| Wuchs: | Staude, Wasserpflanze, aufrechte Stängel, grundständiger Blattschopf, horstbildend, krautig, 30 bis 40 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 30 - 40 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lineal, lanzettlich, abgerundet, behaart, Blattrand gezähnt, dunkelgrün |
| Frucht: | Kapselfrucht |
| Blüte: | Rot und violett, ährig, kerzförmige Blütenstände, trichter- oder kelchförmige Einzelblüten, 5 bis 10 cm groß |
| Blütezeit: | Juni bis Juli |
| Wurzeln: | Rhizome |
| Boden: | Feuchter, humoser und normal durchlässiger Untergrund |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 13 |
| Eigenschaften: |
Spektaküöäre Blüten bildet die Primula vialii (Orchideenprimel), die sich hoch über das Blattwerk erheben. Sie verschaffen mit ihrem besonderen kerzenartigen Blütenständen jedem Garten eine...
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| Wuchs: | Staude, Wasserpflanze, aufrechte Stängel, grundständiger Blattschopf, horstbildend, krautig, 30 bis 40 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 30 - 40 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lineal, lanzettlich, abgerundet, behaart, Blattrand gezähnt, dunkelgrün |
| Frucht: | Kapselfrucht |
| Blüte: | Rot und violett, ährig, kerzförmige Blütenstände, trichter- oder kelchförmige Einzelblüten, 5 bis 10 cm groß |
| Blütezeit: | Juni bis Juli |
| Wurzeln: | Rhizome |
| Boden: | Feuchter, humoser und normal durchlässiger Untergrund |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 13 |
| Eigenschaften: | Spektaküöäre Blüten bildet die Primula vialii (Orchideenprimel), die sich hoch über das Blattwerk erheben. Sie verschaffen mit ihrem besonderen kerzenartigen Blütenständen jedem Garten eine fast asiatische Atmosphäre und erweckt Fernweh. Ein besonderer Blickfang ist die Blüte aufgrund ihrer Zweifarbigkeit. Von oben nach unten verläuft die Farbe von einem tiefen Rotton, bis hin zu einem zarten Lila, welches der großen Blüte eine gewisse Zierlichkeit verleiht. Ihre Stängel sind sehr stark und tragen die Blütenstände hoch über dem tiefgrünen Blattwerk. Ein tolles Farbenspiel, das in jeden Garten passt. Besonderes wohl fühlt sich die Primula vialii in feuchten und humosen Böden, weshalb ein Standort in der Nähe des Gartenteichs ideal ist. Doch Vorsicht! Zu feucht darf es für die Orchideenprimel nicht sein. Im Winter benötigt sie ausreichenden Frostschutz, um auch im nächsten Jahr so aufregende Blüten bilden zu können. Es ist möglich bis zu 13 Pflanzen auf einem Quadratmeter einzusetzten, wobei ein Abstand von 20 bis 30 cm eingehalten werden sollte. |
- Portrait der Orchideen-Primel (Primula vialii)
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk der Orchideen-Primel
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Primula vialii
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes rund um die Orchideen-Primel
Die Orchideen-Primel (Primula vialii) ist eine außergewöhnliche Staude, die mit ihren kerzenartigen Blütenständen an exotische Gewächse ferner Länder erinnert. Sie stammt ursprünglich aus Ostasien und bringt mit ihrem zweifarbigen Blütenschmuck eine asiatische Atmosphäre in heimische Gärten. Die Pflanze wird 30 bis 40 Zentimeter hoch und bildet einen grundständigen Blattschopf, aus dem sich die aufrechten Stängel erheben. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juni bis Juli und verwandelt Beete und Teichränder in ein farbenfrohes Paradies.
Portrait der Orchideen-Primel (Primula vialii)
Bevor wir uns den Details zu Standort und Pflege widmen, lohnt sich ein genauerer Blick auf die Eigenschaften dieser besonderen Pflanze. Die Orchideen-Primel, botanisch Primula vialii, ist eine sommergrüne, krautige Staude, die mit ihrem horstbildenden Wuchs und den lineal-lanzettlichen, dunkelgrünen Blättern überzeugt. Ihre Blätter sind behaart und am Rand fein gezähnt, was ihnen eine weiche, lebendige Textur verleiht. Die eigentliche Attraktion sind jedoch die Blütenstände, die sich von Juni bis Juli öffnen und bis zu 10 Zentimeter groß werden können.
