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Hirschzungenfarn

Asplenium scolopendrium

Asplenium scolopendrium (Hirschzungenfarn) mit dichten, glänzend grünen, lanzettlichen Wedeln in rosettenförmigem Wuchs.
Asplenium scolopendrium (Hirschzungenfarn) mit langen, glänzend grünen, ungeteilten Wedeln im Horst.
Asplenium scolopendrium (Hirschzungenfarn) mit glänzenden, lanzettlichen, hellgrünen Wedeln im Topf.
Asplenium scolopendrium (Hirschzungenfarn) im braunen Pflanztopf, grüne glänzende, lanzettliche Farnblätter, kompakter Wuchs
Immergrün
Halbschattig-schattig
30 - 60 cm
ab 5,75 €
Wuchs: Staude, aufrecht bis bogig überhängend und ausladend, trichterförmig, buschig, 30 bis 60 cm hoch
Wuchshöhe: 30 - 60 cm
Blatt: Immergrün, ungefiedert, länglich-zungenförmig, am Ende zugespitzt, zur Spitze schmaler, ledrig wirkend, glänzend, glatt, ganzrandig, mehr oder weniger gewellte Ränder, im Austrieb frischgrün und dann dunkelgrün, 15 bis 45 cm lang
Frucht: Vermehrt sich über Sporen, rostbraune Sori in Streifen angeordnet auf der Unterseite der Blätter, reifen zwischen Juli und September
Blüte: Keine
Blütezeit: -
Wurzeln: Kurze Rhizome, dicht bewurzelt
Boden: Feuchte, durchlässige, kalkhaltige und humose Untergründe
Standort: Halbschattig bis schattig
Pflanzen pro m²: 8
Eigenschaften:
Der Asplenium scolopendrium (Hirschzungenfarn) ist ein dekorativer Farn, der Ihren Garten definitiv bereichern wird. Der Wuchs des Hirschzungenfarns ist aufrecht bis bogig überhängend. Die...
zierenden Wedel haben eine sattgrüne Farbe, sind zungenförmig, ungefiedert und leicht gewellt. Insgesamt erweist sich diese Sorte als anspruchslos, pflegeleicht und gut winterhart. Der Hirschzungenfarn kommt besonders gut in naturnahen Gärten, in Grabanlagen, Steinfugen und Steinanlagen sowie als Unterpflanzung von Gehölzen zur Geltung. Pro Quadratmeter finden dabei bis zu 8 Pflanzen Platz. Zudem eignet sich dieses Schmuckstück sehr gut für den Schnitt oder als Kübelpflanze auf der Terrasse oder dem Balkon. Ein echter Hingucker, der garantiert auch Sie überzeugt!
Wuchs: Staude, aufrecht bis bogig überhängend und ausladend, trichterförmig, buschig, 30 bis 60 cm hoch
Wuchshöhe: 30 - 60 cm
Blatt: Immergrün, ungefiedert, länglich-zungenförmig, am Ende zugespitzt, zur Spitze schmaler, ledrig wirkend, glänzend, glatt, ganzrandig, mehr oder weniger gewellte Ränder, im Austrieb frischgrün und dann dunkelgrün, 15 bis 45 cm lang
Frucht: Vermehrt sich über Sporen, rostbraune Sori in Streifen angeordnet auf der Unterseite der Blätter, reifen zwischen Juli und September
Blüte: Keine
Blütezeit: -
Wurzeln: Kurze Rhizome, dicht bewurzelt
Boden: Feuchte, durchlässige, kalkhaltige und humose Untergründe
Standort: Halbschattig bis schattig
Pflanzen pro m²: 8
Eigenschaften: Der Asplenium scolopendrium (Hirschzungenfarn) ist ein dekorativer Farn, der Ihren Garten definitiv bereichern wird. Der Wuchs des Hirschzungenfarns ist aufrecht bis bogig überhängend. Die zierenden Wedel haben eine sattgrüne Farbe, sind zungenförmig, ungefiedert und leicht gewellt. Insgesamt erweist sich diese Sorte als anspruchslos, pflegeleicht und gut winterhart. Der Hirschzungenfarn kommt besonders gut in naturnahen Gärten, in Grabanlagen, Steinfugen und Steinanlagen sowie als Unterpflanzung von Gehölzen zur Geltung. Pro Quadratmeter finden dabei bis zu 8 Pflanzen Platz. Zudem eignet sich dieses Schmuckstück sehr gut für den Schnitt oder als Kübelpflanze auf der Terrasse oder dem Balkon. Ein echter Hingucker, der garantiert auch Sie überzeugt!

