| Wuchs: | Staude, aufrecht, ausdauernd, krautig, kriechend, bis zu 50 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 50 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich-länglich, starr, ganzrandig, am Ende spitz zulaufend, rau behaart, dunkelgrün |
| Frucht: | Achänen |
| Blüte: | Gelb, körbchenartig, in Dolden zusammen, zahlreich |
| Blütezeit: | Juni bis August |
| Boden: | Trockene, normal durchlässige und kalkhaltige Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 6 |
| Eigenschaften: |
Der Inula hirta (Behaarter Alant) ist eine heimische Staude, die im Sommer von Juni bis August mit einer einfachen Blüte in einem sonnigen Gelb erstrahlt. Dabei bevorzugt diese Pflanze einen...
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| Wuchs: | Staude, aufrecht, ausdauernd, krautig, kriechend, bis zu 50 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 50 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich-länglich, starr, ganzrandig, am Ende spitz zulaufend, rau behaart, dunkelgrün |
| Frucht: | Achänen |
| Blüte: | Gelb, körbchenartig, in Dolden zusammen, zahlreich |
| Blütezeit: | Juni bis August |
| Boden: | Trockene, normal durchlässige und kalkhaltige Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 6 |
| Eigenschaften: | Der Inula hirta (Behaarter Alant) ist eine heimische Staude, die im Sommer von Juni bis August mit einer einfachen Blüte in einem sonnigen Gelb erstrahlt. Dabei bevorzugt diese Pflanze einen vollsonnigen Standort auf einem trockenen Boden. Charakteristisch für diese Sorte sind die rau behaarten Stängel und Blätter, die namesgebend für den Behaarten Alant sind. Setzen Sie diese Gartenschönheit am Gehölzrand oder der Steppenheide mit 6 Pflanzen pro Quadratmeter bzw. in kleinen Tuffs und sie wird es Ihnen lange danken. Die Stängel der Inula hirta sollten Sie im Herbst bis Spätherbst zurückschneiden. Außerdem eignet sich der Behaarte Alant auch als Schnittstaude für den Vasenschmuck. Zudem zieht diese Schönheit zahlreiche Schmetterlinge an. |
- Portrait: Behaarter Alant – eine heimische Wildstaude mit Charme
- Ideale Standortbedingungen für gesundes Wachstum
- Blütenpracht und Laubwerk der Inula hirta
- Vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Garten
- Harmonische Pflanzpartner für den Behaarten Alant
- Pflegeleicht und robust: Wichtige Hinweise zur Kultur
- Wissenswertes über die Gattung Inula
Portrait: Behaarter Alant – eine heimische Wildstaude mit Charme
Der Behaarte Alant, botanisch Inula hirta genannt, ist eine ausdauernde, krautige Staude, die mit ihrer unkomplizierten Art und sommerlichen Blütenpracht überzeugt. Diese heimische Wildstaude erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 50 Zentimetern und präsentiert sich in einer aufrechten, jedoch auch leicht kriechenden Wuchsform, die ihr ein natürliches, lockeres Erscheinungsbild verleiht. Als typischer Vertreter der Gattung Inula vereint sie Robustheit mit einem hohen Zierwert, was sie zu einer beliebten Wahl für naturnahe Gärten macht. Ihre Anpassungsfähigkeit an trockene Standorte und ihre lange Blütezeit machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für jeden sonnigen Gartenbereich.
Herkunft und Wuchsform
Die Herkunft des Behaarten Alants erstreckt sich über Westasien und Europa, wo sie in trockenen, sonnigen Lebensräumen wie Steppen, Felshängen oder lichten Gehölzrändern gedeiht. Diese natürliche Verbreitung erklärt ihre Vorliebe für warme, gut drainierte Standorte. Die Staude wächst ausdauernd und bildet mit der Zeit kompakte Horste, die sich durch ihre kriechenden Ausläufer langsam ausbreiten können. Der aufrechte Wuchs der Blütenstängel sorgt für eine gute Sichtbarkeit der Blüten, während die basalen Blätter eine dichte, bodennahe Rosette formen. Diese Wuchscharakteristik macht Inula hirta ideal für die Bepflanzung in kleinen Tuffs, wie sie mit sechs Pflanzen pro Quadratmeter empfohlen wird, um eine harmonische, natürliche Wirkung zu erzielen.
