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Geschlitztblättriger Garten-Geißbart 'Kneiffii'

Aruncus dioicus 'Kneiffii'

Geschlitztblättriger Garten-Geißbart Aruncus dioicus 'Kneiffii' mit hellen, lockeren Blütenständen und fein geschlitztem Laub.
Geschlitztblättriger Garten-Geißbart Aruncus dioicus 'Kneiffii' mit feinen, cremeweißen Blütenrispen und grünem Laub.
Geschlitztblättriger Garten-Geißbart (Aruncus dioicus 'Kneiffii') mit cremeweißen, federigen Blütenrispen und feinem Laub.
Sommergrün
Cremeweiß
Halbschattig
Juni - Juli
bis zu 130 cm
ab 6,95 €
     
Wuchs: Horstbildender, buschiger Wuchs, Staudenhöhe bis ca. 130 cm
Wuchshöhe: bis zu 130 cm
Blatt: Sommergrün, grün, fächerartig geformt, wie einzeln zusammengesetzt
Blüte: Cremeweiß, rispenartig aufgebaut
Blütezeit: Juni bis Juli
Boden: Gut durchlässiger Boden
Standort: Halbschattig
Pflanzen pro m²: 1
Eigenschaften:
Der Aruncus dioicus 'Kneiffii' (Geschlitztblättriger Garten-Geißbart) besticht allein durch sein äußerst filigranes Blattwerk. Dieses ähnelt in seinem Aufbau fast dem des Ahorns. Die...
Blütenrispen des Aruncus dioicus 'Kneiffii' (Geschlitztblättriger Garten-Geißbart) lassen ihren Zauber auch nach der Blüte noch wirken. So wiegen sich ihre fast ährenartigen - dann braunen - Blüten wunderschön im Wind und lassen einen absolut charmanten Hingucker entstehen.
Wuchs: Horstbildender, buschiger Wuchs, Staudenhöhe bis ca. 130 cm
Wuchshöhe: bis zu 130 cm
Blatt: Sommergrün, grün, fächerartig geformt, wie einzeln zusammengesetzt
Blüte: Cremeweiß, rispenartig aufgebaut
Blütezeit: Juni bis Juli
Boden: Gut durchlässiger Boden
Standort: Halbschattig
Pflanzen pro m²: 1
Eigenschaften: Der Aruncus dioicus 'Kneiffii' (Geschlitztblättriger Garten-Geißbart) besticht allein durch sein äußerst filigranes Blattwerk. Dieses ähnelt in seinem Aufbau fast dem des Ahorns. Die Blütenrispen des Aruncus dioicus 'Kneiffii' (Geschlitztblättriger Garten-Geißbart) lassen ihren Zauber auch nach der Blüte noch wirken. So wiegen sich ihre fast ährenartigen - dann braunen - Blüten wunderschön im Wind und lassen einen absolut charmanten Hingucker entstehen.

Der Geschlitztblättrige Garten-Geißbart 'Kneiffii', botanisch Aruncus dioicus 'Kneiffii', ist eine außergewöhnliche Staude, die durch die faszinierende Kombination aus majestätischer Höhe und unglaublich zartem, feingliedrigem Laubwerk besticht. Diese Sorte des heimischen Geißbarts verwandelt halbschattige Gartenbereiche in luftige, transparente Strukturen und bietet von Juni bis Juli einen zusätzlichen Schmuck durch ihre eleganten Blütenrispen.

Portrait: Ein filigraner Großer der Gehölzränder

Der Aruncus dioicus 'Kneiffii' ist eine besondere Auslese der heimischen Geißbart-Art, die sich durch ihre einzigartige Blatttextur von der Stammform abhebt. Sie vereint die imposante Präsenz einer großen Solitärstaude mit der Leichtigkeit und Transparenz feinstrukturierter Gewächse. Diese Eigenschaft macht sie zu einer unverwechselbaren Bereicherung für Gärten, die Wert auf natürliche Eleganz und ruhige, großzügige Wirkung legen.

