| Wuchs: | Staude, buschig, horstbildend, 40 bis 50 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 40 - 50 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, silbriggrün |
| Frucht: | Unscheinbar |
| Blüte: | Weiß, Scheinblüten, Hochblätter, in doldenartigen Blütenständen, köpfchenartige Blütenform |
| Blütezeit: | Juli bis August |
| Wurzeln: | Rhizom |
| Boden: | Frische, gut durchlässige und neutrale Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 11 |
| Eigenschaften: |
Das Anaphalis margaritacea 'Neuschnee' (Großes Perlkörbchen 'Neuschnee') setzt mit einem wunderschönen, schneeweißen Blütenmeer herrliche Akzente in den heimischen Garten. Das Große...
|
| Wuchs: | Staude, buschig, horstbildend, 40 bis 50 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 40 - 50 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, silbriggrün |
| Frucht: | Unscheinbar |
| Blüte: | Weiß, Scheinblüten, Hochblätter, in doldenartigen Blütenständen, köpfchenartige Blütenform |
| Blütezeit: | Juli bis August |
| Wurzeln: | Rhizom |
| Boden: | Frische, gut durchlässige und neutrale Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 11 |
| Eigenschaften: | Das Anaphalis margaritacea 'Neuschnee' (Großes Perlkörbchen 'Neuschnee') setzt mit einem wunderschönen, schneeweißen Blütenmeer herrliche Akzente in den heimischen Garten. Das Große Perlkörbchen 'Neuschnee' erweist sich insgesamt als anspruchslos, pflegeleicht und zuverlässig winterhart. Sie können auf einem Quadratmeter 11 bis 15 Pflanzen setzen. Um ein tolles Gesamtbild zu erhalten, empfehlen wir die Pflanzung in kleinen Tuffs mit maximal 10 Exemplaren. Diese Sorte wirkt in Fels-Steppen und auf Freiflächen besonders ansprechend. Außerdem eignet sich das Große Perlkörbchen 'Neuschnee' wunderbar für den Schnitt und schmückt somit Gestecke und Blumensträuße. |
- Portrait: Großes Perlkörbchen 'Neuschnee' – die schneeweiße Staude für langlebige Akzente
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk des Großen Perlkörbchens 'Neuschnee'
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Anaphalis margaritacea 'Neuschnee'
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über das Große Perlkörbchen 'Neuschnee'
Das Große Perlkörbchen 'Neuschnee', botanisch Anaphalis margaritacea 'Neuschnee', ist eine bezaubernde Staude, die mit ihrem reinweißen Blütenflor von Juli bis August jeden Garten bereichert. Diese horstbildende und buschig wachsende Pflanze erreicht eine Höhe von 40 bis 50 Zentimetern und besticht durch ihre anspruchslose und pflegeleichte Art. Ihre silbriggrünen, lanzettlichen Blätter und die unverwechselbaren weißen Scheinblüten machen sie zu einer vielseitigen Bereicherung für sonnige Standorte.
Portrait: Großes Perlkörbchen 'Neuschnee' – die schneeweiße Staude für langlebige Akzente
Das Große Perlkörbchen 'Neuschnee' gehört zu den Stauden, die durch ihre zurückhaltende Eleganz und ihre robuste Natur überzeugen. Als Cultivar, also eine gezielt gezüchtete Sorte, vereint es die besten Eigenschaften seiner Art in einer besonders attraktiven Form. Es bildet dichte Horste, die sich über Rhizome ausbreiten und so mit der Zeit ansehnliche Bestände bilden können. Seine Zuverlässigkeit und Winterhärte machen es zu einem wertvollen und dauerhaften Gartenbewohner.
Herkunft und Wuchs des Anaphalis margaritacea 'Neuschnee'
Die Sorte 'Neuschnee' ist eine Auslese der Art Anaphalis margaritacea, die in verschiedenen Regionen der Nordhalbkugel heimisch ist. Als Cultivar wurde sie speziell für den Gartenbau entwickelt, um ihre positiven Eigenschaften zu betonen. Der Wuchs ist charakteristisch buschig und horstbildend, wobei die Pflanze durch ihre Rhizome langsam, aber stetig in die Breite wächst. Mit einer Wuchshöhe von 40 bis 50 Zentimetern gehört sie zu den mittelhohen Stauden, die sich hervorragend für den vorderen bis mittleren Bereich von Beeten eignet. Die Pflanze wirkt insgesamt sehr kompakt und dicht, was ihr ein strukturiertes und gepflegtes Aussehen verleiht. Diese Wuchseigenschaften machen sie auch für die Pflanzung in Gruppen besonders attraktiv, wo sie ein homogenes und üppiges Bild abgibt.
