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Eibe / Taxus

In unserem Sortiment bieten wir Ihnen eine Vielzahl von Sorten und Züchtungen der Heimischen Eibe / Taxus baccata und der Bechereibe / Taxus media an. Dabei handelt es sich um immergrüne Nadelgehölze, welche usprünglich auf der nördlichen Erdhalbkugel beheimatet sind. Dort findet man diese schöne Heckenpflanze in Nordamerika, Europa und Nordafrika. Aufgrund unseres breiten Angebotsspektrum finden Sie garantiert die passende Sorte, die Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorstellungen in Bezug auf Wuchsverhalten, Nadelkleid und Verwendungsmöglichkeiten entspricht.

Je nach Sorte oder Züchtung kann die Eibe / Taxus Wuchshöhen zwischen 3 und 15 m und Wuchsbreiten zwischen 1,4 und 12 m erreichen. Zudem unterscheiden sich unsere angebotenen Pflanzen in Bezug auf die Wuchsform. Möchten Sie eine breit-pyramidale Eibe, dann empfehlen wir Ihnen die Sorte Taxus media 'Hillii'. Mit den Sorten Taxus media 'Rising Star'Taxus baccata 'Fastigiata' oder Taxus baccata 'Fastigiata Robusta' holen Sie sich beispielsweise säulenförmige Exemplare in den heimischen Garten. Ferner bieten wir Ihnen bereits vorgeformte Eiben an, welche kugelförmig (Taxus baccata 'Kugelform') oder kubus-/quaderförmig (Taxus baccata 'Kubus/Quader') geschnitten wurden.

In der folgenden Übersicht finden Sie die Sorten der Eibe / Taxus, die wir Ihnen in unserem Sortiment anbieten:

  • Taxus baccata (aufrecht, buschig und dicht verzweigt, Wuchshöhe bis zu 12 m und Wuchsbreite zwischen 8 und 10 m)
  • Taxus media 'Hillii' (breit-pyramidal und straff aufrecht, Wuchshöhe zwischen 3 und 5 m und Wuchsbreite zwischen 2 und 4 m)
  • Taxus media 'Hicksii' (anfangs säulenförmig, später vasenförmig und dicht verzweigt, Wuchshöhe zwischen 3 und 5 m und Wuchsbreite zwischen 3 und 4 m)
  • Taxus media 'Rising Star' (breit-säulenförmig und straff aufrecht, Wuchshöhe zwischen 3 und 4 m und Wuchsbreite zwischen 2 und 3 m)
  • Taxus baccata 'Fastigiata' (schmal-säulenförmig und straff aufrecht, Wuchshöhe zwischen 4 und 7 m und Wuchsbreite von bis zu 1,5 m)
  • Taxus baccata 'Fastigiata Aurea' (schmal-säulenförmig und straff aufrecht, Wuchshöhe zwischen 3 und 5 m und Wuchsbreite von bis zu 1,5 m)
  • Taxus baccata 'Fastigiata Robusta' (säulenförmig, besonders straff aufrecht und dicht geschlossen, Wuchshöhe zwischen 4 und 8 m und Wuchsbreite zwischen 1,4 und 1,7 m)
  • Taxus baccata 'Kugelform' (kugelförmig geschnitten und dicht geschlossen, ohne künstlichen Beschnitt: Wuchshöhe zwischen 10 und 15 m und Wuchsbreite zwischen 8 und 12 m)
  • Taxus baccata 'Kubus/Quader' (kubus-/quaderförmig geschnitten und dicht geschlossen, ohne künstlichen Beschnitt: Wuchshöhe zwischen 10 und 15 m und Wuchsbreite zwischen 8 und 12 m)

Besonderheiten und Verwendungsmöglichkeiten der Eibe / Taxus

Sämtliche Taxus-Sorten zeichnen sich durch ihre extreme Formbarkeit aus. Da es säulenförmige bis pyramidale und flach ausgebreitete bis breit aufrechte Formen gibt, sind die Verwendungsmöglichkeiten der Eibe für den Gartenbesitzer schier unendlich. Vertreter dieser Pflanzengattung können sowohl als Einzelelement in (Vor-)Gärten als auch als Gruppengehölz glänzen. Sowohl für Steingärten als auch für die Grabgestaltung ist die Eibe sehr gut geeignet. Auch als Kübelpflanze oder Unterpflanzung wirkt diese Gattung sehr ansprechend und zierend. Zudem wird der Taxus gerne als Heckenpflanze und als natürlicher Sichtschutz verwendet. Dabei eignen sich Vertreter der Taxus media (beispielsweise Taxus media 'Hicksii' oder Taxus media 'Rising Star') für niedrige und schmale Hecken. Züchtungen der Taxus baccata (beispielsweise Taxus baccata 'Fastigiata' oder Taxus baccata 'Fastigiata Robusta') finden als schmalwachsende Heckenpflanzen für schmale Hecken Verwendung. Als schönes Formgehölz, wie die bereits vorgeschnittenen Exemplare Taxus baccata 'Kugelform' oder Taxus baccata 'Kubus/Quader', setzen Sie einen echten Blickfang vor Hauseingängen oder in den heimischen Garten. Ein interessanter Fakt ist, dass Eiben extrem langlebig sind. Die älteste deutsche Eibe befindet sich im Allgäu und wird auf etwa 1000 bis 1500 Jahre geschätzt.

