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Weyrich-Margerite

Chrysanthemum weyrichii

Chrysanthemum weyrichii (Weyrich-Margerite) mit rosa Blüte und gelber Mitte, umgeben von grünem Laub.
Chrysanthemum weyrichii (Weyrich-Margerite) mit weißen bis zartrosa Blüten und gelber Mitte, umgeben von grünem Laub.
Sommergrün
Rosa
Sonnig
Juni - Juli
Bis zu 15 cm
ab 3,90 €
   
Wuchs: Niederliegend, horstbildend
Wuchshöhe: Bis zu 15 cm
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, drei- oder mehrteilig
Frucht: -
Blüte: Einfache, rosa meist einblütige Blütenstände, körbchenartig
Blütezeit: Juni - Juli
Wurzeln: -
Boden: Trocken bis Frisch, gut durchlässig, kalkarm
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9
Eigenschaften:
Die Chrysanthemum weyrichii (Weyrich-Margerite) lässt sich gerne auf sonnigen Freiflächen und Steinanlagen nieder und bevorzugt dort den trockenen bis frischen Boden. Die schöne Weyrich-Margerite...
übersteht im Winter Temperaturen von bis zu -34,4 °C ohne große Schwierigkeiten. Hinsichtlich der Pflege bedarf es einer Kürzung der abgeblühten Stängel. Ansonsten benötigt die genügsame Chrysanthemum weyrichii kaum Pflege. Die Weyrich-Margerite wird gerne in kleinen Tuffs von 3-5 (oder bis 10) Stück und mit sechs bis neun Exemplaren auf den Quadratmeter im Abstand von 30 - 40 cm gepflanzt. Überzeugen Sie sich selbst von dieser Schönheit!
Wuchs: Niederliegend, horstbildend
Wuchshöhe: Bis zu 15 cm
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, drei- oder mehrteilig
Frucht: -
Blüte: Einfache, rosa meist einblütige Blütenstände, körbchenartig
Blütezeit: Juni - Juli
Wurzeln: -
Boden: Trocken bis Frisch, gut durchlässig, kalkarm
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9
Eigenschaften: Die Chrysanthemum weyrichii (Weyrich-Margerite) lässt sich gerne auf sonnigen Freiflächen und Steinanlagen nieder und bevorzugt dort den trockenen bis frischen Boden. Die schöne Weyrich-Margerite übersteht im Winter Temperaturen von bis zu -34,4 °C ohne große Schwierigkeiten. Hinsichtlich der Pflege bedarf es einer Kürzung der abgeblühten Stängel. Ansonsten benötigt die genügsame Chrysanthemum weyrichii kaum Pflege. Die Weyrich-Margerite wird gerne in kleinen Tuffs von 3-5 (oder bis 10) Stück und mit sechs bis neun Exemplaren auf den Quadratmeter im Abstand von 30 - 40 cm gepflanzt. Überzeugen Sie sich selbst von dieser Schönheit!

Die Weyrich-Margerite, botanisch Chrysanthemum weyrichii, ist eine bezaubernde Staude, die mit ihrer anspruchslosen Art und ihrem niederliegenden Wuchs überzeugt. Sie bildet dichte, horstartige Polster und schmückt sich im Frühsommer mit einer Fülle zarter, rosa Blüten. Ideal für sonnige Lagen und trockene bis frische Böden, ist sie eine wertvolle Bereicherung für Steingärten, Freiflächen und naturnahe Pflanzungen. Ihre außergewöhnliche Winterhärte macht sie zu einer robusten und langlebigen Gartenpflanze.

Portrait der Weyrich-Margerite

Die Weyrich-Margerite, unter ihrem botanischen Namen Chrysanthemum weyrichii bekannt, ist eine Staude von besonderem Charme und großer Robustheit. Sie besticht durch ihre unkomplizierte Art und ihre Fähigkeit, auch an schwierigen Standorten zu gedeihen. Mit ihrem charakteristischen Wuchs und der bezaubernden Blüte ist sie eine Bereicherung für jeden Garten, der sonnige und trockene Bereiche aufweist. Ihre Herkunft und ihre spezifischen Eigenschaften machen sie zu einer interessanten Wahl für den Staudenliebhaber.

