Botanisches Portrait und Besonderheiten der Skimmie (botanisch Skimmia)
Die Pflanzengattung Skimmia wird der botanischen Familie der Rautengewächse zugeordnet und ist im deutschsprachigen Raum unter dem Namen Skimmien bekannt. Die Gattung umfasst vier bis acht Arten von immergrünen Sträuchern und kleinen Bäumen, die ursprünglich in den warm-gemäßigten Regionen Asiens beheimatet sind. In der Natur trifft man sie im Himalaya, in Ostasien, Japan und auf den Philippinen.
Herkunft und Verbreitung der Gattung Skimmia
Die für den mitteleuropäischen Gartenbau bedeutendste Art ist die Skimmia japonica. Sie bildet die Grundlage für die meisten im Handel erhältlichen Zuchtformen und ermöglicht dem Gärtner eine vielseitige Verwendung. Die Gattung Skimmia wurde im Jahr 1783 durch den Botaniker Carl Peter Thunberg erstmals beschrieben und fand im Jahr 1840 ihren Weg nach Europa. Heute zählen die Pflanzen zu den beliebten immergrünen Ziergehölzen, die mit ihrem immergrünen Blatt, einer duftenden Blüte, einem formschönen Wuchs sowie dekorativen Früchten erfreuen und zugleich als robust und genügsam gelten.
Skimmien wachsen langsam zu kleinen Sträuchern mit harmonischem Aufbau
Skimmien wachsen langsam mit einem geringen Jahreszuwachs zu kleinen Sträuchern und gelegentlich zu kleinen Bäumen heran und erreichen je nach Sorte eine ungefähre Wuchshöhe von 50 bis 100 Zentimetern. Die kompakten Pflanzen bilden eine dichte, rundliche bis leicht kegelförmige Krone, die sich durch eine buschige Struktur auszeichnet. Die Triebe der Skimmie sind zumeist fein und stehen dicht zusammen. Diese gleichmäßige Wuchsform verleiht der Skimmia eine harmonische Wirkung und macht sie zu einem charismatischen Blickfang.
Skimmien sind immergrün und haben ledrig-grüne Blätter
Die Blätter der Skimmienarten haben viele Gemeinsamkeiten und zeigen sich ganzjährig mit einer immergrünen Optik. Sie sind länglich-oval bis lanzettlich, haben einen glatten Blattrand und leuchten zumeist in einem dunklen Grün. Die meisten Sorten besitzen ein lederartiges Blatt, dessen Oberfläche oftmals glänzt und wachsig erscheint. Je nach Art entwickeln sich die Blätter mit einer ungefähren Länge von 5 bis 10 Zentimetern. Sie wirken insgesamt sehr dekorativ, und einige Arten verwöhnen zudem mit einem sinnlichen Duft, der beim Zerreiben des Blattes entsteht.
Die Blüten der Skimmie sind sehr zierend und duften angenehm
Die Blüten der Skimmien sind sehr dekorativ und verströmen zudem einen angenehmen Blütenduft. Skimmien sind zweihäusig; dementsprechend gibt es männliche wie auch weibliche Pflanzen. Die männlichen Pflanzen tragen auffällige Blütenstände, die aus vielen kleinen sternförmigen Einzelblüten bestehen. Sie stehen in dichten, kuppelförmigen Rispen zusammen und leuchten in einem strahlenden Weiß bis Cremeweiß mit einem zarten rosa Schimmer.
Weibliche Blüten und farbenfrohe Knospen der Skimmia
Die weiblichen Pflanzen hingegen tragen unscheinbare Blüten, aus denen sich später die Früchte bilden. Skimmien blühen im Frühjahr, ihre Knospen sind aber bereits im Winter sichtbar und strahlen in einem kräftigen Rot. Ihr Anblick erweist sich somit bereits vor der eigentlichen Blüte als sehr attraktiv.
Die Frucht der Skimmie leuchtet rot und ist sehr dekorativ
Die Früchte der Skimmie werden ausschließlich von den weiblichen Pflanzen gebildet und erweisen sich als äußerst zierend. Die kleinen kugeligen Beeren sind erbsengroß und bleiben lange an der Krone haften. Sie sitzen in dichten Trauben an den Zweigen und leuchten in einem kräftigen Rot. Die Beeren gelten als leicht giftig und sind nicht zum Verzehr geeignet. Sie reifen im Spätsommer und bescheren dem Gärtner auch an tristen Wintertagen einen farbenfrohen Anblick. Skimmien sind somit wertvolle Winterschmuckpflanzen und bringen Abwechslung in die kalte Jahreszeit.
