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Echter Beinwell / Gemeiner Beinwell / Beinwurz

Symphytum officinale

Symphytum officinale (Echter Beinwell) Beinwurz im P9-Topf, junge Pflanze mit grünen Blättern und violetten Blütenständen
Symphytum officinale (Echter Beinwell) mit hängenden, violetten Blütenglöckchen und behaarten Stängeln in Nahaufnahme
Echter Beinwell (Symphytum officinale) mit großen grünen Blättern und hängenden violetten Blütenständen im Gartenbeet.
Symphytum officinale (Echter Beinwell) im Topf, aufrechte Triebe mit violetten glockenförmigen Blüten und lanzettlichen Blättern.
Echter Beinwell (Symphytum officinale) mit violetten Blütenknospen und grünen, lanzettlichen Blättern am Stängel
Sommergrün
Purpurviolett
Sonnig-halbschattig
Mai - Juli
bis zu 100 cm
ab 4,50 €
Wuchs: Staude, buschig, aufrecht, groß, bis 100 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 100 cm
Blatt: Sommergrün, breitlanzettlich, ganzrandig, rau, dunkelgrün, fein behaart
Frucht: Nüsschen, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Purpurviolett, traubenförmig, einfach zahlreich, sehr zierend
Blütezeit: Mai bis Juli
Wurzeln: Rhizombildend, horstbildend ausbreitend
Boden: Frische bis feuchte, normal durchlässige und nährstoffreiche Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 10
Eigenschaften:
Der Symphytum officinale (Echter Beinwell / Gemeiner Beinwell / Beinwurz) ist vor allem als Heilpflanze bekannt. Jedoch ist der Echte Beinwell auch eine hervorragende Pflanze für den Garten oder die...
Teichanlage. Die Wildstaude ist eine unproblematische Pflanze, die nur wenig Aufmerksamkeit benötigt. Am Wasserrand, auf der Freifläche oder am Gehölzrand kommt diese Sorte bestens zur Geltung. Vor allem die röhrenförmigen, purpurvioletten Blüten setzen tolle Farbakzente und begeistern schon aus der Ferne. Pro Quadratmeter finden bis zu vier Pflanzen Platz. Wir empfehlen Ihnen den Echten Beinwell in kleinen Tuffs von ca. fünf Exemplaren in Ihre Garten- oder Teichlandschaft zu integrieren, wobei auf einen Pflanzenabstand von 40 bis 50 cm geachtet werden sollte. Als Heilkraut hilft der Beinwell, durch den Wirkstoff Allantoin, offene Wunden zu heilen.
Wuchs: Staude, buschig, aufrecht, groß, bis 100 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 100 cm
Blatt: Sommergrün, breitlanzettlich, ganzrandig, rau, dunkelgrün, fein behaart
Frucht: Nüsschen, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Purpurviolett, traubenförmig, einfach zahlreich, sehr zierend
Blütezeit: Mai bis Juli
Wurzeln: Rhizombildend, horstbildend ausbreitend
Boden: Frische bis feuchte, normal durchlässige und nährstoffreiche Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 10
Eigenschaften: Der Symphytum officinale (Echter Beinwell / Gemeiner Beinwell / Beinwurz) ist vor allem als Heilpflanze bekannt. Jedoch ist der Echte Beinwell auch eine hervorragende Pflanze für den Garten oder die Teichanlage. Die Wildstaude ist eine unproblematische Pflanze, die nur wenig Aufmerksamkeit benötigt. Am Wasserrand, auf der Freifläche oder am Gehölzrand kommt diese Sorte bestens zur Geltung. Vor allem die röhrenförmigen, purpurvioletten Blüten setzen tolle Farbakzente und begeistern schon aus der Ferne. Pro Quadratmeter finden bis zu vier Pflanzen Platz. Wir empfehlen Ihnen den Echten Beinwell in kleinen Tuffs von ca. fünf Exemplaren in Ihre Garten- oder Teichlandschaft zu integrieren, wobei auf einen Pflanzenabstand von 40 bis 50 cm geachtet werden sollte. Als Heilkraut hilft der Beinwell, durch den Wirkstoff Allantoin, offene Wunden zu heilen.