Herkunft und Wuchsform

Die Weyrich-Margerite stammt ursprünglich aus den Regionen Japans und Russlands, wo sie in sonnigen, oft felsigen oder kargen Lagen wächst. Dieser Hintergrund erklärt ihre ausgeprägte Toleranz gegenüber Trockenheit und ihre Vorliebe für gut durchlässige Böden. Ihr Wuchs ist niederliegend und horstbildend, was bedeutet, dass sie sich flach ausbreitet und dichte, kompakte Polster bildet. Diese Wuchsform macht sie ideal zur Bodenbedeckung oder für die Bepflanzung von Mauerfugen und Steingärten, wo sie Unkraut unterdrückt und gleichzeitig eine attraktive, blühende Matte bildet. Die Pflanze erreicht eine moderate Höhe, die perfekt für den Vordergrund von Beeten oder die Einfassung von Wegen geeignet ist.

Blütezeit und Winterhärte

Die Hauptblütezeit der Chrysanthemum weyrichii erstreckt sich über die Monate Juni bis Juli. In dieser Periode entfaltet sie ihre ganze Pracht und verwandelt sonnige Gartenbereiche in ein Meer zarter Rosa-Töne. Ein besonderes Highlight ist ihre außergewöhnliche Winterhärte. Die Staude übersteht problemlos Temperaturen von bis zu -34,4 °C, was sie zu einer äußerst robusten und zuverlässigen Pflanze für Regionen mit strengen Wintern macht. Diese Frosttoleranz bedeutet, dass sie keinen speziellen Winterschutz benötigt und Jahr für Jahr zuverlässig wieder austreibt. Nach der Blüte empfiehlt sich ein Rückschnitt der verblühten Stängel, um die Pflanze zu vitalisieren und eine mögliche Nachblüte zu fördern. Ansonsten ist sie äußerst pflegeleicht.

Standort und Boden

Um die volle Schönheit und Vitalität der Weyrich-Margerite zu entfalten, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Diese Staude hat klare Präferenzen, die sich aus ihrer natürlichen Herkunft ableiten. Ein optimales Umfeld gewährleistet nicht nur üppiges Wachstum und reiche Blüte, sondern auch eine lange Lebensdauer und Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten. Die folgenden Abschnitte erläutern detailliert, welche Bedingungen Chrysanthemum weyrichii bevorzugt.

Der ideale Standort für Chrysanthemum weyrichii

Die Weyrich-Margerite ist eine ausgesprochene Sonnenanbeterin. Ein sonniger Standort ist für sie unabdingbar, da nur bei voller Lichtausbeute die Blütenbildung optimal angeregt wird und die Pflanze ihren kompakten, gesunden Wuchs beibehält. Halbschatten wird toleriert, kann jedoch zu weniger üppiger Blüte und einem etwas lückigeren Wuchs führen. Ideal sind daher vollsonnige Freiflächen, Südseiten von Gebäuden oder exponierte Bereiche im Steingarten, die den ganzen Tag über von der Sonne beschienen werden. Die Pflanze verträgt auch windige Lagen gut, was sie für offene Gärten oder Hanglagen prädestiniert. Vermeiden sollte man schattige oder feuchte Ecken, da dies zu Fäulnis und einem verkümmerten Erscheinungsbild führen kann.

Bodenansprüche der Weyrich-Margerite

Der Boden sollte für die Chrysanthemum weyrichii gut durchlässig sein, um Staunässe, die sie überhaupt nicht verträgt, zu vermeiden. Sie bevorzugt einen trockenen bis frischen Boden, der nicht dauerhaft feucht ist. Schwere, lehmige Böden sollten daher unbedingt mit Sand oder feinem Kies aufgelockert werden, um die Drainage zu verbessern. Zudem schätzt die Weyrich-Margerite einen kalkarmen Boden. Ein neutraler bis leicht saurer pH-Wert ist ideal. Reichhaltige, humose Böden sind nicht notwendig und können sogar zu mastigem, instabilem Wuchs führen. Eine magere, mineralische Bodenstruktur, wie sie in Steingärten oder auf Schotterflächen vorherrscht, kommt ihren natürlichen Bedürfnissen am nächsten und fördert eine robuste, standfeste Pflanze mit intensiver Blütenfarbe.

