| Wuchs: | Staude, buschig, Halbstrauch, verholzend, horstbildend, 90 bis 130 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 90 - 130 cm |
| Blatt: | Wintergrün, silbergrüne Blattfarbe, lineal |
| Blüte: | Einfache, himmelblaue Blütenstände, kerzenartig, ährig, lippenartig |
| Blütezeit: | August - Oktober |
| Wurzeln: | Horstbildend |
| Boden: | Trocken, normal durchlässig, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 3 bis 4 |
| Eigenschaften: |
Die Blauraute (botanisch: Perovskia atriplicifolia) stammt ursprünglich aus Asien. Diese Staude erweist sich als horstbildend und wächst als buschiger Halbstrauch, der in späteren Jahren holzig...
|
| Wuchs: | Staude, buschig, Halbstrauch, verholzend, horstbildend, 90 bis 130 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 90 - 130 cm |
| Blatt: | Wintergrün, silbergrüne Blattfarbe, lineal |
| Blüte: | Einfache, himmelblaue Blütenstände, kerzenartig, ährig, lippenartig |
| Blütezeit: | August - Oktober |
| Wurzeln: | Horstbildend |
| Boden: | Trocken, normal durchlässig, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 3 bis 4 |
| Eigenschaften: | Die Blauraute (botanisch: Perovskia atriplicifolia) stammt ursprünglich aus Asien. Diese Staude erweist sich als horstbildend und wächst als buschiger Halbstrauch, der in späteren Jahren holzig wird. Final kann unter guten Standortgegebenheiten eine Wuchsendhöhe von bis zu 130 cm erreicht werden. Während der Blütezeit von August bis Oktober erstrahlt die Blauraute in einem himmelblauen Farbkleid und wird dabei „unvermeidlich“ zum Zentrum des Gartenbetrachters. Die Perovskia atriplicifolia liebt einen trockenen, normal durchlässigen Boden bei vollsonnigem Stand. Wir empfehlen eine Verpflanzung von 3- 4 Gewächsen pro Quadratmeter, um einen perfekten Auftritt im Garten zu garantieren. |
- Portrait der Blauraute
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk der Blauraute
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner der Blauraute
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über die Blauraute
Portrait der Blauraute
Die Blauraute, botanisch Perovskia atriplicifolia genannt, ist eine beeindruckende Staude, die mit ihrem silbrigen Laub und den himmelblauen Blütenkerzen jeden Garten bereichert. Sie stammt ursprünglich aus den Steppen und Bergregionen Asiens und hat sich zu einer festen Größe in sonnigen Staudenbeeten entwickelt. Ihre Fähigkeit, auch auf mageren Böden zu gedeihen, macht sie zu einer pflegeleichten und dennoch edlen Erscheinung. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Merkmale und Besonderheiten dieser Pflanze vor.
Herkunft und Wuchsformen
Die Blauraute stammt ursprünglich aus Asien, genauer gesagt aus den trockenen Gebirgsregionen Zentralasiens. Dort wächst sie als buschiger Halbstrauch, der im Laufe der Zeit an der Basis verholzt und eine Wuchshöhe von 90 bis 130 Zentimetern erreicht. Ihr horstbildender Wuchs sorgt dafür, dass sie sich im Beet ausbreitet, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Die aufrechten Triebe verzweigen sich von der Basis aus und bilden einen dichten, kompakten Busch. Im Winter bleibt ein Teil des Blattwerks erhalten, sodass die Pflanze auch in der kalten Jahreszeit noch Struktur bietet. Die Blauraute wird botanisch der Familie der Lippenblütler zugeordnet und neuerdings auch als Salvia yangii geführt, was die enge Verwandtschaft mit den Salbeiarten unterstreicht. Diese Namensänderung hat sich in der Fachwelt weitgehend durchgesetzt, auch wenn der alte Gattungsname Perovskia noch gebräuchlich ist.
