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Moosfarn / Mooskraut

Selaginella helvetica

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Selaginella helvetica (Moosfarn, Mooskraut) als grüner, dichter Bodendecker im Pflanzgefäß mit feinen, verzweigten Trieben
Immergrün
keine Blüte
Halbschattig-schattig
keine Blüte
bis zu 10 cm
ab 6,50 €
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Wuchs: Farne, bodendeckend, buschig, krautig, polsterbildend, horstartig, bis zu 10 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 10 cm
Blatt: Immergrün, eifömig, gefiedert, runde Spitze, ganzrandig, moosähnlich, dunkelgrün, im Herbst rotbraun
Frucht: Nicht vorhanden
Blüte: Nicht vorhanden
Blütezeit: Nicht vohanden
Wurzeln: Kriechende Rhizome
Boden: Frische, gut durchlässige und kalkarme Untergründe
Standort: Halbschattig bis schattig
Pflanzen pro m²: 10
Eigenschaften:
Das Selaginella helvetica (Moosfarn / Mooskraut) überzeugt mit seiner schönen Farbgebung, die jedem Garten Frische verleiht. Mit seinem moosähnlichen Wuchs schmiegt es sich regelrecht an den...
Untergrund und erschafft grün leuchtende, polsterartige Wiesen. Das Selaginella helvetica bildet keine Blüten aus, macht dies aber mit der Schönheit seines Blattwerkes wieder wett. Dieses ist dicht an den wachsenden Sprossen angeordnet, gefiedert und eiförmig. Mit seinem Aussehen verleiht es dem Garten eine mystische oder märchenhafte Atmosphäre. Zum Herbst hin vollzieht das Blattwerk einen wundervollen Farbwechsel und wandelt sich von dem frischen Grün in ein herbstliches Rotbraun. Besonders geeignet ist das Mooskraut für Steingärten, Terrassen, Moosgärten oder auch für Wasserränder. Es bevorzugt frische, gut durchlässige und kalkarme Böden und halbschattige bis schattige Standorte. Das Selaginella helvetica ist nicht vollkommen winterhart und benötigt daher einen Frostschutz. Ebenso schutzbedürftig ist es bei zu hoher Sonneneinstrahlung. Daher ist diese dekorative Pflanze ideal geeignet, um dunklen Stellen im Garten Frische und eine besondere Atmosphäre zu verleihen.
Wuchs: Farne, bodendeckend, buschig, krautig, polsterbildend, horstartig, bis zu 10 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 10 cm
Blatt: Immergrün, eifömig, gefiedert, runde Spitze, ganzrandig, moosähnlich, dunkelgrün, im Herbst rotbraun
Frucht: Nicht vorhanden
Blüte: Nicht vorhanden
Blütezeit: Nicht vohanden
Wurzeln: Kriechende Rhizome
Boden: Frische, gut durchlässige und kalkarme Untergründe
Standort: Halbschattig bis schattig
Pflanzen pro m²: 10
Eigenschaften: Das Selaginella helvetica (Moosfarn / Mooskraut) überzeugt mit seiner schönen Farbgebung, die jedem Garten Frische verleiht. Mit seinem moosähnlichen Wuchs schmiegt es sich regelrecht an den Untergrund und erschafft grün leuchtende, polsterartige Wiesen. Das Selaginella helvetica bildet keine Blüten aus, macht dies aber mit der Schönheit seines Blattwerkes wieder wett. Dieses ist dicht an den wachsenden Sprossen angeordnet, gefiedert und eiförmig. Mit seinem Aussehen verleiht es dem Garten eine mystische oder märchenhafte Atmosphäre. Zum Herbst hin vollzieht das Blattwerk einen wundervollen Farbwechsel und wandelt sich von dem frischen Grün in ein herbstliches Rotbraun. Besonders geeignet ist das Mooskraut für Steingärten, Terrassen, Moosgärten oder auch für Wasserränder. Es bevorzugt frische, gut durchlässige und kalkarme Böden und halbschattige bis schattige Standorte. Das Selaginella helvetica ist nicht vollkommen winterhart und benötigt daher einen Frostschutz. Ebenso schutzbedürftig ist es bei zu hoher Sonneneinstrahlung. Daher ist diese dekorative Pflanze ideal geeignet, um dunklen Stellen im Garten Frische und eine besondere Atmosphäre zu verleihen.