Blütenpracht und Laubwerk der Weyrich-Margerite

Die Attraktivität der Chrysanthemum weyrichii liegt nicht nur in ihrer Blüte, sondern auch in ihrem ansprechenden Laubwerk begründet. Beide Aspekte zusammen verleihen der Staude ihren ganzjährigen Gartenwert. Während der Blütezeit ist sie ein absoluter Blickfang, und auch außerhalb dieser Phase bildet ihr Blattwerk einen dekorativen, strukturgebenden Teppich. Die folgenden Abschnitte beschreiben die Details von Blüte und Laub.

Die rosafarbene Pracht

Die Blüten der Weyrich-Margerite sind von einem zarten, aber dennoch lebhaften Rosa, das je nach Lichteinfall und individuellem Exemplar in der Intensität variieren kann. Es handelt sich um einfache, körbchenartige Blütenstände, die meist einzeln erscheinen. Diese Schlichtheit verleiht der Pflanze einen natürlichen, ungekünstelten Charme, der besonders in naturnahen Gärten oder Präriebepflanzungen zur Geltung kommt. Die Blüten sitzen auf kurzen Stielen über dem Laub und bilden bei Gruppenpflanzung einen dichten, farbintensiven Teppich. Sie locken zahlreiche Insekten wie Bienen und Schmetterlinge an, die den Nektar schätzen, und tragen so zur Biodiversität im Garten bei. Die Blütezeit im Frühsommer füllt die Lücke zwischen den frühlingshaften und den hochsommerlichen Blüten und sorgt für kontinuierliche Farbakzente.

Das sommergrüne Blattwerk

Das Laub der Chrysanthemum weyrichii ist sommergrün und zeigt eine frische grüne Farbe. Die Blätter sind charakteristisch drei- oder mehrteilig gefiedert oder gelappt, was ihnen eine feine, fast farnartige Textur verleiht. Diese filigrane Struktur bildet einen wunderbaren Kontrast zu den runden, körbchenförmigen Blüten und zu den oft derberen Blättern anderer Steingartenstauden. Das dichte Blattwerk bildet den ganzjährig attraktiven Untergrund, aus dem im Juni die Blüten emporwachsen. Im Herbst verfärbt sich das Laub meist nicht spektakulär, sondern welkt einfach ab, nachdem die Pflanze ihre Energie in die Wurzeln zurückgezogen hat. Der dichte, niederliegende Wuchs des Laubes macht die Weyrich-Margerite auch außerhalb der Blütezeit zu einer effektiven und ansehnlichen Bodendeckerpflanze.

Verwendung im Garten

Die vielseitige Weyrich-Margerite findet in verschiedenen Gartenbereichen eine ideale Verwendung. Ihre Anpassungsfähigkeit an trockene, sonnige Lagen und ihr niederliegender Wuchs eröffnen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Ob als strukturgebendes Element im Steingarten, als pflegeleichte Bepflanzung für Freiflächen oder als dekorativer Bodendecker – Chrysanthemum weyrichii bereichert den Garten mit natürlicher Schönheit und praktischem Nutzen. Die folgenden Unterabschnitte zeigen konkrete Einsatzgebiete auf.

Für sonnige Freiflächen

Auf vollsonnigen Freiflächen, die oft mit Trockenheit und intensiver Sonneneinstrahlung zu kämpfen haben, fühlt sich die Weyrich-Margerite besonders wohl. Hier kann sie in größeren Gruppen gepflanzt werden, um flächige, blühende Teppiche zu bilden. Sie eignet sich hervorragend für die Bepflanzung von Hängen, wo ihr niederliegender Wuchs der Erosion entgegenwirkt und gleichzeitig ein farbenfrohes Bild abgibt. In solchen Bereichen sollte sie in kleinen Tuffs von 3-5 oder bis zu 10 Stück gesetzt werden, um von Anfang an einen geschlossenen Eindruck zu erzeugen. Die Pflanzung erfolgt mit einem Abstand von etwa 30 - 40 cm, was einem Bedarf von sechs bis neun Exemplaren pro Quadratmeter entspricht. Diese Pflanzdichte gewährleistet, dass sich die Horste schnell zu einer dichten Matte schließen und Unkraut effektiv unterdrücken.