Besondere Bedeutung und Nutzen der Gattung Skimmia
Die Pflanzen der Gattung Skimmia haben vor allem im Bereich des Gartenbaus eine besondere Bedeutung und gelten als populäre Ziergehölze für schattige Bereiche. Skimmien verwöhnen mit einem immergrünen Blattwerk und dekorativen Beerenfrüchten – das macht sie zu farbenfrohen Akzentsetzern in der Winterzeit. Ihr kompakter Wuchs prädestiniert sie hervorragend für die Pflanzung in einem Kübel oder für die Verschönerung von Grabstätten.
Skimmien als Bienenweide und Material für die Floristik
Die Blüten der Skimmien verfügen über einen hohen Pollengehalt und bieten den Insekten des Gartens eine wertvolle Nahrungsquelle. Die attraktiven Früchte und das Blatt finden zudem im Bereich der Floristik ihre Verwendung und dienen zur Fertigung von Adventsgestecken und Sträußen.
Der ideale Standort für die Skimmie
Skimmien wachsen in ihrer Heimat als Unterholz in Wäldern und bevorzugen dementsprechend Standorte, die den Bedingungen in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet nahekommen. Es empfiehlt sich daher, ihre Bedürfnisse bezüglich des Lichtes als auch des Bodens zu berücksichtigen. Die Pflanzen entlohnen dies mit einem vitalen Wuchs, einem dichten Blattwerk und einer dekorativen Beerenfrucht.
Skimmien wachsen am besten im Halbschatten oder lichten Schatten
Skimmien sind Schattenpflanzen, die sich im Unterholz gepflanzt perfekt entwickeln und als sehr robust gelten. Sie bevorzugen einen Standort im Halbschatten bis vollen Schatten und reagieren sensibel auf den Einfluss direkter Sonneneinstrahlung. Diese führt zu Verbrennungen des Blattes und verursacht Trockenstress. Ein Pflanzplatz unter lichten Bäumen oder in Nord- oder Ostlage an einer geschützten Hauswand ist somit ideal und entspricht den Ansprüchen der Pflanzen.
Welche Bodenbeschaffenheiten benötigen Skimmien zum Wachsen
Skimmien fühlen sich auf einem mäßig nährstoffreichen Boden mit einer gleichmäßigen Bodenfeuchte am wohlsten und erweisen sich hier als vitale Gartenschönheiten. Sie bevorzugen lockere und durchlässige Untergründe, die Wasser ausreichend ableiten, und reagieren sensibel auf anhaltende Staunässe. Diese schädigt die Wurzeln und führt zu Fäulnis. Schwere und verdichtete Böden sollten daher entsprechend den Ansprüchen von Skimmien mit einer Untermischung von Sand, Kies oder Humus optimiert werden.
Der richtige pH-Wert für die Skimmia
Skimmien benötigen einen Boden mit einem sauren bis leicht sauren pH-Wert und entwickeln sich hier am schönsten. Kalkhaltige Untergründe sollten hingegen vermieden werden, denn sie stören die Nährstoffaufnahme und das Blatt der Skimmie färbt sich gelb. Vergleichbare Bodenansprüche stellen auch andere Moorbeetpflanzen wie Rhododendron, was eine Kombinationspflanzung besonders harmonisch macht.
Die wichtigsten Arten der Skimmie im Überblick
Die Gattung Skimmia umfasst circa acht Arten, von denen vor allem die Skimmia japonica im deutschen Gartenbau Bedeutung hat. Aber auch andere Arten sind vereinzelt im Handel erhältlich und ermöglichen dem Gärtner eine vielseitige Verwendung der immergrünen Pflanzen. Das Sortiment an Kulturformen hält diverse Wuchsformen und Größen bereit, die der Skimmia große Beliebtheit für die Verschönerung von Gärten, aber auch von Terrassen und Balkonen verschaffen. Eine umfangreiche Auswahl finden Sie in unserer Kategorie Skimmie - Skimmia.
