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Wildsträucher

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Spiraea vanhouttei
(9)
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Wuchsendhöhe: bis zu 3 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Weiß
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Spiraea vanhouttei
Name
deutsch:
Pracht-Spiere
ab 3,25 € *
Corylus avellana 'Rote Zellernuss'
(4)
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Wuchsendhöhe: bis zu 5 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Bronzerot
Blüte: Dunkelrot
Blütezeit: März
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Corylus avellana 'Rote Zellernuss'
Name
deutsch:
Rotblättrige Zellernuss 'Rote Zellernuss'
ab 59,90 € *
Hippophae rhamnoides
(5)
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Wuchsendhöhe: 5 - 10 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Silbergrau
Blüte: Grünbraun
Blütezeit: März - April
Frucht: Orange und eiförmig
Geschmack: Essbar und saftig
Erntezeit: August
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Hippophae rhamnoides
Name
deutsch:
Sanddorn
ab 2,49 € *
Prunus spinosa
(14)
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Wuchsendhöhe: bis zu 5 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Weiß
Blütezeit: April - Mai
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Prunus spinosa
Name
deutsch:
Schlehe / Schwarzdorn
ab 11,90 € *
Ribes alpinum 'Schmidt'
(3)
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Wuchsendhöhe: bis zu 2 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Gelbgrün
Blütezeit: April - Mai
Standort: Halbschattig-schattig
Name
botanisch:
Ribes alpinum 'Schmidt'
Name
deutsch:
Alpen-Johannisbeere 'Schmidt'
ab 4,45 € *
Ribes alpinum
(3)
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Wuchsendhöhe: bis zu 2 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Gelbgrün
Blütezeit: April - Mai
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Ribes alpinum
Name
deutsch:
Alpen-Johannisbeere
ab 2,85 € *
Ribes sanguineum 'King Edward VII'
(6)
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Wuchsendhöhe: bis zu 3 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Rosarot
Blütezeit: April - Mai
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Ribes sanguineum 'King Edward VII'
Name
deutsch:
Blut-Johannisbeere 'King Edward VII'
ab 3,95 € *
Spiraea arguta
(1)
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Wuchsendhöhe: bis zu 150 cm
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Weiß
Blütezeit: April - Mai
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Spiraea arguta
Name
deutsch:
Braut-Spiere
ab 3,25 € *
Deutzia scabra 'Plena'
(7)
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Wuchsendhöhe: 2 - 4 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Mittelgrün
Blüte: Weiß bis rosaviolett
Blütezeit: Juni - Juli
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Deutzia scabra 'Plena'
Name
deutsch:
Deutzie 'Plena' / Gefüllter Sternchenstrauch 'Plena'
ab 2,95 € *
Philadelphus coronarius
(9)
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Wuchsendhöhe: 3 - 4 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün (matt)
Blüte: Weiß
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Philadelphus coronarius
Name
deutsch:
Europäischer Pfeifenstrauch
ab 2,95 € *
Viburnum opulus 'Roseum'
(14)
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Wuchsendhöhe: bis zu 4 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Hellgrün
Blüte: Weiß
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Viburnum opulus 'Roseum'
Name
deutsch:
Gefüllter Schneeball 'Roseum'
ab 4,95 € *
Cornus sericea ‘Flaviramea‘ / Cornus stolonifera
(1)
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Wuchsendhöhe: bis zu 3 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Hellgrün
Blüte: Gelbweiß
Blütezeit: Mai
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Cornus sericea ‘Flaviramea‘ / Cornus stolonifera
Name
