| Wuchs: | Wasser- und Uferpflanze, aufrecht, horstbildend, rauartig, Spreizklimmer, krautartig, mit gabelig verzweigten Stängeln, 30 bis 40 cm hoch, 0 bis 15 cm tief |
| Wuchshöhe: | 30 - 40 cm |
| Blatt: | Sommergrün, fünffach eingeschnitten, handnervig, gelappt, grün |
| Frucht: | Spaltfrucht |
| Blüte: | Rosa-violett, leuchtend, dunkel geadert, schalenförmig, flach ausgebreitet, einzeln, ca. 3 cm groß |
| Blütezeit: | Juni bis August |
| Wurzeln: | Flachwurzler |
| Boden: | Feuchter, nährstoff- und kalkhaltiger sowie normal durchlässiger Untergrund |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 7 |
| Eigenschaften: |
Die Geranium palustre (Sumpf-Storchschnabel) ist ideal für Feuchtwiesen und Uferlandschaften geeignet, da sie besonders gut auf feuchten und durchlässigen Böden gedeiht. Sie besticht durch ihre...
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| Wuchs: | Wasser- und Uferpflanze, aufrecht, horstbildend, rauartig, Spreizklimmer, krautartig, mit gabelig verzweigten Stängeln, 30 bis 40 cm hoch, 0 bis 15 cm tief |
| Wuchshöhe: | 30 - 40 cm |
| Blatt: | Sommergrün, fünffach eingeschnitten, handnervig, gelappt, grün |
| Frucht: | Spaltfrucht |
| Blüte: | Rosa-violett, leuchtend, dunkel geadert, schalenförmig, flach ausgebreitet, einzeln, ca. 3 cm groß |
| Blütezeit: | Juni bis August |
| Wurzeln: | Flachwurzler |
| Boden: | Feuchter, nährstoff- und kalkhaltiger sowie normal durchlässiger Untergrund |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 7 |
| Eigenschaften: | Die Geranium palustre (Sumpf-Storchschnabel) ist ideal für Feuchtwiesen und Uferlandschaften geeignet, da sie besonders gut auf feuchten und durchlässigen Böden gedeiht. Sie besticht durch ihre rosa-violette Blütenpracht, die das Gartenbild mit farbigen Tupfern ergänzt und verschönert. Besonders toll ist, dass der Sumpf-Storchschnabel den ganzen Sommer durchblüht, wodurch man sich monatelang an der Farbe erfreuen kann. Sie kann in kleinen Tuffs (3 bis 5 Pflanzen, 40 cm Pflanzenabstand) in bis zu 15 cm unter der Wasseroberfläche gepflanzt werden. Steht die Geranium palustre an ihrem optimalen Standort, benötigt sie kaum Pflege, sondern überzeugt mit ihrer Schönheit, ihrem aufrechten Wuchs und ihrem grünen, kräftigen Blattwerk. |
- Portrait: Sumpf-Storchschnabel – eine heimische Wildstaude für feuchte Standorte
- Standort und Bodenansprüche
- Blüte und Blattwerk des Sumpf-Storchschnabels
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für den Sumpf-Storchschnabel
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über Geranium palustre
Der Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre) ist eine heimische Wildstaude, die mit ihrer Anpassungsfähigkeit an feuchte Standorte und ihrer langen Blütezeit begeistert. Als Wasser- und Uferpflanze gedeiht sie prächtig in Feuchtwiesen, an Teichrändern und in Sumpfbeeten, wo sie mit ihren leuchtend rosa-violetten Blüten von Juni bis August farbige Akzente setzt. Mit einer Wuchshöhe von 30 bis 40 Zentimetern und einem horstbildenden, aufrechten Wuchs fügt sie sich harmonisch in naturnahe Pflanzungen ein und bereichert den Garten über viele Wochen.