Der Echte Beinwell, auch Gemeiner Beinwell oder Beinwurz genannt und botanisch als Symphytum officinale bekannt, ist eine heimische Wildstaude, die in keinem Naturgarten fehlen sollte. Ihre purpurvioletten Blüten und das kräftige, dunkelgrüne Laub setzen eindrucksvolle Akzente. Gleichzeitig ist sie eine traditionsreiche Heilpflanze. Entdecken Sie im Folgenden die vielfältigen Qualitäten dieser robusten und pflegeleichten Staude.

Portrait des Echten Beinwells

Der Echte Beinwell ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die mit ihrer imposanten Erscheinung und ihren vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten überzeugt. Als heimische Art ist sie perfekt an unsere Klimabedingungen angepasst und benötigt nur wenig Pflege. Ihr botanischer Name Symphytum officinale weist bereits auf ihre traditionelle Verwendung hin. Der Gattungsname leitet sich vom griechischen Wort für „zusammenheilen“ ab.

Symphytum officinale – Eine vielseitige Staude

Der Echte Beinwell, dessen Name auf das „Zuheilen“ von Wunden und Knochenbrüchen hinweist, blickt auf eine lange Geschichte als Heilpflanze zurück. Schon Hildegard von Bingen zählte ihn zu den wertvollsten Heilkräutern der Volksmedizin. Die Staude erreicht eine Wuchshöhe von bis zu einem Meter und bildet mit ihren kräftigen Wurzeln einen Horst, der sich allmählich ausbreitet. Die gesamte Pflanze ist von feinen Härchen bedeckt, die ihr eine raue Textur verleihen. Diese Behaarung schützt den Beinwell zuverlässig vor Schnecken, was ihn zu einer besonders unkomplizierten Gartenpflanze macht. An sonnigen bis halbschattigen Plätzen mit feuchtem Boden entfaltet er seine volle Pracht.

Wuchs und Erscheinungsbild

Symphytum officinale wächst aufrecht und buschig. Die breitlanzettlichen, ganzrandigen Blätter sind an der Oberseite dunkelgrün und fühlen sich durch die feine Behaarung rau an. Der Stängel ist ebenfalls behaart und verzweigt sich im oberen Bereich, wo sich die Blütenstände entwickeln. Aus dem Rhizom treiben immer wieder neue Triebe aus, sodass die Pflanze mit der Zeit einen dichten Horst bildet. Selbst aus kleinen Wurzelstücken kann sie sich rasch regenerieren, was sie sehr widerstandsfähig macht. Pro Quadratmeter finden etwa zehn Pflanzen Platz; ein Pflanzabstand von 40 bis 50 Zentimetern ist ideal. In kleinen Tuffs von fünf Exemplaren kommt der Echte Beinwell besonders gut zur Geltung.

Standort und Boden

Der Echte Beinwell stellt an seinen Standort spezifische Ansprüche, die vor allem eine ausreichende Feuchtigkeit betreffen. An geeigneter Stelle gedeiht er nahezu ohne Zutun und wird schnell zu einem Blickfang. Standorte wie Teichränder, feuchte Wiesen oder der Gehölzrand bieten ihm optimale Bedingungen.

Bodenansprüche des Echten Beinwells

Der ideale Boden für Symphytum officinale ist frisch bis feucht, gut durchlässig und nährstoffreich. Schwere, lehmige Böden werden bevorzugt, da sie die Feuchtigkeit besser halten. Die Staude gedeiht aber auch auf humosen Untergründen, solange keine Staunässe entsteht. Der pH-Wert des Bodens sollte im neutralen bis leicht alkalischen Bereich liegen. Für Feuchtwiesen und schwere Böden in sonniger bis halbschattiger Lage eignet sie sich hervorragend. Eine Mulchschicht aus organischem Material hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu bewahren, und unterdrückt gleichzeitig Unkraut. Wer den Boden vor der Pflanzung mit Kompost anreichert, fördert ein gesundes Wachstum.

