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Blaue Färberhülse

Baptisia australis

Blaue Färberhülse (Baptisia australis) mit violettblauen Blütenständen und grünem Laub im Beet.
Blaue Färberhülse (Baptisia australis) mit violetten Blüten an aufrechten Blütenständen und grünem Laub.
Blaue Färberhülse (Baptisia australis) mit violetten Blüten an aufrechten Blütenständen und grünem Laub.
Sommergrün
Lilablau
Sonnig
Juni - August
80 - 120 cm
ab 5,25 €
     
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, 80 bis 120 cm hoch
Wuchshöhe: 80 - 120 cm
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, grün
Frucht: Hülse
Blüte: Lilablau, schmetterlingsförmig
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Gut durchlässige, frische Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 5
Eigenschaften:
Die Baptisia australis (Färberhülse) benötigt zunäcst einige Jahre bis sie sich vollständig entwickelt hat, zeigt sich dann jedoch in ihrer vollen Pracht mit schönem lanzettlich Blattlaub und...
pächtigen lilablauen Blüten in Schmetterlingsform, die von Juni bis August blühen. Die Färberhülse benötigt kaum Pflege und kommt auch mit zeitweiser Trockenheit sehr gut zu recht. Im Winter kann sie Temperaturen bis hin zu -40 Grad Celsius ertragen und gilt aus diesem Grund als extrem winterhart und robust.
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, 80 bis 120 cm hoch
Wuchshöhe: 80 - 120 cm
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, grün
Frucht: Hülse
Blüte: Lilablau, schmetterlingsförmig
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Gut durchlässige, frische Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 5
Eigenschaften: Die Baptisia australis (Färberhülse) benötigt zunäcst einige Jahre bis sie sich vollständig entwickelt hat, zeigt sich dann jedoch in ihrer vollen Pracht mit schönem lanzettlich Blattlaub und pächtigen lilablauen Blüten in Schmetterlingsform, die von Juni bis August blühen. Die Färberhülse benötigt kaum Pflege und kommt auch mit zeitweiser Trockenheit sehr gut zu recht. Im Winter kann sie Temperaturen bis hin zu -40 Grad Celsius ertragen und gilt aus diesem Grund als extrem winterhart und robust.

Portrait der Blauen Färberhülse

Die Blaue Färberhülse, botanisch Baptisia australis, ist eine der beeindruckendsten Stauden für sonnige Standorte. Mit ihrem buschigen, horstbildenden Wuchs erreicht sie eine Höhe von 80 bis 120 cm und verleiht Beeten eine prächtige Struktur. Ihre lilablauen Schmetterlingsblüten erscheinen von Juni bis August und werden von zahlreichen Insekten besucht. Nach der Blüte bilden sich dekorative Hülsenfrüchte, die im Herbst für zusätzliche Reize sorgen. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Nordamerika, wo sie in den Wäldern und Prärien des Ostens und Mittleren Westens beheimatet ist. Besonders bemerkenswert ist ihre Langlebigkeit und Robustheit – einmal etabliert, benötigt sie kaum Pflege. Allerdings braucht die Färberhülse einige Jahre, bis sie ihre volle Pracht entfaltet. In dieser Zeit entwickelt sie ein tiefreichendes Wurzelsystem, das ihr hilft, auch längere Trockenperioden zu überstehen.

Herkunft und Wuchs der Baptisia australis

Baptisia australis ist eine häufig anzutreffende Art der Gattung Baptisia, die in den Wäldern und Prärien des östlichen Nordamerikas und des mittleren Westens der USA vorkommt. Ihr Wuchs ist buschig und horstbildend; sie bildet mit der Zeit stattliche, aufrechte Stängel, die sich gut in gemischte Staudenbeete einfügen. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 80 bis 120 cm und eine ähnliche Breite. Die Blätter sind lanzettlich, frischgrün und verleihen der Staude eine feine Textur. Besonders attraktiv ist der kompakte, runde Habitus, der ohne Stützen auskommt. Da die Baptisia australis tief wurzelt, ist sie sehr standfest und widerstandsfähig gegen Wind. Im Frühling treibt sie vergleichsweise spät aus, was sie weniger anfällig für Spätfröste macht. Ihre Entwicklung ist zunächst langsam, aber mit den Jahren wird sie immer prachtvoller.

