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Johannisbeere / Ribes

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Ribes x nidigrolaria
(1)
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Wuchsendhöhe: bis zu 180 cm
Blatt-/
Nadelfarbe:
Frischgrün
Blüte: Weiß
Blütezeit: Mai
Frucht: Schwarz und groß
Geschmack: Würzig-süß und saftig
Erntezeit: Juli
Standort: Sonnig-halbschattig
14,90 € *
Ribes rubrum 'Jonkheer van Tets'
(23)
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Wuchsendhöhe: bis zu 150 cm
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün (glänzend)
Blüte: Weiß (unauffällig)
Blütezeit: April - Mai
Frucht: Dunkelrot und groß
Geschmack: Süßsauer und saftig
Erntezeit: Juni - Juli
Standort: Sonnig-halbschattig
ab 13,95 € *
Ribes rubrum 'Rovada'
(14)
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Wuchsendhöhe: bis zu 150 cm
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün (glänzend)
Blüte: Weiß
Blütezeit: April - Mai
Frucht: Rot und groß
Geschmack: Sauer und saftig
Erntezeit: Juli
Standort: Sonnig-halbschattig
ab 13,95 € *
Ribes nigrum 'Ben Nevis'
(1)
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Wuchsendhöhe: bis zu 150 cm
Blatt-/
Nadelfarbe:
Frischgrün
Blüte: Weißrosa (unauffällig)
Blütezeit: April - Mai
Frucht: Schwarz und groß
Geschmack: Feinsäuerlich
Erntezeit: Juli
Standort: Sonnig-halbschattig
13,95 € *
Ribes nigrum 'Jostaberry'
(3)
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Wuchsendhöhe: bis zu 200 cm
Blatt-/
Nadelfarbe:
Frischgrün
Blüte: Weißrosa (unauffällig)
Blütezeit: April - Mai
Frucht: Schwarz
Geschmack: Sauer und saftig
Erntezeit: Juli
Standort: Sonnig-halbschattig
ab 13,95 € *
Ribes nigrum 'Öjebyn'
(4)
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Wuchsendhöhe: bis zu 200 cm
Blatt-/
Nadelfarbe:
Frischgrün
Blüte: Dunkelrosa
Blütezeit: April - Mai
Frucht: Schwarz und mittelgroß
Geschmack: Süßsauer
Erntezeit: Juni - Juli
Standort: Sonnig-halbschattig
14,90 € *
Ribes nigrum 'Titania ®'
(1)
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Wuchsendhöhe: bis zu 150 cm
Blatt-/
Nadelfarbe:
Frischgrün
Blüte: Weiß
Blütezeit: April - Mai
Frucht: Schwarz und groß
Geschmack: Süßsauer
Erntezeit: Juli
Standort: Sonnig-halbschattig
ab 13,95 € *
Ribes rubrum 'Werdavia'
(3)
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Wuchsendhöhe: 100 - 150 cm
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Grüngelb (unauffällig)
Blütezeit: April - Mai
Frucht: Weiß
Geschmack: Süßsauer
Erntezeit: Juli
Standort: Sonnig-halbschattig
ab 13,95 € *
Ribes rubrum 'White Pearl'
(4)
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Wuchsendhöhe: bis zu 150 cm
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün (glänzend)
Blüte: Weiß
Blütezeit: April - Mai
Frucht: Weiß und mittelgroß
Geschmack: Feinsäuerlich
Erntezeit: Juli
Standort: Sonnig-halbschattig
15,90 € *
Ribes rubrum 'Weiße Versailles'
(3)
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Wuchsendhöhe: bis zu 150 cm
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün (glänzend)
Blüte: Weiß
Blütezeit: Mai - Juni
Frucht: Weiß und mittelgroß
Geschmack: Fruchtig, süß, wenig Säure
Erntezeit: Juli
Standort: Sonnig-halbschattig
Artikel nicht mehr verfügbar
Ribes rubrum 'Rolan'
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Wuchsendhöhe: bis zu 150 cm
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün (glänzend)
Blüte: Weiß
Blütezeit: April - Mai
Frucht: Mittelrot
Geschmack: Säuerlich
Erntezeit: Juli
Standort: Sonnig-halbschattig
13,95 € *
Johannisbeere / Ribes

