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Falsche Alraunwurzel

Tellima grandiflora

Tellima grandiflora / Falsche Alraunwurzel mit grünen Blattrosetten und hohen Blütenständen mit hellen Blütenrispen
Immergrün
Gelbgrün
Halbschattig
Mai - Juni
bis zu 70 cm
ab 3,95 €
Wuchs: Staude, aufrecht, bodendeckend, 10 bis 70 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 70 cm
Blatt: Immergrün, rundlich, gekerbt, fein beharrt, rgrün, im Herbst rot
Frucht: Kapsel, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Gelbgrün, glockenförmig, unscheinbar
Blütezeit: Mai bis Juni
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Gut durchlässige, frische und humose Untergründe
Standort: Halbschattig
Pflanzen pro m²: 11
Eigenschaften:
Die Tellima Grandiflora (Falsche Alraunwurzel) gehört zu der Familie der Steinbrechgewächse und ist somit in Deutschland beheimatet. Sie ist winterhart bis 23 C° und benötigt daher keinen...
besonderen Forstschutz. Im Gehölz oder an Gehölzrändern im Schatten ist die Wildstaude sehr gut aufgehoben und bevorzugt frischen, humusreichen Boden. Durch Selbstaussaat vermehrt sich die Falsche Alraunwurzel und benötigt lediglich einen Rückschnitt der abgeblühten Stängel. Im Winter färbt sich die Staude rötlich-braun. Sie sollte in Gruppen von 3 bis 10 Tuffs gepflanzt werden. Die Pflanze ist bei Insekten nicht beliebt, da ihre Blüten grün sind und sie nur wenig duftet. Die Falsche Alraunwurzel kann daher gut in der Nähe von Sitzgelegenheiten eingepflanzt werden.
Wuchs: Staude, aufrecht, bodendeckend, 10 bis 70 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 70 cm
Blatt: Immergrün, rundlich, gekerbt, fein beharrt, rgrün, im Herbst rot
Frucht: Kapsel, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Gelbgrün, glockenförmig, unscheinbar
Blütezeit: Mai bis Juni
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Gut durchlässige, frische und humose Untergründe
Standort: Halbschattig
Pflanzen pro m²: 11
Eigenschaften: Die Tellima Grandiflora (Falsche Alraunwurzel) gehört zu der Familie der Steinbrechgewächse und ist somit in Deutschland beheimatet. Sie ist winterhart bis 23 C° und benötigt daher keinen besonderen Forstschutz. Im Gehölz oder an Gehölzrändern im Schatten ist die Wildstaude sehr gut aufgehoben und bevorzugt frischen, humusreichen Boden. Durch Selbstaussaat vermehrt sich die Falsche Alraunwurzel und benötigt lediglich einen Rückschnitt der abgeblühten Stängel. Im Winter färbt sich die Staude rötlich-braun. Sie sollte in Gruppen von 3 bis 10 Tuffs gepflanzt werden. Die Pflanze ist bei Insekten nicht beliebt, da ihre Blüten grün sind und sie nur wenig duftet. Die Falsche Alraunwurzel kann daher gut in der Nähe von Sitzgelegenheiten eingepflanzt werden.

Die Falsche Alraunwurzel, botanisch als Tellima grandiflora bekannt, ist eine vielseitige und robuste Staude, die vor allem in schattigen Gartenbereichen ihre Stärken ausspielt. Mit ihrem immergrünen Laub und den zarten, gelbgrünen Glockenblüten bringt sie selbst in dunkle Ecken Farbe und Struktur. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, hat sie sich längst auch in europäischen Gärten etabliert und begeistert mit ihrer Pflegeleichtigkeit und Ausdauer.

Portrait der Falschen Alraunwurzel

Die Falsche Alraunwurzel gehört zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) und ist in Deutschland gut eingebürgert. Sie wächst horstbildend und erreicht eine Höhe von 10 bis 70 Zentimetern. Die Pflanze ist winterhart bis etwa -23 °C (Winterhärtezone Z6) und benötigt daher in den meisten Regionen keinen speziellen Frostschutz. Ihr Name leitet sich von der Ähnlichkeit der Blätter mit denen der echten Alraune (Mandragora) ab, obwohl botanisch keine Verwandtschaft besteht.

