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Hirschzungenfarn 'Angustifolium'

Asplenium scolopendrium 'Angustifolium' / Phyllitis scolopendrium 'Angustifolium'

Hirschzungenfarn 'Angustifolium' (Asplenium scolopendrium/Phyllitis scolopendrium) mit schmalen, welligen grünen Wedeln in Horstform.
Hirschzungenfarn 'Angustifolium' (Asplenium scolopendrium / Phyllitis scolopendrium) im Topf, grüne schmale Farnwedel.
Hirschzungenfarn 'Angustifolium' (Asplenium scolopendrium / Phyllitis scolopendrium) mit schmalen, aufrechten grünen Wedeln.
Hirschzungenfarn 'Angustifolium' (Asplenium scolopendrium) mit langen, schmalen, glänzend grünen Wedeln in Rosette.
Immergrün
Halbschattig-schattig
bis zu 30 cm
ab 6,50 €
Wuchs: Buschig angeorndeter Wuchs, rhizombildend, Pflanzenhöhe bis ca. 30 cm
Wuchshöhe: bis zu 30 cm
Blatt: Immergrün, grün bis hellgrün, schmall, zungenförmige, ledrig, am Rand stark gewellt
Wurzeln: Rhizombildend
Boden: Gut durchlässiger, frisch-feuchter, humoser Waldboden
Standort: Halbschattig bis schattig
Pflanzen pro m²: 8
Eigenschaften:
Das Asplenium scolopendrium 'Angustifolium' / Phyllitis scolopendrium 'Angustifolium' / Hirschzungenfarn verdankt seinen Namen seiner auffällig gewellten Blattform. Die schmale Basis des Blattes...
entwickelt sich zum Rand hin stark wellig. Auf der Unterseite bilden sich Sporen, die im Juli bis Oktober ihre Reife erreichen. Der Hirschzungenfarn sollte im Bereich von Gehölzen oder Gehölzrändern gepflanzt werden bzw. eignet sich hervorragend als Rhododendron-Begleiter. Ein sehr seltener aber zugleich extrem winterharter Gast in unseren heimischen Gärten.
Wuchs: Buschig angeorndeter Wuchs, rhizombildend, Pflanzenhöhe bis ca. 30 cm
Wuchshöhe: bis zu 30 cm
Blatt: Immergrün, grün bis hellgrün, schmall, zungenförmige, ledrig, am Rand stark gewellt
Wurzeln: Rhizombildend
Boden: Gut durchlässiger, frisch-feuchter, humoser Waldboden
Standort: Halbschattig bis schattig
Pflanzen pro m²: 8
Eigenschaften: Das Asplenium scolopendrium 'Angustifolium' / Phyllitis scolopendrium 'Angustifolium' / Hirschzungenfarn verdankt seinen Namen seiner auffällig gewellten Blattform. Die schmale Basis des Blattes entwickelt sich zum Rand hin stark wellig. Auf der Unterseite bilden sich Sporen, die im Juli bis Oktober ihre Reife erreichen. Der Hirschzungenfarn sollte im Bereich von Gehölzen oder Gehölzrändern gepflanzt werden bzw. eignet sich hervorragend als Rhododendron-Begleiter. Ein sehr seltener aber zugleich extrem winterharter Gast in unseren heimischen Gärten.

Der Hirschzungenfarn 'Angustifolium', botanisch korrekt als Asplenium scolopendrium 'Angustifolium' oder synonym Phyllitis scolopendrium 'Angustifolium' bezeichnet, ist eine faszinierende und seltene Staude für den schattigen Gartenbereich. Sein Name leitet sich von der charakteristischen, zungenförmigen und stark gewellten Blattform ab, die an die Zunge eines Hirsches erinnert. Diese Sorte besticht durch ihren buschigen, rhizombildenden Wuchs und erreicht eine kompakte Höhe von etwa 30 cm. Als immergrüner Farn bringt er auch im Winter Struktur und frisches Grün in die Beete, wobei seine schmalen, ledrigen Blätter in einem ansprechenden Grün bis Hellgrün erstrahlen. Er ist ein extrem winterharter Gast, der sich besonders für frische, humose Standorte unter Gehölzen eignet und dort als zuverlässiger, dekorativer Bodendecker fungiert.

Hirschzungenfarn 'Angustifolium': Ein Portrait seltener Schmuck

Dieser besondere Farn verdient eine genauere Betrachtung, denn er vereint Seltenheit mit robuster Gartenpraxis. Im Folgenden werden seine wesentlichen Merkmale und sein natürliches Erscheinungsbild detailliert beschrieben, um ein umfassendes Bild dieser reizvollen Pflanze zu zeichnen.

