeit
Juni - Juli

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"Japanische Iris / Japanische Sumpf-Schwertlilie / Iris kaempferi"
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13.04.2026

Qualität und service haben uns überzeugt.

Mit dem großen Sortiment an Wasserpflanzen konnten wir unseren Gartenteich wieder richtig aufwerten. Die Sumpf-Schwertlilie entwickeln sich besonders gut. Als nächstes wird das Staudenbeet überarbeitet und wir haben die Stauden auch schon bei NewGarden bestellt. Wir sind mit der Qualität und dem Service super zufrieden.

09.04.2026

Gute Qualität mit kleinem Manko

Gut verpackt angekommen, Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Die Japanische Iris / Japanische Sumpf-Schwertlilie / Iris kaempferi wirkt vital und zeigt eine kompakte Wuchsform, einzig die Lieferung dauerte etwas länger als angekündigt.

09.06.2025

Alles bestens

Die Iris kaempferi ist der Star meines Teichbeets! Die großen, flachen Blüten in Violett und Blau mit feinen Zeichnungen wirken fast exotisch – ein absoluter Blickfang.

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Pflanz- und Pflegetipps Iris kaempferi / Japanische Iris / Japanische Sumpf-Schwertlilie

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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