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Sumpf-Farn

Thelypteris palustris

Thelypteris palustris / Sumpf-Farn mit hellgrünen, gefiederten Farnwedeln im Wuchsstandort zwischen Steinen
Thelypteris palustris / Sumpf-Farn, Nahaufnahme eines grünen, gefiederten Farnwedels mit fein gelappten Fiederblättchen
Sommergrün
Sonnig-halbschattig
30 - 80 cm
ab 6,75 €
   
Wuchs: Aufrechter, rhizombildender Wuchs, Wuchshöhe bis ca. 30 cm
Wuchshöhe: 30 - 80 cm
Blatt: Sommergrün, grün, gefiederte Blattform
Wurzeln: Rhizombildend
Boden: Gut durchlässiger Boden, feuchter Boden
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 8
Eigenschaften:
Die Thelypteris palustris (Sumpf-Farn) eignet sich hervorragend für die Bepflanzung im sonnigen bis halbschattigen Teich- und Uferrbereich. Dort, aber auch im Gehölzrand- und Gehölzbereich mit...
feuchtem Untergrund kann diese Farnsorte wunderbar eingesetzt werden.
Wuchs: Aufrechter, rhizombildender Wuchs, Wuchshöhe bis ca. 30 cm
Wuchshöhe: 30 - 80 cm
Blatt: Sommergrün, grün, gefiederte Blattform
Wurzeln: Rhizombildend
Boden: Gut durchlässiger Boden, feuchter Boden
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 8
Eigenschaften: Die Thelypteris palustris (Sumpf-Farn) eignet sich hervorragend für die Bepflanzung im sonnigen bis halbschattigen Teich- und Uferrbereich. Dort, aber auch im Gehölzrand- und Gehölzbereich mit feuchtem Untergrund kann diese Farnsorte wunderbar eingesetzt werden.

Der Sumpf-Farn, botanisch Thelypteris palustris, ist eine heimische Wildstaude, die mit ihrem feingliedrigen Blattwerk und ihrer Vorliebe für feuchte Standorte überzeugt. Der Farn, der auch unter dem Namen Sumpf-Lappenfarn bekannt ist, bringt mit seinem hellgrünen Laub eine besondere Leichtigkeit in Teichrandbepflanzungen und feuchte Gehölzräume. Mit einer Wuchshöhe von etwa 30 Zentimetern eignet er sich hervorragend als flächiger Bodendecker und setzt dabei reizvolle Akzente.

Portrait des Sumpf-Farns

Thelypteris palustris ist ein Farn, der sich durch seine Anpassungsfähigkeit und seinen dekorativen Wuchs auszeichnet. Im folgenden Abschnitt erfahren Sie mehr über die Herkunft, die botanische Einordnung und das charakteristische Erscheinungsbild dieser Pflanze.

Herkunft und Namensgebung

Thelypteris palustris ist in Europa, Asien und Nordamerika weit verbreitet und besiedelt dort natürlicherweise Feuchtgebiete wie Sümpfe, nasse Wiesen und Uferzonen. Der deutsche Name Sumpf-Farn oder auch Sumpf-Lappenfarn bezieht sich auf diesen bevorzugten Lebensraum. Die Bezeichnung „Lappenfarn“ leitet sich wahrscheinlich von den tief eingeschnittenen, fast gelappten Blattabschnitten ab. Der Gattungsname Thelypteris setzt sich aus den griechischen Wörtern „thelys“ (weiblich) und „pteris“ (Farn) zusammen, was auf den zarten, filigranen Habitus hindeutet. Bereits seit dem 19. Jahrhundert – genauer seit dem Jahrgang 1834 – wird der Farn in deutschen Gärten kultiviert. Diese lange Tradition zeigt, wie geschätzt Thelypteris palustris als Gartenpflanze ist. Die Art ist zudem ein wertvoller Bestandteil der heimischen Flora und trägt zur Biodiversität an feuchten Standorten bei.

