| Wuchs | Kleiner bis mittelgroßer Baum, breite und hohe Krone, dichtbuschig und gut verzweigt, bis zu 800 cm hoch |
|---|---|
| Wuchshöhe | bis zu 8 m |
| Blatt | Sommergrün, eiförmig bis elliptisch, fein gesägter oder gekerbter Rand, ledrig, glänzend dunkelgrün, im Herbst gelb bis orangerot, 4 bis 6 cm groß |
| Frucht | Klein bis mittelgroß, harte und raue Schale, anfangs grün, dann gelbgrün, zur Reifezeit zimtbraun berostet, grauweiße Schalenpunkte, saftig, süß bis mild säuerlich, angenehm zimtartig gewürzt |
| Geschmack | Würzig-süßsauer |
| Blüte | Weiß, in Doldentrauben angeordnet, 2 bis 3 cm groß |
| Blütezeit | April bis Mai |
| Rinde | Braun, mit hellen Lentizellen |
| Wurzeln | Herzwurzler |
| Boden | Durchlässige, frische bis feuchte und nahrhafte Böden |
| Standort | Sonnig bis halbschattig, geschützt |
| Winterhart | 6b (-20,4 bis -17,8°C). |
| Eigenschaften: |
Die Pyrus communis 'Gute Graue' (Birne 'Gute Graue' / Graue Sommerbutterbirne) ist eine sehr alte Sorte, die schon vor 1675 bekannt war. Eine tolle Tafelbirne, die angenehm zimtartig gewürzt ist....
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| Wuchs | Kleiner bis mittelgroßer Baum, breite und hohe Krone, dichtbuschig und gut verzweigt, bis zu 800 cm hoch |
|---|---|
| Wuchshöhe | bis zu 8 m |
| Blatt | Sommergrün, eiförmig bis elliptisch, fein gesägter oder gekerbter Rand, ledrig, glänzend dunkelgrün, im Herbst gelb bis orangerot, 4 bis 6 cm groß |
| Frucht | Klein bis mittelgroß, harte und raue Schale, anfangs grün, dann gelbgrün, zur Reifezeit zimtbraun berostet, grauweiße Schalenpunkte, saftig, süß bis mild säuerlich, angenehm zimtartig gewürzt |
| Geschmack | Würzig-süßsauer |
| Blüte | Weiß, in Doldentrauben angeordnet, 2 bis 3 cm groß |
| Blütezeit | April bis Mai |
| Rinde | Braun, mit hellen Lentizellen |
| Wurzeln | Herzwurzler |
| Boden | Durchlässige, frische bis feuchte und nahrhafte Böden |
| Standort | Sonnig bis halbschattig, geschützt |
| Winterhart | 6b (-20,4 bis -17,8°C). |
| Eigenschaften | Die Pyrus communis 'Gute Graue' (Birne 'Gute Graue' / Graue Sommerbutterbirne) ist eine sehr alte Sorte, die schon vor 1675 bekannt war. Eine tolle Tafelbirne, die angenehm zimtartig gewürzt ist. Diese Sorte ist schon ab August pflückreif, kann jedoch noch bis zu 2 Wochen gelagert werden. Die Sorten 'Clapps Liebling', 'Gellerts Butterbirne' und 'Gräfin von Paris' eignen sich als gute Befruchtersorten. |
Überblick
- Herkunft und Besonderheit der Pyrus communis 'Gute Graue' / Graue Sommerbutterbirne
- Pyrus 'Gute Graue' wächst malerisch mit einer dichtbuschigen Krone
- Das Blatt der Birne 'Gute Graue' glänzt dunkelgrün und belebt den Garten
- Weiße Blüten schmücken die Birne 'Gute Graue' im Frühjahr
- Der optimale Standort für die Graue Sommerbutterbirne
- Verwendung der Pyrus communis 'Gute Graue'
Herkunft und Besonderheit der Pyrus communis 'Gute Graue' / Graue Sommerbutterbirne
Die Pyrus communis 'Gute Graue' ist eine alte Auslese der sogenannten Kulturbirne und stammt mutmaßlich aus Frankreich. Sie war bereits im Jahre 1675 unter dem Namen 'Beurre Gris' erhältlich und verbreitete sich besonders im 19. Jahrhundert auch in Deutschland. Wer sich für traditionsreiche Sorten mit bewährten Eigenschaften interessiert, findet in unserer Kategorie Alte Obstsorten eine große Auswahl historischer Züchtungen. Der Obstbaum zeichnet sich durch eine liebliche Blüte, ein strahlend grünes Blattwerk sowie einen kräftigen Wuchs aus, der ihn ideal für die Pflanzung auf Streuobstwiesen sowie in großen Gärten macht.