In Steinanlagen und Trockenmauern

Steingärten, Trockenmauern und Schotterbeete sind klassische Einsatzorte für die Chrysanthemum weyrichii. Ihre Vorliebe für gut durchlässige, mineralische Böden kommt hier perfekt zum Tragen. In den Fugen von Trockenmauern verwurzelt sie sich fest und lässt ihre Triebe und Blüten malerisch über die Steine hängen. Im Steingarten kombiniert man sie idealerweise mit anderen trockenheitsliebenden Stauden und Gräsern, die ähnliche Standortansprüche haben. Die zarten, rosa Blüten bilden einen reizvollen Kontrast zu der rauen Textur der Steine. Bei der Pflanzung in solchen Anlagen ist darauf zu achten, dass die Wurzeln genug Halt in der oft spärlichen Erde finden und dass überschüssiges Wasser schnell abfließen kann. Eine Drainageschicht aus Kies unter der Pflanzerde ist hier oft ratsam.

Chrysanthemum weyrichii als Bodendecker

Dank ihres niederliegenden, horstbildenden Wuchses eignet sich die Weyrich-Margerite ausgezeichnet als pflegeleichter Bodendecker für sonnige bis vollsonnige Lagen. Sie bedeckt den Boden schnell mit einem dichten, grünen Teppich, der im Frühsommer in Rosa erstrahlt. Diese Eigenschaft macht sie wertvoll für die Begrünung größerer Flächen, die wenig Pflegeaufwand erfordern sollen, wie beispielsweise in Vorgärten, entlang von Zufahrten oder in parkähnlichen Anlagen. Als Bodendecker unterdrückt sie Unkraut effektiv und reduziert so den Arbeitsaufwand für die Gartenpflege. Für eine flächige Wirkung ist die bereits erwähnte Pflanzdichte von sechs bis neun Pflanzen pro Quadratmeter einzuhalten. Nach der Etablierung benötigt sie kaum zusätzliche Bewässerung und kommt mit den natürlichen Niederschlägen zurecht, sofern der Standort nicht extrem trocken ist.

Pflanzpartner für die Weyrich-Margerite

Die richtige Pflanznachbarschaft kann die Wirkung der Weyrich-Margerite im Garten noch steigern. Geeignete Partner sollten ähnliche Standortansprüche bezüglich Sonne und trockenem bis frischem Boden teilen und sich in Wuchsform, Blattstruktur oder Blütenfarbe harmonisch ergänzen. Durch geschickte Kombinationen entstehen lebendige Pflanzbilder, die über die gesamte Vegetationsperiode hinweg attraktiv sind. Die folgenden Vorschläge bieten Inspiration für gelungene Pflanzgemeinschaften mit Chrysanthemum weyrichii.

Begleiter für trockene Standorte

Für trockene, sonnige Standorte eignen sich zahlreiche Stauden, die mit der Weyrich-Margerite harmonieren. Ein idealer Partner ist der Niederliegende Ehrenpreis (Veronica prostrata), der mit seinen blauen oder weißen Blütentrauben einen schönen Farbkontrast zum Rosa der Margerite bildet und ebenfalls niederliegend wächst. Die Kugeldistel (Echinops ritro) mit ihren stahlblauen, kugeligen Blütenständen setzt vertikale Akzente im Hintergrund und zieht ebenfalls Insekten an. Die Bergminze (Calamintha nepeta) verströmt einen angenehmen Duft, blüht lange in zartem Lila und lockert mit ihrem luftigen Wuchs die Pflanzung auf. Auch niedrige Gräser wie das Blauschwingelgras (Festuca glauca) mit seinem silbrig-blauen Laub bieten einen reizvollen texturlichen und farblichen Kontrast zu dem grünen, gefiederten Laub der Chrysanthemum weyrichii.

Kombinationen mit graulaubigen Stauden

Grau- oder silberlaubige Stauden heben die rosafarbenen Blüten der Weyrich-Margerite besonders effektiv hervor und verleihen der Pflanzung eine edle, mediterrane Note. Die Heiligenkraut-Art Santolina chamaecyparissus mit ihrem fein gefiederten, silbergrauen Laub und den knopfigen, gelben Blüten ist ein ausgezeichneter Partner. Das Zypressenkraut (Artemisia schmidtiana 'Nana') bildet dichte, silberne Polster, die das Rosa der Blüten zum Leuchten bringen. Der Woll-Ziest (Stachys byzantina) mit seinen großen, filzig behaarten, silbergrauen Blättern bietet einen starken texturellen Kontrast. Diese Kombinationen sind nicht nur optisch ansprechend, sondern auch praktisch, da alle genannten Partner ähnlich anspruchslos und trockenheitstolerant sind wie die Chrysanthemum weyrichii selbst. Sie eignen sich perfekt für Steingärten, Kiesbeete oder sonnige Rabatten.