JohannisbeereSie schmecken nicht nur göttlich, sie sind auch überaus gesund: Johannisbeeren liefern unter anderem wertvolles Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe. Damit unterstützen die  weißen, roten oder schwarzen Früchtchen die Gewichtsreduktion, zudem tragen sie dazu bei, den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel zu senken. Und als wäre das noch nicht genug, helfen die Beeren, Eisen ins Blut aufzunehmen.
Lesen Sie hier alles, was Sie über die kleinen, runden Kraftpakete, die obendrein eine gute Figur im Garten abgeben, wissen sollten.

Infos und Fakten

Die Johannisbeere trägt den botanischen Namen Ribes und bildet eine rund 150 Arten große Pflanzengattung, welche auf der nördlichen Erdhalbkugel und in Süd- sowie Zentralamerika heimisch ist. 
Charakteristisch für die sommergrünen, niedrigen bis hohen Sträucher oder kleinen Bäume sind zum einen ihre schwarzen, roten oder weißen Früchte. Zum anderen erkennt man die Johannisbeere an ihren wechselständigen, spiraligen und in Blattstiel sowie Blattspreite gegliederten Blätter.
Die Blüten der Pflanze sind eher unscheinbar.



Besonders gesund: Schwarze Johannisbeere

Kleine Kraftpakte auf dem Siegertreppchen: Die Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum) schlägt in Sachen Vitamin C alle anderen Ribes-Arten. In ihren Früchten stecken pro 100 Gramm mehr als 170 Milligramm des Gesundmacher-Vitamins. Damit übertrifft die Schwarze Johannisbeere sogar die Zitrone – und zwar um das Dreifache. Worauf also warten? Ob als Marmelade, zum puren Naschen oder für gesunde Desserts – die Schwarze Johannisbeere schmeckt in jeder Form.
Kleine Sorten-Kunde: 
Die Schwarze Johannisbeere „Öjebyn“ (Ribes nigrum „Öjebyn“) gehört mit einer Wuchshöhe von zwei Metern zu den größten Sorten, kompakter bleiben Titania“ und „Ben Nevis“. Letztere punktet zudem mit besonders großen Früchten, die im Geschmack fein-säuerlich sind.

Schön kompakt: Rote Johannisbeere


Rote Johannisbeeren können auch problemlos in kleineren Gärten kultiviert werden, denn mit einer Wuchshöhe von höchstens 150 Zentimetern nehmen sie nur wenig Platz ein. Während ihre Blüte eher unscheinbar ist, sind die roten Früchte kaum zu übersehen. Kleine Sorten-Kunde:
Eine gute Wahl ist unter anderem die Ribes Rubrum „Rovada“. Sie bildet besonders viele und besonders große Früchte aus, die sehr saftig und intensiv im Geschmack sind. Doch auch die Selektion „Jonkheer van Tets“ (Ribes rubrum „Jonkheer van Tets“) wird Sie begeistern. Greifen Sie zu! Ihre Früchte schmecken himmlisch.

Herrlich mild: Weiße Johannisbeere

Gärtnerisch unterscheidet sich die Weiße zwar durchaus von der Roten Johannisbeere, im Grunde aber ist die Weiße Johannisbeere lediglich eine farbliche Variation der Ribes Rudbrum, der Roten Johannisbeere. Daher tragen beide auch ein- und denselben botanischen Namen.
Kleine Sorten-Kunde:
Geschmacklich hebt sich die Weiße Johannisbeere durch ihre Milde von der Roten Johannisbeere ab. Gut beraten sind Sie unter anderem mit der Ribes rubrum „Werdavia“ (Weiße Johannisbeere „Werdavia“), einer alten Liebhabersorte. Alternativ dazu können Sie sich für die Ribes rubrum „White Pearl“ (Weiße Johannisbeere „White Pearl“) entscheiden. Deren feinsäuerliche Früchte erscheinen in zahlreicher Menge. 


