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Felsenbirne / Amelanchier

FelsenbirneMan kann die Felsenbirne gar nicht stark genug loben. Sie wächst strauchartig oder als kleiner Baum, blüht in einer einzigartigen Farbpracht, trägt essbare Früchte, begeistert mit einer feuerroten Herbstfärbung und könnte anspruchsloser nicht sein. 

Eine Blüte zum Verlieben

Die Felsenbirne gehört zur Gattung der Amelanchier, die hauptsächlich in Nordamerika zu Hause ist. Nur zwei der 25 Arten haben ihre Heimat in Europa, Kleinasien und Ostasien.
Allen gemeinsam ist, dass sie sich im Frühling durch ihre vielen weißen, sternförmigen und sehr großen Blüten auszeichnen, die an Romantik nicht zu übertreffen sind.

Essbare Früchte

Wussten Sie, dass die Felsenbirne essbare Früchte hat? Die bis zu zehn Zentimeter langen Früchte sind zunächst rot und im Reifezustand dann dunkelpurpur bis blauschwarz, daher auch der aus dem Französischen stammende botanische Name Amelanchier. Egal, ob für Saft oder Marmelade – Sie können die geschmacklich an Heidelbeeren erinnernden Früchte der Felsenbirne einfach vom Strauch pflücken und zu allerlei süßen Leckereien weiterverarbeiten.
Die delikaten Früchte der Kupfer-Felsenbirne können sogar getrocknet werden, daher stammt auch der Beiname Rosinenbaum. 

Keine großen Ansprüche

Obwohl kaum ein anderer Strauch so vielseitig ist, stellt die Felsenbirne keine großen Ansprüche. Sie kommt mit nahezu allen kultivierten Böden zurecht und gedeiht sowohl an einem sonnigen, als auch an einem halbschattigen Standort. Dazu noch ist die Felsenbirne außergewöhnlich frosthart, wind- und stadtklimafest sowie leicht verpflanzbar. Perfekt! 

Für jeden Garten die richtige Felsenbirne

Eine sehr gute Wahl für etwas kleinere Gärten ist die Ähren- bzw. Besen-Felsenbirne. Sie wird nur ein bis drei Meter groß und ebenso breit. Und: Ganz besonders auffällige Blüten sowie erstaunlich große Früchte trägt die Kahle Felsenbirne Ballerina, die als bester Fruchtstrauch für Korinthen-Ersatz gilt.

Abb.: Amelanchier canadensis

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Man kann die Felsenbirne gar nicht stark genug loben. Sie wächst strauchartig oder als kleiner Baum, blüht in einer einzigartigen Farbpracht, trägt essbare Früchte, begeistert mit einer... mehr erfahren »