Herkunft und Aussehen
Die Heimat der Primula vialii liegt in den feuchten Gebirgsregionen Ostasiens, insbesondere in China. Dort wächst sie an kühlen, humusreichen Standorten in der Nähe von Gewässern. Dieses Herkunftsprofil prägt ihre Ansprüche an den Gartenstandort. Die Pflanze entwickelt einen dichten, grundständigen Blattschopf aus lanzettlichen, leicht behaarten Blättern, die eine satte dunkelgrüne Farbe tragen. Die Blattränder sind fein gezähnt, was den Blättern eine filigrane Optik verleiht. Besonders bemerkenswert sind die starken, aufrechten Stängel, die bis zu 40 Zentimeter hoch werden und die kerzenförmigen Blütenstände hoch über dem Laub präsentieren. Diese Blütenstände bestehen aus zahlreichen trichter- bis kelchförmigen Einzelblüten, die von oben nach unten ihre Farbe von einem tiefen Rot zu einem zarten Violett wechseln. Dieses Farbspiel macht die Orchideen-Primel zu einem echten Hingucker.
Besondere Merkmale und Wuchsform
Neben der außergewöhnlichen Blütenfarbe besticht Primula vialii durch ihre horstige, aufrechte Wuchsform. Die Pflanze bildet Rhizome aus, die zur Vermehrung genutzt werden können. Mit einer Höhe von 30 bis 40 Zentimetern eignet sie sich hervorragend für die vordere bis mittlere Beetreihe. Die Blütenähren sind 5 bis 10 Zentimeter lang und erinnern an Kerzen oder kleine Fackeln. Die Einzelblüten öffnen sich von unten nach oben, sodass über mehrere Wochen ein Farbverlauf von Rot zu Violett sichtbar bleibt. Ein weiteres Merkmal ist der späte Austrieb im Frühjahr, wie Gaißmayer anmerkt – die Pflanze beginnt ihr Wachstum relativ spät, was aber durch die lange Blütezeit im Frühsommer mehr als wettgemacht wird.
Standort und Boden
Damit sich die Orchideen-Primel optimal entwickeln kann, sind die richtigen Standort- und Bodenbedingungen entscheidend. Ideal ist ein Platz, der an ihren natürlichen Lebensraum in Ostasien angelehnt ist – halbschattig bis sonnig, mit einem kühlen, humosen Untergrund, der stets ausreichend feucht ist. Stauden Stade empfiehlt für Primula vialii Lebensbereiche wie den Gehölzrand an halbschattiger Stelle auf frischem bis feuchtem Boden sowie Matten an halbschattiger Stelle auf frischem Boden. Diese Angaben helfen bei der Platzierung im Garten.
Idealer Standort für Primula vialii
Die Orchideen-Primel bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. In voller Sonne sollte der Boden ausreichend feucht sein, um ein Austrocknen zu verhindern. Besonders gut gedeiht sie am Gehölzrand, unter lichten Bäumen oder Sträuchern, wo sie vor der prallen Mittagssonne geschützt ist. Ein Platz in der Nähe eines Gartenteichs ist ideal, da dort die Luftfeuchtigkeit höher ist und der Boden gleichmäßiger feucht bleibt. Wichtig ist jedoch, dass die Staude nicht in Staunässe steht – Staunässe kann zu Wurzelfäule führen. Die Pflanze ist für halbschattige bis sonnige Lagen mit frischer bis feuchter Bodenfeuchte ausgelegt. Gaißmayer empfiehlt kühle, durchlässige, frische, humose und eher kalkarme Standorte. Diese Kombination aus Feuchtigkeit und guter Durchlässigkeit ist für ein gesundes Wachstum unerlässlich.