Blätterkleid von Eibe / Taxus

Eiben gehören zu den immergrünen Heckenpflanzen. Generell ist das Nadelkleid hellgrün bis dunkelgrün gefärbt. Bei besonderen Sorten, wie Taxus baccata 'Fastigiata Aurea', weist das Nadelkleid eine hübsche gelbgrüne Färbung auf. Die Nadeln sind im Allgemeinen zugespitzt, glänzend und etwa ein bis drei Zentimeter lang.

Blüten- und Fruchtbildung bei Eibe / Taxus

Generell ist festzuhalten, dass Eiben zweihäusig getrenntgeschlechtig sind, was bedeutet, dass männliche und weibliche Blüten auf unterschiedlichen Pflanzenexemplaren entwickelt werden. Die Taxus baccata, sämtliche Kulturformen dieser sowie die Sorte Taxus media 'Hicksii' bilden im März und April auf männlichen Pflanzen gelbe Blütenköpfchen aus. Blüten auf weiblichen Pflanzen sind eher unscheinbar. Nach der Blütephase erscheinen auf weiblichen Pflanzen rote "Beeren", welche zu einem echten Blickfang werden. Dabei handelt es sich um Samen, die von einem dekorativen roten Samenmantel (Arillus) umschlossen werden. Diese sind für den Menschen nicht für den Verzehr geeignet. Die hübschen Früchte dienen jedoch der heimischen Insektenwelt als Nahrungsquelle. Die Sorten Taxus media 'Hillii' sowie Taxus media 'Rising Star' hingegen entwickeln weder Blüten noch setzen sie Früchte an.

Standort- und Bodenempfehlungen für Eibe / Taxus

Standort

Generell punktet der Taxus durch eine extreme Standorttoleranz. Diese Heckenpflanze gedeiht sowohl an vollsonnigen als auch an schattigen Plätzen. Eine solche Schattenverträglichkeit ist geradezu einmalig, sodass Sie die Eibe auch problemlos in der Nähe von größeren Gehölzen pflanzen können. Die Wurzeln der Eibe sind tiefgehend und dicht verzweigt. Setzen Sie diese Heckenpflanze als Unterpflanzung, wird Sie dem Wurzeldruck größerer Gehölze trotzen, da die Eibe sich diesbezüglich unempfindlich verhält. Ferner erweist sich der Taxus als stadtklimafest und gut windresistent.

Bodenverhältnisse

Generell ist die Eibe eine anspruchslose Heckenpflanze. Damit sie jedoch bestens gedeiht, empfehlen wir die Pflanzung auf frischen bis feuchten, nährstoffreichen, kalkhaltigen, lehmigen und durchlässigen Böden. Der Taxus reagiert lediglich auf Staunässe empfindlich. Bezüglich pH-Wert bevorzugt diese Pflanze einen alkalischen bis schwach sauren Boden. Unser Tipp: Sollten Sie in Ihrem Garten einen sandigen Untergrund vorfinden, so freut sich die Eibe, wenn Sie die Erde mit Kompost anreichern.

Pflegeempfehlungen für Eibe / Taxus

Pflanzzeit

Da unsere Pflanzen als Ballen- oder Containerware angeboten werden, können Sie die Eibe generell ganzjährig verpflanzen. Wir empfehlen Ihnen jedoch bestenfalls eine Pflanzzeit im Herbst, da die Erde dann noch durch die Sommermonate vorgewärmt ist und so optimale Bedingungen für das Wachstum der Pflanze schafft. Auch die zu erwartenen Niederschläge im Herbst und Winter wirken sich positiv auf die Entwicklung der Taxus baccata und Taxus media aus, da so eine natürliche Bewässerung gewährleistet ist. Ferner ist eine Auspflanzung im Frühjahr möglich. Wählen Sie dann den Zeitpunkt des Antriebbeginns. Achten Sie jedoch auf eine gute (künstliche) Bewässerung, da vorhergehende Trockenperioden oder plötzlich einsetzende Hitze das Wachstum beeinträchtigen können.