Lichtbedarf und ideale Standorte

Der Echte Beinwell bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. In voller Sonne entwickelt er die meisten Blüten, während er im Halbschatten üppiger im Laub wächst. Die Baumschule Horstmann beschreibt feuchte, sumpfige und humose Böden in halbschattigen Lagen sowie Ufer, feuchte Wiesen und Waldränder als bevorzugte Standorte. Auch am Gehölzrand oder in Teichnähe fühlt er sich wohl. An zu trockenen Plätzen im Schatten bleibt sein Wuchs kümmerlich, und er blüht weniger. Ideal sind Standorte mit gleichmäßig feuchtem Boden, an denen er sich frei entfalten kann. Dank seiner robusten Natur gedeiht er aber auch an weniger optimalen Plätzen, sofern die Feuchtigkeit ausreicht.

Blüte und Blattwerk von Symphytum officinale

Die Blüten und Blätter des Echten Beinwells sind nicht nur dekorativ, sondern auch botanisch interessant. Das dunkelgrüne Laub bildet einen schönen Kontrast zu den purpurvioletten Blüten, die von Mai bis Juli erscheinen. Die Kombination aus kräftigen Farben und rauen Texturen macht diese Staude zu einem besonderen Element im Garten.

Die charakteristische Blüte

Von Mai bis Juli öffnet der Echte Beinwell seine Blüten, die in endständigen, traubigen Blütenständen angeordnet sind. Jede Einzelblüte ist röhrenförmig und etwa einen bis zwei Zentimeter lang. Die Farbe variiert von Purpurviolett bis hin zu einem zarten Blau, wobei die Knospen oft rötlich erscheinen. Die Blüten sind reich an Nektar und ziehen zahlreiche Insekten wie Hummeln, Bienen und Schmetterlinge an. Die Blütezeit erstreckt sich über mehrere Wochen und sorgt für eine langanhaltende Farbpracht. Die Blütenblätter sind weich behaart und verleihen der Pflanze eine samtige Note. Nach der Blüte bilden sich Nüsschen als Früchte, die jedoch nicht für den Verzehr geeignet sind.

Das markante Blattwerk

Die Blätter des Echten Beinwells sind sommergrün, breitlanzettlich und ganzrandig. Sie werden bis zu 30 Zentimeter lang und sitzen wechselständig am Stängel. Die Oberseite ist dunkelgrün, die Unterseite etwas heller. Die Blätter sind von feinen Härchen bedeckt, die eine raue Oberfläche bilden. Diese Behaarung schützt die Pflanze vor Fressfeinden und reduziert die Verdunstung. Die Blätter sind reich an Nährstoffen, insbesondere Kalium und Stickstoff. Daher werden sie gerne als Mulchmaterial oder zur Herstellung von Pflanzendünger genutzt. Der Blattaustrieb erfolgt im zeitigen Frühjahr, noch vor der Blüte, und die Blätter bleiben bis zum Herbst erhalten.

Verwendung im Garten

Der Echte Beinwell ist ein Multitalent im Garten. Er dient nicht nur als Zierpflanze, sondern auch als Heilpflanze, Bodenverbesserer und Lieferant für organischen Dünger. Seine Vielseitigkeit macht ihn zu einer wertvollen Bereicherung für jeden Naturgarten, Kräutergarten oder die Teichanlage.