Charakter und Eigenschaften der Sorte 'Neuschnee'
Das Große Perlkörbchen 'Neuschnee' wird nicht ohne Grund als anspruchslos und pflegeleicht beschrieben. Es handelt sich um eine äußerst robuste und zuverlässige Staude, die auch für Gartenneulinge bestens geeignet ist. Ihre Winterhärte ist ausgezeichnet, sodass sie ohne besonderen Schutz die kalte Jahreszeit übersteht. Ein weiteres Plus ist ihre Langlebigkeit; bei passenden Standortbedingungen kann sie viele Jahre Freude bereiten. Die Sorte zeichnet sich durch einen starken und vitalen Wuchs aus, der sie zu einer dankbaren Gartenpflanze macht. Ihre Unkompliziertheit in Kombination mit der dekorativen Wirkung macht sie zu einem echten Allrounder, der in vielen Gartenbereichen eingesetzt werden kann.
Standort und Boden
Damit das Große Perlkörbchen 'Neuschnee' seine volle Pracht entfalten kann, sind die richtigen Standort- und Bodenbedingungen entscheidend. Glücklicherweise sind die Ansprüche dieser Staude nicht übermäßig kompliziert, sodass sie in vielen Gärten gut gedeihen wird. Ein sonniger Platz und ein durchlässiger Boden sind die Grundvoraussetzungen für ein gesundes Wachstum und eine reiche Blüte.
Der ideale Standort für das Große Perlkörbchen
Das Große Perlkörbchen 'Neuschnee' ist eine ausgesprochene Sonnenanbeterin. Ein vollsonniger Standort ist für sie ideal, da hier die Blütenbildung am üppigsten ausfällt und die silbrige Laubfarbe besonders schön zur Geltung kommt. Auch halbschattige Plätze werden toleriert, allerdings kann die Blüte dort etwas weniger intensiv ausfallen. Die Pflanze schätzt eine gute Luftzirkulation, um nach Regenfällen schnell abzutrocknen und so Pilzkrankheiten vorzubeugen. Besonders gut geeignet sind daher Freiflächen, offene Beete oder Bereiche im Steingarten, die nicht von größeren Gehölzen beschattet werden. Die Exposition sollte möglichst warm und geschützt sein, denn obwohl die Staude winterhart ist, fördert ein sonniger und warmer Standort die Vitalität.
Bodenansprüche von Anaphalis margaritacea 'Neuschnee'
Der Boden für Anaphalis margaritacea 'Neuschnee' sollte frisch, gut durchlässig und neutral sein. Frisch bedeutet, dass der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden sollte, ohne dass Staunässe entsteht. Eine gute Drainage ist absolut essenziell, da die Pflanze auf stauende Nässe sehr empfindlich reagiert und dann leicht Wurzelfäule entwickeln kann. Schwere Lehmböden sollten daher vor der Pflanzung mit Sand oder feinem Kies aufgelockert werden, um die Durchlässigkeit zu verbessern. Neutrale bis leicht saure pH-Werte werden gut vertragen, extreme Säure oder Alkalität sind zu vermeiden. Ein humoser, nährstoffreicher Gartenboden ist ideal, aber auch magerere Böden werden akzeptiert, solange sie nicht zu trocken sind. Im Zweifel ist eine Bodenverbesserung mit Kompost vor der Pflanzung immer eine gute Maßnahme.
Blüte und Blattwerk des Großen Perlkörbchens 'Neuschnee'
Die Hauptattraktion des Großen Perlkörbchens 'Neuschnee' sind zweifellos seine reinweißen Blüten, die in der Hochsommerzeit einen faszinierenden Kontrast zum silbrigen Laub bilden. Doch auch das Blattwerk hat seinen ganz eigenen Reiz und trägt maßgeblich zum Gesamteindruck dieser Staude bei. Zusammen ergeben sie ein Bild von zurückhaltender Eleganz und struktureller Klarheit.