Blüte und Frucht der Indigolupine

Ein Synonym für die Blaue Färberhülse ist „Indigolupine“, ein Hinweis auf ihre historische Nutzung als Färbepflanze. Die Blüten erscheinen in aufrechten Trauben und sind typische Schmetterlingsblüten. Sie leuchten in einem intensiven Lilablau, das an Lupinen erinnert. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis August, was eine vergleichsweise lange Blüte für eine Staude dieser Größe ist. Nach der Blüte bilden sich hülsenartige Früchte, die anfangs grün sind und sich im Herbst schwarzbraun färben. Diese Hülsen platzen bei Reife auf und entlassen die Samen. Die Fruchtstände bleiben oft den Winter über stehen und bieten einen zusätzlichen strukturellen Reiz im kahlen Garten. Die Samen können zur Vermehrung genutzt werden, allerdings ist die Pflanze hierbei recht unkompliziert, da sie sich auch selbst versamt.

Standort und Boden

Die Blaue Färberhülse stellt klare Ansprüche an ihren Standort, belohnt aber bei optimalen Bedingungen mit üppigem Wuchs und reicher Blüte. Sie liebt die Sonne und benötigt einen durchlässigen Boden, der nicht zu nährstoffreich ist. Baptisia australis gedeiht am besten auf sandig-humosen, nährstoffarmen bis mäßig nährstoffreichen Untergründen mit einem pH-Wert von sauer bis neutral. Staunässe verträgt sie nicht, vor allem im Winter kann dies zu Wurzelfäule führen. Trockenheit hingegen ist für die tiefwurzelnde Pflanze kein Problem. Sie ist daher ideal für sonnige, sommertrockene Standorte geeignet, die vielen anderen Stauden Schwierigkeiten bereiten. Wer einen pflegeleichten Garten gestalten möchte, findet in der Färberhülse eine dankbare Partnerin.

Ansprüche der Baptisia australis an den Boden

Der Boden sollte gut durchlässig sein, im Idealfall sandig-humos und nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich. Ein zu schwerer, toniger Boden kann mit Sand oder Kies aufgebessert werden. Die Pflanze bevorzugt einen pH-Wert im sauren bis neutralen Bereich. Eine leichte Mulchschicht aus Rindenmulch oder Kies hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu regulieren und Unkraut zu unterdrücken. Da Baptisia australis tief wurzelt, profitiert sie von einer lockeren Bodenschicht bis in mindestens 30 cm Tiefe. Bei der Pflanzung sollte man darauf achten, dass das Pflanzloch großzügig ausgehoben wird, um die Wurzelausbreitung zu fördern. Nach dem Setzen ist ein kräftiges Angießen wichtig, damit die Hohlräume im Boden verschlossen werden.

Lichtbedarf und Winterhärte

Die Blaue Färberhülse ist ein ausgesprochener Sonnenanbeter. An einem vollsonnigen Platz entwickelt sie die schönsten Blüten und das kompakteste Laub. Im Halbschatten wird der Wuchs deutlich lockerer und die Blütenfülle nimmt ab. Was die Winterhärte betrifft, so ist Baptisia australis extrem widerstandsfähig. Sie wird der Winterhärtezone Z4 zugeordnet, was bedeutet, dass sie Temperaturen von etwa –34,5 °C bis –28,9 °C standhält. Selbst strenge Winter übersteht sie problemlos, sofern der Boden nicht vernässt. Ein Winterschutz ist in der Regel nicht nötig; lediglich in rauen Lagen kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub sinnvoll sein. Die Pflanze zieht im Herbst komplett ein und treibt im Frühjahr zuverlässig wieder aus.

