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Mammutbaum / Sequoiadendron

MammutbaumMammutbäume sind die Könige des Waldes – mit einem beeindruckenden, fast unfassbaren Alter: Teilweise wird es auf bis 2.500 bis 3.900 Jahre geschätzt. Doch das ist nicht das Einzige, was an Mammut- bzw. Riesenmammutbäumen rekordverdächtig ist: Die grünen Giganten werden in ihrer Heimat – je nach Sorte – bis zu hundert Meter hoch, während die schnellwüchsigen Sorten in unserem Sortiment die 50-Meter-Marke schaffen. 

Gigant der Gärten

Der Riesen-Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum) wird auch Berg-Mammutbaum oder einfach Mammutbaum genannt und ist an den Westhängen der Sierra Nevada im amerikanischen Kalifornien zu Hause.

Es handelt sich um einen imposanten 30-bis-50-Meter-Riesen, der eine Breite von acht bis zehn Meter annehmen kann. Er hat einen geraden, bis zur Spitze durchgehenden Stamm, eine lockere Krone und kräftige, hängende Äste. Seine Rinde ist rotbraun; seine immergrünen, blau-grünen Triebe färben sich später ebenfalls rotbraun, und auch seine bis acht Zentimeter langen Zapfen kleiden sich in dieser Farbe. 
Der Mammutbaum verlangt nach einem freien Standort in sonniger bis absonniger, windgeschützter Lage. An den Boden hat er keine besonderen Ansprüche; er gedeiht in allen normalen, kultivierten Böden. 

Kunstwerk der Natur

Eine sehr seltene Sorte des Riesen-Mammutbaums ist der „Sequoiadendron giganteum „Pendulum“, der Überhängende Mammutbaum. Diese Art sticht durch die wunderschöne und sehr eigenwillige Wuchsform hervor: Sie wächst zunächst schmal aufrecht in Säulenform, während ihr Mitteltrieb später oft horizontal bis überhängend wächst und sich wieder aufrichtet. Keine Frage: Selten findet man einen so ausgefallenen Solitärbaum mit einer so bizarrer Form!
Tipp: In jungen Jahren sollten Sie diese Pflanze vor kaltem Wind schützen. 

Blauer Mammutbaum

Den Sequoidendron giganteum „Glaucum“ kennt man meist als Blauen Mammutbaum bzw. Blauen Bergmammutbaum. Er genießt in seiner Heimat, den USA, einen sehr hohen Stellenwert, und auch bei uns findet der wärmeliebende Park- und Alleebaum immer mehr Liebhaber. Von der Normalform des Mammutbaums weicht er durch seine Krone ab, die viele Jahre lang sehr schlank bleibt und erst im Alter lockerer wird. Er ist schnell wachsend und kann in seinem ursprünglichen Verbreitungsgebiet eine Höhe von 30 bis 40 Metern erreichen., hierzulande wird er selten größer als zwanzig Meter. 

Tipp vom Garten-Profi 

Wichtig ist, den Mammutbaum im Sommer keinesfalls austrocknen zu lassen. Wenn es über einen längeren Zeitraum nicht regnet, sollten Sie den Big Tree, wie der Mammutbaum wegen seiner Größe auch genannt wird, also unbedingt gießen!

Abb.: Sequiadendron giganteum 'Glaucum'

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Mammutbäume sind die Könige des Waldes – mit einem beeindruckenden, fast unfassbaren Alter: Teilweise wird es auf bis 2.500 bis 3.900 Jahre geschätzt. Doch das ist nicht das Einzige, was an... mehr erfahren »

