window.dataLayer = window.dataLayer || []; function gtag(){dataLayer.push(arguments)}; gtag('js', new Date()); gtag('config', 'AW-1059000538'); gtag('config', 'G-DHLG272HKP',{'send_page_view': false, 'anonymize_ip': true});

Zierkirsche / Prunus

Pflanzenfilter schließen
Pflanzenfilter

Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!
Prunus subhirtella 'Autumnalis Rosea'
(31)
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: bis zu 5 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Mittelgrün
Blüte: Weiß bis hellrosa
Blütezeit: November - April
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Prunus subhirtella 'Autumnalis Rosea'
Name
deutsch:
Rosablühende Winterkirsche
ab 39,90 € *
Prunus subhirtella 'Autumnalis'
(19)
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: bis zu 5 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Mittelgrün
Blüte: Weiß bis zartrosa
Blütezeit: November - April
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Prunus subhirtella 'Autumnalis'
Name
deutsch:
Winterkirsche 'Autumnalis'
ab 199,90 € *
Prunus persica 'Spring Glow'
(2)
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: bis zu 5 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Sattgrün
Blüte: Rosa
Blütezeit: Februar - April
Standort: Halbschattig
Name
botanisch:
Prunus persica 'Spring Glow'
Name
deutsch:
Zierpfirsich 'Spring Glow'
ab 19,90 € *
Zierkirsche / Prunus

ZierkirscheDer Blütenreigen, mit dem die Zierkirsche und der Zierpfirsich alle Blicke auf sich ziehen, ist nicht auf das zeitige Frühjahr beschränkt. Denn es gibt durchaus auch Bäume und Sträucher aus der Prunus-Gattung, die mitten im Winter blühen. Wir stellen Ihnen einige dieser wertvollen Gartenschätze vor. 

Ob Zierkirsche oder Zierpfirsich – beide gehören sie zur rund 430 Arten umfassenden Prunus-Gattung. Es sind sommergrüne, nur selten immergrüne, Bäume und Sträucher, die ihr natürliches Verbreitungsgebiet in der nördlichen gemäßigten Zone haben und die unterschiedlichsten Wuchsformen und Wuchszeiten aufweisen.

Was Sie wissen sollten
Die überwiegende Mehrzahl der Zierkirschen blüht im zeitigen Frühjahr, doch einige wenige Sträucher entfalten oft schon bereits im November oder Dezember, spätestens aber zum Jahresanfang, ihren Blütenzauber.

Etwas ganz Besonderes

Allen im Herbst und Winter blühenden Zierkirschen der Prunus-Gattung gemeinsam ist, dass sie einen frischen, lockeren bis leicht feuchten und nährstoffreichen Boden bevorzugen. Mit Ausnahme des Zierpfirsichs „Spring Glow“, der im Halbschatten stehen möchte, sehnen sich die Winterblüher nach einem Platz in der Sonne.

Besonders erfreulich: Ihre Winterhärte ist groß, sodass man sich selbst bei anhaltendem Frost keinerlei Sorgen um die Highlights aus der Prunus-Gattung hat. 


Erfreut das Auge, wärmt das Herz
Wie ein Naturwunder erscheint die bis zu fünf Meter groß und ebenso breit werdende Rosablühende Winterkirsche. Der kleine Baum oder Großstrauch trägt den etwas sperrigen botanischen Namen Prunus subhirtella „Autumnalis Rosea“, doch den müssen Sie sich glücklicherweise nicht merken. Um diese Winterkirsche zu lieben, reicht es, zu wissen, dass sie bei milden Temperaturen gleich zwei Mal im Jahr blüht: Erstmals im November und Dezember und dann wieder zur Hauptblüte im März und April. Ihre bis zu drei Zentimeter breiten weißrosa Blüten haben eine bezaubernde rosa Blütenmitte und einen roten Kelch. 

Nicht minder attraktiv ist die Herbstfärbung der Rosablühenden Winterkirsche. Das Gelborange bis Violettbraun wird Sie begeistern!

