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Sumpf-Wasserstern / Frühlings-Wasserstern

Callitriche verna / Callitriche palustris

Sumpf-Wasserstern (Callitriche verna / Callitriche palustris) als dichter, grüner Pflanzenteppich mit feinen, kleinen Blättern.
Sumpf-Wasserstern (Callitriche verna / Callitriche palustris) als dichter, grüner Pflanzenteppich am Gewässerrand.
Immergrün
Weiß
Sonnig-halbschattig
April - September
bis zu 5 cm
ab 5,95 €
   
Wuchs: Wasserpflanze, flach ausgebreitet, mattenbildend, rosettenartig, Blätter auf Wasseroberfläche schwimmend, ausdauernd, krautig, bis zu 5 cm hoch, bei einer Wassertiefe von 40 bis 120 cm
Wuchshöhe: bis zu 5 cm
Blatt: Immergrün, sternförmig auf der Oberfläche angeordnet, spatelförmige Schwimmblätter, schmal ovale Tauchblätter, ganzrandig, abgerundete Spitze, grün
Frucht: Klausenfrucht
Blüte: Weiß, klein, eher unscheinbar
Blütezeit: April bis September
Wurzeln: Lang und fadenförmig, Ausläufer bildend
Boden: Feuchte bis nasse, durchlässige und nährstoffreiche Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften:
Der Callitriche verna / Callitriche palustris (Sumpf-Wasserstern / Frühlings-Wasserstern) ist eine wunderbare Pflanze, die Ihre Teichanlage definitiv bereichert. Der Sumpf-Wasserstern verdankt...
seinen Namen den Blättern, die sternförmig an der Wasseroberfläche treiben und sich gut ausbreiten. Generell ist diese Sorte jedoch amphibisch, das heißt, dass der Sumpf-Wasserstern sowohl unter Wasser als auch auf feuchtem Untergrund wunderbar gedeihen kann. Insgesamt finden pro Quadratmeter sieben Pflanzen Platz. Besonders zierend ist der Sumpf-Wasserstern, wenn er in kleinen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren bei einem Abstand von 30 bis 40 cm gesetzt wird. Eine dankbare Sorte, die garantiert auch Sie begeistert!
Wuchs: Wasserpflanze, flach ausgebreitet, mattenbildend, rosettenartig, Blätter auf Wasseroberfläche schwimmend, ausdauernd, krautig, bis zu 5 cm hoch, bei einer Wassertiefe von 40 bis 120 cm
Wuchshöhe: bis zu 5 cm
Blatt: Immergrün, sternförmig auf der Oberfläche angeordnet, spatelförmige Schwimmblätter, schmal ovale Tauchblätter, ganzrandig, abgerundete Spitze, grün
Frucht: Klausenfrucht
Blüte: Weiß, klein, eher unscheinbar
Blütezeit: April bis September
Wurzeln: Lang und fadenförmig, Ausläufer bildend
Boden: Feuchte bis nasse, durchlässige und nährstoffreiche Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften: Der Callitriche verna / Callitriche palustris (Sumpf-Wasserstern / Frühlings-Wasserstern) ist eine wunderbare Pflanze, die Ihre Teichanlage definitiv bereichert. Der Sumpf-Wasserstern verdankt seinen Namen den Blättern, die sternförmig an der Wasseroberfläche treiben und sich gut ausbreiten. Generell ist diese Sorte jedoch amphibisch, das heißt, dass der Sumpf-Wasserstern sowohl unter Wasser als auch auf feuchtem Untergrund wunderbar gedeihen kann. Insgesamt finden pro Quadratmeter sieben Pflanzen Platz. Besonders zierend ist der Sumpf-Wasserstern, wenn er in kleinen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren bei einem Abstand von 30 bis 40 cm gesetzt wird. Eine dankbare Sorte, die garantiert auch Sie begeistert!