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Sequoiadendron giganteum 'Glaucum' / Blauer Mammutbaum
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Wuchsendhöhe: bis zu 40 m
Belaubung: Immergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Graublau
Rinde: Rotbraun
Frucht: Rotbraune Zapfen
Standort: Sonnig-absonnig
Name
botanisch:
Sequoiadendron giganteum 'Glaucum'
Name
deutsch:
Blauer Mammutbaum
ab 49,90 € *
in das kostenlose Angebot
Sequoiadendron giganteum 'Greenpeace' / Mammutbaum 'Greenpeace'
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Wuchsendhöhe: bis zu 50 m
Belaubung: Immergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Blaugrün
Rinde: Rotbraun
Frucht: Rotbraune Zapfen
Standort: Sonnig-lichter Schatten
Name
botanisch:
Sequoiadendron giganteum 'Greenpeace'
Name
deutsch:
Mammutbaum 'Greenpeace'
49,90 € *
in das kostenlose Angebot
Sequoiadendron giganteum 'Pendulum' / Überhängender Mammutbaum
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Wuchsendhöhe: 7 - 15 m
Belaubung: Immergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Blaugrün
Rinde: Rotbraun
Frucht: Rotbraune Zapfen
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Sequoiadendron giganteum 'Pendulum'
Name
deutsch:
Überhängender Mammutbaum
ab 37,90 € *
in das kostenlose Angebot
Sequoiadendron giganteum / Mammutbaum / Bergmammutbaum
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: bis zu 50 m
Belaubung: Immergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Blaugrün
Rinde: Rotbraun
Frucht: Rotbraune Zapfen
Standort: Sonnig-lichter Schatten
Name
botanisch:
Sequoiadendron giganteum
Name
deutsch:
Mammutbaum / Bergmammutbaum
ab 27,90 € *
in das kostenlose Angebot

Allgemeine Charakteristika des Mammutbaums

Der Mammutbaum (bot. Sequoiadendron giganteum), auch Berg- oder Riesen-Mammutbaum genannt, gehört zu den größten Nadelbäumen auf der Welt. Der imposante Wuchs bringt die Augen des Betrachters zum Strahlen. Er ist die einzige Art in der Gattung Sequoiadendron in der Unterfamilie der Mammutbäume und gehört zur Familie der Sumpfzypressengewächse (Taxodiaceae). Die Gattung Sequoiadendron trägt ihren Namen dank eines Indianers namens Sequoyah, dem Erfinder einer Lautsilbenschrift.

Mammutbäume erreichen ein Alter von bis zu 2000 Jahren

Nachweislich sind einzelne Exemplare des Mammutbaumes bis zu 2000 Jahre alt. Heutzutage erreichen sie ein Alter zwischen 700 und 900 Jahren. Der Mammutbaum wird in drei Arten unterteilt: Küstenmammutbaum – Sequoia sempervirens, Urweltmammutbaum – Metasequoia glyptostroboides und Riesenmammutbaum– Sequoiadendron giganteum. Letztere Art wird im Folgenden vorgestellt.

Blätterkleid des Mammutbaums

Der Mammutbaum gehört zur Gruppe der Nadelgehölze und trägt immergrüne Schuppennadeln, die bis zu 1,5 cm lang und 3 mm breit werden. Sie tragen eine grüne bis blaugrün schimmernde Färbung und die Unterseite der Nadeln ist etwas heller gefärbt. Die an den Enden spitz zulaufenden Schuppennadeln sind länglich und schmal geformt. Sie sind spiralförmig angeordnet, liegen am Trieb an und verbleiben zwischen 3 bis 4 Jahren am Baum. Das Nadelkleid des Mammutbaumes steht je nach Sorte einzeln oder in Gruppen an den Zweigen.

Blüten- und Fruchtbildung am Sequoiadendron giganteum

Blüte – zum ersten Mal nach 10-15 Jahren sichtbar

Nach 10 bis 15 Jahren ist der Mammutbaum zum ersten Mal geschlechtsreif. Das Nadelgehölz ist einhäusig und bildet unscheinbare Blütenzapfen, die einzeln oder zu zweit an den Zweigen stehen. Die männlichen Blüten stehen am Ende der kurzen Triebe, sind bis zu 7 mm lang und blassgelb gefärbt. Die weiblichen Blüten sind grün gefärbt, bis zu 1 cm lang und zapfenförmig geformt. Die Blütezeit liegt zwischen März bis April. Die Samen sind nach zwei Jahren ausgereift. Die Blüten werden durch den Wind miteinander bestäubt.

Frucht – Zapfen des Mammutbaums

Die Zapfen am Sequoiadendron reifen ein Jahr nach der Befruchtung heran und stehen in den Monaten September und November am Nadelgehölz. Sie werden bis zu 8 cm lang und 6 cm breit. Die eiförmigen Zapfen stehen einzeln oder in Gruppen an den Zweigen. Ein Zapfen ist aus bis zu 25 spiralförmig angeordneten Schuppen zusammengesetzt. Die Mammutbaum-Zapfen sind zunächst dunkelgrün, später braun gefärbt.

