| Wuchs: | Aufrechter, ausläuferbildender Wuchs, Wuchshöhe bis ca. 70 cm |
| Wuchshöhe: | bis zu 70 cm |
| Blatt: | Sommergrün, gelblich-weiß-grün, lineare Blattform |
| Blüte: | Braun, Blütenrispe |
| Blütezeit: | Juli bis August |
| Boden: | Frischer Boden, feuchter Boden, nasser Boden |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 5 |
| Eigenschaften: |
Die Glyceria maxima 'Variegata' (Buntblättriges Garten-Süßgras 'Variegata' / Wasserschwaden 'Variegata') gehört zu den Ziergräsern, die gerade am Teichrandbereich auf feuchtem Untergrund aber...
|
| Wuchs: | Aufrechter, ausläuferbildender Wuchs, Wuchshöhe bis ca. 70 cm |
| Wuchshöhe: | bis zu 70 cm |
| Blatt: | Sommergrün, gelblich-weiß-grün, lineare Blattform |
| Blüte: | Braun, Blütenrispe |
| Blütezeit: | Juli bis August |
| Boden: | Frischer Boden, feuchter Boden, nasser Boden |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 5 |
| Eigenschaften: | Die Glyceria maxima 'Variegata' (Buntblättriges Garten-Süßgras 'Variegata' / Wasserschwaden 'Variegata') gehört zu den Ziergräsern, die gerade am Teichrandbereich auf feuchtem Untergrund aber auch im Garten einen wunderschönen Farbtupfer entstehen lassen. Ihr Blattwerk ist hier eine absolute Besonderheit. Leicht rosafarben austreibend verändert es sich dann in ein kräftiges Gelblich-weiß-grün. Auf Grund ihrer starken Ausläuferbildung sollte die Glyceria maxima 'Variegata' (Buntblättriges Garten-Süßgras / Wasserschwaden) jedoch genügend Fläche zur Verfügung haben. Alternativ kann sie mit einer Rhizomsperre versehen werden. |
- Portrait: Glyceria maxima 'Variegata' als leuchtendes Ufergras
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk des Buntblättrigen Garten-Süßgrases
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Glyceria maxima 'Variegata'
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes zu Glyceria maxima 'Variegata'
Portrait: Glyceria maxima 'Variegata' als leuchtendes Ufergras
Das Buntblättrige Garten-Süßgras 'Variegata', auch als Wasserschwaden 'Variegata' bekannt, trägt botanisch den Namen Glyceria maxima 'Variegata' und gehört zu den markanten Ziergräsern für feuchte Gartenbereiche. Wer an Teichrändern, in nassen Senken oder in dauerhaft frischem Boden einen hellen, lebendigen Blattschmuck sucht, findet in dieser Sorte eine eindrucksvolle Wahl. Besonders auffällig ist das Farbspiel der Blätter, das schon aus einiger Entfernung Licht in die Pflanzung bringt. Gleichzeitig ist dieses Gras kein zartes Beiwerk, sondern eine durchsetzungsfähige Erscheinung mit deutlichem Ausbreitungsdrang. Gerade deshalb lohnt ein genauer Blick auf Wuchs, Standort und Verwendung.
Erscheinungsbild und Wuchs
Die Sorte wächst aufrecht, bildet Ausläufer und erreicht etwa 70 Zentimeter Höhe. Damit steht sie zwischen niedrigen Sumpfpflanzen und höheren Uferstauden genau in jener Größenordnung, die Flächen klar strukturiert, ohne den Blick auf die Wasserkante vollständig zu verdecken. Die linearen, schilfartig wirkenden Blätter erzeugen eine strenge, zugleich aber sehr bewegte Silhouette, weil sie sich schon bei leichtem Wind lebhaft regen. Als rhizom- beziehungsweise ausläuferbildendes Gras beansprucht die Pflanze mit der Zeit größere Flächen für sich. Das ist in naturnahen Pflanzungen oft erwünscht, in kleinen Gärten jedoch nur dann sinnvoll, wenn ausreichend Platz vorhanden ist oder die Ausbreitung begrenzt wird. Mit etwa fünf Pflanzen pro Quadratmeter lässt sich anfangs ein geschlossenes Bild erzeugen, doch langfristig sollte man den späteren Flächenbedarf unbedingt mitdenken. So entsteht ein Bestand, der nicht nur dekorativ, sondern auch dauerhaft stimmig bleibt.