Botanische Einordnung und Herkunft

Tellima grandiflora ist die einzige Art der Gattung Tellima, die zur Familie der Steinbrechgewächse zählt. Ursprünglich stammt sie aus dem westlichen Nordamerika, von British Columbia bis Kalifornien, und ist inzwischen auch in Europa verwildert anzutreffen. In Deutschland wird sie vor allem in naturnahen Gärten und Parks geschätzt. Die Pflanze bildet dichte Horste mit grundständigen Blattrosetten, aus denen im Frühsommer die Blütenstängel emporwachsen. Ihre immergrünen, rundlichen Blätter sind fein behaart und am Rand gekerbt, was ihnen eine weiche, samtige Textur verleiht. Im Herbst nehmen die Blätter eine attraktive rötlich-braune Färbung an, die bis in den Winter hinein erhalten bleibt. Die Falsche Alraunwurzel ist eine typische Waldstaude, die sich hervorragend an schattige Standorte anpasst.

Standort und Boden

Damit die Falsche Alraunwurzel ihre volle Schönheit entfalten kann, sollte der Standort sorgfältig gewählt werden. Sie bevorzugt halbschattige bis schattige Plätze, wie sie unter Gehölzen oder an Gehölzrändern vorkommen. Direkte Sonneneinstrahlung, vor allem in den Mittagsstunden, verträgt sie weniger gut, da die Blätter dann verbrennen können. Der Boden sollte frisch, humos und gut durchlässig sein; Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert und ein kalkarmer Untergrund sind von Vorteil.

Optimale Standortbedingungen für Tellima grandiflora

Tellima grandiflora gedeiht am besten auf nicht zu trockenen, humosen Lehmböden. Als Lebensbereiche werden Gehölz und Gehölzrand an halbschattiger Stelle auf frischem Boden bevorzugt. Der Boden sollte normal durchlässig und kalkarm sein, da die Pflanze empfindlich auf hohe Kalkgehalte reagiert. Bei der Pflanzung empfiehlt es sich, den Boden mit reifem Kompost oder Laubhumus anzureichern, um die Feuchtigkeit zu halten und die Nährstoffversorgung zu sichern. Eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Laub schützt den Wurzelbereich vor Austrocknung und unterdrückt Unkraut. Pro Quadratmeter können etwa 11 Pflanzen gesetzt werden, was einen dichten, geschlossenen Bestand ergibt. Die Pflanze breitet sich durch Selbstaussaat aus, sodass mit der Zeit größere Flächen bedeckt werden können. Ein Rückschnitt der abgeblühten Stängel ist nicht zwingend erforderlich, fördert aber ein gepflegtes Erscheinungsbild und verhindert eine übermäßige Versamung.

Blüte und Blattwerk der Falschen Alraunwurzel

Die Blütezeit der Falschen Alraunwurzel erstreckt sich von Mai bis Juni. In dieser Zeit erscheinen die zarten, gelbgrünen Glockenblüten an aufrechten, bis zu 70 Zentimeter hohen Stängeln. Die Blüten sind unscheinbar und duften nur wenig, was sie für Insekten weniger attraktiv macht. Dennoch haben sie einen gewissen Reiz, besonders wenn sie in größeren Gruppen blühen. Das Laub hingegen ist das ganze Jahr über ein Blickfang: Die immergrünen, rundlichen Blätter sind fein behaart und am Rand gekerbt, was ihnen eine samtige Textur verleiht.

