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Kanadische Wasserpest

Elodea canadensis (Egeria densa, Elodea densa)

Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis / Egeria densa) mit dichten, nadelartigen Blattquirlen an langen Unterwassertrieben
Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis) mit dichten, grünen Unterwassertrieben und nadelartigen Blättern im Wasser.
Immergrün
mehrfarbig
Sonnig-halbschattig
Juni - August
15 - 120 cm tief
ab 4,95 €
   
Wuchs: Wasserpflanze, flach, kriechend, ausgebreitet, krautig, stark, submers, ausläuferbildend, 0 cm hoch, 15 bis 120 cm tief
Wuchshöhe: 15 - 120 cm tief
Blatt: Immergrün, lineal, ganzrandig, quirlartig, glatt, derb, grün bis dunkelgrün
Frucht: -
Blüte: Rot, grün, weiß, kelchförmig, einblütig, sehr klein, an der Oberfläche schwimmend, ca. 5,5 mm Durchmesser
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Rhizome
Boden: Feuchter, humoser und nährstoffreicher Untergrund
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften:
Die Elodea canadensis (Egeria densa, Elodea densa) (Kanadische Wasserpest) wurde um das Jahr 1850 über Schiffe in unsere Region gebracht und fühlt sich hier sehr wohl. Sie hat einen sehr starken...
Wuchs, mit dem sie jeden Gartenteich bereichert. Ihre feinen, vielzähligen grünen Blätter und die langen Streben erschaffen eine magische Unterwasserwelt, in der sich vor allem kleine Tierchen wohl fühlen. Zudem reinigt sie mit ihrem hohem Nährstoffbedarf das Gwässer und verhindert eine rasche Algenausbreitung. Während der Sommermonate erfreut sie jeden mit den kleinen, weißen Blüten, die plötzlich über der Wasseroberfläche schwebend auftauchen und jedem Gartenteich eine ganz besondere Optik verleihen. Es können bis zu 7 Exemplare pro Quadratmeter eingesetzt werden, wobei ein Abstand von 30 bis 40 cm zu empfehlen ist.
Wuchs: Wasserpflanze, flach, kriechend, ausgebreitet, krautig, stark, submers, ausläuferbildend, 0 cm hoch, 15 bis 120 cm tief
Wuchshöhe: 15 - 120 cm tief
Blatt: Immergrün, lineal, ganzrandig, quirlartig, glatt, derb, grün bis dunkelgrün
Frucht: -
Blüte: Rot, grün, weiß, kelchförmig, einblütig, sehr klein, an der Oberfläche schwimmend, ca. 5,5 mm Durchmesser
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Rhizome
Boden: Feuchter, humoser und nährstoffreicher Untergrund
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften: Die Elodea canadensis (Egeria densa, Elodea densa) (Kanadische Wasserpest) wurde um das Jahr 1850 über Schiffe in unsere Region gebracht und fühlt sich hier sehr wohl. Sie hat einen sehr starken Wuchs, mit dem sie jeden Gartenteich bereichert. Ihre feinen, vielzähligen grünen Blätter und die langen Streben erschaffen eine magische Unterwasserwelt, in der sich vor allem kleine Tierchen wohl fühlen. Zudem reinigt sie mit ihrem hohem Nährstoffbedarf das Gwässer und verhindert eine rasche Algenausbreitung. Während der Sommermonate erfreut sie jeden mit den kleinen, weißen Blüten, die plötzlich über der Wasseroberfläche schwebend auftauchen und jedem Gartenteich eine ganz besondere Optik verleihen. Es können bis zu 7 Exemplare pro Quadratmeter eingesetzt werden, wobei ein Abstand von 30 bis 40 cm zu empfehlen ist.