Wuchs und Erscheinungsbild von Thelypteris palustris

Der Sumpf-Farn bildet einen aufrechten, lockeren Wuchs mit zahlreichen Einzelfarnen, die aus einem kriechenden Rhizom entspringen. Dadurch entstehen mit der Zeit dichte, aber dennoch luftige Horste oder flächige Bestände. Die Wuchshöhe liegt bei maximal 30 Zentimetern, sodass der Farn auch in kleineren Gärten oder Vordergrundbereichen Platz findet. Die Blattwedel sind einfach gefiedert, wobei die Fiederchen länglich bis linealisch geformt sind. Die Blattfarbe ist ein kräftiges, helles Grün, das im Laufe der Saison leicht nachdunkelt. Dieses frische Grün harmoniert wunderbar mit dunkleren Stauden oder Gräsern. Die Blattunterseiten tragen im Sommer die Sporenbehälter (Sori), die mit einem Schleier (Indusium) bedeckt sind – ein typisches Merkmal der Thelypteridaceae. Im Herbst verfärben sich die Wedel vor dem Einziehen in ein warmes Gelbbraun und setzen so noch einmal einen aparten Akzent, bevor die Pflanze sich für den Winter zurückzieht.

Standort und Boden

Für eine gesunde Entwicklung benötigt Thelypteris palustris Bedingungen, die an seinen natürlichen Lebensraum erinnern. Die richtige Kombination aus Licht und Feuchtigkeit ist entscheidend.

Ideale Standortbedingungen für Thelypteris palustris

Der ideale Standort für den Sumpf-Farn liegt in sonnigen bis halbschattigen Lagen. In der vollen Sonne gedeiht er ebenfalls, sofern der Boden ausreichend Feuchtigkeit speichert. An zu trockenen, schattigen Plätzen bleibt der Wuchs hingegen kümmerlich, und die Wedel vergilben. Besonders gut eignet sich der Farn für die Lebensbereiche Wasserrand (nasser Boden) sowie Gehölzrand und Gehölz auf feuchtem Untergrund. Am Teichufer oder entlang eines Bachlaufs fühlt er sich rundum wohl. Auch in einer feuchten Senke oder einem Sumpfbeet kann er sich optimal entfalten. Die Pflanze ist zudem winterhart und verträgt auch längere Frostperioden ohne Schaden, solange der Boden nicht völlig durchfriert. Bei der Standortwahl sollte berücksichtigt werden, dass Thelypteris palustris durch seine Ausläufer im Laufe der Zeit größere Flächen erobern kann – ein Vorteil, wenn man eine flächige Begrünung wünscht, aber eine Einschränkung, wenn der Farn begrenzt bleiben soll.

Bodenansprüche und Vorbereitung

Der Boden sollte konstant feucht bis nass sein, idealerweise mit einem hohen Humusanteil. Staunässe ist für Thelypteris palustris kein Problem, im Gegenteil: Er wächst sogar in flachem Wasser bis zu einer Tiefe von 20 Zentimetern. Der pH-Wert kann neutral bis leicht sauer sein; kalkhaltige Böden werden toleriert, solange sie nicht austrocknen. Vor der Pflanzung ist es empfehlenswert, den Boden tiefgründig zu lockern und mit reifem Kompost oder Laubhumus anzureichern. Bei schweren Lehmböden kann eine Drainage entfallen, da der Farn die Nässe liebt. Einzige Voraussetzung: Das Wasser sollte nicht stagnieren, sondern langsam abfließen können. Wer den Farn in Kübeln oder Teichkörben kultivieren möchte, verwendet ein nährstoffreiches Substrat auf Torfbasis oder eine Mischung aus Gartenerde und Sand unter Zusatz von Lehm. Die Pflanztiefe sollte so gewählt werden, dass die Rhizome leicht mit Erde bedeckt sind – etwa zwei bis drei Zentimeter unter der Oberfläche. Nach dem Einsetzen wird kräftig gewässert, damit sich die feinen Wurzeln schnell mit dem neuen Standort verbinden.

Blattwerk und Wuchs des Sumpf-Lappenfarns

Der Sumpf-Farn besticht vor allem durch sein zartes Blattwerk, das anmutig über dem Boden schwebt. Die Art der Beblätterung und das Wuchsverhalten machen ihn zu einer wertvollen Texturpflanze.

Blattform und Farbenspiel von Thelypteris palustris

Die einzelnen Wedel des Thelypteris palustris sind gefiedert, wobei die Fiederblättchen linealisch bis lanzettlich geformt sind und eine feine, fast filigrane Struktur ergeben. Die Blattspreite ist hellgrün, manchmal mit einem leichten Gelbstich, und erscheint dadurch besonders frisch und lebendig. Die Blattoberseite ist glatt, während die Unterseite die charakteristischen Sporenhäufchen trägt, die dem Blatt eine leicht raue Textur verleihen. Im Frühjahr treiben die Wedel zunächst zart aus der Mitte des Horstes aus und entfalten sich langsam zu ihrer vollen Größe. Die Farnblätter stehen wechselständig an einem dünnen, dunkelgrünen Stiel. Im Laufe des Sommers verdichtet sich der Horst, und die Wedel überlappen sich leicht, sodass eine geschlossene, aber dennoch luftige Blattfläche entsteht. Besonders reizvoll ist die goldgelbe Herbstfärbung, die der Farn vor dem Winter zeigt. Dann leuchten die Wedel noch einmal auf, bevor sie die Energie in die Rhizome verlagern und die oberirdischen Teile absterben.