Wasserschwaden 'Variegata' im kurzen Porträt
Seinen deutschen Namen verdankt dieses Gras seiner Vorliebe für feuchte bis nasse Standorte und seiner Nähe zu Wasserflächen. Die Sorte gilt als hell wirkendes Gras mit zunächst rosa überhauchtem Austrieb und später grün-weiß gestreiften Blättern. Dieses frühe Farbspiel verleiht ihr bereits im Frühjahr einen besonderen Reiz, noch bevor die sommerliche Uferbepflanzung ihre volle Dichte erreicht. Im Sommer zeigt die Pflanze braune Blütenrispen von Juli bis August, die eher zurückhaltend erscheinen und dem Blattwerk bewusst den Vortritt lassen. Weil das Gras sommergrün ist, zieht es sich zum Winter hin sichtbar aus der Szene zurück und macht Platz für die Struktur der kahlen Uferzone. Im Sortiment wird die Pflanze teils auch unter der Bezeichnung „Buntblättriges Süßgras“ geführt, was ihren Zierwert treffend auf den Punkt bringt. Für Gärten mit Teich, Bachlauf oder dauerhaft feuchtem Beet ist sie deshalb vor allem eine Blattschmuckstaude mit grasigem Charakter.
Damit das auffällige Laub seine Wirkung voll entfalten kann, sollte der Standort die natürlichen Vorlieben dieser Sorte aufnehmen. Entscheidend sind reichlich Licht, ausreichend Feuchtigkeit und ein Boden, der auch in warmen Phasen nicht austrocknet. Nur unter solchen Bedingungen bleibt das Wachstum kräftig und die Blattzeichnung klar.
Standort und Boden
Glyceria maxima 'Variegata' ist keine Staude für beliebige Gartenplätze, sondern eine Spezialistin für feuchte Lebensbereiche. Wo andere Gräser auf schweren, nassen Böden stocken oder faulen würden, fühlt sie sich erstaunlich wohl und entwickelt ihre typische Frische. Je besser der Standort auf Wasserreichtum und Nährstoffversorgung abgestimmt ist, desto überzeugender wirkt das Blattwerk.
Der ideale Platz am Wasser
Ein sonniger Standort ist für diese Sorte besonders günstig. In voller Sonne werden die hellen Blattstreifen am deutlichsten sichtbar, und die Pflanze wirkt insgesamt kompakter und farbkräftiger. Zugleich sollte der Platz niemals trocken fallen, denn anhaltender Wassermangel führt bei einem Ufergras rasch zu schlaffem Laub und einem matten Gesamteindruck. Bevorzugt werden Uferbereiche ruhig fließender Gewässer oder flache Teichabschnitte; auch eine Pflanztiefe von etwa -10 bis 0 Zentimetern ist möglich. Das macht die Sorte ideal für die Flachwasser- und unmittelbare Uferzone, wo sie mit den Füßen im feuchten bis nassen Substrat steht. In klassischen Beeten gelingt die Kultur nur dann überzeugend, wenn eine dauerhaft frische bis sumpfige Situation nachgebildet werden kann. Wind wird in der Regel gut vertragen, doch an offenen Lagen sollte genügend Bodenfeuchte vorhanden sein, damit die langen Blätter nicht rasch austrocknen.
Boden für Glyceria maxima 'Variegata'
Ideal sind feuchte bis sumpfige, nährstoffreiche Böden. Ein frischer Boden reicht in regenreichen Regionen oft aus, in heißen Sommern zeigt sich jedoch schnell, dass dieses Gras nasse bis dauerhaft feuchte Verhältnisse klar bevorzugt. Schwere, humose oder lehmige Substrate sind durchaus willkommen, solange sie Wasser halten und nicht zu mager ausfallen. Ein sandiger Boden ist nur dann geeignet, wenn er mit reichlich organischer Substanz verbessert wird und nahe einer verlässlichen Wasserquelle liegt. Beim pH-Wert ist weniger eine exakte Zahl entscheidend als vielmehr die stetige Verfügbarkeit von Feuchtigkeit und Nährstoffen. Wer am Teichrand pflanzt, sollte das Substrat nicht zu locker wählen, damit die Pflanze fest einwurzeln kann und auch bei schwankendem Wasserstand stabil steht. In mageren, trocknungsgefährdeten Böden verliert sie dagegen rasch an Ausdruck und bleibt hinter ihren Möglichkeiten zurück.