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Amelanchier alnifolia 'Obelisk' / Säulen-Felsenbirne 'Obelisk' / Säulen-Saskatoonbeere
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Wuchsendhöhe: bis zu 5 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Sattgrün
Blüte: Weiß
Blütezeit: April - Mai
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Amelanchier alnifolia 'Obelisk'
Name
deutsch:
Säulen-Felsenbirne 'Obelisk' / Säulen-Saskatoonbeere
ab 24,90 € *
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Amelanchier arborea 'Robin Hill' / Felsenbirne
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Wuchsendhöhe: 5 - 10 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Weiß
Blütezeit: April
Standort: Sonnig-absonnig
Name
botanisch:
Amelanchier arborea 'Robin Hill'
Name
deutsch:
Felsenbirne
ab 21,90 € *
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Amelanchier canadensis 'Rainbow Pillar' / Säulenförmige Felsenbirne 'Rainbow Pillar'
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Wuchsendhöhe: bis zu 5 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Weiß
Blütezeit: April
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Amelanchier canadensis 'Rainbow Pillar'
Name
deutsch:
Säulenförmige Felsenbirne 'Rainbow Pillar'
ab 29,90 € *
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Amelanchier canadensis / Kanadische Felsenbirne
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Wuchsendhöhe: bis zu 3 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Weiß
Blütezeit: April
Standort: Sonnig-absonnig
Name
botanisch:
Amelanchier canadensis
Name
deutsch:
Kanadische Felsenbirne
ab 67,90 € *
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Amelanchier laevis 'Ballerina' / Kahle Felsenbirne 'Ballerina' / Essbare Felsenbirne 'Ballerina'
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Wuchsendhöhe: 3 - 8 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün (matt)
Blüte: Weiß
Blütezeit: April - Mai
Standort: Sonnig-absonnig
Name
botanisch:
Amelanchier laevis 'Ballerina'
Name
deutsch:
Kahle Felsenbirne 'Ballerina' / Essbare Felsenbirne 'Ballerina'
ab 19,90 € *
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Amelanchier laevis 'Snowflakes' / Kahle Felsenbirne 'Snowflakes'
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Wuchsendhöhe: 5 - 8 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün-blau
Blüte: Weiß
Blütezeit: Mai
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Amelanchier laevis 'Snowflakes'
Name
deutsch:
Kahle Felsenbirne 'Snowflakes'
ab 99,90 € *
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Amelanchier lamarckii / Kupfer-Felsenbirne
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Wuchsendhöhe: 4 - 6 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Mittelgrün
Blüte: Reinweiß
Blütezeit: April
Standort: Sonnig-absonnig
Name
botanisch:
Amelanchier lamarckii
Name
deutsch:
Kupfer-Felsenbirne
ab 8,95 € *
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Amelanchier rotundifolia 'Helvetica' / Echte Felsenbirne 'Helvetica' / Gemeine Felsenbirne 'Helvetica'
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Wuchsendhöhe: 1 - 2 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Grün, gelb-orange, rot
Blüte: Weiß
Blütezeit: April - Mai
Standort: Sonnig bis halbschattig
Name
botanisch:
Amelanchier rotundifolia 'Helvetica'
Name
deutsch:
Echte Felsenbirne 'Helvetica' / Gemeine Felsenbirne 'Helvetica'
74,90 € *
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Amelanchier rotundifolia / Echte Felsenbirne / Gemeine Felsenbirne
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Wuchsendhöhe: 1,50 - 3,00 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Grün
Blüte: Weiß
Blütezeit: April - Mai
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Amelanchier rotundifolia
Name
deutsch:
Echte Felsenbirne / Gemeine Felsenbirne
ab 19,90 € *
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Amelanchier spicata / Ähren-Felsenbirne / Besen-Felsenbirne
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Wuchsendhöhe: 2 - 3 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün (matt)
Blüte: Weiß
Blütezeit: April - Mai
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Amelanchier spicata
Name
deutsch:
Ähren-Felsenbirne / Besen-Felsenbirne
ab 11,90 € *
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Allgemeine Charakteristika der Amelanchier

Die Felsenbirne/Amelanchier ist ein echter Geheimtipp unter den Laubgehölzen. Viele Gärtner sind von den zahlreichen positiven Eigenschaften und dem äußeren Erscheinungsbild begeistert – und dies zu Recht. Die Amelanchier ist eine wunderbar anspruchslose und pflegeleichte Pflanze. Das ganze Jahr über setzt sie dekorative Akzente in den Garten. Der zahlreiche Blütenstand, der farbenprächtige Blattaustrieb, die schmackhaften Früchte und die wunderschöne Herbstfärbung des Blätterkleides sind überzeugende Argumente, um sich dieses Exemplar einmal näher anzusehen. Nicht zuletzt gehört die Felsenbirne mit zu den beliebtesten Pflanzen in unserem Sortiment. Im Folgenden sind detaillierte Informationen über die äußeren Merkmale und die Pflegemaßnahmen zu finden. Ist man einmal von der Felsenbirne überzeugt, bleibt es sicherlich nicht nur bei einem Exemplar im eigenen Garten.