Die Kanadische Wasserpest, botanisch als Elodea canadensis bekannt und auch unter den Synonymen Egeria densa oder Elodea densa geführt, ist eine faszinierende Wasserpflanze. Mit ihrem starken, submersen Wuchs und den zarten Blüten bereichert sie jeden Gartenteich. Als ausläuferbildende, krautige Pflanze schafft sie magische Unterwasserwelten und trägt mit ihrem hohen Nährstoffbedarf zur Reinigung des Gewässers bei. Ihre Herkunft aus Kanada und ihre Anpassungsfähigkeit machen sie zu einer robusten Wahl für Wasserbegeisterte.

Portrait der Kanadischen Wasserpest: Ein Unterwasserwunder

Die Kanadische Wasserpest, Elodea canadensis, ist eine Staude, die durch ihre einzigartige Lebensweise unter Wasser besticht. Sie bildet keine klassische Wuchshöhe über dem Boden aus, sondern wächst flach und kriechend im Wasser, wobei ihre Triebe sich stark entwickeln und ausbreiten. Diese submersen Eigenschaften machen sie zu einer idealen Besiedlerin von Teichen und anderen Gewässern, wo sie mit ihrem dichten Blattwerk für Struktur und Leben sorgt. Im Folgenden werfen wir einen Blick auf ihre Herkunft und die spezifischen Wuchsmerkmale.

Herkunft und Verbreitung der Elodea canadensis

Die Kanadische Wasserpest stammt ursprünglich aus Kanada, wo sie in natürlichen Gewässern heimisch ist. Ihre Verbreitung in unsere Regionen erfolgte historisch gesehen um das Jahr 1850, als sie vermutlich über Schiffe eingeschleppt wurde. Seitdem hat sie sich hier etabliert und ist in vielen Teichen und Seen zu finden. Diese Anpassungsfähigkeit an neue Lebensräume unterstreicht ihre Robustheit und macht sie zu einer beliebten Wahl für Gartenteiche. Als invasive Art in einigen Regionen sollte ihre Ausbreitung jedoch kontrolliert werden, um heimische Ökosysteme nicht zu beeinträchtigen. Ihre Fähigkeit, sich schnell auszubreiten, ist sowohl ein Vorteil für die Teichgestaltung als auch eine Herausforderung für die Pflege.

Wuchsform und Habitus

Elodea canadensis zeichnet sich durch einen sehr starken Wuchs aus, der submers, also vollständig unter Wasser, erfolgt. Die Pflanze ist ausläuferbildend und krautig, wobei sie flach und kriechend wächst und sich ausgebreitet entwickelt, sodass sie dichte Matten bilden kann. Ihre Wuchshöhe beträgt 0 cm über dem Boden, da sie untergetaucht lebt, während ihre Triebe eine Länge von 15 bis 120 cm erreichen können. Diese Tiefenangabe bezieht sich auf die Länge der unter Wasser wachsenden Stängel, die sich je nach Gewässertiefe anpassen. Durch ihre Rhizome als Wurzelsystem verankert sie sich im Untergrund und breitet sich kontinuierlich aus, was zu einer raschen Besiedlung von Teichbereichen führt. Dieser expansive Habitus macht sie zu einer effektiven Pflanze für die Begrünung größerer Wasserflächen.

Standort und Boden: Ideale Lebensbedingungen

Für ein gesundes Gedeihen der Kanadischen Wasserpest sind passende Standort- und Bodenbedingungen essenziell. Als Wasserpflanze hat sie spezifische Anforderungen an Licht, Exposition und die Beschaffenheit des Untergrunds, die in einem Gartenteich oder ähnlichem Gewässer erfüllt sein sollten. Ein optimales Milieu fördert nicht nur ihr Wachstum, sondern auch ihre Funktionen wie Wasserreinigung und Lebensraumgestaltung. Im Folgenden erläutern wir, wie Sie den idealen Standort wählen und welche Bodenansprüche zu beachten sind.