Fast ein kleines Weihnachtswunder
Als Weihnachtsblüher wird die Winterkirsche (Prunus subhirtella „Autumnalis“) gern bezeichnet. Kein Wunder! Der ebenfalls fünf Meter groß und breit werdende kleine Baum oder Großstrauch, blüht in milden Wintern vor seiner Hauptblüte im Frühling bereits im Advent – und zwar erst weiß und dann beim Verblühen rosa. 

Übrigens: Die Winterkirsche ist auch wertvoll für die Ökologie, denn sie ist ein wahrer Insektenmagnet.

Blüten im Winter, Früchte im Sommer
In der Größe und Breite unterscheidet sich der Zierpfirsich „Spring Glow“ nicht von den beiden wundervollen Winterkirschen. Anders als bei diesen, sind seine attraktiven Blüten aber noch etwas breiter und auffälliger. Sie blühen rosafarben und verwandeln den Wintergarten ab Februar in ein Blütenmeer. 

Doch der Zierpfirsich „Spring Glow“ sieht nicht nur gut aus, er trägt auch essbare Früchte, die sehr gut schmecken. Ein Traum für alle, die das Besondere lieben und Früchte aus dem eigenen Garten zu schätzen wissen.

Abb.: Blüte der Prunus subhirtella 'Autumnalis'

Mehr Informationen →
Der Blütenreigen, mit dem die Zierkirsche und der Zierpfirsich alle Blicke auf sich ziehen, ist nicht auf das zeitige Frühjahr beschränkt. Denn es gibt durchaus auch Bäume und Sträucher aus der... mehr erfahren »

Botanisches Portrait und Besonderheit der Zierkirsche / Prunus

Die Pflanzengattung Prunus wird auch als Zierkirsche bezeichnet und umfasst mehr als 430 Arten von laubabwerfenden Sträuchern und Bäumen. Sie wird der botanischen Familie der Rosengewächse zugeordnet und beinhaltet neben den unzähligen Kirscharten und -sorten auch andere Pflanzen wie den Mandelbaum sowie Zierformen der Aprikose, Pflaume und des Pfirsichs. Zierkirschen gehören zu den populärsten Frühblühern und verkünden den Beginn des Frühlings mit ihrer wunderschönen Blütenpracht.

Herkunft und kulturelle Bedeutung der Prunus

Sie sind nicht nur in ihrer Heimat Asien sehr beliebt und werden dort als Ziergehölz verwendet, sondern schmücken auch unzählige deutsche Gärten und Parkanlagen mit einer sensationellen Optik. Ursprünglich stammt die Zierkirsche aus Japan, Korea und China. Hier wird sie besonders verehrt, und in Japan feiert man zur Blütezeit das traditionelle Kirschblütenfest Hanami, das jedes Jahr unzählige Touristen und Besucher anlockt, die sich an dem atemberaubenden Anblick zahlloser Kirschblüten erfreuen.

Zierkirschen wachsen baumartig mit einer malerischen Baumkrone

Zierkirschen wachsen je nach Art und Sorte individuell, zeigen aber deutliche Parallelen und verwöhnen allesamt mit einem formschönen Wuchs. Die Laubbäume entwickeln sich mit einer mittelstarken Wuchsgeschwindigkeit von 20 bis 50 Zentimetern pro Jahr zu kleinen bis mittelgroßen Bäumen. Sie erreichen eine ungefähre Endhöhe von 4 bis 12 Metern und bilden oftmals eine rundliche bis vasenartige Baumkrone, die im Verlauf des Wachstums zunehmend in die Breite strebt und sich breit ausladend präsentiert. Die Äste der Zierkirsche entwickeln sich fein verzweigt und tragen meist eine glänzend rote Rinde.