Charakteristische Merkmale
Namensgebend für den Behaarten Alant sind die rau behaarten Stängel und Blätter, die der Pflanze eine robuste Textur und einen wildstaudenhaften Charme verleihen. Diese Behaarung dient in der Natur als Schutz vor übermäßiger Verdunstung und intensiver Sonneneinstrahlung, was ihre Anpassung an trockene Standorte unterstreicht. Die Staude ist sommergrün, behält also ihr Laub von Frühjahr bis Herbst, und bildet nach der Blüte Achänen als Früchte aus, die zur natürlichen Vermehrung beitragen können. Ihr insgesamt eher schlichter, aber dennoch ausdrucksstarker Habitus macht sie zu einer perfekten Pflanze für Gärtner, die Wert auf Natürlichkeit und Langlebigkeit legen.
Nach diesem Portrait lohnt es sich, die optimalen Standortbedingungen für diese anpassungsfähige Staude genauer zu betrachten, um ihr volles Potenzial im Garten auszuschöpfen.
Ideale Standortbedingungen für gesundes Wachstum
Der Erfolg beim Anbau des Behaarten Alants hängt maßgeblich von der Wahl des richtigen Standorts ab. Diese Staude ist anspruchslos, doch bestimmte Bedingungen fördern ihr vitales Wachstum und eine üppige Blüte. Ein sonniger Platz mit durchlässigem Boden bildet die Grundlage für eine gesunde Entwicklung, wobei die Pflanze auch mit weniger idealen Verhältnissen zurechtkommt, solange Staunässe vermieden wird. Die folgenden Abschnitte erläutern detailliert, welche Lichtverhältnisse und Bodenbeschaffenheiten Inula hirta bevorzugt.
Licht und Exposition
Der Behaarte Alant ist eine ausgesprochene Sonnenanbeterin und gedeiht am besten an einem vollsonnigen Standort. Hier kann sie ihre gesamte Energie in die Bildung kräftiger Stängel und reichhaltiger Blüten investieren. Eine südliche oder westliche Exposition ist ideal, da sie die maximale Sonneneinstrahlung über den Tag verteilt bietet. Im Halbschatten würde die Pflanze zwar überleben, jedoch tendenziell weniger Blüten ausbilden und einen lockeren, weniger standfesten Wuchs entwickeln. Die volle Sonne fördert zudem die Ausbildung der charakteristischen Behaarung, die als natürlicher Schutzmechanismus fungiert. Für eine optimale Entwicklung sollte der Standort daher mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag erhalten, um die typische Vitalität dieser Wildstaude zu gewährleisten.
Bodenansprüche des Behaarten Alants
Inula hirta stellt spezifische Anforderungen an den Boden, die ihre Herkunft aus trockenen Regionen widerspiegeln. Sie bevorzugt trockene, normal durchlässige und kalkhaltige Untergründe, die keine Staunässe aufweisen. Ein sandig-lehmiger Boden mit guter Drainage ist optimal, da er überschüssiges Wasser schnell abführt und gleichzeitig genügend Nährstoffe speichert. Der pH-Wert sollte neutral bis leicht alkalisch sein, was kalkhaltige Böden begünstigt; bei sauren Böden kann eine gelegentliche Kalkgabe vorteilhaft sein. Schwere, tonige Böden sollten mit Sand oder Kies aufgelockert werden, um die Durchlässigkeit zu verbessern und Wurzelfäule vorzubeugen. Diese Bodenansprüche machen den Behaarten Alant zu einer idealen Pflanze für Steingärten, Trockenmauern oder andere Bereiche mit geringer Wasserverfügbarkeit.
Mit dem richtigen Standort etabliert, entfaltet Inula hirta ihre volle Schönheit in Blüte und Blattwerk, die im nächsten Abschnitt näher beleuchtet werden.
