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Großes Tropfengras

Sporobolus airoides

Sporobolus airoides (Großes Tropfengras) als dichter Horst mit schmalen grünen Blättern und feinen, luftigen Rispen.
Sommergrün
Rosasilber
Sonnig
Juni - September
bis zu 140 cm
ab 5,25 €
Wuchs: Aufrechte Stängel, horstbildend, ca. 140 cm groß
Wuchshöhe: bis zu 140 cm
Blatt: Sommergrün, graugrün, grasartig, spitz
Blüte: Unscheinbar, rosasilber, unbedeutend, ähriger Blütenstand
Blütezeit: Juni-September
Boden: Durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Winterhart: Z6 (-23,3°C bis -17,8°C)
Pflanzen pro m²: 4 bis 6
Eigenschaften:
Das Große Tropfengras trägt den botanischen Namen Sporobolus airoides und zaubert einen Hauch von Amerika, seiner eigentlichen Heimat, in Ihren Garten. Insbesondere auf sonnigen Freiflächen, in...
Steingärten sowie Kiesanlagen mit durchlässigem, neutralem Boden weiß das Indianergras seinen Wildwest-Charme auszuspielen. Es hat einen aufrechten Wuchs, trägt zierende Ähren und rosasilber Staubgefäße. Sorghastrum nutans wird fast eineinhalb Meter groß, womit es bereits aus der Ferne bewundert werden kann. Insgesamt ist das Indianergras ein sehr pflegeleichtes, anspruchsloses sowie winterfestes Ziergras, das Sie im Herbst nicht zurückschneiden sollten, schließlich setzt das Große Tropfengras (Sporobolus airoides) auch im ansonsten eher tristen Winter starke Akzente.
Wuchs: Aufrechte Stängel, horstbildend, ca. 140 cm groß
Wuchshöhe: bis zu 140 cm
Blatt: Sommergrün, graugrün, grasartig, spitz
Blüte: Unscheinbar, rosasilber, unbedeutend, ähriger Blütenstand
Blütezeit: Juni-September
Boden: Durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Winterhart: Z6 (-23,3°C bis -17,8°C)
Pflanzen pro m²: 4 bis 6
Eigenschaften: Das Große Tropfengras trägt den botanischen Namen Sporobolus airoides und zaubert einen Hauch von Amerika, seiner eigentlichen Heimat, in Ihren Garten. Insbesondere auf sonnigen Freiflächen, in Steingärten sowie Kiesanlagen mit durchlässigem, neutralem Boden weiß das Indianergras seinen Wildwest-Charme auszuspielen. Es hat einen aufrechten Wuchs, trägt zierende Ähren und rosasilber Staubgefäße. Sorghastrum nutans wird fast eineinhalb Meter groß, womit es bereits aus der Ferne bewundert werden kann. Insgesamt ist das Indianergras ein sehr pflegeleichtes, anspruchsloses sowie winterfestes Ziergras, das Sie im Herbst nicht zurückschneiden sollten, schließlich setzt das Große Tropfengras (Sporobolus airoides) auch im ansonsten eher tristen Winter starke Akzente.

Das Große Tropfengras, botanisch Sporobolus airoides, ist ein faszinierendes Ziergras, das mit seiner anspruchslosen Art und seinem wildromantischen Charme begeistert. Es stammt ursprünglich aus Nordamerika und bringt einen Hauch von Prärieatmosphäre in heimische Gärten. Mit einer Wuchshöhe von etwa 140 Zentimetern und einem horstbildenden, aufrechten Wuchs eignet es sich hervorragend als Strukturelement in sonnigen Lagen. Seine graugrünen, grasartigen Blätter und die zarten, rosasilbernen Blütenähren verleihen ihm eine luftige Eleganz, die von Juni bis September und darüber hinaus wirkt. Als winterfestes und pflegeleichtes Gras ist es eine Bereicherung für moderne und naturnahe Gärten gleichermaßen.

Portrait: Großes Tropfengras – ein Hauch von Amerika

Das Große Tropfengras, auch unter seinem botanischen Namen Sporobolus airoides bekannt, ist ein charakterstarkes Ziergras, das durch seine Herkunft und seinen Habitus besticht. Es verkörpert die Weite und Ungezwungenheit nordamerikanischer Landschaften und passt sich mit seiner robusten Natur perfekt in mitteleuropäische Gärten ein. Seine besonderen Eigenschaften machen es zu einer vielseitigen und langlebigen Staude, die mit minimalem Aufwand maximale Wirkung erzielt.