deutsch:
Gelbholz-Hartriegel
ab 2,75 € *
Viburnum opulus
(5)
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Wuchsendhöhe: 2 - 4 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Grün
Blüte: Weiß
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Sonnig-schattig
Name
botanisch:
Viburnum opulus
Name
deutsch:
Gemeiner Schneeball
ab 2,95 € *
Corylus avellana
(14)
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Wuchsendhöhe: bis zu 6 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Mittelgrün
Blüte: Gelb
Blütezeit: Februar - April
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Corylus avellana
Name
deutsch:
Gewöhnliche Hasel / Haselnuss
ab 2,50 € *
Lonicera xylosteum
(4)
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Wuchsendhöhe: 2 - 3 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Stumpfgrün
Blüte: Gelbweiß
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Sonnig-schattig
Name
botanisch:
Lonicera xylosteum
Name
deutsch:
Gewöhnliche Heckenkirsche / Rote Heckenkirsche / Beinholz
ab 3,25 € *
Philadelphus 'Virginal'
(5)
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: bis zu 3 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Weiß
Blütezeit: Juni - Juli
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Philadelphus 'Virginal'
Name
deutsch:
Großblütiger Pfeifenstrauch 'Virginal'
ab 3,50 € *
Stephanandra tanakae
(1)
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Wuchsendhöhe: 1,2 - 1,5 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Weiß
Blütezeit: Juni - Juli
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Stephanandra tanakae
Name
deutsch:
Hohe Kranzspiere
ab 4,95 € *
Cornus mas
(37)
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Wuchsendhöhe: 4 - 7 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün (glänzend)
Blüte: Gelb
Blütezeit: Februar - April
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Cornus mas
Name
deutsch:
Kornelkirsche / Herlitze / Dirlitze
ab 2,85 € *
Salix purpurea 'Nana'
(3)
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: 2 - 3 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Stumpfgrün
Blüte: Gelb
Blütezeit: März - April
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Salix purpurea 'Nana'
Name
deutsch:
Kugel-Weide / Zwerg-Purpur-Weide
ab 2,50 € *
Amelanchier lamarckii
(75)
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Wuchsendhöhe: 4 - 6 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Mittelgrün
Blüte: Reinweiß
Blütezeit: April
Standort: Sonnig-absonnig
Name
botanisch:
Amelanchier lamarckii
Name
deutsch:
Kupfer-Felsenbirne
ab 4,45 € *
Weigela florida 'Rosea'
(3)
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: 3 - 4 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Rotgrün
Blüte: Rosa
Blütezeit: Juni - Juli
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Weigela florida 'Rosea'
Name
deutsch:
Liebliche Weigelie 'Rosea'
ab 3,75 € *
Crataegus x prunifolia / Crataegus x persimilus
(3)
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: 5 - 8 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün (glänzend)
Blüte: Weiß
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Sonnig-absonnig
Name
botanisch:
Crataegus x prunifolia / Crataegus x persimilus
Name
deutsch:
Pflaumenblättriger Weißdorn
ab 62,90 € *
Cornus alba 'Sibirica' / Cornus alba 'Baton Rouge'
(16)
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: bis zu 3 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Sattgrün
Blüte: Gelbweiß
Blütezeit: Mai
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Cornus alba 'Sibirica' / Cornus alba 'Baton Rouge'
Name
deutsch:
Purpur-Hartriegel
ab 2,85 € *
Prunus spinosa 'Purpurea'
(5)
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: 3 - 4 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Rotgrün
Blüte: Weiß bis rosaweiß
Blütezeit: April - Mai
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Prunus spinosa 'Purpurea'
Name
deutsch:
Purpur-Schlehe
ab 19,90 € *
1 von 2
Wildsträucher