Silbergraues Blattwerk der Perovskia atriplicifolia
Das Laub der Perovskia atriplicifolia ist ein echter Hingucker und trägt wesentlich zur Gesamtwirkung der Pflanze bei. Die Blätter sind lineal geformt und von einer intensiven silbergrünen Farbe, die an einem sonnigen Standort fast weißlich erscheint. Diese Färbung entsteht durch einen feinen Filz aus Härchen, der die Blattoberfläche bedeckt und sie vor starker Sonneneinstrahlung sowie Austrocknung schützt. Das wintergrüne Laub bleibt bis in den Winter hinein an den Trieben haften und färbt sich dann in gedecktere Grautöne. Die feine Struktur der Blätter bildet einen reizvollen Kontrast zu grobblättrigen Stauden und verleiht dem Beet eine luftige Eleganz. Wenn ansonsten schon viele Pflanzen ihre Blätter abgeworfen haben, erinnert die Blauraute mit ihrem silbrigen Schimmer an die vergangene Pracht des Sommers.
Blaue Kerzenblüten von August bis Oktober
Noch imposanter als das Laub sind die Blütenstände der Blauraute, die sich von August bis Oktober entfalten. An den Enden der Triebe erscheinen kerzenartige Ähren, die dicht mit kleinen lippenartigen Einzelblüten besetzt sind. Die Farbe der Blüten ist ein kräftiges Himmelblau, das je nach Sorte auch ins Violettblaue spielen kann. Diese aufrechten Blütenkerzen können bis zu 30 Zentimeter lang werden und stehen weit über dem Laub. Sie wirken wie zarte Parfumflakons, die von weitem schon die Blicke auf sich ziehen. Die Blütezeit ist für viele Insekten eine wichtige späte Nahrungsquelle: Bienen, Hummeln und Schwebfliegen tummeln sich auf den Blüten und profitieren von diesem reichhaltigen Angebot. Die Blauraute ist damit nicht nur ein ästhetischer Gewinn, sondern auch eine ökologisch wertvolle Pflanze. Der Duft der Blüten ist dezent süßlich und verbreitet sich besonders an warmen Tagen.
Standort und Boden
Damit die Blauraute ihre volle Pracht entfalten kann, braucht sie einen sonnigen, durchlässigen Standort. Die Pflanze liebt Wärme und Trockenheit und kommt mit nährstoffarmen Böden bestens zurecht. Wer diese Bedingungen erfüllt, wird lange Freude an ihr haben. Im Folgenden gehen wir auf die genauen Anforderungen an Standort und Boden ein.
Ideale Standortbedingungen für Blaurauten
Die Blauraute bevorzugt einen vollsonnigen Platz, an dem sie mindestens sechs bis acht Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält. Je wärmer und trockener der Standort ist, desto intensiver fallen Blütenfarbe und Duft aus. Halbschattige Lagen werden zwar toleriert, jedoch bleiben die Triebe dann lockerer und die Blütenpracht fällt spärlicher aus. Ein windgeschützter Standort ist von Vorteil, da die langen Blütenstände bei Sturm brechen können. Besonders gut gedeiht die Pflanze an Mauervorsprüngen, in Steingärten oder auf sonnigen Böschungen. Sie gilt als unverzichtbare Charakterstaude für trockene, sonnige Standorte und setzt dort reizvolle Akzente. Auch in Kübeln auf Balkon und Terrasse fühlt sie sich wohl, wenn der Standort entsprechend sonnig ist.
Bodenansprüche und Drainage
Der Boden sollte für die Blauraute trocken bis mäßig frisch und vor allem gut durchlässig sein. Perovskien bevorzugen eher kalkreiche Böden und reagieren empfindlich auf Staunässe. Ein sandiger oder kiesiger Untergrund ist ideal, da er überschüssiges Wasser schnell ableitet. Schwere Lehmböden sollten daher vor der Pflanzung mit Sand oder Kies aufgelockert werden. Der pH-Wert kann neutral bis alkalisch sein, auch leicht saure Böden werden toleriert. Ein normaler Gartenboden mit ausreichender Drainage reicht völlig aus, zusätzliche Düngerzugaben sind nicht erforderlich. Tatsächlich fördert ein magerer Boden die kompakte Wuchsform und die üppige Blüte, während zu viel Nährstoffe das Wachstum verweichlichen lassen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann eine Drainageschicht aus Kies in das Pflanzloch einbringen.