Hat Glyceria maxima 'Variegata' den passenden Platz gefunden, lenkt sie den Blick sofort auf ihre auffälligen Blätter. Die Blüte ergänzt diesen Eindruck eher zurückhaltend, sodass das Zusammenspiel von Rispen und gestreiftem Laub besonders fein wirkt. Gerade diese Balance macht den Reiz des Grases in der Gartengestaltung aus.
Blüte und Blattwerk des Buntblättrigen Garten-Süßgrases
Bei vielen Ziergräsern steht die Blüte im Mittelpunkt, doch hier ist es vor allem das Laub, das die Pflanze unverwechselbar macht. Dennoch lohnt es sich, auch die sommerlichen Rispen genauer zu betrachten, denn sie verleihen dem Bestand zusätzliche Leichtigkeit. Zusammen entsteht ein Bild, das sowohl geordnet als auch lebendig wirkt.
Blütenwirkung im Sommer
Von Juli bis August erscheinen braune Blütenrispen. Diese Rispen steigen über dem Laub auf, ohne es optisch zu erdrücken, und passen mit ihrem gedeckten Ton gut zu der hellen Blattfärbung. Ihr Zierwert liegt weniger in kräftiger Farbe als in ihrer lockeren, natürlichen Struktur, die den Bestand im Hochsommer auflockert. In naturnahen Pflanzungen wirkt diese Blüte besonders stimmig, weil sie nicht künstlich heraussticht, sondern den Charakter eines echten Ufergrases bewahrt. Ein ausgeprägter Duft ist für die Sorte nicht kennzeichnend; die Wirkung bleibt vor allem visuell und strukturell. Wer die Rispen stehen lässt, erhält bis in den Spätsommer hinein zusätzliche Bewegung über der Pflanze. Gerade vor dunklem Wasser, feuchten Steinen oder sattgrünen Nachbarstauden kommen diese eher stillen Blüten gut zur Geltung.
Laub von Glyceria maxima 'Variegata'
Das Laub ist der eigentliche Star dieser Sorte. Die linearen, schilfartigen Blätter treiben leicht rosafarben aus und wandeln sich später in ein gelblich-weiß-grünes bis grün-weiß gestreiftes Erscheinungsbild. Dadurch wirkt die Pflanze fast den ganzen Sommer über wie von innen heraus beleuchtet, besonders wenn tief stehendes Morgen- oder Abendlicht auf die Blattflächen trifft. Als sommergrünes Gras verliert sie im Winter ihr Laub, zeigt aber während der Saison eine außergewöhnlich helle Präsenz. Die Blattzeichnung kann nach Standort und Nährstoffangebot etwas unterschiedlich stark ausfallen, bleibt jedoch bei ausreichender Sonne und Feuchte am klarsten. In der Nähe dunklerer Uferpflanzen oder vor Gehölzhintergrund entsteht ein besonders kontrastreicher Effekt. Wer Struktur und Farbigkeit statt üppiger Blütenfülle sucht, erhält mit diesem Gras einen sehr verlässlichen Blickfang.
Aus der Eigenart von Blüte und Laub ergibt sich fast von selbst, wo die Sorte im Garten am besten eingesetzt wird. Sie braucht Raum, Feuchte und Nachbarn, die ihren hellen Charakter nicht verschlucken. Richtig platziert, kann sie ganze Gartenpartien ordnen und aufhellen.
Verwendung im Garten
Die Stärken dieses Grases liegen klar in feuchten bis nassen Pflanzsituationen. Dort bringt es Helligkeit, Vertikale und ein leichtes Rascheln in die Gestaltung, ohne seine natürliche Anmutung zu verlieren. Weil es ausläuferbildend wächst, sollte jede Verwendung zugleich gestalterisch und gärtnerisch durchdacht sein.