Die Graue Sommerbutterbirne überzeugt mit schmackhaften Früchten
Die Selektion 'Gute Graue' erfreut zudem mit einer besonders schmackhaften Birnenfrucht, die ihr den Trivialnamen Graue Sommerbutterbirne einbrachte. Die Früchte zeichnen sich durch ein süßwürziges Aroma und ein saftiges Fruchtfleisch aus. Sie verdanken ihren Beinamen der typisch graubraunen Färbung ihrer Fruchtschale und eignen sich besonders gut für die Verwendung als Tafel- und Küchenbirne.
Pyrus communis hat eine lange Tradition in Europa
Die Kulturbirne wird in der Botanik als Pyrus communis bezeichnet und gilt als traditionsreiches Obstgehölz. Sie ist eine Hybridform aus mehreren in Asien verbreiteten Wildformen und wurde auch in Vorderasien erstmals gezielt kultiviert. Pyrus communis wurde im Jahre 1753 erstmals von Carl von Linné beschrieben und der Familie der Rosengewächse sowie der Gattung Pyrus zugeordnet. Der Baum hat aber auch in Europa eine lange Geschichte und ein Bestand an Wildformen konnte bereits in der Jungsteinzeit im Bereich des Bodensees nachgewiesen werden.
Die Kulturbirne ist in unzähligen Sorten erhältlich
Mittlerweile ist die Kulturbirne in unzähligen Sorten im Baumschulhandel erhältlich und sie ermöglicht dem Gärtner eine Pflanzung in jeder Gartengröße. Einen umfassenden Überblick über die Sortenvielfalt der Birne (Pyrus) zeigt die ganze Bandbreite dieser Obstart. Die Züchtungen dienen als Nutz- und Ziergehölze und unterscheiden sich vor allem in der jeweiligen Größe, Form und dem Geschmack der Früchte sowie der individuellen Wuchsform des Baums.
Pyrus 'Gute Graue' wächst malerisch mit einer dichtbuschigen Krone
Die Züchtung Pyrus communis 'Gute Graue' zeichnet sich durch einen kräftigen Wuchs aus. Sie entwickelt sich formschön zu einem mittelgroßen Baum, der sich mit einer Endhöhe von bis zu 8 m präsentiert. Die Äste streben aufrecht und bilden eine hochgewölbte, breite Krone, die sich durch eine dichtbuschige Struktur auszeichnet. Der malerische Wuchs macht den Birnenbaum zu einem attraktiven Hingucker und er eignet sich sowohl für die Verwendung als Nutzgehölz als auch als charismatischer Hausbaum, der im Sommer für erholsame Schattenorte sorgt.
Der dunkelgraue Stamm der Birne wird zunehmend rau und schuppig
Der Stamm der Pyrus communis 'Gute Graue' bildet sich aufrecht mit einer kräftigen Gestalt. Er trägt in der Jugend eine glatte Baumrinde, die sich im Verlaufe der Zeit rissig und rau präsentiert. Sie schimmert in einem schönen Graubraun und verleiht dem Baum eine robuste Ausstrahlung. Er bietet im Zusammenspiel mit dem charismatischen Blattwerk einen wunderschönen Anblick und sorgt für malerische Naturmomente.
Das Blatt der Birne 'Gute Graue' glänzt dunkelgrün und belebt den Garten
Im Frühjahr treiben die strahlenden Blätter der Pyrus communis aus und funkeln in einem attraktiven Dunkelgrün. Die einzelnen Blätter sind oval bis eiförmig mit einer breiten Basis. Sie haben einen fein gesägten Blattrand und stehen wechselständig an den Zweigen. Das Blatt glänzt oberseits und verleiht dem Baum eine belebende Wirkung. Im Herbst färben sich die Blätter in warme Nuancen von Gelb und Rot. Der wunderschöne Anblick taucht den Garten in warmes Licht und macht den Pyrus communis 'Gute Graue' zu einem attraktiven Blickfang.
Weiße Blüten schmücken die Birne 'Gute Graue' im Frühjahr
Die Blüten des Birnenbaums 'Gute Graue' treiben im Frühjahr aus und verwöhnen in den Monaten April und Mai mit ihrer attraktiven Optik. Die kleinen, schalenförmigen Blüten funkeln in einem reinen Weiß und haben auffällige rote Staubblätter. Sie stehen in Dolden zusammen und verwöhnen mit einer sinnlichen Optik. Zudem locken sie unzählige Bienen, Hummeln und andere Insekten an, die sich an den Pollen und dem Nektar bedienen. Die Sorte 'Gute Graue' ist nicht selbstfruchtend und benötigt dementsprechend andere Sorten, die der Befruchtung dienen. Hierzu eignen sich besonders gut die Sorten 'Clapps Liebling', 'Gellerts Butterbirne' sowie die 'Gräfin von Paris'.