Die unscheinbaren Glockenblüten

Die Blüten von Tellima grandiflora sind klein und glockenförmig, etwa 5 bis 7 Millimeter lang. Sie stehen in lockeren, traubigen Blütenständen an den Enden der Stängel und öffnen sich allmählich von unten nach oben. Die Farbe variiert von blassgelb bis grünlich-gelb, was ihnen eine unauffällige, aber dennoch elegante Erscheinung verleiht. Da die Blüten nur wenig duften und grün sind, werden sie von Insekten kaum beachtet, was die Pflanze ideal für Sitzplätze in der Nähe macht, da sie keine Wespen oder Bienen anlockt. Nach der Blüte entwickeln sich unscheinbare Kapselfrüchte, die Samen enthalten. Die Samen reifen im Spätsommer und werden durch Wind oder Regen ausgebreitet. Die Blütenstängel sollten nach der Blüte zurückgeschnitten werden, um eine übermäßige Selbstaussaat zu kontrollieren, falls gewünscht.

Immergrünes Blattwerk mit Herbstfärbung

Das Laub der Falschen Alraunwurzel ist der eigentliche Star der Pflanze. Die rundlichen bis herzförmigen Blätter sind etwa 5 bis 10 Zentimeter breit und haben einen gekerbten Blattrand. Sie sind beidseitig fein behaart, was ihnen eine samtige, weiche Haptik verleiht. Die Blätter sind tiefgrün und bleiben den Winter über grün, bei kühleren Temperaturen nehmen sie jedoch eine attraktive rötlich-braune Färbung an. Diese Herbstfärbung setzt im Oktober ein und hält bis in den Winter hinein an, sodass die Pflanze auch in der kalten Jahreszeit einen Farbtupfer im Garten setzt. Die Blätter sind wintergrün, das heißt, sie trocknen nicht ein und fallen nicht ab, sondern bleiben frisch bis zum Frühjahr, wenn das neue Laub austreibt. Die dichten Horste der Blätter bilden einen geschlossenen Bodendecker, der Unkraut effektiv unterdrückt und den Boden vor Erosion schützt.

Verwendung im Garten

Die Falsche Alraunwurzel ist eine äußerst vielseitige Staude, die in vielen Gartenbereichen eingesetzt werden kann. Sie eignet sich hervorragend als Bodendecker für schattige Plätze, zur Unterpflanzung von Gehölzen und in naturnahen Pflanzungen. Mit ihrer Robustheit und Anpassungsfähigkeit ist sie eine ideale Wahl für Gärten, die wenig Pflege benötigen. Zudem ist sie aufgrund ihres immergrünen Laubs auch im Winter ein Hingucker.

Als Bodendecker für schattige Bereiche

Tellima grandiflora ist ein ausgezeichneter Bodendecker für schattige Standorte, wo andere Pflanzen oft kümmern. Die Staude breitet sich durch Selbstaussaat aus und kann mit der Zeit größere Flächen dicht bedecken. Dabei bildet sie einen dichten Teppich aus immergrünen Blättern, der Unkraut effektiv unterdrückt und dem Boden Feuchtigkeit bewahrt. Besonders geeignet ist sie für schattige Ecken unter Bäumen oder Sträuchern, wo das sonst kahle Erdreich eine attraktive Bepflanzung erhält. Die Pflanze wächst horstbildend und benötigt eine gewisse Zeit, um sich flächendeckend auszubreiten, aber mit Geduld und guten Standortbedingungen wird sie bald große Flächen erobern. Pro Quadratmeter sollten etwa 11 Pflanzen gesetzt werden, um einen schnellen und gleichmäßigen Bewuchs zu erzielen. Die Pflanze ist zudem trittfest und eignet sich auch für Flächen, die gelegentlich betreten werden.

Zur Gehölzunterpflanzung

Die Falsche Alraunwurzel ist ideal zur Unterpflanzung von Gehölzen geeignet, da sie mit Wurzeldruck und Schatten gut zurechtkommt. Sie eignet sich am besten zur großflächigen Gehölzunterpflanzung, wo sie mit ihren Blättern einen schönen Kontrast zu den Stämmen und Ästen der Bäume bildet. Auch unter Hecken oder an Gehölzrändern macht sie eine gute Figur. Die Pflanze verträgt die Konkurrenz der Baumwurzeln und gedeiht auch auf nährstoffärmeren Böden, solange sie ausreichend Feuchtigkeit erhält. In Kombination mit Frühblühern wie Buschwindröschen oder Lerchensporn entsteht ein abwechslungsreiches Bild, das von Frühjahr bis Herbst interessant bleibt. Die Staude ist winterhart und benötigt in den meisten Lagen keinen Winterschutz, was sie zu einer pflegeleichten Wahl für die Gehölzunterpflanzung macht.