Blütenpracht und Laubwerk der Inula hirta
Die ästhetischen Qualitäten des Behaarten Alants liegen in der harmonischen Verbindung von leuchtenden Blüten und strukturstarkem Laub. Während der Sommermonate zieht die Staude mit ihren sonnengelben Blütenköpfchen Blicke auf sich, während das behaarte Blattwerk ganzjährig für interessante Texturen sorgt. Diese Kombination aus Farb- und Formenspiel macht Inula hirta zu einer vielseitigen Gestaltungspflanze, die sowohl in Blüte als auch in der vegetativen Phase attraktiv ist. Die folgenden Unterabschnitte beschreiben die Details von Blüten und Blättern, die diese Staude so einzigartig machen.
Die sommerliche Gelbblüte
Von Juni bis August schmückt sich der Behaarte Alant mit einer Fülle von gelben, körbchenartigen Blüten, die in lockeren Dolden zusammenstehen. Jedes einzelne Blütenkörbchen besteht aus zahlreichen, fein strukturierten Einzelblüten, die in der Sonne wie kleine Sonnen strahlen. Die Blütenfarbe ist ein warmes, sonniges Gelb, das Insekten wie Schmetterlinge und Bienen magisch anzieht und so zur Biodiversität im Garten beiträgt. Die Blütenstände sind zahlreich und bedecken die Pflanze fast vollständig, was einen besonders üppigen Eindruck vermittelt. Da die Blütezeit mehrere Monate andauert, bietet Inula hirta über einen langen Zeitraum hinweg einen zuverlässigen Farbtupfer im Beet. Die einfache, aber dennoch elegante Blütenform unterstreicht den wildstaudenhaften Charakter dieser Pflanze.
Blattstruktur und Textur
Das Laub des Behaarten Alants ist ebenso bemerkenswert wie seine Blüten. Die Blätter sind sommergrün, lanzettlich-länglich, starr, ganzrandig und am Ende spitz zulaufend. Ihre dunkelgrüne Farbe bildet einen schönen Kontrast zu den gelben Blüten und sorgt für eine frische, lebendige Optik. Die raue Behaarung, die sowohl auf den Blättern als auch auf den Stängeln vorhanden ist, verleiht der Pflanze eine charakteristische Textur, die sich auch haptisch erfahren lässt. Diese Behaarung schützt vor übermäßiger Verdunstung und verleiht der Staude eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit. Im Herbst behält das Laub seine Farbe weitgehend bei, bevor es im Winter einzieht, ohne eine ausgeprägte Herbstfärbung zu zeigen. Die Blattstruktur trägt somit ganzjährig zur Attraktivität der Pflanze bei, auch außerhalb der Blütezeit.
Nach dieser Betrachtung von Blüte und Blatt lohnt es sich, die praktischen Einsatzmöglichkeiten von Inula hirta im Garten zu erkunden.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Garten
Der Behaarte Alant ist aufgrund seiner Anspruchslosigkeit und seines natürlichen Erscheinungsbildes in verschiedenen Gartenbereichen vielseitig einsetzbar. Ob im naturnahen Steppengarten, am Gehölzrand oder als Schnittblume für die Vase – diese Staude bietet zahlreiche Gestaltungsoptionen. Ihre Trockenheitsverträglichkeit und Sonnenliebe machen sie besonders geeignet für Standorte, an denen andere Pflanzen möglicherweise scheitern würden. Die folgenden Unterabschnitte stellen drei konkrete Verwendungsbereiche vor, die die Stärken von Inula hirta optimal zur Geltung bringen.
Steppenheide und Naturgarten
In Steppenheiden oder naturnahen Gärten fühlt sich der Behaarte Alant besonders wohl, da diese Pflanzengesellschaften seinen natürlichen Lebensräumen ähneln. Hier kann er in Kombination mit anderen trockenheitsliebenden Stauden und Gräsern gepflanzt werden, um eine lockere, natürliche Pflanzung zu schaffen. Seine behaarten Blätter und gelben Blüten fügen sich harmonisch in das Bild einer Steppenlandschaft ein und tragen zur Biodiversität bei, indem sie Insekten anlocken. Für eine optimale Wirkung sollte Inula hirta in kleinen Gruppen von etwa sechs Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt werden, um einen dichten, aber dennoch luftigen Bestand zu bilden. Diese Verwendung unterstreicht den wildstaudenhaften Charakter der Pflanze und eignet sich perfekt für Gärten, die einen ökologischen Schwerpunkt setzen.