Portrait des Hirschzungenfarns

Der Hirschzungenfarn ist ein immergrüner Farn, der mit seinen ungewöhnlich geformten Wedeln eine besondere Stellung unter den heimischen Farnen einnimmt. Sein botanischer Name lautet Asplenium scolopendrium, und er wird gelegentlich auch unter dem älteren Synonym Phyllitis scolopendrium geführt. Diese Staude stammt ursprünglich aus Europa, Vorderasien, Nordafrika und Nordamerika und gedeiht bevorzugt in schattigen, feuchten Wäldern. Mit einer Wuchshöhe von 30 bis 60 Zentimetern und einem trichterförmigen, buschigen Wuchs eignet sie sich hervorragend für naturnahe Gärten.

Botanische Einordnung

Der Hirschzungenfarn gehört zur Familie der Streifenfarngewächse (Aspleniaceae) und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Seine nächsten Verwandten sind meist gefiederte Farne, doch Asplenium scolopendrium hat sich mit seinen ganzrandigen, zungenförmigen Wedeln eine Sonderstellung erarbeitet. Der Gattungsname Asplenium leitet sich vom griechischen Wort „asplenon“ ab, was Milzkraut bedeutet – ein Hinweis auf die frühere Verwendung als Heilpflanze. Das Art-Epitheton scolopendrium bezieht sich auf die Ähnlichkeit der Wedel mit einem Tausendfüßler (lateinisch „scolopendra“). In historischen Quellen wird der Farn oft als Phyllitis scolopendrium bezeichnet, doch die moderne Systematik ordnet ihn der Gattung Asplenium zu. Trotz dieser taxonomischen Verschiebung ist der Name Phyllitis in vielen Gärten noch geläufig.

Wuchs und Erscheinungsbild

Der Hirschzungenfarn wächst aus einem kurzen, dicht bewurzelten Rhizom, das jährlich neue Wedel treibt. Die Blätter sind aufrecht bis bogig überhängend und bilden eine trichterförmige, ausladende Rosette. Im Austrieb erscheinen sie frischgrün und entwickeln sich später zu einem kräftigen Dunkelgrün. Die ledrige, glänzende Oberfläche der Wedel reflektiert das Licht auf angenehme Weise und verleiht der Pflanze eine edle Optik. Mit der Zeit kann ein einzelnes Exemplar einen Durchmesser von gut einem halben Meter erreichen. Die Wuchsform ist buschig und dicht, sodass der Farn auch als Bodendecker unter Gehölzen wirkt. Pro Quadratmeter können Sie bis zu acht Pflanzen setzen, um eine geschlossene Fläche zu erzielen. Dieser Farn ist ausgesprochen langlebig und wird mit zunehmendem Alter immer schöner.

Standort und Boden

Die Ansprüche an den Standort sind klar definiert: Der Hirschzungenfarn liebt es kühl, schattig bis halbschattig und luftfeucht. An einem solchen Platz entwickelt er seine prächtigsten Wedel und bleibt über viele Jahre vital. Der Boden sollte humusreich und stets gleichmäßig frisch sein, ohne Staunässe zu verursachen. Ein idealer Standort findet sich oft im lichten Schatten von Laubbäumen oder entlang von schattigen Mauern.

Asplenium scolopendrium: Ideale Standortbedingungen

Für ein gesundes Wachstum benötigt der Hirschzungenfarn einen Platz, der vor direkter Mittagssonne geschützt ist. Stauden Stade beschreibt den idealen Standort als kühl, schattig bis halbschattig und luftfeucht. Besonders gut gedeiht er an Nordseiten von Gebäuden oder unter dem Blätterdach großer Bäume. Auch tiefe Schattenlagen, wie sie in Innenhöfen oder an Brunnenschächten vorkommen, werden von ihm problemlos gemeistert. Gaißmayer empfiehlt den Hirschzungenfarn ausdrücklich für feuchte, schattige Steingartenpartien, auch für tiefen Schatten, Höhlen oder Brunnenschächte. Wichtig ist, dass die Luftfeuchtigkeit hoch ist, da die großen Wedel sonst an den Rändern einrollen. Ein Standort in der Nähe von Wasserläufen schafft optimale Mikroklimabedingungen.