Der Sumpf-Wasserstern, botanisch Callitriche verna oder auch Callitriche palustris genannt, ist eine faszinierende Wasserpflanze, die mit ihrem einzigartigen Habitus und ihrer Anpassungsfähigkeit eine Bereicherung für jede feuchte Gartenecke darstellt. Diese amphibische Staude gedeiht sowohl untergetaucht als auch auf feuchtem Untergrund und bildet mit ihren charakteristischen, sternförmig angeordneten Blättern an der Wasseroberfläche malerische Matten. Mit einer Wuchshöhe von nur wenigen Zentimetern und einer Ausbreitung durch lange, fadenförmige Wurzeln und Ausläufer schafft sie dichte, grüne Teppiche, die von April bis September mit zarten, weißen Blüten besetzt sind.

Portrait: Ein Wasserjuwel mit Sternencharakter

Der Sumpf-Wasserstern, auch als Frühlings-Wasserstern bekannt, ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die durch ihre besondere Lebensweise besticht. Sie gehört zu den wenigen Arten, die sowohl aquatisch als auch terrestrisch existieren können, was sie zu einem äußerst vielseitigen Gestaltungselement macht. Ihre Hauptzierde sind zweifellos die Blätter, die ihr den Namen gaben und die in ihrer Anordnung und Form ein kleines Naturwunder darstellen.

Herkunft und Verbreitung des Sumpf-Wassersterns

Der Callitriche verna ist eine Pflanze mit einer weiten natürlichen Verbreitung. Sie ist in Europa, Nordafrika, Asien und Nordamerika heimisch und besiedelt dort eine Vielzahl feuchter bis nasser Habitate. Diese große geografische Reichweite unterstreicht ihre Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche klimatische Bedingungen. In der Natur findet man sie an Ufern langsam fließender Bäche, in Gräben, Tümpeln und an den Rändern von Teichen, wo sie oft große Bestände bildet. Ihre amphibische Natur ermöglicht es ihr, sowohl dauerhaft überflutete Standorte als auch zeitweise trockenfallende Bereiche zu besiedeln, was sie zu einer robusten und widerstandsfähigen Gartenpflanze macht.

Wuchsform und Habitus

Der Wuchs des Frühlings-Wassersterns ist flach ausgebreitet und mattenbildend. Die Pflanze erreicht eine Höhe von nur bis zu 5 cm, wobei sie sich vor allem in die Breite entwickelt. Sie bildet dichte, rosettenartige Polster, deren Blätter an der Wasseroberfläche schwimmen, wenn sie in ausreichender Tiefe steht. Für eine optimale Entwicklung benötigt der Callitriche palustris eine Wassertiefe von 10 bis 40 cm. Unter diesen Bedingungen entfalten sich die charakteristischen Schwimmblätter vollständig. Die Wurzeln sind lang und fadenförmig und bilden Ausläufer, mit denen sich die Pflanze vegetativ vermehrt und so stabile, sich langsam ausbreitende Bestände aufbaut. Für eine dichte, ansehnliche Bepflanzung werden etwa sieben Pflanzen pro Quadratmeter empfohlen, wobei sich besonders zierende Tuffs aus drei bis fünf Exemplaren bei einem Abstand von 30 bis 40 cm ergeben.

Standort und Boden

Die erfolgreiche Kultur des Sumpf-Wassersterns hängt maßgeblich von der richtigen Wahl des Standorts und der Bodenbeschaffenheit ab. Als amphibische Pflanze stellt sie spezifische Anforderungen an Licht, Wasser und Nährstoffe, die erfüllt sein müssen, damit sie ihr volles Potenzial entfalten kann. Ein gut gewählter Platz garantiert nicht nur gesundes Wachstum, sondern auch eine reiche Blatt- und Blütenbildung über viele Monate hinweg.

Der ideale Standort für Callitriche

Der Sumpf-Wasserstern bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Volle Sonne fördert das kompakte Wachstum und die intensive Grünfärbung der Blätter, während ein halbschattiger Platz in den heißen Mittagsstunden vor übermäßiger Erwärmung des Wassers schützen kann, was besonders in kleineren Teichen von Vorteil ist. Die Pflanze sollte in ruhigen Wasserzonen platziert werden, da starke Strömung oder Wellenschlag die zarten Schwimmblätter beschädigen und die Ausbildung der charakteristischen Matten behindern können. Ideal sind daher geschützte Buchten, ruhige Teichbereiche oder langsam fließende Bachläufe, wo das Wasser nicht zu stark in Bewegung ist.