Am Teichrand und in der Uferzone
Für Wasserränder und flache Uferzonen ist Glyceria maxima 'Variegata' besonders geeignet. Direkt am Teichrand setzt das helle Blattwerk einen klaren Kontrast zu Wasseroberfläche, dunklem Schlamm und kräftig grünen Sumpfpflanzen. Die aufrechte Form vermittelt Übergänge zwischen offener Wasserfläche und dichter Ufervegetation, was gestalterisch sehr wertvoll ist. In kleinen Gruppen gepflanzt, entsteht ein deutliches Rhythmusgefühl entlang der Uferlinie; in größeren Beständen wirkt die Sorte fast wie ein heller Schilfsaum. Wichtig ist dabei, ihr nicht zu wenig Raum zu geben, denn an engen Beckenrändern kann das Gras schnell dominant werden. Besonders schön wirkt es dort, wo sich das Laub im Wasser spiegelt und die gestreiften Blätter die Lichtreflexe aufnehmen. Auch an künstlich angelegten Bachläufen lässt sich dieser Eindruck nutzen, sofern das Substrat dauerhaft feucht bleibt.
Wasserschwaden 'Variegata' in Wildstaudenpflanzungen
Auch für Freilandflächen und Staudenrabatten mit Wildstauden-Charakter wird die Sorte verwendet. In solchen Pflanzungen wirkt sie weniger streng als in formalen Beeten und kann ihre ausläuferbildende Natur besser ausspielen. Zwischen hochwüchsigen Feuchtstauden, locker verteilten Blütenpflanzen und naturnahen Randgräsern entsteht ein Bild, das lebendig, aber nicht unruhig erscheint. Das gestreifte Laub bringt Licht in Pflanzungen, die sonst leicht zu dunkel oder zu einheitlich grün ausfallen würden. In klassischen Rabatten sollte man sie allerdings nur dort einsetzen, wo der Boden wirklich frisch bis nass bleibt; in gewöhnlicher Beetkultur ist sie auf Dauer kaum glücklich. Eine Gruppenpflanzung von drei bis fünf Exemplaren bildet rasch einen sichtbaren Schwerpunkt, besonders wenn im Hintergrund dunkellaubige Gehölze oder tiefer grüne Stauden stehen. So wird aus einem funktionalen Ufergras ein prägendes Gestaltungselement für naturnahe Gartenbilder.
An Gehölzrändern mit feuchtem Boden
Feuchte Gehölzränder zählen ebenfalls zu den gut geeigneten Einsatzorten. Dort profitiert das Gras von einem geschützten Kleinklima, solange die Beschattung nicht zu stark wird und der Standort insgesamt hell genug bleibt. Besonders am Rand lichter Gehölzgruppen kann das gestreifte Laub dunklere Hintergründe aufhellen und Übergänge zwischen Gehölz und offener Fläche weicher gestalten. Voraussetzung ist ein Boden, der durch Sickerwasser, hohen Grundwasserstand oder regelmäßige Bewässerung gleichmäßig feucht bleibt. Unter stark wurzelnden Bäumen ist das meist nicht gegeben; dort konkurrieren die Gehölze zu stark um Wasser und Nährstoffe. Gut funktioniert die Pflanze dagegen an Senken, Grabenrändern oder in tieferen Gartenzonen, in denen sich Feuchtigkeit sammelt. Mit der richtigen Platzwahl entsteht ein sehr natürlicher Eindruck, als gehöre das Gras schon immer dorthin.
Damit die Pflanzung dauerhaft überzeugend wirkt, lohnt die Auswahl passender Begleiter. Diese sollten ähnliche Bodenansprüche mitbringen und entweder die Helligkeit des Laubs unterstreichen oder einen spannenden Kontrast dazu bilden. Im Umfeld von Teich und Feuchtbeet gibt es dafür mehrere sehr stimmige Partner.