Tellima grandiflora in naturnahen Pflanzungen

In naturnahen Gärten und Wildstaudenbeeten ist Tellima grandiflora eine wertvolle Bereicherung. Sie fügt sich harmonisch in natürliche Pflanzungen ein und kann sowohl in Gruppen als auch als Solitär verwendet werden. Die Pflanze wird gerne in Kombination mit anderen Schattenstauden wie Farnen, Hostas oder Elfenblumen gepflanzt. Die Art wird bei Gärtnereien den Stauden für naturnahe Pflanzungen, den winterattraktiven Stauden und Gräsern für Pflanzgefäße sowie den Bodendeckern für schattigere Standorte zugeordnet. Sie eignet sich auch für die Bepflanzung von Kübeln und Pflanzgefäßen, sofern diese ausreichend groß sind und die Erde nicht austrocknet. Ihre Robustheit und ihr immergrünes Laub machen sie zu einer zuverlässigen Pflanze für pflegeleichte Gärten.

Pflanzpartner für Tellima grandiflora

Die Falsche Alraunwurzel lässt sich wunderbar mit anderen Schattenstauden kombinieren. Bei der Auswahl der Pflanzpartner sollte auf ähnliche Standortansprüche geachtet werden, also halbschattige bis schattige Plätze mit frischen, humosen Böden. Die folgenden Pflanzen harmonieren besonders gut mit Tellima grandiflora und schaffen abwechslungsreiche Beete.

Pflanzpartner für Tellima grandiflora

Als empfehlenswerte Pflanzpartner für Tellima grandiflora werden Brunnera macrophylla 'Langtrees' (Geflecktes Kaukasusvergissmeinnicht) und Carex morrowii 'Aureovariegata' (Goldrand-Japan-Segge) genannt. Das Gefleckte Kaukasusvergissmeinnicht überzeugt mit seinen blauen Blüten im Frühling und den großen, weiß gefleckten Blättern, die einen schönen Kontrast zu den runden grünen Blättern der Falschen Alraunwurzel bilden. Die Goldrand-Japan-Segge bringt mit ihren gelb gestreiften Blättern Farbe in den Schatten und lockert die Bepflanzung auf. Beide Pflanzen bevorzugen ähnliche Standortbedingungen und ergänzen sich gegenseitig.

Harmonierende Kombinationen

Weitere passende Pflanzpartner sind Geum x cultorum 'Flames of Passion' (Hellrote Nelkenwurz), Ligularia przewalskii (Kerzen-Greiskraut) und Meehania urticifolia 'Japanblau' (Japanische Taubnessel). Die hellroten Blüten der Nelkenwurz bilden einen lebhaften Farbkontrast zu den gelbgrünen Blüten der Falschen Alraunwurzel. Das Kerzen-Greiskraut bringt hohe, gelbe Blütenkerzen in das Beet und sorgt für vertikale Akzente. Die Japanische Taubnessel mit ihren blauen Lippenblüten und ihrem kissenartigen Wuchs ergänzt die Flächenwirkung der Tellima. Auch Polygonatum x hybridum 'Weihenstephan' (Hohes Salomonssiegel), Rheum palmatum var. tanguticum (Kron-Rhabarber), Rodgersia aesculifolia (Kastanienblättriges Schaublatt) und Sanguisorba menziesii (Wiesenknopf) sind ideale Begleiter. Diese Pflanzen teilen die Vorliebe für halbschattige bis schattige Standorte und frische Böden, sodass sie gemeinsam ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

Pflege und Überwinterung

Tellima grandiflora ist eine pflegeleichte Staude, die mit wenig Aufwand auskommt. Dennoch gibt es einige Aspekte, die beachtet werden sollten, um die Pflanze gesund und vital zu erhalten. Dazu gehören die Bewässerung, der Rückschnitt und der Winterschutz in rauen Lagen. Auch die Vermehrung durch Selbstaussaat kann gesteuert werden, je nach gewünschtem Ausbreitungsgrad.