Der perfekte Standort für die Wasserpest

Die Kanadische Wasserpest bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort, was bedeutet, dass sie sowohl in voller Sonne als auch im lichten Schatten gut gedeiht. In sonnigen Bereichen profitiert sie von einer intensiven Lichtzufuhr, die das Wachstum und die Photosynthese fördert, während halbschattige Lagen in heißen Sommern vor übermäßiger Erwärmung des Wassers schützen können. Eine Exposition mit mindestens vier bis sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag ist ideal, um eine kräftige Entwicklung zu gewährleisten. In tieferen Teichzonen kann sie auch in schattigeren Bereichen wachsen, da das Licht durch das Wasser gefiltert wird. Wichtig ist, dass das Gewässer ruhig oder nur leicht bewegt ist, um ein Abbrechen der zarten Triebe zu vermeiden.

Bodenansprüche im Wasser

Der Boden, in dem sich Elodea canadensis verankert, sollte feucht, humos und nährstoffreich sein. Ein humoser Untergrund, der aus organischem Material wie Teicherde oder speziellen Substratmischungen besteht, bietet die notwendigen Nährstoffe für das starke Wachstum der Pflanze. Feuchtigkeit ist hier selbstverständlich gegeben, da sie submers lebt, aber eine gute Drainage im Teichboden verhindert Staunässe und Fäulnis. Der pH-Wert des Wassers und des Untergrunds sollte im neutralen bis leicht sauren Bereich liegen, um optimale Bedingungen zu schaffen. Ein nährstoffreicher Boden unterstützt zudem den hohen Nährstoffbedarf der Kanadischen Wasserpest, der für ihre Wasserreinigungsfunktion entscheidend ist. Bei der Pflanzung kann eine Schicht aus Kies oder Sand über dem Substrat helfen, das Aufwirbeln von Schmutz zu minimieren.

Blüte und Blattwerk der Kanadischen Wasserpest

Die ästhetischen Qualitäten der Kanadischen Wasserpest liegen nicht nur in ihrem dichten Wuchs, sondern auch in ihren zarten Blüten und dem immergrünen Blattwerk. Während der Sommermonate erfreut sie mit kleinen, schwimmenden Blüten, die der Unterwasserwelt einen besonderen Reiz verleihen. Gleichzeitig sorgt das lineale, grüne Laub für eine ganzjährige Struktur im Teich. Im Folgenden tauchen wir tiefer in die Details von Blüten und Blättern ein, um die visuelle Vielfalt dieser Staude zu würdigen.

Die zarten Blüten der Elodea canadensis

Die Blütezeit der Kanadischen Wasserpest erstreckt sich von Juni bis August, in der sie mit sehr kleinen, kelchförmigen Blüten aufwartet. Diese Blüten sind einblütig und weisen einen Durchmesser von etwa 5,5 mm auf, wobei sie in den Farben rot, grün oder weiß erscheinen können. Besonders reizvoll ist, dass die Blüten an der Oberfläche schwimmend auftauchen, was ihnen ein schwebendes, magisches Aussehen verleiht. Dieser Effekt entsteht, da die Pflanze submers wächst und die Blütenstiele bis zur Wasseroberfläche reichen, wo sie sichtbar werden. Die Blüten sind zwar unscheinbar, aber bei genauem Hinsehen eine charmante Bereicherung, die jedem Gartenteich eine besondere Optik verleiht. Sie locken zudem Insekten an und tragen zur Biodiversität im Garten bei.

Das immersive Blattwerk

Das Blattwerk der Kanadischen Wasserpest ist immergrün, was bedeutet, dass es auch im Winter unter Wasser grün bleibt und so für ganzjährige Farbe sorgt. Die Blätter sind lineal geformt, ganzrandig und quirlartig um die Stängel angeordnet, was zu einer dichten, texturreichen Struktur führt. Ihre Oberfläche ist glatt und derb, in einer Farbe von grün bis dunkelgrün, die je nach Lichtverhältnissen variieren kann. Diese Blattanordnung schafft eine immersive Unterwasserwelt, die nicht nur ästhetisch ansprechend ist, sondern auch als Versteck und Lebensraum für kleine Wasserbewohner dient. Da die Pflanze submers wächst, sind die Blätter ständig von Wasser umgeben, was ihre Frische und Vitalität unterstützt. Im Herbst bleibt die Farbe erhalten, da es keine herbstliche Verfärbung gibt, was die Pflanze zu einer zuverlässigen Strukturpflanze macht.