Pflege und Überwinterung

Die Pflege der Weyrich-Margerite gestaltet sich erfreulich unkompliziert, was sie zu einer idealen Staude für Gartenanfänger und alle, die einen pflegeleichten Garten wünschen, macht. Dennoch sind einige grundlegende Maßnahmen zu beachten, um die Gesundheit, Blühfreudigkeit und Langlebigkeit der Pflanze zu gewährleisten. Die folgenden Abschnitte erläutern die wichtigsten Pflegeaspekte von der Bewässerung bis zur Vermehrung.

Gießen und Düngen

Chrysanthemum weyrichii ist äußerst genügsam in Bezug auf Wasser und Nährstoffe. Nach der Pflanzung sollte sie regelmäßig angegossen werden, bis sie gut angewachsen ist. Sobald sie etabliert ist, kommt sie in der Regel mit den natürlichen Niederschlägen zurecht und benötigt nur in längeren Trockenperioden im Sommer zusätzliche Wassergaben. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da dies zu Wurzelfäule führen kann. Düngen ist bei dieser Staude kaum erforderlich. Ein zu nährstoffreicher Boden kann sogar den kompakten Wuchs beeinträchtigen und zu mastigem, weniger standfestem Wachstum führen. Falls überhaupt, kann im Frühjahr eine sehr leichte Gabe eines mineralischen Volldüngers oder etwas Kompost, der leicht in die Oberfläche eingearbeitet wird, das Wachstum anregen. In den meisten Fällen ist jedoch kein Dünger nötig, besonders wenn der Boden von Natur aus nicht zu mager ist.

Schnittmaßnahmen bei der Weyrich-Margerite

Der wichtigste Schnitt bei der Chrysanthemum weyrichii ist der Rückschnitt der abgeblühten Stängel nach der Hauptblüte im Juli. Dies fördert die Vitalität der Pflanze, verhindert eine mögliche unerwünschte Selbstaussaat und kann bei günstigen Bedingungen zu einer schwächeren Nachblüte im Spätsommer führen. Dazu schneidet man die verblühten Triebe einfach mit einer scharfen Gartenschere bis knapp über das Laub zurück. Ein radikalerer Rückschnitt des gesamten Laubes ist im zeitigen Frühjahr möglich, um altes, eventuell unansehnliches Winterlaub zu entfernen und Platz für den frischen Austrieb zu schaffen. Dieser Frühjahrsschnitt sollte jedoch erst erfolgen, wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind. Ansonsten ist kein regelmäßiger Formschnitt nötig, da die Pflanze von Natur aus eine schöne, kompakte Form behält.

Vermehrung und Teilung

Die Vermehrung der Weyrich-Margerite ist einfach und erfolgt am besten durch Teilung. Dies ist auch eine gute Methode, um ältere, verkahltende Horste zu verjüngen und ihre Blühkraft zu erhalten. Der optimale Zeitpunkt für die Teilung ist das Frühjahr, kurz vor dem neuen Austrieb, oder direkt nach der Blüte im Spätsommer. Man gräbt den Horst vorsichtig aus und teilt ihn mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere kleinere Stücke, von denen jedes über ausreichend Wurzeln und Triebknospen verfügen sollte. Diese Teilstücke werden dann sofort an der gewünschten neuen Stelle wieder eingepflanzt und gut angegossen. Eine Vermehrung durch Stecklinge ist im Frühsommer ebenfalls möglich, jedoch weniger gebräuchlich. Die Teilung ist die effektivste Methode, um identische Nachkommen der Mutterpflanze zu erhalten und den Bestand im Garten zu vergrößern.

Wissenswertes über Chrysanthemum weyrichii

Über die rein gärtnerischen Aspekte hinaus gibt es interessante Hintergründe zur Weyrich-Margerite. Ihr botanischer Name, ihre Herkunft und ihre Eigenschaften erzählen eine kleine Geschichte, die das Verständnis für diese besondere Staude vertieft. Auch wenn nicht alle Details historisch belegt sind, so tragen sie doch zur Einordnung der Pflanze in den größeren Kontext der Gartenkultur bei.

