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Nadel-Sumpfbinse / Nadel-Simse

Eleocharis acicularis

Eleocharis acicularis (Nadel-Sumpfbinse) mit feinen, aufrechten grünen Halmen und dunklen Ährenständen am Wasser.
Immergrün
Braun
Sonnig-halbschattig
Juli - Oktober
5 - 20 cm
ab 3,45 €
Wuchs: Wasserpflanze, aufrecht, flächig, rasenartig, ausläuferbildend, stark, 5 bis 20 cm hoch, 0 bis 40 cm tief
Wuchshöhe: 5 - 20 cm
Blatt: Immergrün, grasartig, länglich, zugespitzt, vierkantig, gefurcht, grün, bräunlich
Frucht: Ächane
Blüte: Braun, länglich, zylindisch, endständig, ährenförmig, klein
Blütezeit: Juni bis Oktober
Wurzeln: Kriechende Rhizome
Boden: Feuchter, humoser und normal durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften:
Die Eleocharis acicularis (Nadel-Sumpfbinse / Nadel-Simse) ist eine gute Wahl um die Uferlandschaft zu verschönern. Mit ihren frischen, grünen Binsen lockert sie jede Umgebung auf und verschafft...
ihr eine natürliche Atmosphäre. Diese Binsenart verbreitet sich sehr schnell, weshalb der Gartenfreund in kürzester Zeit mit einem grün bewachsenen, teppichartigen Ufer rechnen kann. Auf dieser grünen Fläche wirken die ährenartigen, braunen Blüten wie kleine Tupfer, die das Bild auflockern. Ihre Blütezeit reicht von den Sommermonaten bis in den Herbst hinein, sodass die Eleocharis acicularis eine gute Ergänzung zu sonstigen Uferpflanzen darstellt. Es können bis zu 7 Pflanzen auf einem Quadratmeter gepflanzt werden, wobei ein Abstand von 30 bis 40 cm eingehalten werden sollte. Unser Tipp: Pflanzen Sie die Nadel-Sumpfbinse unter der Wasseroberfläche, damit die Stängel und Blüten aus dem Wasser ragen können.
Wuchs: Wasserpflanze, aufrecht, flächig, rasenartig, ausläuferbildend, stark, 5 bis 20 cm hoch, 0 bis 40 cm tief
Wuchshöhe: 5 - 20 cm
Blatt: Immergrün, grasartig, länglich, zugespitzt, vierkantig, gefurcht, grün, bräunlich
Frucht: Ächane
Blüte: Braun, länglich, zylindisch, endständig, ährenförmig, klein
Blütezeit: Juni bis Oktober
Wurzeln: Kriechende Rhizome
Boden: Feuchter, humoser und normal durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften: Die Eleocharis acicularis (Nadel-Sumpfbinse / Nadel-Simse) ist eine gute Wahl um die Uferlandschaft zu verschönern. Mit ihren frischen, grünen Binsen lockert sie jede Umgebung auf und verschafft ihr eine natürliche Atmosphäre. Diese Binsenart verbreitet sich sehr schnell, weshalb der Gartenfreund in kürzester Zeit mit einem grün bewachsenen, teppichartigen Ufer rechnen kann. Auf dieser grünen Fläche wirken die ährenartigen, braunen Blüten wie kleine Tupfer, die das Bild auflockern. Ihre Blütezeit reicht von den Sommermonaten bis in den Herbst hinein, sodass die Eleocharis acicularis eine gute Ergänzung zu sonstigen Uferpflanzen darstellt. Es können bis zu 7 Pflanzen auf einem Quadratmeter gepflanzt werden, wobei ein Abstand von 30 bis 40 cm eingehalten werden sollte. Unser Tipp: Pflanzen Sie die Nadel-Sumpfbinse unter der Wasseroberfläche, damit die Stängel und Blüten aus dem Wasser ragen können.