Die schönsten Skimmien (Skimmia) und ihre Besonderheiten
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Skimmienart / Sorte
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Wuchs
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Besonderheit
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Skimmia japonica
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0,8–1,5 m hoch, kompakt, buschig
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Immergrün, häufigste Gartenart, rote Früchte, sehr dekorativ
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Skimmia japonica ‚Rubella‘
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0,8–1 m hoch, dicht, kompakt
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Immergrün, auffällige rote Knospen, kleine Beeren
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Skimmia japonica ‚Veitchii‘
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1,5 m hoch, breitbuschig, dicht
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Immergrün, großes Blatt, rote Früchte, dekorative rote Knospen
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Skimmia japonica ‚Fragrant Cloud‘
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1 m hoch, kompakter Kleinstrauch
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Immergrün, weiße Blütenrispen, rote Beerenfrucht, dekorativ
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Skimmia confusa ‚Kew Green‘
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0,8–1 m hoch, kompakt, klein
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Grünlich-weiße Blüten, keine Fruchtbildung, Bestäuberpflanze
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Skimmia reevesiana
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0,5 m hoch, kompakt, rundlich, buschig
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Immergrün, zuverlässig reiche Fruchtbildung, zwittrig, leuchtend rote Früchte, sehr dekorativ
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Skimmia reevesiana ‚Ruby King‘
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1 m hoch, kompakt, buschig
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Immergrün, grüngraues Blatt, sehr dekorativ, rote Frucht, rote Knospen
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Pflanzung, Pflege und Schnitt der Skimmia
Skimmien gelten insgesamt als robust und pflegeleicht. Sie stellen aber konkrete Ansprüche an die richtige Pflege und entwickeln sich dann zu malerischen Blickfängen. Der richtige Pflanzzeitpunkt und eine gute Bewässerung sowie Pflegemaßnahmen wie ein fachkundiger Rückschnitt und eine maßvolle Düngung sollten beachtet werden und garantieren dem Gärtner einen vitalen Wuchs, eine üppige Fruchtbildung sowie ein belebendes Blattwerk.
Wann und wie pflanze ich die Skimmie am besten
Für das bestmögliche Anwachsen von Skimmien ist der richtige Zeitpunkt für die Pflanzung entscheidend. Optimal ist die Pflanzung im frühen Frühjahr, denn in den Monaten März bis April ist der Boden bereits vorgewärmt und der Strauch hat ausreichend Zeit, um im Verlaufe der Gartensaison kräftig einzuwurzeln. Alternativ kann die Skimmie auch im Herbst gesetzt werden, sofern der Boden noch frostfrei ist.
Bodenvorbereitung und Pflanzloch für die Skimmia
Im Unterschied zu Pflanzen als Ballenware können Containerpflanzen, deren Wurzeln mit einem Topf versehen sind, nahezu ganzjährig gepflanzt werden. Lediglich starker Frost und extreme Sommerhitze gilt es hier zu vermeiden. Die Vorbereitung des Bodens vor der Pflanzung kann ein vitales Wachstum begünstigen. Hier empfiehlt es sich, den Untergrund zu lockern und gegebenenfalls mit einer Untermischung von Kompost oder Mulch zu optimieren. Auch der Aushub eines möglichst doppelt so großen Pflanzloches im Verhältnis zum Wurzelballen garantiert dem Gärtner das bestmögliche Anwachsen und sorgt für ein malerisches Pflanzergebnis.
Der richtige Rückschnitt der Skimmie für eine üppige Blüte
Die Pflanzen der Gattung Skimmia zeichnen sich durch einen langsamen Wuchs und eine kompakte Wuchsform aus. Sie zeigen sich bezüglich eines Rückschnittes als unkompliziert, sollten aber nur bei Bedarf geschnitten werden – ein regelmäßiger Formschnitt ist nicht notwendig. Für das bestmögliche Wachstum und die Ausbildung der dekorativen Frucht sollten die Blütenstände direkt nach ihrem Verblühen entfernt werden. Ein leichter Rückschnitt der Blüten sowie die Entfernung von toten, kranken oder zu dicht stehenden Trieben sind ausreichend und sorgen für einen kräftigen Wuchs der Skimmie. Je weniger Schnittmaßnahmen die Skimmia erfährt, desto üppiger blüht sie.
Verjüngungsschnitt bei alten Skimmia-Pflanzen
Ältere Pflanzen, die nicht mehr wachsen und verkahlen, können in Ausnahmefällen mit einem radikalen Verjüngungsschnitt versehen werden. Die Blütenbildung der nächsten Jahre wird hierdurch zwar gemindert, die Pflanze treibt aber umso kräftiger wieder aus. Ein Rückschnitt im Herbst sollte jedoch absolut vermieden werden, um die Ausbildung der Blütenknospen nicht zu gefährden.
Düngen und Bewässern: Tipps für vitale Skimmien
Skimmien haben lediglich einen geringen Nährstoffanspruch und sollten dementsprechend nur maßvoll gedüngt werden. Sinnvoll ist eine leichte Hauptdüngung der Pflanzen im Frühjahr zum Start der Wachstumsphase mit einer Gabe von Kompost, Hornspänen oder Lauberde. Kübelpflanzen können im Frühsommer mit einer dezenten Nachdüngung versehen werden. Danach sollte die Skimmia nicht mehr gedüngt werden, damit die Triebe ausreichend Zeit erhalten, um bis zum Winter auszureifen. Bei der Wahl des richtigen Düngemittels gilt es zu beachten, dass Skimmien sensibel auf Kalk reagieren. Der Boden sollte immer leicht sauer bleiben und bietet den Pflanzen dann die besten Bedingungen, um sich zuverlässig zu echten Schönheiten zu entwickeln.