Herkunft und Namensgebung

Die Artbezeichnung weyrichii im botanischen Namen Chrysanthemum weyrichii geht vermutlich auf einen Botaniker oder Pflanzensammler namens Weyrich zurück, der diese Art möglicherweise entdeckt oder erstmals beschrieben hat. Solche Eponyme sind in der botanischen Nomenklatur weit verbreitet. Die Gattung Chrysanthemum ist altgriechischen Ursprungs und setzt sich aus den Wörtern „chrysos“ (Gold) und „anthemon“ (Blüte) zusammen, was sich ursprünglich auf goldgelb blühende Arten bezog. Die Weyrich-Margerite mit ihren rosa Blüten zeigt die Vielfalt innerhalb dieser Gattung. Ihre natürlichen Vorkommen in Japan und Russland deuten auf eine Anpassung an kontinentale Klimabedingungen mit heißen Sommern und kalten Wintern hin, was ihre bemerkenswerte Winterhärte erklärt. In unseren Gärten ist sie eine wertvolle, pflegeleichte Staude, die mit ihrer zarten Schönheit und Robustheit überzeugt.

Name Deutsch: Weyrich-Margerite.
Name Botanisch: Chrysanthemum weyrichii.
Wuchs: Niederliegend, horstbildend.
Wuchshöhe: Bis zu 15 cm.
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, drei- oder mehrteilig.
Frucht: -.
Blüte: Einfache, rosa meist einblütige Blütenstände, körbchenartig.
Blütezeit: Juni - Juli.
Wurzeln: -.
Boden: Trocken bis Frisch, gut durchlässig, kalkarm.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 6 bis 9.
Eigenschaften: Die Chrysanthemum weyrichii (Weyrich-Margerite) lässt sich gerne auf sonnigen Freiflächen und Steinanlagen nieder und bevorzugt dort den trockenen bis frischen Boden. Die schöne Weyrich-Margerite übersteht im Winter Temperaturen von bis zu -34,4 °C ohne große Schwierigkeiten. Hinsichtlich der Pflege bedarf es einer Kürzung der abgeblühten Stängel. Ansonsten benötigt die genügsame Chrysanthemum weyrichii kaum Pflege. Die Weyrich-Margerite wird gerne in kleinen Tuffs von 3-5 (oder bis 10) Stück und mit sechs bis neun Exemplaren auf den Quadratmeter im Abstand von 30 - 40 cm gepflanzt. Überzeugen Sie sich selbst von dieser Schönheit!.
Detaillierte Beschreibung:

Die Weyrich-Margerite, botanisch Chrysanthemum weyrichii, ist eine bezaubernde Staude, die mit ihrer anspruchslosen Art und ihrem niederliegenden Wuchs überzeugt. Sie bildet dichte, horstartige Polster und schmückt sich im Frühsommer mit einer Fülle zarter, rosa Blüten. Ideal für sonnige Lagen und trockene bis frische Böden, ist sie eine wertvolle Bereicherung für Steingärten, Freiflächen und naturnahe Pflanzungen. Ihre außergewöhnliche Winterhärte macht sie zu einer robusten und langlebigen Gartenpflanze.

Portrait der Weyrich-Margerite

Die Weyrich-Margerite, unter ihrem botanischen Namen Chrysanthemum weyrichii bekannt, ist eine Staude von besonderem Charme und großer Robustheit. Sie besticht durch ihre unkomplizierte Art und ihre Fähigkeit, auch an schwierigen Standorten zu gedeihen. Mit ihrem charakteristischen Wuchs und der bezaubernden Blüte ist sie eine Bereicherung für jeden Garten, der sonnige und trockene Bereiche aufweist. Ihre Herkunft und ihre....

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Wuchsendhöhe
Bis zu 15 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Rosa

Blütezeit
Juni - Juli

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19.07.2025

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Wirklich hübsche Staude mit zartem Laub. Die Pflanze kam vital an und passt wunderbar in mein sonniges Beet.

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Pflanz- und Pflegetipps Chrysanthemum weyrichii / Weyrich-Margerite

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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