Der Moosfarn, botanisch Selaginella helvetica genannt und auch als Mooskraut bekannt, ist eine faszinierende Staude, die mit ihrem moosähnlichen, polsterbildenden Wuchs und dem immergrünen, gefiederten Laub bezaubert. Sie stammt aus Europa und bildet keine Blüten aus, überzeugt dafür aber mit einer spektakulären Herbstfärbung, die von frischem Grün in ein warmes Rotbraun wechselt. Diese dekorative Pflanze bevorzugt halbschattige bis schattige Standorte auf frischen, gut durchlässigen und kalkarmen Böden und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 10 Zentimetern. Mit ihren kriechenden Rhizomen breitet sie sich langsam aus und eignet sich hervorragend als Bodendecker für spezielle Gartenbereiche wie Steingärten, Terrassen oder Wasserränder.

Portrait des Moosfarns Selaginella helvetica

Der Moosfarn, mit seinem botanischen Namen Selaginella helvetica, ist eine außergewöhnliche Pflanze, die durch ihre einzigartige Textur und Anpassungsfähigkeit besticht. Obwohl sie keine Blüten hervorbringt, fasziniert sie mit ihrem dichten, moosartigen Laub und der Fähigkeit, auch an schwierigen Standorten zu gedeihen. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf ihre Herkunft und ihre charakteristische Wuchsform.

Herkunft und Wuchsform

Der Moosfarn Selaginella helvetica hat seine natürliche Heimat in Europa, wobei er besonders in der Schweiz vorkommt. Stauden Stade bezeichnet Selaginella helvetica als „einzige bei uns überwinternde Art aus der Schweiz“, was seine besondere Stellung unter den Moosfarnen unterstreicht. Die Pflanze wächst bodendeckend und bildet durch ihre kriechenden Rhizome dichte, polsterartige Teppiche. Dieser Wuchs ist krautig und horstartig, sodass sich die einzelnen Triebe buschig verzweigen und einen kompakten Eindruck vermitteln. Die feinen, gefiederten Blättchen schmiegen sich eng an die Sprosse und verleihen dem Mooskraut sein charakteristisch weiches, moosiges Aussehen, das an urwüchsige Waldböden erinnert.

Habitus und Höhe

Der Habitus von Selaginella helvetica ist ausgesprochen niedrig und flachwachsend, was ihn ideal für die Gestaltung von Vordergründen oder als Unterpflanzung macht. Mit einer maximalen Wuchshöhe von bis zu 10 Zentimetern bleibt das Mooskraut sehr kompakt und bildet dichte, grüne Matten. Der Wuchs ist gleichmäßig und breitet sich langsam über die kriechenden Rhizome aus, ohne invasiv zu werden. Für eine geschlossene Fläche können etwa 10 Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt werden. Diese Polster sind nicht nur dekorativ, sondern schützen auch den Boden vor Erosion und Unkrautbewuchs, was den Moosfarn zu einem praktischen wie ästhetischen Gartenbewohner macht.

Nachdem wir das Erscheinungsbild des Moosfarns kennengelernt haben, ist es wichtig zu wissen, welche Standortbedingungen dieser besonderen Staude ein optimales Gedeihen ermöglichen.

Der ideale Standort für Mooskraut

Für ein gesundes Wachstum und eine prächtige Entwicklung benötigt der Moosfarn spezifische Standortbedingungen, die seinem natürlichen Lebensraum entsprechen. Ein falsch gewählter Platz kann zu Wachstumsstörungen oder sogar zum Absterben der Pflanze führen. Daher ist es entscheidend, Lichtverhältnisse und Bodenbeschaffenheit genau zu beachten.