Wuchsverhalten und Ausläuferbildung

Der Sumpf-Farn bildet unterirdische Ausläufer (Rhizome), die sich horizontal im Boden ausbreiten. An den Knoten dieser Rhizome entstehen neue Wedel, sodass der Farn im Laufe der Zeit dichte Bestände oder Horste formt. Das natürliche Ausbreitungsverhalten ist dabei eher mäßig: In feuchtem Boden kann Thelypteris palustris pro Jahr etwa 10 bis 20 Zentimeter an neuen Seitentrieben entwickeln. Dies reicht aus, um Flächen zu begrünen, ohne dass die Ausbreitung als aggressiv empfunden wird. In Einzelfällen kann die Ausläuferbildung jedoch stärker sein, insbesondere auf sehr nährstoffreichen oder optimal feuchten Standorten. Die Ausläufer vermehren sich von allein, sodass der Farn nach der Anpflanzung kaum Pflege bei der Vermehrung benötigt. Wem die Ausbreitung zu weit geht, kann die Rhizome durch Spatenstiche begrenzen oder die Pflanze in einem unterirdischen Pflanzgefäß (Rhizomsperre) setzen. Durch Teilung im Frühjahr oder Herbst lässt sich der Bestand verjüngen und gleichzeitig vermehren. Die ausläufertreibenden Wurzeln sind zudem eine Überlebensstrategie: Bei Überschwemmungen oder Trockenheit können die Rhizome neue Wedel hervorbringen, sobald die Bedingungen wieder günstig sind.

Verwendung im Garten

Der Sumpf-Farn findet seinen Platz vor allem in feuchten, naturnahen Gartensituationen. Ob als Teichbepflanzung, zur Begrünung schattiger Gehölzränder oder als lockerer Bodendecker – Thelypteris palustris erweist sich als vielseitig einsetzbar.

Teichrand und Wasserbereich

Die klassische Verwendung ist die Bepflanzung von Teichrändern und Uferzonen. Direkt am Wasser, im flachen Überschwemmungsbereich, entfaltet der Farn seine volle Pracht. Er verträgt sogar zeitweise Überstauung und wächst in bis zu 20 Zentimeter tiefem Wasser. Zusammen mit anderen Uferpflanzen wie Igelkolben (Sparganium erectum) oder der Sumpfdotterblume (Caltha palustris) entsteht ein natürlich wirkender Saum. Der Farn lockert mit seinen feinen Wedeln die oft wuchtigen, großblättrigen Pflanzen auf und sorgt für eine elegante, leichte Note. Selbst wenn der Wasserstand im Teich schwankt, kommt Thelypteris palustris gut zurecht: Die Rhizome sind an variierende Feuchtigkeit angepasst. Einzige Voraussetzung ist, dass der Boden nie völlig austrocknet. Bei der Pflanzung am Teichrand setzt man die jungen Farnpflanzen etwa acht Stück pro Quadratmeter, damit sie sich zügig zu einer geschlossenen Decke entwickeln. Nach zwei bis drei Jahren hat sich meist ein dichter Bestand gebildet, der das Ufer stabilisiert und Erosion verhindert.

Gehölzrand und feuchte Senken

Auch abseits des Wassers eignet sich Thelypteris palustris hervorragend für feuchte Standorte im Garten. In lichten Gehölzpartien, unter weit ausladenden Bäumen oder entlang von Hecken auf lehmigen Böden gedeiht der Farn prächtig. Besonders in Senken, in denen sich Regenwasser sammelt, oder in Mulden, die nur langsam abtrocknen, ist er eine ideale Bepflanzung. Dort fungiert er als lebender Bodendecker, der unkrautunterdrückend wirkt und den Boden gleichmäßig feucht hält. Mit seiner Höhe von nur 30 Zentimetern bleibt er im Vordergrund und stört nicht die Sicht auf höhere Stauden. In Kombination mit Hostas oder Schaublättern (Rodgersia) entstehen interessante Texturkontraste. Auch im Halbschatten, etwa im Schutz einer Mauer oder an der Nordseite eines Gebäudes, fühlt sich der Farn wohl, solange die Bodenfeuchte ausreicht. Hier kann er größere Flächen begrünen, die sonst schwer zu bepflanzen wären. Wichtig ist, dass der Standort nicht völlig im Trockenen liegt – selbst im Schatten muss der Boden im Sommer ausreichend Feuchtigkeit speichern.