Blüte und Blattwerk der Blauen Färberhülse

Das Zusammenspiel von Blüten und Blättern macht die Blaue Färberhülse zu einem Highlight im Sommerbeet. Während die Blüten in ihrer Leuchtkraft kaum zu überbieten sind, überzeugt auch das Laub durch seine elegante Form und gesunde grüne Farbe. Selbst nach der Blüte bleibt die Pflanze attraktiv, da die Fruchtstände und das Herbstlaub schöne Akzente setzen. Die Kombination aus filigranem Blattwerk und kräftigen Blütenständen verleiht der Staude eine luftige, dennoch strukturierte Erscheinung.

Schmetterlingsblüten der Baptisia australis

Die Blüten von Baptisia australis ähneln denen von Lupinen oder Wicken. Sie sind in dichten, aufrechten Trauben angeordnet und erscheinen in einem zarten, doch intensiven Lilablau. Jede Einzelblüte ist schmetterlingsförmig, wobei die oberen zwei Kronblätter die Fahne bilden, die unteren drei das Schiffchen und die Seitenteile die Flügel. Die Blüten öffnen sich von unten nach oben, sodass eine Traube über mehrere Wochen hinweg blüht. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis August und lockt zahlreiche Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Der Duft ist angenehm, aber dezent. Bei sonnigem Wetter ist die Blütenpracht besonders intensiv, während an trüben Tagen die Blüten leicht geschlossen bleiben. Nach der Blüte verfärben sich die Kronblätter braun und fallen ab, während die Fruchtknoten zu Hülsen heranreifen.

Laub und Herbstaspekt

Das Laub der Blauen Färberhülse ist sommergrün und besteht aus lanzettlichen, wechselständig angeordneten Blättern. Die Blätter sind von einem satten, mittleren Grün und haben eine glatte, leicht glänzende Oberfläche. Im Herbst verfärbt sich das Laub in dezenten Gelb- bis Ockertönen, bevor es abfällt. Die aufrechten, schwarzen Fruchtstände bleiben oft den Winter über stehen und setzen reizvolle Akzente im kahlen Garten. Sie eignen sich auch für Trockensträuße. Insgesamt bietet die Pflanze somit über mehrere Jahreszeiten hinweg optische Höhepunkte: vom frischen Austrieb im Frühling über die Blütenpracht im Sommer bis hin zur herbstlichen Fruchtdekoration.

Verwendung im Garten

Die Blaue Färberhülse ist eine vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartensituationen eingesetzt werden kann. Ihre Trockenheitsverträglichkeit und ihr strukturierter Wuchs machen sie zur idealen Wahl für naturhafte Pflanzungen. Besonders in Präriegärten, Steppenhecken oder auf sonnigen Freiflächen kommt sie zur Geltung. Sie eignet sich hervorragend für Präriepflanzungen und sommertrockene Standorte. Zudem kann sie als Solitärstaude oder in Gruppen gepflanzt werden. Ihre Höhe von bis zu 120 cm verleiht Beeten eine vertikale Struktur, ohne aufdringlich zu wirken.

Präriegarten und Trockenstandorte

In einem Präriegarten, der von sonnentoleranten, trockenheitsverträglichen Pflanzen geprägt ist, findet Baptisia australis optimale Bedingungen. Hier kann sie gemeinsam mit anderen Präriestauden wie Sonnenhut (Echinacea), Rutenhirse (Panicum) oder Indianernessel (Monarda) ein dynamisches Bild erzeugen. Die Färberhülse kommt mit zeitweiser Trockenheit sehr gut zurecht, was sie zu einer pflegeleichten Bereicherung für sonnige, gut drainierte Standorte macht. Auch in Steingärten oder Kiesbeeten, wo Wasser schnell versickert, fühlt sie sich wohl. Ihre tiefreichenden Wurzeln erschließen auch tiefer liegende Wasserreserven, sodass selbst in heißen Sommern nur selten gegossen werden muss.