Verwendung im Garten: Vielseitige Einsatzbereiche

Die Kanadische Wasserpest bietet im Garten zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, die über die reine Dekoration hinausgehen. Dank ihrer speziellen Eigenschaften wie starker Wuchs und Wasserreinigungsfähigkeit kann sie in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden, um ökologische und gestalterische Vorteile zu nutzen. Von der Bereicherung von Gartenteichen bis hin zur Schaffung von Lebensräumen erweist sie sich als vielseitige Staude. Im Folgenden stellen wir drei konkrete Verwendungsbereiche vor, die ideal zu dieser Pflanze passen.

Bereicherung von Gartenteichen

Als klassische Wasserpflanze ist die Kanadische Wasserpest, Elodea canadensis, ideal für die Bepflanzung von Gartenteichen geeignet. Mit ihrem starken, submersen Wuchs bildet sie dichte Unterwasserlandschaften, die das Teichbild naturnah und lebendig gestalten. Sie kann in verschiedenen Tiefen von 15 bis 120 cm eingesetzt werden, um unterschiedliche Zonen zu begrünen und so eine abwechslungsreiche Unterwasserwelt zu schaffen. Durch ihre Ausläuferbildung breitet sie sich schnell aus und bedeckt größere Flächen, was zu einer raschen Begrünung führt. Für eine optimale Wirkung werden bis zu 7 Exemplare pro Quadratmeter empfohlen, wobei ein Pflanzabstand von 30 bis 40 cm eingehalten werden sollte, um ausreichend Raum für das Wachstum zu lassen. Diese Pflanzdichte sorgt für eine üppige, grüne Matte, die den Teich optisch aufwertet.

Wasserreinigung und Algenvermeidung

Eine der wertvollsten Eigenschaften der Kanadischen Wasserpest ist ihre Fähigkeit, das Gewässer zu reinigen und eine rasche Algenausbreitung zu verhindern. Dies gelingt durch ihren hohen Nährstoffbedarf, da sie Nährstoffe wie Nitrate und Phosphate aus dem Wasser aufnimmt, die sonst Algenwachstum fördern würden. Indem sie diese Nährstoffe verbraucht, konkurriert sie mit Algen um Ressourcen und reduziert so deren Vermehrung. Dieser Prozess trägt zur Klärung des Wassers bei und verbessert die Wasserqualität, was besonders in Teichen mit Fischbesatz oder hoher organischer Belastung vorteilhaft ist. Die Pflanze wirkt somit als natürlicher Filter, der ohne chemische Zusätze auskommt und das ökologische Gleichgewicht unterstützt. Regelmäßige Kontrolle des Wachstums ist jedoch ratsam, um eine Überwucherung zu vermeiden, die andere Pflanzen verdrängen könnte.

Lebensraum für Kleintiere

Die dichten, grünen Blätter der Kanadischen Wasserpest schaffen eine magische Unterwasserwelt, in der sich vor allem kleine Tierchen wohlfühlen. Sie bietet Versteckmöglichkeiten und Schutz für Wasserinsekten, Kaulquappen, junge Fische und andere Mikroorganismen, die im Teich leben. Diese Lebensraumfunktion fördert die Biodiversität und trägt zu einem gesunden, ausgewogenen Ökosystem bei. Die Pflanze dient zudem als Laichsubstrat für einige Amphibien und als Nahrungsquelle für pflanzenfressende Wasserbewohner. Durch ihre immergrüne Natur bietet sie auch im Winter Schutz, wenn andere Pflanzen abgestorben sind. Diese ökologische Rolle macht Elodea canadensis zu einer wertvollen Bereicherung für Naturteiche und Gartengewässer, die nicht nur schön aussehen, sondern auch lebendig sind.