Abb.: Ribes rubrum 'Jonkheer van Tets'

Mehr Informationen →
Sie schmecken nicht nur göttlich, sie sind auch überaus gesund: Johannisbeeren liefern unter anderem wertvolles Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe. Damit unterstützen die  weißen, roten... mehr erfahren »

Botanisches Portrait und Besonderheiten der Johannisbeere / Ribes

Die Pflanzengattung Ribes ist den meisten Laienbotanikern unter dem Namen Johannisbeere bekannt, und sie ist die einzige Gattung innerhalb der Familie der Stachelbeergewächse. Die Gattung Ribes umfasst circa 150 Arten, die über die gesamte Nordhalbkugel verbreitet sind. Sechs Arten gelten in Mitteleuropa als heimisch und sind zumeist Grundlage für ein großes Sortiment an diversen Kulturformen, die als Beerenobst oder als Ziergehölze verwendet werden. Johannisbeeren entwickeln sich zu laubabwerfenden, manchmal auch immergrünen Sträuchern, die sich vor allem durch eine schmackhafte sowie dekorative Frucht und einen malerischen Wuchs auszeichnen.

Wissenschaftliche Erstbeschreibung und Namensgebung der Johannisbeere

Die Gattung Johannisbeere wurde im Jahre 1753 erstmals durch den Botaniker Carl von Linné wissenschaftlich beschrieben und zugeordnet. Der Gattungsname ist auf die arabische Bezeichnung für Rhabarber zurückzuführen und deutet die optische Parallele der Blätter beider Pflanzen an. Den deutschen Namen Johannisbeere erhielten die Pflanzen in Anlehnung an die Reifezeit der Früchte. Diese liegt zumeist um den 24. Juni herum, der als Namenstag des heiligen Johannes gilt. In Österreich und Bayern sind Johannisbeeren unter dem Namen Ribiseln bekannt, in Norddeutschland heißen sie Ahl- oder Gichtbeere, und in der Schweiz kennt man sie unter dem Namen Trübeli oder Meertrübeli.

Johannisbeeren wachsen zumeist strauchartig mit lockerer Struktur

Johannisbeeren sind zumeist laubabwerfende Sträucher, vereinzelt präsentieren sich einige Arten auch mit einem immergrünen Blattwerk. Die Sträucher wachsen oftmals bedornt und erreichen Wuchshöhen zwischen 1 Meter und 1,5 Meter. Die Triebe der Johannisbeeren entwickeln sich jährlich aus der Basis heraus und streben aufrecht in die Höhe. Die Bodentriebe formen eine locker aufgebaute Kronenform, die dem Gärtner einen malerischen Anblick beschert.

Das Blatt der Johannisbeeren erinnert an das des Ahorns

Die meisten Johannisbeerarten tragen ein handförmig gelapptes Blatt, das circa drei bis fünf Blattlappen hat. Die einzelnen Lappen laufen spitz zu, wirken aber eher rundlich, sodass sie optisch an das Blatt eines Ahornbaums erinnern. Je nach Art und Sorte werden die Blätter circa 5 bis 10 Zentimeter breit. Sie sind leicht gezähnt und haben eine glatte Oberseite, die dunkelgrün leuchtet. Die hellere Blattunterseite ist oftmals leicht behaart und bietet einen schönen Kontrast dazu.

Ribesarten bilden dezente weiße Blüten, die Insekten anlocken

Johannisbeeren bilden unscheinbare kleine Blüten aus, die schalenförmig oder glockenförmig sind und zumeist fünf Blütenblätter haben. Sie wachsen in hängenden Blütenständen, die aus hintereinander wachsenden Einzelblüten bestehen. Die Blüten funkeln je nach Sorte in Grün bis Gelb oder leicht rötlich, und sie werden lediglich 4 bis 8 Millimeter groß. Die dezenten Blüten bilden sich im Frühjahr in der Zeit von April bis Mai, und sie verwöhnen viele heimische Insekten mit ihrem reichhaltigen Pollen- und Nektarangebot.

