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Goldbart-Gras 'Indian Steel' / Indianer-Gras 'Indian Steel'

Sorghastrum nutans 'Indian Steel'

Sorghastrum nutans 'Indian Steel' (Goldbart-Gras/Indianer-Gras) mit schmalen grünen Blättern und lockeren, bräunlichen Rispen
Sommergrün
Rotbraun
Sonnig
August - Oktober
bis zu 90 cm
ab 5,25 €
Wuchs: Grasstaude, aufrecht, horstbildend, 90 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 90 cm
Blatt: Sommergrün, graugrün, breitlineal bis riemenförmig
Frucht: Karyopsen
Blüte: Rotbraun, einfach, in rispenartigen Blütenständen
Blütezeit: August bis Oktober
Wurzeln: Rhizombildend
Boden: Trockene bis frische, normal durchlässige und neutrale Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 3
Eigenschaften:
Das Sorghastrum nutans 'Indian Steel' (Goldbart-Gras 'Indian Steel' / Indianer-Gras 'Indian Steel') setzt durch die graugrüne Belaubung tolle Akzente in den Garten und ist die perfekte Grasstaude....
Das Indianer-Gras 'Indian Steel' erweist sich insgesamt als anspruchslos, pflegeleicht und zuverlässig winterhart. Sie können 3 bis 4 Pflanzen pro Quadratmeter setzen. Um bestens zur Geltung zu kommen, empfehlen wir Ihnen kleine Tuffs mit 3 bis 5 Exemplaren in den heimischen Garten zu verpflanzen. Das Indianer-Gras 'Indian Steel' eignet sich hervorragend für Rabatten oder Freiflächen. Auch Sie werden von der Schönheit dieser Grasstaude begeistert sein!
Wuchs: Grasstaude, aufrecht, horstbildend, 90 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 90 cm
Blatt: Sommergrün, graugrün, breitlineal bis riemenförmig
Frucht: Karyopsen
Blüte: Rotbraun, einfach, in rispenartigen Blütenständen
Blütezeit: August bis Oktober
Wurzeln: Rhizombildend
Boden: Trockene bis frische, normal durchlässige und neutrale Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 3
Eigenschaften: Das Sorghastrum nutans 'Indian Steel' (Goldbart-Gras 'Indian Steel' / Indianer-Gras 'Indian Steel') setzt durch die graugrüne Belaubung tolle Akzente in den Garten und ist die perfekte Grasstaude. Das Indianer-Gras 'Indian Steel' erweist sich insgesamt als anspruchslos, pflegeleicht und zuverlässig winterhart. Sie können 3 bis 4 Pflanzen pro Quadratmeter setzen. Um bestens zur Geltung zu kommen, empfehlen wir Ihnen kleine Tuffs mit 3 bis 5 Exemplaren in den heimischen Garten zu verpflanzen. Das Indianer-Gras 'Indian Steel' eignet sich hervorragend für Rabatten oder Freiflächen. Auch Sie werden von der Schönheit dieser Grasstaude begeistert sein!

Das Sorghastrum nutans 'Indian Steel', im Deutschen als Goldbart-Gras oder Indianer-Gras 'Indian Steel' bekannt, ist eine faszinierende Grasstaude, die mit ihrem kontrastreichen Habitus und der späten Blütezeit besondere Akzente im Garten setzt. Als Cultivar vereint es Robustheit mit einer eleganten, aufrechten Wuchsform und erweist sich als äußerst anspruchslos und pflegeleicht. Seine graugrüne Belaubung und die rotbraunen Blütenrispen machen es zu einer wertvollen Bereicherung für sonnige Standorte, wo es von August bis Oktober seine volle Pracht entfaltet.

Portrait des Indianer-Grases 'Indian Steel'

Das Indianer-Gras 'Indian Steel' ist eine horstbildende Grasstaude, die durch ihre klare Struktur und zuverlässige Winterhärte besticht. Es fügt sich hervorragend in moderne, naturnahe Gärten ein und bietet mit seiner langen Vegetationsperiode einen dauerhaften Blickfang. Die Pflanze bildet dichte, kompakte Horste, die sich im Laufe der Jahre langsam ausbreiten, ohne lästig zu wuchern. Dieser Wuchscharakter macht sie zu einer idealen Wahl für Gärtner, die eine langlebige und standfeste Bepflanzung suchen.