Mehrere tausend Zapfen an einem Baum möglich

Die Samen in der Frucht sind zwischen drei bis sechs Millimeter groß. Sie öffnen sich beim Austrocknen der Zapfen. Junge Zapfen stehen aufrecht, reife Zapfen hängen nach unten. Nachdem die Zapfen verholzen, fallen sie zu Boden. An dem gewaltigen Mammutbaum können mehrere tausend Zapfen heranwachsen. Zusätzlich dienen die Zapfen den Tieren im Wald und Garten als Nahrung.

Überlebensstrategie der Mammutbäume bei Waldbränden

Der Mammutbaum hat sich über die Jahre hinweg an die häufig auftretenden Waldbrände in seiner Heimat Nordamerika angepasst. Aus diesem Grund ist seine Rinde äußerst dick und feuerfest. Die Samen öffnen sich bei starker Hitze, die z. B. während eines Brandes auftritt. Zusätzlich wird der Boden durch die Brände von Unkraut und anderen Pflanzen befreit, somit kann der Samen des Mammutbaumes ohne Konkurrenz beginnen zu keimen.

Rinde und Wurzel de Sequoiadendron giganteum

Die Rinde des Mammutbaumes ist tief gefurcht und längsrissig. Sie hat eine Art weiche, schwammige bis faserige Konsistenz und ist hellbraun bis rotbraun gefärbt. Daher ist der Mammutbaum auch als „Giant-Redwood“ bekannt.

Bis zu 50cm dicke Rinde schützt bei Waldbränden

Die Rinde kann bis zu 50 cm dick werden. Eine spezielle Funktion der Borke liegt darin, den Baum vor Waldbränden zu schützen. Das Kernholz ist rotbraun und das Splintholz hellgelb gefärbt. Das Holz des Mammutbaums ist harzfrei und hat eine mittlere Rohdichte.

Wurzel in Herzform mit flächiger Ausbreitung

Der Mammutbaum gehört zur Gruppe der Herzwurzler (hier gibt es einen Überblick der Wurzelformen). Je nach Bodenbeschaffenheit bildet dieses Wurzelsystem flach unter der Oberfläche und weit ausgebreitete oder vermehrt in die tieferen Bodenschichten wachsende Wurzeln aus. Bei Sequoiadendron giganteum ist zu beobachten, dass die Wurzeln hauptsächlich flach und weit ausgebreitet wachsen. Sogar an alten Bäumen überschreitet die Durchwurzelungstiefe meist nicht mehr als 1 Meter. Wenige ältere Exemplare aus Mitteleuropa bilden eine kräftige Pfahlwurzel aus und wachsen bis zu 1,8 m in den Boden hinein. Zu den Seiten können sich die Wurzeln bis zu 30 m großflächig ausbreiten und 0,3 ha an Fläche einnehmen. Die Wurzeln des Mammutbaumes wachsen demnach weit über den Bereich der Kronentraufe hinaus, was bei der Standortwahl unbedingt berücksichtigt werden muss.

Wuchsformen – Mammutbaum macht dem Namen alle Ehre

Der Mammutbaum wächst als Großbaum heran. Es ist keine Gliederung in Lang- und Kurztriebe zu sehen. Junge Bäume haben meist einen schmal pyramidalen Wuchs und ihre Äste reichen bis zum Boden. An alten Exemplaren kann der Stamm bis zu einer Höhe von 50 m komplett astfrei bleiben. Einige Exemplare bilden die Äste am Stamm bereits in Bodennähe.

Gerade gewachsener und dicker Stamm ist typisch

Der Stamm ist in der Regel gerade, sehr dick und hat einen Brusthöhendurchmesser von 6 bis 8 m. Es bestehen sowohl gerade als auch überhängende Wuchsformen an den verschiedenen Sorten. An der Sorte „Pendulum“ ist ein wellenförmiger Stammwuchs mit einer insgesamt unförmigen und bizarren Wuchsform zu sehen. Zusätzlich trägt diese Sorte einen geschwungenen Haupttrieb.

Kronenformen des Sequoiadendron giganteum

Die natürliche Wuchsform am Mammutbaum wächst symmetrisch heran. Je nach Sorte tragen die jungen Exemplare eine pyramidale und die älteren Gehölze eine kegelförmige und halboffene Kronenform. Für die Sorte „Greenpeace“ ist eine pyramidale Kronenform charakteristisch. Einzig die Sorte „Pendulum“ trägt eine bizarre Kronenform mit wellig geformten und unregelmäßig wachsenden Hauptästen. Der Haupttrieb an „Pendulum“ ist oft überhängend gestaltet.