Amelanchier wird abgeleitet von „amelanche“. Aus dem Französischen übersetzt bedeutet dies „Äpfelchen“ und bezieht sich auf die Frucht der Felsenbirne. Ebenso ist sie unter dem Namen Felsenmispel oder Edelweißstrauch bekannt. Die Amelanchier stammt aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und gehört zu den Kernobstgewächsen (Pyrinae). Ursprünglich stammt sie aus Nordamerika. Insgesamt gibt es 25 verschiedene Arten. In Europa ist lediglich die Gewöhnliche Felsenbirne (Amelanchier ovalis) beheimatet. Seit dem 16. Jahrhundert wird die Amelanchier in Gärten kultiviert. Ihre Beliebtheit unter den Gärtnern wächst kontinuierlich. Heutzutage zählt die Felsenbirne zu den Must-haves in vielen heimischen Gärten.

Blätterkleid

Das sommergrüne Blätterkleid der Amelanchier ist grün bis dunkelgrün oder blaugrün gefärbt. Im Herbst erstrahlen die Blätter spektakulär in Feuerrot, Gelb oder Orange – wunderschön anzusehen! Die Blätter sind wechselständig an den Zweigen angebracht. Sie sind elliptisch bis eiförmig geformt und spitz zulaufend. Sie stehen an einem etwa 15 mm langen Stiel an den Zweigen. Die Blätter der verschiedenen Sorten werden zwischen ca. 3-10 cm lang. Der Blattrand ist ganzrandig oder leicht gesägt. Die Blattspreite ist häufig fein behaart. Die jungen Triebe sind zunächst auch an der Blattunterseite behaart, verkahlen allerdings mit zunehmendem Alter. Bei einigen Exemplaren sind die Blätter im Austrieb kupferfarben (Kupfer-Felsenbirne). Diese besondere Färbung der Blätter sieht in Kombination mit den weißen Blüten besonders zierend aus.

Blüten- und Fruchtbildung bei der Felsenbirne

Blüte

Im Frühling ist die Felsenbirne mit zahlreichen wunderschönen Blüten geschmückt. Der Anblick eines strahlend weißen Blütenstandes lässt jedes Gärtnerherz höher schlagen. Die Blüten sind sternförmig, werden ca. 2-3 cm breit und sind in traubenartigen Blütenständen angeordnet. Eine Traube ist aus drei bis fünfzehn Blüten zusammengesetzt. Viele Blütenstände sind aufrechtstehend, an einigen Sorten hängen sie herab. Die Blüten sind zwittrig, radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die Bestäubung verläuft durch Fremdeinwirkung. Für die heimischen Insekten ist die Amelanchier ebenfalls ein sehr wichtiges Gehölz, die die Blüten der Felsenbirne bestäuben. Die Blüte erscheint an vielen Sorten noch vor dem Blattaustrieb, bei einigen Sorten erscheinen Blüten und Blätter dahingegen gleichzeitig. Die Blüten verströmen einen intensiven, angenehmen Duft, der äußerst entspannend wirkt.

Frucht der Amelanchier

Ab Ende Juni erscheinen die kugeligen Früchte an der Felsenbirne. Von Juli bis August sind die essbaren Apfelfrüchte an der Pflanze zu finden. Die Früchte sind erbsengroß und erreichen im Durchmesser ca. 1 cm. Am Anfang sind die Früchte rot gefärbt. Im reifen Zustand sind sie eher dunkel purpurfarben bis blauschwarz gefärbt. Der süßliche Geschmack der Früchte eignet sich hervorragend für die Verwendung in Säften oder Marmeladen. Der Geschmack und das Äußere erinnern an Heidelbeeren. Die Früchte der Kupfer-Felsenbirne können ebenso getrocknet verzehrt werden. Aus diesem Grund wird die Kupfer-Felsenbirne auch Rosinenbaum genannt. Reife Früchte erkennt man an der dunklen Färbung und der weichen Konsistenz.