Vielfältige Wuchsformen der Zierkirsche

Die Sortenvielfalt der Prunusarten ist umfassend und reicht von breitkronigen und säulenartigen Kulturformen bis zu hängenden und zwergenhaft wachsenden Züchtungen. Dies verschafft der Zierkirsche große Beliebtheit für die Verwendung als Ziergehölz, und sie eignet sich für nahezu jeden Garten.

Die sattgrünen Blätter der Prunus verleihen dem Garten Frische

Die Blätter der Zierkirsche wirken sehr attraktiv und haben eine belebende Wirkung. Sie stehen wechselständig an den Zweigen und sind zumeist eiförmig bis elliptisch mit einem zugespitzten Blattende. Je nach Art und Sorte werden sie 5 bis 12 Zentimeter lang und 3 bis 7 Zentimeter breit. Sie zeichnen sich durch einen für die Gattung charakteristischen, deutlich gesägten Blattrand aus und haben eine glatte Oberfläche. Das Blatt der meisten Arten glänzt in einem frischen Mittelgrün bis Dunkelgrün und besitzt eine hellere, manchmal leicht behaarte Blattunterseite. Im Sommer belebt das sattgrüne, dichte Laub der Prunus den Garten mit seiner frischen Optik. Im Herbst erfreut die Krone mit einer auffälligen Herbstfärbung in Nuancen von Gelb, Rot und Orange und macht den Baum zu einem farbenfrohen Blickfang.

Die wunderschöne Blüte der Zierkirsche bringt Romantik in den Garten

Die Blüten der Zierkirsche sind ihr markantestes Merkmal und begeistern mit einer romantischen Optik. Sie verschaffen den Pflanzen große Popularität für die Verschönerung von Gärten und Parkanlagen und verwöhnen zudem mit einem lieblichen Blütenduft. Die Blüten bilden sich zumeist vor dem Laubaustrieb in der Zeit von März bis Mai und bescheren Insekten und Schmetterlingen bereits früh im Jahr eine wichtige Nahrungsquelle.

Aufbau und Farbenspiel der Prunus-Blüten

Die kleinen Einzelblüten stehen in Büscheln oder einzeln an den Zweigen und werden 2 bis 5 Zentimeter groß. Sie haben fünf Kelchblätter sowie fünf Kronblätter und strahlen in einem sinnlichen Weiß bis Rosa und Rosarot. Je nach Sorte sind die Blüten der Prunusarten einfach geformt oder gefüllt. Sie bilden sich zahlreich und machen die Prunus zu einem romantischen Blütentraum.

Die kleinen Früchte der Zierkirsche locken Vögel an

Der wunderschönen Blüte folgen kleine, kugelige Steinfrüchte, die zunächst grünlich schimmern und im Verlauf des Reifeprozesses rot bis dunkelrot werden. Die Reifezeit der Zierkirsche liegt im August, und je nach Art und Sorte gelten die Früchte als essbar. Sie haben allerdings nur wenig Fruchtfleisch und dienen vorwiegend den heimischen Vögeln als wichtige Nahrungsquelle. Für den Menschen sind die Früchte der Zierkirschen wenig bedeutend, und sie verfügen zudem über einen geringen Zierwert.

Besondere Bedeutung und Nutzen der Gattung Prunus

Die Pflanzen der Gattung Prunus haben einen großen ökologischen Wert und spielen zudem im Bereich des Gartenbaus eine bedeutende Rolle. Sie bilden ihre Blüten früh im Jahr und liefern damit vielen Insekten eine reichhaltige Nahrungsquelle. Auch die Früchte dienen den heimischen Vögeln und kleinen Säugetieren als Nahrung.

Die Prunus als Obstlieferant und Ziergehölz

Für den Menschen sind Prunusarten wichtige Obstlieferanten, die wertvolle Obstsorten wie Süßkirschen, Pflaumen, Aprikosen, Mandeln und Pfirsiche liefern. Neben ihrer Bedeutung als Kulturpflanze werden vor allem Zierkirschen für die Verschönerung von Gärten und Parkanlagen gepflanzt. Sie genießen im Bereich des Gartenbaus große Popularität und verwöhnen mit einer prächtigen Blüte, einer farbenfrohen Herbstfärbung sowie einem formschönen Wuchs.