Herkunft und Wuchsform

Bei Sorghastrum nutans 'Indian Steel' handelt es sich um eine Cultivar-Auslese, deren Ursprung in der Züchtung liegt. Die Art Sorghastrum nutans stammt ursprünglich aus den Prärien Nordamerikas, was die Anpassung an sonnige und eher trockene Standorte erklärt. Die Sorte 'Indian Steel' zeichnet sich durch einen straff aufrechten und horstbildenden Wuchs aus. Die Halme stehen fest und geben der Pflanze eine prägnante Silhouette. Im Gegensatz zu manch anderen Gräsern bleibt das Goldbart-Gras 'Indian Steel' standfest und neigt nicht zum Auseinanderfallen, selbst bei windigem Wetter oder nach Regenfällen. Diese Eigenschaft macht es zu einer verlässlichen Strukturpflanze im Beet.

Wuchshöhe und Habitus

Das Indianer-Gras 'Indian Steel' erreicht eine Wuchshöhe von etwa 90 cm. Diese Höhe macht es zu einer perfekten Mittelgrund- oder Hintergrundpflanze in Staudenbeeten. Der Habitus ist aufrecht und bildet einen dichten, bogig geneigten Blattschopf, der dem Gras eine natürliche, leicht überhängende Eleganz verleiht. Für eine optimale Wirkung empfiehlt es sich, die Pflanze in kleinen Gruppen von drei bis fünf Exemplaren zu setzen, was einen schönen, voluminösen Tuff ergibt. Pro Quadratmeter können etwa drei bis vier Pflanzen gesetzt werden, um eine flächige, aber nicht zu dichte Wirkung zu erzielen. Die rhizombildenden Wurzeln sorgen für eine gute Verankerung im Boden und eine langsame, kontrollierte Ausbreitung.

Nach diesem umfassenden Portrait wenden wir uns nun den Standortansprüchen zu, die für ein gesundes Wachstum entscheidend sind.

Der ideale Standort

Die Wahl des richtigen Standortes ist für das Gedeihen des Goldbart-Grases 'Indian Steel' von zentraler Bedeutung. Nur an einem passenden Platz kann es seine volle Schönheit und Vitalität entfalten. Die Ansprüche sind dabei klar definiert und leicht umzusetzen, was die Pflanze auch für Gartenneulinge attraktiv macht. Ein sonniger, warmer Platz bildet die Grundlage für eine üppige Entwicklung und eine reiche Blüte.

Licht und Exposition für Sorghastrum nutans 'Indian Steel'

Sorghastrum nutans 'Indian Steel' gedeiht besonders gut in voller Sonne. Ein Platz, der über den ganzen Tag hinweg direkte Sonneneinstrahlung erhält, ist ideal. Hier kann das Gras seine charakteristische graugrüne Blattfarbe und die intensive Blütenbildung optimal ausprägen. Halbschatten wird toleriert, führt jedoch oft zu einem weniger aufrechten Wuchs und einer schwächeren Blüte. Die Pflanze ist perfekt für exponierte, warme Lagen im Garten geeignet, wie sie etwa in Freiflächen oder an sonnigen Gehölzrändern zu finden sind. Die Wärme des Sommers fördert das Wachstum und bereitet die Pflanze auf die Blüte im Spätsommer vor.

Bodenbeschaffenheit und Drainage

Der Boden sollte für das Indianer-Gras 'Indian Steel' trocken bis frisch sein. Es bevorzugt normal durchlässige und neutrale Untergründe. Konkret eignen sich lehmig-sandige, humose Böden besonders gut, da sie einerseits Nährstoffe und Feuchtigkeit speichern können, andererseits aber eine gute Drainage gewährleisten. Staunässe oder dauerhaft nasse Füße werden von der Pflanze nicht geschätzt und können zu Wurzelfäule führen. Daher ist auf einen gut drainierten Boden zu achten. Schwere, verdichtete Böden sollten vor der Pflanzung mit Sand oder feinem Kies aufgelockert werden, um die Durchlässigkeit zu verbessern. Ein neutraler pH-Wert ist ideal, leicht saure oder leicht alkalische Böden werden in der Regel aber ebenfalls toleriert.

Ist der Standort optimal gewählt, zeigt sich die Pflanze in ihrer vollen Pracht von Blüten und Blättern.