WildsträucherWas gibt es Schöneres, als im eigenen Garten Tiere zu beobachten? Um möglichst viele Vögel, Schmetterlinge, Insekten, Käfer und Co. anzulocken, sollten Sie bei der Gestaltung Ihres Gartens auch auf Wildsträucher zurückgreifen, denn sie dienen vielen Tieren als wichtige Nahrungsquelle, Nist- und Schutzplatz, Lebensraum und Unterschlupf. Und trendy sind Wildsträucher zudem noch, denn der naturnahe Garten feiert gerade sein großes Comeback.


Von ökologischem Nutzen

Oft werden bei der Gestaltung des heimischen Gartens exotische Pflanzen bevorzugt, die viel Pflege erfordern und zudem unseren heimischen Tieren nur wenig Nutzen bringen. mehr lesen

Zwar finden zum Beispiel auch die Blüten von Exoten wie dem Japanischen Etagen-Schneeball (Viburnum plicatum) bei den Insekten Anklang, das Tierleben in einer Hecke aus einem Wildstrauch ist im direkten Vergleich jedoch viel lebendiger. Grund ist, dass gerade Wildsträucher ein großes Nahrungsangebot bereithalten, das man bei vielen exotischen Gehölzen vergeblich sucht. Und wo keine Nahrung ist, da ist zum Beispiel auch keine Raupe – und wo keine Raupe ist, da fehlt wiederum die Nahrung für viele heimische Vögel.

Der naturnahe Garten

Doch nicht nur unsere Tiere fliegen auf Wildsträucher – auch wir, die Gartenfreunde, lieben diese Pflanzen. Denn: Der Trend zum naturnahen Garten setzt sich immer mehr durch, schließlich wirken Wildsträucher herrlich unaufgesetzt und zum Teil auch nostalgisch.  
Ein weiterer Vorteil ist, dass Wildsträucher besonders gesund, robust und widerstandsfähig gegen Wind und Wetter sowie gegen Schädlinge sind.
Gut zu wissen ist übrigens, dass sich der Wortbestandteil wild keineswegs auf das Aussehen oder die Form der Wildsträucher bezieht, sondern vielmehr darauf, dass die Gehölze nicht nur in unseren Gärten, sondern auch wild in der Natur zu finden sind.

Erfreulich anspruchslos

Wildsträucher haben einen weiteren entscheidenden Vorteil. Eine Vielzahl der Pflanzen stellt keine besonderen Ansprüche an die Beschaffenheit des Bodens. Sehr standorttolerant ist beispielsweise der allseits beliebte Rote Hartriegel (Cornus sanguinea), und auch die Haselnuss oder gewöhnliche Hasel gedeiht auf allen Bodenarten.
Und für jeden Standort findet sich auch der richtige Wildstrauch. So steht der Pflaumenblättrige Weißdorn (Crataegus persimilis) am liebsten sonnig bis sonnig, während die  Gewöhnliche Heckenkirsche auch schattig im Garten platziert werden kann. Sie geeignet sich bestens für Hecken, Böschungen oder als Küstengehölz.



Da werden Sie staunen: Was nicht jeder weiß

Wussten Sie, dass, wenn die Temperaturen unter fünf Grad liegen, Sträucher und damit auch Wildsträucher nicht geschnitten oder gesägt werden sollten, denn anderenfalls kann das Holz splittern. Um brütende Vögel zu schützen, ist es auch gegen das Bundesnaturschutzgesetz, Hecken und Gehölze in den Zeit von Anfang März bis Ende September abzuschneiden. Lediglich ein Formschnitt ist erlaubt!

Abb.: Sorbus aucuparia

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Was gibt es Schöneres, als im eigenen Garten Tiere zu beobachten? Um möglichst viele Vögel, Schmetterlinge, Insekten, Käfer und Co. anzulocken, sollten Sie bei der Gestaltung Ihres Gartens auch... mehr erfahren »

Wildsträucher – ursprüngliche Sträucher, die Mensch und Tier gleichermaßen begeistern

Wildsträucher sind nicht nur ein attraktiver Blickfang in unseren heimischen Gärten, sondern gelten als besonders wertvoll für unzählige Tiere, denn sie bieten vielen heimischen Insekten, Vögeln und Kleintieren einen reichhaltigen Lebensraum. Blätter, Blüten und Früchte liefern ihnen eine vielseitige Nahrungsquelle, und zudem bietet das dichte Geäst einen geschützten Nistplatz sowie einen sicheren Unterschlupf in den kalten Wintermonaten. Neben ihrem großen ökologischen Wert verwöhnen Wildsträucher ebenso mit ihren optischen Vorzügen und bieten dem Naturliebhaber eine romantische Alternative zu anderen Ziersträuchern. Die zumeist heimischen Pflanzen erweisen sich als ausgesprochen robust sowie winterhart und verwöhnen mit dem Zusammenspiel aus ursprünglichem Wuchs, einer farbenfrohen Blüte und einer dekorativen Frucht im Herbst. Die Auswahl an attraktiven Wildsträuchern ist groß und sie geraten zunehmend in den Fokus für die Verschönerung des heimischen Gartens, wo sie mit ihrer Vielfältigkeit für idyllische Gartenerlebnisse sorgen.

