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Waidblättrige Flockenblume

Chartolepis glastifolia

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Chartolepis glastifolia (Waidblättrige Flockenblume) mit mehreren gelben, fransigen Blütenköpfen und grünen Stängeln.
Sommergrün
Gelb
Sonnig
Juni - September
bis zu 100 cm
ab 4,50 €
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Wuchs: Aufrecht, horstbildend
Wuchshöhe: bis zu 100 cm
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, länglich
Frucht: -
Blüte: Einfache, gelb verzweigte Blütenstände, körbchenartig
Blütezeit: Juni - September
Wurzeln: -
Boden: Trocken bis Frisch, gut durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 3 bis 4
Eigenschaften:
Die prächtige Chartolepis glastifolia (Waidblättrige Flockenblume) wünscht sich ein sonniges Plätzchen auf der Freifläche und der Steppenheide. Hier bevorzugt die Waidblättrige-Flockenblume den...
trockenen bis frischen Boden und übersteht Temperaturen von bis zu -23,3 °C ohne große Schwierigkeiten. Eine Schönheit, die sich nicht nur in kleinen Tuffs von 1-3 (oder bis 5) Stück und mit drei bis vier Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 50 - 60 cm besonders dekorativ präsentiert, sondern auch in der Einzelstellung vollends überzeugt. Die abgeblühten Stängel benötigen bis zum grundständigen Blattschopf einen Rückschnitt. Die Chartolepis glastifolia macht sich auch in der Vase gut und dient Insekten als Nahrungsquelle. Eine tolle Staude. Überzeugen Sie sich selbst!
Wuchs: Aufrecht, horstbildend
Wuchshöhe: bis zu 100 cm
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, länglich
Frucht: -
Blüte: Einfache, gelb verzweigte Blütenstände, körbchenartig
Blütezeit: Juni - September
Wurzeln: -
Boden: Trocken bis Frisch, gut durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 3 bis 4
Eigenschaften: Die prächtige Chartolepis glastifolia (Waidblättrige Flockenblume) wünscht sich ein sonniges Plätzchen auf der Freifläche und der Steppenheide. Hier bevorzugt die Waidblättrige-Flockenblume den trockenen bis frischen Boden und übersteht Temperaturen von bis zu -23,3 °C ohne große Schwierigkeiten. Eine Schönheit, die sich nicht nur in kleinen Tuffs von 1-3 (oder bis 5) Stück und mit drei bis vier Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 50 - 60 cm besonders dekorativ präsentiert, sondern auch in der Einzelstellung vollends überzeugt. Die abgeblühten Stängel benötigen bis zum grundständigen Blattschopf einen Rückschnitt. Die Chartolepis glastifolia macht sich auch in der Vase gut und dient Insekten als Nahrungsquelle. Eine tolle Staude. Überzeugen Sie sich selbst!

Die Waidblättrige Flockenblume, botanisch Chartolepis glastifolia, ist eine aufrecht wachsende, horstbildende Staude von beeindruckender Präsenz. Mit ihren leuchtend gelben, körbchenartigen Blütenständen, die sich von Juni bis September entfalten, bringt sie über viele Wochen Sonnenglanz in den Garten. Ihre Herkunft aus den sonnendurchfluteten Regionen der Türkei und Transkaukasiens prägt ihren Charakter und ihre Ansprüche. Diese robuste Schönheit ist eine Bereicherung für jeden sonnigen Standort und überzeugt durch ihre lange Blühfreude und pflegeleichte Art.

Portrait einer sonnenhungrigen Schönheit: Die Waidblättrige Flockenblume

Die Waidblättrige Flockenblume, mit ihrem wissenschaftlichen Namen Chartolepis glastifolia, ist eine Staude, die durch ihre klare Struktur und langanhaltende Blüte besticht. Sie gehört zu den Pflanzen, die mit wenig Aufwand einen großen Effekt erzielen und sich ideal in naturnahe, sonnige Gärten einfügen. Ihr Erscheinungsbild ist geprägt von einer gewissen Leichtigkeit, die durch die verzweigten Blütenstände entsteht, und einer robusten Grundhaltung, die sie zu einer verlässlichen Gartenbewohnerin macht.

