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Breitblättriger Froschlöffel / Gemeiner Froschlöffel

Alisma plantago-aquatica

Alisma plantago-aquatica (Breitblättriger Froschlöffel) mit langen, lanzettlichen grünen Blättern am Wasserufer.
Breitblättriger Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica) mit weißer Blüte und grünem Blütenzentrum in Nahaufnahme
Breitblättriger Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica) mit breiten grünen Blättern und zarten weißen Blüten an hohen Stielen.
Sommergrün
Hellrosa bis weiß
Sonnig-halbschattig
Juni - August
60 - 80 cm
ab 3,45 €
     
Wuchs: Wasserpflanze, ausdauernd, krautig, aufrecht, horstig, rosettenartig, 60 bis 80 cm hoch, bei einer maximalen Wassertiefe von 40 cm anpflanzen
Wuchshöhe: 60 - 80 cm
Blatt: Sommergrün, lineal-lanzettlich bis breit-elliptisch, löffelartig, herzförmige Basis, am Ende zugespitzt, ganzrandig, glatt, frischgrün, manchmal über 20 cm lang und 12 cm breit
Frucht: Nüsschen, unscheinbar
Blüte: Hellrosa bis weiß, mit gelbgrüner Mitte, drei Kronblätter, in rispenartigen Teilblütenständen, zierend
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Sprossknolle
Boden: Nasse, nährstoffreiche und torfige Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 5
Eigenschaften:
Der Alisma plantaga-aquatica (Breitblättriger Froschlöffel / Gemeiner Froschlöffel) ist eine wunderschöne Wasserpflanze, die sich bestens für Wasserränder oder die Sumpf- und Flachwasserzone...
eignet. Typisch für diese Pflanze sind die löffelartigen, breit-elliptischen, frischgrünen Blätter, wodurch der Breitblättrige Froschlöffel auch seinen deutschen Namen erhält. Auch die heimische Insektenwelt ist von dieser Sorte mehr als begeistert, da sie den Alisma plantaga-aquatica stark frequentiert. Insgesamt erweist sich dieses Schmuckstück als robust und winterhart. Wir empfehlen maximal fünf Pflanzen pro Quadratmeter zu setzen. Vor allem in kleinen Tuffs von drei bis fünf Pflanzen bei einem Abstand von 40 bis 50 cm wirkt der Breitblättrige Froschlöffel sehr eindrucksvoll. Die vielen kleinen weißlichen bis hellrosa Blüten setzen tolle Farbakzente und lockern Ihr Teichbild definitiv auf!
Wuchs: Wasserpflanze, ausdauernd, krautig, aufrecht, horstig, rosettenartig, 60 bis 80 cm hoch, bei einer maximalen Wassertiefe von 40 cm anpflanzen
Wuchshöhe: 60 - 80 cm
Blatt: Sommergrün, lineal-lanzettlich bis breit-elliptisch, löffelartig, herzförmige Basis, am Ende zugespitzt, ganzrandig, glatt, frischgrün, manchmal über 20 cm lang und 12 cm breit
Frucht: Nüsschen, unscheinbar
Blüte: Hellrosa bis weiß, mit gelbgrüner Mitte, drei Kronblätter, in rispenartigen Teilblütenständen, zierend
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Sprossknolle
Boden: Nasse, nährstoffreiche und torfige Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 5
Eigenschaften: Der Alisma plantaga-aquatica (Breitblättriger Froschlöffel / Gemeiner Froschlöffel) ist eine wunderschöne Wasserpflanze, die sich bestens für Wasserränder oder die Sumpf- und Flachwasserzone eignet. Typisch für diese Pflanze sind die löffelartigen, breit-elliptischen, frischgrünen Blätter, wodurch der Breitblättrige Froschlöffel auch seinen deutschen Namen erhält. Auch die heimische Insektenwelt ist von dieser Sorte mehr als begeistert, da sie den Alisma plantaga-aquatica stark frequentiert. Insgesamt erweist sich dieses Schmuckstück als robust und winterhart. Wir empfehlen maximal fünf Pflanzen pro Quadratmeter zu setzen. Vor allem in kleinen Tuffs von drei bis fünf Pflanzen bei einem Abstand von 40 bis 50 cm wirkt der Breitblättrige Froschlöffel sehr eindrucksvoll. Die vielen kleinen weißlichen bis hellrosa Blüten setzen tolle Farbakzente und lockern Ihr Teichbild definitiv auf!