Wuchsgrößen – bis zu 100m sind möglich

Der Mammutbaum erreicht unfassbare Wuchshöhen zwischen 80 und 100 m. Die Wuchsbreite beträgt 2 bis 8 m. Sequoiadendron giganteum wachsen verstärkt in die Höhe, weniger in die Breite. Seine volle Wuchshöhe von 100m erreicht er allerdings in den hiesigen Klimaverhältnissen nicht, dennoch kann der Mammutbaum auch hier Wuchshöhen zwischen 40 und 50 m erreichen.

50 bis 100 cm Zuwachs im Jahr

Der durchschnittliche Jahreszuwachs liegt zwischen 50 bis 100 cm. Junge Bäume wachsen mäßig heran, dafür nimmt der Stammumfang außergewöhnlich schnell zu.

Standort- und Bodenempfehlungen für dem Mammutbaum

Sequoiadendron giganteum bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Ein ausreichend großer Standort ist für den massiven Wuchs des Nadelgehölzes erforderlich. Zusätzlich müssen die vorgeschriebenen Grenzabstände eingehalten werden. In der freien Natur lebt das Gehölz unter dem Einfluss von trockenen Sommern und schneereichen Wintern. Sehr kleine Exemplare unter 1 m Wuchshöhe sollten den ersten Winter über in einem Kübel geschützt gehalten werden. Im kommenden Frühjahr man sie dann ins Freiland setzen.

Durchlässiger Boden ohne Staunässe

Der Boden sollte gut durchlüftet sein. Ein lockerer und durchlässiger Boden ist wichtig, um Staunässe zu vermeiden. Ein sandiger und nährstoffreicher Kiesboden ist ideal. Ein frischer bis feuchter, alkalischer Boden wird vom Mammutbaum bevorzugt. Das Nadelgehölz reagiert kalkempfindlich.

Pflanz- und Pflegetipps

Der pflegeleichte und anspruchslose Mammutbaum gilt in Mitteleuropa als winterhart. Frisch gepflanzte Exemplare reagieren anfälliger gegenüber Frostschäden als ältere. Winterschutzmaßnahmen können das junge Nadelgehölz in einem kräftigen und gesunden Wachstum unterstützen.

Tipps für die Pflanzung von Mammutbäumen

  • Wurzelballen in einen Eimer mit Wasser stellen.
  • Pflanzloch doppelt so breit wie den Wurzelballen ausheben.
  • Erdaushub mit Kompost anreichern.
  • Ein leichter Schnitt der Wurzeln ist zu empfehlen.
  • Veredlungsstellen müssen eine Handbreit über der Erde herausragen.
  • Erde antreten, Gießrand formen und ordentlich einschlämmen.
  • Junge Nadelbäume zunächst mit einem Stützpfahl fixieren.

Weitere Pflanz- und Pflegetipps zu Laub- und Nadelgehölzen sind unter anderem in unserem Jahreskalender der Gartenpflege zu finden.

Pflanzzeit des Sequoiadendron giganteum

Generell sollte eine Pflanzung nie bei starker Hitze oder Frost durchgeführt werden. Für den Pflanzzeitpunkt wird das Frühjahr empfohlen, da die jungen Nadelgehölze frostempfindlich reagieren können. Die Gehölze verankern sich über den Sommer mit ersten Wurzeln im Boden und können dadurch den Winter besser überstehen. Im Frühjahr muss besonders auf eine ausreichende Bewässerung geachtet werden.

Herbstpflanzung mit ausreichend Abstand zum ersten Frost

Auch der Herbst ist für die Pflanzung geeignet. Wir empfehlen eine frühe Herbstpflanzung, um dem Mammutbaum vor dem ersten Frost genügend Eingewöhnungszeit am neuen Standort zu geben. Im Herbst setzen in der Regel vermehrt Niederschläge ein, die den Riesen-Mammutbaum bewässern. Sollten diese ausbleiben, muss natürlich zusätzlich bewässert werden.

Containerware ganzjährig pflanzbar

Unsere Containerware kann das ganze Jahr über gepflanzt werden, solange der Boden nicht gefroren ist. Unsere wurzelnackte Ware ist für wenige Wochen im Frühjahr und Herbst verfügbar und sollte direkt nach der Lieferung gepflanzt werden. Weitere Informationen über wurzelnackte Nadelgehölze sind auf unserem Blog zusammengefasst.