Sumpf-Farn als Bodendecker

Aufgrund seines flächigen Wuchses eignet sich Thelypteris palustris auch als Bodendecker für feuchte Standorte. Innerhalb weniger Jahre schließen die lockeren Horste zu einem geschlossenen Teppich zusammen, der bis zu 30 Zentimeter hoch wird. Der Vorteil gegenüber anderen Bodendeckern: Der Farn bleibt auch im Winter interessant, da die Wedel bei mildem Wetter lange stehen bleiben und erst im zeitigen Frühjahr abgeschnitten werden. Als Bodendecker unter Gehölzen oder auf feuchten Böschungen unterdrückt er effektiv Wildkräuter und schützt den Boden vor Austrocknung. Die feinen Wurzeln durchziehen die oberen Bodenschichten und verbessern so die Bodenstruktur. Daher ist er auch zur natürlichen Begrünung von Entwässerungsgräben oder sickerfeuchten Hanglagen geeignet. Wer einen naturnahen Garten anlegt, wird den Sumpf-Farn als pflegeleichte und dennoch dekorative Grundbepflanzung zu schätzen wissen. Die Pflanzdichte von acht Stück pro Quadratmeter gewährleistet einen zügigen Schluss des Bestandes. Nach der Pflanzung sollte man die Fläche zunächst regelmäßig wässern, damit die jungen Farnpflanzen gut anwachsen. Nach der Etablierung ist keine zusätzliche Bewässerung mehr nötig, sofern die natürliche Feuchtigkeit ausreicht.

Pflanzpartner für Thelypteris palustris

Die Kombination mit anderen feuchtigkeitsliebenden Stauden und Gräsern wertet das Erscheinungsbild des Sumpf-Farns auf und schafft abwechslungsreiche Pflanzbilder.

Hochstauden und Gräser

Als Pflanzpartner für den Sumpf-Farn eignen sich vor allem aufrechte, horstbildende Stauden, die einen Kontrast zu den flächig wachsenden Farnwedeln bilden. Besonders empfehlenswert ist das Schmalblättrige Wollgras (Eriophorum angustifolium), dessen weiße, watteartige Fruchtstände einen reizvollen Gegensatz zum dunklen Grün des Farns darstellen. Auch die Teich-Simse (Scirpus lacustris) ist ein passender Begleiter: Ihre aufrechten, runden Halme ragen bis zu 150 Zentimeter hoch und setzen vertikale Akzente über dem niedrigen Farn. Weitere empfehlenswerte Kombinationen sind die Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus) und das Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis palustris). Beide blühen im späten Frühjahr und beleben mit ihren leuchtenden Blüten das Farnbeet. Gräser wie die Segge (Carex elata) oder das Pfeifengras (Molinia caerulea) ergänzen den Farn mit ihren filigranen Halmen und Blütenrispen. Bei der Pflanzung sollten die Partner so gesetzt werden, dass sie den Farn nicht überwuchern – ein Abstand von etwa 40 bis 50 Zentimetern ist ideal. So entsteht ein harmonisches Miteinander, bei dem jede Pflanze ihre eigene Silhouette zeigen kann.

Frühblüher und Zwiebelpflanzen

Um den Austrieb des Farns im Frühjahr farblich zu begleiten, bieten sich frühblühende Zwiebelpflanzen an. Blumenzwiebeln für den Schatten, wie Märzenbecher (Leucojum vernum) oder Blausternchen (Scilla siberica), passen gut zu Farnen, da sie noch vor dem Laubaustrieb der Stauden blühen. Auch das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) setzt mit seinen weißen oder zartrosa Blüten schöne Akzente unter den noch kahlen Wedeln. Die Zwiebeln werden im Herbst in die Zwischenräume der Farnhorste gesteckt, wo sie im nächsten Frühjahr ungestört austreiben können. Wichtig ist, dass die Zwiebelpflanzen nach der Blüte einziehen können, ohne dass der Farn sie überdeckt. Da Thelypteris palustris erst im April/Mai seine vollen Wedel entfaltet, haben die Frühblüher genügend Zeit, ihr Laub zu bilden und Nährstoffe einzulagern. So entsteht ein naturnahes Frühjahrsblüherbeet, das bis zum Sommer von den Farnen übernommen wird. Weitere geeignete Partner sind der Lerchensporn (Corydalis cava) oder das Schattenblümchen (Maianthemum bifolium). Diese Kombinationen bereichern den Garten über die gesamte Saison.