Bodenansprüche am Teichrand und im Flachwasser

Der Boden für den Frühlings-Wasserstern sollte feucht bis nass, durchlässig und nährstoffreich sein. Im Teich oder Bachlauf eignet sich ein sandig-lehmiger Untergrund, der mit etwas organischem Material angereichert ist, um die Nährstoffversorgung zu gewährleisten. Schwere, undurchlässige Tonböden sind weniger geeignet, da sie zu Staunässe führen können, die zwar für die Wasserpflanze selbst kein Problem darstellt, aber das Wachstum begleitender Arten beeinträchtigen kann. Am Teichrand, wo die Pflanze auch terrestrisch wachsen kann, ist ein permanent feuchter, humoser Boden ideal. Eine gute Drainage ist dennoch wichtig, um Wurzelfäule vorzubeugen, wenn das Wasser zeitweise abfließt. Der pH-Wert des Bodens und des Wassers sollte im neutralen bis leicht sauren Bereich liegen, um optimale Bedingungen zu schaffen.

Blüte und Blattwerk des Frühlings-Wassersterns

Während die Blüten des Sumpf-Wassersterns eher dezent und unauffällig sind, macht das Blattwerk diese Pflanze zu einem echten Hingucker. Die Kombination aus zarten Blüten und dem strukturreichen Laub verleiht dem Callitriche seinen besonderen Charme und macht ihn zu einer wertvollen Bereicherung für Wassergärten. Die lange Blütezeit und das immergrüne Laub sorgen zudem für nahezu ganzjährige Attraktivität.

Die unscheinbaren Blüten des Callitriche

Die Blüten des Callitriche verna sind weiß, klein und eher unscheinbar. Sie erscheinen in der langen Blütezeit von April bis September und sitzen meist versteckt in den Blattachseln. Trotz ihrer geringen Größe sind sie bei genauer Betrachtung filigran und zart geformt. Sie werden vor allem von kleinen Insekten besucht, die in der Nähe von Gewässern leben. Die Blüten entwickeln sich später zu Klausenfruchten, einer speziellen Fruchtform, die typisch für einige Pflanzenfamilien ist. Für den Gärtner stehen jedoch weniger die Blüten im Vordergrund als vielmehr die Gesamtwirkung der Pflanze, bei der die Blüten als feine, helle Akzente in der grünen Blattmasse dienen.

Das sternenförmige Laub des Sumpf-Wassersterns

Das Blattwerk des Sumpf-Wassersterns ist seine eigentliche Zierde. Die Pflanze bildet zwei unterschiedliche Blattformen aus: spatelförmige Schwimmblätter, die an der Wasseroberfläche treiben, und schmal ovale Tauchblätter, die unter Wasser wachsen. Die Schwimmblätter sind sternförmig auf der Oberfläche angeordnet, was der Pflanze ihren deutschen Namen gab. Sie sind ganzrandig mit einer abgerundeten Spitze und zeigen eine frische, grüne Farbe. Die Blätter sind immergrün, sodass die Pflanze auch im Winter, sofern das Gewässer nicht zufriert, einen grünen Akzent setzt. Die dichte, mattenbildende Anordnung der Blätter schafft eine texturierte Oberfläche, die das Spiel von Licht und Schatten auf dem Wasser einfängt und so für lebendige optische Effekte sorgt.

Verwendung im Garten

Der Sumpf-Wasserstern ist eine vielseitige Pflanze, die in verschiedenen gärtnerischen Kontexten eingesetzt werden kann. Seine amphibische Natur und sein dekoratives Erscheinungsbild machen ihn zu einer idealen Wahl für naturnahe Gestaltungen, aber auch für formale Wassergärten. Ob als Sauerstoffspender, als Gestaltungselement oder als Beitrag zur Biodiversität – der Callitriche erfüllt viele Funktionen.

Als Teichbegrünung und Sauerstoffspender

Eine der wichtigsten Verwendungen des Frühlings-Wassersterns ist die Begrünung von Teichen und anderen Stillgewässern. Die Pflanze bedeckt die Wasseroberfläche mit einer dichten, grünen Matte, die nicht nur ästhetisch ansprechend ist, sondern auch ökologische Vorteile bietet. Sie produziert Sauerstoff, der für Fische und andere Wasserlebewesen essenziell ist, und bietet kleinen Tieren wie Insektenlarven oder Molchen Schutz und Lebensraum. Durch die Beschattung der Wasseroberfläche hilft sie, die Wassertemperatur zu regulieren und das Algenwachstum einzudämmen. Für diese Verwendung sollte der Callitriche in den Flachwasserbereich gesetzt werden, wo er sich langsam ausbreiten und eine stabile Population bilden kann.