Portrait: Sumpf-Storchschnabel – eine heimische Wildstaude für feuchte Standorte
Der Sumpf-Storchschnabel, botanisch Geranium palustre, ist eine charakteristische Erscheinung für feuchte bis nasse Gartenbereiche. Seine natürliche Verbreitung erstreckt sich über Europa, wo er in Feuchtwiesen, an Ufern von Gewässern und in sumpfigen Senken vorkommt. Diese Herkunft prägt seine Ansprüche und macht ihn zu einer idealen Wahl für Gärten mit entsprechenden Bedingungen. Als heimische Wildstaude bringt er nicht nur ökologischen Wert, sondern auch eine robuste Vitalität mit, die ihn zu einer pflegeleichten Bereicherung werden lässt.
Herkunft und Wuchsform
Geranium palustre ist in weiten Teilen Europas beheimatet und fühlt sich in feuchten, nährstoffreichen Lebensräumen besonders wohl. Sein Wuchs ist aufrecht und horstbildend, wobei die Pflanze durch ihre gabelig verzweigten Stängel einen lockeren, aber dennoch strukturierten Habitus entwickelt. Diese Wuchsform ermöglicht es ihr, sich gut in gemischten Pflanzungen zu behaupten, ohne andere Arten zu verdrängen. Die Staude bildet mit der Zeit ansehnliche Bestände, die durch ihre natürliche Ausstrahlung überzeugen. Als Flachwurzler breitet sie ihre Wurzeln nah unter der Oberfläche aus, was ihr erlaubt, auch in temporär überfluteten Bereichen Fuß zu fassen.
Wuchshöhe und Habitus
Mit einer Höhe von 30 bis 40 Zentimetern gehört der Sumpf-Storchschnabel zu den mittelhohen Stauden, die sich perfekt für die mittlere Ebene in Beet- und Uferbepflanzungen eignen. Sein Wuchs wird als rauartig und krautartig beschrieben, wobei die Stängel sich leicht spreizend entwickeln und so einen natürlichen, ungezwungenen Eindruck vermitteln. Die Pflanze kann in kleinen Gruppen von drei bis fünf Exemplaren mit einem Abstand von etwa 40 Zentimetern gesetzt werden, um einen harmonischen Gesamteindruck zu erzielen. Interessant ist, dass Geranium palustre sogar bis zu 15 Zentimeter unter der Wasseroberfläche gepflanzt werden kann, was sie zu einer vielseitigen Option für feuchte Zonen macht. Diese Anpassungsfähigkeit unterstreicht ihre Rolle als Spezialist für nasse Standorte.
Standort und Bodenansprüche
Die Wahl des richtigen Standorts ist entscheidend für das Gedeihen des Sumpf-Storchschnabels. Nur wenn Lichtverhältnisse und Bodenbeschaffenheit seinen natürlichen Vorlieben entsprechen, entfaltet er seine volle Pracht und Vitalität. Dabei zeigt sich Geranium palustre erfreulich tolerant, solange die Grundbedingungen stimmen, und belohnt den Gärtner mit einer üppigen Blütenfülle und gesundem Wachstum.
Der ideale Standort für Geranium palustre
Der Sumpf-Storchschnabel bevorzugt sonnige bis halbschattige Lagen, wobei er in voller Sonne bei ausreichender Bodenfeuchte besonders reich blüht. Im Halbschatten, etwa am Rand von Gehölzen, entwickelt er sich ebenfalls gut, solange der Boden nicht austrocknet. Seine natürlichen Lebensräume sind Feuchtwiesen und Uferlandschaften, daher sollte der gewählte Platz im Garten diesen Bedingungen möglichst nahekommen. Ideal sind Bereiche in Teichnähe, feuchte Senken oder speziell angelegte Sumpfbeete, die eine konstante Feuchtigkeit garantieren. Die Exposition sollte windgeschützt sein, um die aufrechten Stängel vor Bruch zu schützen, besonders wenn die Pflanze in voller Blüte steht.