Ideales Vogelnährgehölz

Die Felsenbirne gehört zu den besonders beliebten Vogelnährgehölzen. Der süßliche Geschmack und der starke Duft der Frucht locken viele heimische Vögel an den zierenden Strauch. Die Frucht ist im Allgemeinen ungiftig. Allerdings kann das in den Samen und Blättern enthaltene cyanogene Glykosiden bei großen Mengen zu Magen- und Darm Beschwerden führen. Der Verzehr noch unreifer Früchte ist ebenfalls nicht zu empfehlen.

Rinde und Wurzelwachstum bei Felsenbirnen

Die Rinde der Felsenbirne ist olivgrau bis braungrau gefärbt. Das Feinwurzelsystem wächst eher flach und dicht verzweigt. Die Pflanze kommt mit sehr wenig Erdreich gut zurecht, weshalb sie auf steinigen Böden oder in Felsspalten optimalen Halt findet. Die Amelanchier kann in manchen Fällen Ausläufer bilden. Diese sollten, bevor die Ausläufer verholzen, aus der Erde entfernt werden.

Große Auswahl an Wuchsformen

Generell hat die Felsenbirne zu Beginn einen eher lockeren Wuchs. Je älter die Pflanze wird, desto mehr nimmt die Wuchsbreite zu. Im Alter ist die Ausbildung der Krone immer deutlicher zu erkennen und die Zweige beginnen überzuhängen.

Strauch, Hochstamm, Schirmform oder mehrstämmig

Die Felsenbirne/Amelanchier ist bei uns im Sortiment als mehrstämmiges Exemplar, als Strauch, als Schirmform oder als Hochstamm in jeweils verschiedenen Größen erhältlich, so dass man für so gut wie jeden Standort / Platz im Garten eine passende Variante findet.

Kronenformen

Die Felsenbirne finden Sie in unserem Sortiment mit verschiedenen Kronenformen. Jede Form ist besonders und kann im Garten wunderschöne Akzente setzen.

Die Schirmform der Amelanchier ist besonders dekorativ anzusehen

Ein besonderes Highlight in unserem Sortiment ist die Schirmform der Felsenbirne. Die Schirmform ist in der Regel an der Kupfer-Felsenbirne zu finden. Ebenfalls bieten wir unterschiedliche Raritäten/Einzelstücke der Amelanchier an. Alle Schirmformen, auch von anderen Gattungen und Gehölzen, findet man im Bereich Laub- und NadelgehölzenInteressante FormenSchirmformen.

Die Schirmform an der Felsenbirne gehört mit zu den beliebtesten Pflanzen in unserem Sortiment. Die im Trend liegenden Schirmformen gelten als einzigartiges Stilelement sowohl für moderne Gartengestaltungen als auch in Bauerngärten. Eine Schirmform zeichnet sich durch eine in der Regel mehrstämmige Basis aus, aus der weder Zweige noch Blätter wachsen. Die mit Blättern geschmückte Krone der Pflanze ist schirmförmig oder pilzartig geformt. Im Alter ist die Schirmform deutlicher ausgeprägt als an jungen Pflanzen. Durch die spezielle Form lassen sich Schirmformen hervorragend unterpflanzen. Nicht nur Pflanzen können unter der Felsenbirne in Schirmform einen Platz finden.

Idealer Schattenspender im Garten

Da die Krone der Pflanze an einen Sonnenschirm erinnert, kann jeder Gärtner dort ein gemütliches und vor allem schattiges Plätzchen finden. Wie wäre es mit einer Gartenbank unter der Schirmform? Von dort kann der Blick über den Garten besonders genossen werden, ohne in der prallen Sonne sitzen zu müssen. Ebenso kann damit der Sandkasten für die Kinder beschattet werden. Eine Beleuchtung der Schirmform kann in der Dämmerung eine romantische Atmosphäre im Garten schaffen. Schirmformen benötigen eine große Pflanzfläche, da sie sich mit zunehmendem Alter sehr ausladend entwickelt.