Herkunft und Wuchsform

Die Art Aruncus dioicus ist in Europa heimisch und besiedelt dort vor allem frische bis feuchte Gehölzränder und lichtdurchflutete Waldstellen. Die Sorte 'Kneiffii' wurde aus dieser Art selektiert und zeichnet sich durch ihren besonders fein geschlitzten Blattaufbau aus. Der Wuchs ist charakteristisch horstbildend und buschig, was bedeutet, dass die Pflanze kompakt und dicht aus der Basis heraus mehrere aufrechte Triebe entwickelt, ohne durch Ausläufer lästig zu werden. Diese Wuchsform verleiht ihr eine solide, standfeste Präsenz im Beet.

Wuchshöhe und Habitus

Mit einer Staudenhöhe bis ca. 130 cm gehört der Geschlitztblättrige Garten-Geißbart 'Kneiffii' zu den höheren Stauden im halbschattigen Bereich. Diese Höhe erreicht er nicht durch sparriges, steifes Wachstum, sondern durch einen aufrechten, doch zugleich grazilen Habitus. Die Triebe sind stabil genug, um die großen Blütenrispen und das feine Laub zu tragen, wirken aber nie massiv oder erdrückend. Die Pflanze benötigt aufgrund ihrer endgültigen Größe und ihres buschigen Umfangs ausreichend Platz im Beet; eine Pflanze pro Quadratmeter ist die ideale Besetzung, um ihr die Entfaltung ihres vollen Potenzials zu ermöglichen.

Standort und Boden – die Grundlage für prachtvollen Wuchs

Wie bei vielen Waldrandstauden sind auch für den Aruncus dioicus 'Kneiffii' die richtigen Standortbedingungen entscheidend für eine gesunde Entwicklung und eine üppige Blüte. Die Pflanze ist anpassungsfähig, zeigt ihre volle Schönheit aber nur, wenn Lichtverhältnisse und Bodenqualität ihren natürlichen Ansprüchen entsprechen. Ein optimaler Platz garantiert viele Jahre Freude an dieser besonderen Staude.

Der ideale Standort für Aruncus dioicus 'Kneiffii'

Der Geschlitztblättrige Garten-Geißbart 'Kneiffii' gedeiht am besten an einem halbschattigen Standort. Damit sind Plätze gemeint, die für mehrere Stunden am Tag, idealerweise in den Morgen- oder Abendstunden, Sonne erhalten, während sie in der Mittagshitze beschattet sind. Diese Lichtverhältnisse entsprechen seinem natürlichen Lebensraum am Gehölzrand. Volle, heiße Sonne über den ganzen Tag verträgt die Sorte weniger gut; hier kann das zarte Laub verbrennen oder die Pflanze zeigt durch hängende Blätter Trockenstress an. Ein Platz unter lichten Gehölzen, an der Nordost- oder Nordwestseite von Gebäuden oder in der Begleitung höherer Stauden, die leichten Schatten spenden, ist perfekt. Die Sorte wird auch explizit als für Schattengärten geeignet beschrieben, wobei ein lichtschattiger Bereich einem tiefen Schatten vorzuziehen ist, um die Blütenfülle zu gewährleisten.

Bodenansprüche und Substrat

Der Boden sollte für den Aruncus dioicus 'Kneiffii' gut durchlässig sein, um Staunässe, die die Wurzeln faulen lassen kann, zu vermeiden. Gleichzeitig schätzt die Staude einen frischen Boden, der gleichmäßig feucht, aber nicht nass ist. Ideal ist ein humoser, nährstoffreicher und tiefgründiger Lehmboden, der Wasser gut speichern kann, ohne sich aufzustauen. Schwere, verdichtete Böden sollten vor der Pflanzung durch die Einarbeitung von Sand oder feinem Kies durchlässiger gemacht werden. Sehr sandige, trockene Böden hingegen benötigen eine großzügige Zugabe von reifem Kompost oder Laubhumus, um die Wasserspeicherkapazität zu erhöhen. Der pH-Wert kann im leicht sauren bis neutralen Bereich liegen. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu konservieren und unterdrückt zudem Unkraut.