Herkunft und Wuchscharakter

Die Heimat der Chartolepis glastifolia liegt in den warmen, oft trockenen Gebieten der Türkei und Transkaukasiens. Diese Herkunft erklärt ihre Vorliebe für sonnige, gut drainierte Standorte. Die Pflanze wächst aufrecht und horstbildend, was bedeutet, dass sie kompakte, dichte Büschel bildet, aus denen die Blütenstängel emporwachsen. Dieser Wuchscharakter macht sie zu einer idealen Strukturpflanze, die auch außerhalb der Blütezeit durch ihre grundständige Blattrosette Präsenz zeigt. Die horstartige Wuchsform verhindert ein unkontrolliertes Ausbreiten und sorgt für eine klare, architektonische Silhouette im Beet.

Habitus und Wuchshöhe

Chartolepis glastifolia erreicht eine beachtliche Höhe von etwa 100 cm, wobei die genaue Wuchshöhe je nach Standortbedingungen und Nährstoffversorgung leicht variieren kann. Die aufrechten, verzweigten Stängel tragen die Blütenköpfchen und verleihen der Pflanze eine luftige, aber dennoch stabile Erscheinung. Für eine optimale Wirkung und um Konkurrenz um Licht und Nährstoffe zu vermeiden, sollten drei bis vier Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt werden, was einem Pflanzabstand von etwa 50 bis 60 cm entspricht. Auch in kleineren Gruppen von ein bis drei, maximal fünf Exemplaren kommt die Waidblättrige Flockenblume sehr dekorativ zur Geltung und kann sogar als Solitär in Einzelstellung überzeugen.

Nach der ausführlichen Vorstellung der Pflanze widmen wir uns nun den konkreten Standortansprüchen, die für ein gesundes Wachstum und eine üppige Blüte unerlässlich sind.

Standort und Boden

Der Erfolg bei der Kultur der Waidblättrigen Flockenblume hängt maßgeblich von der richtigen Wahl des Platzes und der Bodenbeschaffenheit ab. Als Kind der Sonne hat sie klare Präferenzen, die es zu beachten gilt. Ein optimaler Standort fördert nicht nur die Vitalität, sondern auch die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und stärkt die Winterhärte.

Der ideale Standort für Chartolepis glastifolia

Chartolepis glastifolia ist eine ausgesprochene Sonnenanbeterin. Sie benötigt einen vollsonnigen Standort, an dem sie über viele Stunden am Tag direktes Licht erhält. Nur unter diesen Bedingungen entwickelt sie ihre charakteristische, reiche Blütenfülle und einen kompakten, standfesten Wuchs. Halbschatten oder gar Schatten führen zu langen, instabilen Trieben, einer spärlichen Blüte und einer erhöhten Anfälligkeit für Pilzkrankheiten. Die Art ist prädestiniert für Freiflächen und offene, windexponierte Lagen, wo sie ihre volle Pracht entfalten kann. Auch in steppenheideartigen Pflanzungen fühlt sie sich ausgesprochen wohl, da diese Pflanzengesellschaften ähnliche Licht- und Bodenverhältnisse simulieren.

Bodenansprüche und Drainage

Der Boden sollte für die Waidblättrige Flockenblume trocken bis frisch sein, was der Feuchtestufe 1–2 entspricht. Entscheidend ist eine gute Durchlässigkeit, denn Staunässe, besonders im Winter, wird überhaupt nicht toleriert und führt schnell zu Wurzelfäulnis. Ein neutraler pH-Wert ist ideal, wobei die Pflanze auch leicht kalkhaltige Böden gut verträgt. Schwere, lehmige Böden müssen unbedingt durch die Einarbeitung von Sand oder feinem Kies aufgelockert und durchlässiger gemacht werden. Eine perfekte Drainage ist der Schlüssel zum Erfolg. In sehr mageren, sandigen Böden gedeiht sie ebenfalls, hier sollte dann aber auf eine ausreichende Wasserversorgung in längeren Trockenperioden geachtet werden.