Regelmäßiger Rückschnitt unterstützt die Kronenform

Die wenigsten Pflanzen sind von Natur aus mit einer Schirmform geschmückt. Ein regelmäßiger Beschnitt in jungen Jahren und ein Entfernen möglicher Ausläufer rund um den mehrstämmigen Stamm unterstützen die Pflanze in der Ausbildung der Kronenform. Junge Pflanzen werden zusätzlich mit einer Art Gerüst bzw. Spalier, meist aus Bambusstäben, in der Baumschule unterstützt, damit die Äste in die richtige Form hineinwachsen. Die Schirmformen, welche unser Kunde bei uns im Sortiment erhalten kann, haben diesen Prozess bereits durchlaufen. Für den Rückschnitt muss beachtet werden, dass alle neuen Triebe, die für die gewünschte Schirmform nicht relevant sind, regelmäßig von der Pflanze entfernt werden.

Säulenform

Die Säulen-Felsenbirne 'Obelisk' ist ein besonders platzsparendes Exemplar. Die Wuchsbreite beträgt ca. 1,5 m. Eine große Fläche benötigt dieses Exemplar an seinem Standort nicht, so dass sie bspw. ideal für klein Gärten oder enge Stellen im Garten geeignet ist. Säulenformen sind sehr windfest und halten einer Decke aus Schnee hervorragend stand.

Wuchshöhe – je nach Sorte zwischen drei und zehn Metern

Die Felsenbirne erreicht in der Regel eine Wuchshöhe zwischen drei bis sechs Metern. Einige Exemplare in unserm Sortiment können eine Höhe bis zu 10 m erreichen. Das kleinste Exemplar in unserem Sortiment (Amelanchier rotundifolia) erreicht eine Wuchshöhe zwischen 1,5 bis 3 m. Im Alter ist die Felsenbirne oft breiter als hoch gewachsen. Der jährliche Zuwachs liegt zwischen 20 bis 40 cm.

Standort- und Bodenempfehlungen für die Felsenbirne

Die Felsenbirne ist im Allgemeinen ein standorttolerantes und anspruchsloses Exemplar. Sie ist besonders frosthart und sogar wind- und stadtklimafest. Der Standort kann zwischen sonnig bis halbschattig liegen.

Auf nahezu allen kultivierten Böden kann sich die Amelanchier gedeihen. Ein mäßig trockener bis feuchter Boden sollte ausgewählt werden, schwere Böden sind eher ungeeignet. Diese können durch die Beigabe von Sand und Humus und einem Auflockern des Bodens verbessert werden. An sehr feuchten Standorten kann das Abfließen des Wassers durch eine Drainage verbessert werden, auch hier eignet sich das Untermengen von Sand. Ist der Boden stark sandig, kann das Eiarbeiten von Humus und Kompost in den Boden helfen. Sollte der Boden zu nährstoffarm sein, können Kompost und Dünger den Nährstoffgehalt im Boden wieder steigen lassen.

Leicht sandig-lehmiger Boden ideal

Die Felsenbirne liebt einen leicht sandigen bis lehmigen und schwach-sauren bis leicht alkalischen Boden. Ein kalkhaltiger Boden wird bevorzugt. Der pH-Wert liegt idealerweise zwischen 4-9. Der Boden sollte möglichst durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden.

Pflanz-, Pflegetipps für die Amelanchier

Im Allgemeinen sind Amelanchier / Felsenbirnen sehr pflegeleichte und anspruchslose Gehölze. Eine geeignete Pflege, die abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse der Pflanze ist, kann allerdings jede Pflanze in ihrem einem gesunden und kräftigen Wachstum unterstützen. Vor allem Hobbygärtner mit wenig Erfahrung in Bezug auf die Pflanzenpflege oder Gärtner, die nicht viel Zeit in den eigenen Garten investieren möchten, bevorzugen die unkomplizierte Pflege der Felsenbirne. Im Folgenden sind die wichtigsten Pflegeempfehlungen der Amelanchier zusammengefasst.