Portrait des Breitblättrigen Froschlöffels

Der Breitblättrige Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica) ist eine ausdauernde, krautige Wasserpflanze, die mit ihren charakteristischen löffelförmigen Blättern und zarten Blüten jeden Gartenteich bereichert. Diese heimische Staude gehört zur Familie der Froschlöffelgewächse (Alismataceae) und ist in weiten Teilen Europas sowie Asiens verbreitet. Mit einer Wuchshöhe von 60 bis 80 Zentimetern und einer maximalen Wassertiefe von 40 Zentimetern eignet sie sich hervorragend für die Flachwasser- und Sumpfzone von Teichen. Die Pflanze bildet eine Sprossknolle als Überdauerungsorgan und treibt jedes Jahr frisch aus. Ihre Robustheit und Winterhärte machen sie zu einer pflegeleichten Bereicherung für naturnahe Wassergärten.

Herkunft und Verbreitung von Alisma plantago-aquatica

Alisma plantago-aquatica ist ein heimisches Gewächs, das natürlicherweise an stehenden oder langsam fließenden Gewässern vorkommt. Man findet es häufig an Teichrändern, in Gräben, auf Feuchtwiesen und in Sümpfen. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Europa über Nordafrika bis nach Asien. In Deutschland ist der Breitblättrige Froschlöffel weit verbreitet und gilt als nicht gefährdet. Er besiedelt bevorzugt nährstoffreiche, nasse Standorte und ist ein typischer Vertreter der Flachwasserzone. Die Pflanze hat sich an wechselnde Wasserstände angepasst und kann sowohl zeitweise überflutete als auch sumpfige Böden besiedeln. Ihre Fähigkeit zur Selbstaussaat trägt zu ihrer Ausbreitung bei, sodass sie oft in lockeren Gruppen oder Horsten auftritt. Die Art bevorzugt sonnige bis halbschattige Lagen und ist eine wertvolle Nahrungsquelle für viele Insekten.

Wuchs und Wuchshöhe des Breitblättrigen Froschlöffels

Der Breitblättrige Froschlöffel wächst horstig und rosettenartig. Aus der Sprossknolle entwickeln sich im Frühjahr zunächst die Blätter, die eine Höhe von 60 bis 80 Zentimetern erreichen können. Die Pflanze bildet einen aufrechten, verzweigten Blütenstand, der die Blätter noch überragt. Die Wuchshöhe beträgt einschließlich des Blütenstands bis zu 80 Zentimeter, wobei die Blätter selbst etwa 30 bis 50 Zentimeter lang werden können. Die Wuchshöhe hängt stark von der Wassertiefe und den Nährstoffverhältnissen ab: An tieferen Standorten wächst die Pflanze oft etwas höher, um die Blütenstände über die Wasseroberfläche zu heben. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte bei einer Pflanzung etwa 40 bis 50 Zentimeter betragen, um eine optimale Entwicklung zu gewährleisten. Pro Quadratmeter werden maximal fünf Pflanzen gesetzt, damit sich die Horste gut entfalten können.

Standort und Boden

Der Breitblättrige Froschlöffel stellt klare Ansprüche an Standort und Boden, um optimal zu gedeihen. Die richtige Wahl des Platzes ist entscheidend für ein gesundes Wachstum und eine reiche Blüte. Im Folgenden werden die idealen Bedingungen beschrieben, die Sie Ihrem Froschlöffel bieten sollten.

Optimale Lichtverhältnisse und Wassertiefe

Alisma plantago-aquatica bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. In voller Sonne entwickelt die Pflanze die meisten Blüten und die schönsten Blätter. An halbschattigen Plätzen gedeiht sie ebenfalls gut, bleibt dann aber oft etwas niedriger. Die Wassertiefe ist ein wesentlicher Faktor: Die Pflanze sollte an einem Standort mit maximal 40 Zentimetern Wassertiefe gesetzt werden. Idealerweise beträgt die Wassertiefe zwischen 10 und 20 Zentimetern, was der typischen Sumpfzone entspricht. Bei größerer Wassertiefe wachsen die Blätter zwar höher, die Pflanze kann aber an Stabilität verlieren. Staunässe verträgt sie ausgezeichnet, da sie an nasse Bedingungen angepasst ist. Trockenheit hingegen führt schnell zu Wachstumsstörungen. Daher ist ein Teichrand oder ein Feuchtbiotop der ideale Platz. Achten Sie darauf, dass der Wasserstand während der Vegetationsperiode nicht stark schwankt.