Was Wildsträucher besonders macht

Der Begriff Wildstrauch ist kein echter Fachbegriff im Bereich der Botanik und führt fälschlicherweise zu der Annahme, dass sich die Bezeichnung auf einen optisch wilden Wuchs der Sträucher bezieht. Wildsträucher zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich in freier Natur selbst vermehren können und dort wild wachsen, ohne speziell hierzu gezüchtet worden zu sein. Das Baumschulsortiment an Wildsträuchern ist groß und beinhaltet auch Arten wie beispielsweise die Felsenbirne oder die Deutzie, welche nicht in Deutschland heimisch sind. Viele heimische Arten, wie der Holunder und der Haselnussstrauch, stammen aber aus unseren Breiten und bieten dem Gärtner eine besonders wertvolle Alternative für die Verschönerung des heimischen Gartens. Sie begeistern mit ihrer malerischen Optik und verleihen dem naturnahen Garten romantisches Flair. Zudem gelten sie als wertvolle Nahrungsquelle für viele Tiere und bieten diesen einen wichtigen Schutzraum.

Die besten Wildsträucher für jeden Gartenstil

Je nach individuellem Geschmack, der verfügbaren Gartengröße und gewünschten Stilrichtung hält das Sortiment an Wildsträuchern für jeden Gärtner eine attraktive Auswahl bereit, sodass die ursprünglichen Gartenschönheiten wie die Felsenbirne oder auch die Heckenrose und die Kornelkirsche eine vielseitige Verwendung möglich machen. Sie eignen sich für die Verschönerung von kleinen und großen Gärten, als Sichtschutz in Parkanlagen sowie für die Verwendung als Heckenpflanze und gelten zudem als ausgesprochen robust sowie pflegeleicht. Dies verschafft den Wildsträuchern große Beliebtheit und sie gelten in Kombination mit anderen Jahreszeitenblühern wie den Herbstblühern und Sommerblühern, den Frühblühern oder auch den Winterblühern als charismatische Ergänzung zu andern Ziergehölzen.

Die schönsten Wildsträucher für den kleinen Garten

Viele Wildsträucher eignen sich hervorragend für die Verschönerung des kleinen Stadtgartens und ermöglichen dem Gärtner die Schaffung einer naturnahen, urbanen Oase. Die liebliche Heckenrose, die Schlehe oder auch der Rote Hartriegel begeistern mit ihrem malerischen Anblick und eignen sich zudem für die Pflanzung auf begrenztem Raum. Sie präsentieren sich mit einer wunderschönen Blüte und im Herbst mit dekorativen Früchten, die schöne Akzente setzen. Aber auch die gelb blühende Kornelkirsche, der duftende Liguster und das Pfaffenhütchen mit seiner prächtigen Laubfärbung erweisen sich in kleinen Gärten als echte Schönheiten und schaffen hier Naturgefühl.

Schöne Wildsträucher für große Gärten

Ein großer Garten mit einem weitläufigen Raumangebot ermöglicht dem Gärtner die Verwendung von raumgreifenden Wildsträuchern, wie zum Beispiel dem sehr populären Haselnussstrauch. Die Auswahl an heimischen und nicht heimischen Wildsträuchern ist groß und ermöglicht ein vielfältiges Pflanzspektrum. Wildsträucher, wie beispielsweise die Kornelkirsche mit ihrer roten Beerenfrucht, sowie die Schlehe aber auch der reichblühende Liguster und das Pfaffenhütchen mit seinen orangeroten Früchten sowie einer farbenfrohen Laubfärbung, überzeugen in großen Gärten mit ihrer attraktiven Optik. Sie benötigen ausreichend Raum, um sich entfalten zu können, und erfreuen dann im Verlaufe des Jahres mit romantischen Blüten, einem schönen Laubwerk sowie dekorativen Früchten.