Holznutzung und symbolische Bedeutung der Kirschblüte

Auch das Holz einiger Arten ist begehrt und wird in der Möbelindustrie sowie für die Herstellung von Musikinstrumenten genutzt. Die Blüten der Kirsche stehen in vielen asiatischen Ländern symbolisch für Schönheit, Vergänglichkeit und den Frühling. Sie haben vor allem in Japan eine große kulturelle Bedeutung und werden mit dem jährlichen Fest Hanami gefeiert.

Der ideale Standort für die Zierkirsche / Prunus

Zierkirschen sind generell anpassungsfähig und robust. Viele Arten gelten in Europa als heimisch und entwickeln sich dementsprechend auch in unseren Gärten gepflanzt zu echten Schönheiten. Für den bestmöglichen Wuchs der Zierkirsche empfiehlt es sich trotzdem, die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Art in Bezug auf die Lichtverhältnisse sowie auf die Beschaffenheit des Bodens zu beachten. Dann verwöhnt die Zierkirsche zuverlässig mit ihrer wunderschönen Blüte und liefert einen malerischen Anblick.

Zierkirschen mögen lichtreiche Standorte in der Sonne

Die meisten Zierkirschen bevorzugen lichtreiche Standorte in der Sonne oder im lichten Halbschatten. Für die Ausbildung einer üppigen Blüte sollte die Zierkirsche einen geschützten Platz im Garten erhalten, der ihr täglich mehrere Stunden Sonne bietet. Dann erweist sie sich als strahlende Gartenschönheit. Ein schattiger Standort gilt als nicht ideal; hier gepflanzt, nimmt die Blütenfülle deutlich ab, und die Pflanze entwickelt sich mit einer lockeren, wenig verzweigten Wuchsform.

Welche Bodenbeschaffenheit Zierkirschen zum Wachsen benötigen

Für den bestmöglichen Wuchs einer Zierkirsche sollte der Untergrund an ihrem Standort möglichst durchlässig sein. Zierkirschen mögen tiefgründige und nährstoffreiche Böden und reagieren empfindlich auf Staunässe sowie auf trockene Untergründe. Eine möglichst gleichmäßige, frische bis mäßig feuchte Bodenfeuchte ist daher optimal. Ein gut durchlässiger und lockerer Untergrund schützt die Pflanzen vor Wurzelfäulnis. Optimal ist ein sandig-lehmiger Boden, der Wasser speichert, aber nicht verdichtet.

Der optimale pH-Wert für die Prunus

In Bezug auf den pH-Wert des Bodens mögen Zierkirschen schwach saure bis leicht alkalische Böden. Für das schönste Pflanzergebnis empfiehlt es sich, den Boden entsprechend den individuellen Ansprüchen der Zierkirsche mit einer Untermischung von Sand oder Kompost zu optimieren. Dann erweist sich die Prunus zuverlässig als strahlender Blütentraum und garantiert dem Gärtner einen vitalen Wuchs.

Die wichtigsten Zierkirschen-Arten im Überblick

Die Gattung Prunus ist sehr vielseitig und umfasst circa 200 Arten von Obst- und Ziergehölzen, die als Grundlage für ein riesengroßes Sortiment an Züchtungen dienen. Besonders die Zierkirsche verfügt über großen Zierwert, und die Auswahl an Selektionen in jeglicher Größe und Wuchsform macht die Pflanzung einer Prunus in jeder Gartengröße möglich.