Blüte und Blattwerk – die faszinierende Zweigleisigkeit des Geißbarts

Die wahre Stärke des Aruncus dioicus 'Kneiffii' liegt in der beeindruckenden Kombination seiner beiden Schmuckelemente: der Blüten und des Laubes. Während viele Stauden nur zu einer bestimmten Jahreszeit glänzen, bietet diese Sorte über einen langen Zeitraum hinweg visuelles Interesse. Zuerst entfaltet sich das außergewöhnliche Blattwerk, dann folgen die Blüten, und schließlich bleiben die Samenstände als winterlicher Zierrat erhalten.

Die cremeweißen Rispen

Die Blütezeit des Geschlitztblättrigen Garten-Geißbarts erstreckt sich über die Wochen von Juni bis Juli. In dieser Zeit erheben sich über dem filigranen Laubwerk große, rispenartig aufgebaute Blütenstände in einem zarten Cremeweiß. Diese Rispen sind locker und fedrig aufgebaut und können eine Länge von 20 bis 30 Zentimetern erreichen. Sie wirken wie eine Wolke aus kleinen Einzelblüten, die sich an den verzweigten Blütenständen dicht an dicht drängen. Nach der eigentlichen Blüte verwandeln sich diese Rispen in dekorative, bräunliche Samenstände, die bis weit in den Herbst und Winter hinein an der Pflanze verbleiben und bei Frost oder Raureif besonders reizvoll aussehen. Sie wiegen sich leicht im Wind und verleihen dem Garten auch in der kargeren Jahreszeit Struktur und Bewegung.

Das filigrane Laub des Geschlitztblättrigen Garten-Geißbarts

Das sommergrüne Blattwerk ist das eigentliche Markenzeichen dieser Sorte. Die Blätter sind grün, fächerartig geformt und wirken, als wären sie einzeln zusammengesetzt. Tatsächlich sind sie mehrfach gefiedert und jedes Fiederblättchen ist tief und fein geschlitzt, was dem gesamten Laub eine fast farnartige, extrem feine Textur verleiht. Dieser Aufbau erinnert an das Blatt eines Ahorns, ist aber noch zarter und durchscheinender. Das Laub bleibt bis zum Herbst attraktiv, wobei es bei einigen Exemplaren eine zarte gelbliche Herbstfärbung annehmen kann, bevor es einzieht. Die feine Struktur fängt das Licht auf besondere Weise ein und erzeugt schimmernde Effekte, die der Pflanze eine fast magische Leichtigkeit verleihen.

Verwendung im Garten – vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Dank seiner spezifischen Eigenschaften – der Höhe, der Halbschattenverträglichkeit und der außergewöhnlichen Blatttextur – findet der Aruncus dioicus 'Kneiffii' in vielen Gartenkonzepten einen passenden Platz. Er ist weit mehr als nur eine einfache Hintergrundstaude und kann in verschiedenen Rollen glänzen, sei es als Solitär, als Teil einer natürlichen Pflanzung oder als wertvoller Beitrag zur Biodiversität.

Als Strukturgeber im Halbschattenbeet

In klassischen Staudenbeeten oder Rabatten im lichten Schatten übernimmt der Geschlitztblättrige Garten-Geißbart 'Kneiffii' die Rolle eines transparenten Strukturgebers. Seine Höhe und der buschige Wuchs geben dem Beet Halt und Gliederung, ohne es optisch zu beschweren, da das Licht durch das feine Laub hindurchscheinen kann. Er eignet sich hervorragend für die mittlere oder hintere Reihe von Beeten, wo er als luftiger Hintergrund für niedrigere, vielleicht farbenfrohere Stauden wie Elfenblumen (Epimedium) oder Lungenkraut (Pulmonaria) dient. Sein graziler Wuchs verhindert, dass das Beet „zubaut“ wirkt.