Herkunft und Charakter

Der Hirschzungenfarn 'Angustifolium' ist eine ausgelesene Sorte des heimischen Hirschzungenfarns, der in vielen Laubwäldern Europas zu finden ist. Die Sorte 'Angustifolium' zeichnet sich durch ihre besonders schmalen Blätter aus, was bereits im Namen angedeutet wird. Es handelt sich um eine sehr seltene Bereicherung für den Garten, die Liebhaber ungewöhnlicher Pflanzen zu schätzen wissen. Sein Charakter ist bescheiden und doch ausdrucksstark: Er bildet keine auffälligen Blüten, sondern setzt ganz auf die ornamentale Wirkung seines Laubes. Als rhizombildende Pflanze breitet er sich langsam, aber stetig aus und bildet mit der Zeit dichte, buschige Horste. Diese Wuchsform macht ihn zu einem idealen Partner für andere Waldbewohner, da er nicht invasiv wuchert, sondern behutsam den Boden bedeckt.

Wuchs und Habitus

Der Wuchs des Asplenium scolopendrium 'Angustifolium' ist kompakt und buschig. Die einzelnen Wedel entspringen einem kurzen, kriechenden Rhizom und stehen aufrecht bis leicht bogig überhängend. Die maximale Wuchshöhe liegt bei etwa 30 cm, wodurch die Pflanze eine niedrige, aber präsente Struktur im Beet bildet. Aufgrund dieser moderaten Höhe sollte sie nicht von starkwüchsigen Nachbarn bedrängt werden, um ihre zierliche Erscheinung voll entfalten zu können. Pro Quadratmeter können etwa 8 Pflanzen gesetzt werden, um einen geschlossenen, teppichartigen Effekt zu erzielen. Der Habitus ist ganzjährig ansprechend, da das Laub wintergrün ist und so auch in der kalten Jahreszeit für grüne Akzente sorgt.

Der ideale Standort

Die Wahl des richtigen Platzes ist entscheidend für das Wohlbefinden und die gesunde Entwicklung des Hirschzungenfarns. Er stammt aus dem Unterwuchs von Wäldern und hat seine Ansprüche entsprechend angepasst. Ein Standort, der diesen natürlichen Bedingungen nahekommt, wird mit üppigem, gesundem Wachstum belohnt.

Licht und Exposition

Der Hirschzungenfarn 'Angustifolium' gedeiht optimal an halbschattigen bis schattigen Standorten. Volle Sonne, besonders die intensive Mittagssonne, wird nicht vertragen und führt schnell zu Blattverbrennungen und Welkerscheinungen. Ideale Plätze finden sich daher im lichten Schatten von Laubbäumen oder Sträuchern, an der Nordseite von Gebäuden oder in schattigen Innenhöfen. Auch ein Platz unter Gehölzen, wo gefiltertes Licht durch das Blätterdach fällt, entspricht perfekt seinen Bedürfnissen. Hier fühlt er sich in schattigen Nischen besonders wohl und entwickelt seine charakteristische Blattfülle.

Bodenansprüche des Hirschzungenfarns

Der Boden sollte den Bedingungen eines gut durchlässigen, frisch-feuchten, humosen Waldbodens entsprechen. Das bedeutet, er muss stets ausreichend Feuchtigkeit halten können, ohne staunass zu sein. Eine gute Drainage ist unerlässlich, um Wurzelfäule vorzubeugen. Der pH-Wert kann neutral bis leicht alkalisch sein; der Farn kommt auch mit kalkreichen Substraten gut zurecht. Ideal ist ein Boden, der reich an organischer Substanz ist, beispielsweise durch die Einarbeitung von Laubkompost oder Rindenhumus. Solch ein humoser Boden speichert nicht nur Feuchtigkeit, sondern liefert auch langsam fließende Nährstoffe, die das Wachstum fördern.

Blattwerk von Asplenium scolopendrium 'Angustifolium'

Die wahre Pracht dieses Farns liegt unbestritten in seinem außergewöhnlichen Laub. Während viele Stauden mit Blüten punkten, überzeugt der Hirschzungenfarn durch die Textur, Form und Farbe seiner Blätter, die ihm ganzjährig ein markantes Aussehen verleihen.