Pflanzpartner für die Kanadische Wasserpest

Die Kombination mit anderen Wasserpflanzen kann die Wirkung der Kanadischen Wasserpest im Teich verstärken und ein harmonisches Gesamtbild schaffen. Geeignete Pflanzpartner sollten ähnliche Standortansprüche haben und sich in Wuchsform, Farbe oder Funktion ergänzen, um eine ausgewogene Unterwasserlandschaft zu formen. Durch kluge Kombinationen lassen sich nicht nur ästhetische Akzente setzen, sondern auch ökologische Synergien nutzen. Im Folgenden stellen wir einige bewährte Begleitstauden vor, die gut mit Elodea canadensis harmonieren.

Harmonische Begleiter im Teich

Für eine abwechslungsreiche Teichbepflanzung eignen sich Pflanzen wie die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) oder der Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica) als Begleiter für die Kanadische Wasserpest. Die Sumpf-Schwertlilie mit ihren gelben Blüten und aufrechten Blättern bietet einen kontrastreichen Höhenakzent zu den flachen, submersen Trieben der Wasserpest. Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und feuchte Böden, was gut zu den Bedingungen von Elodea canadensis passt. Der Froschlöffel hingegen bringt mit seinen weißen Blütenständen und herzförmigen Blättern eine zarte Note und lockt Insekten an, die auch von der Wasserpest profitieren. Beide Pflanzen tragen zur Wasserreinigung bei und schaffen zusammen mit der Kanadischen Wasserpest ein vielfältiges, ökologisch wertvolles Habitat.

Kombinationen für klare Wasserwelten

Um die Wasserreinigungsfunktion der Kanadischen Wasserpest zu unterstützen, sind Partner wie die Wasserpest (Hydrilla verticillata) oder die Seekanne (Nymphoides peltata) ideal. Die Wasserpest, Hydrilla verticillata, ist eine weitere submers wachsende Pflanze, die ähnliche Nährstoffansprüche hat und gemeinsam mit Elodea canadensis für klare Gewässer sorgt. Ihre fein gefiederten Blätter ergänzen das lineale Laub der Kanadischen Wasserpest und schaffen eine texturreiche Unterwasserwelt. Die Seekanne, Nymphoides peltata, mit ihren schwimmenden Blättern und gelben Blüten, bietet einen schönen Kontrast an der Oberfläche, während die Kanadische Wasserpest darunter für Struktur sorgt. Diese Kombinationen fördern nicht nur die Ästhetik, sondern auch die ökologische Stabilität, indem sie gemeinsam Nährstoffe binden und Lebensraum bieten.

Pflege und Überwinterung: Einfache Handhabung

Die Kanadische Wasserpest ist eine pflegeleichte Staude, die mit minimalem Aufwand gedeiht, sofern die grundlegenden Bedingungen stimmen. Dennoch sind einige Pflegemaßnahmen wichtig, um ein gesundes Wachstum zu fördern und Probleme wie Überwucherung zu vermeiden. Von der Pflanzung über regelmäßige Kontrollen bis hin zur Überwinterung gibt es einfache Schritte, die die Langlebigkeit der Pflanze sicherstellen. Im Folgenden gehen wir auf die wesentlichen Aspekte der Pflege und Überwinterung ein.

Pflanzung und Anwachsphase

Bei der Pflanzung der Kanadischen Wasserpest ist es wichtig, die empfohlene Dichte von bis zu 7 Exemplaren pro Quadratmeter und einen Abstand von 30 bis 40 cm zwischen den Pflanzen einzuhalten. Dies gewährleistet, dass jede Pflanze genügend Raum hat, um sich auszubreiten, ohne zu konkurrieren. Die Pflanzung erfolgt am besten im Frühjahr oder Frühsommer, wenn die Wassertemperaturen steigen und das Wachstum einsetzt. Setzen Sie die Rhizome oder Triebe in den feuchten, humosen Untergrund des Teichbodens und bedecken Sie sie leicht mit Substrat oder Kies, um ein Aufschwimmen zu verhindern. In der Anwachsphase sollte das Wasser ruhig gehalten werden, um ein Anwurzeln zu erleichtern. Innerhalb weniger Wochen zeigen sich neue Triebe, und die Pflanze beginnt, sich auszubreiten.