Rückschnitt

Eiben sind äußert schnittverträglich und überstehen auch extrem kalte und harte Winter (ganz allgemein zählen Eiben damit zu sehr winterharten Heckenpflanzen), selbst wenn einige Triebe vertrocknet und beschädigt sein sollten. Auch grobe Schnittfehler verzeiht Ihnen der Taxus ohne Probleme und bildet zuverlässlich erneut entsprechendes Nadelgrün aus. Ein Rückschnitt sollte einmal im Jahr, bestenfalls im Frühjahr vor dem Blattaustrieb erfolgen, damit diese schöne Heckenpflanze perfekt in Form gehalten wird. Jedoch können Sie die Eibe ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt zurückschneiden. Aufgrund der Brut- und Nistzeit verschiedener Vogelarten sollten Sie die Schere jedoch spätestens im Juli ansetzen, um sie nicht zu stören. Generell ist jedoch festzuhalten, dass aufgrund des Brutschutzes zwischen März und Ende September nur ein Formschnitt erlaubt ist. Ein stärkerer Rückschnitt sollte demnach früher erfolgen.

Bewässerung

Generell gilt, dass vor allem bei frisch ausgepflanzten Exemplaren eine gute Bewässerung gewährleistet werden sollte, um optimale Wachstumbedingungen zu schaffen. Zudem ist zu beachten, dass bei extremer Hitze und bei lang anhaltenden Trockenheitsperioden die Eibe regelmäßig bewässert wird. Stauende Nässe wird jedoch nicht gut vertragen, weshalb der Boden entsprechend durchlässig sein sollte. Weiterführende Informationen zur Bewässerung der Eibe / Taxus finden Sie hier.

Düngung

Aufgrund der Anspruchslosigkeit und Robustheit der Taxus ist eine regelmäßige Düngerzufuhr nicht notwendig. Lediglich im Pflanzjahr sollte ein rein organischer Dünger (Kompost, Hornspäne oder Knochenmehl) verwendet werden. Falls Sie die Eibe gelegentlich düngen möchten, verwenden Sie vor Austriebbeginn einen Langzeitdünger (beispielsweise Koniferen-Langzeitdünger von COMPO oder Oscorna). Dieser Dünger enthält alle wichtigen Hauptnährstoffe nebst Spurennährstoffe, um eine optimale Versorgung dieser Heckenpflanze zu gewährleisten.
Weiterführende Informationen hinsichtlich Pflegeempfehlungen für Eibe / Taxus finden Sie auf unserem Blog.

Krankheiten der Eibe / Taxus

Gleichwohl Eiben als eher wenig krankheitsanfällig gelten, sind auch diese Gehölze nicht komplett vor Krankheiten oder Schädlingen gefeit. Die Anfälligkeit im allgemeinen wird dabei von zahlreichen Faktoren beeinflusst - wie dem Standort, der Witterung, Nährstoffversorgung, evtl. schon vorher geschwächten Plfanzen etc. 

Wurzelfäule (Phytophthora)

Eine mögliche Krankheit bei Taxus ist die sogenannte Wurzelfäule, auch als Phytophthora bekannt. Erste Anzeichen hierfür können gelbe Nadeln sein. Diese Krankheit kann sowohl nach langen Trockenheitsperioden wie bei Staunässe auftreten. Empfehlenswert ist die Bekämpfung der Wurzelfäule durch ein Fungizid, beispielsweise durch Bayer Garten Spezial-Pilzfrei oder Universal-Pilzfrei der Firma COMPO. Um Wurzelfäule vorzubeugen verwenden Sie Garten-Kupferkalk, beispielsweise von der Firma Bayer. Ist die Phytophthora bereits sehr ausgeprägt, sollten Sie die betroffene Pflanze entfernen.

Wollige Napfschildlaus

Befindet sich auf Zweigen und Ästen eine weiße, wachsartige Wolle, so ist es wahrscheinlich, dass die Eibe von der wolligen Napfschildlaus befallen ist. Diese nutzt die Wolle, um ihre Eivorräte zu lagern. Die wollige Napfschildlaus können Sie wie folgt bekämpfen: Vermeiden Sie eine stickstoffbetonte Düngung der betroffenen Pflanze. Ferner ist eine Insektizidbehandlung empfehlenswert (beispielsweise Austriebs-Spritzmittel von COMPO, Sommeröl von Elefant oder Spruzit von Neudorff).

Gefurchter Dickmaulrüssler

Entdecken Sie Fraßschäden an einer Taxus kann dieses ein Zeichen sein, dass die Pflanze von dem gefurchten Dickmaulrüssler betroffen ist. Dieser greift sowohl Blatt als auch Wurzel an. Sie können die Käfer in den frühen Morgen und/oder in den späten Abendstunden von dem betroffenen Exemplar absammeln. Zusätzlich können Sie die Larven durch den Einsatz von Nematoden (Fadenwürmer) bekämpfen. Fadenwürmer sind ein biologischer Pflanzenschutz und absolut ungefährlich.
Weiterführende Informationen bezüglich Krankheiten der Eibe und deren Bekämpfung erhalten Sie in unserem Blog "Krankheiten und Schädlinge der Eibe / Taxus".
Gerne beraten wir Sie auch bei der Auswahl der Taxus Baccata / Taxus Media - Sorte, die Ihren Bedürfnissen und Vorstellungen gerecht wird.

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