Bodenansprüche und Wasserqualität

Der Boden sollte nass, nährstoffreich und torfig bis humos sein. Der Breitblättrige Froschlöffel bevorzugt nährstoffreiche Untergründe, die feucht bis sehr nass sind. Ein schlammiger oder lehmiger Boden mit hohem Humusanteil ist optimal. Sandige Böden sind weniger geeignet, da sie Nährstoffe und Wasser schlechter halten. Die Wasserqualität spielt ebenfalls eine Rolle: Das Wasser sollte nährstoffreich sein, aber nicht zu stark verschmutzt. In naturnahen Teichen mit mäßigem Nährstoffgehalt fühlt sich die Pflanze wohl. Bei sehr nährstoffarmem Wasser kann eine gelegentliche Düngung mit einem speziellen Teichpflanzendünger sinnvoll sein. Der pH-Wert des Wassers sollte neutral bis leicht alkalisch sein. Vermeiden Sie stark kalkhaltiges Wasser, da dies die Blattentwicklung beeinträchtigen kann. Ein regelmäßiger Teilwasserwechsel im Teich hilft, die Wasserqualität stabil zu halten.

Blüte und Blattwerk von Alisma plantago-aquatica

Der Breitblättrige Froschlöffel ist nicht nur wegen seiner Blüten, sondern auch wegen seines unverwechselbaren Blattwerks eine Zierde für jeden Teich. Die Kombination aus großen, löffelförmigen Blättern und zarten Rispenblüten macht ihn zu einem Blickfang. Im Folgenden werden die botanischen Details beider Elemente vorgestellt.

Die charakteristischen löffelförmigen Blätter

Die Blätter von Alisma plantago-aquatica sind sommergrün, lineal-lanzettlich bis breit-elliptisch geformt und erinnern an kleine Löffel, was dem deutschen Namen Froschlöffel zugrunde liegt. Die Blätter haben eine herzförmige Basis und sind am Ende zugespitzt. Der Blattrand ist ganzrandig, die Oberfläche glatt und von frischgrüner Farbe. Einzelne Blätter können über 20 Zentimeter lang und 12 Zentimeter breit werden, wobei die genaue Größe von den Standortbedingungen abhängt. Die Blattspreite ist paralleladrig, was typisch für viele Wasserpflanzen ist. Die Blätter stehen in einer dichten Rosette zusammen und sind aufrecht bis leicht überhängend. Im Herbst verfärben sie sich gelblich und sterben im Winter ab. Die Blätter sind nicht nur dekorativ, sondern auch wichtige Sauerstoffproduzenten im Teich.

Blütenstand und Blütezeit

Die Blütezeit des Breitblättrigen Froschlöffels erstreckt sich von Juni bis August. Die Blüten sind hellrosa bis weiß und haben eine gelbgrüne Mitte. Jede Blüte besteht aus drei zarten Kronblättern, die einen Durchmesser von etwa 1,5 Zentimetern erreichen. Die Blüten sind in rispenartigen Teilblütenständen angeordnet, die an einem kräftigen, aufrechten Stiel über den Blättern thronen. Der Blütenstand kann mehrere Dutzend Blüten enthalten, die von unten nach oben aufblühen. Die Blüten sind zwittrig und werden von Insekten bestäubt, insbesondere von Bienen und anderen Hautflüglern. Nach der Befruchtung bilden sich kleine Nüsschen als Früchte, die unscheinbar sind und im Wasser oder auf feuchtem Boden keimen. Die Blütezeit ist relativ lang und bietet über mehrere Wochen hinweg immer wieder neue Blüten. An einem sonnigen Standort ist die Blüte besonders reichhaltig.

Verwendung im Garten

Der Breitblättrige Froschlöffel ist eine vielseitige Pflanze für die Gestaltung von Wasserpartien im Garten. Ob am Teichrand, in Sumpfbeeten oder als ökologische Bereicherung – seine Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Die folgenden Abschnitte geben konkrete Anregungen.