Blüte und Blattwerk der Blauraute
Keine andere Staude vereint silbriges Laub und azurblaue Blüten so harmonisch wie die Blauraute. Ihr Erscheinungsbild wirkt sowohl exotisch als auch natürlich und fügt sich in viele Gartenstile ein. In diesem Kapitel betrachten wir Blüte und Blattwerk im Detail.
Die einzigartige Blütenpracht der Perovskia atriplicifolia
Die Blüten der Perovskia atriplicifolia erscheinen in dichten, aufrechten Rispen, die an kleine Kerzen erinnern. Jede Einzelblüte ist lippenförmig und von einem zarten Himmelblau, das in der Sonne fast leuchtet. Die Blütenstände öffnen sich von unten nach oben, sodass die Pflanze über Wochen hinweg immer neue Blüten hervorbringt. Diese gestaffelte Blüte sorgt für eine lange Blütezeit von August bis Oktober, in der die Staude ununterbrochen Farbe zeigt. Der Kontrast zu den silbrig-grauen Stängeln und Blättern ist außergewöhnlich und verleiht der Pflanze eine fast unwirkliche Aura. Wenn man die Blüten im Gegenlicht betrachtet, erkennt man einen leichten Schimmer, der von den feinen Härchen auf Kelch und Krone herrührt. Die Blüten sind reich an Nektar und ziehen zahlreiche Insekten an. Nach der Blüte bleiben die ebenfalls silbrig behaarten Kelche stehen und schmücken die Pflanze bis weit in den Winter hinein. Ein Rückschnitt der verblühten Teile ist nicht notwendig, da die Fruchtstände auch optisch reizvoll sind.
Silbrig glänzendes Laub als Blickfang
Die Blätter der Blauraute sind lineal bis lanzettlich und fühlen sich wegen der dichten Behaarung samtig an. Ihre silbergrüne Farbe wird durch zahlreiche feine Härchen auf der Blattoberfläche hervorgerufen, die das Licht reflektieren. Diese Anpassung an trockene Standorte verhindert übermäßige Verdunstung und schützt die Pflanze vor Sonnenbrand. Die Blätter sind wintergrün, das heißt sie bleiben auch in der kalten Jahreszeit zum Teil an der Pflanze haften. Im Herbst verfärben sie sich in ein gedämpftes Graugrün, was dem Garten in der tristen Jahreszeit noch eine sanfte Farbe verleiht. Die Blätter verströmen beim Reiben einen würzigen Duft, der an Salbei oder Kampfer erinnert. Dieser Duft hält Fressfeinde wie Rehe und Hasen meist fern, sodass die Pflanze kaum von Wildverbiss betroffen ist. Das Laub ist also nicht nur dekorativ, sondern auch funktional.
Verwendung im Garten
Die Blauraute ist eine vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen eingesetzt werden kann. Ob im Steingarten, im Kübel oder als Solitär – sie bringt Farbe und Struktur in die Bepflanzung. Nachfolgend stellen wir Ihnen die wichtigsten Verwendungsmöglichkeiten vor.
Blauraute im Steingarten und Kiesbeet
Im Steingarten und Kiesbeet fühlt sich die Blauraute besonders wohl, da diese Standorte die natürlichen Bedingungen ihrer asiatischen Heimat nachahmen. Sie eignet sich hervorragend für den Vordergrund von Kies- und Steppenpflanzungen, wo sie mit ihren aufrechten Blütenkerzen Akzente setzt. In Kombination mit Steinen und Kies treten die silbrigen Blätter und blauen Blüten besonders gut hervor. Die Pflanze bevorzugt durchlässige Böden, wie sie in Steingärten typisch sind, und benötigt kaum Pflege. Pflanzen Sie sie in Gruppen von drei bis vier Exemplaren pro Quadratmeter, um einen dichten Bestand zu erzielen. Zwischen den Pflanzen kann eine Mulchschicht aus Kies oder Splitt aufgebracht werden, die den Boden kühl hält und Unkraut unterdrückt. Die Blauraute harmoniert mit niedrigen Polsterstauden wie Thymian oder Sedum und schafft so ein abwechslungsreiches Bild.