Bodenansprüche

Der Hirschzungenfarn bevorzugt kalkhaltige, humose und durchlässige Böden. Er ist ein sogenannter Kalkzeiger und kommt auf neutralen bis leicht alkalischen Substraten am besten zurecht. Der Boden sollte feucht, aber nicht nass sein; Staunässe führt unweigerlich zu Wurzelfäule. Eine gute Drainage ist daher ebenso wichtig wie ein hoher Humusanteil, der die Feuchtigkeit speichert. Bei der Pflanzung können Sie reifen Kompost oder Lauberde unter die Erde mischen, um die Struktur zu verbessern. Auch eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hilft, die Bodenfeuchte zu halten und das Substrat kühl zu halten. In zu trockenen Lagen leidet die Pflanze und zeigt hängende Wedel. Eine regelmäßige Bewässerung in Trockenperioden ist daher unerlässlich.

Blätter und Blattwerk des Hirschzungenfarns

Das Blattwerk ist das eigentliche Highlight dieser Staude. Anders als die meisten Farne trägt der Hirschzungenfarn ungefiederte, ganzrandige Wedel, die an die Zunge eines Hirsches erinnern und ihm so seinen deutschen Namen eingebracht haben. Die Blätter sind immergrün, ledrig und glänzend, was sie auch im Winter zu einem Blickfang macht. Im Frühjahr treiben die jungen Wedel frischgrün aus und färben sich später dunkelgrün.

Blattform und Farbe

Die Wedel des Hirschzungenfarns sind länglich-zungenförmig, am Ende zugespitzt und zur Spitze hin schmaler. Sie werden zwischen 15 und 45 Zentimeter lang und sind mehr oder weniger gewellt. Die ledrige Textur und der glänzende Glanz lassen sie robust wirken. Die Farbe variiert von einem hellen, saftigen Grün im Austrieb bis zu einem satten, dunklen Grün im Laufe der Saison. Da der Farn immergrün ist, behält er seine Blätter auch über den Winter, was in der kalten Jahreszeit wertvolle Farbtupfer setzt. Stauden Stade beschreibt den Hirschzungenfarn als wintergrüne Art, die auch in der kahlen Jahreszeit wertvolle Farbtupfer im Garten setzt. Die Blattunterseite ist matt und trägt die charakteristischen Sori.

Sporenbildung bei Asplenium scolopendrium

Wie alle Farne vermehrt sich auch der Hirschzungenfarn nicht über Blüten, sondern über Sporen. Diese befinden sich auf der Unterseite der Wedel in rostbraunen Sori, die in Streifen angeordnet sind. Die Sori reifen zwischen Juli und September und entlassen dann die Sporen, die durch Wind und Wasser verbreitet werden. Gräfin von Zeppelin beschreibt den Hirschzungenfarn als Art mit oft auftretender Selbstaussaat. Unter günstigen Bedingungen kann sich die Pflanze daher auf natürliche Weise im Garten ausbreiten, ohne invasiv zu wirken. Die Sporenkeimung benötigt feuchte, humusreiche Stellen – ähnlich wie die adulten Pflanzen. Wer gezielt Jungpflanzen heranziehen möchte, kann die Sporen im Spätsommer ernten und auf feuchtem Torfsubstrat aussäen.

Verwendung im Garten

Der Hirschzungenfarn ist ein vielseitiger Begleiter für schattige Gartenbereiche. Ob als Unterpflanzung, in Steinfugen oder als Solitär in Kübeln – seine elegante Erscheinung bereichert jede Gestaltung. Zeitgenössische Gärtner schätzen seine Anspruchslosigkeit und seine Fähigkeit, auch an schwierigen Standorten zu gedeihen.

Gestaltung mit dem Hirschzungenfarn

In naturnahen Gärten kommt der Hirschzungenfarn besonders gut zur Geltung. Er eignet sich ideal für schattige Rabatten, Gehölzunterpflanzungen und am Rand von Wasserläufen. Sein immergrünes Laub bildet einen schönen Kontrast zu früh blühenden Zwiebelpflanzen und bietet auch im Winter Struktur. Gräfin von Zeppelin bezeichnet Phyllitis scolopendrium als Blattschmuckstaude für schattige bis halbschattige Gartenbereiche. Aufgrund seines trichterförmigen Wuchses setzt er sich gut als Solitär in Szene, wirkt aber auch in Gruppen gepflanzt harmonisch. Die Pflanzung in unregelmäßigen Abständen erzeugt ein natürliches Bild.