Die schneeweißen Scheinblüten
Die Blütezeit des Großen Perlkörbchens 'Neuschnee' erstreckt sich von Juli bis August. Was auf den ersten Blick wie kleine weiße Blüten aussieht, sind in Wirklichkeit Scheinblüten, die aus haltbaren Hochblättern bestehen. Diese sind schneeweiß und von einer fast papierartigen Textur, die ihnen eine besondere Haltbarkeit verleiht. Die Blüten sind in doldenartigen Blütenständen angeordnet und haben eine köpfchenartige Form. Jedes einzelne Köpfchen wirkt wie eine kleine Perle, was der Pflanze ihren deutschen Namen eingebracht hat. Die Blütenstände stehen auf stabilen Stielen über dem Laub und wirken sehr luftig und leicht. Sie duften nicht nennenswert, bestechen dafür aber durch ihre lange Haltbarkeit am Strauch und auch in der Vase. Nach der Blüte bilden sich unscheinbare Früchte, die dekorativ nicht ins Gewicht fallen.
Laub und Wuchsform von 'Neuschnee'
Das Laub des Großen Perlkörbchens 'Neuschnee' ist sommergrün, lanzettlich und von einer silbriggrünen Farbe. Die Blätter sind schmal, zugespitzt und sitzen wechselständig an den Stängeln. Die silbrige Behaarung auf der Blattoberfläche reflektiert das Sonnenlicht und verleiht der Pflanze auch außerhalb der Blütezeit einen attraktiven Schimmer. Diese Behaarung dient auch als Verdunstungsschutz und macht die Staude relativ trockenresistent. Im Herbst verfärbt sich das Laub nicht spektakulär, sondern welkt allmählich ab, kann aber den Winter über als Strukturelement stehen bleiben. Die Wuchsform ist, wie bereits erwähnt, buschig und horstbildend, wobei die Pflanze durch ihre Rhizome langsam Ausläufer bildet. Dies führt zu einer dichten, aber dennoch luftigen Erscheinung, die dem Beet Struktur und Volumen verleiht.
Verwendung im Garten
Die Vielseitigkeit des Großen Perlkörbchens 'Neuschnee' ist eine seiner großen Stärken. Ob im klassischen Staudenbeet, als Schnittblume für die Vase oder im modernen Kübel auf der Terrasse – diese Staude findet in vielen Gartenbereichen eine passende Aufgabe. Ihre robuste Natur und die lange Blütezeit machen sie zu einem wertvollen Gestaltungselement.
Im Staudenbeet und auf Freiflächen
Im Staudenbeet kommt das Große Perlkörbchen 'Neuschnee' besonders gut zur Geltung, wenn es in Gruppen gepflanzt wird. Baumschule Horstmann nennt für Großes Perlkörbchen 'Neuschnee' die Verwendung im Freiland, im Steingarten und in Gruppen. Für ein harmonisches Gesamtbild empfiehlt sich die Pflanzung in kleinen Tuffs mit etwa drei bis fünf, maximal zehn Exemplaren. Pro Quadratmeter können etwa 11 Pflanzen gesetzt werden, um eine flächige Wirkung zu erzielen. Die Sorte eignet sich sowohl für den vorderen als auch den mittleren Beetbereich, wo ihre weißen Blüten als optische Auflockerung dienen und helle Akzente setzen. Auf Freiflächen, etwa in naturnahen Gärten oder an sonnigen Hängen, kann sie größere Flächen bedecken und bildet dann im Hochsommer ein beeindruckendes weißes Blütenmeer. Ihre silbrigen Blätter sorgen auch außerhalb der Blütezeit für Struktur und Farbe.