Pflanzpartner für Glyceria maxima 'Variegata'
Ein gutes Feuchtbeet lebt vom Wechsel aus aufrechten Blättern, unterschiedlichen Texturen und klar verteilten Höhen. Das Buntblättrige Garten-Süßgras bringt Helligkeit und lineare Struktur ein, weshalb seine Nachbarn entweder als Kontrast oder als ruhige Ergänzung funktionieren sollten. Besonders passend sind Arten, die mit nassem Boden ebenso gut zurechtkommen wie dieses Gras.
Iris und Binse als bewährte Begleiter
Die Heimische Sumpf-Schwertlilie, Iris pseudacorus, gilt als stimmiger Partner für sonnige bis halbschattige Feucht- und Flachwasserbereiche. Ihre schwertförmigen, sattgrünen Blätter nehmen die aufrechte Linie des Grases auf, während die gelben Blüten im Frühsommer einen starken farblichen Akzent setzen. Daneben passt die Flatter-Binse, Juncus effusus, als verlässlicher Begleiter für nasse Randzonen besonders gut, weil ihre rundlichen, dunkelgrünen Halme einen spannenden Formkontrast zu den flachen Blattspreiten von Glyceria maxima 'Variegata' bilden. Beide Arten teilen die Vorliebe für feuchte bis nasse Böden und lassen sich deshalb ohne aufwendige Sonderpflege zusammen kultivieren. In größeren Uferpflanzungen entsteht mit Schwertlilie, Binse und dem gestreiften Süßgras ein vielschichtiges, aber dennoch ruhiges Bild. Die Iris bringt saisonale Blütenhöhe ein, die Binse gibt dem Bestand Standfestigkeit und Winterstruktur, während das Süßgras Licht und Bewegung liefert. Solche Kombinationen wirken zugleich botanisch stimmig und gestalterisch ausgereift.
Hippuris vulgaris neben dem Buntblättrigen Garten-Süßgras
Auch der Gewöhnliche Tannenwedel, Hippuris vulgaris, eignet sich für naturnahe Wasserpflanzungen an der Seite dieses Grases. Seine quirlig aufgebauten Triebe erscheinen deutlich feiner und gedrungener, wodurch er im Vordergrund oder zwischen locker stehenden Horsten eine schöne Staffelung ermöglicht. Während Glyceria maxima 'Variegata' die vertikale Leitpflanze der Randzone sein kann, füllt Hippuris vulgaris kleinere Zwischenräume mit einer ganz anderen, beinahe grafischen Textur. Das Zusammenspiel wirkt besonders harmonisch an flachen Ufern, an denen Wasser und Substrat ineinander übergehen. Ergänzend lassen sich weitere Feuchtstauden mit klarem Blattcharakter einsetzen, sofern sie der Ausbreitungskraft des Süßgrases standhalten oder bewusst davon umspielt werden dürfen. Wichtig ist stets, dass die Partner nicht auf trockene Sommerbeete angewiesen sind, sondern dieselbe Vorliebe für Feuchtigkeit teilen. Dann entsteht eine Pflanzung, die nicht nur schön aussieht, sondern auch langfristig stabil bleibt.
So eindrucksvoll diese Sorte im Garten wirkt, so klar sind auch ihre Ansprüche in der Pflege. Der wichtigste Punkt ist weniger komplizierte Versorgung als vielmehr ein bewusster Umgang mit Feuchtigkeit, Nährstoffen und Ausläufern. Wer das beherzigt, hat mit dem Gras erstaunlich wenig Mühe.
Pflege und Überwinterung
Pflegeleicht bedeutet bei einem Ufergras nicht anspruchslos, sondern standortgerecht begleitet. Steht die Pflanze passend, erledigt sie vieles aus eigener Kraft und zeigt sich wüchsig sowie robust. Aufmerksamkeit verlangt vor allem ihre Ausbreitung, denn aus dem vitalen Wachstum ergibt sich zugleich ihre größte Stärke und ihre größte Herausforderung.