Heilpflanze und Haustier

In der Volksmedizin wird der Echte Beinwell seit Jahrhunderten geschätzt. Der Wirkstoff Allantoin fördert die Wundheilung und regt die Zellneubildung an. Eine innerliche Anwendung sollte jedoch vermieden werden, da die enthaltenen Pyrrolizidin-Alkaloide leberschädigend wirken können und die Pflanze wird daher als giftig eingestuft. Äußerlich angewendet als Umschlag oder Salbe lindert er Entzündungen und unterstützt die Heilung von Prellungen, Verstauchungen und Knochenbrüchen. Auch als Zierpflanze ist er attraktiv: In Teichnähe oder auf Feuchtwiesen setzt er Akzente. Zudem findet er Verwendung in großen Naturgärten, in Teichnähe, auf Feuchtwiesen und am halbschattigen Gehölzrand.

Kompost- und Dünger-Pflanze

Einer der größten Vorteile des Echten Beinwells ist sein hoher Nährstoffgehalt. Die kalium- und stickstoffreichen Blätter eignen sich hervorragend als Kompostierhilfe, zur Herstellung von düngender Jauche oder zum Mulchen. Durch die Zugabe von Beinwellblättern wird der Kompostierungsprozess beschleunigt und die Nährstoffbilanz verbessert. Zur Herstellung von Jauche werden die Blätter in Wasser eingelegt und mehrere Wochen fermentiert. Diese Jauche ist ein hervorragender flüssiger Dünger für Starkzehrer wie Tomaten, Kürbisse oder Kartoffeln. Auch als Mulchschicht unter Beerensträuchern oder Obstbäumen fördert Beinwell das Wachstum. Im Garten dient er zudem als Bodenverbesserer, da seine tiefreichenden Wurzeln den Boden lockern und Nährstoffe aus tieferen Schichten an die Oberfläche bringen.

Gestaltung mit Echtem Beinwell

Im Garten lässt sich der Echte Beinwell vielseitig einsetzen. Aufgrund seiner Größe eignet er sich gut für den Hintergrund von Beeten oder als Solitärpflanze. Am Teichrand oder auf Feuchtwiesen entfaltet er seine natürliche Schönheit. In kleinen Gruppen von fünf bis zehn Pflanzen kommt er besonders gut zur Geltung. Der Echte Beinwell harmoniert mit anderen Wildstauden und verleiht dem Garten eine naturnahe Note. Auch als Bienenweide ist er wertvoll. Kombinieren Sie ihn mit Gräsern oder anderen feuchtigkeitsliebenden Stauden für ein abwechslungsreiches Bild. Dank seiner Robustheit ist er auch für Anfänger gut geeignet.

Pflanzpartner für Beinwell

Der Echte Beinwell gesellt sich gern zu anderen feuchtigkeitsliebenden Stauden. Geeignete Partnerpflanzen betonen seine Vorzüge und schaffen harmonische Pflanzbilder. Achten Sie auf ähnliche Standortansprüche, damit alle Pflanzen gut gedeihen.

Empfohlene Partnerpflanzen

Als ideale Pflanzpartner für Symphytum officinale nennen Experten den Gewöhnlichen Frauenmantel (Alchemilla xanthochlora), den Echten Eibisch (Althaea officinalis) und die Echte Engelwurz (Angelica archangelica 'Solveig'). Der Gewöhnliche Frauenmantel ist eine niedrige, polsterbildende Staude mit gelblich-grünen Blüten, die einen schönen Kontrast zu den purpurnen Blüten des Beinwells bildet. Der Echte Eibisch erreicht ähnliche Höhen und besticht durch seine rosafarbenen, malvenähnlichen Blüten. Die Echte Engelwurz ist eine imposante Staude mit grünlich-weißen Blütendolden, die zur gleichen Zeit blüht. Auch der Wasserdost (Eupatorium cannabinum) wird als Partner genannt und ergänzt mit seinen rosafarbenen Blütenständen das Farbspiel.