Bodenbeschaffenheit und Lebensbereiche
Der Boden für Geranium palustre sollte feucht, nährstoff- und kalkhaltig sein sowie eine normale Durchlässigkeit aufweisen. Staunässe wird zwar toleriert, aber ideal ist ein Untergrund, der zwar feucht bleibt, aber nicht permanent unter Wasser steht. Stauden Stade ordnet Geranium palustre den Lebensbereichen Freifläche auf feuchtem Boden, Wasserrand sowie Gehölzrand auf feuchtem Boden zu, was seine Vielseitigkeit unterstreicht. Gaißmayer gibt für Geranium palustre die Lebensbereiche Freifläche mit Wildstaudencharakter auf feuchtem Boden, Gehölzrand auf feuchtem Boden und Wasserrand auf nassem Boden an. Ein pH-Wert im neutralen bis leicht alkalischen Bereich ist vorteilhaft, um das Wachstum zu fördern. Bei der Pflanzung kann etwas Kompost oder organischer Dünger eingearbeitet werden, um den Nährstoffgehalt zu erhöhen und die Entwicklung zu unterstützen.
Blüte und Blattwerk des Sumpf-Storchschnabels
Die Attraktivität von Geranium palustre basiert auf der harmonischen Verbindung von auffälligen Blüten und dekorativem Laub. Beide Aspekte tragen dazu bei, dass diese Staude über viele Wochen hinweg einen hohen Zierwert besitzt und sich hervorragend in gestalterische Konzepte integrieren lässt. Während die Blüten mit ihrer leuchtenden Farbe bestechen, sorgt das Blattwerk für eine angenehme Textur und frische Grüntöne.
Die leuchtende Blütenpracht
Die Blüten des Sumpf-Storchschnabels sind rosa-violett, leuchtend und dunkel geadert, was ihnen eine besondere Tiefe und Lebendigkeit verleiht. Mit einem Durchmesser von etwa drei Zentimetern sind sie einzeln angeordnet und präsentieren sich in einer schalenförmigen, flach ausgebreiteten Form. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis August, wodurch der Garten über den ganzen Sommer hinweg mit diesen farbigen Tupfern bereichert wird. Gaißmayer beschreibt Geranium palustre als heimische Wildstaude mit lockerem Wuchs, sehr langer Blütezeit und leuchtend gefärbten, dunkel geaderten Blüten. Die Blüten stehen an den gabelig verzweigten Stängeln und bilden so einen lockeren Flor, der Insekten wie Bienen und Schmetterlinge anlockt. Ein besonderer Duft ist nicht typisch für diese Art, doch die optische Wirkung allein ist bereits überzeugend.
Das dekorative Laub von Geranium palustre
Das Laub des Sumpf-Storchschnabels ist sommergrün, fünffach eingeschnitten, handnervig, gelappt und in einem frischen Grün gehalten. Die Blätter sind tief eingeschnitten und erinnern in ihrer Form an eine Hand, was ihnen eine interessante Struktur verleiht. Sie stehen wechselständig an den Stängeln und tragen so zur lockeren, natürlichen Erscheinung der Pflanze bei. Eine Herbstfärbung ist bei dieser Art nicht ausgeprägt, da das Laub in der Regel bis zum Frost grün bleibt und dann einzieht. Die Blatttextur ist zart, aber dennoch robust genug, um Wind und Wetter zu trotzen. Zusammen mit den Blüten bildet das Laub eine harmonische Einheit, die den Charakter dieser Wildstaude unterstreicht.
Verwendung im Garten
Geranium palustre ist eine vielseitige Staude, die sich besonders für naturnahe Gartengestaltungen eignet. Ihre Vorliebe für feuchte Standorte eröffnet interessante Möglichkeiten, um Bereiche zu beleben, die für viele andere Pflanzen ungeeignet sind. Durch ihren lockeren Wuchs und die lange Blütezeit bringt sie Leichtigkeit und Farbe in verschiedene Gartenbereiche.
Feuchtwiesen und Uferrandbepflanzung
Geranium palustre ist laut Gaißmayer ideal für Feuchtwiesen und Uferrandbepflanzungen geeignet. In Feuchtwiesen gepflanzt, bildet sie mit der Zeit größere Bestände, die im Sommer ein Meer aus rosa-violetten Blüten entfalten. An Teich- oder Bachrändern sorgt sie für einen sanften Übergang zwischen Wasser und Land und festigt mit ihren flachen Wurzeln den Boden. Hier kann sie in Gruppen von sieben Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt werden, um einen dichten, aber natürlichen Eindruck zu erzielen. Ihre Fähigkeit, auch in flachem Wasser zu gedeihen, macht sie zu einer wertvollen Bereicherung für Uferzonen, wo sie gemeinsam mit anderen Sumpfpflanzen attraktive Bilder schafft.