Pflege der Falschen Alraunwurzel

Die Falsche Alraunwurzel benötigt während der Wachstumsperiode regelmäßige Wassergaben, besonders an trockenen Standorten. Der Boden sollte stets frisch sein, aber Staunässe ist zu vermeiden, da dies zu Wurzelfäule führen kann. Eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Laub hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und die Wurzeln im Sommer kühl zu halten. Ein Rückschnitt der abgeblühten Stängel ist nicht zwingend notwendig, aber empfehlenswert, um ein gepflegtes Erscheinungsbild zu erhalten und eine übermäßige Selbstaussaat zu verhindern. Die Blätter bleiben wintergrün und sollten im Frühjahr nicht zurückgeschnitten werden, da sie die Pflanze vor Frost schützen. Entfernen Sie lediglich abgestorbene oder beschädigte Blätter im zeitigen Frühjahr, um Platz für das neue Laub zu schaffen. Eine Düngung mit Kompost im Frühjahr unterstützt das Wachstum, ist aber nicht zwingend erforderlich, da die Pflanze auch auf nährstoffärmeren Böden gedeiht.

Überwinterung und Winterschutz

Tellima grandiflora ist winterhart bis etwa -23 °C, was der Winterhärtezone Z6 entspricht. In den meisten deutschen Gärten ist daher kein Winterschutz erforderlich. In rauen Gegenden bei Kahlfrost ist ein leichter Winterschutz sinnvoll, um die immergrünen Blätter vor Austrocknung zu schützen. Decken Sie die Pflanzen bei extremen Minusgraden mit einer Schicht Laub oder Reisig ab. Auch eine Mulchschicht aus Rindenmulch schützt die Wurzeln vor Frost. Entfernen Sie den Winterschutz im zeitigen Frühjahr, damit die Pflanze rechtzeitig austreiben kann. Die wintergrünen Blätter können bei starkem Frost braun werden, treiben aber im Frühjahr wieder frisch aus. Schützen Sie die Pflanze außerdem vor kalten Ostwinden, indem Sie sie an geschützten Standorten pflanzen.

Vermehrung durch Selbstaussaat

Die Falsche Alraunwurzel vermehrt sich zuverlässig durch Selbstaussaat, sodass sich an zusagenden Standorten mit der Zeit große Bestände bilden können. Die Samen keimen willig und die Jungpflanzen wachsen schnell heran. Wenn Sie die Ausbreitung kontrollieren möchten, schneiden Sie die Blütenstängel nach der Blüte ab, bevor die Samen reif werden. Alternativ können Sie die Samen ernten und an anderer Stelle aussäen. Die Vermehrung über Teilung der Horste ist im Frühjahr oder Herbst möglich und ebenfalls unkompliziert. Die Pflanze bildet keine Rhizome und lässt sich leicht durch Teilung vermehren. Graben Sie dazu einen Horst aus und teilen Sie ihn mit einem scharfen Spaten in mehrere Stücke, die Sie dann einzeln wieder einpflanzen. Diese Methode eignet sich auch, um die Pflanze zu verjüngen oder zu kontrollieren.

Wissenswertes über die Falsche Alraunwurzel

Die Falsche Alraunwurzel hat einige interessante Eigenschaften, die sie zu einer besonderen Staude machen. Ihr deutscher Name ist etwas irreführend, denn sie ist weder mit der echten Alraune verwandt noch giftig. Ihre Herkunft aus Nordamerika und ihre Verbreitung in Europa sind ein interessantes Kapitel der Gartengeschichte. Auch ihre Verwendung in der Züchtung zeigt ihr Potenzial.