Als Schnittpflanze für Sträuße und Gestecke
Eine besondere Stärke des Großen Perlkörbchens 'Neuschnee' ist seine Eignung als Schnittblume. Anaphalis margaritacea 'Neuschnee' wird bei Stauden Stade ausdrücklich als Schnittpflanze geführt. Die weißen Scheinblüten sind sehr haltbar und behalten auch in der Vase lange ihre Form und Farbe. Sie eignen sich hervorragend für sommerliche Sträuße, wo sie als Füller dienen und durch ihre feine Textur Leichtigkeit bringen. Auch in Trockengestecken können die Blüten verwendet werden, da sie beim Trocknen kaum an Farbe verlieren. Zum Schneiden wählt man am besten Stiele, an denen die Blütenköpfchen gerade voll erblüht sind. Ein Schnitt am Morgen, wenn die Pflanze gut mit Wasser versorgt ist, verlängert die Haltbarkeit in der Vase. Diese Eigenschaft macht die Staude nicht nur für den Ziergarten, sondern auch für den Nutzgarten interessant, wo sie regelmäßig für die Blumenvase geerntet werden kann.
Für Steingarten und Kübel
Das Große Perlkörbchen 'Neuschnee' ist auch eine ausgezeichnete Pflanze für den Steingarten und für die Kübelkultur. Baumschule Horstmann beschreibt die Sorte außerdem als geeignet für Beetpflanzungen im vorderen oder mittleren Bereich sowie für Kübel auf Terrasse und Balkon. Im Steingarten schätzt sie die gute Drainage und die sonnige Lage, die hier meist gegeben sind. Sie passt gut zu anderen Steingartenstauden, die ähnliche Ansprüche haben, und bringt mit ihren weißen Blüten helle Punkte zwischen den Steinen. Für die Kübelkultur auf Terrasse oder Balkon ist die Sorte 'Neuschnee' ideal, weil sie kompakt wächst und nicht zu hoch wird. Wichtig ist ein ausreichend großes Gefäß mit gutem Wasserabzug und eine durchlässige, nährstoffreiche Erde. Im Kübel benötigt die Pflanze etwas mehr Aufmerksamkeit beim Gießen, da der Wurzelraum begrenzt ist. Dennoch bleibt sie auch hier pflegeleicht und belohnt mit einer zuverlässigen Blüte.
Pflanzpartner für Anaphalis margaritacea 'Neuschnee'
Das Große Perlkörbchen 'Neuschnee' ist ein hervorragender Teamplayer im Staudenbeet. Die richtigen Begleitpflanzen können seine weißen Blüten und das silbrige Laub optimal in Szene setzen und ein harmonisches Gesamtbild schaffen. Dabei sind sowohl kontrastreiche als auch harmonische Kombinationen denkbar, die den Garten über viele Wochen attraktiv halten.
Kombinationen für Kontrast und Harmonie
Um die schneeweißen Blüten des Anaphalis margaritacea 'Neuschnee' wirkungsvoll in Szene zu setzen, bieten sich Partner mit kräftigen Blütenfarben an. Ein Klassiker ist die Kombination mit dem Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea), dessen große, pinkfarbene Blüten einen starken Farbkontrast bilden und gleichzeitig ähnliche Standortansprüche haben. Auch die Hohe Fetthenne (Sedum telephium) mit ihren dunkelroten Blütenständen im Spätsommer ergibt eine reizvolle Partnerschaft. Für eine harmonischere, pastellfarbene Kombination eignen sich der Lavendel (Lavandula angustifolia) mit seinen violetten Ähren oder die Katzenminze (Nepeta faassenii) in Blau. Beide bringen zudem einen angenehmen Duft mit und locken Insekten an. Wichtig ist, dass alle Partner ähnliche Ansprüche an Sonne und durchlässigen Boden stellen, damit sie sich gegenseitig nicht behindern.
Begleiter für das Große Perlkörbchen
Neben den blühenden Partnern gibt es auch Stauden, die mit ihrem Laub oder ihrer Wuchsform interessante Kombinationen mit dem Großen Perlkörbchen 'Neuschnee' eingehen. Das Brandkraut (Phlomis russeliana) mit seinen gelben Blüten und großen, strukturierten Blättern bietet einen schönen Texturkontrast. Gräser wie das Blau-Schwingel (Festuca glauca) mit seinen blaugrauen Horsten unterstreichen das silbrige Laub der Perlkörbchen und bringen Bewegung ins Beet. Auch niedrige Polsterstauden wie der Teppich-Thymian (Thymus serpyllum) können als Unterpflanzung oder Vordergrundbepflanzung dienen und den Boden bedecken. Bei der Auswahl der Pflanzpartner sollte man darauf achten, dass sie nicht zu wuchtig oder ausbreitungsfreudig sind, um das zierliche Große Perlkörbchen nicht zu erdrücken. Eine Pflanzung in kleinen Gruppen, wie für 'Neuschnee' empfohlen, lässt sich gut mit einzelnen Exemplaren der Begleitstauden kombinieren.