Herkunft und Wuchsform

Das Große Tropfengras ist in den Prärien und Savannen Nordamerikas beheimatet, wo es auf sonnigen, offenen Flächen gedeiht. Diese Herkunft prägt seinen Standortanspruch und sein Erscheinungsbild entscheidend. Es wächst horstbildend, das heißt, es bildet dichte, kompakte Büschel, aus denen die Halme entspringen. Die Stängel sind aufrecht, was dem Gras eine straffe, strukturgebende Form verleiht. Diese Wuchsform macht es zu einem idealen Solitär oder zur Gruppenpflanzung, da es auch bei Wind stabil bleibt und nicht auseinanderfällt. Die horstartige Ausbreitung sorgt zudem dafür, dass es nicht invasiv wuchert, sondern seine Form über Jahre behält. Als typische Präriepflanze ist es an extreme Bedingungen angepasst und zeigt sich auch in heißen, trockenen Sommern unbeeindruckt.

Wuchshöhe und Blütezeit

Mit einer Höhe von etwa 140 Zentimetern gehört das Große Tropfengras zu den höheren Ziergräsern und kann damit effektvoll als Hintergrundpflanze oder Blickfang eingesetzt werden. Diese stattliche Größe erreicht es im Laufe des Sommers, wobei es bereits im Frühjahr mit frischem Grün beginnt. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis September. In dieser Periode entwickeln sich die charakteristischen Blütenstände. Auch nach der Blüte bleibt das Gras attraktiv, da die Samenstände und das Laub bis in den Winter hinein zierend wirken. Die lange Präsenz im Garten macht es zu einer wertvollen Staude für ganzjährige Gestaltungskonzepte. Die Kombination aus Höhe und langer Blühdauer sorgt für dauerhafte Struktur und Bewegung im Beet.

Standort und Bodenansprüche

Um das volle Potenzial des Großen Tropfengrases auszuschöpfen, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Als Kind der sonnigen Prärien hat es klare Vorlieben, die bei der Pflanzung berücksichtigt werden sollten. Ein optimaler Platz garantiert nicht nur gesundes Wachstum, sondern auch die typische, graugrüne Blattfärbung und die reiche Blütenbildung. Die Bodenbeschaffenheit spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie die Lichtverhältnisse.

Der ideale Standort für Sporobolus airoides

Das Große Tropfengras benötigt einen vollsonnigen Standort, um optimal zu gedeihen. Nur bei ausreichend direkter Sonneneinstrahlung entwickelt es seine charakteristische Wuchsform und die typische Blattfärbung. Ein Platz mit mindestens sechs Stunden Sonne pro Tag ist ideal, wobei auch heiße, südliche Lagen problemlos vertragen werden. Die Pflanze ist perfekt für Freiflächen, Steingärten oder Kiesbeete geeignet, wo sie ungehindert Licht tanken kann. Schattige oder halbschattige Standorte sind ungeeignet, da das Gras dort langsam wächst, vergeilt und kaum blüht. Die sonnige Exposition fördert zudem die Standfestigkeit der Halme und die Intensität der Herbstfärbung. In Gruppen gepflanzt, sollte auf einen ausreichenden Pflanzabstand geachtet werden, damit jede Pflanze genug Licht erhält.

Bodenbeschaffenheit und Drainage

Der Boden für das Große Tropfengras sollte durchlässig und neutral im pH-Wert sein. Schwere, lehmige Böden müssen mit Sand oder Kies aufgelockert werden, um Staunässe zu vermeiden, die die Wurzeln schädigen kann. Eine gute Drainage ist essenziell, da das Gras Trockenperioden besser verträgt als ständige Feuchtigkeit. Ideal sind sandig-lehmige Mischungen oder mineralische Substrate, wie sie in Steingärten vorkommen. Der neutrale pH-Bereich zwischen 6,5 und 7,5 unterstützt die Nährstoffaufnahme und fördert gesundes Wachstum. Bei der Pflanzung kann eine Schicht aus Kies oder Splitt als Drainage im Pflanzloch eingearbeitet werden. Auf nährstoffreichen Böden wächst das Gras üppiger, bleibt aber auch auf mageren Standorten ansehnlich, was seine Anspruchslosigkeit unterstreicht.