Besonderheiten der Gattung Tellima

Die Gattung Tellima ist monotypisch, das heißt, sie umfasst ausschließlich die Art Tellima grandiflora. Dies macht die Pflanze aus botanischer Sicht besonders, da es keine nahen Verwandten gibt. Die Falsche Alraunwurzel wird gelegentlich mit dem Gattungsnamen Tiarella verwechselt, ist aber dennoch eigenständig. Im Gartenmagazin von Gaißmayer wird die Sorte Tellima 'Purpurteppich' als Züchtung von Heinz Klose erwähnt, was zeigt, dass auch Tellima für Züchtungsarbeiten genutzt wird. Die Pflanze ist zudem nicht giftig und daher unbedenklich für Gärten mit Kindern oder Haustieren. Ihre Unempfindlichkeit gegenüber Schädlingen und Krankheiten macht sie zu einer idealen Anfängerpflanze. Mit ihrer Kombination aus immergrünem Laub, zarter Blüte und einfacher Pflege ist die Falsche Alraunwurzel eine Bereicherung für jeden schattigen Gartenbereich.

Name Deutsch: Falsche Alraunwurzel.
Name Botanisch: Tellima grandiflora.
Wuchs: Staude, aufrecht, bodendeckend, 10 bis 70 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 70 cm.
Blatt: Immergrün, rundlich, gekerbt, fein beharrt, rgrün, im Herbst rot.
Frucht: Kapsel, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Gelbgrün, glockenförmig, unscheinbar.
Blütezeit: Mai bis Juni.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Gut durchlässige, frische und humose Untergründe.
Standort: Halbschattig.
Pflanzen pro m²: 11.
Eigenschaften: Die Tellima Grandiflora (Falsche Alraunwurzel) gehört zu der Familie der Steinbrechgewächse und ist somit in Deutschland beheimatet. Sie ist winterhart bis 23 C° und benötigt daher keinen besonderen Forstschutz. Im Gehölz oder an Gehölzrändern im Schatten ist die Wildstaude sehr gut aufgehoben und bevorzugt frischen, humusreichen Boden. Durch Selbstaussaat vermehrt sich die Falsche Alraunwurzel und benötigt lediglich einen Rückschnitt der abgeblühten Stängel. Im Winter färbt sich die Staude rötlich-braun. Sie sollte in Gruppen von 3 bis 10 Tuffs gepflanzt werden. Die Pflanze ist bei Insekten nicht beliebt, da ihre Blüten grün sind und sie nur wenig duftet. Die Falsche Alraunwurzel kann daher gut in der Nähe von Sitzgelegenheiten eingepflanzt werden..
Detaillierte Beschreibung:

Die Falsche Alraunwurzel, botanisch als Tellima grandiflora bekannt, ist eine vielseitige und robuste Staude, die vor allem in schattigen Gartenbereichen ihre Stärken ausspielt. Mit ihrem immergrünen Laub und den zarten, gelbgrünen Glockenblüten bringt sie selbst in dunkle Ecken Farbe und Struktur. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, hat sie sich längst auch in europäischen Gärten etabliert und begeistert mit ihrer Pflegeleichtigkeit und Ausdauer.

Portrait der Falschen Alraunwurzel

Die Falsche Alraunwurzel gehört zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) und ist in Deutschland gut eingebürgert. Sie wächst horstbildend und erreicht eine Höhe von 10 bis 70 Zentimetern. Die Pflanze ist winterhart bis etwa -23 °C (Winterhärtezone Z6) und benötigt daher in den meisten Regionen keinen speziellen Frostschutz. Ihr Name leitet sich von der Ähnlichkeit der Blätter mit denen der echten Alraune (Mandragora) ab, obwohl botanisch keine Verwandtschaft besteht.

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 70 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Gelbgrün

Blütezeit
Mai - Juni

Lieferbar ab KW38
3,95 €

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

- +
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C2
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 70 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Gelbgrün

Blütezeit
Mai - Juni

Lieferbar ab KW38
8,95 €

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Pflanz- und Pflegetipps Tellima grandiflora / Falsche Alraunwurzel

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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