Wildsträucher haben einen großen ökologischen Wert

Wildsträucher sind besonders wertvoll für unser Ökosystem und bieten Vögeln, Insekten sowie Kleintieren Nahrung und Lebensraum. Sie erfreuen die Tierwelt mit ihren Blättern, den Blüten sowie den Früchten, und besonders heimische Straucharten sorgen für Artenvielfalt in unseren Gärten. So verwöhnt unter anderem der Holunder unzählige Vogelarten mit seiner vitaminreichen Beerenfrucht. Die Beeren sind für uns Menschen nicht genießbar, gelten aber als Nahrungsquelle für Mäuse und andere Nagetiere. Auch die Haselnuss ernährt viele Tiere und bietet diesen eine Lebensgrundlage. Die Blüten vieler Wildsträucher gelten ebenfalls als wertvoll und begeistern nicht nur optisch mit ihrem farbenfrohen Anblick. Sowohl der Weißdorn als auch die Schlehe wie die Heckenrose locken Insekten mit einem hohen Pollen- und Nektargehalt, sodass sie als Bienennährweiden gelten. Wildsträucher sind somit nicht nur optisch ein Blickfang, sondern erfreuen mit dem Zusammenspiel eines hohen ökologischen Werts und ihrer großen Attraktivität.

Der ideale Standort: Wo wachsen Wildsträucher am besten

Der ideale Standort für die Pflanzung von Wildsträuchern hängt von den jeweiligen Bedürfnissen der Art ab. Dennoch zeigen viele Wildsträucher zahlreiche Gemeinsamkeiten bezüglich ihrer Vorlieben beim Boden und den Lichtverhältnissen. Wildsträucher wachsen am schönsten, wenn der Standort ihren natürlichen Lebensbedingungen entspricht. Dies beinhaltet etwa die Mischpflanzung mit anderen Arten, wie sie in freier Natur ebenfalls vorzufinden ist. Die genügsamen Sträucher gelten insgesamt als robust und bevorzugen zumeist lichtreiche Standorte. Dann verwöhnen sie mit ihrer malerischen Optik und verleihen dem naturnahen Garten eine ursprüngliche Ausstrahlung.

Wildsträucher bevorzugen lichtreiche Standorte in der Sonne oder im Halbschatten

Die meisten heimischen Wildsträucher bevorzugen einen Standort in der Sonne oder im Halbschatten. Entsprechend der jeweiligen Art sind die Bedürfnisse der Pflanzen aber sehr individuell und sollten bei der Pflanzung beachtet werden. Für einen sonnigen Garten eignen sich beispielweise die sonnenliebende Schlehe, der Weißdorn sowie die Hundsrose. Sie gelten als lichtbedürftig und bevorzugen warme, trockene Pflanzplätze. Der Haselnussstrauch, der Holunder sowie der Hartriegel hingegen kommen auch mit schattigen Standorten zurecht und eignen sich auch für die Pflanzung am Waldrand oder in dunkleren Gartennischen. Unter Berücksichtigung der individuellen Ansprüche gedeihen Wildsträucher somit zu echten Schönheiten und verwöhnen mit einer malerischen Optik.