Licht und Exposition

Selaginella helvetica bevorzugt eindeutig halbschattige bis schattige Standorte. Volle Sonne verträgt das Mooskraut nicht gut, da seine zarten Blätter bei zu intensiver Sonneneinstrahlung schnell verbrennen oder austrocknen können. Ideal sind daher Plätze unter Gehölzen, an Nordseiten von Gebäuden oder in lichtdurchfluteten, aber nicht direkt sonnigen Bereichen des Gartens. Der Halbschatten bietet genug Helligkeit für die Photosynthese, ohne die Pflanze zu stressen. In schattigen Lagen, etwa in Waldgärten oder an feuchten Mauern, fühlt sich der Moosfarn besonders wohl und entwickelt sein saftiges Grün optimal. Diese Exposition schützt ihn auch vor starken Winden, die das feine Laub schädigen könnten.

Bodenansprüche des Selaginella helvetica

Der Boden für den Moosfarn sollte frisch, gut durchlässig und kalkarm sein. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da die kriechenden Rhizome sonst faulen könnten. Ein humoser, lockerer Untergrund, der Feuchtigkeit speichert, ohne zu vernässen, ist ideal. Der pH-Wert sollte im leicht sauren bis neutralen Bereich liegen; kalkhaltige Böden sind weniger geeignet und können zu Wachstumshemmungen führen. Um die Durchlässigkeit zu verbessern, kann bei schweren Böden etwas Sand oder feiner Kies eingearbeitet werden. Diese Bodenbeschaffenheit imitiert die natürlichen Standorte des Mooskrauts in feuchten Wäldern oder an schattigen Hängen und gewährleistet eine gesunde Entwicklung der Pflanze.

Neben dem Standort sind auch die visuellen Eigenschaften des Moosfarns von großer Bedeutung, insbesondere sein Blattwerk, das ganzjährig für Struktur sorgt.

Blattwerk und Farbspiel des Moosfarns

Obwohl Selaginella helvetica keine Blüten bildet, besticht sie durch ihr außergewöhnliches Laub, das im Jahresverlauf einen faszinierenden Farbwechsel durchläuft. Die Textur und Farbe der Blätter verleihen dem Garten eine mystische Atmosphäre und machen den Moosfarn zu einer vielseitigen Gestaltungspflanze. Im Folgenden betrachten wir die Details des immergrünen Laubs und die spektakuläre Herbstfärbung.

Immergrünes Laub mit moosähnlichem Charakter

Das Blattwerk des Moosfarns ist immergrün, was bedeutet, dass es auch im Winter seine grüne Farbe behält und so für ganzjährige Struktur im Garten sorgt. Die Blätter sind eiförmig, gefiedert und haben eine runde Spitze mit ganzrandigen Rändern. Ihre Anordnung an den Sprossen ist dicht und überlappend, was den moosähnlichen Eindruck verstärkt. Die Farbe ist ein sattes dunkelgrün, das im Schatten besonders intensiv leuchtet. Diese feine, fast samtige Textur lädt zum Berühren ein und schafft weiche, natürliche Übergänge zwischen verschiedenen Gartenelementen. Das Laub von Selaginella helvetica ist nicht nur dekorativ, sondern auch funktional, da es den Boden bedeckt und so vor Austrocknung schützt.