Blütenpracht und Laub von Sorghastrum nutans 'Indian Steel'

Die Attraktivität des Goldbart-Grases 'Indian Steel' liegt in der harmonischen Verbindung von ungewöhnlichem Laub und filigranen Blütenständen. Diese Kombination sorgt über viele Monate hinweg für visuelles Interesse im Garten. Während das graugrüne Blattwerk den ganzen Sommer über Struktur bietet, setzen die Blüten im Spätsommer und Herbst spektakuläre Akzente. Beide Elemente zusammen verleihen der Pflanze ihren kontrastreichen und doch eleganten Charakter.

Die Blüten und ihre Zeit

Die Blüte des Indianer-Grases 'Indian Steel' ist ein Highlight des Spätsommers. Sie erscheint in rispenartigen Blütenständen und zeigt eine warme, rotbraune Färbung. Diese langen Rispen erheben sich elegant über dem Laub und wiegen sich sanft im Wind. Die Blütezeit erstreckt sich von August bis Oktober, also zu einer Zeit, in der viele andere Stauden bereits verblüht sind. Damit verlängert diese Grasstaude die Gartensaison erheblich. Die Blüten sind einfach strukturiert, aber in der Masse der Rispen äußerst effektvoll. Nach der Blüte entwickeln sich Karyopsen als Fruchtstände, die ebenfalls dekorativ sind und oft bis in den Winter hinein an der Pflanze verbleiben, was einen zusätzlichen Schmuckwert bietet.

Das graugrüne Blattwerk

Das Laub von Sorghastrum nutans 'Indian Steel' ist sommergrün und fällt durch seine charakteristische graugrüne Farbe auf. Die Blätter sind breitlineal bis riemenförmig geformt und bilden einen dichten, bogig geneigten Schopf. Diese Blattfarbe stellt einen wunderbaren Kontrast zu den dunkleren, rotbraunen Blütenrispen dar und sorgt auch außerhalb der Blütezeit für optische Tiefe im Beet. Die Blatttextur ist fest und derb, was der Pflanze eine robuste Erscheinung verleiht. Im Herbst verfärbt sich das Laub oft in warme Gold- oder Brauntöne, bevor es im Winter einzieht. Die Halme und Blattreste bleiben den Winter über stehen und bieten nicht nur einen schönen Anblick im Raureif, sondern auch einen wichtigen Schutz für die Pflanze selbst und Überwinterungsquartiere für Insekten.

Mit diesem attraktiven Erscheinungsbild eröffnet sich eine breite Palette an Verwendungsmöglichkeiten im Garten.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Das Indianer-Gras 'Indian Steel' ist äußerst vielseitig einsetzbar und bereichert verschiedene Gartenbereiche mit seiner strukturgebenden Wirkung. Seine Anspruchslosigkeit und die klare Form machen es zu einem wertvollen Gestaltungselement für moderne wie auch naturnahe Gärten. Ob als Solitär, in der Gruppe oder in Kombination mit anderen Stauden – die Pflanze findet immer einen passenden Platz. Die folgenden Unterabschnitte zeigen konkrete Anwendungsbereiche auf.

Freiflächen und Rabatten

Eine klassische Verwendung für Sorghastrum nutans 'Indian Steel' ist die Bepflanzung von Freiflächen und sonnigen Rabatten. Hier kommt seine aufrechte, horstige Wuchsform besonders gut zur Geltung. In Rabatten dient es als strukturgebendes Element im mittleren oder hinteren Bereich, wo es mit seiner Höhe von 90 cm einen schönen Hintergrund für niedrigere Stauden bildet. Auf Freiflächen, etwa in großen Vorgärten oder parkähnlichen Anlagen, kann es in größeren Gruppen gepflanzt werden, um eine flächige, wellenartige Wirkung zu erzeugen. Die Pflanze ist windresistent und behält auch bei stärkeren Böen ihre Form, was sie für exponierte Lagen prädestiniert.

Solitäre Stellung und Umrandung

Das Goldbart-Gras 'Indian Steel' eignet sich laut Beschreibung am besten für eine solitäre Stellung. Ein einzelner, kräftiger Horst in einem Vorgartenbeet oder als Blickfang in einer Rasenfläche kann eine enorme Wirkung entfalten. Ebenso kann es als Umrandung einer Sonnenterrasse verwendet werden, wo es mit seinem graugrünen Laub einen ruhigen, strukturierten Rahmen bildet. Auch für Pflanzungen rund um Gehölze ist es hervorragend geeignet, da es mit den tiefwurzelnden Gehölzen nicht in Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe tritt und den Übergang zwischen Baum- und Staudenbereich harmonisch gestaltet. In solchen Lagen profitiert es oft von der leichten Beschattung der Gehölzkronen, sollte aber dennoch genügend Sonnenlicht erhalten.