Hier eine Übersicht der schönsten Zierkirschen und ihrer Besonderheiten:

Prunusart/Sorte

Wuchs

Besonderheit

Prunus serrulata

6–10 m hoch, breitkroniger Baum

Reichblühend, rosa Blüten, Grundlage vieler Zierformen

Prunus serrulata ‘Kanzan‘

8–12 m hoch, baumartig, vasenförmige Krone

Reiche Blüte, gefüllte Blüten, dunkelrosa, beliebte Kulturform

Prunus serrulata ‘Amanogawa‘

4–7 m hoch, 1–2 m breit, streng säulenförmig

Hellrosa Blüten, duftend, ideal für kleine Gärten

Prunus serrulata ‘Kiku-shidare-zakura‘

3–5 m hoch, stark überhängender Wuchs

Gefüllte rosa Blüte, malerischer Wuchs

Prunus maackii

8–12 m hoch, breitkroniger Baum

Auffällige Rinde in Kupferbraun, malerisch wachsend, weiße Blüte

Prunus subhirtella ‘Pendula‘

4–6 m hoch, schirmförmig hängende Triebe

Frühe Blütezeit, weiß, überhängender Wuchs, malerisch

Prunus incisa

2–4 m hoch, kleiner Baum oder Großstrauch

Kompakt, ideal für kleine Gärten

Prunus sargentii

8–12 m hoch, breit eiförmige Krone

Kräftige rosa Blüte, intensiv rote Herbstfärbung

Prunus x yedoensis

8–12 m hoch, breit ausladend

Reichblühend, rosa bis weiße Blüte, populärste Form für das Kirschblütenfest

Pflanzung, Pflege und Schnitt der Zierkirsche

Für das bestmögliche Anwachsen einer Zierkirsche empfiehlt es sich, die individuellen Bedürfnisse der Prunusart sowie der Sorte zu berücksichtigen. Die Beachtung der Ansprüche an den richtigen Pflanzzeitpunkt sowie an eine bestmögliche Pflege in Form von Bewässerung, Düngung und einem fachkundigen Rückschnitt begünstigt einen vitalen Wuchs und eine reiche Blüte.

Wann und wie pflanze ich die Zierkirsche am besten?

Der beste Zeitpunkt für die Pflanzung einer Zierkirsche ist im Herbst in der Zeit von Oktober bis November. Der Boden ist dann noch leicht erwärmt und bietet den Pflanzen die besten Bedingungen, um gut anzuwachsen. Alternativ ist ebenfalls eine Pflanzung der Prunus im Frühjahr möglich, die besonders bei frostempfindlichen Sorten als empfehlenswert gilt.

Container- und Ballenware richtig pflanzen

Generell können Zierkirschen, die als Containerware gezüchtet wurden, im Unterschied zu Pflanzen als Ballenware ganzjährig gepflanzt werden, sofern der Boden frostfrei ist und die Außentemperaturen nicht zu heiß sind. Sie verfügen bereits über ein kräftiges Wurzelgeflecht und sind deutlich robuster. Für ein optimales Pflanzergebnis lohnt es sich, den Untergrund vor der Pflanzung entsprechend den Bedürfnissen der Prunus zu optimieren. Schwere Böden können mit Sand oder Kies gelockert werden und verhindern dann die Bildung von Staunässe. Auch der Aushub eines möglichst doppelt so großen Pflanzlochs im Verhältnis zum Wurzelballen fördert ein gutes Anwachsen und sorgt für einen vitalen Wuchs sowie eine reiche Blütenbildung.

Der richtige Rückschnitt der Prunus für eine üppige Blüte

Der richtige Zeitpunkt für den Rückschnitt von Zierkirschen ist bedeutend, denn die Pflanzen reagieren auf starke Schnittmaßnahmen mit einer spärlichen Blüte, einem unnatürlichen Wuchs sowie einer erhöhten Anfälligkeit für Krankheiten. Generell gilt, dass Zierkirschen nur maßvoll und selten geschnitten werden sollten. Der beste Zeitpunkt für einen leichten Rückschnitt der Zierkirsche ist direkt im Anschluss an die Blüte in der Zeit von Mai bis Juni. Dies fördert die Ausbildung einer reichen Blütenanlage für das nächste Jahr und schützt die Blüte vor Beschädigungen.