Nachdem der richtige Platz gefunden ist, lohnt ein genauerer Blick auf die ästhetischen Höhepunkte dieser Staude: ihre Blüten und ihr Blattwerk.

Blütenpracht und Laubwerk der Waidblättrigen Flockenblume

Die Attraktivität der Chartolepis glastifolia liegt in der harmonischen Verbindung von auffälliger Blüte und dezentem, aber strukturgebendem Laub. Über viele Wochen hinweg bestimmt sie mit ihrer gelben Leuchtkraft das Bild im sommerlichen Garten, während das Blattwerk für eine dauerhafte grüne Basis sorgt.

Die gelben Körbchen von Juni bis September

Die Blüte der Waidblättrigen Flockenblume ist ihr unbestrittenes Markenzeichen. Sie bildet einfache, gelbe Blütenstände aus, die typisch körbchenartig aufgebaut sind. Diese leuchtend gelben Körbchen sitzen an den Enden der verzweigten Stängel und sorgen so für eine reich verzweigte, luftige Blütenwolke. Die Hauptblütezeit erstreckt sich kontinuierlich von Juni bis September, was eine außergewöhnlich lange Periode darstellt. Einzelne Nachblüten können sogar bis in den frühen Herbst hinein erscheinen. Die Blüten duften nicht nennenswert, locken aber aufgrund ihrer Farbe und ihres Nektarreichtums zahlreiche Insekten wie Bienen, Schmetterlinge und Hummeln an, für die sie eine wertvolle Nahrungsquelle darstellen. Die Blütenfarbe ist ein reines, sonniges Gelb, das wunderbar mit blauen, violetten oder silbrigen Pflanzpartnern kontrastiert.

Das sommergrüne Blattwerk

Das Laub der Chartolepis glastifolia ist sommergrün und zeigt eine grüne Blattfarbe. Die Blätter sind länglich geformt und bilden eine grundständige Rosette, aus der die Blütenstiele entspringen. Die Blatttextur ist eher derb und fest, was der Pflanze zusätzliche Widerstandskraft verleiht. Eine spektakuläre Herbstfärbung ist nicht zu erwarten; das Laub welkt im Herbst allmählich ab. Dennoch ist das Blattwerk ganzjährig von Bedeutung: Im Frühjahr und Sommer bildet es den grünen, bodendeckenden Unterbau für die hohen Blütentriebe, und im Winter, nach dem Rückschnitt, schützt die basale Blattrosette den Wurzelstock. Die längliche Blattform unterstreicht den aufrechten, linearen Wuchscharakter der gesamten Pflanze.

Mit diesem Wissen um ihre Erscheinung können wir nun überlegen, wie sich die Waidblättrige Flockenblume optimal in die Gartengestaltung integrieren lässt.

Verwendung im Garten

Die vielseitige Chartolepis glastifolia findet an sonnigen Standorten zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Ihre robuste Natur und die lange Blühdauer machen sie zu einer wertvollen Komponente in verschiedenen Pflanzkonzepten, vom formalen Beet bis hin zur naturnahen Steppenheide.

In der Freiflächenbepflanzung

In großzügigen, sonnigen Freiflächen kommt die Waidblättrige Flockenblume besonders gut zur Geltung. Hier kann sie in Gruppen gepflanzt werden und durch ihre Höhe von bis zu einem Meter wirkungsvolle vertikale Akzente setzen. Sie eignet sich hervorragend für die mittlere oder hintere Beetreihe in Rabatten, wo sie vor niedrigeren Stauden einen perfekten Hintergrund bildet. Aufgrund ihrer Herkunft und ihres Habitus passt sie ausgezeichnet in Präriegärten oder mediterran inspirierte Pflanzungen. Ihre horstbildende Wuchsform verhindert ein Wuchern, sodass sie gut mit anderen Stauden kombiniert werden kann, ohne diese zu bedrängen.