Die Beerenfrüchte der Johannisbeeren sind dekorativ und schmackhaft

Die Früchte der Ribesarten zeigen sich als kleine, kugelige Beeren, die je nach Art und Sorte in Rot, Schwarz oder Weißlich-Gelb funkeln. Die kleinen Beerenfrüchte sind circa 5 bis 10 Millimeter groß und haben eine glatte, dünne Schale. Die Früchte wachsen in Trauben an den Zweigen und hängen zu mehreren hintereinander. Im Inneren der kleinen Frucht befindet sich ein saftiges Fruchtfleisch mit mehreren kleinen Samen. Johannisbeeren verwöhnen nicht nur optisch mit ihrer farbenfrohen Erscheinung, sie gelten auch als sehr schmackhaft und erfreuen mit einem süß-säuerlichen Aroma. Die Früchte reifen im Sommer und machen die Sträucher zu beliebten Obstgehölzen.

Besondere Bedeutung und Nutzen der Gattung Ribes

Die Pflanzen der Gattung Ribes haben neben dem Bereich des Gartenbaus auch in anderen Bereichen eine wesentliche Bedeutung. Johannisbeeren werden als Nutzpflanzen sowie als Ziergehölz im Garten gepflanzt und gelten als sehr robust. Sie sind für viele heimische Vögel und Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle und gelten daher als ökologisch wertvoll.

Verwendung der Johannisbeere als gesundes Nahrungsmittel

Johannisbeeren werden aber besonders gerne zur Ernte ihrer Beerenfrucht angebaut. Die Frucht gilt als sehr vitaminreich, und ihr Verzehr stärkt das Immunsystem. Auch als Nahrungsmittel ist die Johannisbeere sehr beliebt, und sie dient zur Herstellung von Marmelade, Saft, Desserts sowie Likör.

Der ideale Standort für die Gattung Ribes

Johannisbeeren zeichnen sich durch einen sehr robusten und pflegeleichten Charakter aus, und alle Arten gelten als sehr standorttolerant sowie genügsam. Trotzdem sollten ihre konkreten Ansprüche in Bezug auf den jeweiligen Boden als auch an das Licht beachtet werden, denn ein optimaler Pflanzplatz garantiert dem Gärtner einen vitalen Wuchs und sorgt für eine reiche Beerenernte.

Johannisbeeren wachsen in der Sonne am schönsten

Johannisbeeren bevorzugen einen lichtreichen und sonnigen Standort und entwickeln sich hier gepflanzt am schönsten. Die Obststräucher erfreuen an einem möglichst sonnigen Platz gepflanzt mit der schönsten Blüte und folglich mit einem reichen Ernteertrag. Die schmackhaften Früchte benötigen Sonne, denn diese fördert ein intensives Aroma. Ein Pflanzplatz im Halbschatten wird ebenfalls akzeptiert, allerdings büßt die Johannisbeere hier an Blütenbildung ein, und die Frucht schmeckt weniger intensiv.

Welche Bodenbeschaffenheiten brauchen Johannisbeeren zum Wachsen?

In Bezug auf den Untergrund wachsen Johannisbeeren am schönsten auf einem humosen und nährstoffreichen Boden, der zudem möglichst locker ist. Ein durchlässiger Untergrund schützt die Johannisbeere vor Staunässe, denn darauf reagieren Johannisbeeren sensibel. Sie fühlen sich am wohlsten auf Böden mit einer gleichmäßigen Bodenfeuchte und sollten daher mit einem ausreichenden Wasserabfluss versorgt werden. In Bezug auf den pH-Wert des Bodens wachsen Johannisbeeren am schönsten auf Untergründen mit einem leicht sauren bis neutralen Wertebereich. Es empfiehlt sich daher, den Boden entsprechend den Ansprüchen von Johannisbeeren mit einer Untermischung von Mulch, Kies oder Sand zu optimieren. Dies beschert den Pflanzen die besten Bedingungen, um sich zu echten Schönheiten zu entwickeln.