Schnitttechnik und Verjüngung der Zierkirsche

Bezüglich der richtigen Technik dient das jährliche Entfernen von toten, kranken, beschädigten und fehlwachsenden Ästen dem Erhalt der Form. Alte und spärlich wachsende Zierkirschen können mit einem schrittweise über mehrere Jahre durchgeführten Rückschnitt verjüngt werden. Hierzu sollten in Etappen lediglich einzelne alte Äste entfernt werden. Dies regt die Neubildung an und führt zu einem gesunden Wuchs der Zierkirsche. Von Schnittmaßnahmen im Herbst und Winter gilt es abzusehen, denn die Schnittwunden benötigen ausreichend Zeit, um auszuheilen, und führen andernfalls zu einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit.

Düngen und Bewässern: Tipps für vitale Pflanzen

Zierkirschen sind pflegeleicht und genügsam. Sie reagieren jedoch empfindlich auf Staunässe und auf ein Ungleichgewicht der Nährstoffaufnahme. Die Gewährleistung einer regelmäßigen Bewässerung sowie einer zielgerichteten Düngung ist somit entscheidend für einen gesunden Wuchs. Zierkirschen, die sich an ihrem Standort im Garten etabliert haben, benötigen lediglich in längeren Trockenzeiten Unterstützung in Form von Bewässerung. Sie sollten dann selten, aber durchdringend gewässert werden, wobei Staunässe zu vermeiden ist. Andernfalls reagieren die Wurzeln der Prunus mit Wurzelfäulnis.

Die Bewässerung junger Zierkirschen

Junge Exemplare benötigen hingegen in den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung eine regelmäßige Bewässerung und wachsen dann am besten an. Hier empfiehlt es sich, den Wurzelballen gleichmäßig feucht zu halten, nicht aber nass. Unterstützend hilft die Bedeckung des Wurzelbereichs mit einer Schicht aus Rindenmulch dabei, die Feuchtigkeit im Boden gleichmäßig zu halten.

Die richtige Düngung der Prunus

In Bezug auf eine Düngung zeigen sich Zierkirschen genügsam. Eine Hauptdüngung im Frühjahr mit einem organischen Dünger wie Kompost oder Hornspänen oder mit einem mineralischen Blühpflanzendünger regt das Wachstum an und unterstützt den Austrieb der Blüte. Lediglich schwach wachsende Zierkirschen sollten mit einer leichten Nachdüngung im Sommer behandelt werden. Im Anschluss daran sollte keine weitere Düngung erfolgen, denn die Triebe benötigen nun ausreichend Zeit, um bis zum Winter auszureifen, und reagieren andernfalls mit einer erhöhten Frostanfälligkeit.

Winterhärte und Winterschutz der Zierkirsche

Die Zierkirsche gilt in unseren mitteleuropäischen Gärten als ausreichend winterhart und frosttauglich. Die meisten Sorten vertragen Temperaturen von minus 20 bis minus 30 Grad Celsius und zeigen sich somit als ausgesprochen robust. Besonders ältere Exemplare benötigen an kalten Tagen keinerlei Hilfestellung und kommen auch ohne die Unterstützung des Gärtners durch den Winter. Ein Winterschutz in Form einer Umhüllung des Kronenbereichs sowie einer Bedeckung des Wurzelbereichs mit Rindenmulch ist jedoch bei frisch gepflanzten Zierkirschen, Kübelpflanzen und an exponierten Standorten sinnvoll.

Frostempfindlichkeit junger Prunus

Junge Zierkirschen sind empfindlicher gegenüber Frost, denn die Wurzeln konnten noch nicht intensiv einwurzeln. Auf Spätfröste reagieren Zierkirschen insgesamt empfindlich, denn die frühe Blüte wird bereits bei geringen Minustemperaturen beschädigt.