Bodenansprüche und Vorbereitung
Der Boden für die Orchideen-Primel sollte humos, nährstoffreich und gut durchlässig sein, aber dennoch genügend Feuchtigkeit speichern können. Ein normal durchlässiger, feuchter Untergrund mit einem hohen Humusanteil kommt den Ansprüchen der Pflanze entgegen. Stauden Stade beschreibt den Boden als gut durchlässig und kalkarm. Daher ist es ratsam, vor der Pflanzung den pH-Wert zu prüfen und gegebenenfalls mit Torf oder Rindenhumus anzusäuern. Schwere, lehmige Böden sollten mit Sand oder Kies aufgelockert werden, um die Durchlässigkeit zu verbessern. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenmulch hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten, und hält gleichzeitig die Wurzeln kühl. Die Pflanze verträgt keine trockenen Böden, daher ist eine gleichmäßige Wasserversorgung wichtig. Pro Quadratmeter können bis zu 13 Pflanzen gesetzt werden, wobei ein Pflanzabstand von 20 bis 30 Zentimetern eingehalten werden sollte. Für eine natürliche Wirkung empfiehlt es sich, die Stauden in kleinen Tuffs von drei bis fünf, maximal zehn Stück zu gruppieren.
Blüte und Blattwerk der Orchideen-Primel
Die Blüte der Primula vialii ist ihr Markenzeichen und unterscheidet sich deutlich von anderen Primelarten. Während viele Primeln eher flache Dolden oder Büschel bilden, entwickelt die Orchideen-Primel ungewöhnliche, von anderen Primeln im Blütenstand abweichende Ähren, wie Gräfin von Zeppelin betont. Die roten, spitzen Ähren tragen lilafarbene, glockige Einzelblüten, die einen exotischen Anblick bieten. Auch das Blattwerk hat seinen Reiz und bildet einen attraktiven Hintergrund für die Blüten.
Farbspiel und Blütenform
Die kerzförmigen Blütenstände der Orchideen-Primel sind bis zu 10 Zentimeter lang und bestehen aus zahlreichen trichter- bis kelchförmigen Einzelblüten. Die Farbe verläuft von oben nach unten von einem tiefen, fast scharlachroten Ton bis zu einem zarten, lavendelblauen Violett. Dieser Farbverlauf ist einzigartig unter den Primeln und verleiht der Pflanze eine außergewöhnliche Ausstrahlung. Die Blüten öffnen sich von unten nach oben, sodass der untere Teil der Ähre bereits violett blüht, während die obere Knospe noch rot ist. Gaißmayer hebt besonders diesen exotisch anmutenden Blütenstand mit scharlachroten Kelchen und winzigen lavendelblauen Blüten hervor. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis Juli und kann bei guter Pflege bis in den August reichen. Die Einzelblüten sind kurzlebig, doch die Gesamtblüte wirkt durch die Vielzahl der Knospen über Wochen frisch.
Laub und Wuchsdynamik
Das Laub der Primula vialii ist sommergrün und besteht aus grundständigen Blättern, die lineal-lanzettlich, abgerundet und behaart sind. Die Blätter haben einen gezähnten Rand und eine dunkelgrüne Farbe, die einen schönen Kontrast zu den leuchtenden Blüten bildet. Die Blattstruktur ist weich und etwas samtig, was zur exotischen Anmutung beiträgt. Die Pflanze wächst horstbildend und vermehrt sich über Rhizome, sodass mit der Zeit dichte Bestände entstehen können. Die Stängel sind fest und aufrecht, sodass die Blütenstände auch bei Regen oder Wind stabil bleiben.
Verwendung im Garten
Die Orchideen-Primel ist vielseitig einsetzbar und bereichert verschiedene Gartenbereiche mit ihrer spektakulären Blüte. Ob am Teichrand, im Staudenbeet oder als Schnittpflanze – sie zieht alle Blicke auf sich. Laut Stauden Stade ist Primula vialii als Schnittpflanze geeignet, und auch Gräfin von Zeppelin bestätigt die Schnittverträglichkeit. Die Verwendung in Tuffs betont ihre Einzelwirkung.