Am Gehölzrand und im Naturgarten

Hier kommt die Staude in ihr ureigenes Element. Die Verwendung am Gehölzrand an halbschattiger Stelle ist ihre klassische Bestimmung. Vor einem Hintergrund aus Sträuchern oder Bäumen kommt die feine Textur des Laubes und die Leichtigkeit der Blütenrispen perfekt zur Geltung. Im Naturgarten oder im Waldgartenstil wirkt der Aruncus dioicus 'Kneiffii' absolut authentisch und natürlich. Er kann hier in lockeren Gruppen gepflanzt werden, um den Übergang von der Wiese oder der Freifläche zum Gehölz weich und fließend zu gestalten. In solchen Pflanzungen harmoniert er wunderbar mit anderen Waldrandstauden wie Farnen, Wald-Glockenblumen (Campanula latifolia) oder Silberkerzen (Cimicifuga bzw. Actaea).

Die Bienenweide Aruncus dioicus 'Kneiffii'

Eine weitere, sehr wertvolle Verwendung ist die als Bienenweide. Die cremeweißen, rispigen Blüten werden von Juni bis Juli von einer Vielzahl von Insekten, darunter Bienen, Hummeln und Schwebfliegen, intensiv angeflogen. Sie bieten in einer Zeit, in der das Blütenangebot im halbschattigen Bereich oft schon nachlässt, eine wichtige Nahrungsquelle. Damit ist der Geißbart 'Kneiffii' nicht nur eine Zierde für das Auge, sondern auch ein aktiver Beitrag zu einem lebendigen, ökologisch wertvollen Garten. Diese Eigenschaft macht ihn besonders geeignet für naturnahe Gärten, Bauerngärten oder jeden Garten, in dem die Förderung der Insektenwelt ein Anliegen ist.

Pflanzpartner für den Geißbart – harmonische Begegnungen

Die Wahl der richtigen Begleitpflanzen ist entscheidend, um die Vorzüge des Aruncus dioicus 'Kneiffii' optimal in Szene zu setzen. Gute Partner betonen seine Leichtigkeit, kontrastieren mit seiner Blattstruktur oder teilen seine Standortvorlieben. Ziel ist es, Pflanzbilder zu schaffen, die natürlich wirken und über die gesamte Vegetationsperiode attraktiv sind.

Begleiter für feuchtere Standorte

An Standorten, die tendenziell etwas frischer bis feucht sind, finden sich ideale Partner für den Geschlitztblättrigen Garten-Geißbart. Die Prachtspiere (Astilbe) in Sorten wie 'Fanal' (tiefrot) oder 'Weiße Gloria' (reinweiß) bildet mit ihren fedrigen Blütenrispen einen wunderbaren Kontrast in der Form, während sie ähnliche Bodenansprüche hat. Die Funkie (Hosta), beispielsweise Hosta sieboldiana 'Elegans' mit ihren großen, blaugrünen Blättern, setzt einen starken texturalen Kontrast zum feinen Laub des Geißbarts. Auch die Wald-Glockenblume (Campanula latifolia) mit ihren großen, violetten Glocken oder die Japanische Anemone (Anemone hupehensis), die später im Jahr blüht, sind exzellente Begleiter.

Kontraste mit großblättrigen Partnern

Um die Feinheit der Blätter des Aruncus dioicus 'Kneiffii' noch stärker hervorzuheben, sind Pflanzen mit großen, ganzrandigen Blättern perfekte Kontrastpartner. Die Schaumblüte (Tiarella cordifolia) mit ihren herzförmigen, oft gezeichneten Blättern und den zarten weißen Blütenähren bildet einen niedrigen Teppich davor. Der Balkan-Storchschnabel (Geranium macrorrhizum) mit seinem dichten, aromatischen Laub und den rosafarbenen Blüten ist ein robuster, flächiger Begleiter. Für einen dramatischen Effekt kann man ihn vor den großen, schildförmigen Blättern des Riesen-Schlangenbarts (Ophiopogon planiscapus 'Nigrescens') setzen, dessen schwarzes Laub einen atemberaubenden Hintergrund für die cremeweißen Blüten und das helle Grün des Geißbarts bildet.