Gießen und Nährstoffversorgung
In der Ufer- oder Flachwasserzone ist zusätzliches Gießen meist nur in ungewöhnlich trockenen Perioden nötig, wenn der Wasserstand deutlich sinkt. In normalen Beeten mit frischem bis feuchtem Boden sollte dagegen regelmäßig kontrolliert werden, ob der Wurzelraum wirklich gleichmäßig feucht bleibt. Gerade im ersten Standjahr entscheidet eine verlässliche Wasserversorgung darüber, ob die Pflanze zügig einwächst und die typische Blattfülle erreicht. Weil das Gras nährstoffreiche Böden schätzt, ist eine Gabe von reifem Kompost im Frühjahr sinnvoll, besonders auf leichteren Substraten. Ein stark stickstoffbetonter Dünger ist meist nicht erforderlich, da übermäßige Mastigkeit die Standfestigkeit beeinträchtigen kann. Besser ist eine maßvolle, organische Versorgung, die das Wachstum gleichmäßig unterstützt. Der Grund dafür ist einfach: Ein Ufergras soll vital, aber nicht weich und kipplig wachsen.
Rückschnitt und Kontrolle der Ausläufer
Da die Pflanze sommergrün ist, kann das alte Laub im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr bodennah zurückgeschnitten werden. Dieser Zeitpunkt ist günstig, weil die abgestorbenen Halme bis dahin noch etwas Schutz und Struktur bieten, ohne den frischen Austrieb dauerhaft zu behindern. Im Jahresverlauf beschränkt sich die Pflege meist auf das Entfernen beschädigter oder unansehnlicher Blätter. Viel wichtiger als der eigentliche Rückschnitt ist die Kontrolle der Ausläufer. Wer das Gras in kleineren Gärten kultiviert, sollte den Randbereich ein- bis zweimal pro Saison prüfen und überzählige Triebe konsequent ausstechen. Das verhindert, dass schwächere Nachbarpflanzen verdrängt werden oder die Uferlinie ungewollt überwuchert. Eine Rhizomsperre kann von Anfang an sinnvoll sein, wenn nur wenig Platz zur Verfügung steht oder die Pflanzung klar begrenzt bleiben soll.
Glyceria maxima 'Variegata' vermehren und begrenzen
Da Glyceria maxima 'Variegata' rhizom- und ausläuferbildend wächst, lässt sie sich naheliegend durch Teilung beziehungsweise durch das Abnehmen bewurzelter Ausläufer vermehren. Praktisch geschieht das am besten im Frühjahr, wenn der Boden bereits bearbeitbar ist und die Pflanze kurz vor dem kräftigen Austrieb steht. Dann erkennt man vitales Material gut, und die Teilstücke können sich während der folgenden Monate rasch neu etablieren. Dieselbe Maßnahme dient zugleich der Begrenzung, denn beim Abstechen der Randbereiche wird der Bestand wieder auf das gewünschte Maß zurückgeführt. Gerade weil die Sorte große Flächen beanspruchen kann, ist diese regelmäßige Steuerung in kleineren Anlagen besonders wichtig. Ausgegrabene Teilstücke sollten sofort an einen passenden, feuchten Standort umgesetzt oder verschenkt werden, damit die Wurzeln nicht austrocknen. Wer die Pflanze bewusst als flächiges Ufergras nutzen möchte, kann dagegen auf häufige Eingriffe verzichten und nur dort korrigieren, wo Wege, Stege oder empfindliche Nachbarn betroffen sind.
Neben den praktischen Kulturhinweisen gibt es auch einige interessante Hintergrundaspekte zu dieser Sorte. Sie erklären, warum das Gras so eigenständig wirkt und weshalb es sich von vielen anderen Ziergräsern deutlich unterscheidet. Gerade für Pflanzenliebhaber macht das seinen besonderen Reiz aus.
Wissenswertes zu Glyceria maxima 'Variegata'
Hinter dem hellen Erscheinungsbild dieser Sorte steht nicht einfach ein beliebiges Gartenprodukt, sondern eine gezielt geschätzte Auslese einer kräftigen Wildart. Das verbindet naturnahe Ausstrahlung mit kultiviertem Blattschmuck. Wer sich für botanische Zusammenhänge interessiert, entdeckt hier also weit mehr als nur ein dekoratives Ufergras.