Teichrand und Wasserbeete
Dank ihrer Vorliebe für feuchte Böden ist die Orchideen-Primel eine ideale Pflanze für den Teichrand oder für Wasserbeete. In der Nähe von Gewässern fühlt sie sich besonders wohl, da dort die Luftfeuchtigkeit hoch ist und der Boden gleichmäßig feucht bleibt. Sie verträgt jedoch keine Staunässe, daher sollte der Standort gut durchlässig sein. Am Teichrand kann sie in Gesellschaft von anderen Feuchtigkeitsliebhabern wie der Sumpfdotterblume (Caltha palustris) oder dem Mädesüß (Filipendula ulmaria) gepflanzt werden. Ihre aufrechten Blütenstände setzen schöne Akzente zwischen flach wachsenden Uferpflanzen.
Als Schnittpflanze und in Tuffs
Die Orchideen-Primel eignet sich gut als Schnittpflanze für Sträuße und Vasen. Ihre stabilen Stängel und die langlebigen Blütenstände machen sie zu einem gern gesehenen Gast in der Vase. Schneidet man die Blütenstände, wenn etwa ein Drittel der Einzelblüten geöffnet ist, halten sie besonders lange. Im Beet entfaltet die Pflanze ihre Wirkung am besten in kleinen Gruppen. Stauden Stade empfiehlt die Pflanzung in Tuffs von drei bis fünf, maximal zehn Stück. Auf diese Weise kommt die außergewöhnliche Blütenfarbe am besten zur Geltung. Die Pflanze kann auch in Kübeln auf der Terrasse gehalten werden, wenn der Topf groß genug ist und die Erde stets feucht gehalten wird.
Im Rhododendrongarten und Gehölzrand
Ein besonders passender Einsatzort für die Orchideen-Primel ist der Rhododendrongarten. Gräfin von Zeppelin empfiehlt Primula vialii als Schmuckstück für den humosen Standort, zum Beispiel im Rhododendrongarten. Rhododendren mögen ähnliche Bodenverhältnisse: humos, sauer, feucht und durchlässig. Die Orchideen-Primel kann dort in Lücken zwischen den Rhododendren gesetzt werden und sorgt im Juni und Juli für farbige Akzente. Auch am Gehölzrand unter lichten Bäumen und Sträuchern fühlt sie sich wohl. Die Kombination mit Farnen und Hostas schafft ein harmonisches Bild mit asiatischer Note.
Pflanzpartner für Primula vialii
Die Wahl der richtigen Pflanzpartner kann die Wirkung der Orchideen-Primel unterstreichen und gleichzeitig für ein ausgewogenes Beetbild sorgen. Da die Staude nur von Juni bis Juli blüht, sollten Partner gewählt werden, die vor oder nach der Blütezeit Akzente setzen. Besonders geeignet sind Blattwerkstauden, die den Boden bedecken und für Feuchtigkeit sorgen.
Farbkontraste mit Blattwerkstauden
Kombinieren Sie die Orchideen-Primel mit Blattwerkstauden wie dem Purpurglöckchen (Heuchera sanguinea) oder den Funkien (Hosta fortunei). Die dunkelroten oder silbrigen Blätter dieser Stauden bilden einen reizvollen Kontrast zu den leuchtenden Blüten der Primel. Auch Farne wie der Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) mit ihren zarten Wedeln ergänzen die exotische Optik. Achten Sie bei der Standortwahl darauf, dass alle Partner ähnliche Ansprüche an Boden und Feuchtigkeit haben. Die Orchideen-Primel gedeiht auch gut im Halbschatten unter Gehölzen, daher eignet sie sich als Unterpflanzung von Sträuchern.