Blüh- und Blattwerk des Großen Tropfengrases

Die Attraktivität des Großen Tropfengrases liegt nicht nur in seiner Wuchsform, sondern auch in den feinen Details seiner Blüten und Blätter. Während die Blütenstände auf den ersten Blick unscheinbar wirken, entfalten sie bei näherer Betrachtung einen zarten Reiz. Das Blattwerk hingegen bietet über die gesamte Vegetationsperiode hinweg Struktur und Farbe. Diese Kombination macht das Gras zu einem vielseitigen Gestaltungselement.

Die unscheinbaren Blütenstände

Die Blüten des Großen Tropfengrases sind unscheinbar und von rosasilberner Farbe, was ihnen eine dezente Eleganz verleiht. Sie erscheinen in ährigen Blütenständen, die sich locker über dem Laub erheben und bei Bewegung sanft im Wind wiegen. Obwohl sie als unbedeutend beschrieben werden können, tragen sie wesentlich zum luftigen Charakter der Pflanze bei und lockern starre Bepflanzungen auf. Die Blütenähren sind fein verzweigt und schimmern im Sonnenlicht, was besonders in den Morgen- und Abendstunden effektvoll zur Geltung kommt. Sie ziehen Insekten an und bieten leichte Nahrungsquellen. Nach der Blüte bleiben die Samenstände erhalten und verwandeln sich in silbrige Strukturen, die bis in den Winter hinein zieren. Diese lange Haltbarkeit macht sie zu einem wertvollen Gestaltungselement für trockene Blumensträuße oder herbstliche Dekorationen.

Laub und Herbstfarben

Das Blattwerk des Großen Tropfengrases ist sommergrün, graugrün gefärbt und von grasartiger, spitzer Form. Die schmalen, überhängenden Blätter verleihen der Pflanze eine grazile Textur, die sich gut von breitblättrigen Stauden abhebt. Im Herbst verwandelt sich das Laub in eine gelbe Herbstfärbung, die warme Akzente setzt und den Garten auch in der kühleren Jahreszeit belebt. Diese Farbveränderung ist ein markantes Merkmal, das den Zierwert des Grases steigert. Die Blätter bleiben bis weit in den Winter hinein an der Pflanze, wo sie als strukturelles Element und Sichtschutz dienen. Die Kombination aus graugrüner Sommerfarbe und gelber Herbsttönung sorgt für abwechslungsreiche Gartenbilder. Die Blattstruktur ist robust und widerstandsfähig gegen Wind und Wetter, was die Pflanze auch für exponierte Lagen prädestiniert.

Verwendung im Garten

Das Große Tropfengras ist ein äußerst vielseitiges Gestaltungselement, das in verschiedenen Gartenbereichen eingesetzt werden kann. Seine anspruchslose Natur und sein struktureller Wuchs machen es zu einer idealen Pflanze für moderne, pflegeleichte Gärten. Ob als Solitär oder in Gruppen, es setzt stets markante Akzente und verbindet sich harmonisch mit anderen Stauden. Die folgenden Verwendungsmöglichkeiten zeigen das breite Spektrum dieser Staude auf.

Strukturelement für Freiflächen und Steingärten

In Freiflächen und Steingärten kommt das Große Tropfengras besonders gut zur Geltung, da es hier seine natürliche Prärie-Ästhetik voll entfalten kann. Als horstbildendes Gras mit aufrechtem Wuchs schafft es vertikale Strukturen, die flache Bepflanzungen auflockern. In Steingärten harmoniert es mit den mineralischen Elementen und setzt weiche Kontraste zu den harten Steinoberflächen. Die graugrüne Blattfarbe passt perfekt zu grauen oder beigen Steinen, während die rosasilbernen Blütenähren zarte Farbtupfer hinzufügen. Durch seine Anspruchslosigkeit gedeiht es auch in mageren, steinigen Böden problemlos. In Gruppen von vier bis sechs Pflanzen pro Quadratmeter gepflanzt, entsteht ein dichter, natürlicher Bestand, der an nordamerikanische Graslandschaften erinnert. Diese Verwendung betont den wildromantischen Charakter des Grases und macht es zu einem pflegeleichten Highlight.