Die Eleocharis acicularis, im Deutschen als Nadel-Sumpfbinse oder Nadel-Simse bekannt, ist eine faszinierende Wasserpflanze, die mit ihrem frischen, grünen Erscheinungsbild jeden Gartenteich oder Uferbereich bereichert. Diese ausläuferbildende Staude bildet dichte, rasenartige Teppiche und schafft so eine natürliche, beruhigende Atmosphäre in der Uferlandschaft. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juni bis Oktober, wobei kleine, braune Blütenähren als dezente Akzente über dem grünen Laub thronen. Mit einer Wuchshöhe von 5 bis 20 cm und einer empfohlenen Pflanzung von bis zu sieben Exemplaren pro Quadratmeter eignet sie sich hervorragend für die flächige Begrünung.

Portrait der Nadel-Sumpfbinse: Eine faszinierende Wasserpflanze

Dieser Abschnitt beleuchtet die grundlegenden Eigenschaften der Eleocharis acicularis, von ihrer Herkunft bis zu ihrem charakteristischen Wuchsverhalten. Als Wasserpflanze mit einer Vorliebe für feuchte Standorte präsentiert sie sich als äußerst anpassungsfähig und pflegeleicht, was sie zu einer beliebten Wahl für Gartenfreunde macht, die ihrem Teich oder Sumpfbeet Struktur verleihen möchten.

Herkunft und Wuchsform

Die Nadel-Sumpfbinse ist in Eurasien heimisch und hat sich von dort aus in vielen gemäßigten Regionen der Welt etabliert. Sie gehört zur Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae) und zeichnet sich durch einen aufrechten, aber dennoch flächigen Wuchs aus. Ihre Wurzeln bestehen aus kriechenden Rhizomen, die für die rasche Ausbreitung der Pflanze verantwortlich sind. Diese Wuchsform ermöglicht es der Eleocharis acicularis, innerhalb kurzer Zeit dichte, teppichartige Bestände zu bilden, die dem Uferbereich ein homogenes, grünes Aussehen verleihen. Die Pflanze ist immergrün, behält also auch im Winter ihr Laub, was für ganzjährige Struktur im Garten sorgt. Ihr Habitus ist grasartig und fein, was ihr den Namen "Nadel"-Simse eingebracht hat.

Wuchshöhe und Ausbreitung

Die Wuchshöhe der Nadel-Simse variiert typischerweise zwischen 5 und 20 cm, wobei sie unter optimalen Bedingungen die höheren Werte erreichen kann. Sie wächst stark ausläuferbildend, was bedeutet, dass sie sich über ihre Rhizome kontinuierlich in die Breite ausdehnt. Diese rasenartige und teppichartige Ausbreitung ist ein Markenzeichen der Art und erfordert bei der Pflanzung eine gewisse Planung, um unerwünschtes Wuchern zu vermeiden. Für eine flächige Bepflanzung werden etwa sieben Pflanzen pro Quadratmeter empfohlen, wobei ein Pflanzabstand von 30 bis 40 Zentimetern ideal ist, um den einzelnen Exemplaren genügend Raum für die initiale Entwicklung zu geben, bevor sie sich zu einem geschlossenen Rasen verbinden. Die Pflanztiefe kann dabei zwischen null und vierzig Zentimetern liegen, wobei sie auch als Unterwasserpflanze verwendet werden kann.

Standort und Boden: Ideale Bedingungen für ein gesundes Wachstum

Um das volle Potenzial der Eleocharis acicularis auszuschöpfen, sind die richtigen Standort- und Bodenverhältnisse entscheidend. Diese Staude gedeiht am besten unter Bedingungen, die ihren natürlichen Lebensraum imitieren, und zeigt dann ihre ganze Vitalität und Schönheit.

Der perfekte Standort für Eleocharis acicularis

Die Nadel-Sumpfbinse bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Volle Sonne fördert ein kompaktes, dichtes Wachstum und eine reiche Blütenbildung, während im Halbschatten die Wuchshöhe etwas geringer ausfallen kann. Ein sonniger Platz ist ideal, um die Pflanze in ihrer vollen Pracht zu erleben. Sie eignet sich hervorragend für die Bepflanzung von Teichrändern, Sumpfzonen oder feuchten Senken im Garten. Die Exposition sollte windgeschützt sein, besonders in winterkalten Regionen, um Frostschäden an den immergrünen Trieben zu minimieren. Ein Platz in Wassernähe, wo die Luftfeuchtigkeit höher ist, kommt den natürlichen Bedürfnissen dieser Sumpfpflanze sehr entgegen.