Pflege und Überwinterung
Die Pflege des Großen Perlkörbchens 'Neuschnee' hält sich in engen Grenzen, was diese Staude so beliebt macht. Mit ein paar grundlegenden Maßnahmen zur richtigen Zeit bleibt die Pflanze gesund, blühfreudig und in Form. Auch die Überwinterung ist unkompliziert, sodass man sich viele Jahre an dieser robusten Staude erfreuen kann.
Gießen und Düngen
Das Große Perlkörbchen 'Neuschnee' benötigt in der Regel keine aufwendige Bewässerung. In normalen Sommern reichen die natürlichen Niederschläge aus, vorausgesetzt der Boden ist frisch und speichert Feuchtigkeit gut. Nur bei längeren Trockenperioden sollte zusätzlich gewässert werden, am besten in den Morgen- oder Abendstunden direkt an den Wurzelbereich. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Beim Düngen ist Zurückhaltung angesagt. Einmal im Frühjahr, etwa im März oder April, kann eine Gabe von Kompost oder einem organischen Volldünger verabreicht werden. Das fördert das Wachstum und die Blütenbildung. Übermäßige Stickstoffgaben sind nicht empfehlenswert, da sie das Laubwachstum auf Kosten der Blüten fördern und die Standfestigkeit beeinträchtigen können. In nährstoffreichen Böden ist oft gar keine zusätzliche Düngung nötig.
Schnitt und Vermehrung von 'Neuschnee'
Ein Rückschnitt des Großen Perlkörbchens 'Neuschnee' ist nicht zwingend erforderlich, kann aber die Pflanze verjüngen und ihre Form verbessern. Im Herbst oder zeitigen Frühjahr können die alten Stängel bodennah abgeschnitten werden, um Platz für den neuen Austrieb zu schaffen. Die Vermehrung dieser Staude ist relativ einfach, da sie sich von Natur aus ausbreitet. Stauden Stade weist darauf hin, dass sich Anaphalis margaritacea 'Neuschnee' durch Ausläufer, Rhizome oder wurzelnde Triebe ausbreitet und bei Bedarf eingegrenzt werden sollte. Baumschule Horstmann nennt einen rhizombildenden, starken Wuchs und empfiehlt bei zu starker Ausbreitung das Teilen der Pflanze mit dem Spaten. Die Teilung ist die einfachste Methode zur Vermehrung und sollte im Frühjahr oder Herbst vorgenommen werden. Dazu sticht man mit einem Spaten einen Teil des Horstes ab, hebt ihn aus und pflanzt ihn an anderer Stelle wieder ein. So kann man die Pflanze nicht nur vermehren, sondern auch verjüngen, wenn der alte Horst zu groß oder verkahlt ist.
Winterhärte und Überwinterung
Das Große Perlkörbchen 'Neuschnee' ist zuverlässig winterhart und benötigt in der Regel keinen besonderen Winterschutz. Die oberirdischen Pflanzenteile sterben im Herbst ab und können als natürlicher Schutz für den Wurzelbereich stehen bleiben oder abgeschnitten werden. In sehr rauen Lagen oder bei extremen Frostperioden ohne Schneedecke kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub sinnvoll sein, um die Rhizome vor allzu starkem Frost zu schützen. Im Kübel gepflanzte Exemplare sind etwas frostempfindlicher, da der Wurzelballen hier schneller durchfriert. Daher sollten Kübel im Winter an einen geschützten Platz gestellt oder mit Noppenfolie und Kokosmatten isoliert werden. Grundsätzlich ist die Staude aber sehr robust und treibt im Frühjahr zuverlässig wieder aus, sobald die Temperaturen steigen.