Kiesanlagen und modernes Gartendesign

Für Kiesanlagen und moderne Gartengestaltungen ist das Große Tropfengras eine ausgezeichnete Wahl, da es mit seinem grazilen Wuchs und der neutralen Farbpalette zeitlose Eleganz verströmt. In Kiesbeeten oder -flächen bildet es einen schönen Kontrast zur groben Textur des Kieses und sorgt für Bewegung und Leichtigkeit. Die Pflanze eignet sich hervorragend für minimalistisch angelegte Gärten, wo sie als Strukturelement ohne aufdringliche Blütenpracht überzeugt. Sie kann entlang von Wegen, als Randbepflanzung oder in geometrischen Mustern eingesetzt werden, um klare Linien zu betonen. Die durchlässigen Böden in Kiesanlagen entsprechen genau den Ansprüchen des Grases und fördern gesundes Wachstum. In Kombination mit anderen Gräsern oder sukkulenten Pflanzen entstehen anspruchsvolle, pflegeleichte Arrangements, die ganzjährig attraktiv sind. Diese Verwendung unterstreicht die moderne Vielseitigkeit von Sporobolus airoides.

Winterzierde mit Großem Tropfengras

Eine besondere Stärke des Großen Tropfengrases ist seine Wirkung als Winterzierde, da es im Herbst nicht zurückgeschnitten werden sollte. Die vertrockneten Halme, Blätter und Samenstände bleiben den Winter über stehen und setzen starke Akzente in der ansonsten kargen Jahreszeit. Sie fangen Reif und Schnee ein, was malerische Bilder schafft und dem Garten Struktur verleiht. Diese Eigenschaft macht es zu einer wertvollen Pflanze für ganzjährig attraktive Gärten, die auch in der kalten Saison nicht langweilig wirken. Die gelbe Herbstfärbung verblasst zu warmen Brauntönen, die sich harmonisch in die Winterlandschaft einfügen. Zudem bieten die stehengelassenen Halme Schutz für überwinternde Insekten und Vögel. Erst im zeitigen Frühjahr, vor dem neuen Austrieb, werden die alten Teile bodennah abgeschnitten, um Platz für frisches Grün zu schaffen. Diese Pflegeleichtigkeit und der zusätzliche Zierwert im Winter machen das Gras zu einer ökologisch und gestalterisch sinnvollen Wahl.

Pflanzpartner für Sporobolus airoides

Die richtige Begleitung kann die Wirkung des Großen Tropfengrases noch steigern und harmonische Gartenbilder schaffen. Als Präriegras passt es besonders gut zu Stauden, die ähnliche Standortansprüche haben und einen natürlichen, lockeren Charakter besitzen. Die Kombination mit Blütenpflanzen oder anderen Gräsern kann Kontraste oder harmonische Übergänge schaffen. Bei der Auswahl von Pflanzpartnern sollten immer die Licht- und Bodenbedürfnisse berücksichtigt werden.

Begleitstauden für die Prärieatmosphäre

Um eine authentische Prärieatmosphäre zu erzeugen, kann das Große Tropfengras mit anderen nordamerikanischen Stauden kombiniert werden. Ideal sind beispielsweise die Rutenhirse (Panicum virgatum), die mit ihren roten oder blauen Sorten farbliche Akzente setzt, oder das Prärie-Bartgras (Schizachyrium scoparium), das ähnliche Wuchseigenschaften aufweist. Auch die Indianernessel (Monarda didyma) mit ihren leuchtend roten oder violetten Blüten bildet einen schönen Kontrast zu den dezenten Gräsertönen. Diese Partner teilen die Vorliebe für sonnige, durchlässige Standorte und schaffen gemeinsam ein naturnahes, pflegeleichtes Beet. Durch die unterschiedlichen Wuchshöhen und Texturen entsteht eine lebendige, mehrschichtige Pflanzung, die Insekten anlockt und ganzjährig interessant ist. Die Kombination betont den wildromantischen Charakter des Gartens und reduziert den Pflegeaufwand, da alle Pflanzen ähnliche Bedingungen benötigen.

Kontraste mit Blütenpflanzen

Für kontrastreiche Pflanzungen eignen sich Stauden mit kräftigen Blütenfarben oder auffälligen Blattformen, die die dezenten Töne des Großen Tropfengrases hervorheben. Die Sonnenhüte (Rudbeckia fulgida) mit ihren goldgelben Blüten oder der Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea) mit pinkfarbenen Köpfen setzen lebhafte Farbtupfer vor dem graugrünen Hintergrund des Grases. Auch das Brandkraut (Phlomis russeliana) mit seinen etagenartig angeordneten, gelben Blüten und silbrigem Laub ergibt eine harmonische Kombination. Diese Blütenpflanzen lockern die grasige Struktur auf und verlängern die Blütezeit im Beet. Sie sollten in ausreichendem Abstand zum Gras gepflanzt werden, um Konkurrenz um Licht und Wasser zu vermeiden. Die Mischung aus vertikalen Gräsern und horizontalen Blütenständen schafft spannende visuelle Effekte und erhöht die Biodiversität im Garten. Solche Pflanzungen sind besonders in sonnigen Rabatten oder Kiesgärten effektvoll.