Pflanzzeit – Frühjahr und Herbst sind ideal

Amelanchier werden bevorzugt im Frühjahr oder im Herbst in den Boden gesetzt. Herrscht Frost oder sind die Tage im Sommer besonders heiß, sollte generell nicht gepflanzt werden. Nach dem letzten Frost im Frühjahr kann mit der Pflanzung begonnen werden. Im Frühjahr sollte auf eine ausreichende Bewässerung besonders geachtet werden.
Der Herbst ist eine hervorragende Jahreszeit, um Neuankömmlinge in den Gartenboden zu pflanzen. Die herbstlichen Regenschauer versorgen die Pflanze auf natürliche Weise mit ausreichend Feuchtigkeit. Sollten die Schauer ausbleiben, muss selbstverständlich auch im Herbst zusätzlich bewässert werden. Gepflanzt werden sollte möglichst zu Beginn der herbstlichen Jahreszeit. Die Pflanze hat dadurch bis zum Winter genügend Zeit sich an den neuen Standort zu gewöhnen.

Rückschnitt

An der Felsenbirne müssen in der Regel nur einzelne, abgestorbene oder störende Äste entfernt werden. Ein Rückschnitt bis in das alte Holz und generell radikale Rückschnitte sollten an Felsenbirnen unbedingt vermieden werden. Sie treiben danach nur sehr schwer wieder aus. Der Rückschnitt sollte zudem der Kronenform angepasst werden. In der Regel benötigen Felsenbirnen keinen Verjüngungsschnitt. Wächst die Pflanze sehr dicht, können einzelne Triebe vor dem Frühling entfernt werden. Die Triebe sollte man direkt über dem Boden oder am Ansatz zu größeren Ästen bzw. an der Verzweigung entfernen. Es sollte kein Rest des Zweiges mehr an der Pflanze zurückbleiben. Wir empfehlen den Rückschnitt nach der Blühphase durchzuführen.

Bewässerung

Die anspruchslose und pflegeleichte Felsenbirne kommt auch auf trockenen Böden sehr gut zurecht. Ist die Pflanze gesund und mit ihren Wurzeln fest im Boden verankert, benötigt sie in der Regel keine zusätzliche Bewässerung. In langen Hitze- und Trockenperioden muss dennoch ausreichend bewässert werden. Kübelpflanzen müssen aufgrund des begrenzten Speichervolumens regelmäßig bewässert werden. Vermeiden Sie unbedingt Staunässe, um der Pflanze nicht zu schaden. Nach der Pflanzung müssen die neuen Exemplare zunächst in regelmäßigen Abständen gegossen werden, um sie beim Prozess des Anwachsens bestmöglich zu unterstützen.

Düngung

In der Regel benötigen gesunde Pflanzen keine regelmäßige, zusätzliche Düngerbeigabe. Eine Düngung im Frühjahr mit Kompost ist unter normalen Bedingungen völlig ausreichend. Ist der Boden sehr nährstoffarm sollte vor der Pflanzung Kompost oder Volldünger in die Erde eingearbeitet werden, um die Anwachsbedingungen zu verbessern.

Einzelne Sorten der Felsenbirne

Häufig in Gärten zu finden: Amelanchier laevis Ballerina

Ein sehr beliebtes und häufig auftretendes Exemplar ist die Amelanchier laevis 'Ballerina'. Im Alter überhängende Zweige und große Blüten sind ihr Erkennungsmerkmal. Dieses Exemplar kann als Strauch oder Hochstamm mit einer Wuchshöhe und Wuchsbreite zwischen 3 bis 8 m in unserem Sortiment erworben werden.

Kupfer-Felsenbirne mit wunderbarem Austrieb

Die Kupfer-Felsenbirne ist ein sehr beliebtes Exemplar. Vor allem der kupferrote Austrieb fällt besonders ins Auge. Diese Pflanze ist als Strauch, Hochstamm und Sonderform in unserem Sortiment zu finden. Besonders die Schirmform ist ein sehr beliebtes Exemplar. Die Kupfer-Felsenbirne erreicht eine Wuchshöhe zwischen 4 bis 6 m. Oft wird sie breiter als hoch. 