Kübelhaltung und Schnitt

Der Hirschzungenfarn eignet sich hervorragend für die Kultur im Topf oder Kübel auf Balkon und Terrasse. Wichtig ist ein ausreichend großes Gefäß mit gutem Wasserabzug, damit keine Staunässe entsteht. Die Erde sollte humos und kalkhaltig sein; ein Zusatz von Sand sorgt für Durchlässigkeit. Im Kübel benötigt die Pflanze regelmäßige Wassergaben, vor allem an heißen Tagen. Laut Gaißmayer eignet sich der Hirschzungenfarn auch zum Schnitt. Die Wedel können für frische oder getrocknete Sträuße verwendet werden und verleihen diesen eine exotische Note. Schneiden Sie die Wedel bodennah ab, wenn sie voll entwickelt sind – das fördert den Neuaustrieb.

Begrünung schattiger Bereiche

Besonders wertvoll ist der Hirschzungenfarn für die Begrünung schattiger und feuchter Zonen, die für viele Pflanzen ungeeignet sind. Dazu zählen Nordseiten von Mauern, Fugen in Trockenmauern und Plattenwegen sowie schattige Steingartenpartien. Gräfin von Zeppelin nennt feuchte Mauerfugen sowie die flächige Verwendung als Unterpflanzung als Einsatzbereiche für den Hirschzungenfarn. In solchen Bereichen setzt er reizvolle Akzente und lockert das Steinbild mit seinen lebendigen Wedeln auf. Auch in schattigen Vorgärten oder unter Bäumen, wo Rasen nur kümmerlich wächst, ist der Farn eine pflegeleichte Alternative.

Pflanzpartner für den Hirschzungenfarn

Die richtigen Pflanzenpartner unterstreichen die Schönheit des Hirschzungenfarns und schaffen harmonische Bilder im Schattenbeet. Wählen Sie Begleiter mit ähnlichen Standortansprüchen, die das Laub des Farns durch ihre Blüten oder andersartigen Blattstrukturen ergänzen. Gute Partnerschaften bereichern den Garten langfristig.

Christrosen und Elfenblumen

Empfehlenswerte Begleiter sind Christrosen (Helleborus orientalis), deren weiße bis rosa Blüten im Winter und zeitigen Frühjahr einen schönen Kontrast zu den immergrünen Farnwedeln bieten. Auch kleine Elfenblumen (Epimedium-Arten) mit ihren feinen, gefiederten Blättern und zarten Blüten fügen sich gut in die Farnumgebung ein. Stauden Stade nennt Christrosen und kleine Elfenblumen als geeignete Begleiter für den Hirschzungenfarn. Beachten Sie, dass auch diese Pflanzen humose, feuchte Böden lieben, sodass sie sich hinsichtlich der Pflege gut ergänzen.

Aronstab und Haselwurz als Begleiter

Eine besonders interessante Kombination ergibt sich mit dem Silbernen Aronstab (Arum italicum ssp. italicum 'Pictum'), dessen panaschiertes Laub den Farn im Winter begleitet. Gaißmayer empfiehlt als Pflanzpartner den Silbernen Aronstab (Arum italicum ssp. italicum 'Pictum'). Die Heimische Haselwurz (Asarum europaeum) mit ihren ledrigen, nierenförmigen Blättern bildet einen dichten Bodenteppich, der ideal mit dem aufrechten Wuchs des Farns kontrastiert. Beide Arten gedeihen im lichten Schatten auf kalkhaltigen, humusreichen Böden und sind pflegeleicht. Setzen Sie diese Kombination in flächigen Pflanzungen ein, um eine natürliche Waldatmosphäre zu schaffen.

Asplenium scolopendrium im Schattenbeet

Neben den genannten Partnern harmoniert der Hirschzungenfarn auch mit dem Ausdauernden Silberblatt (Lunaria rediviva), dessen duftende Blüten im Mai und Juni den Farn begleiten. Gaißmayer empfiehlt als Pflanzpartner das Ausdauernde Silberblatt bzw. die Mondviole (Lunaria rediviva). Bereichern Sie das Beet zusätzlich mit Schattenstauden wie Funkien (Hosta-Arten) oder Schaumblüten (Tiarella cordifolia), die ähnliche Feuchtigkeitsansprüche haben. Achten Sie jedoch auf ausreichend Platz, damit sich die Pflanzen nicht gegenseitig bedrängen. Eine Pflanzung in Gruppen mit gleichen Abständen wirkt aufgeräumt und edel.