Pflege und Überwinterung

Das Große Tropfengras ist erfreulich pflegeleicht, was es zu einer idealen Staude für Gartenanfänger und Profis macht. Mit wenigen, gezielten Maßnahmen bleibt es über Jahre hinweg gesund und attraktiv. Die Pflege konzentriert sich auf das Gießen, Düngen und den richtigen Schnitt, während die Überwinterung aufgrund der Winterhärte unkompliziert ist. Ein Verständnis der natürlichen Bedürfnisse hilft, Probleme zu vermeiden.

Gießen und Düngen

Beim Gießen zeigt sich das Große Tropfengras als äußerst genügsam. Es bevorzugt trockenere Bedingungen und verträgt kurze Trockenperioden problemlos. Gegossen werden sollte nur bei anhaltender Trockenheit im Sommer, dann jedoch durchdringend, um die Wurzeln zu erreichen. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Im ersten Jahr nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen empfehlenswert, um die Etablierung zu fördern. Beim Düngen reicht eine geringe Gabe eines ausgewogenen Langzeitdüngers im Frühjahr völlig aus, da das Gras auch auf mageren Böden gut zurechtkommt. Überdüngung sollte vermieden werden, da sie zu weichem, instabilem Wuchs führen kann. Organische Dünger wie Kompost können leicht in die Bodenoberfläche eingearbeitet werden. Diese sparsame Versorgung unterstützt das natürliche, robuste Wachstum und erhält die typische graugrüne Blattfarbe.

Schnitt und Vermehrung des Großen Tropfengrases

Der Rückschnitt des Großen Tropfengrases erfolgt erst im zeitigen Frühjahr, kurz vor dem neuen Austrieb. Die alten Halme und Blätter werden dann bodennah abgeschnitten, um Platz für das frische Grün zu schaffen. Ein Herbstschnitt ist nicht empfehlenswert, da die stehengelassenen Pflanzenteile als Winterzierde und Frostschutz dienen. Beim Schnitt sollte sauberes, scharfes Werkzeug verwendet werden, um Quetschungen zu vermeiden. Die Vermehrung von Sporobolus airoides erfolgt durch Samen, die im Herbst geerntet und im Frühjahr ausgesät werden können. Dazu werden die reifen Samenstände abgesammelt, getrocknet und in Anzuchtschalen mit durchlässigem Substrat ausgebracht. Die Keimung erfolgt bei Temperaturen um 15 bis 20 Grad Celsius innerhalb weniger Wochen. Alternativ kann die Pflanze auch durch Teilung im Frühjahr vermehrt werden, wobei der Horst vorsichtig mit einem Spaten geteilt und die Teilstücke neu eingepflanzt werden. Diese Methoden sind einfach und ermöglichen die kostengünstige Vermehrung für größere Flächen.

Winterhärte und Frostschutz

Das Große Tropfengras ist winterfest und wird der Winterhärtezone Z6 zugeordnet, was bedeutet, es verträgt Temperaturen bis etwa minus 23 Grad Celsius. In den meisten Regionen Deutschlands benötigt es daher keinen zusätzlichen Winterschutz. Die stehengelassenen Halme schützen das Herz der Pflanze vor extremen Frösten und Feuchtigkeit. In sehr kalten, schneearmen Lagen kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub sinnvoll sein, um zusätzliche Isolation zu bieten. Nasse Winter mit häufigen Temperaturschwankungen sind kritischer als trockene Kälte, daher ist eine gute Drainage im Boden besonders wichtig. Im Frühjahr, nach dem Rückschnitt, treibt das Gras zuverlässig wieder aus, auch nach strengen Wintern. Diese Robustheit macht es zu einer verlässlichen Staude für dauerhafte Bepflanzungen. Bei Kübelpflanzungen sollte der Topf frostfest sein und eventuell an einer geschützten Stelle überwintert werden, um ein Durchfrieren des Wurzelballens zu verhindern.