Gemeinschaften im Beet

In der Gemeinschaft mit diesen Pflanzen entsteht ein natürliches, üppiges Bild, das an Feuchtwiesen oder Uferzonen erinnert. Der Echte Beinwell profitiert von den unterschiedlichen Wuchsformen seiner Partner: Der Frauenmantel bedeckt den Boden, während Engelwurz und Eibisch vertikale Akzente setzen. Die Pflanzpartner sollten ähnliche Ansprüche an Bodenfeuchte und Licht haben. Ein sonniger bis halbschattiger Standort mit feuchtem, nährstoffreichem Boden ist ideal. Setzen Sie den Beinwell in die Mitte oder den Hintergrund des Beetes und umgeben Sie ihn mit den Partnern, um eine harmonische Inszenierung zu schaffen. Mit der Zeit breitet sich der Beinwell horstig aus und schließt die Lücken zwischen den Pflanzen.

Pflege und Überwinterung

Der Echte Beinwell ist äußerst pflegeleicht und benötigt kaum Aufmerksamkeit. Mit wenigen Handgriffen bleibt er gesund und vital. Die Überwinterung bereitet in unseren Breiten keine Probleme.

Pflegemaßnahmen für gesunden Wuchs

Gießen ist nur in Trockenperioden notwendig, da der Beinwell eine gute Feuchtigkeitsversorgung schätzt. Eine Mulchschicht aus Laub oder Grasschnitt hilft, die Bodenfeuchte zu halten, und unterdrückt Unkraut. Im Frühjahr kann eine Gabe Kompost oder organischer Dünger das Wachstum fördern. Die Pflanze ist sehr robust und wird selten von Krankheiten oder Schädlingen befallen. Die Behaarung schützt sie zuverlässig vor Schnecken. Ein gelegentlicher Rückschnitt verwelkter Blüten verlängert die Blütezeit und verhindert die Samenbildung, falls eine unkontrollierte Ausbreitung vermieden werden soll. Ansonsten ist der Echte Beinwell weitgehend selbstversorgend.

Rückschnitt und Vermehrung

Ein Rückschnitt im späten Herbst ist empfehlenswert, um die Samenausbreitung zu kontrollieren. Ein kräftiger Rückschnitt im späten Herbst verhindert das unkontrollierte Ausbreiten der Samen. Dabei werden die Stängel bodennah abgeschnitten. Die Blätter können auf dem Kompost landen oder als Mulch verwendet werden. Die Vermehrung erfolgt entweder durch Aussaat oder durch Teilung des Wurzelstocks im Frühjahr. Auch Wurzelstecklinge sind möglich: Einfach ein Stück der Pfahlwurzel in feuchte Erde setzen, und es bildet sich eine neue Pflanze. Die Teilung ist die einfachste Methode und sollte alle drei bis vier Jahre durchgeführt werden, um die Vitalität der Pflanze zu erhalten.

Überwinterung des Echten Beinwells

Der Echte Beinwell ist vollständig winterhart und übersteht auch strenge Fröste. Er wird der Winterhärtezone Z5 zugeordnet, was Temperaturen von -28,8 °C bis -23,4 °C entspricht. Er treibt im Frühjahr aus den überdauernden Rhizomen wieder aus. Ein Winterschutz ist nicht erforderlich. Allerdings sollte man im Herbst die abgestorbenen Pflanzenteile entfernen, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Wer die Samenausbreitung verhindern möchte, schneidet die Blütenstände vor der Samenreife ab. Ansonsten ist die Überwinterung unproblematisch. Im zeitigen Frühjahr erscheinen die ersten frischen Blätter, und der Kreislauf beginnt von Neuem.

Wissenswertes rund um Symphytum officinale

Der Echte Beinwell hat eine reiche Geschichte und ist tief in der Kultur verwurzelt. Sein Name und seine Verwendung erzählen von einer langen Tradition als Heilpflanze. Heute ist er nicht nur als Arznei-, sondern auch als Nutzpflanze im Garten geschätzt.