Als Strukturgeber in Steppenheiden

Eine ihrer besten Verwendungen findet Chartolepis glastifolia in steppenheideartigen Pflanzungen. Diese Pflanzstile imitieren trockene, sonnige Graslandschaften und setzen auf robuste, hitzeverträgliche Arten. Die Waidblättrige Flockenblume fügt sich hier nahtlos ein und übernimmt die Rolle einer blühenden Strukturpflanze. Ihre verzweigten, gelben Blütenstände schweben über den oft graulaubigen oder grasartigen Begleitern und schaffen eine wunderbare Leichtigkeit. Sie bringt mit ihrer Blüte Farbe in eine Pflanzung, die sonst vielleicht von Silbertönen und Gräsern dominiert wird, und lockt gleichzeitig wertvolle Insekten an.

Die Waidblättrige Flockenblume als Schnittblume

Die Blütenstiele der Waidblättrigen Flockenblume sind stabil und lang, was sie zu einer ausgezeichneten Schnittblume macht. Die gelben Körbchen halten in der Vase erstaunlich lange frisch und bringen einen sommerlichen, natürlichen Charme in die Wohnung. Beim Schneiden sollte man darauf achten, die Stiele am Morgen zu schneiden, wenn sie voll mit Wasser sind, und sie anschließend sofort in lauwarmes Wasser zu stellen. Durch regelmäßiges Schneiden für die Vase wird die Pflanze sogar zu einer Nachblüte angeregt, da sie versucht, die entfernten Blüten zu ersetzen. So verbindet man den Nutzen mit der Pflege.

Um die Wirkung der Staude noch zu steigern, ist die Auswahl passender Begleiter entscheidend. Welche Pflanzen harmonieren besonders gut mit Chartolepis glastifolia?

Pflanzpartner für Chartolepis glastifolia

Die richtige Pflanznachbarschaft unterstreicht die Schönheit der Waidblättrigen Flockenblume und schafft ein ausgewogenes, lebendiges Gartenbild. Bei der Auswahl von Begleitern sollten ähnliche Standortansprüche und ein harmonisches Farb- und Formenspiel im Vordergrund stehen.

Begleiter für sonnige Lagen

Ideale Partner sind andere sonnenliebende Stauden, die ebenfalls mit trockenen bis frischen, durchlässigen Böden zurechtkommen. Ein klassischer und wunderschöner Kontrastpartner ist der Salbei (Salvia nemorosa oder Salvia x sylvestris) in Blau- oder Violetttönen, beispielsweise die Sorte 'Mainacht'. Die aufrechten, ährenförmigen Blüten des Salbeis bilden einen perfekten Gegenpol zu den körbchenartigen Blüten der Flockenblume. Ebenso passend ist die Kugeldistel (Echinops ritro) mit ihren stahlblauen, kugeligen Blüten, die eine ähnliche Wuchshöhe erreicht. Für den Beetvordergrund eignen sich niedrigere Arten wie der Polster-Thymian (Thymus praecox) oder die Teppich-Fetthenne (Sedum spurium), die mit ihrem teppichartigen Wuchs den Boden bedecken und zusätzliche Farbtupfer setzen.

Kombinationen mit Silberlaub und Gräsern

Um die sonnengelben Blüten der Chartolepis glastifolia noch strahlender wirken zu lassen, sind Partner mit silbrigem Laub hervorragend geeignet. Die Woll-Ziest (Stachys byzantina) mit ihren weich filzigen, silbergrauen Blättern bildet einen wunderbaren, texturreichen Untergrund. Auch der Muskateller-Salbei (Salvia sclarea) mit seinen großen, hellgrünen bis graulaubigen Blättern ist ein guter Begleiter. Ziergräser runden das Bild ab und verleihen der Pflanzung Leichtigkeit und Bewegung. Das Federgras (Stipa tenuissima) mit seinen feinen, federartigen Halmen oder das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) mit seinen weichen, rötlichen Blütenrispen sind ausgezeichnete Wahlmöglichkeiten. Sie schaffen einen natürlichen, luftigen Rahmen für die strukturierten Blüten der Waidblättrigen Flockenblume.