Rückschnitt – nicht unbedingt notwendig, aber empfehlenswert

Ein Rückschnitt am Mammutbaum ist grundsätzlich nicht nötig. Er bildet auch ohne Rückschnitt eine zierende Wuchsform aus. Ein Auslichten des Baumes ist anzuraten, wenn Zweige dicht aneinander stehen oder sich überkreuzen. Darüber hinaus sollten Zweige mit braunen Nadeln entfernt werden. Im Frühjahr, bevor das Nadelgehölz mit dem Austrieb beginnt, ist der richtige Zeitpunkt für einen Rückschnitt. Grundsätzlich ist ein Rückschnitt jedoch bis in den Oktober möglich. Äste sollten auf Astring geschnitten werden.

Mammutbäume sogar als Bonsai kultivierbar

Es ist möglich, den Wuchs des Mammutbaumes niedrig zu halten – er kann sogar als Gartenbonsai kultiviert werden. Um das Wachstum des Mammutbaumes einzugrenzen, sollten die Spitzen der Zweige häufig geschnitten werden. Weitere Informationen über einen Rückschnitt von Laub- und Nadelgehölzen findet man auf unserem Blog.

Bewässerung – besonders in Hitze- und Trockenperioden notwendig

Mammutbäume haben einen hohen Wasserbedarf. Demnach darf das Substrat nie komplett austrocknen. In langen Hitze- und Trockenperioden ist eine regelmäßige Bewässerung anzuraten. In der Regel sind vor allem an jungen Pflanzen große Mengen an Bewässerung nötig. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden. Falsches Gießverhalten kann am Mammutbaum zu Pilzinfektionen führen.

Regenwasser ist ideal

Zum Gießen sollte kalkarmes Wasser verwendet werden. Leitungswasser oder abgestandenes Regenwasser eignet sich hervorragend. Um immer genügend kalkfreies Gießwasser im Garten zu haben, empfehlen wir die Aufstellung einer Regentonne. Für eine effiziente Bewässerung empfehlen wir den Einsatz von Bewässerungssäcken. Die Säcke werden auf die Baumscheibe gestellt und am Stamm befestigt. Durch kleine Löcher am Boden der Säcke, kann das Wasser tröpfchenweise in den Boden sickern und von den Wurzeln aufgenommen werden.

Düngung – starker Wuchs bedarf ausreichender Nährstoffe

Aufgrund seines kräftigen Wuchses benötigt der Mammutbaum ab dem zweiten Standjahr eine regelmäßige Düngung, um den Nährstoffgehalt im Boden aufrechtzuhalten. An älteren Exemplaren ist eine regelmäßige Düngung nicht zwingend erforderlich.

Nur während der Wachstumsperiode den Mammutbaum düngen

Der ideale Zeitpunkt liegt im Frühjahr, wenn das Nadelgehölz mit dem Austrieb begonnen hat. Die Düngung kann bei Bedarf nach vier Wochen wiederholt werden. Gedüngt wird ausschließlich während der Wachstumsperiode. Eine Düngung kurz vor dem Winter ist nicht empfehlenswert, da frostanfällige Frischtriebe absterben werden. Als Dünger eignen sich z. B. Kompost, Hornspäne oder andere organisch-mineralische Dünger. Das zusätzliche Mulchen der Baumscheibe hält das Substrat länger feucht.
Weitere Informationen über den Nährstoffgehalt des eigenen Gartenbodens kann man bei der LUFA (landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt NRW) in Erfahrung bringen.

Einzelne Sorten von Mammutbaum / Sequoiadendron giganteum

Im Folgenden sind einige Sorten von Sequoiadendron giganteum aus unserem Sortiment zusammen mit deren wichtigsten Eigenschaften aufgelistet:

  • Sequoiadendron giganteum 'Glaucum' / Blauer Mammutbaum: großer Baum, kegelförmiger und eher schmaler Wuchs, Wuchshöhe bis 40 m und Wuchsbreite bis 12 m, graublaue Schuppennadeln, hellrotbraune Rinde in Streifen ablösend, unscheinbare Blütenzapfen, rotbraune Zapfen
  • Sequoiadendron giganteum 'Greenpeace' / Mammutbaum 'Greenpeace': Großbaum, pyramidaler Wuchs, Wuchshöhe bis zu 50 m und Wuchsbreite bis zu 10 m, blaugrüne Schuppennadeln, hellrotbraune Rinde, rissig und in Streifen ablösend, unscheinbare Blütenzapfen, rotbraune Zapfen, relativ standorttolerant
  • Sequoiadendron giganteum 'Pendulum' / Überhängender Mammutbaum: kleiner bis mittelgroßer Baum, bizarrer und schmaler Wuchs mit herabhängenden Zweigen, Wuchshöhe bis 15 m und Wuchsbreite bis 4 m, grün bis blaugrüne Schuppennadeln, unscheinbare Blüte, rotbraune Rinde, tief gefurcht, rotbraune Zapfen, standorttolerant
  • Sequoiadendron giganteum / Mammutbaum / Bergmammutbaum: Großbaum, pyramidaler Wuchs, Wuchshöhe bis 50 m und Wuchsbreite bis 10 m, blaugrüne Schuppennadeln, unscheinbare Blüten, hellrotbraune und rissige Rinde, in Streifen ablösend, rotbraune Zapfen, relativ standorttolerant

Weitere Sorten des Mammutbaums

Zwei weitere Sorten des Urwelt- und Küsten-Mammutbaumes sind unter der Kategorien sonstige Nadelgehölze aufgeführt. Sogar ein Heckenelement des Urwaldmammutbaumes bieten wir an. Damit können dekorative Grundstückseingrenzungen errichtet werden. Darüber hinaus stehen in unserer Kategorie Raritäten und Einzelstücke weitere exklusive Gehölze zur Auswahl. Die Sorte Metasequoia glyptostroboides / Urweltmammutbaum / Wasserlärche / Wassertanne ist dort ebenfalls zu finden.

Besonderheiten und Verwendungsmöglichkeiten

Das Holz des Mammutbaumes ist sehr leicht, weich, langlebig und gut zu bearbeiten. Da Mammutbäume leider eine vom Aussterben bedrohte Art sind, wird das seltene Holz kaum noch verarbeitet. Lediglich zwei Drittel der natürlichen Bestände existieren noch. Ein Großteil der Nadelgehölze steht daher in Nationalparks unter Naturschutz.

Am besten in Einzelstellung mit ausreichend Platz

Die Anpflanzung von Mammutbäumen ist nicht für jeden Garten geeignet. Aufgrund des enormen Wuchses pflanzt man das Gehölz am besten in Einzelstellung. Die überhängende Sorte „Pendulum“ (Wuchshöhe zwischen 7 bis 15 m) kann in größeren Hausgärten einen Standort finden. Vorwiegend steht ein Mammutbaum in Parkanlagen oder Waldgärten. Dank des ausladenden und hohen Wuchses ist der Mammutbaum ein idealer Schattenspender. Des Weiteren kann Sequoiadendron giganteum ebenso als Bonsai kultiviert werden.

Verbreitungsschwerpunkt

Der Riesenmammutbaum ist an den Westhängen der Sierra Nevada in Kalifornien in Höhenlagen zwischen 1350 und 2500 Metern und in Talschluchten beheimatet. Die Vorfahren des Mammutbaumes lassen sich bis in die Kreidezeit zurückverfolgen. Vor der Eiszeit war der Riesen-Mammutbaum auch in Europa heimisch. Seit Mitte des 19. Jahrhundert ist er in West- und Mitteleuropa wieder vorzufinden. Heutzutage ist Sequoiadendron giganteum weltweit verbreitet.

Krankheiten und Schädlinge am Mammutbaum

Der Riesen-Mammutbaum ist grundsätzlich ein robustes Nadelgehölz. Krankheiten oder Schädlinge befallen ihn nur sehr selten. Pilzinfektionen können am Mammutbaum durch falsche Bewässerung jedoch auftreten. Durch ihre enorme Wuchshöhe sind sie anfällig für einen Blitzeinschlag. Außerdem kann der Mammutbaum bei starkem Schneefall unter Schneebruch leiden.

Botryosphaeria dothidea - Triebsterben

Des Weiteren kann ein Mammutbaum an Triebsterben erkranken. Aufgrund des Pilzes Botryosphaeria dothidea verfärben sich Nadeln braun, sterben Äste ab, tritt verstärkte Harzbildung oder Rindennekrose auf. Der Pilz dringt durch Wunden in der Rinde in das Gehölz ein und schadet ihm. Verletzungen in der Rinde sollten deshalb möglichst vermieden werden. Eine ausreichende Bewässerung wirkt vorbeugend.

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