Zuchtform, Name und Besonderheiten
Glyceria maxima 'Variegata' wird als optisch ansprechende Zuchtform des in Europa und Asien beheimateten Süßgrases Glyceria maxima beschrieben. Damit steht sie in einer botanischen Linie, die an feuchte Lebensräume gebunden ist und ihre Eignung für Ufer, Gräben und nasse Gartenpartien gut erklärt. Die Gattung Glyceria wurde im Jahr 1810 von Robert Brown aufgestellt. Das Sortenepitheton „Variegata“ verweist auf die auffällige Panaschierung und beschreibt damit sehr treffend das wichtigste Schmuckmerkmal der Pflanze. Im deutschen Sprachgebrauch begegnet man ihr als Buntblättriges Garten-Süßgras 'Variegata', Wasserschwaden 'Variegata' oder auch als Buntblättriges Süßgras. Einen belastbaren Hinweis zur Giftigkeit für Mensch oder Tier gibt es in den vorliegenden Angaben nicht; deshalb sollte man hierzu weder Entwarnung noch Warnung ohne gesicherte Fachquelle aussprechen. Gärtnerisch entscheidend ist ohnehin vor allem ihre starke Wuchskraft: Diese Sorte ist kein zurückhaltendes Schmuckgras, sondern eine charaktervolle Pflanze für Standorte, an denen sie ihre besondere Mischung aus Helligkeit, Feuchteverträglichkeit und Ausbreitungsfreude entfalten darf.
| Name Deutsch: | Buntblättriges Garten-Süßgras 'Variegata' / Wasserschwaden 'Variegata'. |
| Name Botanisch: | Glyceria maxima 'Variegata'. |
| Wuchs: | Aufrechter, ausläuferbildender Wuchs, Wuchshöhe bis ca. 70 cm. |
| Wuchshöhe: | bis zu 70 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, gelblich-weiß-grün, lineare Blattform. |
| Blüte: | Braun, Blütenrispe. |
| Blütezeit: | Juli bis August. |
| Boden: | Frischer Boden, feuchter Boden, nasser Boden. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 5. |
| Eigenschaften: | Die Glyceria maxima 'Variegata' (Buntblättriges Garten-Süßgras 'Variegata' / Wasserschwaden 'Variegata') gehört zu den Ziergräsern, die gerade am Teichrandbereich auf feuchtem Untergrund aber auch im Garten einen wunderschönen Farbtupfer entstehen lassen. Ihr Blattwerk ist hier eine absolute Besonderheit. Leicht rosafarben austreibend verändert es sich dann in ein kräftiges Gelblich-weiß-grün. Auf Grund ihrer starken Ausläuferbildung sollte die Glyceria maxima 'Variegata' (Buntblättriges Garten-Süßgras / Wasserschwaden) jedoch genügend Fläche zur Verfügung haben. Alternativ kann sie mit einer Rhizomsperre versehen werden.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait: Glyceria maxima 'Variegata' als leuchtendes UfergrasDas Buntblättrige Garten-Süßgras 'Variegata', auch als Wasserschwaden 'Variegata' bekannt, trägt botanisch den Namen Glyceria maxima 'Variegata' und gehört zu den markanten Ziergräsern für feuchte Gartenbereiche. Wer an Teichrändern, in nassen Senken oder in dauerhaft frischem Boden einen hellen, lebendigen Blattschmuck sucht, findet in dieser Sorte eine eindrucksvolle Wahl. Besonders auffällig ist das Farbspiel der Blätter, das schon aus einiger Entfernung Licht in die Pflanzung bringt. Gleichzeitig ist dieses Gras kein zartes Beiwerk, sondern eine durchsetzungsfähige Erscheinung mit deutlichem Ausbreitungsdrang. Gerade.... |
Pflanz- und Pflegetipps Glyceria maxima 'Variegata' / Buntblättriges Garten-Süßgras 'Variegata' / Wasserschwaden 'Variegata'
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
Sie suchen eine Alternative?
In folgenden Kategorien finden Sie schöne Alternativen zum hier gezeigten Artikel Glyceria maxima 'Variegata' / Buntblättriges Garten-Süßgras 'Variegata' / Wasserschwaden 'Variegata':