Pflege und Überwinterung

Der Hirschzungenfarn ist eine pflegeleichte Staude, die mit wenig Aufwand jahrelang Freude bereitet. Dennoch gibt es einige Aspekte der Pflege, die Sie beachten sollten, um ein optimales Wachstum zu gewährleisten. Von der Bewässerung über den richtigen Schnitt bis zur Wintervorbereitung – mit einfachen Handgriffen bleibt der Farn gesund.

Bewässerung und Düngung

Da der Hirschzungenfarn einen stets frischen Boden benötigt, ist in Trockenperioden regelmäßiges Gießen unerlässlich. Gießen Sie vorzugsweise morgens oder abends direkt an der Wurzel, um die Wedel nicht unnötig zu befeuchten. Im Sommer kann eine Mulchschicht helfen, die Feuchtigkeit im Boden zu halten. Eine Düngung ist nur selten erforderlich; im Frühjahr kann eine Gabe reifer Kompost oder organischer Staudendünger das Wachstum anregen. Übermäßiges Düngen führt zu weichen, anfälligen Wedeln und kann die Widerstandsfähigkeit beeinträchtigen. Besser ist es, auf eine gute Bodenstruktur zu achten als auf künstliche Nährstoffgaben.

Schnitt und Rückschnitt

Ein Rückschnitt ist bei dieser immergrünen Staude nur in Ausnahmefällen nötig. Entfernen Sie lediglich abgestorbene oder beschädigte Wedel im zeitigen Frühjahr, bevor der Neuaustrieb beginnt. Schneiden Sie die alten Wedel bodennah ab, um Platz für die frischen zu schaffen. Bei Selbstaussaat können sich die Jungpflanzen zu dicht drängen; lichten Sie sie gegebenenfalls aus, indem Sie schwächere Exemplare entfernen. Ein zu später Rückschnitt im Herbst könnte die Pflanze für Frost anfällig machen, daher sollten Sie den Schnitt auf das Frühjahr verschieben.

Winterhärte bei Asplenium scolopendrium

Der Hirschzungenfarn ist gut winterhart und übersteht mitteleuropäische Winter ohne besonderen Schutz. Seine immergrünen Wedel bleiben auch unter Schnee grün, was ihn zu einem wertvollen Winteraspekt macht. Lediglich in extremen Lagen mit starkem Frost sollte man ihn mit einer Laubabdeckung schützen. Die Rhizome sind frosthart, junge Triebe im Frühjahr können bei Spätfrösten jedoch Schaden nehmen. Ein Standort in geschützter Lage, etwa unter einer Schneedecke, mildert die Temperaturschwankungen. Trockenheit im Winter kann problematischer sein als Kälte – gießen Sie daher an frostfreien Tagen bei Bedarf.

Wissenswertes über den Hirschzungenfarn

Der Hirschzungenfarn birgt einige interessante Details, die ihn zu einem besonderen Gewächs machen. Neben seiner auffälligen Wedelform hat er eine bewegte Geschichte in der Volksmedizin und eine taxonomische Vergangenheit, die immer wieder diskutiert wird. Sein charakteristischer deutscher Name leitet sich von den zungenförmigen Wedeln ab.

Besondere Eigenschaften und Namen

Stauden Stade hebt hervor, dass der Hirschzungenfarn unter den heimischen Farnen eine Sonderstellung einnimmt, weil er keine gefiederten, sondern ganzrandige, zungenförmige Wedel bildet. Dieses Alleinstellungsmerkmal macht ihn zu einer unverwechselbaren Erscheinung. Das Art-Epitheton scolopendrium bezieht sich auf die Ähnlichkeit mit einem Tausendfüßler, was durch die linearen Sori auf der Blattunterseite unterstrichen wird. In der Antike wurde der Farn als Heilmittel gegen Milzleiden eingesetzt (daher der Gattungsname Asplenium von griechisch „milzlos“). Obwohl diese Anwendung heute keine Rolle mehr spielt, zeugt sie von der langen Kulturgeschichte der Pflanze. Als heimische Staude ist sie zudem ein wichtiges Element für naturnahe Gärten, da sie Lebensraum für Insekten und andere Kleintiere bietet.