Bodenbeschaffenheit und Pflanztiefe

Der Boden für die Nadel-Simse sollte stets feucht, humos und normal durchlässig sein. Staunässe wird gut vertragen, da es sich um eine Wasserpflanze handelt, jedoch ist ein humoser Untergrund wichtig für die Nährstoffversorgung. Der pH-Wert kann im neutralen bis leicht sauren Bereich liegen. Besonders wichtig ist die Pflanztiefe: Eleocharis acicularis eignet sich für Pflanztiefen von -60 bis -10 cm, was bedeutet, dass sie sowohl vollständig untergetaucht als auch mit den Wurzeln im Wasser und den Trieben darüber gepflanzt werden kann. Eine Pflanzung knapp unter der Wasseroberfläche, wie in den Basisdaten empfohlen, lässt die Stängel und Blüten elegant aus dem Wasser ragen und betont ihren charismatischen Wuchs. Für reine Sumpfbeete ohne stehendes Wasser sollte der Boden permanent feucht gehalten werden.

Blüte und Blattwerk der Nadel-Simse

Während die Blüten der Eleocharis acicularis eher unauffällig sind, besticht diese Staude durch ihr frisches, ganzjähriges Laub. Die Kombination aus zartem Grün und dezenter Blüte verleiht ihr einen natürlichen Charme, der perfekt in naturnahe Gärten passt.

Die bescheidenen Blüten

Die Blütezeit der Nadel-Sumpfbinse erstreckt sich von Juni bis Oktober, also über einen langen Zeitraum von Sommer bis Herbst. Die Blüten sind klein, braun und erscheinen in länglichen, zylindrischen, ährenförmigen Standen endständig an den Trieben. Sie wirken wie kleine, braune Tupfer auf dem grünen Teppich und lockern das Gesamtbild auf. Obwohl sie nicht auffällig farbig sind, verleihen sie der Pflanze eine interessante Textur und sind bei näherer Betrachtung durchaus reizvoll. Nach der Blüte bilden sich unscheinbare Früchte, sogenannte Achänen, die zur natürlichen Vermehrung beitragen können. Ein besonderer Duft ist bei diesen Blüten nicht vorhanden, was sie für Insekten weniger attraktiv macht, aber den natürlichen Charakter unterstreicht.

Das grasartige Laub der Nadel-Sumpfbinse

Das Blattwerk der Eleocharis acicularis ist ihr größter Zierwert. Die Blätter sind immergrün, grasartig, länglich und zugespitzt. Sie weisen eine vierkantige, gefurchte Struktur auf und sind in einem frischen Grün gefärbt, das je nach Lichteinfall auch bräunliche Töne annehmen kann. Im Herbst zeigt sich keine spektakuläre Färbung; die Pflanze behält ihr grünes Laub, das im Winter manchmal eine leicht bräunliche Note bekommt. Die Textur ist fein und nadelförmig, was den deutschen Namen "Nadel"-Sumpfbinse präzise beschreibt. Dieses dichte, rasenartige Laub bildet einen wunderbaren Kontrast zu breitblättrigen Wasserpflanzen und schafft so spannende visuelle Effekte im Garten. Die Blätter sind zudem robust und widerstandsfähig gegen leichte mechanische Beanspruchung.

Verwendung im Garten: Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Die Eleocharis acicularis bietet aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit an feuchte und nasse Standorte mehrere interessante Verwendungsmöglichkeiten im Garten. Von der Teichbepflanzung bis zur Bodenbedeckung in sumpfigen Zonen kann sie vielseitig eingesetzt werden.

