Botanisches Portrait und Besonderheiten der Ölweide / Elaeagnus
Die Pflanzengattung der Ölweiden wird botanisch als Elaeagnus bezeichnet und der Familie der Ölweidengewächse zugeordnet. Sie umfasst circa 45 bis 90 Arten von immergrünen sowie laubabwerfenden Sträuchern und kleinen Bäumen, die ursprünglich in den warmen und gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel beheimatet sind. Die meisten Arten stammen aus Asien, lediglich eine ist auch in Australien zu Hause. Vier Arten sind für den mitteleuropäischen Gartenbau bedeutend und bilden die Grundlage für ein Sortiment an Züchtungen, die sich hervorragend für die Verschönerung des heimischen Gartens eignen. Eine umfangreiche Auswahl finden Sie in unserer Kategorie Ölweide / Elaeagnus.
Erstbeschreibung und botanische Einordnung der Gattung Elaeagnus
Die Gattung Elaeagnus wurde im Jahre 1753 erstmals durch den Botaniker Carl von Linné wissenschaftlich beschrieben und benannt. Der Gattungsname bezieht sich mit dem griechischen Wort élaios auf den Ölbaum, dessen Olivenfrucht optisch der Frucht der Ölweide nahekommt. Ölweiden erweisen sich als vielseitige und robuste Gehölze, die sowohl in Gärten als auch im Landschaftsbau und als Pioniergehölz Verwendung finden. Sie dienen der Bodenverbesserung und eignen sich auch für die Pflanzung auf Extremstandorten.
Ölweiden entwickeln sich je nach Art und Sorte zu großen Sträuchern oder kleinen Bäumen, die sich mit einer ungefähren Endhöhe von 2 bis 8 Metern präsentieren. Besonders in der Jugend erfreuen sie mit einem raschen Jahreszuwachs, der im Verlaufe der Zeit nachlässt. Die Pflanzen wachsen je nach Art locker-aufrecht bis stark buschig und kompakt. Die Triebe vieler Elaeagnus-Arten sind bedornt und bilden sich leicht bogig sowie überhängend, sodass sie einen malerischen Anblick bescheren.
Das Blattwerk der Ölweide schimmert silbrig-grün und wirkt filigran
Das Blatt der Ölweiden ist sehr dekorativ und schimmert in einem silbrigen Grün. Die einzelnen Blättchen sind schmal lanzettlich bis elliptisch mit einem oftmals glatten Blattrand. Sie werden circa 3 bis 10 Zentimeter lang und wirken sehr filigran. Der silbrige Glanz der Blätter wird durch winzige Schuppenhaare auf der Blattoberfläche erzeugt, die dem Schutz des Blattes vor Sonne dienen und die Verdunstung reduzieren. Die Blätter stehen wechselständig an den Zweigen und wirken ledrig derb. Sie erweisen sich als ausgesprochen robust und erfreuen zudem mit ihrer silbrigen Optik, die dem deutschen Garten mediterranes Flair verleiht.
Die schlichten Blüten des Elaeagnus sind wenig zierend
Die Pflanzen der Gattung Elaeagnus bilden ihre Blüten je nach Art zu unterschiedlichen Zeiten. Die Elaeagnus ebbingei blüht im Herbst, andere Arten wie die Elaeagnus angustifolia hingegen im Frühjahr. Die Blüten der Ölweiden erscheinen recht schlicht und wirken unscheinbar. Sie sind röhren- bis glockenförmig sowie zumeist 4-lappig mit einer verwachsenen Blütenhülle. Die Blüten funkeln außen silbrig bis bräunlich und sind im Inneren gelblich bis cremefarben. Sie sitzen in kleinen Gruppen oder auch einzeln an den Blattachsen und verwöhnen mit einem intensiven und sehr süßen Blütenduft, der viele Insekten anlockt.
Hoher ökologischer Wert der Elaeagnus-Blüten für Insekten
Die unscheinbaren Blüten verfügen über einen hohen Pollen- und Nektargehalt und gelten dementsprechend als ökologisch wertvoll. Besonders die herbstblühenden Pflanzen bieten den Insekten in einer blütenarmen Zeit eine wichtige Nahrungsquelle. Wer gezielt nach spät blühenden Gehölzen sucht, wird in der Kategorie Ölweide als Herbstblüher fündig.