Wissenswertes über das Große Perlkörbchen 'Neuschnee'
Auch abseits der gärtnerischen Praxis hat das Große Perlkörbchen 'Neuschnee' einige interessante Aspekte zu bieten. Von seiner Namensgebung bis zu historischen Bezügen gibt es Details, die diese Staude noch faszinierender machen. Diese Hintergrundinformationen runden das Portrait dieser vielseitigen Gartenpflanze ab.
Namen und Besonderheiten
Der botanische Name Anaphalis margaritacea leitet sich vom griechischen Wort für 'unsterblich' ab, was auf die lange Haltbarkeit der Blüten anspielt. Die Sorte 'Neuschnee' bezieht sich auf die reinweiße Farbe der Blüten, die an frisch gefallenen Schnee erinnert. Baumschule Horstmann erwähnt, dass die Blütenform viele an Pfoten erinnert und die Pflanze deshalb auch als Perlpfötchen bezeichnet wird. Ein weiteres Synonym, unter dem die Sorte gehandelt wird, ist Silber-Immortelle, was wiederum auf die silbrigen Blätter und die haltbaren Blüten verweist. Giftig ist die Pflanze nicht, was sie auch für Gärten mit Kindern oder Haustieren unbedenklich macht. Baumschule Horstmann hebt als Besonderheiten die weißen kugeligen Blüten in Dolden, die optische Auflockerung von Beeten sowie den robusten und pflegeleichten Charakter hervor. Diese Eigenschaften machen das Große Perlkörbchen 'Neuschnee' zu einer Staude, die nicht nur schön anzusehen ist, sondern auch praktisch und unkompliziert im Garten zu halten ist.
| Name Deutsch: | Großes Perlkörbchen 'Neuschnee'. |
| Name Botanisch: | Anaphalis margaritacea 'Neuschnee'. |
| Wuchs: | Staude, buschig, horstbildend, 40 bis 50 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | 40 - 50 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, silbriggrün. |
| Frucht: | Unscheinbar. |
| Blüte: | Weiß, Scheinblüten, Hochblätter, in doldenartigen Blütenständen, köpfchenartige Blütenform. |
| Blütezeit: | Juli bis August. |
| Wurzeln: | Rhizom. |
| Boden: | Frische, gut durchlässige und neutrale Untergründe. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 11. |
| Eigenschaften: | Das Anaphalis margaritacea 'Neuschnee' (Großes Perlkörbchen 'Neuschnee') setzt mit einem wunderschönen, schneeweißen Blütenmeer herrliche Akzente in den heimischen Garten. Das Große Perlkörbchen 'Neuschnee' erweist sich insgesamt als anspruchslos, pflegeleicht und zuverlässig winterhart. Sie können auf einem Quadratmeter 11 bis 15 Pflanzen setzen. Um ein tolles Gesamtbild zu erhalten, empfehlen wir die Pflanzung in kleinen Tuffs mit maximal 10 Exemplaren. Diese Sorte wirkt in Fels-Steppen und auf Freiflächen besonders ansprechend. Außerdem eignet sich das Große Perlkörbchen 'Neuschnee' wunderbar für den Schnitt und schmückt somit Gestecke und Blumensträuße.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Das Große Perlkörbchen 'Neuschnee', botanisch Anaphalis margaritacea 'Neuschnee', ist eine bezaubernde Staude, die mit ihrem reinweißen Blütenflor von Juli bis August jeden Garten bereichert. Diese horstbildende und buschig wachsende Pflanze erreicht eine Höhe von 40 bis 50 Zentimetern und besticht durch ihre anspruchslose und pflegeleichte Art. Ihre silbriggrünen, lanzettlichen Blätter und die unverwechselbaren weißen Scheinblüten machen sie zu einer vielseitigen Bereicherung für sonnige Standorte. Portrait: Großes Perlkörbchen 'Neuschnee' – die schneeweiße Staude für langlebige AkzenteDas Große Perlkörbchen 'Neuschnee' gehört zu den Stauden, die durch ihre.... |
Pflanz- und Pflegetipps Anaphalis margaritacea 'Neuschnee' / Großes Perlkörbchen 'Neuschnee'
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
Sie suchen eine Alternative?
In folgenden Kategorien finden Sie schöne Alternativen zum hier gezeigten Artikel Anaphalis margaritacea 'Neuschnee' / Großes Perlkörbchen 'Neuschnee':