Als Unterwasserpflanze im Gartenteich

Eleocharis acicularis wird als Wasserpflanze für "Wasser an sonniger Stelle" und "Wasserrand an sonniger Stelle" geführt. Als Unterwasserpflanze im Gartenteich gepflanzt, filtert sie Nährstoffe aus dem Wasser, trägt so zur Wasserklärung bei und bietet kleinen Wassertieren Versteckmöglichkeiten. Ihre Verwendung als Unterwasser- bzw. Teichpflanze ist etabliert und besonders in naturnahen Teichgestaltungen beliebt. Sie kann in Pflanztiefen bis zu 60 Zentimetern eingesetzt werden, wobei die Triebe je nach Tiefe mehr oder weniger aus dem Wasser ragen. Diese Nutzung eignet sich hervorragend für die Bepflanzung von Flachwasserzonen, wo sie einen grünen Unterwasserteppich bildet.

Am Wasserrand und in Sumpfbeeten

Am Ufer von Teichen, Bächen oder in speziell angelegten Sumpfbeeten kommt die Nadel-Sumpfbinse ideal zur Geltung. Hier kann sie ihre rasenartige Ausbreitung voll entfalten und stabilisiert mit ihrem dichten Wurzelwerk den Boden, beugt so Erosion vor. Sie eignet sich perfekt für die Gestaltung von Übergangszonen zwischen Wasser und Land, wo sie einen sanften, grünen Saum bildet. In Sumpfbeeten, die nicht permanent unter Wasser stehen, aber stets feucht gehalten werden, gedeiht sie ebenfalls prächtig und bildet einen niedrigen, immergrünen Teppich, der Unkrautwuchs unterdrückt. Diese Verwendung ist besonders in Naturgärten oder an Gehölzrändern mit feuchtem Boden zu empfehlen.

Die Nadel-Sumpfbinse als Bodenbedecker

In feuchten bis nassen Gartenbereichen, die nicht zwingend an Gewässer gebunden sind, kann die Eleocharis acicularis auch als effektiver Bodenbedecker eingesetzt werden. Ihr dichter, teppichartiger Wuchs bedeckt den Boden schnell und verhindert so das Aufkommen unerwünschter Beikräuter. Diese Eigenschaft macht sie zu einer pflegeleichten Option für größere Flächen, die dauerhaft feucht sind, wie beispielsweise in Senken oder an Stellen mit hohem Grundwasserstand. Allerdings ist aufgrund ihrer starken Ausbreitung eine gewisse Kontrolle ratsam, um ein Überwuchern benachbarter Pflanzen zu verhindern. Als immergrüner Bodendecker sorgt sie zudem für ganzjährige Struktur und Farbe.

Pflanzpartner für Eleocharis acicularis

Die richtige Begleitung kann die Wirkung der Nadel-Sumpfbinse im Garten noch steigern. Geeignete Pflanzpartner sollten ähnliche Standortansprüche teilen und entweder kontrastierende Formen oder harmonierende Farben einbringen.

Begleiter für sonnige Wasserflächen

In sonnigen Teichzonen oder Sumpfbeeten harmonisiert die Eleocharis acicularis gut mit anderen Wasser- und Sumpfpflanzen, die ebenfalls feuchte bis nasse Böden und volle Sonne bevorzugen. Geeignete Partner sind beispielsweise die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) mit ihren leuchtend gelben Blüten, die einen schönen Farbkontrast zum grünen Teppich der Simse bildet. Auch die Bachbunge (Veronica beccabunga) mit ihren blauen Blüten und sukkulenten Blättern oder der Tannenwedel (Hippuris vulgaris) mit seinen quirlig angeordneten Blättern ergänzen sich gut. Diese Kombinationen schaffen abwechslungsreiche Pflanzengesellschaften, die natürlichen Ufervegetationen nachempfunden sind und vielen Tieren Lebensraum bieten.