Der Breitblättrige Froschlöffel am Teichrand

Am Teichrand übernimmt Alisma plantago-aquatica eine wichtige gestalterische Rolle. Mit seiner aufrechten Wuchsform setzt er vertikale Akzente und lockert die Uferbepflanzung auf. Besonders schön wirkt die Pflanze in kleinen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren, die in einem Abstand von 40 bis 50 Zentimetern gesetzt werden. So entstehen natürliche Horste, die das Ufer strukturieren. Die löffelförmigen Blätter hängen teilweise ins Wasser und schaffen so einen weichen Übergang zwischen Wasser und Land. Die hellrosa Blüten spiegeln sich im Wasser und verstärken die ästhetische Wirkung. Die Pflanze eignet sich besonders für die Sumpfzone mit einer Wassertiefe von 10 bis 20 Zentimetern. Sie kann aber auch in flacheren Bereichen gepflanzt werden, solange der Boden durchgehend feucht ist. Achten Sie darauf, dass der Froschlöffel nicht zu dicht steht, da er zur Selbstaussaat neigt und sich sonst unkontrolliert ausbreiten kann. Ein regelmäßiges Auslichten erhält die gewünschte Struktur.

Gestaltungsmöglichkeiten in Sumpfbeeten

In Sumpfbeeten, also künstlich angelegten Feuchtbiotopen ohne stehendes Wasser, fühlt sich der Breitblättrige Froschlöffel ebenfalls wohl. Voraussetzung ist ein stets feuchter, nährstoffreicher Boden. Hier kann er mit anderen Sumpfstauden kombiniert werden, um abwechslungsreiche Pflanzungen zu schaffen. Die horstige Wuchsform und die großen Blätter bilden dabei einen interessanten Kontrast zu schmalblättrigen Pflanzen wie Binsen oder Seggen. Die Blütenstände locken Insekten an und beleben das Beet. Denkbar ist auch eine Pflanzung entlang eines Bachlaufs oder in einer Feuchtwiesenecke. Um eine natürliche Ausbreitung zu kontrollieren, kann man die Samenstände nach der Blüte abschneiden, bevor die Nüsschen ausfallen. So bleibt die Gestaltung gezielt und verhindert eine Überhandnahme durch Selbstaussaat.

Ökologischer Wert für Insekten und Wildtiere

Der Breitblättrige Froschlöffel ist eine wertvolle Nahrungsquelle für verschiedene Insekten. Die Blüten liefern reichlich Nektar und Pollen, die besonders von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen genutzt werden. Auch Käfer besuchen die Blüten. Die Blätter bieten Deckung für kleine Wasserlebewesen und Frösche, die hier Schutz suchen. Die Sprossknollen können von Wasservögeln gefressen werden. Die Pflanze trägt somit zur Biodiversität im Gartenteich bei. Darüber hinaus verbessert sie die Wasserqualität, indem sie überschüssige Nährstoffe aufnimmt und so das Algenwachstum reduziert. Ihre Sauerstoffproduktion während der Photosynthese ist ein weiterer Pluspunkt. Wer also einen naturnahen Garten anstrebt, sollte den Froschlöffel als wichtigen Teil des Ökosystems nicht missen. Die Selbstaussaat sorgt zudem für eine natürliche Bestandsdynamik.

Pflanzpartner für Alisma plantago-aquatica

Die richtigen Pflanzpartner unterstreichen die Schönheit des Breitblättrigen Froschlöffels und schaffen ein harmonisches Gesamtbild. Zudem fördern sie die ökologische Stabilität der Teichzone. Im Folgenden werden bewährte Begleiter vorgestellt.

Heimische Begleiter der Sumpfzone

In der Sumpfzone des Teichs bieten sich mehrere heimische Arten an, die ähnliche Standortansprüche haben. Die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) mit ihren leuchtend gelben Blüten ergänzt die rosa-weißen Blüten des Froschlöffels hervorragend. Die Bach-Minze (Mentha aquatica) bringt einen angenehmen Duft ein und lockt mit ihren violetten Blüten ebenfalls Insekten an. Der Fieberklee (Menyanthes trifoliata) überzeugt im Frühjahr mit weißen, gefransten Blüten und großen Blättern. Das Herzblättrige Hechtkraut (Pontederia cordata) blüht blau und schafft schöne Farbkontraste. Die Sumpfkalla (Calla palustris) mit ihren weißen Spathablüten ist ein weiterer passender Partner. Weitere geeignete Begleiter sind der Igelschlauch (Baldellia ranunculoides), der Ästige Igelkolben (Sparganium erectum) und die Feuchtwiesen-Segge (Carex elata). Beachten Sie bei der Auswahl die Wuchshöhen und -dichten, um eine Konkurrenz um Nährstoffe zu vermeiden.