Wissenswertes über das Große Tropfengras

Abseits der praktischen Aspekte gibt es interessante Hintergründe und Besonderheiten zum Großen Tropfengras, die seine Faszination erhöhen. Von der Herkunft des botanischen Namens bis zu ökologischen Funktionen bietet diese Staude viel Wissenswertes. Diese Details runden das Portrait ab und zeigen, warum Sporobolus airoides mehr ist als nur ein dekoratives Gras.

Etymologie und botanische Besonderheiten

Der botanische Gattungsname Sporobolus leitet sich von den griechischen Wörtern "sporos" für Samen und "bolos" für werfen ab und bezieht sich auf den Wurf-Mechanismus der Samenverbreitung. Diese Eigenart ist typisch für die Gattung und unterstreicht die Anpassung an offene, windige Standorte. Der Artname "airoides" deutet auf eine Ähnlichkeit mit der Gattung Aira hin, was die grasartige Erscheinung betont. Das Große Tropfengras ist eine von vielen auffällig gefärbten Sporobolus-Arten, die als Zierpflanzen in Gärten geschätzt werden. Es ist nicht giftig und damit unbedenklich für Gärten mit Kindern oder Haustieren. Die Pflanze trägt zur Biodiversität bei, indem sie Insekten Nahrung bietet und Vögeln im Winter Schutz gewährt. Ihre horstbildende, aufrechte bis bogig überhängende Wuchsform macht sie zu einem stabilen Element in der Gartengestaltung. Diese botanischen und kulturellen Aspekte machen das Gras zu einer bereichernden Wahl für wissbegierige Gartenfreunde.

Name Deutsch: Großes Tropfengras.
Name Botanisch: Sporobolus airoides.
Wuchs: Aufrechte Stängel, horstbildend, ca. 140 cm groß.
Wuchshöhe: bis zu 140 cm.
Blatt: Sommergrün, graugrün, grasartig, spitz.
Blüte: Unscheinbar, rosasilber, unbedeutend, ähriger Blütenstand.
Blütezeit: Juni-September.
Boden: Durchlässig, neutral.
Standort: Sonnig.
Winterhart: Z6 (-23,3°C bis -17,8°C).
Pflanzen pro m²: 4 bis 6.
Eigenschaften: Das Große Tropfengras trägt den botanischen Namen Sporobolus airoides und zaubert einen Hauch von Amerika, seiner eigentlichen Heimat, in Ihren Garten. Insbesondere auf sonnigen Freiflächen, in Steingärten sowie Kiesanlagen mit durchlässigem, neutralem Boden weiß das Indianergras seinen Wildwest-Charme auszuspielen. Es hat einen aufrechten Wuchs, trägt zierende Ähren und rosasilber Staubgefäße. Sorghastrum nutans wird fast eineinhalb Meter groß, womit es bereits aus der Ferne bewundert werden kann. Insgesamt ist das Indianergras ein sehr pflegeleichtes, anspruchsloses sowie winterfestes Ziergras, das Sie im Herbst nicht zurückschneiden sollten, schließlich setzt das Große Tropfengras (Sporobolus airoides) auch im ansonsten eher tristen Winter starke Akzente..
Detaillierte Beschreibung:

Das Große Tropfengras, botanisch Sporobolus airoides, ist ein faszinierendes Ziergras, das mit seiner anspruchslosen Art und seinem wildromantischen Charme begeistert. Es stammt ursprünglich aus Nordamerika und bringt einen Hauch von Prärieatmosphäre in heimische Gärten. Mit einer Wuchshöhe von etwa 140 Zentimetern und einem horstbildenden, aufrechten Wuchs eignet es sich hervorragend als Strukturelement in sonnigen Lagen. Seine graugrünen, grasartigen Blätter und die zarten, rosasilbernen Blütenähren verleihen ihm eine luftige Eleganz, die von Juni bis September und darüber hinaus wirkt. Als winterfestes und pflegeleichtes Gras ist es eine Bereicherung für moderne und naturnahe Gärten gleichermaßen.

Portrait: Großes Tropfengras – ein Hauch von Amerika

Das Große Tropfengras, auch unter seinem botanischen....

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Wuchsendhöhe
bis zu 140 cm

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Sommergrün

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Pflanz- und Pflegetipps Sporobolus airoides / Großes Tropfengras

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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