Färbepflanze mit Historie

Der Name „Färberhülse“ verweist auf die historische Nutzung der Pflanze als Färbemittel. Die Art wurde früher als Indigo-Ersatz genutzt, daher auch der Beiname „Indigolupine“. Aus den Blüten und Blättern kann ein blauer Farbstoff gewonnen werden, der zum Färben von Stoffen diente. Heute ist diese Nutzung eher von botanischem Interesse, doch die Pflanze erinnert an eine Zeit, als Farben aus Pflanzen gewonnen wurden. Im Garten ist dieser Aspekt ein zusätzlicher Gesprächsstoff und macht die Staude zu etwas Besonderem. Wer sich für historische Färbepflanzen interessiert, findet in Baptisia australis eine langlebige und attraktive Vertreterin.

Baptisia australis als Strukturbildner

Mit ihrem aufrechten, buschigen Wuchs ist die Blaue Färberhülse ein hervorragender Strukturbildner im Beet. Sie setzt Akzente in der mittleren bis hinteren Reihe von Staudenbeeten und bildet einen Kontrast zu flach wachsenden Bodendeckern oder niedrigen Sommerblumen. Ihre Blütenstände ragen wie Kerzen aus dem Laub und verleihen dem Beet eine vertikale Rhythmik. Auch im Winter, wenn die Fruchtstände erhalten bleiben, sorgt sie für Struktur. Als Solitärpflanze auf einer Rasenfläche oder in einem Kiesbeet kommt ihre beeindruckende Wuchsform besonders gut zur Geltung. Dabei benötigt sie keine Stützen, da die Stängel stabil sind.

Pflanzpartner der Blauen Färberhülse

Die Wahl der richtigen Pflanzpartner kann die Schönheit der Blauen Färberhülse noch unterstreichen. Ideal sind Pflanzen, die ähnliche Standortansprüche haben und farblich oder strukturell harmonieren. Als Pflanzpartner für Baptisia australis empfehlen sich unter anderem die Ästige Graslilie (Anthericum ramosum) und die Junkerlilie (Asphodeline lutea). Auch das Großblütige Fingerkraut (Potentilla megalantha) und der Weiße Wiesen-Salbei (Salvia pratensis 'Swan Lake') sind gute Begleiter. Die Kombination mit Gräsern wie dem Zarten Federgras (Stipa tenuissima) verleiht dem Beet Leichtigkeit und Bewegung.

Geeignete Partner für Baptisia australis

Als Pflanzpartner nennt Gaißmayer die Ästige Graslilie (Anthericum ramosum) und die Junkerlilie (Asphodeline lutea). Die Ästige Graslilie ist eine filigrane Staude mit weißen, sternförmigen Blüten, die einen schönen Kontrast zu den lilablauen Blüten der Färberhülse bildet. Die Junkerlilie besticht durch ihre gelben Blütenkerzen, die ebenfalls einen harmonischen Farbklang erzeugen. Auch das Großblütige Fingerkraut (Potentilla megalantha) mit seinen großen, gelben Blüten ergänzt die Färberhülse hervorragend. Alle diese Stauden bevorzugen ähnliche Standorte: sonnig, durchlässig und eher mäßig nährstoffreich. Durch die Kombination entstehen dynamische, farbenfrohe Beete, die über viele Wochen hinweg blühen.

Kombination mit Gräsern und Salbei

Gräser sind ideale Begleiter für Baptisia australis, da sie mit ihren feinen Halmen für eine lockere, natürliche Atmosphäre sorgen. Das Zarte Federgras (Stipa tenuissima) ist ein besonders guter Partner; seine seidigen Blütenstände wiegen sanft im Wind und schaffen einen schönen Kontrast zu den kräftigen Blütenständen der Färberhülse. Der Weiße Wiesen-Salbei (Salvia pratensis 'Swan Lake') ist eine weitere empfehlenswerte Kombination. Seine reinweißen Blütenkerzen erheben sich über einem kompakten Horst und bilden einen eleganten Gegenpol zum Blau der Färberhülse. Zusammen ergeben sie ein stimmungsvolles Bild, das an eine naturnahe Prärie erinnert. Auch Rutenhirse (Panicum virgatum) oder Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) sind mögliche Partner, wobei man auf gleiche Standortbedingungen achten sollte.