Pflege und Überwinterung – einfach und unkompliziert

Der Aruncus dioicus 'Kneiffii' ist eine ausgesprochen pflegeleichte und langlebige Staude, die nach der Etablierung kaum Arbeit macht. Die richtigen Pflegemaßnahmen zur richtigen Zeit sorgen dafür, dass die Pflanze gesund bleibt, jedes Jahr zuverlässig austreibt und ihre volle Schönheit entfaltet. Die Überwinterung bereitet bei dieser robusten Art keinerlei Probleme.

Gießen und Düngen

In den ersten ein bis zwei Jahren nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen bei Trockenheit wichtig, damit der Geschlitztblättrige Garten-Geißbart ein tiefes und kräftiges Wurzelsystem entwickeln kann. Später, an einem idealen halbschattigen Standort mit frischem Boden, kommt er meist mit dem natürlichen Niederschlag aus. Längere Trockenperioden im Sommer sollten jedoch durch zusätzliche Wassergaben überbrückt werden, da Trockenstress zu welkem Laub und einer verkürzten Blütezeit führen kann. Gedüngt wird im Frühjahr, idealerweise im März oder April, mit einer Gabe von reifem Kompost oder einem organischen Langzeitdünger für Stauden. Dies versorgt die Pflanze mit allen notwendigen Nährstoffen für den Austrieb und die Blütenbildung. Eine zweite, leichte Düngung nach der Blüte kann das Einlagern von Reservestoffen für den Winter unterstützen.

Schnitt und Vermehrung des Aruncus dioicus 'Kneiffii'

Ein Rückschnitt ist beim Geißbart 'Kneiffii' in der Regel zweimal im Jahr sinnvoll. Direkt nach der Blüte können die verblühten Rispen bis zum nächsten Blattansatz zurückgeschnitten werden, um eine eventuelle unerwünschte Selbstaussaat zu verhindern und die Kraft der Pflanze in die Blattbildung zu lenken. Wer die dekorativen Samenstände für den Winter erhalten möchte, schneidet erst im späten Winter oder frühen Frühjahr, kurz vor dem neuen Austrieb, die gesamte Pflanze handbreit über dem Boden ab. Dies macht Platz für die frischen Triebe. Die Vermehrung dieser Sorte erfolgt am einfachsten und sortenecht durch Teilung des Horstes im zeitigen Frühjahr oder im Herbst. Dazu wird der ausgegrabene Wurzelstock mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Teilstücke geteilt, die jeweils über ausreichend Wurzeln und Triebknospen verfügen sollten. Diese Teilstücke werden sofort wieder eingepflanzt und gut angegossen. Eine Vermehrung durch Aussaat ist bei dieser Sorte nicht empfehlenswert, da die Nachkommen nicht sortenecht, also nicht mit den fein geschlitzten Blättern, ausfallen.

Winterhärte und Winterschutz

Der Aruncus dioicus 'Kneiffii' ist eine absolut winterharte Staude. Er wird der Winterhärtezone Z5 zugeordnet, was Temperaturen bis etwa -29 °C bedeutet und für mitteleuropäische Verhältnisse mehr als ausreichend ist. Die oberirdischen Pflanzenteile ziehen sich im Herbst vollständig zurück. Ein Winterschutz ist in der Regel nicht erforderlich. Lediglich in sehr exponierten Lagen oder bei späten, strengen Frösten ohne schützende Schneedecke kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub das Rhizom schützen. Wichtiger ist der Schutz vor winterlicher Staunässe, die den Wurzeln schaden kann. Ein gut durchlässiger Boden ist daher der beste Winterschutz.