Pflegemaßnahmen für Elodea canadensis

Die Pflege der Kanadischen Wasserpest beschränkt sich hauptsächlich auf gelegentliches Ausdünnen und Kontrollieren des Wachstums, da sie sich schnell ausbreiten kann. Schneiden Sie übermäßig lange Triebe mit einer scharfen Schere ab, um die Pflanze in Form zu halten und eine Überwucherung anderer Teichbewohner zu verhindern. Dies kann während der gesamten Vegetationsperiode erfolgen, idealerweise nach der Blütezeit. Gießen ist nicht nötig, da die Pflanze submers lebt, aber achten Sie auf eine stabile Wasserqualität, indem Sie regelmäßig Nährstoffgehalt und pH-Wert überprüfen. Düngen ist in der Regel nicht erforderlich, da der nährstoffreiche Untergrund ausreicht, aber in sehr nährstoffarmen Gewässern kann eine gelegentliche Zugabe von Teichdünger in Maßen hilfreich sein. Vermeiden Sie chemische Behandlungen, die das ökologische Gleichgewicht stören könnten.

Überwinterung und Vermehrung

Die Kanadische Wasserpest ist winterhart und übersteht kalte Temperaturen problemlos, da sie unter Wasser geschützt ist. In Regionen mit strengem Frost kann es vorkommen, dass die oberen Teile der Pflanze absterben, aber die Rhizome im Boden überleben und im Frühjahr neu austreiben. Um die Überwinterung zu unterstützen, lassen Sie die Pflanze im Herbst in Ruhe und schneiden Sie erst im Frühjahr eventuell abgestorbene Triebe zurück. Die Vermehrung erfolgt einfach durch Teilung der Rhizome oder durch Stecklinge, die von gesunden Trieben geschnitten und neu eingepflanzt werden können. Dies kann im Frühjahr oder Sommer durchgeführt werden, wenn das Wachstum aktiv ist. Durch diese unkomplizierte Vermehrung lässt sich die Pflanze leicht vermehren und auf andere Teichbereiche ausdehnen, was ihre Popularität als pflegeleichte Staude unterstreicht.

Wissenswertes über die Kanadische Wasserpest

Über die praktischen Aspekte hinaus gibt es interessante Hintergründe zur Kanadischen Wasserpest, die ihr kulturelles und ökologisches Profil bereichern. Von ihrer historischen Einwanderung bis zu ihren Synonymen bietet diese Staude spannende Einblicke, die Gartenfreunde faszinieren können. Obwohl sie oft als einfache Wasserpflanze betrachtet wird, steckt mehr dahinter, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Im Folgenden beleuchten wir einige wissenswerte Fakten, die das Verständnis für Elodea canadensis vertiefen.

Historische Einblicke

Die Kanadische Wasserpest, Elodea canadensis, hat eine bemerkenswerte Geschichte, da sie um das Jahr 1850 über Schiffe aus ihrer Heimat Kanada in unsere Regionen gebracht wurde. Diese unbeabsichtigte Einführung führte dazu, dass sie sich hier etablierte und sich schnell ausbreitete, was sie zu einer teilweise invasiven Art machte. Ihr botanischer Name Elodea leitet sich vom griechischen Wort für „Sumpf“ ab, was auf ihre Vorliebe für feuchte Lebensräume hinweist, während das Artepitheton canadensis ihre Herkunft aus Kanada betont. Die Synonyme Egeria densa und Elodea densa werden manchmal verwendet, beziehen sich aber oft auf ähnliche Arten oder Varietäten, die in der Praxis schwer zu unterscheiden sind. Diese historische und nomenklatorische Vielfalt unterstreicht die Anpassungsfähigkeit der Pflanze und ihre Rolle in der Gartenkultur als Bereicherung für Teiche, trotz ihrer potenziell expansiven Natur.