Harmonie mit Frühblühern
Da die Orchideen-Primel erst im Juni blüht, können Sie die Beete mit Frühblühern wie der Lenzrose (Helleborus orientalis) oder dem Lungenkraut (Pulmonaria officinalis) beleben. Diese Pflanzen blühen bereits im Frühjahr und ziehen sich dann zurück, während die Orchideen-Primel ihren Auftritt hat. Auch spätblühende Stauden wie die Herbst-Anemone (Anemone hupehensis) verlängern die Blühsaison. Die Primel selbst ist nicht langlebig, wie Gaißmayer anmerkt – sie sollte daher regelmäßig geteilt und nachgepflanzt werden. Gute Nachbarn sind auch Gräser wie die Segge (Carex morrowii), die mit ihrem immergrünen Laub für Struktur sorgen.
Pflege und Überwinterung
Die Pflege der Primula vialii ist unkompliziert, erfordert aber etwas Aufmerksamkeit bei der Wasserversorgung und dem Winterschutz. Mit den richtigen Maßnahmen können Sie die Pflanze über mehrere Jahre erhalten. Beachten Sie, dass die Orchideen-Primel bei uns meist nicht allzu langlebig ist, wie Gaißmayer betont. Durch regelmäßige Teilung und gute Pflege kann die Lebensdauer jedoch verlängert werden.
Wässerung und Düngung
Die Orchideen-Primel benötigt einen gleichmäßig feuchten Boden, vor allem während der Wachstums- und Blütezeit. Gießen Sie regelmäßig, aber vermeiden Sie Staunässe. In trockenen Perioden ist zusätzliches Wässern notwendig. Düngen Sie im Frühjahr mit einem organischen Langzeitdünger wie Kompost oder Hornspänen. Eine leichte Düngergabe nach der Blüte fördert die Rhizombildung und die Blütenanlage für das nächste Jahr. Der Boden sollte kalkarm sein, daher ist kalkhaltiger Dünger ungeeignet. Mulchen Sie den Wurzelbereich mit Laub oder Rindenhumus, um die Feuchtigkeit zu halten und die Bodentemperatur zu regulieren.
Rückschnitt und Vermehrung
Nach der Blüte können Sie die verblühten Stängel bodennah abschneiden, um die Pflanze zu einem buschigen Wuchs anzuregen. Die Blätter bleiben bis zum Herbst stehen und werden erst nach dem Einziehen entfernt. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung der Rhizome im Frühjahr oder Herbst. Graben Sie die Pflanze aus und teilen Sie den Wurzelstock mit einem scharfen Messer in mehrere Stücke mit jeweils mindestens einer Knospe. Setzen Sie die Teilstücke in frische Erde. So gewinnen Sie neue Pflanzen und verjüngen den Bestand. Eine Aussaat ist ebenfalls möglich, aber die Keimung benötigt Kälte (Kaltkeimer).
Winterschutz für Primula vialii
Die Orchideen-Primel ist in Mitteleuropa nicht vollständig winterhart. Stauden Stade ordnet sie der Klimazone Z7 zu und empfiehlt Winterschutz beziehungsweise Sonnenschutz bei Kahlfrost sowie Schutz vor Winternässe und Staunässe. Decken Sie die Pflanzen im Herbst mit Laub, Reisig oder Vlies ab. Besonders wichtig ist der Schutz vor Winternässe, da die Rhizome bei Nässe faulen können. In rauen Lagen kann es sinnvoll sein, die Pflanze in einen Topf zu setzen und frostfrei zu überwintern. Entfernen Sie die Abdeckung im Frühjahr rechtzeitig, bevor der Austrieb beginnt, um Schimmelbildung zu vermeiden.
Wissenswertes rund um die Orchideen-Primel
Die Gattung Primula hat eine lange Geschichte und umfasst viele beliebte Gartenpflanzen. Der Name „Primula“ leitet sich vom lateinischen „primus“ (der Erste) ab und weist auf die frühe Blütezeit vieler Primelarten hin. Baumschule Horstmann erklärt, dass der Gattungsname übersetzt „die Erste“ bedeutet. Die Orchideen-Primel selbst ist eine Besonderheit, die erst spät im Jahr blüht und damit die Palette der Primeln erweitert.