Pflege und Überwinterung

Die Blaue Färberhülse ist ausgesprochen pflegeleicht, sofern sie am richtigen Standort steht. Hauptsache, der Boden ist durchlässig und der Platz sonnig. Einmal etabliert, benötigt sie kaum Zuwendung. Dennoch sollten einige grundlegende Pflegemaßnahmen beachtet werden, um die Langlebigkeit der Pflanze zu fördern. Dazu gehören ein gezielter Rückschnitt, eine gelegentliche Teilung sowie der Schutz vor Staunässe im Winter. Die Pflanze ist äußerst winterhart, verträgt jedoch keine nassen Füße in der kalten Jahreszeit.

Pflanzung und Anwachsphase

Die beste Pflanzzeit für Baptisia australis ist das Frühjahr oder der Herbst. Das Verpflanzen und Teilen gelingt am besten im Frühjahr, da die Pflanze dann ausreichend Zeit hat, sich vor dem Winter zu etablieren. Bei der Pflanzung sollte ein Abstand von etwa 40 bis 50 cm eingehalten werden, um den horstigen Wuchs zu ermöglichen. Ein Pflanzloch von 30 cm Tiefe und Breite reicht aus. Der Boden sollte aufgelockert und gegebenenfalls mit Sand oder Kies verbessert werden. Nach dem Einsetzen wird die Pflanze kräftig angegossen. In den ersten Jahren ist gelegentliches Wässern in Trockenperioden sinnvoll, damit die tiefe Pfahlwurzel gut wachsen kann. Sobald die Pflanze etabliert ist, kommt sie mit Trockenheit problemlos zurecht.

Rückschnitt und Vermehrung der Baptisia australis

Ein Rückschnitt ist im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb sinnvoll. Dazu werden die alten, vertrockneten Stängel bodennah abgeschnitten. Dies fördert einen gesunden Neuaustrieb und verhindert, dass die Pflanze mit der Zeit von innen verkahlt. Ein Rückschnitt nach der Blüte ist nicht notwendig, kann aber erfolgen, wenn man die Fruchtstände nicht erhalten möchte. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung des Horstes oder durch Aussaat. Die Teilung wird am besten im Frühjahr vor dem Austrieb durchgeführt. Dazu wird der Horst mit einem scharfen Spaten geteilt, wobei jedes Teilstück mehrere Triebknospen haben sollte. Die Samenvermehrung ist ebenfalls möglich, führt aber zu einer langsameren Entwicklung. Die Samen sollten vor der Aussaat einer kurzen Kältebehandlung unterzogen werden, um die Keimung zu fördern.

Winterhärte und Krankheiten

Baptisia australis ist extrem winterhart und übersteht Temperaturen bis zu –40 °C, was der Winterhärtezone Z4 entspricht. Sie ist daher auch in den kältesten Regionen Deutschlands ohne Winterschutz ausreichend geschützt. Wichtig ist, dass der Boden auch im Winter durchlässig bleibt. Staunässe führt schnell zu Wurzelfäulnis. Krankheiten oder Schädlinge treten an der robusten Staude selten auf; gelegentlich können Blattläuse oder Mehltau vorkommen, die aber meist keine ernsthaften Schäden verursachen. Ein zu nährstoffreicher Boden kann zu weichem, übermäßigem Wachstum führen, das die Pflanze anfälliger für Windbruch macht. Mit einem mageren, durchlässigen Substrat bleibt die Pflanze kompakt und gesund.