Damit die Pflanze und ihre Partner über viele Jahre gesund und blühfreudig bleiben, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten.

Pflege und Überwinterung

Die Waidblättrige Flockenblume gilt als pflegeleicht, doch ein paar gezielte Maßnahmen fördern ihre Vitalität, verlängern die Blütezeit und sichern ihr Überleben auch in kalten Wintern. Die Pflege orientiert sich stark an ihren natürlichen Standortbedingungen.

Gießen und Düngen

Chartolepis glastifolia kommt mit relativ wenig Wasser aus und verträgt Trockenperioden gut. Gegossen werden sollte nur bei anhaltender Trockenheit, dann aber durchdringend, damit das Wasser bis zu den Wurzeln vordringt. Oberflächliches, häufiges Gießen ist zu vermeiden, da es die Wurzeln zum Verbleiben in der oberen Bodenschicht animiert und sie anfälliger für Trockenheit macht. Gedüngt wird sparsam. Im Frühjahr kann eine Gabe eines organischen Volldüngers oder etwas reifer Kompost, leicht in die Bodenoberfläche eingearbeitet, das Wachstum anregen. Eine Überdüngung, insbesondere mit stickstoffbetonten Düngern, führt zu mastigem, weichem Wuchs, der anfällig für Umknicken und Krankheiten ist. In mageren Böden ist eine jährliche, leichte Düngung sinnvoll; in nährstoffreicheren Böden genügt eine Düngung alle zwei bis drei Jahre.

Schnittmaßnahmen bei der Waidblättrigen Flockenblume

Ein Rückschnitt ist bei dieser Staude in zweierlei Hinsicht wichtig. Verblühte Stängel sollten regelmäßig ausgeputzt werden, um die Pflanze zur Bildung neuer Blüten anzuregen und ein unordentliches Erscheinungsbild zu vermeiden. Der Hauptschnitt erfolgt im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr. Dabei werden die abgeblühten Stängel bis zum grundständigen Blattschopf zurückgeschnitten. Dieser radikale Rückschnitt entfernt altes, möglicherweise von Pilzen befallenes Pflanzenmaterial und gibt der frischen Blattrosette im Frühjahr Licht und Raum. Ein Rückschnitt im Herbst hat den Vorteil, dass das Gartenbild ordentlicher wirkt; ein Rückschnitt im Frühjahr bietet der Pflanze einen leichten Winterschutz, da die alten Stängel die Basis vor strengem Frost und Nässe schützen können.

Winterhärte und Vermehrung

Die Waidblättrige Flockenblume ist ausgesprochen winterhart. Sie wird der Winterhärtezone Z6 zugeordnet und verträgt Temperaturen von bis zu -23,3 °C problemlos. In unseren Breiten benötigt sie daher in der Regel keinen speziellen Winterschutz, vorausgesetzt der Standort ist gut drainiert und frei von winterlicher Staunässe. Eine leichte Abdeckung mit Reisig kann in sehr exponierten Lagen oder nach der Pflanzung im ersten Winter sinnvoll sein. Die Vermehrung erfolgt am einfachsten durch Teilung des Horstes im Frühjahr oder Herbst. Dazu wird die Pflanze ausgegraben, der Wurzelballen mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Teile geteilt, wobei jedes Teilstück ausreichend Wurzeln und Triebknospen haben sollte, und diese Teilstücke werden dann sofort wieder eingepflanzt und gut angegossen. Eine Vermehrung durch Aussaat ist ebenfalls möglich, jedoch weniger gebräuchlich, da die Sämlinge oft nicht sortenecht sind.

Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf einige interessante botanische und historische Hintergründe dieser bemerkenswerten Staude.

Wissenswertes über Chartolepis glastifolia

Über die reine Gartenpraxis hinaus gibt es einige faszinierende Details zur Waidblättrigen Flockenblume zu entdecken, die ihr botanisches Profil schärfen und ihre Einordnung in die Pflanzenwelt verdeutlichen.