Gehölzrand und Trockenbeet
Am Gehölzrand oder in Trockenbeeten bietet der Behaarte Alant eine zuverlässige Blütenpracht, wo andere Stauden aufgrund von Trockenheit oder Wurzeldruck von Bäumen und Sträuchern möglicherweise nicht gedeihen. Seine Anpassungsfähigkeit an trockene Böden macht ihn hier zu einer idealen Wahl. Die Pflanze kann als Übergangselement zwischen Gehölzen und offenen Flächen dienen, wobei ihre aufrechte Wuchsform für Struktur sorgt. In Trockenbeeten, die oft mit Kies oder Schotter abgemulcht sind, kommt die behaarte Textur der Blätter besonders gut zur Geltung und kontrastiert schön mit dem mineralischen Untergrund. Diese Verwendung eignet sich auch für Gärten mit mediterranem Flair oder für Dachbegrünungen in sonnigen Lagen.
Inula hirta als Schnittstaude
Neben seiner Verwendung im Freiland eignet sich der Behaarte Alant auch hervorragend als Schnittstaude für den Vasenschmuck. Die gelben Blütenköpfchen halten in der Vase mehrere Tage frisch und bringen einen sommerlichen Hauch in die Wohnung. Beim Schneiden sollte man darauf achten, die Stängel am Morgen zu ernten, wenn sie voller Wasser sind, und sie anschließend sofort in lauwarmes Wasser zu stellen. Die behaarten Blätter und Stängel verleihen den Sträußen eine interessante, natürliche Textur, die sie von konventionellen Schnittblumen abhebt. Diese Verwendung macht Inula hirta zu einer doppelt nützlichen Pflanze, die sowohl den Garten als auch das Zuhause verschönert. Zudem zieht die Staude im Garten zahlreiche Schmetterlinge an, was sie auch ökologisch wertvoll macht.
Um die Wirkung des Behaarten Alants im Garten zu steigern, sind passende Pflanzpartner entscheidend, die im nächsten Abschnitt vorgestellt werden.
Harmonische Pflanzpartner für den Behaarten Alant
Die gezielte Kombination mit anderen Stauden kann die Schönheit von Inula hirta unterstreichen und ein harmonisches Gesamtbild schaffen. Geeignete Pflanzpartner teilen ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich in Farbe, Form oder Blütezeit. Durch geschickte Paarungen lassen sich kontrastreiche oder harmonische Pflanzungen gestalten, die das ganze Jahr über attraktiv sind. Die folgenden Unterabschnitte bieten konkrete Empfehlungen für Begleitstauden, die den Behaarten Alant optimal ergänzen.
Begleitstauden für trockene Standorte
Für trockene, sonnige Standorte eignen sich Pflanzen, die ähnliche Bedingungen bevorzugen wie der Behaarte Alant. Ein idealer Partner ist der Niederliegende Ehrenpreis (Veronica prostrata), der mit seinen blauen oder weißen Blütentrauben einen schönen Farbkontrast zu den gelben Blüten der Inula hirta bildet. Auch die Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) mit ihren purpurroten Blüten passt gut, da sie ebenfalls trockene Böden und volle Sonne liebt. Gräser wie das Blauschwingel (Festuca glauca) ergänzen die Pflanzung mit ihrer feinen, silbrigen Textur und sorgen für Bewegung im Wind. Diese Kombinationen schaffen ein lebendiges Beet, das mit minimalem Pflegeaufwand auskommt und den natürlichen Charakter des Behaarten Alants betont.