Das Laub: Ein immergrüner Schatz

Die Blätter des Hirschzungenfarns 'Angustifolium' sind immergrün, grün bis hellgrün, schmal, zungenförmig, ledrig und am Rand stark gewellt. Diese Beschreibung fasst die visuelle Fülle dieser Pflanze perfekt zusammen. Jedes Blatt, botanisch korrekt als Wedel bezeichnet, entspringt direkt dem Rhizom und entwickelt sich von einer schmalen Basis zu einer breiteren, zungenartigen Form. Die intensive Welligung des Blattrandes ist das charakteristische Merkmal, das der Pflanze ihren deutschen Namen eingebracht hat. Die ledrige Textur der Blätter macht sie robust gegenüber mechanischen Einflüssen und unterstützt die Winterhärte, da sie weniger anfällig für Frosttrocknis ist. Die Farbe bleibt über das ganze Jahr hinweg ein frisches, lebendiges Grün, das in dunklen Gartenecken wunderbar leuchtet.

Sporenbildung bei Phyllitis scolopendrium

Als Farn bildet Asplenium scolopendrium 'Angustifolium' keine Blüten oder Früchte im herkömmlichen Sinne. Stattdessen vermehrt er sich über Sporen, die auf der Unterseite der Wedel in sogenannten Sori (Sporenhäufchen) gebildet werden. Diese sind bei dieser Sorte als linienförmige, braune Streifen entlang der Blattunterseite angeordnet. Die Sporen erreichen ihre Reife im Zeitraum von Juli bis Oktober. Für den Gärtner ist dies ein interessanter Aspekt der Biologie, auch wenn die generative Vermehrung über Sporen im Garten eher selten praktiziert wird. Das Vorhandensein der Sporen beeinträchtigt die ornamentale Wirkung der Pflanze nicht, sondern fügt sich dezent in das Gesamtbild ein.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten

Dank seiner Anpassungsfähigkeit an schattige Lagen und seines dekorativen Laubes eröffnet der Hirschzungenfarn 'Angustifolium' eine breite Palette an Gestaltungsoptionen im Garten. Vom klassischen Waldbeet bis hin zu kreativen Nischenverwendungen ist er ein vielseitiger Begleiter.

Unterpflanzung und Gehölzrand

Die klassische und naheliegendste Verwendung ist die Unterpflanzung von Gehölzen oder die Pflanzung am Gehölzrand. Hier fühlt sich der Farn in dem von Natur aus humosen, feuchten Boden besonders wohl. Er eignet sich hervorragend als Rhododendron-Begleiter, da beide ähnliche Standortansprüche an einen sauren bis neutralen, humosen und frischen Boden stellen. Unter laubabwerfenden Sträuchern und Bäumen bildet er einen dauerhaften, grünen Teppich, der den Boden vor Erosion schützt und unerwünschtem Wildwuchs entgegenwirkt. Auch für Schattenbeete ist er eine perfekte Wahl, um ganzjährige Struktur zu schaffen.

Steingarten und schattige Nischen

Entgegen der gängigen Vorstellung von sonnigen Steingärten gibt es auch schattige Partien, für die der Hirschzungenfarn 'Angustifolium' prädestiniert ist. Er eignet sich für feuchte, schattige und kalkreiche Steingartenpartien, wo er zwischen größeren Steinen oder in Steinfugen seinen Platz findet. Ebenso bereichert er alte Steinbrunnen, Mauern oder schattige Nischen an Gebäuden. An solchen Orten kommt die skulpturale Qualität seiner gewellten Blätter besonders gut zur Geltung. Die Pflanze kann auch erfolgreich als Topfpflanze kultiviert werden, etwa für die Bepflanzung schattiger Balkone oder Terrassen, sofern für ausreichend Feuchtigkeit und ein humoses Substrat gesorgt wird.

Hirschzungenfarn als Schnittgrün

Eine besondere und wenig bekannte Verwendung des Hirschzungenfarns 'Angustifolium' ist die als Schnittgrün. Seine ledrigen, gewellten Wedel sind ungewöhnlich dekoratives Schnittgrün für die Vase. Geschnitten halten sie sich erstaunlich lange in der Blumenvase und verleihen Sträußen eine elegante, strukturreiche Note. Besonders in herbstlichen oder winterlichen Arrangements, wo frische Blüten rar sind, bietet das immergrüne Laub einen wertvollen Kontrast. Beim Schneiden sollte man stets nur wenige Wedel pro Pflanze entnehmen, um das Wachstum nicht zu sehr zu schwächen.