Die Birnen der Sorte 'Gute Graue' schmecken würzig-süß und gelten als dekorativ
Die Früchte der Pyrus communis 'Gute Graue' verschaffen dem Baum große Beliebtheit. Sie entwickeln sich mittelgroß mit einer rundlichen Gestalt und einer grünlichgelben Schale, die im Verlaufe des Reifeprozesses gelblichbraun wird und von grauen Flecken besetzt ist. Sie gelten im späten Sommer als pflückreif und verwöhnen mit einem süßlich-würzigen Geschmack sowie einem saftigen, zarten Fruchtfleisch. Die Birnen der Selektion 'Gute Graue' eignen sich hervorragend für den Frischverzehr und für die Herstellung von Kompott und Backwaren. Zudem bieten sie dem Betrachter im Herbst einen dekorativen Anblick und setzen kontrastreiche Akzente zu dem charismatischen Blattwerk.
Der optimale Standort für die Graue Sommerbutterbirne
Die Pyrus communis gilt generell als sehr robust und anpassungsfähig. Der Obstbaum bevorzugt frische bis feuchte Böden mit einem hohen Nährstoffgehalt und einer möglichst durchlässigen Struktur. Hier gepflanzt, wächst er am besten und überzeugt mit einer genügsamen Art und einem vitalen Wuchs. Er verträgt kurzzeitig Trockenheit, nicht aber Staunässe, und benötigt daher einen möglichst wasserdurchlässigen Untergrund.
Ein starkes Wurzelwerk versorgt die Pyrus communis
Die Selektion 'Gute Graue' wird über ein weit verzweigtes und kräftiges Wurzelwerk mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Die Wurzeln streben sowohl weit als auch tief ins Erdreich und verankern den Baum sicher im Untergrund. Er verträgt kurze Phasen der Trockenheit, Staunässe hingegen schädigt die Wurzeln und führt zu Fäulnis.
Ein sonniger Standort wird für die Birne 'Gute Graue' empfohlen
Die Pyrus communis 'Gute Graue' ist lichtbedürftig und wärmeliebend. Die Züchtung wächst am besten auf einem sonnigen bis halbschattigen Standort und entwickelt sich hier mit der schönsten Blüte und dem vitalsten Wuchs. Ein schattiger Standort hemmt hingegen den Wuchs sowie die Blütenbildung und verhindert die Ausbildung einer üppigen Fruchtbildung.
Die Graue Sommerbutterbirne ist winterhart bis −20 °C
Die Selektion 'Gute Graue' gilt insgesamt als gut winterhart und frosttauglich. Sie übersteht kalte Temperaturen bis zu −20 °C und erweist sich auch in der kalten Winterzeit als zuverlässig frostgeeignet. Junge Pflanzen sowie Kübelgewächse sind empfindlicher und sollten in den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung durch die Umhüllung mit einem Wärmevlies sowie eine Bedeckung des Wurzelbereiches mit Mulch geschützt werden: Dann erweisen sie sich als zuverlässig winterhart. Sensibel reagiert die Pyrus communis aufgrund ihrer frühen Blütezeit auf Spätfröste. Ein geschützter Standort ist daher sinnvoll und kann den Pflanzen zudem Schutz bieten.
Verwendung der Pyrus communis 'Gute Graue'
Die Pyrus communis 'Gute Graue' ist eine alte Auslese der Kulturbirne und erfreut mit einem malerischen Wuchs sowie einer schmackhaften Birnenfrucht. Der Baum wächst kräftig mit einer formschönen, breiten Krone, die ihn ideal für die Verwendung als Solitärbaum in heimischen Gärten und auf Streuobstwiesen macht. Wer einen stattlichen Hausbaum sucht, findet unter den Birnenbäumen als Hochstamm weitere attraktive Möglichkeiten. Die Züchtung erweist sich als optischer Blickfang und verwöhnt mit einem strahlenden Blatt sowie einer dekorativen weißen Blüte. Im Herbst belebt das farbenfrohe Blatt den Garten und verschafft dem Baum zudem großen Zierwert.