Die besten Bodenbedingungen für das Wachsen von Wildsträuchern

Auch in Bezug auf ihren Untergrund zeigen Wildsträucher sehr individuelle Bedürfnisse, die bei der jeweiligen Pflanzung beachtet werden sollten. Generell verwöhnen die Sträucher aber mit einem anspruchslosen Charakter und bevorzugen durchlässige, humose Böden mit einer gleichmäßigen Bodenfeuchte. Ein zu nasser Untergrund bereitet vielen Sträuchern Probleme, denn die Wurzeln reagieren sensibel auf Staunässe. Hier sollte der Gärtner mit der Schaffung eines guten Wasserablaufes unterstützen. Besonders günstig hat sich ein windgeschützter Pflanzplatz erwiesen, dann entwickeln sich Wildsträucher insgesamt am schönsten. Auch in Bezug auf den pH-Wert des Bodens gelten Wildsträucher als sehr tolerant und sie umfassen einen weiten pH-Bereich. Am besten hat sich die Verwendung auf schwach sauren bis neutralen Böden gezeigt. Es lohnt sich daher, vor der Pflanzung den Boden in Bezug auf die individuellen Bedürfnisse des Strauches zu testen und gegebenenfalls mit einer Zugabe von Mulch, Kompost oder Kalk zu optimieren.

Eine Liste der schönsten Wildsträucher und ihrer Bodenansprüche

Strauchart

Licht

Bodenansprüche

 Schlehe

Sonnig bis halbschattig

Trocken bis frisch, kalkhaltig, durchlässig

Hundsrose

Sonnig

Trocken bis mäßig feucht, eher kalkhaltig

Weißdorn

Sonnig bis halbschattig

Trocken bis frisch, kalkhaltig

Kornelkirsche

Sonnig bis Halbschattig

Frisch bis trocken, kalkliebend

Berberitze

Sonnig

Trocken bis mäßig feucht, kalkliebend

Sanddorn

Vollsonnig

Sehr trocken, sandig, nährstoffarm

Hasel

Halbschattig

 Frisch bis feucht, nährstoffreich, schwach sauer

Schwarzer Holunder

Halbschattig

Frisch bis feucht, nährstoffreich

Roter Hartriegel

Sonnig bis halbschattig

Frisch bis feucht, humos

Faulbaum

Halbschattig

Frisch bis nass, leicht sauer

So pflanzen und pflegen Sie ihre Wildsträucher richtig

Für die bestmögliche Entwicklung von Wildsträuchern ist der richtige Zeitpunkt für die Pflanzung entscheidend. Am besten pflanzt man Wildsträucher in den Herbstmonaten von Oktober bis November, solange der Untergrund frostfrei ist. Der Boden ist dann zumeist noch warm, sodass die Wurzeln sich am besten entwickeln können und im folgenden Frühjahr bereits mit einem kräftigen Wurzelwerk in das Gartenjahr starten. Besonders gut entwickeln sich Containerpflanzen, die in einem Topf gezüchtet werden, denn sie gelten als weniger empfindlich und verfügen bereits bei der Pflanzung über ein ausgeprägtes Wurzelwerk. Alternativ ist auch eine Pflanzung der Wildsträucher im Frühjahr möglich. Hier sollte ein Zeitpunkt von März bis Mitte April, möglichst vor dem Austreiben der Pflanzen, gewählt werden. Die Unterstützung des Strauches mit einer regelmäßigen Bewässerung ist nun besonders wichtig, damit die Wurzeln auch an warmen Tagen gut anwachsen können.

Der richtige Rückschnitt von Wildsträuchern

Der richtige Rückschnitt von Wildsträuchern verschafft dem Gehölz Gesundheit sowie Blühfreude und sorgt für die Erhaltung eines hohen ökologischen Werts der Pflanze. Wildsträucher sollten generell möglichst naturnah wachsen und unterscheiden sich hier von anderen Ziersträuchern. Der Rückschnitt dient vor allem dazu, alte, abgestorbene und zu dicht wachsende Triebe zu entfernen, nicht aber dazu, einen Formschnitt vorzunehmen. Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt von Wildsträuchern ist daher im Spätwinter in den Monaten von Februar bis Anfang März. Die Sträucher befinden sich dann in der Winterpause und ein Schnitt zu dieser Zeit regt den Neuaustrieb an. Zudem ist zu beachten, dass der Rückschnitt vor der Brutzeit von Vögeln erfolgen sollte, denn zwischen März und September besteht nach dem Bundesnaturschutzgesetz ein Rückschnittverbot. Lediglich ein leichter Pflegeschnitt von verblühten Trieben ist erlaubt. Aufgrund der unterschiedlichen Blütezeit von Wildsträuchern ist hier die jeweilige Blütezeit des Strauches zu beachten. Frühjahrsblüher sollten direkt nach der Blüte beschnitten werden, Sommerblüher hingegen im Spätwinter, bevor die neuen Knospen angelegt werden.