Im Naturgarten mit Gräsern

Im Naturgarten kann Sorghastrum nutans 'Indian Steel' auf einem Beet oder auf einer Freifläche mit anderen Gräsern kombiniert werden. Hier entstehen durch das Zusammenspiel verschiedener Wuchshöhen, Blattstrukturen und Blütenzeiten dynamische und natürliche Bilder. Es harmoniert besonders gut mit anderen Präriegräsern, die ähnliche Standortansprüche haben. In größeren Gruppen zu einer flächigen Wirkung gepflanzt, imitiert es die Weite einer Prärielandschaft und bietet zugleich Lebensraum für Insekten. Diese Verwendung unterstreicht den ursprünglichen Charakter der Pflanze und schafft einen pflegeleichten, ökologisch wertvollen Gartenbereich.

Um die Wirkung noch zu steigern, lohnt sich die Kombination mit passenden Begleitpflanzen.

Pflanzpartner für das Goldbart-Gras 'Indian Steel'

Die richtige Pflanzpartnerschaft kann die Schönheit des Indianer-Grases 'Indian Steel' noch unterstreichen und ein harmonisches Gesamtbild schaffen. Durch gezielte Kombinationen lassen sich Kontraste in Farbe und Form setzen oder thematische Gartenecken gestalten. Die Pflanze harmoniert besonders gut mit anderen Sonnenanbetern, die ähnliche Bodenverhältnisse bevorzugen. Eine kluge Auswahl der Nachbarn sorgt dafür, dass das Beet über viele Monate attraktiv bleibt.

Klassische Prärie-Gesellschaften

Pflanzen der Gattung Sorghastrum harmonieren im Garten mit anderen Präriepflanzen. Hierzu zählen ausdrücklich die Aster (Aster), die mit ihrer späten Blütezeit perfekt zur Blüte des Grases passt, die Schafgarbe (Achillea) mit ihren flachen, tellerförmigen Blütenständen, die Sonnenblume (Helianthus) als hoher, leuchtender Partner, die Indianernessel (Monarda) mit ihren quirligen Blüten und der Phlox (Phlox), der mit seinen doldenförmigen Blüten einen schönen Farbkontrast setzt. Diese Kombinationen schaffen ein authentisches Prärie-Feeling und sind zudem äußerst pflegeleicht, da alle Partner ähnliche Ansprüche an Sonne und Boden stellen.

Farben und Strukturen kombinieren

Neben den klassischen Präriepartnern lassen sich auch andere Stauden hervorragend mit dem Goldbart-Gras 'Indian Steel' kombinieren. Um die graugrüne Blattfarbe zu betonen, eignen sich Pflanzen mit silbrigem Laub wie der Woll-Ziest (Stachys byzantina) oder das Perlkörbchen (Anaphalis). Für einen lebhaften Farbkontrast zu den rotbraunen Blütenrispen sind Stauden mit gelben oder violetten Blüten ideal, beispielsweise der Sonnenhut (Rudbeckia) oder der Ehrenpreis (Veronica). Strukturell bieten sich Pflanzen mit runden oder kugeligen Blütenformen an, wie die Kugeldistel (Echinops) oder das Brandkraut (Phlomis), die einen spannenden Gegensatz zu den linearen Grashalmen bilden. Wichtig ist, dass alle Partner ähnliche Standortbedingungen – volle Sonne und durchlässigen Boden – bevorzugen.

Bei solch guten Partnern ist die Pflege der Staude selbst denkbar einfach.

Pflegeleicht und zuverlässig

Das Indianer-Gras 'Indian Steel' erweist sich insgesamt als äußerst anspruchslos und pflegeleicht, was es zu einer idealen Staude für alle Gartenfreunde macht, die einen schönen Garten mit moderatem Aufwand wünschen. Einmal etabliert, benötigt es nur wenig Aufmerksamkeit und belohnt den Gärtner mit zuverlässigem Wachstum und winterlicher Dekoration. Die folgenden Pflegemaßnahmen sind einfach umzusetzen und tragen zur langfristigen Gesundheit der Pflanze bei.