Botanische Besonderheit und Giftigkeit
Primula vialii zeichnet sich durch ihren ungewöhnlichen Blütenstand aus, der an Orchideen erinnert – daher der deutsche Name. Die Pflanze gehört zur Familie der Primelgewächse (Primulaceae) und ist in Ostasien heimisch. Ein wichtiger Hinweis: Die meisten Primelarten enthalten Primin, das bei Kontaktallergien auslösen kann, wie Baumschule Horstmann angibt. Daher sollten Sie beim Umtopfen oder Teilen Handschuhe tragen, um Hautreizungen zu vermeiden. Die Früchte sind Kapselfrüchte, die Samen enthalten, die zur Vermehrung genutzt werden können. Die Orchideen-Primel ist nicht für den Verzehr geeignet und sollte außerhalb der Reichweite von Kindern gehalten werden.
| Name Deutsch: | Orchideenprimel. |
| Name Botanisch: | Primula vialii. |
| Wuchs: | Staude, Wasserpflanze, aufrechte Stängel, grundständiger Blattschopf, horstbildend, krautig, 30 bis 40 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | 30 - 40 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, lineal, lanzettlich, abgerundet, behaart, Blattrand gezähnt, dunkelgrün. |
| Frucht: | Kapselfrucht. |
| Blüte: | Rot und violett, ährig, kerzförmige Blütenstände, trichter- oder kelchförmige Einzelblüten, 5 bis 10 cm groß. |
| Blütezeit: | Juni bis Juli. |
| Wurzeln: | Rhizome. |
| Boden: | Feuchter, humoser und normal durchlässiger Untergrund. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Pflanzen pro m²: | 13. |
| Eigenschaften: | Spektaküöäre Blüten bildet die Primula vialii (Orchideenprimel), die sich hoch über das Blattwerk erheben. Sie verschaffen mit ihrem besonderen kerzenartigen Blütenständen jedem Garten eine fast asiatische Atmosphäre und erweckt Fernweh. Ein besonderer Blickfang ist die Blüte aufgrund ihrer Zweifarbigkeit. Von oben nach unten verläuft die Farbe von einem tiefen Rotton, bis hin zu einem zarten Lila, welches der großen Blüte eine gewisse Zierlichkeit verleiht. Ihre Stängel sind sehr stark und tragen die Blütenstände hoch über dem tiefgrünen Blattwerk. Ein tolles Farbenspiel, das in jeden Garten passt. Besonderes wohl fühlt sich die Primula vialii in feuchten und humosen Böden, weshalb ein Standort in der Nähe des Gartenteichs ideal ist. Doch Vorsicht! Zu feucht darf es für die Orchideenprimel nicht sein. Im Winter benötigt sie ausreichenden Frostschutz, um auch im nächsten Jahr so aufregende Blüten bilden zu können. Es ist möglich bis zu 13 Pflanzen auf einem Quadratmeter einzusetzten, wobei ein Abstand von 20 bis 30 cm eingehalten werden sollte.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Die Orchideen-Primel (Primula vialii) ist eine außergewöhnliche Staude, die mit ihren kerzenartigen Blütenständen an exotische Gewächse ferner Länder erinnert. Sie stammt ursprünglich aus Ostasien und bringt mit ihrem zweifarbigen Blütenschmuck eine asiatische Atmosphäre in heimische Gärten. Die Pflanze wird 30 bis 40 Zentimeter hoch und bildet einen grundständigen Blattschopf, aus dem sich die aufrechten Stängel erheben. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juni bis Juli und verwandelt Beete und Teichränder in ein farbenfrohes Paradies. Portrait der Orchideen-Primel (Primula vialii)Bevor wir uns den Details zu Standort und Pflege widmen, lohnt sich ein genauerer Blick auf die Eigenschaften dieser besonderen Pflanze. Die Orchideen-Primel, botanisch Primula vialii, ist eine sommergrüne, krautige Staude, die mit ihrem horstbildenden Wuchs und den lineal-lanzettlichen, dunkelgrünen Blättern überzeugt. Ihre Blätter sind behaart und am Rand fein gezähnt, was ihnen eine weiche,.... |
Pflanz- und Pflegetipps Primula vialii / Orchideenprimel
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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