Die wichtigsten Arten der Johannisbeere im Überblick

Die Gattung Ribes ist sehr vielseitig und ermöglicht dem Gärtner eine große Auswahl an Züchtungen der attraktiven Beerensträucher. Die in Mitteleuropa bekanntesten Arten sind die Schwarze Johannisbeere, die Rote Johannisbeere sowie die Weiße Johannisbeere und die Stachelbeere. Sie begeistern sowohl optisch als auch mit ihren Früchten und schmücken viele deutsche Gärten.

Hier eine Liste der schönsten Johannisbeeren und ihrer Besonderheiten

Ribesart/ Sorte

Wuchs

Besonderheit

Ribes rubrum

1-1,5 m hoch, mittelgroßer Strauch, locker verzweigt

Lange Fruchttrauben, ertragreiche Sorte, beliebt für Marmeladen

Ribes rubrum ’Rolan‘

1,5 m hoch, breitbuschig, verzweigt

Aromatische Frucht, üppige Fruchtbildung, leuchtend rot

Ribes rubrum ’Rovada‘

1,5 m hoch und 1,2 m breit, strauchartig, dicht buschig, aufrecht

Ertragreiche Sorte, lange Trauben

Ribes nigrum

1,5- 2 m hoch, aufrechter Strauch, kräftig

Aromatische Frucht, schwarzblau, starker Blätterduft

Ribes nigrum ‘ Titania®‘

1,5 m hoch und 1,2 m breit, kleiner Strauch, dichtbuschig, aufrecht

Robuste Sorte, große schwarze Beeren, üppiger Fruchtertrag, krankheitsresistent

Ribes nigrum ‘ Ben Nevis‘

1,5 m hoch, mittelgroßer Strauch, straff aufrecht, kompakt, dichtbuschig

Große schwarze Früchte, sehr aromatisch

Ribes uva-crispa

1-1,5 m hoch, buschiger Strauch

Stachelige Zweige, große Früchte in Grün, Gelb oder Rot, beliebt für die Fertigung von Desserts

Ribes uva-crispa ‘ Invicta‘

0,6-1,5 m hoch, strauchartig, breitbuschig

Robuste Sorte, sehr ertragreich

Ribes sanguineum

2-3 m hoch, strauchartig, locker

Rosarote Blüten, Zierstrauch, sehr dekorativ, Frucht ist unwichtig, Insektenmagnet

Ribes x nidigrolaria

1,8 m hoch, kleiner Strauch, breit aufrecht, überhängend

Große schwarze Beeren, Kreuzung aus Johannisbeere und Stachelbeere

Pflanzung, Pflege und Schnitt von Ribes

Für einen bestmöglichen Fruchtertrag und einen vitalen Wuchs ist die Berücksichtigung der individuellen Ansprüche von Johannisbeerarten entscheidend. Sie gelten insgesamt als robust sowie pflegeleicht; der richtige Zeitpunkt für die Pflanzung sowie eine fachmännische Pflege begünstigen aber ihren Wuchs und sorgen für idyllische Gartenmomente.

Wann und wie pflanze ich die Johannisbeere am besten?

Die beste Zeit für die Pflanzung von Johannisbeeren ist im Herbst in den Monaten Oktober bis November, solange der Boden noch frostfrei und leicht vorgewärmt ist. Die Pflanzen können nun bis zum Frühjahr einwurzeln und das neue Gartenjahr mit einem kräftigen Neuaustrieb beginnen. Alternativ können Ribesarten auch im Frühjahr vor ihrem Austrieb gepflanzt werden. Dann ist aber eine regelmäßige Bewässerung in den Sommermonaten zu gewährleisten.