Pflege und Überwinterung

Der Sumpf-Farn gilt als äußerst pflegeleicht, sofern die Standortbedingungen stimmen. Dennoch gibt es einige Maßnahmen, die die Vitalität und das Erscheinungsbild fördern.

Wasserbedarf und Düngung

Thelypteris palustris benötigt eine gleichmäßige Bodenfeuchte, die besonders in heißen Sommern kritisch sein kann. Ist der Boden nicht von Natur aus nass, muss regelmäßig gegossen werden. Am besten verwendet man weiches, kalkarmes Wasser, etwa Regenwasser, da der Farn auf zu hohe Kalziumkonzentrationen empfindlich reagieren kann. Eine Mulchschicht aus zerkleinerter Rinde oder Laub hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und versorgt den Farn gleichzeitig mit Nährstoffen. Gedüngt wird nur sparsam: Eine Gabe von gut verrottetem Kompost im Frühjahr reicht völlig aus. Übermäßige Stickstoffdüngung führt zu weichen, anfälligen Wedeln und sollte vermieden werden. Wer den Farn in einem Teichkubel oder Topf kultiviert, gibt während der Wachstumsperiode alle vier bis sechs Wochen einen flüssigen Volldünger für Grünpflanzen, jedoch nur in halber Konzentration. Im Herbst wird die Düngung eingestellt, damit die Pflanze sich auf die Winterruhe vorbereiten kann. Ein gut mit Nährstoffen versorgter Farn zeigt kräftige, gesunde Wedel und breitet sich gleichmäßig aus.

Rückschnitt und Teilung

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist bei Thelypteris palustris nicht zwingend erforderlich, kann aber das Erscheinungsbild verbessern. Im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr werden die abgestorbenen Wedel bodennah abgeschnitten. Dies verhindert, dass sich unter dem Laub Schimmel oder Schnecken verstecken. Die abgeschnittenen Wedel können als Mulch oder zur Kompostierung verwendet werden. Zur Verjüngung und Vermehrung teilt man den Farn im Frühjahr vor dem Austrieb oder im Herbst nach der Saison. Hierzu wird der Wurzelstock mit einem scharfen Spaten oder Messer in handgroße Stücke geteilt, die jeweils mindestens einen Triebansatz haben. Die Teilung fördert die Vitalität und sorgt dafür, dass der Bestand nicht verkahlt. Die Teilstücke werden sofort an einem geeigneten Standort wieder eingepflanzt und gut gewässert. Nach etwa zwei bis drei Jahren haben sich die neuen Pflanzen etabliert und bilden eigene Horste. Auch wenn der Farn nicht geteilt wird, bleibt er meist viele Jahre vital. Bei zu dichter Pflanzung können jedoch die inneren Wedel absterben – dann ist eine Teilung angeraten.

Überwinterung des Sumpf-Farns

Der Sumpf-Farn ist voll winterhart und benötigt in der Regel keinen speziellen Winterschutz. Die oberirdischen Wedel sterben bei Frost ab und bilden eine natürliche Mulchschicht, die die Rhizome vor Kälte schützt. In extrem rauen Lagen oder bei Frühjahrsfrösten kann man die Farnbestände mit einer dünnen Laubschicht abdecken, um die austreibenden Wedel zu schützen. Wichtig ist, dass der Boden im Winter nicht völlig austrocknet: Selbst bei Frost sollten die Rhizome Zugang zu Feuchtigkeit haben, sonst können sie Schaden nehmen. In Kübeln oder Teichkübeln ist ein Winterschutz sinnvoll, da die Wurzeln im Topf leichter durchfrieren. Hier wird der Topf mit Noppenfolie umwickelt oder in ein Winterquartier gestellt, das kühl, aber frostfrei ist. Da Thelypteris palustris auch in flachem Wasser überwintern kann, müssen Teichkübel nicht aus dem Wasser genommen werden, sofern die Wassertiefe unter der Eisgrenze liegt. Nach dem Winter werden die alten Wedel entfernt, und der Farn treibt aus den Rhizomen wieder aus. Die neue Saison beginnt meist Anfang April, wenn die Temperaturen dauerhaft über dem Gefrierpunkt liegen.