Pflanzpartner für den Hirschzungenfarn

Die richtige Gesellschaft unterstreicht die Schönheit des Hirschzungenfarns und schafft harmonische, naturnahe Pflanzbilder. Bei der Auswahl von Begleitern sollte man stets die ähnlichen Ansprüche an Licht, Boden und Feuchtigkeit berücksichtigen.

Klassische Begleiter aus dem Wald

Zu den bewährten Partnern zählen andere Waldstauden, die ebenfalls schattige, frische Lagen bevorzugen. Wie bereits erwähnt, ist die Kombination mit Rhododendren (Rhododendron) und Azaleen (Azalea) besonders glücklich. Dazu gesellen sich idealerweise andere Farne, wie der Frauenfarn (Athyrium filix-femina) oder der Tüpfelfarn (Polypodium vulgare), die mit unterschiedlichen Wedelformen für Abwechslung sorgen. Efeu (Hedera), insbesondere kleinblättrige Sorten, kann als flächiger, immergrüner Bodendecker daneben gepflanzt werden. Funkien (Hosta) mit ihren großen, dekorativen Blättern bilden einen schönen Kontrast zu den schmalen Wedeln des Farns, sollten aber aufgrund ihrer oft stärkeren Wuchskraft mit etwas Abstand gesetzt werden.

Kombinationen mit Schattengräsern

Eine reizvolle Alternative oder Ergänzung sind Schattengräser, die mit ihren feinen Halmen und luftigen Blütenständen eine leichte Note in die Pflanzung bringen. Das Japanische Waldgras (Hakonechloa macra) mit seinen bogig überhängenden, gelbgrünen Blättern ist ein exzellenter Partner. Auch die Seggen (Carex), wie die Morgenstern-Segge (Carex grayi) mit ihren auffälligen Fruchtständen, passen hervorragend. Diese Gräser teilen die Vorliebe für frische bis feuchte, humose Böden im Halbschatten und schaffen zusammen mit dem Hirschzungenfarn ein natürliches, strukturreiches Ensemble, das zu jeder Jahreszeit attraktiv ist.

Pflegeleicht und winterhart

Einer der großen Vorzüge des Hirschzungenfarns 'Angustifolium' ist seine Anspruchslosigkeit in der Pflege. Bei richtiger Standortwahl benötigt er nur wenig Aufmerksamkeit, um viele Jahre hinweg zu gedeihen und den Garten zu bereichern.

Gießen und Düngen

In der Anwachsphase nach der Pflanzung und während längerer Trockenperioden im Sommer ist regelmäßiges Gießen wichtig, um den Boden stets frisch-feucht zu halten. Einmal etabliert, kommt der Farn mit den natürlichen Niederschlägen in unseren Breiten meist gut zurecht, vorausgesetzt der Standort ist ausreichend schattig und der Boden humos. Staunässe muss jedoch unbedingt vermieden werden. Gedüngt werden muss kaum. Eine jährliche Gabe von reifem Kompost oder Laubhumus im Frühjahr reicht völlig aus, um den Nährstoffbedarf zu decken. Diese organische Düngung verbessert gleichzeitig die Bodenstruktur und den Humusgehalt.

Schnitt und Vermehrung von Asplenium scolopendrium

Ein Rückschnitt ist bei diesem immergrünen Farn nicht erforderlich. Alte, unansehnlich gewordene oder beschädigte Wedel können im Frühjahr vorsichtig an der Basis herausgezogen werden, um die Pflanze zu verjüngen und Platz für neuen Austrieb zu schaffen. Die Vermehrung erfolgt in der Regel durch Teilung des Rhizoms im Frühjahr oder Herbst. Dabei wird der Horst vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Messer in mehrere, bewurzelte Teilstücke geteilt. Die Pflanzen stammen meist aus generativer Vermehrung und werden somit über Sporen vermehrt, was in der gärtnerischen Praxis jedoch aufwendiger ist und spezielles Wissen erfordert. Für den Hobbygärtner ist die Teilung die einfachere und schnellere Methode.

Überwinterung

Der Hirschzungenfarn 'Angustifolium' ist, wie die Basisdaten betonen, extrem winterhart. Er benötigt in unseren Breiten keinerlei Winterschutz. Seine ledrigen, immergrünen Blätter überstehen auch strenge Fröste unbeschadet. In sehr schneereichen Wintern kann eine schützende Schneedecke sogar vorteilhaft sein. Wichtig ist, dass der Boden im Herbst nicht austrocknet, da immergrüne Pflanzen auch im Winter über ihre Blätter Feuchtigkeit verdunsten. Ein letztes gründliches Gießen vor dem ersten starken Frost ist daher empfehlenswert, um Frosttrocknis vorzubeugen.