Besonderheiten bei der Pflanzung von Ribes als Containerware

Im Unterschied zu Pflanzen als Ballenware können Johannisbeeren als Containerpflanzen nahezu ganzjährig angepflanzt werden. Sie wurden in einem Topf kultiviert und verfügen bereits über ein kräftiges Wurzelwerk. Hier gilt es lediglich zu beachten, dass der Boden frostfrei und die Temperatur nicht zu heiß ist. Für ein gesundes Pflanzergebnis empfiehlt es sich, den jeweiligen Boden vor der Pflanzung zu optimieren. Je nach individuellem Anspruch der Pflanze eignet sich hier eine Untermischung von Kompost, Lehm oder Mulch. Auch der Aushub eines möglichst doppelt so großen Pflanzloches im Verhältnis zum Wurzelballen unterstützt das gute Anwachsen der Johannisbeeren.

Der richtige Rückschnitt für eine üppige Fruchtbildung

Der Rückschnitt von Johannisbeeren ist entscheidend für einen reichen Ernteertrag, aromatische Früchte wie auch für einen vitalen Wuchs. Hier gilt es, die individuellen Bedürfnisse der Pflanzenarten zu beachten, denn Ribesarten stellen hier unterschiedliche Forderungen an den Gärtner. Generell gilt der späte Winter oder aber das Ende der Blühphase im Sommer als bester Zeitpunkt für den Rückschnitt. Bezüglich der Technik werden Rote und Weiße Johannisbeeren (Ribes rubrum) anders geschnitten als unter anderem die Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum). Hier gilt es zu beachten, wann die Pflanzen ihre Früchte anlegen.

Unterschiede im Schnitt zwischen roten und schwarzen Ribesarten

Die Rote und die Weiße Johannisbeere bilden ihre Früchte an den zwei- bis dreijährigen Trieben aus, und sie benötigen lediglich einen leichten Rückschnitt mit dem Ziel einer luftigen und lockeren Kronenstruktur. Alte Triebe und Seitentriebe können entfernt werden, junge Triebe sollten unbeschädigt stehenbleiben. Die Schwarze Johannisbeere hingegen benötigt einen radikaleren Schnitt. Ihre Früchte bilden sich an den einjährigen neuen Trieben, und sie können deutlich stärker beschnitten werden als andere Johannisbeerarten. Ein starker Rückschnitt regt die Ausbildung neuer Triebe an und begünstigt eine reiche Fruchternte.

Düngen und Bewässern: Tipps für vitale Pflanzen

Johannisbeeren gelten als genügsame Sträucher. Eine fachmännische Düngung begünstigt aber ihren Wuchs und den Ernteertrag sowie die Beerengröße und das Aroma der Früchte. Es empfiehlt sich daher, Johannisbeeren mit einer Hauptdüngung im Frühjahr zu unterstützen. Eine Düngung mit Kompost, Hornspänen oder einem Beerendünger fördert einen kräftigen Neuaustrieb und hilft den Sträuchern bei der bestmöglichen Nährstoffversorgung. Optional ist eine weitere leichte Düngung nach der Ernte im Juli möglich, um den Sträuchern bei der Regeneration zu helfen. Eine Düngung im Herbst sollte hingegen vermieden werden, denn die Triebe benötigen Zeit, um bis zum Winter auszureifen.

Regelmäßige Bewässerung und Schutz vor Austrocknung bei Ribes

In Bezug auf die Bewässerung von Johannisbeeren gelten diese als recht anspruchslos. Sie verfügen über ein flaches Wurzelwerk und benötigen eine regelmäßige, aber nicht übermäßige Bewässerung. Es empfiehlt sich, die Pflanzen während der Blütezeit sowie während der Fruchtbildung und der Reifezeit zu bewässern. Sie reagieren sensibel auf Trockenheit, und diese führt zu wenig Ernteertrag und zu kleinen Früchten. Für einen bestmöglichen Wuchs sollten Johannisbeeren somit regelmäßig und maßvoll gewässert werden; dies gilt besonders für frische Pflanzen und Kübelgewächse. Sie benötigen gerade an heißen Tagen die Unterstützung des Gärtners. Eine Bedeckung des Wurzelbereiches hilft den Pflanzen zudem und unterstützt den Boden dabei, seine Feuchtigkeit zu halten. Staunässe hingegen gilt es ebenfalls zu vermeiden, denn diese beschädigt die Wurzeln und führt zu Fäulnis.