Gießen und Düngen

In der Anwachsphase nach der Pflanzung sollte das Goldbart-Gras 'Indian Steel' regelmäßig gegossen werden, um die Wurzelbildung zu fördern. Ist die Pflanze einmal gut eingewurzelt, kommt sie mit Trockenperioden erstaunlich gut zurecht und benötigt nur bei anhaltender Trockenheit zusätzliche Wassergaben. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Gedüngt werden kann im Frühjahr mit einer Gabe Kompost oder einem organischen Langzeitdünger für Stauden. Dies reicht in der Regel für die gesamte Saison aus, da die Pflanze keine starke Nährstoffzehrerin ist. Übermäßiges Düngen kann zu weichem, mastigem Wuchs führen, der die Standfestigkeit beeinträchtigen kann. Ein magerer bis normaler Boden fördert die feste Struktur der Halme.

Der richtige Rückschnitt für Indianer-Gras 'Indian Steel'

Ein besonderes Merkmal in der Pflege von Sorghastrum nutans 'Indian Steel' ist der Zeitpunkt des Rückschnitts. Das Indianer-Gras 'Indian Steel' soll keinesfalls im Herbst zurückgeschnitten werden, da es auch im Winter dekorativ bleibt und zudem einen wichtigen Winterschutz für die Pflanze selbst darstellt. Die alten Halme und Blütenstände schützen das Herz der Pflanze vor Frost und Nässe. Der Rückschnitt erfolgt erst im Frühjahr, kurz vor dem neuen Austrieb. Dann werden alle alten Pflanzenteile handbreit über dem Boden abgeschnitten. Dieser späte Schnitt hat den Vorteil, dass die Pflanze den Winter über strukturgebend im Garten wirkt und Insekten Unterschlupf bietet. Zudem verhindert er, dass Feuchtigkeit in die hohlen Halme eindringt und Fäulnis verursacht.

Überwinterung und Vermehrung

Das Indianer-Gras 'Indian Steel' ist zuverlässig winterhart und benötigt in der Regel keinen zusätzlichen Winterschutz. Die oben beschriebene Methode, die Pflanze über den Winter stehen zu lassen, bietet ausreichenden Schutz. In sehr rauen Lagen oder bei extremen Frostperioden ohne Schneedecke kann eine leichte Abdeckung mit Reisig sinnvoll sein. Die Vermehrung erfolgt am einfachsten durch Teilung des Horstes im Frühjahr, wenn der neue Austrieb gerade beginnt. Dazu wird der Wurzelballen ausgegraben und mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Teilstücke geteilt. Jedes Teilstück sollte über ausreichend Wurzeln und einige Triebknospen verfügen. Diese werden dann sofort wieder eingepflanzt und angegossen. Eine Vermehrung durch Aussaat ist bei diesem Cultivar nicht empfehlenswert, da die sortentypischen Eigenschaften nicht erhalten bleiben.

Abschließend lohnt ein Blick auf einige interessante Hintergrundinformationen zu dieser besonderen Grasstaude.

Wissenswertes über Sorghastrum nutans 'Indian Steel'

Über die rein gärtnerischen Aspekte hinaus gibt es einige faszinierende Details zum Goldbart-Gras 'Indian Steel', die sein besonderes Charisma unterstreichen. Von der Namensherkunft bis zu seinen ökologischen Funktionen bietet diese Staude mehr, als auf den ersten Blick erkennbar ist. Diese Informationen runden das Bild einer vielseitigen und wertvollen Gartenpflanze ab.

Etymologie und Besonderheiten

Der botanische Name Sorghastrum leitet sich vermutlich von der Gattung Sorghum ab, einer wichtigen Getreidepflanze, mit der es verwandt ist. Das Artepitheton nutans bedeutet „nickend“ und beschreibt die leicht überhängende Haltung der Blütenrispen. Der deutsche Name Goldbart-Gras bezieht sich auf die goldfarbenen, bartartigen Grannen, die bei der Wildart auftreten können, während die Bezeichnung Indianer-Gras auf die nordamerikanische Herkunft der Art hinweist. Der Cultivar-Name 'Indian Steel' – zu Deutsch „indianischer Stahl“ – unterstreicht die robuste, stählerne Erscheinung und die feste Struktur dieser Sorte. Als besondere Merkmale werden der kontrastreiche Habitus, der schöne Fruchtschmuck und der nicht wuchernde Wuchs hervorgehoben. Die Pflanze ist nicht giftig und damit auch für Gärten mit Kindern oder Haustieren unbedenklich. In der Kulturgeschichte der nordamerikanischen Prärien spielten Gräser wie Sorghastrum eine wichtige Rolle als Nahrungsgrundlage für die dortige Tierwelt und trugen zur Stabilisierung der Böden bei.