Gestaltung von Wasserflächen mit Callitriche palustris

Für die gestalterische Verwendung eignet sich der Sumpf-Wasserstern hervorragend, um Wasserflächen zu strukturieren und zu beleben. Er kann entlang von Teichrändern gepflanzt werden, wo er weiche Übergänge zwischen Land und Wasser schafft. In Kombination mit Steinen oder Holzstücken bildet er natürliche, grüne Inseln, die das Auge lenken und Ruhepunkte im Garten setzen. Da die Pflanze auch auf feuchtem Untergrund gedeiht, kann sie in Sumpfbeeten oder an Bachläufen eingesetzt werden, um feuchte Zonen zu markieren und zu verschönern. Ihre flache Wuchsform macht sie zudem zu einer idealen Unterpflanzung für höhere Sumpf- und Wasserpflanzen, mit denen sie harmonische Pflanzgemeinschaften bildet.

Im Naturgarten und für die Gewässerrenaturierung

Im Naturgarten ist der Frühlings-Wasserstern eine wertvolle Bereicherung, da er heimische Lebensräume imitiert und die Biodiversität fördert. Er lockt Insekten an und bietet Amphibien Laichmöglichkeiten und Verstecke. Für Projekte der Gewässerrenaturierung oder die Anlage von Biotopen ist der Callitriche ebenfalls gut geeignet, da er sich schnell etabliert und stabilisierend auf das Ökosystem wirkt. Seine ausläuferbildenden Wurzeln tragen zur Befestigung des Untergrunds bei und helfen, Erosion an Ufern zu verhindern. In großen, naturnahen Teichen oder in angelegten Feuchtgebieten kann er sich frei ausbreiten und so zur Entwicklung eines artenreichen Lebensraums beitragen.

Pflanzpartner für den Sumpf-Wasserstern

Die Wahl der richtigen Begleitpflanzen ist entscheidend, um die Wirkung des Sumpf-Wassersterns zu unterstreichen und ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen. Geeignete Partner sollten ähnliche Standortansprüche haben, sich optisch ergänzen und nicht zu wuchtig sein, um den zarten Charakter des Callitriche nicht zu überdecken. Eine gut abgestimmte Pflanzung schafft lebendige, naturnahe Bilder und fördert die ökologische Stabilität.

Begleitpflanzen im Flachwasserbereich

Im Flachwasser, wo der Sumpf-Wasserstern seine Schwimmblätter entfaltet, eignen sich andere niedrige Wasserpflanzen als Begleiter. Die Wasserpest (Elodea canadensis) mit ihren fein gefiederten, untergetauchten Blättern bildet einen schönen Kontrast zu den sternförmigen Blättern des Callitriche. Auch der Tannenwedel (Hippuris vulgaris), der mit seinen quirlständigen, nadelförmigen Blättern aus dem Wasser ragt, ergibt eine interessante Kombination. Für blühende Akzente kann die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) mit ihren leuchtend gelben Blüten im Frühjahr gepflanzt werden, die über der grünen Matte des Wassersterns schweben. Diese Pflanzen teilen ähnliche Ansprüche an Licht und Wasser und ergänzen sich in Wuchsform und Farbe.

Pflanzkombinationen am Teichufer

Am Teichufer, wo der Frühlings-Wasserstern auch terrestrisch wachsen kann, bieten sich Stauden an, die feuchte bis nasse Böden bevorzugen. Die Schwanenblume (Butomus umbellatus) mit ihren zarten, rosa Blütenständen und schmalen Blättern setzt vertikale Akzente neben dem flachen Callitriche. Der Blutweiderich (Lythrum salicaria) mit seinen purpurroten Blütenkerzen und der Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre) mit violetten Blüten bringen Farbe in die Pflanzung. Als filigrane Begleiter eignen sich das Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) mit seinen himmelblauen Blüten oder der Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus) mit gelben Schmetterlingsblüten. Diese Kombinationen schaffen abwechslungsreiche Bilder und ziehen Insekten an, die den Garten beleben.