Herbstfärbung beim Mooskraut

Ein besonderes Highlight des Moosfarns ist seine spektakuläre Herbstfärbung. Während viele Stauden im Herbst ihr Laub verlieren, vollzieht Selaginella helvetica einen wundervollen Farbwechsel: Die dunkelgrünen Blätter wandeln sich in ein warmes rotbraun. Diese Transformation setzt meist ab September ein und hält bis in den Winter an, wobei die Intensität der Färbung von den Lichtverhältnissen und der Temperatur abhängt. Das rotbraune Laub verleiht herbstlichen Beeten eine zusätzliche Dimension und harmoniert perfekt mit anderen Herbstfärbern wie Farnen oder Gräsern. Auch im Winter behält das Mooskraut oft diese rötlichen Töne bei, bevor es im Frühling wieder ins frische Grün übergeht. Dieser jahreszeitliche Wechsel macht den Moosfarn zu einer dynamischen und abwechslungsreichen Bereicherung für den Garten.

Mit diesem vielseitigen Blattwerk im Gepäck stellt sich nun die Frage, wie sich der Moosfarn optimal in die Gartengestaltung integrieren lässt.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten

Der Moosfarn bietet aufgrund seines niedrigen Wuchses und der anspruchslosen Pflege zahlreiche Einsatzmöglichkeiten im Garten. Ob als flächiger Bodendecker oder als Akzent in speziellen Gartenbereichen – Selaginella helvetica verleiht jedem Platz eine natürliche, urwüchsige Note. Im Folgenden stellen wir drei konkrete Verwendungsbereiche vor, die ideal zu dieser Staude passen.

Als Bodendecker und Flächengestalter

Baumschule Horstmann beschreibt Moosfarne (Selaginella) allgemein als immergrüne Bodendecker, und genau dafür eignet sich Selaginella helvetica hervorragend. Mit seiner polsterbildenden Wuchsform bedeckt er größere Flächen unter Bäumen oder Sträuchern, wo er den Boden vor Erosion schützt und Unkraut unterdrückt. Die dichten, moosigen Matten schaffen einen einheitlichen, grünen Teppich, der Ruhe in die Gestaltung bringt. Diese Verwendung ist besonders in schattigen Gartenecken sinnvoll, wo viele andere Bodendecker nicht gedeihen. Der Moosfarn eignet sich auch zur Unterpflanzung von höheren Stauden oder Gehölzen, wo er als lebendige Mulchschicht dient und die Feuchtigkeit im Boden hält. Durch seine langsame Ausbreitung bleibt er kontrollierbar und bildet dennoch nach einigen Jahren geschlossene Bestände.

Im Steingarten und an Wasserrändern

Im Steingarten findet der Moosfarn einen idealen Platz, da er die Fugen zwischen Steinen mit seinem weichen Laub füllt und so für eine natürliche, verwachsene Optik sorgt. Die frischen, gut durchlässigen Böden, die in Steingärten oft vorherrschen, entsprechen genau den Ansprüchen von Selaginella helvetica. An Wasserrändern, etwa an Teichufern oder Bachläufen, profitiert das Mooskraut von der erhöhten Luftfeuchtigkeit und dem kühleren Mikroklima. Hier schafft es grüne, polsterartige Inseln, die harmonisch in die Umgebung eingebettet sind. Allerdings ist darauf zu achten, dass der Standort nicht staunass wird – eine leichte Erhöhung oder Drainage kann hier helfen. Diese Verwendungen unterstreichen die Anpassungsfähigkeit des Moosfarns an verschiedene Gartenstile.

Die Verwendung von Selaginella helvetica in Spezialgärten

Für Terrassen oder in Moosgärten ist der Moosfarn eine ausgezeichnete Wahl, um grüne, pflegeleichte Flächen zu schaffen. Baumschule Horstmann nennt für Moosfarngewächse die Nutzung als Zierpflanzen, zum Begrünen von Wintergärten sowie als Bodendecker in Gewächshäusern, was auf die Vielseitigkeit der Gattung hinweist. In Moosgärten harmoniert Selaginella helvetica perfekt mit anderen Moosen und schattentoleranten Pflanzen, um eine urtümliche, friedvolle Atmosphäre zu erzeugen. Auf Terrassen kann er in flachen Schalen oder als Unterpflanzung in Kübeln eingesetzt werden, wo er für ganzjähriges Grün sorgt. Diese speziellen Anwendungen machen den Moosfarn zu einer wertvollen Bereicherung für Gartenliebhaber, die ungewöhnliche und pflegeleichte Lösungen suchen.