Die richtige Bewässerung der Skimmie
In Bezug auf die richtige Bewässerung von Skimmien gilt es, den Boden gleichmäßig feucht zu halten – nicht aber zu nass oder zu trocken. Skimmien reagieren sehr empfindlich auf Staunässe und das Wurzelwerk neigt zu Fäulnis. Auch ein zu trockener Untergrund bereitet den Skimmien Probleme; sie reagieren auf Trockenstress mit dem Abwurf ihres Blattes. Es empfiehlt sich daher, die Skimmie regelmäßig zu gießen und für einen ausreichenden Wasserabfluss zu sorgen. Kübelpflanzen benötigen generell mehr Bewässerung, denn die Wurzeln können sich weniger intensiv ausbilden. Optimal ist die Bewässerung von Skimmien mit Regenwasser, denn es ist weicher und kalkarm. Leitungswasser kann den Boden dauerhaft alkalisch machen und verhindert den vitalen Wuchs der Skimmia.
Winterhärte und Winterschutz der Skimmia
Die Pflanzen der Gattung Skimmia sind grundsätzlich winterhart und vertragen Temperaturen von minus 15 bis minus 20 Grad Celsius. Je nach Sorte und Standort erweisen sie sich als robust. Ältere Exemplare, die sich an ihrem Platz im Garten etabliert haben, benötigen daher keinerlei Unterstützung in der kalten Winterzeit. Kübelpflanzen und junge Pflanzen sind hingegen empfindlicher und benötigen im Winter eine Hilfestellung in Form eines Winterschutzes. Hier empfiehlt es sich, den Wurzelbereich mit Mulch zu bedecken und die Krone mit einem Wärmevlies zu umhüllen.
Frosttrocknis als größte Wintergefahr für die Skimmie
Die größten Herausforderungen für Skimmien sind im Winter jedoch Frosttrocknis und Sonne. Das immergrüne Blatt verdunstet Wasser und kann dieses aus dem frostharten Boden nicht aufnehmen. Eine regelmäßige Bewässerung an frostfreien Tagen ist daher sinnvoll und schützt die Pflanzen.
Verwendung der Skimmie im Garten
Skimmien sind beliebte Ziersträucher, die den Garten ganzjährig mit ihrem großen dekorativen Wert verschönern. Die immergrünen Pflanzen beleben das ganze Jahr hindurch mit ihrem grünen Laub und setzen im Herbst mit einer roten Beerenfrucht farbenfrohe Akzente. Die Pflanzen wachsen zudem kompakt und eignen sich damit hervorragend für die Verwendung in jeder Gartengröße. Skimmien sind wunderschöne Solitärpflanzen und eignen sich für die Verschönerung von schattigen Beeten, Ruhestätten und als Kübelgewächs. Auch zur Unterpflanzung von Bäumen und Sträuchern zeigen sich Skimmien als exzellent. Sie ergänzen Rhododendron, Hortensien und Farne und liefern im Zusammenspiel mit diesen einen malerischen Anblick.
Die Skimmia als pflegeleichte Kübelpflanze
Als Kübelpflanze genutzt ist die Skimmie sehr populär; sie gilt ganzjährig als äußerst dekorativ und benötigt zudem wenig Pflege. Skimmien wirken besonders schön im Winter, denn dann kommen das immergrüne Laub und die farbenfrohe Frucht eindrucksvoll zur Geltung. Die Pflanzen ermöglichen eine vielseitige Verwendung und sorgen ganzjährig für Abwechslung. Weiterhin verwöhnen Skimmien mit ihrer großen Kombinationsfreude und einem robusten sowie pflegeleichten Charakter. Wer weitere Inspirationen sucht, findet in der Kategorie Frühjahrsblüher passende Pflanzpartner mit ähnlichem Blütezeitraum.
Häufige Fragen rund um die Gattung Skimmia
Sind Skimmien immergrün?
Skimmien halten ihr glänzend grünes Laub ganzjährig und wirken daher auch im tristen Winter sehr attraktiv.
Wann blüht die Skimmie?
Die Hauptblütezeit der Skimmie ist von März bis Mai. Die roten Blütenknospen sind zumeist schon im Herbst sichtbar und wirken im Winter sehr zierend.
Warum hat meine Skimmie keine Beeren?
Die häufigsten Gründe für das Ausbleiben von Früchten bei der Skimmie sind Probleme bei der Bestäubung der Pflanzen. Skimmien sind zweihäusig und bilden ihre Blüten sowie Früchte nur aus, wenn männliche und weibliche Pflanzen zusammen gepflanzt werden. Auch das Ausbleiben von Insekten, die für die Bestäubung der Pflanzen nötig sind, kann ursächlich sein.