Die Steinfrüchte der Ölweide sind je nach Art essbar und sehr dekorativ
Die Früchte der Ölweiden wirken im Gegensatz zu den unscheinbaren Blüten sehr dekorativ. Die kleinen Steinfrüchte sind oval bis rundlich und enthalten einen harten Kern. Sie sehen optisch der Olive ähnlich und zeigen sich mit einer ungefähren Größe von 1 bis 3 Zentimetern. Je nach Art funkeln die Steinfrüchte silbrig, gelblich oder orangerot und sie sind zumeist mit feinen silbrigen Schuppen bedeckt, die den Früchten eine metallisch-silbrige Optik verleihen. Die Früchte einiger Arten gelten als essbar und schmecken von mild-süßlich bis säuerlich-fruchtig; sie haben ein mehliges bis saftiges Fruchtfleisch. Die Früchte reifen je nach Art im frühen bis späten Sommer und gelten als wichtige Nahrungsquelle für viele heimische Vögel sowie für Wildtiere. Für uns Menschen dienen sie zum Frischverzehr, aber auch zur Herstellung von Marmeladen und Säften oder als Trockenfrucht.
Besondere Bedeutung und Nutzen der Gattung Elaeagnus
Ölweiden sind beliebte Ziergehölze, die im Gartenbau eine bedeutende Rolle spielen. Zudem haben sie aber auch einen hohen ökologischen und wirtschaftlichen Wert. Elaeagnus-Arten leben in Symbiose mit stickstoffbindenden Bakterien und dienen zur Verbesserung von nährstoffarmen Böden. Sie gelten als Pionierpflanzen und werden gezielt zur Bodenregeneration sowie als Erosionsschutz eingesetzt.
Die Ölweide als Heckenpflanze, Sichtschutz und Insektennahrung
Im Bereich des Gartenbaus dient die Ölweide als Heckenpflanze sowie als Sichtschutz und überzeugt mit einem schnittverträglichen und sehr robusten Charakter. Eine passende Auswahl finden Sie in der Kategorie Ölweide als immergrüne Heckenpflanze. Elaeagnus-Pflanzen sind zudem ökologisch sehr wertvoll und dienen sowohl als Lieferant für Insektennahrung als auch als reichhaltiger Lebensraum für Vögel und Wildtiere. Die Früchte einiger Arten sind auch für den Menschen essbar und eignen sich zur Herstellung von Marmeladen, Saft und Likören.
Der ideale Standort für die Ölweide
Ölweiden zeichnen sich durch ihre große Anpassungsfähigkeit aus und gelten als sehr robust. Trotzdem empfiehlt es sich, die individuellen Ansprüche der Arten in Bezug auf das Licht und die Beschaffenheit des Bodens zu beachten. Dies begünstigt einen vitalen Wuchs der Ölweiden und sorgt für malerische Gartenmomente.
Ölweiden wachsen in der Sonne am schönsten
Ölweiden sind sehr standorttolerant und kommen mit Salz, Wind und Hitze zurecht. Das silbrig beschuppte Blatt reflektiert Sonnenlicht und bietet Schutz vor Verdunstung und Sonnenbrand. Die Pflanzen bevorzugen daher sonnige bis halbschattige Standorte und wachsen am schönsten in der direkten Vollsonne. Hier entwickeln sie sich mit einem dichten Wuchs und erfreuen mit einer intensiven, silbrigen Blattfärbung sowie einer üppigen Fruchtbildung. Halbschattige Pflanzplätze werden gut vertragen, allerdings zeigt sich der Elaeagnus dann mit einer geringeren Blühleistung. Schattige Orte sollten vermieden werden – hier kann sich die Ölweide nicht vital entwickeln und reagiert mit einem schwachen Wuchs und kaum Blütenbildung.
Welche Bodenbeschaffenheiten benötigen Ölweiden zum Wachsen?