Name Deutsch: Goldbart-Gras 'Indian Steel' / Indianer-Gras 'Indian Steel'.
Name Botanisch: Sorghastrum nutans 'Indian Steel'.
Wuchs: Grasstaude, aufrecht, horstbildend, 90 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 90 cm.
Blatt: Sommergrün, graugrün, breitlineal bis riemenförmig.
Frucht: Karyopsen.
Blüte: Rotbraun, einfach, in rispenartigen Blütenständen.
Blütezeit: August bis Oktober.
Wurzeln: Rhizombildend.
Boden: Trockene bis frische, normal durchlässige und neutrale Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 3.
Eigenschaften: Das Sorghastrum nutans 'Indian Steel' (Goldbart-Gras 'Indian Steel' / Indianer-Gras 'Indian Steel') setzt durch die graugrüne Belaubung tolle Akzente in den Garten und ist die perfekte Grasstaude. Das Indianer-Gras 'Indian Steel' erweist sich insgesamt als anspruchslos, pflegeleicht und zuverlässig winterhart. Sie können 3 bis 4 Pflanzen pro Quadratmeter setzen. Um bestens zur Geltung zu kommen, empfehlen wir Ihnen kleine Tuffs mit 3 bis 5 Exemplaren in den heimischen Garten zu verpflanzen. Das Indianer-Gras 'Indian Steel' eignet sich hervorragend für Rabatten oder Freiflächen. Auch Sie werden von der Schönheit dieser Grasstaude begeistert sein!.
Detaillierte Beschreibung:

Das Sorghastrum nutans 'Indian Steel', im Deutschen als Goldbart-Gras oder Indianer-Gras 'Indian Steel' bekannt, ist eine faszinierende Grasstaude, die mit ihrem kontrastreichen Habitus und der späten Blütezeit besondere Akzente im Garten setzt. Als Cultivar vereint es Robustheit mit einer eleganten, aufrechten Wuchsform und erweist sich als äußerst anspruchslos und pflegeleicht. Seine graugrüne Belaubung und die rotbraunen Blütenrispen machen es zu einer wertvollen Bereicherung für sonnige Standorte, wo es von August bis Oktober seine volle Pracht entfaltet.

Portrait des Indianer-Grases 'Indian Steel'

Das Indianer-Gras 'Indian Steel' ist eine horstbildende Grasstaude, die durch ihre klare Struktur und zuverlässige Winterhärte besticht. Es fügt sich hervorragend in moderne, naturnahe Gärten ein und bietet mit....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 90 cm

Belaubung
Sommergrün

Blatt- / Nadelfarbe
Graugrün

Standort
Sonnig

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"Goldbart-Gras 'Indian Steel' / Indianer-Gras 'Indian Steel' - Sorghastrum nutans 'Indian Steel'"
Informationen zur Prüfung von Bewertungen
17.05.2026

Sehr gute und robuste Pflanzen mit guter Beratung

Wir haben das Goldbart-Gras in einem sonnigen, eher trockenen Bereich gepflanzt, wo es sich hervorragend entwickelt. Die Pflanzenqualität war ausgezeichnet und entsprach genau der Beschreibung. Besonders gut war die ehrliche Beratung im Vorfeld, die uns bei der Auswahl sehr geholfen hat.

15.05.2026

Schöne Form, top Service

Tolle Wuchsform und sattes Blattspiel, die Goldbart-Gras 'Indian Steel' imponiert durch klare Silhouette. Der Service war freundlich und hilfsbereit, Lieferung pünktlich. Pflegeleichr und sehr dekorativ im Beet.

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Pflanz- und Pflegetipps Sorghastrum nutans 'Indian Steel' / Goldbart-Gras 'Indian Steel' / Indianer-Gras 'Indian Steel'

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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