Wasserrand und Sumpfbeete
Für Wasserrandbepflanzungen und speziell angelegte Sumpfbeete ist der Sumpf-Storchschnabel eine ausgezeichnete Wahl. Er verträgt zeitweise Überflutung und kann sogar bis zu 15 Zentimeter unter der Wasseroberfläche gepflanzt werden, was ihn zu einer echten Besonderheit macht. In Sumpfbeeten, die durch eine Drainageschicht und feuchten Boden charakterisiert sind, fügt er sich perfekt ein und bringt mit seinen Blüten Höhepunkte in die Bepflanzung. Hier sollte darauf geachtet werden, dass der Boden nährstoffreich und kalkhaltig ist, um optimale Bedingungen zu schaffen. Die Pflanze eignet sich auch für die Bepflanzung von Regentonnen oder anderen Wasserelementen, sofern diese nicht zu tief sind.
Naturgarten und Gehölzrand auf feuchtem Boden
Im Naturgarten oder am Gehölzrand auf feuchtem Boden findet Geranium palustre ebenfalls einen idealen Platz. Hier profitiert sie vom lichten Schatten der Gehölze und dem humosen, feuchten Boden, der durch herabfallendes Laub angereichert wird. In solchen Lagen entwickelt sie sich zuverlässig und bringt mit ihren Blüten Farbakzente in ansonsten eher grüne Bereiche. Sie harmoniert gut mit Farnen, Gräsern und anderen schattenverträglichen Stauden, die ähnliche Standortansprüche haben. Diese Verwendung unterstreicht ihre Rolle als ökologisch wertvolle Pflanze, die zur Biodiversität beiträgt und Insekten Nahrung bietet.
Pflanzpartner für den Sumpf-Storchschnabel
Die richtige Begleitung kann die Wirkung von Geranium palustre noch steigern und ein harmonisches Gesamtbild schaffen. Bei der Auswahl von Pflanzpartnern sollte man auf ähnliche Standortansprüche achten, um Konkurrenz zu vermeiden und ein gesundes Wachstum aller Beteiligten zu gewährleisten. Die folgenden Empfehlungen basieren auf bewährten Kombinationen, die sich in der Praxis bewährt haben.
Klassische Begleiter für feuchte Standorte
Zu den klassischen Begleitern für den Sumpf-Storchschnabel gehören Stauden, die ebenfalls feuchte bis nasse Böden bevorzugen. Als Pflanzpartner zu Geranium palustre nennt Gaißmayer Filipendula ulmaria – Echtes Mädesüß, Sumpf-Mädesüß, das mit seinen cremeweißen Blütenrispen einen schönen Kontrast bildet. Als Pflanzpartner zu Geranium palustre nennt Gaißmayer Iris pseudacorus – Gelbe Sumpf-Schwertlilie, deren leuchtend gelbe Blüten im Frühsommer erstrahlen. Als Pflanzpartner zu Geranium palustre nennt Gaißmayer Iris sibirica – Wiesen-Iris, die in Blau- oder Violetttönen blüht und eine ähnliche Wuchshöhe aufweist. Als Pflanzpartner zu Geranium palustre nennt Gaißmayer Lythrum salicaria – Blut-Weiderich, dessen rosa Kerzen im Hochsommer für vertikale Akzente sorgen. Diese Kombinationen schaffen abwechslungsreiche Bilder und verlängern die Blütezeit im Beet.