Um die Wirkung des Moosfarns noch zu steigern, lohnt es sich, passende Begleitpflanzen auszuwählen, die seine Vorzüge unterstreichen.

Pflanzpartner für den Moosfarn

Die richtige Kombination mit anderen Pflanzen kann die Schönheit des Moosfarns hervorheben und ein harmonisches Gesamtbild schaffen. Als schattentolerante, niedrige Staude passt Selaginella helvetica gut zu anderen Gewächsen, die ähnliche Standortansprüche haben. Im Folgenden stellen wir einige bewährte Pflanzpartner vor, die sowohl ästhetisch als auch praktisch sinnvoll sind.

Harmonische Begleiter im Halbschatten

Im halbschattigen Bereich des Gartens eignen sich zahlreiche Stauden als Begleiter für den Moosfarn. Funkien (Hosta), mit ihren großen, dekorativen Blättern, bilden einen schönen Kontrast zum feinen Laub des Selaginella helvetica und schaffen Höhe und Struktur. Elfenblumen (Epimedium) sind ebenfalls ideale Partner, da sie ähnliche Bodenansprüche haben und mit ihren zierlichen Blüten im Frühjahr für Farbakzente sorgen. Farne wie der Frauenfarn (Athyrium filix-femina) oder der Tüpfelfarn (Polypodium vulgare) ergänzen den moosigen Charakter des Mooskrauts und verstärken den urwaldartigen Eindruck. Diese Kombinationen eignen sich besonders für Waldgärten oder schattige Rabatten, wo sie gemeinsam ein dichtes, grünes Polster bilden.

Der Hirschzungenfarn als klassischer Partner

Ein besonders bewährter Pflanzpartner für den Moosfarn ist der Hirschzungenfarn, botanisch Phyllitis scolopendrium. Im Katalog von Stauden Stade wird Selaginella helvetica als Pflanzpartner mit Hirschzungenfarn (Phyllitis scolopendrium) gezeigt, was auf eine etablierte Gartenpraxis hinweist. Der Hirschzungenfarn besticht durch seine ungeteilten, zungenförmigen Blätter, die einen markanten Kontrast zum gefiederten Laub des Moosfarns bilden. Beide Pflanzen bevorzugen halbschattige bis schattige Standorte und frische, durchlässige Böden, sodass sie sich in ihren Ansprüchen perfekt ergänzen. Gemeinsam schaffen sie eine strukturreiche, immergrüne Pflanzung, die ganzjährig attraktiv ist und wenig Pflege benötigt. Diese Kombination eignet sich hervorragend für schattige Ecken, wo sie eine natürliche, urwüchsige Atmosphäre erzeugt.

Damit der Moosfarn und seine Begleiter lange gesund bleiben, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten.

Pflege und Vermehrung

Obwohl Selaginella helvetica als relativ anspruchslos gilt, sind bestimmte Pflegeschritte entscheidend für ein vitales Wachstum. Von der Bewässerung über den Winterschutz bis hin zur Vermehrung – mit den richtigen Handgriffen gedeiht der Moosfarn prächtig und bereitet viele Jahre Freude. Im Folgenden gehen wir auf die wichtigsten Aspekte der Pflege ein.

Gießen und Düngen

Der Moosfarn benötigt regelmäßige, aber maßvolle Bewässerung, um den Boden stets frisch zu halten. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. In trockenen Perioden, besonders im Sommer, sollte daher mäßig gegossen werden, idealerweise in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden. Gedüngt werden muss Selaginella helvetica nur sehr sparsam; ein leichtes Düngen im Frühjahr mit einem organischen Dünger wie Kompost oder Hornspänen reicht aus. Überdüngung kann das Wachstum unnötig fördern und die natürliche, kompakte Form stören. Diese zurückhaltende Pflege entspricht dem bescheidenen Charakter der Pflanze und fördert ein gesundes, nachhaltiges Wachstum.