Wissenswertes über den Hirschzungenfarn

Abseits der rein gärtnerischen Praxis birgt der Hirschzungenfarn einige interessante Aspekte, die seine Geschichte und botanische Einordnung betreffen. Diese Hintergründe runden das Bild dieser besonderen Pflanze ab.

Namen und Botanik

Der deutsche Name „Hirschzungenfarn“ ist eine treffende Beschreibung der Blattform, die an die Zunge eines Hirsches erinnert. Der botanische Name Asplenium scolopendrium leitet sich vom griechischen „scolopendrium“ ab, was „Tausendfüßler“ bedeutet und auf die Anordnung der Sporenhäufchen auf der Blattunterseite anspielt. Das Synonym Phyllitis scolopendrium wird ebenfalls häufig verwendet. Bei der Sorte 'Angustifolium' handelt es sich um eine schmalblättrige Auslese. Es ist anzumerken, dass in der gärtnerischen Praxis oft die sehr ähnliche Sorte 'Angustatum' geführt wird, die ebenfalls deutlich kleiner als die Art bleibt und für schattige, kalkreiche Standorte empfohlen wird. Zur Giftigkeit dieser Farnart liegen für die spezifische Sorte keine belastbaren Angaben vor, jedoch gelten Farne im Allgemeinen nicht als stark giftig. Seine Seltenheit und sein ungewöhnliches Aussehen machen den Hirschzungenfarn 'Angustifolium' zu einem besonderen Juwel für den anspruchsvollen Gärtner, der nach ausgefallenen und robusten Pflanzen für den Schatten sucht.

Name Deutsch: Hirschzungenfarn 'Angustifolium'.
Name Botanisch: Asplenium scolopendrium 'Angustifolium' / Phyllitis scolopendrium 'Angustifolium'.
Wuchs: Buschig angeorndeter Wuchs, rhizombildend, Pflanzenhöhe bis ca. 30 cm.
Wuchshöhe: bis zu 30 cm.
Blatt: Immergrün, grün bis hellgrün, schmall, zungenförmige, ledrig, am Rand stark gewellt.
Wurzeln: Rhizombildend.
Boden: Gut durchlässiger, frisch-feuchter, humoser Waldboden.
Standort: Halbschattig bis schattig.
Pflanzen pro m²: 8.
Eigenschaften: Das Asplenium scolopendrium 'Angustifolium' / Phyllitis scolopendrium 'Angustifolium' / Hirschzungenfarn verdankt seinen Namen seiner auffällig gewellten Blattform. Die schmale Basis des Blattes entwickelt sich zum Rand hin stark wellig. Auf der Unterseite bilden sich Sporen, die im Juli bis Oktober ihre Reife erreichen. Der Hirschzungenfarn sollte im Bereich von Gehölzen oder Gehölzrändern gepflanzt werden bzw. eignet sich hervorragend als Rhododendron-Begleiter. Ein sehr seltener aber zugleich extrem winterharter Gast in unseren heimischen Gärten..
Detaillierte Beschreibung:

Der Hirschzungenfarn 'Angustifolium', botanisch korrekt als Asplenium scolopendrium 'Angustifolium' oder synonym Phyllitis scolopendrium 'Angustifolium' bezeichnet, ist eine faszinierende und seltene Staude für den schattigen Gartenbereich. Sein Name leitet sich von der charakteristischen, zungenförmigen und stark gewellten Blattform ab, die an die Zunge eines Hirsches erinnert. Diese Sorte besticht durch ihren buschigen, rhizombildenden Wuchs und erreicht eine kompakte Höhe von etwa 30 cm. Als immergrüner Farn bringt er auch im Winter Struktur und frisches Grün in die Beete, wobei seine schmalen, ledrigen Blätter in einem ansprechenden Grün bis Hellgrün erstrahlen. Er ist ein extrem winterharter Gast, der sich besonders für frische, humose Standorte unter Gehölzen eignet und dort als zuverlässiger, dekorativer Bodendecker fungiert.

Hirschzungenfarn 'Angustifolium': Ein Portrait....

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Pflanz- und Pflegetipps Asplenium scolopendrium 'Angustifolium' / Phyllitis scolopendrium 'Angustifolium' / Hirschzungenfarn 'Angustifolium'

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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