Kombinationen am sumpfigen Randbereich

Am Übergang zu feuchteren Wiesen oder Gehölzrändern kann die Nadel-Simse mit Stauden kombiniert werden, die ähnliche Bodenfeuchtigkeit tolerieren, aber in der Höhe variieren. Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) mit ihren goldgelben Blüten im Frühjahr oder die Prachtspiere (Astilbe-Arten) mit ihren fedrigen Blütenrispen in Rosa, Rot oder Weiß sind ausgezeichnete Begleiter. Für strukturelle Kontraste eignen sich breitblättrige Pflanzen wie der Frauenmantel (Alchemilla mollis) oder der Schlangenwurz (Calla palustris). Diese Pflanzungen betonen den natürlichen Charakter der Eleocharis acicularis und schaffen ein lebendiges, vielschichtiges Bild, das über die gesamte Vegetationsperiode hinweg attraktiv ist.

Pflege und Überwinterung: Einfache Handhabung

Die Pflege der Nadel-Sumpfbinse ist unkompliziert, was sie zu einer idealen Pflanze für Gartenanfänger und erfahrene Gärtner gleichermaßen macht. Mit ein paar grundlegenden Maßnahmen bleibt sie gesund und vital.

Gießen und Düngen

Da es sich um eine Wasserpflanze handelt, ist das Gießen bei einer Pflanzung im Wasser oder am stets feuchten Ufer meist nicht notwendig. In Sumpfbeeten oder an Stellen, die nicht permanent nass sind, sollte der Boden jedoch konstant feucht gehalten werden, besonders in trockenen Sommerperioden. Staunässe ist aufgrund ihrer Natur als Sumpfpflanze kein Problem. Gedüngt werden muss die Eleocharis acicularis in der Regel nicht, wenn sie in einem nährstoffreichen, humosen Boden steht. In nährstoffarmem Substrat, beispielsweise in reinen Teichpflanzkörben, kann im Frühjahr eine geringe Gabe eines Langzeitdüngers für Wasserpflanzen erfolgen. Überdüngung sollte vermieden werden, da sie zu übermäßigem Algenwachstum im Teich führen kann.

Schnitt und Ausbreitungskontrolle

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist bei der Nadel-Sumpfbinse nicht erforderlich, da sie von Natur aus kompakt wächst. Gelegentlich können abgestorbene oder verbräunte Triebe im Frühjahr entfernt werden, um den Neuaustrieb zu fördern und das Erscheinungsbild zu pflegen. Wichtiger ist die Kontrolle ihrer Ausbreitung: Da sich Eleocharis acicularis durch Rhizome rasenartig ausbreitet, sollten wurzelnde Triebe bei Bedarf eingegrenzt werden. Dies kann durch das Abstechen der Rhizome mit einem Spaten an den gewünschten Grenzen erfolgen. Ohne diese Maßnahme kann die Pflanze benachbarte, weniger wuchsfreudige Arten verdrängen.

Vermehrung der Eleocharis acicularis

Die Vermehrung der Nadel-Simse ist denkbar einfach und erfolgt am besten durch Teilung der Rhizome. Abgestochene Wurzelstücke lassen sich zur Vermehrung an anderer Stelle neu anpflanzen. Der optimale Zeitpunkt dafür ist das Frühjahr oder der frühe Herbst. Man gräbt einen Teil des Bestandes aus, teilt die Rhizome in handliche Stücke mit ausreichend Wurzeln und Trieben und setzt diese an der gewünschten neuen Stelle wieder ein. Die Teilstücke sollten sofort gut angegossen werden. Auf diese Weise kann man den Bestand leicht vergrößern oder die Pflanze an andere feuchte Standorte im Garten verpflanzen. Eine Vermehrung über Samen (Achänen) ist ebenfalls möglich, aber aufgrund der einfachen Teilung seltener praktiziert.

Wissenswertes über die Nadel-Sumpfbinse

Hinter der bescheidenen Erscheinung der Eleocharis acicularis verbirgt sich eine interessante botanische und kulturelle Geschichte. Dieser Abschnitt beleuchtet einige Hintergründe, die das Verständnis für diese besondere Staude vertiefen.