Winterhärte und Überwinterung des Mooskrauts

Selaginella helvetica ist nicht vollkommen winterhart und benötigt daher in kalten Regionen einen gewissen Frostschutz. In milden Lagen übersteht der Moosfarn leichte Fröste oft unbeschadet, bei strengem Frost oder längeren Kälteperioden sollte jedoch eine Abdeckung aus Laub, Reisig oder Vlies angebracht werden. Diese schützt die zarten Triebe vor Erfrierungen und hält die Feuchtigkeit im Boden. Besonders wichtig ist der Schutz vor Wintersonne, die bei gefrorenem Boden zu Trockenschäden führen kann. In Kübeln gepflanzte Exemplare sollten an einen geschützten Ort, etwa in eine kalte Garage oder an eine Hauswand, gestellt werden. Mit diesen Maßnahmen überwintert das Mooskraut sicher und treibt im Frühjahr wieder zuverlässig aus.

Vermehrung des Selaginella helvetica

Die Vermehrung des Moosfarns ist relativ einfach und kann auf verschiedene Weisen erfolgen. Baumschule Horstmann gibt für Moosfarngewächse an, dass sie sich durch Stecklinge und seltener durch Sporen vermehren lassen. Für Stecklinge werden im Spätsommer etwa fünf bis zehn Zentimeter lange Triebspitzen abgeschnitten und in ein feuchtes Substrat aus Sand und Torf gesteckt. Baumschule Horstmann nennt August als optimale Zeit für die Stecklingsvermehrung von Moosfarngewächsen. Unter Folie oder in einem Mini-Gewächshaus bewurzeln sie bei gleichmäßiger Feuchtigkeit und Temperaturen um 15 bis 20 Grad Celsius innerhalb weniger Wochen. Die Vermehrung durch Sporen ist aufwendiger und wird seltener praktiziert, da sie mehr Geduld erfordert. Diese Methoden ermöglichen es, den Bestand des Moosfarns einfach zu vergrößern und an anderen Stellen im Garten anzusiedeln.

Abschließend werfen wir noch einen Blick auf einige interessante Hintergründe und Besonderheiten dieser faszinierenden Staude.

Wissenswertes über Selaginella helvetica

Über den Moosfarn gibt es viel Spannendes zu erfahren – von seiner botanischen Einordnung bis hin zu historischen Aspekten. Diese Hintergrundinformationen vertiefen das Verständnis für diese besondere Pflanze und machen sie noch interessanter für Gartenenthusiasten. Im Folgenden beleuchten wir einige wissenswerte Fakten.

Botanische Einordnung und Geschichte

Der Moosfarn gehört zur Gattung Selaginella innerhalb der Ordnung Selaginellales. Baumschule Horstmann erläutert, dass die heute existierende Gattung der Moosfarne botanisch Selaginella heißt und innerhalb der Ordnung Selaginellales eingeordnet wird. Diese Ordnung hat eine lange evolutionäre Geschichte: Baumschule Horstmann führt aus, dass die Ordnung der Moosfarnartigen durch Fossilfunde auf mindestens 300 Millionen Jahre datiert wird, was sie zu einer der ältesten noch existierenden Pflanzengruppen macht. Der Artname „helvetica“ verweist auf die Schweiz, wo diese Art heimisch ist und als einzige überwinternde Form in Kultur angeboten wird. Obwohl Selaginella helvetica keine Blüten bildet, gehört sie zu den Gefäßsporenpflanzen, die sich über Sporen vermehren. Diese botanischen Besonderheiten unterstreichen den urtümlichen Charakter des Moosfarns und machen ihn zu einem lebenden Fossil im Garten.