Pflege und Überwinterung

Der Sumpf-Wasserstern ist eine pflegeleichte Pflanze, die bei richtiger Standortwahl kaum Aufmerksamkeit benötigt. Dennoch sind einige grundlegende Maßnahmen wichtig, um gesundes Wachstum und eine dauerhafte Etablierung zu gewährleisten. Von der Wasserversorgung über gelegentliche Pflegemaßnahmen bis zur Überwinterung – mit wenig Aufwand bleibt der Callitriche viele Jahre lang attraktiv.

Gießen und Düngen

Da der Frühlings-Wasserstern eine Wasserpflanze ist, entfällt das Gießen im herkömmlichen Sinne. Wichtig ist jedoch, dass der Wasserstand konstant bleibt und nicht unter die empfohlene Mindesttiefe fällt, besonders in trockenen Perioden. Bei Pflanzung am Teichrand muss der Boden permanent feucht gehalten werden, notfalls durch regelmäßiges Wässern. Gedüngt werden sollte sparsam, da zu viele Nährstoffe das Algenwachstum fördern können. Einmal im Jahr, im Frühjahr, kann etwas organischer Dünger wie Kompost oder Hornspäne in den Boden am Ufer eingearbeitet werden, um die Nährstoffversorgung zu unterstützen. Im Teich selbst ist meist kein zusätzlicher Dünger nötig, da ausreichend Nährstoffe aus dem Wasser und dem Sediment aufgenommen werden.

Schnitt und Ausdünnung des Callitriche

Der Sumpf-Wasserstern benötigt keinen regelmäßigen Rückschnitt. Gelegentlich kann es jedoch sinnvoll sein, zu dichte Bestände auszudünnen, um ein Überwuchern anderer Pflanzen zu verhindern und die Wasserzirkulation zu verbessern. Dazu werden einfach Teile der Matte mit einer scharfen Schere oder einem Messer abgetrennt und entfernt. Dies sollte im Spätsommer oder Frühherbst erfolgen, damit die Pflanze vor dem Winter noch Zeit hat, sich zu regenerieren. Abgestorbene oder veralgte Blätter können ebenfalls herausgenommen werden, um das Erscheinungsbild zu verbessern und Fäulnis vorzubeugen. Diese Maßnahmen halten die Pflanze vital und fördern ein gesundes, gleichmäßiges Wachstum.

Vermehrung des Frühlings-Wassersterns

Die Vermehrung des Callitriche palustris ist einfach und erfolgt meist vegetativ durch Teilung. Im Frühjahr oder Frühsommer können bewurzelte Ausläufer von der Mutterpflanze abgetrennt und an anderer Stelle wieder eingepflanzt werden. Dazu wird ein Stück der Matte mit den langen, fadenförmigen Wurzeln vorsichtig herausgehoben und in den gewünschten Bereich gesetzt. Die Teilstücke sollten mindestens einige Blattrosetten und Wurzeln enthalten, um sicher anzuwachsen. Auch eine Vermehrung durch Samen ist möglich, allerdings weniger gebräuchlich, da die vegetative Vermehrung schneller und zuverlässiger ist. Die geteilten Pflanzen etablieren sich rasch und beginnen bald, neue Ausläufer zu bilden, sodass sich der Bestand kontinuierlich vergrößert.

Wissenswertes über den Callitriche

Abseits der praktischen Aspekte der Gartenkultur birgt der Sumpf-Wasserstern einige interessante botanische und kulturelle Details. Von der Herkunft seines Namens bis zu seiner Rolle im Ökosystem – diese Hintergründe vertiefen das Verständnis für diese besondere Pflanze und machen ihre Verwendung im Garten noch reizvoller.