Kübelhaltung auf Balkon und Terrasse
Auch auf Balkon und Terrasse macht die Blauraute eine gute Figur. Sie kann als Dauerblüherin im Kübel verwendet werden und bereichert dort den sommerlichen Blütenflor. Wichtig ist ein ausreichend großes Gefäß mit einem Volumen von mindestens zehn Litern und einer guten Drainage. Eine Schicht Blähton am Topfboden verhindert Staunässe und schützt die Wurzeln. Als Substrat eignet sich eine Mischung aus Gartenerde, Sand und Kies, die für die nötige Durchlässigkeit sorgt. Der Kübel sollte an einem vollsonnigen Platz stehen und regelmäßig gegossen werden, jedoch erst, wenn die obere Erdschicht angetrocknet ist. Während der Blütezeit kann alle vier Wochen eine schwache Düngergabe erfolgen, um die Blütenbildung zu unterstützen. Im Winter muss der Topf vor starkem Frost geschützt werden, etwa durch Umwickeln mit Vlies oder durch Überführen in ein kühles Winterquartier.
Einsatz als Dufthecke und Charakterstaude
Aufgrund ihres aromatischen Duftes und der dichten Wuchsform eignet sich die Blauraute auch für niedrige Dufthecken oder als Einfassung von Wegen. Werden mehrere Pflanzen in einer Reihe gesetzt, entsteht eine geschlossene silbrig-grüne Linie, die im Sommer von blauen Blüten übersät ist. Die Hecke muss jedoch regelmäßig zurückgeschnitten werden, um eine kompakte Form zu erhalten. Als Charakterstaude in Einzelstellung kommt die Blauraute ebenfalls zur Geltung: An exponierten Stellen, wie etwa vor einer Hauswand oder im Zentrum eines Kreisbeetes, wirkt sie wie ein lebendiges Kunstwerk. Ihre aufrechten Blütenkerzen ragen dabei majestätisch aus dem Beet heraus und ziehen alle Blicke auf sich. Die Pflanze ist zudem sehr schnittverträglich und lässt sich gut mit anderen Stauden kombinieren.
Pflanzpartner der Blauraute
Die Blauraute fügt sich harmonisch in Gesellschaft anderer trockenheitsliebender Stauden ein und schafft so pflegeleichte und dennoch abwechslungsreiche Beete. Im Folgenden nennen wir Ihnen die besten Pflanzpartner.
Harmonische Kombinationen mit Lavendel und Bartblume
Besonders empfehlenswert ist die Kombination der Blauraute mit Lavendel (Lavandula angustifolia) und Bartblumen (Caryopteris clandonensis). Diese drei Pflanzen ergänzen sich nicht nur farblich, sondern auch in ihrer Blütezeit. Lavendel und Bartblumen werden als konkrete Kombinationspartner genannt, mit denen sich die Blütezeit in mediterranen Beeten verlängern lässt. Während Lavendel von Juni bis Juli blüht, setzt die Bartblume von August bis September Akzente, und die Blauraute blüht von August bis Oktober. So entsteht ein nahtloser Blütenflor von Hochsommer bis in den Herbst hinein. Alle drei Pflanzen bevorzugen ähnliche Standortbedingungen: vollsonnig, durchlässiger Boden und mäßige Trockenheit. Auch farblich passen sie perfekt zueinander: das Silbergrau der Blauraute harmoniert mit dem Violettblau des Lavendels und dem kräftigen Blau der Bartblume. Zusammengepflanzt ergeben sie ein mediterranes Flair, das an südländische Gärten erinnert.
Weitere trockenheitsliebende Begleiter
Neben Lavendel und Bartblume eignen sich auch andere trockenheitsliebende Stauden als Partner für die Blauraute. Dazu zählen etwa der Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) und die Fetthenne (Sedum telephium), die mit ihren gelben beziehungsweise roten Blüten spannende Farbkontraste schaffen. Auch Gräser wie das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) oder das Federgras (Stipa tenuissima) unterstreichen mit ihren filigranen Halmen die luftige Erscheinung der Blauraute. Prachtkerze (Gaura lindheimeri) und Katzenminze (Nepeta racemosa) sind weitere Partner, die die Blütezeit verlängern und mit ihren bläulichen Tönen zur Blauraute passen. Bei der Zusammenstellung sollte auf ähnliche Bodenansprüche geachtet werden, sodass alle Pflanzen im Beet gut gedeihen. Ein Beet mit diesen Stauden ist nicht nur pflegeleicht, sondern auch eine Augenweide bis in den Herbst hinein.