Winterhärte und Winterschutz der Johannisbeere

Die Pflanzen der Gattung Ribes gelten generell als sehr winterhart und frosttauglich. Vor allem die in Mitteleuropa heimischen Arten Ribes rubrum und Ribes nigrum sind sehr frosthart und gehören zu den robustesten Beerensträuchern in unseren Gärten. Die meisten Sorten weisen eine Winterhärte von minus 25 bis zu minus 30 Grad Celsius auf und benötigen daher kaum Unterstützung in der kalten Winterzeit. Lediglich junge Pflanzen sowie Kübelpflanzen benötigen in den ersten Jahren nach der Pflanzung einen Winterschutz. Hierzu eignen sich etwa die Umhüllung der Krone mit einem Wärmevlies und die Mulchung des Wurzelbereiches. Spätfröste hingegen können die Blüte beschädigen, sodass Johannisbeeren während der frühen Blütezeit hier geschützt werden sollten. Ein Gartenvlies sowie ein geschützter Standort können hier unterstützen und garantieren dem Gärtner eine reiche Fruchtbildung.

Verwendung der Gattung Ribes im Garten

Johannisbeeren sind vielseitige Gartenschönheiten, die zum einen optisch begeistern und zum anderen einen kulinarischen Fruchtgenuss bieten. Die formschönen Sträucher eignen sich für die Pflanzung als Fruchtgehölz, als Hecke und natürlicher Sichtschutz sowie als Ziergehölz. Sie entwickeln sich dichtbuschig mit einem strahlenden Blattwerk und bieten vielen Vögeln und Insekten einen wertvollen Lebensraum. Kombiniert man sie zum Beispiel mit Haselnusssträuchern und mit Schlehen, bescheren sie einen wunderschönen Anblick und sind echte Blickfänge in einem naturnahen Garten. Als Ziergehölz in solitärem Stand wirken Johannisbeeren besonders ausdrucksstark. Ihre zarten Blüten und die farbenfrohen Früchte setzen malerische Akzente und machen die Sträucher zu charismatischen Gartenhighlights. Besonders schön wirken sie im Zusammenspiel mit schattentoleranten Stauden wie Waldveilchen, Funkien und Astilben als Unterpflanzung. Johannisbeeren eignen sich darüber hinaus für die Verwendung als Kübelpflanze. Dann verschönern sie einen Balkon oder eine Terrasse und verleihen dort ein Naturgefühl.

Häufige Fragen rund um die Johannisbeere

Wie winterhart sind Johannisbeeren?

Die meisten Johannisbeeren sind winterhart bis zu einer Temperatur von minus 25 Grad Celsius. Sie benötigen lediglich als junge Pflanze sowie als Kübelgewächs Unterstützung und sollten vor Spätfrösten geschützt werden.

Wann pflanzt man Johannisbeeren?

Johannisbeeren sollten bestenfalls im Herbst gepflanzt werden oder alternativ im Frühjahr. Generell sollte der Boden frostfrei sein und die Außentemperatur nicht zu hoch liegen.

Welche Johannisbeerensorten sind besonders empfehlenswert?

Johannisbeerarten sind sehr vielseitig und dienen als Zier- oder Nutzpflanze. Hier sind einige Sorten, die besonders empfehlenswert sind:

  • Rote Johannisbeere: ‘Jonkheer van Tets’, ‘Rovada’
  • Schwarze Johannisbeere: ’Titania’
  • Stachelbeere: ’Invicta‘
  • Ziergehölz: Blutjohannisbeere ‘King Edward VII‘
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