Mit schlankem Wuchs: Amelanchier Obeliks

Die Amelanchier alnifolia 'Obelisk' (Amelanchier alnifolia) zeichnet besonders ihr schlanker Wuchs aus. Die Wuchsbreite beträgt meist nur bis zu 1,5 m und die Wuchshöhe bis zu 5 m. Aus diesem Grund ist sie besonders für kleine Gärten oder schmale Stellen im Garten wunderbar geeignet. Wenn man bspw. auf der Suche nach Alternative für eine schmale Hecke sind, findet man diese hier aufgelistet.

Kompakt und dichtbuschig: Amelanchier Rainbow Pillar

Ein weiteres säulenförmiges Exemplar ist die Sorte Amelanchier canadensis 'Rainbow Pillar'. Diese Pflanze ist als Strauchform in unserem Sortiment zu finden. Sie wächst kompakt und dichtbuschig heran. Hierbei handelt es sich um einen sehr langsam wachsenden Strauch. Nach ca. 15 Jahren kann er eine Wuchshöhe bis zu 2,50 m erreichen und eine Wuchsbreite bis zu 1 m. Ideal für blühende Hecken, die keinen häufigen Rückschnitt benötigen.

Ideal auch für den Kübel: Amelanchier rotundifolia

Die Amelanchier rotundifolia ist eines der kleinsten Exemplare, welches wir momentan in unserem Sortiment anbieten. Die Wuchshöhe beträgt zwischen 1,5 bis 3 m. Diese Sorte bieten wir lediglich als Strauch an. Die kleine Felsenbirne lässt sich hervorragend im Garten integrieren oder im Kübel pflanzen.

Bis zu 10m hoch: Felsenbirne Robin Hill

Eines der größten Exemplare ist die Sorte Amelanchier arborea 'Robin Hill'. Sie wird bis zu 10 m hoch und bis zu 5 m breit. Dieses Exemplar hat im Gegensatz zu den anderen Sorten straff aufrecht wachsende Zweige. Diese Sorte bieten wir als Strauch, Hochstamm oder Sonderform (mehrstämmig) an.

Mit aufrechter, ovaler Form: Kanadische Felsenbirne

Amelanchier canadensis bieten wir als Strauch oder Hochstamm an. Durch die aufrechte und ovale Form wirkt diese Sorte sehr attraktiv. Die Wuchshöhe beträgt bis zu 3 m.

Weiße Blüten erinnern an Schneeflocken: Felsenbirne Snowflakes

Amelanchier laevis 'Snowflakes' ist in unserem Sortiment als Strauch, Hochstamm oder mehrstämmig zu finden. Diese Sorte wächst eher rundlich mit leicht überhängenden Spitzen. Sie wird zwischen 5 bis 8 m hoch und ähnlich breit. Die zahlreichen weißen Blüten erinnern an Schneeflocken - 'Snowflakes'. Die Blüten wachsen in bis zu 12 cm langen und hängenden Trauben.

Aufrechte Strauchform und bis 3m hoch: Besen-Felsenbirne

Amelanchier spicata oder Besen-Felsenbirne genannt, kann man in unserem Sortiment als Strauch bestellen. Er wächst aufrecht und oval. Diese Sorte wächst zwischen 2 bis 3 m in die Höhe und wird ebenso breit.

Besonderheiten und Verwendungsmöglichkeiten

Die beerenartigen Früchte der Felsenbirne wurden früher als Ersatz für Korinthen – rosinenähnliche Früchte – genutzt. Die Beeren der Kupfer-Felsenbirne lassen sich hervorragend trocknen und erinnern daher besonders an Korinthen. Aus diesem Grund wird der Name „Rosinenbaum“ häufig in Verbindung mit der Amelanchier gebracht. Heutzutage steht eher das dekorative Erscheinungsbild im Vordergrund.