Wissenswertes zur Blauen Färberhülse

Die Blaue Färberhülse ist eine noch verhältnismäßig unbekannte Staude, die in den letzten Jahren aber zunehmend an Aufmerksamkeit gewinnt. Sie wird als langlebige Färbepflanze mit attraktivem Laub und lupinenartigen Schmetterlingsblüten beschrieben. Ihre historische Nutzung als Indigoersatz und ihre ökologische Bedeutung für Insekten machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für den naturnahen Garten. Zudem ist sie absolut winterhart und pflegeleicht, was sie zu einer idealen Pflanze für Anfänger und erfahrene Gärtner gleichermaßen macht.

Giftigkeit und Botanik

Wie viele Schmetterlingsblütler enthält auch Baptisia australis giftige Inhaltsstoffe. Gaißmayer stuft die Art als giftig ein, weshalb beim Umgang mit der Pflanze Vorsicht geboten ist, insbesondere bei Kindern und Haustieren. Die Giftigkeit ist jedoch nicht extrem; dennoch sollte man auf den Verzehr von Pflanzenteilen verzichten. Botanisch gehört die Gattung Baptisia zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die Blaue Färberhülse ist eng mit Lupinen und Ginster verwandt. Ein besonderes Merkmal ist ihre Fähigkeit, mit Knöllchenbakterien an den Wurzeln zu leben, die Stickstoff aus der Luft binden und den Boden anreichern. Dies macht die Staude auch zu einer guten Vor- oder Zwischenkultur in nährstoffärmeren Gärten.

Name Deutsch: Blaue Färberhülse .
Name Botanisch: Baptisia australis.
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, 80 bis 120 cm hoch.
Wuchshöhe: 80 - 120 cm.
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, grün.
Frucht: Hülse.
Blüte: Lilablau, schmetterlingsförmig.
Blütezeit: Juni bis August.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Gut durchlässige, frische Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 5.
Eigenschaften: Die Baptisia australis (Färberhülse) benötigt zunäcst einige Jahre bis sie sich vollständig entwickelt hat, zeigt sich dann jedoch in ihrer vollen Pracht mit schönem lanzettlich Blattlaub und pächtigen lilablauen Blüten in Schmetterlingsform, die von Juni bis August blühen. Die Färberhülse benötigt kaum Pflege und kommt auch mit zeitweiser Trockenheit sehr gut zu recht. Im Winter kann sie Temperaturen bis hin zu -40 Grad Celsius ertragen und gilt aus diesem Grund als extrem winterhart und robust..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Blauen Färberhülse

Die Blaue Färberhülse, botanisch Baptisia australis, ist eine der beeindruckendsten Stauden für sonnige Standorte. Mit ihrem buschigen, horstbildenden Wuchs erreicht sie eine Höhe von 80 bis 120 cm und verleiht Beeten eine prächtige Struktur. Ihre lilablauen Schmetterlingsblüten erscheinen von Juni bis August und werden von zahlreichen Insekten besucht. Nach der Blüte bilden sich dekorative Hülsenfrüchte, die im Herbst für zusätzliche Reize sorgen. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Nordamerika, wo sie in den Wäldern und Prärien des Ostens und Mittleren Westens beheimatet ist. Besonders bemerkenswert ist ihre Langlebigkeit und Robustheit – einmal etabliert, benötigt sie kaum Pflege. Allerdings braucht die Färberhülse einige Jahre, bis sie ihre volle Pracht entfaltet. In dieser Zeit entwickelt sie ein tiefreichendes....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
80 - 120 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Lilablau

Blütezeit
Juni - August

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26.11.2025

Baptisia australis

Eine hochwertige, langlebige und beeindruckend wirkungsvolle Staude , perfekt für unser naturnahes Beet, lieben Gruss.

04.11.2025

Top Verpackung und schneller Versand

Sehr zufrieden: die Verpackung war stabil, die Lieferung blitzschnell und das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt völlig. Gerne wieder bestellen.

09.01.2025

Super buschig

Sieht einfach schön aus, bereits sehr hoch und sehr buschig. Das blau ist einfach sehr toll anzuschauen, ich hoffe sie bleibt so blühfreudig.

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Pflanz- und Pflegetipps Baptisia australis / Färberhülse

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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