Verwendung der Zierkirsche im Garten

Zierkirschen sind populäre Ziergehölze, die sich vielseitig pflanzen lassen und für nahezu jeden Garten eignen. Die wunderschönen Bäume wachsen malerisch und verwöhnen mit einer frühen Blütezeit und einer sinnlichen Optik der Blüte sowie mit einem formschönen Wuchs und einer farbenfrohen Herbstfärbung. Sie eignen sich besonders schön für die Pflanzung als Solitärbaum, zum Beispiel inmitten einer Rasenfläche oder als Blickfang in einer Rabatte.

Die Zierkirsche als Solitär- und Gruppengehölz

Als Gruppengehölz in einer Pflanzgruppe zusammen mit anderen Zierkirschen oder Obstbäumen erzeugen Zierkirschen einen malerischen Effekt und verschönern dann mit ihrer Optik Parkanlagen oder große Gärten. Aber auch die Pflanzung einer Prunus zur Begrenzung von Wegen oder als Alleebaum gilt als sehr attraktiv und beschert dem Gärtner einen wunderschönen Anblick im Frühjahr. Die Blüten verwöhnen mit ihrer zarten Optik und erfreuen zudem mit einem sinnlichen Dufterlebnis.

Passende Begleitpflanzen für die Prunus

Zierkirschen lassen sich hervorragend mit anderen früh blühenden Stauden und Zwiebelgewächsen kombinieren. Unterpflanzt man die Zierkirsche mit Tulpen und Narzissen oder mit Hyazinthen, bietet der Anblick der Blüte einen wunderschönen Frühjahrsauftritt. Aber auch die Kombination mit Funkien, Storchschnabel oder Frauenmantel erweist sich als sehenswert und sorgt für einen malerischen Anblick. Im Zusammenspiel mit anderen Gehölzen wie der Felsenbirne, dem Hartriegel oder dem Zierapfel wirkt die Zierkirsche besonders ausdrucksstark und erzeugt die Wirkung eines Blütenhains.

Die Zierkirsche im Pflanzkübel

Zierkirschen erweisen sich somit als vielseitige Gartenstars, die dem Gärtner eine umfassende Verwendung ermöglichen und sich für die Verschönerung jedes Gartens eignen. Zudem lassen sie sich auch im Pflanzkübel verwenden und eignen sich dann für die Aufwertung einer Dachterrasse oder eines Innenhofs. Sie versprechen dem Betrachter zuverlässig malerische Gartenbilder und erweisen sich überdies als genügsam und sehr robust.

Häufige Fragen rund um die Gattung Prunus

Wann blühen Zierkirschen?

Die meisten Zierkirschensorten blühen im Frühjahr in der Zeit von März bis Mai. Einige früh blühende Sorten verwöhnen bereits Anfang März mit ihrer Blüte, andere Sorten zeigen ihre Blüten erstmals im Mai. Die Blüte hält zumeist 7 bis 14 Tage an und schimmert in Nuancen von Weiß und Rosa.

Wie schnell wachsen Zierkirschen?

Zierkirschen wachsen mittelstark bis schnell und entwickeln sich mit einem ungefähren Jahreszuwachs von 20 bis 50 Zentimetern. Besonders junge Pflanzen wachsen zügig, das Wachstum nimmt im Verlauf der Zeit aber ab.

Sind die Früchte der Zierkirsche essbar?

Einige Sorten der Zierkirsche bilden essbare Früchte aus. Die Steinfrüchte sind aber sehr klein, haben wenig Fruchtfleisch und sind unscheinbar. Sie gelten für den Menschen kaum als nutzbar, dienen aber den heimischen Vögeln als reichhaltige Futterquelle.

Warum blüht meine Zierkirsche nicht?

Die häufigsten Ursachen für eine spärliche Blütenbildung der Zierkirschen sind ein zu schattiger Standort, ein falscher Rückschnitt sowie Frostschäden. Auch eine Überdüngung mit Stickstoff hemmt die Blütenbildung.

Mehr Informationen →
Der Bewertungsdurchschnitt für Produkte dieser Kategorie ist
(4.88/5.00)
Zuletzt angesehen