Pflege und Überwinterung
Die Blauraute gilt als äußerst pflegeleichte Staude, die nur wenig Aufmerksamkeit benötigt. Dennoch gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, damit sie gesund bleibt und jedes Jahr üppig blüht. Hier finden Sie die wesentlichen Pflegehinweise.
Rückschnitt im Frühling – richtiger Zeitpunkt
Der Rückschnitt der Blauraute sollte im zeitigen Frühjahr erfolgen, etwa im März oder April, bevor die neuen Triebe austreiben. Ein Jahresrückschnitt erst im Frühling empfiehlt sich, damit die Blaurauten ihren natürlichen Kälte- und Nässeschutz behalten. Die alten Triebe werden bis auf eine Höhe von etwa zehn bis fünfzehn Zentimetern über dem Boden eingekürzt. Dabei verwendet man eine scharfe Gartenschere und schneidet knapp über einer Knospe oder einem Seitentrieb. Dieser Rückschnitt fördert einen kompakten, buschigen Wuchs und verhindert, dass die Pflanze von unten verkahlt. Wenn der Rückschnitt im Herbst erfolgt, steigt die Gefahr von Frostschäden an den Schnittstellen, weshalb der Frühjahrsschnitt vorzuziehen ist. Ein Rückschnitt im Herbst ist nur in milden Lagen möglich und birgt immer ein gewisses Risiko. Nach dem Schnitt treibt die Blauraute kräftig neu aus und bildet bis zum Sommer zahlreiche Blütenknospen.
Wärmeschutz und Wintervorbereitung
Obwohl die Blauraute als winterhart gilt, sollten Sie bei strengen Frösten oder in rauen Lagen zusätzliche Schutzmaßnahmen ergreifen. Eine Laubabdeckung oder Reisig um die Pflanzenbasis schützt die Wurzeln vor Frost. Eine tiefe Pflanzung von bis zu zehn Zentimetern unterhalb des Bodenniveaus wird empfohlen, damit die Pflanzen sicher durch den Winter kommen. Bei Kübelpflanzen ist ein Winterschutz unerlässlich: Der Topf sollte mit Luftpolsterfolie umwickelt und auf eine isolierende Unterlage gestellt werden. In besonders kalten Regionen kann der Kübel auch in ein Winterquartier umziehen, das kühl aber frostfrei ist. Staunässe ist im Winter die größte Gefahr für die Blauraute, da die Wurzeln bei Nässe leicht faulen. Eine gute Drainage im Boden oder Topf ist daher die beste Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit. Im Frühjahr können Sie abgestorbene Pflanzenteile entfernen und die Pflanze auf Schäden kontrollieren.
Düngung und Bewässerung der Perovskia atriplicifolia
Die Perovskia atriplicifolia ist äußerst genügsam, was Nährstoffe und Wasser angeht. Eine Düngung ist in der Regel nicht erforderlich, da die Pflanze auch auf mageren Böden gut wächst. Wenn Sie die Blüte fördern möchten, können Sie im Frühjahr eine schwache Gabe Kompost oder organischen Dünger in den Boden einarbeiten. Zu viel Stickstoff führt jedoch zu weichem, übermäßigem Wachstum und schwächt die Pflanze. Das Gießen sollte sparsam erfolgen: Nur bei anhaltender Trockenheit ist eine Wassergabe nötig. Die Pflanze kommt mit längeren Trockenperioden zurecht und benötigt keine zusätzliche Bewässerung, sobald die Wurzeln gut eingewachsen sind. In Kübeln muss regelmäßiger gegossen werden, wobei Staunässe unbedingt zu vermeiden ist. Eine Mulchschicht aus Kies oder Splitt hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu regulieren, und hält die Wurzeln kühl. Diese Pflegeleichtigkeit macht die Blauraute ideal für Gärten, in denen wenig Zeit für aufwendige Pflege bleibt.