Name Deutsch: Kanadische Wasserpest.
Name Botanisch: Elodea canadensis (Egeria densa, Elodea densa).
Wuchs: Wasserpflanze, flach, kriechend, ausgebreitet, krautig, stark, submers, ausläuferbildend, 0 cm hoch, 15 bis 120 cm tief.
Wuchshöhe: 15 - 120 cm tief.
Blatt: Immergrün, lineal, ganzrandig, quirlartig, glatt, derb, grün bis dunkelgrün.
Frucht: -.
Blüte: Rot, grün, weiß, kelchförmig, einblütig, sehr klein, an der Oberfläche schwimmend, ca. 5,5 mm Durchmesser.
Blütezeit: Juni bis August.
Wurzeln: Rhizome.
Boden: Feuchter, humoser und nährstoffreicher Untergrund.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 7.
Eigenschaften: Die Elodea canadensis (Egeria densa, Elodea densa) (Kanadische Wasserpest) wurde um das Jahr 1850 über Schiffe in unsere Region gebracht und fühlt sich hier sehr wohl. Sie hat einen sehr starken Wuchs, mit dem sie jeden Gartenteich bereichert. Ihre feinen, vielzähligen grünen Blätter und die langen Streben erschaffen eine magische Unterwasserwelt, in der sich vor allem kleine Tierchen wohl fühlen. Zudem reinigt sie mit ihrem hohem Nährstoffbedarf das Gwässer und verhindert eine rasche Algenausbreitung. Während der Sommermonate erfreut sie jeden mit den kleinen, weißen Blüten, die plötzlich über der Wasseroberfläche schwebend auftauchen und jedem Gartenteich eine ganz besondere Optik verleihen. Es können bis zu 7 Exemplare pro Quadratmeter eingesetzt werden, wobei ein Abstand von 30 bis 40 cm zu empfehlen ist..
Detaillierte Beschreibung:

Die Kanadische Wasserpest, botanisch als Elodea canadensis bekannt und auch unter den Synonymen Egeria densa oder Elodea densa geführt, ist eine faszinierende Wasserpflanze. Mit ihrem starken, submersen Wuchs und den zarten Blüten bereichert sie jeden Gartenteich. Als ausläuferbildende, krautige Pflanze schafft sie magische Unterwasserwelten und trägt mit ihrem hohen Nährstoffbedarf zur Reinigung des Gewässers bei. Ihre Herkunft aus Kanada und ihre Anpassungsfähigkeit machen sie zu einer robusten Wahl für Wasserbegeisterte.

Portrait der Kanadischen Wasserpest: Ein Unterwasserwunder

Die Kanadische Wasserpest, Elodea canadensis, ist eine Staude, die durch ihre einzigartige Lebensweise unter Wasser besticht. Sie bildet....

P9
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Wuchsendhöhe
15 - 120 cm tief

Belaubung
Immergrün

Blüte
mehrfarbig

Blütezeit
Juni - August

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19.12.2025

Schnell klareres Wasser

Die Wasserpest kam frisch und vital an. Nach kurzer Zeit im Teich war der Unterschied sichtbar. Das Wasser wirkt klarer, lebendiger und insgesamt ausgeglichener.

02.12.2025

Gesundes Grün, toller Wuchs

Sehr kräftiges, frisches Grün und dichte Blattbüschel überzeugen sofort. Lieferung einwandfrei verpackt, keinerlei Schäden. Der Wuchs ist buschig und gleichmäßig, bildet schnell dichte Bestände und sorgt für ein natürliches Bild im Aquarium.

18.11.2024

Magische Unterwasserwelt

Sie reinigt toll, alle Tierchen fühlen sich wohl mit ihr. Algen haben sich sehr reduziert.

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Pflanz- und Pflegetipps Elodea canadensis (Egeria densa, Elodea densa) / Kanadische Wasserpest

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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