Elaeagnus-Arten sind sehr genügsam und tolerant bezüglich ihres Standortes. Trotzdem zeigen sie eine Vorliebe für gut durchlässige Böden mit einer luftig-lockeren Struktur. Dies fördert ein gesundes Wurzelwachstum und verhindert Staunässe. Ölweiden reagieren auf anhaltende Staunässe sehr sensibel und die Wurzeln beginnen zu faulen. Aufgrund ihrer Fähigkeit, Stickstoff aus dem Boden zu binden, kommen Ölweiden hervorragend mit nährstoffarmen Böden zurecht und sie gelten als sehr trockenheitsverträglich.
Optimale Bodenstruktur für die Elaeagnus: sandig-lehmig und durchlässig
Optimal sind sandige bis leicht lehmige Untergründe, die mäßig trocken bis frisch sind und über einen leicht sauren bis alkalischen pH-Wert verfügen. Die wichtigste Bedingung für das Wachstum von Ölweiden ist somit eine gute Durchlässigkeit des Bodens und eine nicht zu nasse Bodenfeuchtigkeit. Dann wachsen die Pflanzen zu mediterranen Schönheiten heran und begeistern mit ihrem genügsamen Charakter.
Die wichtigsten Arten der Ölweide im Überblick
Die Gattung Elaeagnus ist sehr vielfältig und umfasst bis zu 90 Arten. Für den Gartenbau sind aber nur wenige bedeutend. Die wichtigsten Unterschiede liegen in der jeweiligen Wuchsform, dem Blattwerk, der Blüte und der Intensität des Duftes als auch in ihrer Verwendungsmöglichkeit als Zierpflanze oder als Nutzgehölz.
Liste der schönsten Elaeagnus-Arten und ihre Besonderheiten
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Elaeagnus-Art / Sorte
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Wuchs
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Besonderheit
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Elaeagnus ebbingei
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2–5 m hoch, dicht, buschig, aufrecht
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Immergrün, stark duftende Blüten, robuste Sorte, wichtigste Gartenart
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Elaeagnus ebbingei ‘Eleador‘
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3,5 m hoch, straff aufrecht, wenig verzweigt
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Weiße Blüte, stark duftend, silbrige Rinde, dekoratives Blatt, ledrig glänzend
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Elaeagnus ebbingei ‘Compacta‘
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2–3 m hoch, aufrecht, kompakt, halbkugelig
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Immergrün, fruchtlos, blaugrünes Blatt, duftende Blüten
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Elaeagnus angustifolia
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5–8 m hoch, kleiner Baum, locker, überhängende Zweige
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Silbrig-graues Blatt, sehr dekorativ, stark duftende Blüten, trockenheitsverträglich
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Elaeagnus multiflora
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2–3 m hoch, mittelgroßer Strauch, locker verzweigt
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Essbare Früchte, frühblühend, Nutzgartenpflanze
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Elaeagnus umbellata
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3–5 m hoch, ausladender Wuchs, starkwüchsig
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Ertragreiche Fruchtbildung, guter Stickstoffbinder
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Elaeagnus pungens
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Dicht, breitbuschig
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Immergrün, dekorative Blattzeichnung, bedornt, Heckenpflanze
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Elaeagnus pungens ‘Maculata‘
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2,5 m hoch, straff aufrecht
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Immergrün, grünes Blatt mit gelber Zeichnung, fruchtlos, sehr dekorativ
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Elaeagnus commutata ‘Zempin‘
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4–5 m hoch, aufrecht, breitbuschig
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Sommergrün, silbrig glänzendes Blatt, silbrige Baumrinde, sehr zierend
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Pflanzung, Pflege und Schnitt der Ölweide
Ölweiden verwöhnen nicht nur optisch, sondern erfreuen zudem mit einem robusten und sehr pflegeleichten Charakter. Trotzdem sollten sie unter optimalen Bedingungen und unter Berücksichtigung ihrer individuellen Ansprüche gepflanzt werden. Der richtige Pflanzzeitpunkt, die Ansprüche der Ölweiden an die Bewässerung sowie der korrekte Rückschnitt sind entscheidend und fördern das bestmögliche Anwachsen.
Wann und wie pflanze ich die Ölweide am besten?
Der bestmögliche Zeitpunkt für die Pflanzung einer Ölweide ist im Herbst in den Monaten September bis November. Der Boden ist noch leicht vorgewärmt und die Pflanzen können bis zum Einsetzen der ersten Fröste intensiv einwurzeln, um dann im Frühjahr kräftig auszutreiben. Alternativ ist auch eine Pflanzung von Ölweiden im Frühjahr möglich und vor allem in Regionen mit strengen Wintern sinnvoll. Die Pflanzen haben dann im gesamten Verlauf der Gartensaison Zeit, sich zu etablieren, benötigen jedoch in heißen Trockenphasen eine Bewässerung durch den Gärtner.