Gartenplanung: Was passt zu Wildsträuchern

Wildsträucher zeichnen sich durch ihren ursprünglichen sowie naturnahen Wuchs aus und gelten als die Seele eines artenreichen, naturbelassenen Gartens. Für ihre schönste Wirkung sollte sie daher wie in freier Natur, zum Beispiel an einem Waldrand, locker und unregelmäßig gepflanzt werden. Besonders schön eignen sich Wildsträucher für die Pflanzung in einer unstrukturierten Gehölzgruppe oder in Kombination mit anderen Sträuchern als wild wachsende Hecke. Dann verwöhnen sie mit einer harmonischen Optik und verleihen dem Garten eine wildromantische Ausstrahlung. Bei der Kombination von Wildsträuchern sind keine Grenzen gesetzt, sodass der Gärtner nach individuellem Geschmack aus einem vielseitigen Sortiment wählen kann. Die Pflanzung entsprechend der jeweiligen Blühabfolge, nach Fruchtschmuck oder Laubfärbung oder aber nach Blütenduft bietet dem Gärtner ein vielseitiges Pflanzspektrum und lässt keine Wünsche offen. Mit der richtigen Kombination nach Größe, Frucht und Blüte wird dem Gärtner nicht nur ein optisches Naturparadies geboten, sondern zudem wird den Tieren ein ökologisch wertvoller Lebensraum geschenkt.

Häufige Fragen rund um das Thema Wildsträucher

Welche Pflanzen gelten als Wildsträucher?

Der Begriff Wildsträucher ist keine Fachbezeichnung aus der Botanik, beschreibt aber heimische Sträucher, die natürlich vorkommen und sich in freier Natur selbst vermehren. Sie wurden nicht speziell gezüchtet und entwickeln sich mit ihren ursprünglichen Merkmalen, sodass sie ökologisch als besonders wertvoll gelten. Die bekanntesten Wildsträucher in unseren Breiten sind die Schlehe, der Holunder, der Hasel, der Weißdorn sowie die Hundsrose. Auch der Sanddorn und die Berberitze sind sehr populär und wachsen vielerorts wild. Nichtheimische Wildsträucher sind zudem in den Baumschulen erhältlich, hier sind die bekanntesten der Hartriegel und die Kornelkirsche.

Was ist der Unterschied zwischen Wildsträuchern und Ziersträuchern?

Im Unterschied zu Ziersträuchern sind Wildsträucher naturbelassene Arten, die wild wachsend in freier Natur zu finden sind. Sie haben eine wichtige ökologische Funktion und bieten vielen heimischen Tieren eine reichhaltige Nahrungsgrundlage sowie einen wertvollen Lebensraum. Wildsträucher sind somit Naturpflanzen und entwickeln sich ohne menschliches Zutun in der freien Wildbahn. Ziersträucher hingegen werden gezüchtet und gelten als Kulturpflanzen. Sie wurden vom Menschen individuell gezüchtet, um mit einer ansprechenden Blüte, einer speziellen Endhöhe oder anderen Eigenschaften zu erfreuen. Ihr ökologischer Wert rückt hier in den Hintergrund, vielmehr steht der ästhetische Wert im Vordergrund.

Wie pflegeintensiv sind Wildsträucher?

Wildsträucher gelten als ausgesprochen pflegeleicht und genügsam. Sie sind zumeist gut an unser Klima angepasst und verwöhnen mit einem robusten Charakter. Im Unterschied zu Ziersträuchern überstehen sie Trockenheit und Frost wesentlich besser. Für ein gutes Wachstum benötigen Wildsträucher kaum Pflege, denn sie gelten als klimafest, sodass sie ohne Bewässerung, Gießen oder aufwendige Schnittmaßnahmen auskommen.

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