Aromatische Früchte machen die Birne 'Gute Graue' populär
Die Früchte der Sorte 'Gute Graue' schmecken besonders aromatisch und gelten als süß-würzig. Sie eignen sich für den Frischverzehr und als Küchenbirne und verschaffen der Selektion große Popularität. Am schönsten entwickelt sich die Pyrus communis 'Gute Graue' in solitärem Stand gepflanzt, dann kann sie sich am besten entfalten. Sie verwöhnt optisch und gilt als langlebig sowie reichtragend. Die Birne 'Gute Graue' ist somit die ideale Wahl für die Pflanzung in Gärten sowie für die Verwendung als Nutzgehölz auf Streuobstwiesen.
Wissenswertes zur Pyrus communis
Die Früchte der Kulturbirne werden vor allem für die Nutzung als Frischobst kultiviert. Sie dienen aber auch der Herstellung von Marmelade, Saft oder alkoholischen Getränken und verwöhnen mit einem süßen Aroma. Das Holz der Pyrus communis ist sehr dekorativ und hochwertig. Es ist schwer und wird als Tischlerholz zum Beispiel für den Bau von Furnier und Musikinstrumenten verwendet.
| Name Deutsch | Birne 'Gute Graue' / Graue Sommerbutterbirne. |
|---|---|
| Name Botanisch | Pyrus communis 'Gute Graue'. |
| Wuchs | Kleiner bis mittelgroßer Baum, breite und hohe Krone, dichtbuschig und gut verzweigt, bis zu 800 cm hoch. |
| Wuchshöhe | bis zu 8 m. |
| Blatt | Sommergrün, eiförmig bis elliptisch, fein gesägter oder gekerbter Rand, ledrig, glänzend dunkelgrün, im Herbst gelb bis orangerot, 4 bis 6 cm groß. |
| Frucht | Klein bis mittelgroß, harte und raue Schale, anfangs grün, dann gelbgrün, zur Reifezeit zimtbraun berostet, grauweiße Schalenpunkte, saftig, süß bis mild säuerlich, angenehm zimtartig gewürzt. |
| Geschmack | Würzig-süßsauer. |
| Blüte | Weiß, in Doldentrauben angeordnet, 2 bis 3 cm groß. |
| Blütezeit | April bis Mai. |
| Rinde | Braun, mit hellen Lentizellen. |
| Wurzeln | Herzwurzler. |
| Boden | Durchlässige, frische bis feuchte und nahrhafte Böden. |
| Standort | Sonnig bis halbschattig, geschützt. |
| Winterhart | 6b (-20,4 bis -17,8°C).. |
| Eigenschaften | Die Pyrus communis 'Gute Graue' (Birne 'Gute Graue' / Graue Sommerbutterbirne) ist eine sehr alte Sorte, die schon vor 1675 bekannt war. Eine tolle Tafelbirne, die angenehm zimtartig gewürzt ist. Diese Sorte ist schon ab August pflückreif, kann jedoch noch bis zu 2 Wochen gelagert werden. Die Sorten 'Clapps Liebling', 'Gellerts Butterbirne' und 'Gräfin von Paris' eignen sich als gute Befruchtersorten.. |
| Detaillierte Beschreibung |
Herkunft und Besonderheit der Pyrus communis 'Gute Graue' / Graue SommerbutterbirneDie Pyrus communis 'Gute Graue' ist eine alte Auslese der sogenannten Kulturbirne und stammt mutmaßlich aus Frankreich. Sie war bereits im Jahre 1675 unter dem Namen 'Beurre Gris' erhältlich und verbreitete sich besonders im 19. Jahrhundert auch in Deutschland. Wer sich für traditionsreiche Sorten mit bewährten Eigenschaften interessiert, findet in unserer Kategorie Alte Obstsorten eine große Auswahl historischer Züchtungen. Der Obstbaum zeichnet sich durch eine liebliche Blüte, ein strahlend grünes Blattwerk sowie einen kräftigen Wuchs aus, der ihn ideal für die Pflanzung auf Streuobstwiesen sowie in großen Gärten macht. Die Graue Sommerbutterbirne überzeugt mit schmackhaften FrüchtenDie Selektion 'Gute Graue' erfreut zudem mit einer besonders schmackhaften Birnenfrucht, die ihr den Trivialnamen Graue Sommerbutterbirne einbrachte. Die Früchte zeichnen sich durch ein süßwürziges Aroma und ein saftiges Fruchtfleisch aus. Sie verdanken ihren Beinamen der typisch graubraunen Färbung ihrer Fruchtschale und eignen sich besonders gut für die Verwendung als Tafel- und Küchenbirne. |
Pflanz- und Pflegetipps Pyrus communis 'Gute Graue' / Birne 'Gute Graue' / Graue Sommerbutterbirne
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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