Containerpflanzen und Bodenvorbereitung für die Elaeagnus
Containerpflanzen hingegen sind, sofern der Boden frostfrei und die Temperaturen nicht zu heiß sind, ganzjährig pflanzbar und verfügen im Unterschied zu Pflanzen als Ballenware über ein kräftiges Wurzelwerk. Vor der Pflanzung eines Elaeagnus empfiehlt es sich, den Boden entsprechend den Bedürfnissen der Ölweide zu optimieren. Eine Aufbereitung mit Sand oder Kies lockert den Untergrund und verhindert die Bildung von Staunässe, sodass Ölweiden hervorragend anwachsen können. Auch der Aushub eines doppelt so großen Pflanzloches im Verhältnis zum jeweiligen Wurzelballen hilft der Ölweide, sich optimal zu entwickeln.
Der richtige Rückschnitt der Ölweide für eine üppige Blüte
Ölweiden sind sehr schnittverträglich und regenerationsfreudig, sodass der Rückschnitt unkompliziert ist. Für ihren schönsten Wuchs empfiehlt es sich trotzdem, den optimalen Zeitpunkt für den Schnitt sowie eine fachkundige Technik zu beachten. Der ideale Zeitpunkt für den Hauptschnitt von Ölweiden ist im Spätwinter oder im zeitigen Frühjahr, noch vor dem Austrieb. Hier empfiehlt es sich, die Triebe einmal pro Jahr kräftig einzukürzen, mit dem Ziel einer dichten sowie gleichmäßigen Wuchsform der Pflanze. Bei Bedarf ist ein weiterer leichter Formschnitt im Sommer möglich.
Verjüngungsschnitt für ältere Elaeagnus-Pflanzen
Ältere und verkahlte Ölweiden sollten zudem mit einem radikalen Verjüngungsschnitt behandelt werden. Tote und sich kreuzende Triebe können radikal gekürzt werden, denn die Ölweide treibt zuverlässig wieder aus und verträgt auch problemlos einen starken Rückschnitt.
Düngen und Bewässern: Tipps für vitale Ölweiden
Für den schönsten Wuchs einer Ölweide ist wenig Pflege nötig, denn die Pflanzen gelten als ausgesprochen robust und genügsam. Trotzdem gilt es, die Bedürfnisse der Ölweiden bezüglich Bewässerung und Düngung zu beachten. Dies garantiert dem Gärtner einen vitalen Wuchs und sorgt für eine üppige Fruchtbildung. Elaeagnus-Pflanzen haben die Fähigkeit, über Wurzelsymbiose Stickstoff zu binden, und sie benötigen dementsprechend kaum Düngung. Eine leichte Düngung ist lediglich bei sehr armen und ausgelaugten Böden sowie bei der Verwendung als Kübelpflanze sinnvoll. Hier empfiehlt es sich, die Pflanzen mit einer Gabe von Kompost oder einem organischen Langzeitdünger zu behandeln. Eine zu starke Düngung von Ölweiden führt lediglich zu vermehrtem Blattwachstum und schwächt die Struktur der Pflanzen.
Bewässerung der Elaeagnus in Trockenphasen und nach der Pflanzung
Ölweiden sind somit nicht nur genügsam, sie dienen auch zur Bodenverbesserung. Elaeagnus gilt als recht trockenheitsverträglich und die Pflanzen vertragen hervorragend sonnige Standorte. Lediglich junge Pflanzen sollten in den ersten Jahren nach der Pflanzung regelmäßig bewässert werden, damit die Wurzeln sich intensiv entwickeln können. Etablierte Ölweiden benötigen nur in Ausnahmesituationen wie langen Trockenphasen Unterstützung und je nach Art kommen sie zum Teil wochenlang ohne Bewässerung aus.