Nutzung als Teil einer Jahreszeitenhecke

Felsenbirnen können auf unterschiedliche Weise in jeden Garten integriert werden. Eine Jahreszeitenhecke setzt das ganze Jahr über wunderschöne farbliche und blühende Akzente in den Garten. Die Felsenbirne reiht sich dort wunderbar ein und fasziniert den Gärtner ab dem Frühling bis zum einsetzenden Winter. Generell wird die Felsenbirne äußerst gerne als blühendes Ziermittel in Hecken verwendet.

Schirmformen als Solitärgehölze

Also Solitärpflanze kann die Felsenbirne besonders als Schirmform sehr dekorativ wirken. Die Schirmform kann sich wunderbar entfalten und zum Beispiel als Schattenspender im Garten fungieren. Des Weiteren eignen sich Gruppenstellungen, um größere Flächen zu begrünen.

Für die heimische Fauna

Die Insekten- und Vogelwelt freut sich ebenso wie der Gärtner über die zahlreichen Blüten und den üppigen Fruchtstand der Felsenbirne. Durch das Anpflanzen von Amelanchier wird der Erhalt der Tierwelt im eigenen Garten unterstützt.

Als Kübelpflanze nutzbar

Pflanzenliebhaber ohne großen Garten müssen nicht auf den Anblick einer Felsenbirne verzichten. Als Kübelpflanze kann sie auf Balkonen oder vor Hauseingängen ebenso atemberaubend aussehen.

Gerne als Hausbaum im Vorgarten

Durch den hohen zierenden Wert der Amelanchier, wird sie bevorzugt in den Vorgärten platziert – ein Ort, an dem sie im Fokus der Gartengestaltung steht.

Verbreitungsschwerpunkt in der freien Natur

Ursprünglich werden als Standort sonnige, trockene Steilhänge von der Felsenbirne bevorzugt. Sogar in Felsspalten findet sie halt und kann sich dort entwickeln. In Steingärten kann die Felsenbirne demnach optimal gepflanzt werden. Lichte und felsige Eichen- und Kiefernwälder sind ebenfalls Orte, an denen die Felsenbirne in der freien Natur vorkommt. Da die Felsenbirne unter anderem an Steilhängen wächst, kann sie ebenfalls gut in Gärten mit Hanglage gepflanzt werden.

Krankheiten und Schädlinge

Insgesamt zählt die Amelanchier zu den robusten und widerstandsfähigen Pflanzen. An Felsenbirnen ist allerdings nicht selten der echte Mehltau zu finden. Dieser wirkt sich allerdings in der Regel nicht beeinträchtigend auf die Pflanze aus. Um gegen Mehltau anzukämpfen, sollte die Krone immer genügend belüftet sein. Sehr dichte Kronen sollten ausgedünnt werden, damit Regenwasser besser trocknen kann. Bei sehr starkem Befall können die Blätter eintrocknen und absterben. Als Hausmittel kann eine Mischung aus Milch und Wasser auf die Pflanzen gesprüht werden. Eine Mischung aus Backpulver, Rapsöl und Wasser kann gleichermaßen gute Dienste gegen den echten Mehltau leisten.

Selten von Feuerbrand befallen

Seltener kommt der Feuerbrand, eine Krankheit durch das Bakterium Erwinia amylovora hervorgerufen, an der Felsenbirne vor. Blüten und Blätter verfärben sich braun bis schwarz und sterben ab. Alle befallenen Teile sollten entfernt werden. Pflanzenschutzmittel oder Hausmittel zeigen gegen Feuerbrand keine Wirkung. Entdeckt man Feuerbrand auf einer der Pflanzen ist dies meldepflichtig, da die Krankheit sich äußerst schnell verbreiten kann. Aus diesem Grund dürfen befallene Teile nicht kompostiert werden und Gartenwerkzeuge sind nach dem Gebrauch gründlich zu desinfizieren.

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