Weitere Empfehlungen für Geranium palustre
Neben den genannten Klassikern gibt es weitere empfehlenswerte Partner, die sich gut mit dem Sumpf-Storchschnabel vertragen. Als Pflanzpartner zu Geranium palustre nennt Gaißmayer Molinia caerulea – Moor-Pfeifengras, das mit seinen feinen Halmen für Leichtigkeit und Bewegung sorgt. Weitere Pflanzpartner zu Geranium palustre sind laut Gaißmayer Caltha palustris – Sumpfdotterblume und Euphorbia palustris 'Walenburg's Glorie' – Sumpf-Wolfsmilch. Die Sumpfdotterblume blüht im Frühjahr in leuchtendem Gelb und bereitet so den Boden für die später erscheinenden Blüten von Geranium palustre vor. Die Sumpf-Wolfsmilch bringt mit ihren gelbgrünen Blütenständen eine interessante Farbnuance ins Spiel. Weitere Pflanzpartner zu Geranium palustre sind laut Gaißmayer Molinia caerulea 'Dauerstrahl' – Moor-Pfeifengras und nochmals Iris sibirica – Wiesen-Iris. Diese Auswahl ermöglicht es, je nach Gestaltungswunsch unterschiedliche Stimmungen zu erzeugen, von wildromantisch bis strukturiert.
Pflege und Überwinterung
Der Sumpf-Storchschnabel ist eine pflegeleichte Staude, die bei passenden Standortbedingungen kaum Aufmerksamkeit benötigt. Dennoch lohnt es sich, einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten, um die Gesundheit und Blühfreude der Pflanze über Jahre hinweg zu erhalten. Von der Wasserversorgung bis zum Winterschutz sind es einfache Schritte, die große Wirkung zeigen.
Gießen und Düngen
Geranium palustre benötigt aufgrund seiner Vorliebe für feuchte Standorte regelmäßige Wassergaben, besonders in trockenen Perioden. Der Boden sollte stets leicht feucht sein, ohne dass Staunässe entsteht. Bei Pflanzungen in Wassernähe ist zusätzliches Gießen oft überflüssig, da die natürliche Feuchtigkeit ausreicht. Gedüngt wird im Frühjahr mit einer Gabe Kompost oder organischem Langzeitdünger, um das Nährstoffangebot zu ergänzen. Übermäßige Stickstoffgaben sollten vermieden werden, da sie zu weichem, anfälligem Wachstum führen können. Einmal etabliert, kommt die Pflanze mit minimaler Düngung aus und zeigt dennoch üppige Blüten.
Schnitt und Vermehrung des Sumpf-Storchschnabels
Ein Rückschnitt ist bei Geranium palustre nicht zwingend erforderlich, kann aber nach der Blüte erfolgen, um die Pflanze zu verjüngen und eine eventuelle Selbstaussaat zu kontrollieren. Dabei werden die verblühten Stängel bodennah abgeschnitten, was oft zu einer Nachblüte anregt. Geranium palustre kann sich durch üppige Selbstaussaat mit der Zeit zu größeren Beständen entwickeln. Wer diese Ausbreitung fördern möchte, lässt die Samenstände stehen; wer sie begrenzen will, schneidet sie rechtzeitig ab. Zur Vermehrung kann man im Frühjahr oder Herbst Teilung vornehmen, indem man den Horst vorsichtig ausgräbt und in mehrere Stücke teilt. Diese Teilstücke werden sofort wieder eingepflanzt und gut angegossen. Auch eine Aussaat ist möglich, erfordert aber Geduld, da die Keimung einige Wochen dauern kann.
Winterhärte und Winterschutz
Der Sumpf-Storchschnabel ist winterhart und übersteht Frostperioden in der Regel problemlos. Stauden Stade führt Geranium palustre in Winterhärtezone Z6, was Temperaturen von -23,3 °C bis -17,8 °C entspricht; in rauen Gegenden wird bei Kahlfrost leichter Winterschutz empfohlen. Gaißmayer ordnet Geranium palustre der Winterhärtezone Z5 zu, entsprechend etwa -28,8 °C bis -23,4 °C. In den meisten deutschen Gärten ist daher kein spezieller Winterschutz nötig. Lediglich in sehr exponierten Lagen oder bei langanhaltendem Frost ohne Schneedecke kann eine Abdeckung mit Laub oder Reisig sinnvoll sein, um die flachen Wurzeln zu schützen. Im Herbst zieht die Pflanze oberirdisch ein, und die abgestorbenen Pflanzenteile können im Frühjahr entfernt werden, um Platz für den neuen Austrieb zu schaffen.