Botanische Einordnung und Synonyme

Chartolepis glastifolia gehört zur großen Familie der Korbblütler (Asteraceae). Interessant ist, dass sie in der botanischen Nomenklatur nicht immer unter diesem Namen geführt wird. Ein weit verbreitetes und anerkanntes Synonym ist Centaurea glastifolia. Die Gattung Centaurea ist die der Flockenblumen, zu der viele bekannte Garten- und Wildstauden gehören. Die Umstellung oder parallele Verwendung des Namens Chartolepis zeigt die dynamische Entwicklung der botanischen Systematik. Für den Gärtner ist es wichtig zu wissen, dass es sich um ein und dieselbe Pflanze handelt, unabhängig davon, unter welchem Namen sie im Handel angeboten wird. Der deutsche Name "Waidblättrige Flockenblume" leitet sich von der Blattform ab ("waidblättrig" bedeutet wohl länglich oder schmal, ähnlich den Blättern der Färberwaid-Pflanze) und verweist auf die typische körbchenartige Blütenform, die für Flockenblumen charakteristisch ist. Die Pflanze ist nicht als giftig bekannt und stellt somit auch in Gärten mit Kindern oder Haustieren keine Gefahr dar.

Name Deutsch: Waidblättrige Flockenblume.
Name Botanisch: Chartolepis glastifolia.
Wuchs: Aufrecht, horstbildend.
Wuchshöhe: bis zu 100 cm.
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, länglich.
Frucht: -.
Blüte: Einfache, gelb verzweigte Blütenstände, körbchenartig.
Blütezeit: Juni - September.
Wurzeln: -.
Boden: Trocken bis Frisch, gut durchlässig, neutral.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 3 bis 4.
Eigenschaften: Die prächtige Chartolepis glastifolia (Waidblättrige Flockenblume) wünscht sich ein sonniges Plätzchen auf der Freifläche und der Steppenheide. Hier bevorzugt die Waidblättrige-Flockenblume den trockenen bis frischen Boden und übersteht Temperaturen von bis zu -23,3 °C ohne große Schwierigkeiten. Eine Schönheit, die sich nicht nur in kleinen Tuffs von 1-3 (oder bis 5) Stück und mit drei bis vier Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 50 - 60 cm besonders dekorativ präsentiert, sondern auch in der Einzelstellung vollends überzeugt. Die abgeblühten Stängel benötigen bis zum grundständigen Blattschopf einen Rückschnitt. Die Chartolepis glastifolia macht sich auch in der Vase gut und dient Insekten als Nahrungsquelle. Eine tolle Staude. Überzeugen Sie sich selbst!.
Detaillierte Beschreibung:

Die Waidblättrige Flockenblume, botanisch Chartolepis glastifolia, ist eine aufrecht wachsende, horstbildende Staude von beeindruckender Präsenz. Mit ihren leuchtend gelben, körbchenartigen Blütenständen, die sich von Juni bis September entfalten, bringt sie über viele Wochen Sonnenglanz in den Garten. Ihre Herkunft aus den sonnendurchfluteten Regionen der Türkei und Transkaukasiens prägt ihren Charakter und ihre Ansprüche. Diese robuste Schönheit ist eine Bereicherung für jeden sonnigen Standort und überzeugt durch ihre lange Blühfreude und pflegeleichte Art.

Portrait einer sonnenhungrigen Schönheit: Die Waidblättrige Flockenblume

Die Waidblättrige Flockenblume, mit ihrem wissenschaftlichen Namen Chartolepis glastifolia, ist eine Staude, die durch ihre klare Struktur und....

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"Waidblättrige Flockenblume / Chartolepis glastifolia"
Informationen zur Prüfung von Bewertungen
27.12.2025

Beeindruckend

Die Waidblättrige Flockenblume kam frisch und vital bei mir an. Die Pflanze ist gut durchwurzelt und wirkt sehr robust. Ideal für naturnahe Beete. Eine schöne, unkomplizierte Staude in sehr guter Qualität.

04.12.2025

Prächtige Blütenpracht

Waidblättrige Flockenblume zeigt leuchtende Blüten.

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Pflanz- und Pflegetipps Chartolepis glastifolia / Waidblättrige Flockenblume

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