Wissenswertes über den Sumpf-Lappenfarn

Der Sumpf-Farn blickt auf eine lange Kulturgeschichte zurück und birgt einige interessante Details.

Natur- und Kulturgeschichte

Thelypteris palustris ist eine heimische Wildstaude, die in Mitteleuropa natürlicherweise in Feuchtgebieten vorkommt. Sie wird als heimische Wildstaude geschätzt und ist ein wichtiger Bestandteil naturnaher Gärten. Der Farn hat sich seit Millionen von Jahren kaum verändert und zählt zu den urtümlichen Pflanzen. In der Volksmedizin wurde er früher gegen Husten und Hautleiden eingesetzt, allerdings sollte man wegen möglicher Giftstoffe von einer Selbstmedikation absehen. Der Sumpf-Farn ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch ökologisch wertvoll: Er bietet Kleintieren und Insekten Unterschlupf und trägt zur Stabilisierung feuchter Böden bei. Manche Insekten nutzen die Farnwedel als Eiablageplatz. Die Sporen, die im Sommer von den Wedeln abfallen, können bei feuchter Witterung zu neuen Farnen auskeimen – ein faszinierender Kreislauf, der die Pflanze unabhängig macht. In der Gartenkultur ist Thelypteris palustris seit dem 19. Jahrhundert bekannt, wie ein Eintrag mit dem Jahrgang 1834 belegt. Er war damals bereits Bestandteil von Parkanlagen und botanischen Gärten. Heute erlebt der Sumpf-Farn eine Renaissance, da naturnahe Gärten mit heimischen Pflanzen immer beliebter werden. Wer ihn einmal in seinem Garten angesiedelt hat, wird schnell feststellen, dass er ohne viel Zutun jahrelang Freude bereitet.

Name Deutsch: Sumpf-Farn.
Name Botanisch: Thelypteris palustris.
Wuchs: Aufrechter, rhizombildender Wuchs, Wuchshöhe bis ca. 30 cm.
Wuchshöhe: 30 - 80 cm.
Blatt: Sommergrün, grün, gefiederte Blattform.
Wurzeln: Rhizombildend.
Boden: Gut durchlässiger Boden, feuchter Boden.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 8.
Eigenschaften: Die Thelypteris palustris (Sumpf-Farn) eignet sich hervorragend für die Bepflanzung im sonnigen bis halbschattigen Teich- und Uferrbereich. Dort, aber auch im Gehölzrand- und Gehölzbereich mit feuchtem Untergrund kann diese Farnsorte wunderbar eingesetzt werden..
Detaillierte Beschreibung:

Der Sumpf-Farn, botanisch Thelypteris palustris, ist eine heimische Wildstaude, die mit ihrem feingliedrigen Blattwerk und ihrer Vorliebe für feuchte Standorte überzeugt. Der Farn, der auch unter dem Namen Sumpf-Lappenfarn bekannt ist, bringt mit seinem hellgrünen Laub eine besondere Leichtigkeit in Teichrandbepflanzungen und feuchte Gehölzräume. Mit einer Wuchshöhe von etwa 30 Zentimetern eignet er sich hervorragend als flächiger Bodendecker und setzt dabei reizvolle Akzente.

Portrait des Sumpf-Farns

Thelypteris palustris ist ein Farn, der sich durch seine Anpassungsfähigkeit und seinen dekorativen Wuchs auszeichnet. Im folgenden Abschnitt erfahren Sie mehr über die Herkunft, die botanische Einordnung und das charakteristische Erscheinungsbild dieser Pflanze.

Herkunft und Namensgebung

Thelypteris palustris ist in Europa, Asien und Nordamerika weit verbreitet und besiedelt dort....

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Wuchsendhöhe
30 - 80 cm

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Sommergrün

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Kompetenter Service und ehrliche Beratung

Vor der Bestellung gab es noch eine kurze Rückfrage zum Standort, die freundlich und klar beantwortet wurde. Das Ergebnis sieht man jetzt im Garten.

29.12.2025

Guter Service, kleiner Makel

Der Service war freundlichh und kompetent. Die Sumpf-Farn / Thelypteris palustris kam gut verpackt und gesund an. Lediglich die Versandkosten erschienen etwas hoch, ansonsten sehr zufrieden.

14.01.2025

Blattschmuck Staude

Teichplanze vom hohen optischen Wert, die Wedel sehen klasse aus, wertet den kleinen Teich sehr auf.

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Pflanz- und Pflegetipps Thelypteris palustris / Sumpf-Farn

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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