Farbkontraste mit blühenden Partnern

Um die hellrosa-weißen Blüten des Froschlöffels hervorzuheben, können farblich kontrastierende Partner gewählt werden. Blaue und violette Blüten wirken besonders intensiv. Das Herzblättrige Hechtkraut mit seinen blauen Ähren ist hierfür ideal. Auch der Blutweiderich (Lythrum salicaria) mit seinen purpurroten Blütenstängeln setzt kräftige Akzente. Er bevorzugt allerdings etwas wechselndere Wasserstände. Gelbe Blüten wie die der Sumpf-Schwertlilie oder der Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) sorgen für warme Kontraste. Weiße Blüten von Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia) oder der Sumpfkalla verstärken die helle Note. Achten Sie darauf, dass die Wuchszeiten ähnlich sind und die Partner nicht überhandnehmen. Sparsam eingesetzte Farbkontraste wirken natürlicher und vermeiden einen überladenen Eindruck.

Pflege und Überwinterung

Der Breitblättrige Froschlöffel ist eine pflegeleichte Pflanze, die mit wenigen Maßnahmen zuverlässig gedeiht. Dennoch gibt es einige Aspekte zu beachten, damit er gesund bleibt und sich optimal entwickelt. Die folgenden Empfehlungen helfen Ihnen dabei.

Pflanzung und Pflanzabstand

Die Pflanzung erfolgt am besten im Frühjahr von März bis Mai, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. Der ideale Pflanzabstand beträgt 40 bis 50 Zentimeter, wobei pro Quadratmeter maximal fünf Pflanzen gesetzt werden sollten. Die Sprossknolle wird flach in den schlammigen Boden eingepflanzt, sodass der Wurzelhals knapp unter der Wasseroberfläche liegt. Bei sehr flachen Teichzonen kann man die Pflanze auch in einen Pflanzkorb setzen, der mit Lehm-Sand-Gemisch gefüllt ist. Die Wassertiefe sollte zunächst 10 bis 20 Zentimeter betragen; später verträgt die Pflanze auch tiefere Bereiche bis zu 40 Zentimetern. Nach der Pflanzung ist darauf zu achten, dass der Boden nicht austrocknet. Eine dünne Schicht Kies auf dem Wurzelbereich verhindert, dass die Knolle aufschwimmt.

Pflege während der Wachstumsperiode

Während der Vegetationsperiode ist kaum Pflegeaufwand nötig. Entfernen Sie abgestorbene Blätter gelegentlich, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Alisma plantago-aquatica neigt zur Selbstaussaat; wenn Sie eine unkontrollierte Vermehrung vermeiden möchten, schneiden Sie die verblühten Rispen vor der Samenreife ab. Bei Nährstoffmangel können Sie im Frühjahr einen Teichpflanzendünger verwenden, allerdings sparsam, da die Pflanze robust ist. Schnecken können an den Blättern fressen, was meist aber keine ernsthaften Schäden verursacht. Bei massivem Befall können Sie die Schnecken ablesen. Die Pflanze benötigt keine regelmäßige Düngung, wenn der Boden ausreichend nährstoffreich ist. Eine Teilung der Horste ist alle drei bis vier Jahre möglich, um die Vitalität zu erhalten.

Überwinterung des Breitblättrigen Froschlöffels

Der Breitblättrige Froschlöffel ist winterhart und benötigt in Mitteleuropa normalerweise keinen Winterschutz. Die oberirdischen Pflanzenteile sterben im Herbst ab, während die Sprossknolle im Teichboden überdauert. Das abgestorbene Laub sollte entfernt werden, um Fäulnis zu vermeiden. Eine spezielle Schutzmaßnahme ist nicht nötig, solange die Knolle während des Winters nicht im Trockenen liegt. Bei sehr strengen Frösten kann die Pflanze in flachen Teichen ohne ausreichende Wasserbedeckung Schaden nehmen, falls die Knolle frostigen Temperaturen ausgesetzt ist. Eine Wasserschicht von mindestens 20 Zentimetern über dem Wurzelbereich bietet ausreichenden Schutz. In extremen Lagen können Sie die Pflanze in einem Kübel mit Erde überwintern und frostfrei stellen. Die Selbstaussaat kann im Frühjahr für Nachwuchs sorgen.