Winterhärte und Winterschutz der Ölweide
Ölweiden gelten insgesamt als gut bis sehr gut winterhart und je nach Art und Sorte kommen sie zuverlässig durch den mitteleuropäischen Winter. Die meisten Arten sind winterhart bis zu einer Temperatur von minus 15 bis minus 25 Grad Celsius. Hier gilt es, die individuelle Winterhärte der jeweiligen Art als auch den Standort und das Alter der Pflanzen zu beachten. Generell gilt: Junge Pflanzen und Kübelgewächse sind empfindlicher und benötigen an kalten Tagen Schutz. Hier empfiehlt es sich, die Krone mit einem Wärmevlies zu umhüllen und den Wurzelbereich mit einer Schicht aus Rindenmulch zu bedecken. Immergrüne Arten wie die Elaeagnus ebbingei benötigen im Winter Hilfe in Form einer regelmäßigen Bewässerung an frostfreien Tagen. Sie verdunsten Wasser, können dieses aber nicht aus dem frostharten Boden aufnehmen und reagieren dann mit Frosttrocknis.
Verwendung der Ölweide im Garten
Die Pflanzen der Gattung Elaeagnus sind vielseitig einsetzbar und eignen sich sowohl als Ziergehölz als auch als Schutz- und Strukturpflanzen. In unseren Gärten erweisen sie sich je nach Art als wunderschöne Heckenpflanze oder als natürlicher Sichtschutz. Besonders immergrüne Arten wachsen dichtbuschig und gelten als schnittverträglich und robust. Aber auch als Ziergehölz in solitärem Stand gepflanzt, ist die Ölweide sehr dekorativ. Das silberglänzende Laub setzt aparte Kontraste und die duftenden Blüten verwöhnen mit einem aromatischen Dufterlebnis.
Elaeagnus als Wind- und Schutzpflanze in exponierten Lagen
Als Wind- und Schutzpflanze verwendet, eignen sich Ölweiden für die Pflanzung in exponierten Lagen, zum Beispiel im Küstenbereich. Ölweiden dienen zudem zur Stabilisierung von Böden und verwöhnen auch auf trockenen Hängen und nährstoffarmen Flächen mit ihrer attraktiven Gestalt. Die Pflanzen gelten als echte Allrounder und eröffnen dem Gärtner ein großes Pflanzspektrum.
Passende Pflanzpartner für eine naturnahe Hecke mit Ölweide
Darüber hinaus lassen sich Ölweiden wunderschön kombinieren und wirken besonders zierend im Zusammenspiel mit anderen Sträuchern wie dem Liguster, dem Sanddorn oder dem Hartriegel, zum Beispiel in einer naturnahen Hecke gepflanzt. Auch die Pflanzung mit Wildrosen, Holunder und Weißdorn beschert dem Gärtner einen malerischen Anblick und sorgt für harmonische Gartenbilder.
Stauden zur Unterpflanzung der Elaeagnus
Zur Unterpflanzung von Ölweiden eignen sich Stauden wie Lavendel, Salbei und Fetthenne. Sie haben ähnliche Standortansprüche und lassen sich wunderschön mit der Ölweide kombinieren. Elaeagnus-Pflanzen sind somit optische Schönheiten und verwöhnen mit einem sehr genügsamen und absolut robusten Charakter, der sie für die Verwendung in jeder Gartengröße geeignet macht.
Häufige Fragen rund um die Gattung Elaeagnus
Sind Ölweiden immergrün?
Ölweiden sind je nach Art immergrün oder sommergrün. Die Elaeagnus ebbingei ist in Europa sehr beliebt und gilt als immergrün, Elaeagnus angustifolia hingegen ist sommergrün.
Wie viel Sonne benötigen Ölweiden?
Ölweiden wachsen in der Sonne am schönsten, und je mehr Sonneneinstrahlung sie erhalten, desto dichter ist ihr Wuchs und desto besser fällt die Blütenbildung aus.
Wie schnell wachsen Ölweiden?
Ölweiden wachsen besonders in der Jugend relativ zügig und eignen sich daher ideal für die Nutzung als Heckenpflanze und Sichtschutz.
Sind die Früchte der Ölweide essbar?
Je nach Art sind die Früchte der Ölweiden essbar. Elaeagnus multiflora bildet beispielsweise essbare Früchte aus, die süßlich-sauer schmecken und zur Herstellung von Marmelade dienen.