Kombinationen mit silberlaubigen Pflanzen
Silberlaubige Stauden bilden einen eleganten Hintergrund für die gelben Blüten des Behaarten Alants und heben diese optisch hervor. Die Woll-Ziest (Stachys byzantina) mit ihren samtig behaarten, silbergrauen Blättern ergänzt die behaarte Textur von Inula hirta und schafft einen interessanten Kontrast. Ebenso passend ist der Lavendel (Lavandula angustifolia), dessen violette Blüten und silbriges Laub eine mediterrane Atmosphäre verbreiten und mit der Blütezeit des Behaarten Alants überlappen. Diese Partner teilen nicht nur ähnliche Standortansprüche, sondern verstärken auch die ästhetische Wirkung durch ihre komplementären Farben und Texturen, was zu einer ausgewogenen, ansprechenden Pflanzung führt.
Nach der Planung der Pflanzpartner ist es wichtig, die Pflegebedürfnisse von Inula hirta zu kennen, um ihre Langlebigkeit zu sichern.
Pflegeleicht und robust: Wichtige Hinweise zur Kultur
Der Behaarte Alant gilt als pflegeleicht und anspruchslos, doch einige grundlegende Maßnahmen fördern sein gesundes Wachstum und eine üppige Blüte. Von der Bewässerung über den Schnitt bis zur Überwinterung – mit wenig Aufwand lässt sich diese Staude über viele Jahre hinweg erhalten. Ihre natürliche Robustheit macht sie zu einer idealen Wahl für Gartenanfänger oder für Bereiche, die nur minimal gepflegt werden sollen. Die folgenden Unterabschnitte erläutern die wesentlichen Pflegeschritte im Detail.
Gießen und Düngen
Inula hirta benötigt nur mäßige Wassergaben, da sie an trockene Standorte angepasst ist. Nach der Pflanzung sollte sie regelmäßig gegossen werden, bis sie gut angewachsen ist; danach reichen natürliche Niederschläge in den meisten Fällen aus. Bei längeren Trockenperioden im Sommer kann eine gelegentliche Bewässerung sinnvoll sein, um die Blütenbildung zu unterstützen, jedoch immer mit Bedacht, um Staunässe zu vermeiden. Düngen ist bei dieser Staude in der Regel nicht notwendig, da sie nährstoffarme Böden bevorzugt. Falls gewünscht, kann im Frühjahr eine kleine Gabe Kompost oder ein organischer Volldünger in Maßen verabreicht werden, um das Wachstum anzuregen, ohne die Pflanze zu überversorgen.
Schnitt und Vermehrung der Inula hirta
Ein Rückschnitt der Stängel des Behaarten Alants sollte im Herbst bis Spätherbst erfolgen, um die Pflanze für den Winter vorzubereiten und eine kompakte Form zu erhalten. Dabei werden die abgeblühten Stängel bodennah entfernt, was auch die Selbstaussaat kontrolliert und die Bildung neuer Triebe im nächsten Frühjahr fördert. Zur Vermehrung kann Inula hirta durch Teilung im Frühjahr oder Herbst vermehrt werden; dabei werden die Horste vorsichtig geteilt und die Teilstücke an neuen Standorten eingepflanzt. Auch eine Aussaat der Achänen ist möglich, erfordert jedoch Geduld, da die Keimung einige Wochen dauern kann. Diese Methoden ermöglichen es, die Staude einfach zu vermehren und im Garten zu verbreiten.
Überwinterung
Der Behaarte Alant ist winterhart und benötigt in der Regel keinen speziellen Winterschutz, da er Temperaturen bis etwa -20°C problemlos übersteht. In sehr kalten, schneearmen Regionen kann eine leichte Abdeckung mit Laub oder Reisig empfehlenswert sein, um die Wurzeln vor extremen Frösten zu schützen. Im Frühjahr treibt die Staude zuverlässig wieder aus, sobald die Temperaturen steigen. Da sie sommergrün ist, zieht sie im Winter oberirdisch ein, sodass keine besonderen Maßnahmen erforderlich sind. Diese Unkompliziertheit in der Überwinterung unterstreicht den pflegeleichten Charakter von Inula hirta und macht sie zu einer zuverlässigen Bereicherung für den Garten.