Geschichte und Tradition

Der botanische Name Symphytum leitet sich vom griechischen „symphyein“ ab, was „zusammenheilen“ bedeutet. Zusammen mit dem deutschen Namen Beinwell und dem Trivialnamen Wallwurz, der auf das althochdeutsche Wort „wallen“ (heilen) zurückgeht, weisen alle Bezeichnungen auf die traditionelle Verwendung zur Behandlung von Wunden und Knochenbrüchen hin. Schon Hildegard von Bingen empfahl Beinwell als wertvolles Heilkraut. Im Mittelalter wurde er in Klostergärten kultiviert und vielseitig genutzt. Auch der englische Name „Comfrey“ ist verbreitet. Heute schätzt man den Echten Beinwell nicht nur als Heilpflanze, sondern auch als ökologisch wertvollen Gartenbewohner, der Insekten anlockt und den Boden verbessert. Seine lange Geschichte macht ihn zu einer Pflanze mit Charakter, die uns mit den Gärten vergangener Zeiten verbindet.

Name Deutsch: Echter Beinwell / Gemeiner Beinwell / Beinwurz.
Name Botanisch: Symphytum officinale.
Wuchs: Staude, buschig, aufrecht, groß, bis 100 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 100 cm.
Blatt: Sommergrün, breitlanzettlich, ganzrandig, rau, dunkelgrün, fein behaart.
Frucht: Nüsschen, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Purpurviolett, traubenförmig, einfach zahlreich, sehr zierend.
Blütezeit: Mai bis Juli.
Wurzeln: Rhizombildend, horstbildend ausbreitend.
Boden: Frische bis feuchte, normal durchlässige und nährstoffreiche Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 10.
Eigenschaften: Der Symphytum officinale (Echter Beinwell / Gemeiner Beinwell / Beinwurz) ist vor allem als Heilpflanze bekannt. Jedoch ist der Echte Beinwell auch eine hervorragende Pflanze für den Garten oder die Teichanlage. Die Wildstaude ist eine unproblematische Pflanze, die nur wenig Aufmerksamkeit benötigt. Am Wasserrand, auf der Freifläche oder am Gehölzrand kommt diese Sorte bestens zur Geltung. Vor allem die röhrenförmigen, purpurvioletten Blüten setzen tolle Farbakzente und begeistern schon aus der Ferne. Pro Quadratmeter finden bis zu vier Pflanzen Platz. Wir empfehlen Ihnen den Echten Beinwell in kleinen Tuffs von ca. fünf Exemplaren in Ihre Garten- oder Teichlandschaft zu integrieren, wobei auf einen Pflanzenabstand von 40 bis 50 cm geachtet werden sollte. Als Heilkraut hilft der Beinwell, durch den Wirkstoff Allantoin, offene Wunden zu heilen..
Detaillierte Beschreibung:

Der Echte Beinwell, auch Gemeiner Beinwell oder Beinwurz genannt und botanisch als Symphytum officinale bekannt, ist eine heimische Wildstaude, die in keinem Naturgarten fehlen sollte. Ihre purpurvioletten Blüten und das kräftige, dunkelgrüne Laub setzen eindrucksvolle Akzente. Gleichzeitig ist sie eine traditionsreiche Heilpflanze. Entdecken Sie im Folgenden die vielfältigen Qualitäten dieser robusten und pflegeleichten Staude.

Portrait des Echten Beinwells

Der Echte Beinwell ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die mit ihrer imposanten Erscheinung und ihren vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten überzeugt. Als heimische Art ist sie perfekt an unsere Klimabedingungen angepasst und benötigt nur wenig Pflege. Ihr botanischer Name Symphytum officinale weist bereits auf ihre traditionelle Verwendung hin. Der Gattungsname leitet sich vom griechischen Wort für „zusammenheilen“ ab.

Symphytum officinale –....

P9
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Wuchsendhöhe
bis zu 100 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Purpurviolett

Blütezeit
Mai - Juli

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01.04.2025

fasst alles gut

Über die Pflanzen kann ich nur gutes sagen. Die Zustellung verlief allerdings etwas ungeschickt, da 2 Tage später als angekündigt. Glücklichweise hat es den Stauden nicht geschadet

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Pflanz- und Pflegetipps Symphytum officinale / Echter Beinwell / Gemeiner Beinwell / Beinwurz

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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