Wissenswertes über Alisma plantago-aquatica

Der Breitblättrige Froschlöffel hat nicht nur gärtnerischen Wert, sondern ist auch botanisch und historisch interessant. Hier erfahren Sie mehr über seine Geschichte und Besonderheiten.

Historisches und Botanisches zur Gattung Alisma

Die Gattung Alisma wurde bereits in der Antike erwähnt. Der schwedische Naturforscher Carl von Linné legte die Gattung im Jahr 1753 in seinem Werk „Species Plantarum“ fest. Der Name Alisma leitet sich vermutlich vom altgriechischen Wort „alisma“ für Wasserpflanze ab. Der Artname plantago-aquatica bedeutet „Wasser-Wegerich“ und bezieht sich auf die ähnlich breiten Blätter des Spitzwegerichs. Innerhalb der Familie der Froschlöffelgewächse (Alismataceae) ist Alisma eine der artenreichsten Gattungen. Die Unterart Alisma plantago-aquatica subsp. plantago-aquatica ist die in Mitteleuropa verbreitete Form. Die Pflanze wird auch als Gewöhnlicher Froschlöffel bezeichnet und in Parks sowie Gärten geschätzt. In der Volksmedizin wurde Alisma früher gegen Wassersucht und Hautausschläge eingesetzt, heute sind solche Anwendungen obsolet.

Name Deutsch: Breitblättriger Froschlöffel / Gemeiner Froschlöffel.
Name Botanisch: Alisma plantaga-aquatica.
Wuchs: Wasserpflanze, ausdauernd, krautig, aufrecht, horstig, rosettenartig, 60 bis 80 cm hoch, bei einer maximalen Wassertiefe von 40 cm anpflanzen.
Wuchshöhe: 60 - 80 cm.
Blatt: Sommergrün, lineal-lanzettlich bis breit-elliptisch, löffelartig, herzförmige Basis, am Ende zugespitzt, ganzrandig, glatt, frischgrün, manchmal über 20 cm lang und 12 cm breit.
Frucht: Nüsschen, unscheinbar.
Blüte: Hellrosa bis weiß, mit gelbgrüner Mitte, drei Kronblätter, in rispenartigen Teilblütenständen, zierend.
Blütezeit: Juni bis August.
Wurzeln: Sprossknolle.
Boden: Nasse, nährstoffreiche und torfige Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 5.
Eigenschaften: Der Alisma plantaga-aquatica (Breitblättriger Froschlöffel / Gemeiner Froschlöffel) ist eine wunderschöne Wasserpflanze, die sich bestens für Wasserränder oder die Sumpf- und Flachwasserzone eignet. Typisch für diese Pflanze sind die löffelartigen, breit-elliptischen, frischgrünen Blätter, wodurch der Breitblättrige Froschlöffel auch seinen deutschen Namen erhält. Auch die heimische Insektenwelt ist von dieser Sorte mehr als begeistert, da sie den Alisma plantaga-aquatica stark frequentiert. Insgesamt erweist sich dieses Schmuckstück als robust und winterhart. Wir empfehlen maximal fünf Pflanzen pro Quadratmeter zu setzen. Vor allem in kleinen Tuffs von drei bis fünf Pflanzen bei einem Abstand von 40 bis 50 cm wirkt der Breitblättrige Froschlöffel sehr eindrucksvoll. Die vielen kleinen weißlichen bis hellrosa Blüten setzen tolle Farbakzente und lockern Ihr Teichbild definitiv auf!.
Detaillierte Beschreibung:

Portrait des Breitblättrigen Froschlöffels

Der Breitblättrige Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica) ist eine ausdauernde, krautige Wasserpflanze, die mit ihren charakteristischen löffelförmigen Blättern und zarten Blüten jeden Gartenteich bereichert. Diese heimische Staude gehört zur Familie der Froschlöffelgewächse (Alismataceae) und ist in weiten Teilen Europas sowie Asiens verbreitet. Mit einer Wuchshöhe von 60 bis 80 Zentimetern und einer maximalen Wassertiefe von 40 Zentimetern eignet sie sich hervorragend für die Flachwasser- und Sumpfzone von Teichen. Die Pflanze....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
60 - 80 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Hellrosa bis weiß

Blütezeit
Juni - August

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Sommergrün

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10.10.2024

Reinigung des Teichwassers

Von grossem Nutze, dazu sehr attraktiv.

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Pflanz- und Pflegetipps Alisma plantago-aquatica / Breitblättriger Froschlöffel / Gemeiner Froschlöffel

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