Abschließend lohnt ein Blick auf die kulturhistorischen Hintergründe dieser interessanten Gattung.
Wissenswertes über die Gattung Inula
Die Gattung Inula, zu der der Behaarte Alant gehört, blickt auf eine lange Geschichte als Nutz- und Zierpflanze zurück. Von der Namensherkunft bis zu traditionellen Verwendungen – diese Hintergründe verleihen der Staude eine zusätzliche Dimension jenseits ihrer gärtnerischen Qualitäten. Das Wissen um diese Aspekte kann die Wertschätzung für Inula hirta im Garten vertiefen und ihr einen besonderen Platz in der Pflanzensammlung sichern. Der folgende Unterabschnitt beleuchtet einige dieser interessanten Fakten.
Historische Hintergründe
Der botanische Gattungsname Inula leitet sich vom griechischen Begriff „hinaein“ ab, was auf eine traditionelle Verwendung hindeuten könnte. Carl von Linné stellte die Gattung Inula im 18. Jahrhundert auf und systematisierte sie damit wissenschaftlich. Alant-Arten wurden historisch als Küchen- und Heilkräuter sowie als Zierpflanzen genutzt, was ihre vielseitige Bedeutung unterstreicht. Obwohl für Inula hirta spezifisch weniger dokumentiert ist, teilt sie diese allgemeine Nutzungstradition der Gattung. Heute wird der Behaarte Alant vor allem als Zierpflanze geschätzt, die mit ihrer heimischen Herkunft und wildstaudenhaften Optik punkten kann. Diese historischen Bezüge machen die Pflanze nicht nur gärtnerisch, sondern auch kulturell interessant.
| Name Deutsch: | Behaarter Alant. |
| Name Botanisch: | Inula hirta. |
| Wuchs: | Staude, aufrecht, ausdauernd, krautig, kriechend, bis zu 50 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 50 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich-länglich, starr, ganzrandig, am Ende spitz zulaufend, rau behaart, dunkelgrün. |
| Frucht: | Achänen. |
| Blüte: | Gelb, körbchenartig, in Dolden zusammen, zahlreich. |
| Blütezeit: | Juni bis August. |
| Boden: | Trockene, normal durchlässige und kalkhaltige Untergründe. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 6. |
| Eigenschaften: | Der Inula hirta (Behaarter Alant) ist eine heimische Staude, die im Sommer von Juni bis August mit einer einfachen Blüte in einem sonnigen Gelb erstrahlt. Dabei bevorzugt diese Pflanze einen vollsonnigen Standort auf einem trockenen Boden. Charakteristisch für diese Sorte sind die rau behaarten Stängel und Blätter, die namesgebend für den Behaarten Alant sind. Setzen Sie diese Gartenschönheit am Gehölzrand oder der Steppenheide mit 6 Pflanzen pro Quadratmeter bzw. in kleinen Tuffs und sie wird es Ihnen lange danken. Die Stängel der Inula hirta sollten Sie im Herbst bis Spätherbst zurückschneiden. Außerdem eignet sich der Behaarte Alant auch als Schnittstaude für den Vasenschmuck. Zudem zieht diese Schönheit zahlreiche Schmetterlinge an.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait: Behaarter Alant – eine heimische Wildstaude mit CharmeDer Behaarte Alant, botanisch Inula hirta genannt, ist eine ausdauernde, krautige Staude, die mit ihrer unkomplizierten Art und sommerlichen Blütenpracht überzeugt. Diese heimische Wildstaude erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 50 Zentimetern und präsentiert sich in einer aufrechten, jedoch auch leicht kriechenden Wuchsform, die ihr ein natürliches, lockeres Erscheinungsbild verleiht. Als typischer Vertreter der Gattung Inula vereint sie Robustheit mit einem hohen Zierwert, was sie zu einer beliebten Wahl für naturnahe Gärten macht. Ihre Anpassungsfähigkeit an trockene Standorte und ihre lange Blütezeit machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für jeden sonnigen Gartenbereich. Herkunft und Wuchsform.... |
Pflanz- und Pflegetipps Inula hirta / Behaarter Alant
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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