Wissenswertes über Geranium palustre
Neben den praktischen Aspekten von Anbau und Pflege gibt es auch interessante Hintergrundinformationen zu dieser Staude, die ihr Profil abrunden. Von der Herkunft ihres Namens bis zu botanischen Besonderheiten lohnt es sich, einen Blick über den Gartentellerrand zu werfen.
Etymologie und Kulturgeschichte
Der botanische Name Geranium palustre setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Geranium leitet sich vom griechischen Wort „geranos“ ab, was Kranich bedeutet. Der Gattungsname Geranium ist laut Gaißmayer vom griechischen „geranos“ für Kranich abgeleitet und bezieht sich auf den langen Fortsatz der Samenkapsel. Dieser Fortsatz erinnert an den Schnabel eines Kranichs, was der Pflanzengattung ihren deutschen Namen Storchschnabel eingebracht hat. Das Artepitheton palustre stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „sumpfig“ oder „im Sumpf wachsend“, was perfekt auf die natürlichen Standorte dieser Art verweist. Als heimische Wildstaude hat Geranium palustre keine ausgeprägte kulturhistorische Bedeutung, aber sie ist ein wertvoller Bestandteil natürlicher Feuchtbiotope und trägt zur Erhaltung dieser Lebensräume bei. Giftigkeit ist für diese Art nicht bekannt, was sie auch für Gärten mit Kindern oder Haustieren unbedenklich macht.
| Name Deutsch: | Sumpf-Storchschnabel. |
| Name Botanisch: | Geranium palustre. |
| Wuchs: | Wasser- und Uferpflanze, aufrecht, horstbildend, rauartig, Spreizklimmer, krautartig, mit gabelig verzweigten Stängeln, 30 bis 40 cm hoch, 0 bis 15 cm tief. |
| Wuchshöhe: | 30 - 40 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, fünffach eingeschnitten, handnervig, gelappt, grün. |
| Frucht: | Spaltfrucht. |
| Blüte: | Rosa-violett, leuchtend, dunkel geadert, schalenförmig, flach ausgebreitet, einzeln, ca. 3 cm groß. |
| Blütezeit: | Juni bis August. |
| Wurzeln: | Flachwurzler. |
| Boden: | Feuchter, nährstoff- und kalkhaltiger sowie normal durchlässiger Untergrund. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Pflanzen pro m²: | 7. |
| Eigenschaften: | Die Geranium palustre (Sumpf-Storchschnabel) ist ideal für Feuchtwiesen und Uferlandschaften geeignet, da sie besonders gut auf feuchten und durchlässigen Böden gedeiht. Sie besticht durch ihre rosa-violette Blütenpracht, die das Gartenbild mit farbigen Tupfern ergänzt und verschönert. Besonders toll ist, dass der Sumpf-Storchschnabel den ganzen Sommer durchblüht, wodurch man sich monatelang an der Farbe erfreuen kann. Sie kann in kleinen Tuffs (3 bis 5 Pflanzen, 40 cm Pflanzenabstand) in bis zu 15 cm unter der Wasseroberfläche gepflanzt werden. Steht die Geranium palustre an ihrem optimalen Standort, benötigt sie kaum Pflege, sondern überzeugt mit ihrer Schönheit, ihrem aufrechten Wuchs und ihrem grünen, kräftigen Blattwerk.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Der Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre) ist eine heimische Wildstaude, die mit ihrer Anpassungsfähigkeit an feuchte Standorte und ihrer langen Blütezeit begeistert. Als Wasser- und Uferpflanze gedeiht sie prächtig in Feuchtwiesen, an Teichrändern und in Sumpfbeeten, wo sie mit ihren leuchtend rosa-violetten Blüten von Juni bis August farbige Akzente setzt. Mit einer Wuchshöhe von 30 bis 40 Zentimetern und einem horstbildenden, aufrechten Wuchs fügt sie sich harmonisch in naturnahe Pflanzungen ein und bereichert den Garten über viele Wochen. Portrait: Sumpf-Storchschnabel – eine heimische Wildstaude für feuchte StandorteDer Sumpf-Storchschnabel, botanisch Geranium palustre, ist.... |
Pflanz- und Pflegetipps Geranium palustre / Sumpf-Storchschnabel
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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