Etymologie und botanische Einordnung

Der botanische Gattungsname Eleocharis setzt sich aus den griechischen Wörtern "helos" für Sumpf und "charis" für Dank oder Freude zusammen – also etwa "Freude des Sumpfes" –, was auf den bevorzugten Lebensraum und den Zierwert dieser Pflanzen hinweist. Die Gattung Eleocharis wurde im Jahr 1810 von dem Botaniker Robert Brown definiert. Der Artname "acicularis" bedeutet nadelförmig und bezieht sich auf die feinen, zugespitzten Blätter. Im Deutschen trägt die Pflanze neben Nadel-Sumpfbinse und Nadel-Simse auch die Bezeichnungen Sumpfried oder Riedgras, die jedoch eher für die gesamte Gattung gelten. Die Pflanze ist nicht giftig und somit unbedenklich für Gärten, in denen Kinder oder Haustiere spielen. Eleocharis acicularis wird der Winterhärtezone Z6 zugeordnet und gilt in unseren Breiten als winterhart, was bedeutet, dass sie frostige Temperaturen bis etwa -23°C gut übersteht, solange der Wurzelbereich nicht austrocknet oder extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist.

Name Deutsch: Nadel-Sumpfbinse / Nadel-Simse.
Name Botanisch: Eleocharis acicularis.
Wuchs: Wasserpflanze, aufrecht, flächig, rasenartig, ausläuferbildend, stark, 5 bis 20 cm hoch, 0 bis 40 cm tief.
Wuchshöhe: 5 - 20 cm.
Blatt: Immergrün, grasartig, länglich, zugespitzt, vierkantig, gefurcht, grün, bräunlich.
Frucht: Ächane.
Blüte: Braun, länglich, zylindisch, endständig, ährenförmig, klein.
Blütezeit: Juni bis Oktober.
Wurzeln: Kriechende Rhizome.
Boden: Feuchter, humoser und normal durchlässiger Untergrund.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 7.
Eigenschaften: Die Eleocharis acicularis (Nadel-Sumpfbinse / Nadel-Simse) ist eine gute Wahl um die Uferlandschaft zu verschönern. Mit ihren frischen, grünen Binsen lockert sie jede Umgebung auf und verschafft ihr eine natürliche Atmosphäre. Diese Binsenart verbreitet sich sehr schnell, weshalb der Gartenfreund in kürzester Zeit mit einem grün bewachsenen, teppichartigen Ufer rechnen kann. Auf dieser grünen Fläche wirken die ährenartigen, braunen Blüten wie kleine Tupfer, die das Bild auflockern. Ihre Blütezeit reicht von den Sommermonaten bis in den Herbst hinein, sodass die Eleocharis acicularis eine gute Ergänzung zu sonstigen Uferpflanzen darstellt. Es können bis zu 7 Pflanzen auf einem Quadratmeter gepflanzt werden, wobei ein Abstand von 30 bis 40 cm eingehalten werden sollte. Unser Tipp: Pflanzen Sie die Nadel-Sumpfbinse unter der Wasseroberfläche, damit die Stängel und Blüten aus dem Wasser ragen können..
Detaillierte Beschreibung:

Die Eleocharis acicularis, im Deutschen als Nadel-Sumpfbinse oder Nadel-Simse bekannt, ist eine faszinierende Wasserpflanze, die mit ihrem frischen, grünen Erscheinungsbild jeden Gartenteich oder Uferbereich bereichert. Diese ausläuferbildende Staude bildet dichte, rasenartige Teppiche und schafft so eine natürliche, beruhigende Atmosphäre in der Uferlandschaft. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juni bis Oktober, wobei kleine, braune Blütenähren als dezente Akzente über dem grünen Laub thronen. Mit einer Wuchshöhe von 5 bis 20 cm und einer empfohlenen Pflanzung von bis zu sieben Exemplaren pro Quadratmeter eignet sie sich hervorragend für die flächige Begrünung.

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
5 - 20 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Braun

Blütezeit
Juli - Oktober

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Pflanz- und Pflegetipps Eleocharis acicularis / Nadel-Sumpfbinse / Nadel-Simse

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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