Etymologie und botanische Besonderheiten

Der botanische Name Callitriche leitet sich aus dem Griechischen ab: „kallos“ bedeutet Schönheit und „thrix“ Haar, was sich auf die feinen, haarähnlichen Wurzeln der Pflanze beziehen könnte. Der Artname verna weist auf das Frühjahr (lateinisch „ver“) hin, während palustris sumpfig oder moorig bedeutet – beides treffende Beschreibungen für den Lebensraum dieser Art. Der deutsche Name Sumpf-Wasserstern oder Frühlings-Wasserstern bezieht sich direkt auf die sternförmige Anordnung der Blätter an der Wasseroberfläche. Botanisch gehört die Gattung Callitriche zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae), was auf den ersten Blick überraschen mag, da viele Vertreter dieser Familie Landpflanzen sind. Die amphibische Lebensweise des Sumpf-Wassersterns, mit der Fähigkeit, sowohl unter Wasser als auch an Land zu gedeihen, macht ihn zu einer faszinierenden Ausnahme und unterstreicht seine evolutionäre Anpassungsfähigkeit. Giftig ist die Pflanze nicht, sodass sie auch in Gärten mit Kindern oder Haustieren bedenkenlos verwendet werden kann.

Name Deutsch: Sumpf-Wasserstern / Frühlings-Wasserstern.
Name Botanisch: Callitriche verna / Callitriche palustris.
Wuchs: Wasserpflanze, flach ausgebreitet, mattenbildend, rosettenartig, Blätter auf Wasseroberfläche schwimmend, ausdauernd, krautig, bis zu 5 cm hoch, bei einer Wassertiefe von 40 bis 120 cm.
Wuchshöhe: bis zu 5 cm.
Blatt: Immergrün, sternförmig auf der Oberfläche angeordnet, spatelförmige Schwimmblätter, schmal ovale Tauchblätter, ganzrandig, abgerundete Spitze, grün.
Frucht: Klausenfrucht.
Blüte: Weiß, klein, eher unscheinbar.
Blütezeit: April bis September.
Wurzeln: Lang und fadenförmig, Ausläufer bildend.
Boden: Feuchte bis nasse, durchlässige und nährstoffreiche Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 7.
Eigenschaften: Der Callitriche verna / Callitriche palustris (Sumpf-Wasserstern / Frühlings-Wasserstern) ist eine wunderbare Pflanze, die Ihre Teichanlage definitiv bereichert. Der Sumpf-Wasserstern verdankt seinen Namen den Blättern, die sternförmig an der Wasseroberfläche treiben und sich gut ausbreiten. Generell ist diese Sorte jedoch amphibisch, das heißt, dass der Sumpf-Wasserstern sowohl unter Wasser als auch auf feuchtem Untergrund wunderbar gedeihen kann. Insgesamt finden pro Quadratmeter sieben Pflanzen Platz. Besonders zierend ist der Sumpf-Wasserstern, wenn er in kleinen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren bei einem Abstand von 30 bis 40 cm gesetzt wird. Eine dankbare Sorte, die garantiert auch Sie begeistert!.
Detaillierte Beschreibung:

Der Sumpf-Wasserstern, botanisch Callitriche verna oder auch Callitriche palustris genannt, ist eine faszinierende Wasserpflanze, die mit ihrem einzigartigen Habitus und ihrer Anpassungsfähigkeit eine Bereicherung für jede feuchte Gartenecke darstellt. Diese amphibische Staude gedeiht sowohl untergetaucht als auch auf feuchtem Untergrund und bildet mit ihren charakteristischen, sternförmig angeordneten Blättern an der Wasseroberfläche malerische Matten. Mit einer Wuchshöhe von nur wenigen Zentimetern und einer Ausbreitung durch lange, fadenförmige Wurzeln und Ausläufer schafft sie dichte, grüne Teppiche, die von April bis September mit zarten, weißen Blüten besetzt sind.

Portrait:....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 5 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Weiß

Blütezeit
April - September

Lieferbar ab KW38
5,95 €

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- +
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15.04.2026

Feiner Wasserpflanzen-Bodendecker für flache Zonen

Der Sumpf-Wasserstern ist eine niedrig wachsende Wasserpflanze für flache Gewässer, Quellbereiche und sumpfige Zonen. Er bildet dichte, sternförmige Blattpolster und eignet sich gut zur natürlichen Begrünung von Naturpools, Teichrändern und Feuchtbiotopen. Pflegeleicht und ökologisch wertvoll.

11.04.2026

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Pflanz- und Pflegetipps Callitriche verna / Callitriche palustris / Sumpf-Wasserstern / Frühlings-Wasserstern

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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