Wissenswertes über den Aruncus dioicus 'Kneiffii'

Abseits der rein gärtnerischen Aspekte steckt auch in der Geschichte und den Besonderheiten dieser Sorte viel Interessantes. Vom Namen bis zur botanischen Einordnung gibt es Details, die den Reiz dieser Pflanze noch unterstreichen und sie zu einem besonderen Stück lebendiger Natur im Garten machen.

Etymologie und Kulturgeschichte

Der botanische Gattungsname „Aruncus“ leitet sich vom griechischen Wort „aryngos“ für Geißbart ab, was wiederum auf die bärtige Erscheinung der Blütenrispen anspielt. Das Artepitheton „dioicus“ bedeutet „zweihäusig“ und verweist darauf, dass die Arten der Gattung Aruncus männliche und weibliche Blüten auf verschiedenen Pflanzen tragen. Bei der Sorte 'Kneiffii' handelt es sich in der Regel um eine männliche Klonauslese, was die besonders üppige und lange haltbare Blüte erklärt. Der Sortenname 'Kneiffii' ehrt vermutlich einen Gärtner oder Pflanzenliebhaber namens Kneiff. Der deutsche Name „Geschlitztblättriger Garten-Geißbart“ beschreibt präzise das herausragende Merkmal dieser Sorte im Vergleich zur normalen Art. In der Gartenkultur wird der Geißbart seit langem geschätzt, vor allem für naturalistische Pflanzungen und schattige Partien. Die Sorte 'Kneiffii' mit ihrem extrem fein geschlitzten Laub wird als besonders dekorative Form geschätzt und findet immer mehr Liebhaber, die die Eleganz und Leichtigkeit in ihren Garten integrieren möchten. Die Pflanze ist nicht als giftig bekannt.

Name Deutsch: Geschlitztblättriger Garten-Geißbart.
Name Botanisch: Aruncus dioicus 'Kneiffii'.
Wuchs: Horstbildender, buschiger Wuchs, Staudenhöhe bis ca. 130 cm.
Wuchshöhe: bis zu 130 cm.
Blatt: Sommergrün, grün, fächerartig geformt, wie einzeln zusammengesetzt.
Blüte: Cremeweiß, rispenartig aufgebaut.
Blütezeit: Juni bis Juli.
Boden: Gut durchlässiger Boden.
Standort: Halbschattig.
Pflanzen pro m²: 1.
Eigenschaften: Der Aruncus dioicus 'Kneiffii' (Geschlitztblättriger Garten-Geißbart) besticht allein durch sein äußerst filigranes Blattwerk. Dieses ähnelt in seinem Aufbau fast dem des Ahorns. Die Blütenrispen des Aruncus dioicus 'Kneiffii' (Geschlitztblättriger Garten-Geißbart) lassen ihren Zauber auch nach der Blüte noch wirken. So wiegen sich ihre fast ährenartigen - dann braunen - Blüten wunderschön im Wind und lassen einen absolut charmanten Hingucker entstehen..
Detaillierte Beschreibung:

Der Geschlitztblättrige Garten-Geißbart 'Kneiffii', botanisch Aruncus dioicus 'Kneiffii', ist eine außergewöhnliche Staude, die durch die faszinierende Kombination aus majestätischer Höhe und unglaublich zartem, feingliedrigem Laubwerk besticht. Diese Sorte des heimischen Geißbarts verwandelt halbschattige Gartenbereiche in luftige, transparente Strukturen und bietet von Juni bis Juli einen zusätzlichen Schmuck durch ihre eleganten Blütenrispen.

Portrait: Ein filigraner Großer der....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 130 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Cremeweiß

Blütezeit
Juni - Juli

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22.06.2025

Sehr filigran

Schöne Blattschmuckstaude, sehr dekorativ und modern. Geht sehr langsam an, aber das ist kein Nachteil, wir haben ihn sogar schon geteilt, dass machte ihm auch nichts, absolute Empfehlung.

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Pflanz- und Pflegetipps Aruncus dioicus 'Kneiffii' / Geschlitztblättriger Garten-Geißbart

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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