Name Deutsch: Moosfarn / Mooskraut.
Name Botanisch: Selaginella helvetica.
Wuchs: Farne, bodendeckend, buschig, krautig, polsterbildend, horstartig, bis zu 10 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 10 cm.
Blatt: Immergrün, eifömig, gefiedert, runde Spitze, ganzrandig, moosähnlich, dunkelgrün, im Herbst rotbraun.
Frucht: Nicht vorhanden.
Blüte: Nicht vorhanden.
Blütezeit: Nicht vohanden.
Wurzeln: Kriechende Rhizome.
Boden: Frische, gut durchlässige und kalkarme Untergründe.
Standort: Halbschattig bis schattig.
Pflanzen pro m²: 10.
Eigenschaften: Das Selaginella helvetica (Moosfarn / Mooskraut) überzeugt mit seiner schönen Farbgebung, die jedem Garten Frische verleiht. Mit seinem moosähnlichen Wuchs schmiegt es sich regelrecht an den Untergrund und erschafft grün leuchtende, polsterartige Wiesen. Das Selaginella helvetica bildet keine Blüten aus, macht dies aber mit der Schönheit seines Blattwerkes wieder wett. Dieses ist dicht an den wachsenden Sprossen angeordnet, gefiedert und eiförmig. Mit seinem Aussehen verleiht es dem Garten eine mystische oder märchenhafte Atmosphäre. Zum Herbst hin vollzieht das Blattwerk einen wundervollen Farbwechsel und wandelt sich von dem frischen Grün in ein herbstliches Rotbraun. Besonders geeignet ist das Mooskraut für Steingärten, Terrassen, Moosgärten oder auch für Wasserränder. Es bevorzugt frische, gut durchlässige und kalkarme Böden und halbschattige bis schattige Standorte. Das Selaginella helvetica ist nicht vollkommen winterhart und benötigt daher einen Frostschutz. Ebenso schutzbedürftig ist es bei zu hoher Sonneneinstrahlung. Daher ist diese dekorative Pflanze ideal geeignet, um dunklen Stellen im Garten Frische und eine besondere Atmosphäre zu verleihen..
Detaillierte Beschreibung:

Der Moosfarn, botanisch Selaginella helvetica genannt und auch als Mooskraut bekannt, ist eine faszinierende Staude, die mit ihrem moosähnlichen, polsterbildenden Wuchs und dem immergrünen, gefiederten Laub bezaubert. Sie stammt aus Europa und bildet keine Blüten aus, überzeugt dafür aber mit einer spektakulären Herbstfärbung, die von frischem Grün in ein warmes Rotbraun wechselt. Diese dekorative Pflanze bevorzugt halbschattige bis schattige Standorte auf frischen, gut durchlässigen und kalkarmen Böden und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 10 Zentimetern. Mit ihren kriechenden Rhizomen breitet sie sich langsam aus und eignet sich hervorragend als Bodendecker für spezielle Gartenbereiche wie Steingärten, Terrassen oder Wasserränder.

Portrait des Moosfarns....

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Pulsatilla vulgaris 'Alba'
(4)
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: bis zu 20 cm
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Grün
Blüte: Weiß
Blütezeit: März - April
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Pulsatilla vulgaris 'Alba'
Name
deutsch:
Kuhschelle 'Alba'
ab 3,45 € *
Pulsatilla vulgaris 'Rubra'
(2)
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: bis zu 20 cm
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Grün
Blüte: Samtrot
Blütezeit: März - April
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Pulsatilla vulgaris 'Rubra'
Name
deutsch:
Kuhschelle 'Rubra'
3,45 € *
Silene schafta
(2)
Kurzbeschreibung einblenden →
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Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
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Name
botanisch:
Silene schafta
Name
deutsch:
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4,95 € *
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(4)
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Silene maritima 'Weißkehlchen'
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Silene maritima 'Weißkehlchen'
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Garten-Leimkraut 'Weißkehlchen'
2,95 € *
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Pflanz- und Pflegetipps Selaginella helvetica / Moosfarn / Mooskraut

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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