Name Deutsch: Hirschzungenfarn.
Name Botanisch: Asplenium scolopendrium.
Wuchs: Staude, aufrecht bis bogig überhängend und ausladend, trichterförmig, buschig, 30 bis 60 cm hoch.
Wuchshöhe: 30 - 60 cm.
Blatt: Immergrün, ungefiedert, länglich-zungenförmig, am Ende zugespitzt, zur Spitze schmaler, ledrig wirkend, glänzend, glatt, ganzrandig, mehr oder weniger gewellte Ränder, im Austrieb frischgrün und dann dunkelgrün, 15 bis 45 cm lang.
Frucht: Vermehrt sich über Sporen, rostbraune Sori in Streifen angeordnet auf der Unterseite der Blätter, reifen zwischen Juli und September.
Blüte: Keine.
Blütezeit: -.
Wurzeln: Kurze Rhizome, dicht bewurzelt.
Boden: Feuchte, durchlässige, kalkhaltige und humose Untergründe.
Standort: Halbschattig bis schattig.
Pflanzen pro m²: 8.
Eigenschaften: Der Asplenium scolopendrium (Hirschzungenfarn) ist ein dekorativer Farn, der Ihren Garten definitiv bereichern wird. Der Wuchs des Hirschzungenfarns ist aufrecht bis bogig überhängend. Die zierenden Wedel haben eine sattgrüne Farbe, sind zungenförmig, ungefiedert und leicht gewellt. Insgesamt erweist sich diese Sorte als anspruchslos, pflegeleicht und gut winterhart. Der Hirschzungenfarn kommt besonders gut in naturnahen Gärten, in Grabanlagen, Steinfugen und Steinanlagen sowie als Unterpflanzung von Gehölzen zur Geltung. Pro Quadratmeter finden dabei bis zu 8 Pflanzen Platz. Zudem eignet sich dieses Schmuckstück sehr gut für den Schnitt oder als Kübelpflanze auf der Terrasse oder dem Balkon. Ein echter Hingucker, der garantiert auch Sie überzeugt!.
Detaillierte Beschreibung:

Portrait des Hirschzungenfarns

Der Hirschzungenfarn ist ein immergrüner Farn, der mit seinen ungewöhnlich geformten Wedeln eine besondere Stellung unter den heimischen Farnen einnimmt. Sein botanischer Name lautet Asplenium scolopendrium, und er wird gelegentlich auch unter dem älteren Synonym Phyllitis scolopendrium geführt. Diese Staude stammt ursprünglich aus Europa, Vorderasien, Nordafrika und Nordamerika und gedeiht bevorzugt in schattigen, feuchten Wäldern. Mit einer Wuchshöhe von 30 bis 60 Zentimetern und einem trichterförmigen, buschigen Wuchs eignet sie sich hervorragend für naturnahe Gärten.

Botanische Einordnung

Der Hirschzungenfarn gehört zur Familie der Streifenfarngewächse (Aspleniaceae) und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Seine nächsten Verwandten sind meist gefiederte Farne, doch Asplenium scolopendrium hat sich mit seinen....

P9
Artik.Nr.:
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Belaubung
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Blatt- / Nadelfarbe
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"Hirschzungenfarn - Asplenium scolopendrium"
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10.12.2025

Etwas ganz Besonderes

Ich war sofort fasziniert von den glatten, glänzenden Blättern. Dieser Farn sieht ganz anders aus als die üblichen, filigranen Sorten. Er wirkt ruhig, stark und einfach besonders. Gerade in der grauen Jahreszeit freue ich mich über jedes grüne Blatt im Garten. Der Hirschzungenfarn bleibt auch im Winter ansehnlich und gibt dem Beet Struktur.

19.11.2025

Top Verpackung und Kommunikation

Der Hirschzungenfarn kam sicher verpackt an, die Verpackung war durchdacht und schützte die Wurzeln. Preis-Leistung stimmt, die Kommunikation war schnell und freundlich. Sehr zufrieden.

24.10.2025

Wunderschönes Blattwerk für den Schatten!

Der Hirschzungenfarn kam kräftig und sattgrün bei mir an. Eingepflanzt wirken die Blätter sehr edel und bringen Leben in unseren schattigen Gartenbereiche. Absolut empfehlenswert!

10.10.2025

Hirschzungenfarn / Asplenium scolopendrium: Top

Sehr zufrieden mit dem Kauf: kräftige, glänzende Blätter und kompakter Wuchs. Die Pflanzanleitung war verständlich, die Pflege unkompliziert und zuverlässig.

12.01.2024

Sehr vielseitig

Da er recht unkompliziert ist, hat man bei der Pflanzung und Haltung keine großen Mühen.

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Pflanz- und Pflegetipps Asplenium scolopendrium / Hirschzungenfarn

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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