Wissenswertes über die Blauraute
Zum Abschluss möchten wir Ihnen einige interessante Hintergrundinformationen zur Blauraute mitgeben. Die Pflanze hat eine bemerkenswerte Geschichte, und manche Synonyme und Namen geben Aufschluss über ihre botanische Verwandtschaft.
Historisches zum Gattungsnamen
Der Gattungsname Perovskia wurde 1841 von Grigori Silytsch Karelin zu Ehren von General Wassili Alexejewitsch Perowski geprägt, der ein russischer General im Kaukasus war. Dieser botanische Name erinnert an die Zeiten der großen Pflanzenentdeckungen im 19. Jahrhundert. Der deutsche Name Blauraute wiederum beschreibt die auffällige Blütenfarbe, während der alternative Name Silberstrauch auf das silbrig glänzende Laub anspielt. Ein weiteres bekanntes Synonym ist Salvia yangii, das auf die enge Verwandtschaft mit den Salbeiarten hinweist. Inzwischen wird die Pflanze von vielen Botanikern in die Gattung Salbei eingegliedert, was aber im Gartenbau noch nicht überall umgesetzt ist. Die Pflanze wurde lange Zeit den Lippenblütlern zugeordnet, und erst die moderne Genetik deckte ihre tatsächliche Verwandtschaft auf. Dieses Wissen verleiht der Blauraute eine besondere botanische Dimension und macht sie noch interessanter für Pflanzenliebhaber.
| Name Deutsch: | Blauraute. |
| Name Botanisch: | Perovskia atriplicifolia (gen. ). |
| Wuchs: | Staude, buschig, Halbstrauch, verholzend, horstbildend, 90 bis 130 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | 90 - 130 cm. |
| Blatt: | Wintergrün, silbergrüne Blattfarbe, lineal. |
| Blüte: | Einfache, himmelblaue Blütenstände, kerzenartig, ährig, lippenartig. |
| Blütezeit: | August - Oktober. |
| Wurzeln: | Horstbildend. |
| Boden: | Trocken, normal durchlässig, neutral. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 3 bis 4. |
| Eigenschaften: | Die Blauraute (botanisch: Perovskia atriplicifolia) stammt ursprünglich aus Asien. Diese Staude erweist sich als horstbildend und wächst als buschiger Halbstrauch, der in späteren Jahren holzig wird. Final kann unter guten Standortgegebenheiten eine Wuchsendhöhe von bis zu 130 cm erreicht werden. Während der Blütezeit von August bis Oktober erstrahlt die Blauraute in einem himmelblauen Farbkleid und wird dabei „unvermeidlich“ zum Zentrum des Gartenbetrachters. Die Perovskia atriplicifolia liebt einen trockenen, normal durchlässigen Boden bei vollsonnigem Stand. Wir empfehlen eine Verpflanzung von 3- 4 Gewächsen pro Quadratmeter, um einen perfekten Auftritt im Garten zu garantieren.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait der BlaurauteDie Blauraute, botanisch Perovskia atriplicifolia genannt, ist eine beeindruckende Staude, die mit ihrem silbrigen Laub und den himmelblauen Blütenkerzen jeden Garten bereichert. Sie stammt ursprünglich aus den Steppen und Bergregionen Asiens und hat sich zu einer festen Größe in sonnigen Staudenbeeten entwickelt. Ihre Fähigkeit, auch auf mageren Böden zu gedeihen, macht sie zu einer pflegeleichten und dennoch edlen Erscheinung. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Merkmale und Besonderheiten dieser Pflanze vor. Herkunft und WuchsformenDie Blauraute stammt ursprünglich aus Asien, genauer.... |
Pflanz- und Pflegetipps Perovskia atriplicifolia (gen.) / Blauraute
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
Sie suchen eine Alternative?
In folgenden Kategorien finden Sie schöne Alternativen zum hier gezeigten Artikel Perovskia atriplicifolia (gen.) / Blauraute:
