| Wuchs: | Wasserpflanze, kriechend, krautartig, ausdauernd, ausläuferbildend, 5 bis 10 cm hoch, 0 bis 120 cm tief |
| Wuchshöhe: | 5 - 10 cm |
| Blatt: | Immergrün, rundlich, schildförmig, gekerbt, glänzend, wächsern, grün, bis zu 4 cm Durchmesser |
| Frucht: | Nüsschen |
| Blüte: | Grünweiß, doldenförmig, wenigblütig, radiärsymmetrisch, klein |
| Blütezeit: | Juli bis August |
| Wurzeln: | Rhizome |
| Boden: | Feuchter, nährstoffarmer und kalkarmer Untergrund |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 9 |
| Eigenschaften: |
Der Hydrocotyle vulgaris (Gewöhnlicher Wassernabel) ist eine in Nordeuropa bekannte Wasserpflanze, die sich auch hervorragend für Aquarien eignet. Er kann bis zu 120 cm unter der Wasseroberfläche...
|
| Wuchs: | Wasserpflanze, kriechend, krautartig, ausdauernd, ausläuferbildend, 5 bis 10 cm hoch, 0 bis 120 cm tief |
| Wuchshöhe: | 5 - 10 cm |
| Blatt: | Immergrün, rundlich, schildförmig, gekerbt, glänzend, wächsern, grün, bis zu 4 cm Durchmesser |
| Frucht: | Nüsschen |
| Blüte: | Grünweiß, doldenförmig, wenigblütig, radiärsymmetrisch, klein |
| Blütezeit: | Juli bis August |
| Wurzeln: | Rhizome |
| Boden: | Feuchter, nährstoffarmer und kalkarmer Untergrund |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 9 |
| Eigenschaften: | Der Hydrocotyle vulgaris (Gewöhnlicher Wassernabel) ist eine in Nordeuropa bekannte Wasserpflanze, die sich auch hervorragend für Aquarien eignet. Er kann bis zu 120 cm unter der Wasseroberfläche angepflanzt werden und füllt damit das Gewässer mit seinem wunderschönen, grünen Blattwerk. Vom Grund wächst diese Pflanze der Oberfläche entgegen, bis die Blätter bis zu 10 cm aus dem Wasser ragen. Gerade während der Blütezeit in den Sommermonaten ist dies ein besonders toller Anblick. So platziert werden die kleinen Blüten zu echten Hinguckern und bieten eine willkommene Abwechslung in jedem Garten. Es können bis zu 9 Pflanzen pro Quadratmeter eingesetzt werden, wobei ein Abstand von 40 cm einzuhalten ist. Der Hydrocotyle vulgaris benötigt sehr viel Licht, um gut zu gedeihen und den Gartenfreund mit seinem besonderen Blattwerk zu erfreuen. |
- Portrait des Gewöhnlichen Wassernabels
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk des Wassernabels
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Hydrocotyle vulgaris
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über Hydrocotyle vulgaris
Der Gewöhnliche Wassernabel, botanisch Hydrocotyle vulgaris, ist eine faszinierende Wasser- und Sumpfpflanze, die mit ihrem einzigartigen Habitus und dem immergrünen Laubwerk eine besondere Note in feuchte Gartenbereiche bringt. Als ausdauernde, krautige Pflanze bildet sie ein dichtes, kriechendes Polster und eignet sich hervorragend für die Bepflanzung von Teichrändern, flachen Wasserzonen und naturnahen Feuchtbiotopen. Ihre Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Wassertiefen macht sie zu einer vielseitigen Bereicherung für jeden Garten mit Wasserbezug.
Portrait des Gewöhnlichen Wassernabels
Der Gewöhnliche Wassernabel präsentiert sich als bescheidene, aber äußerst charakteristische Erscheinung in der Welt der Wasserpflanzen. Seine europäische Herkunft prädestiniert ihn für den Einsatz in naturnahen Gartenteichen und Feuchtgebieten, wo er mit seinem unverwechselbaren Wuchsbild überzeugt. Die Pflanze entwickelt sich aus kräftigen Rhizomen und breitet sich durch Ausläuferbildung langsam, aber stetig aus, wodurch sie mit der Zeit flächige, grüne Teppiche bilden kann.
Herkunft und Wuchsform
Der Hydrocotyle vulgaris ist in Europa heimisch und dort vor allem in Nordeuropa verbreitet, wo er natürlicherweise an Ufern von Gewässern, in Sümpfen und auf feuchten Wiesen vorkommt. Sein Wuchs ist ausgesprochen kriechend und krautig, wobei die Pflanze durch ihre ausläuferbildende Eigenschaft größere Flächen besiedeln kann. Diese Wuchsform ermöglicht es dem Gewöhnlichen Wassernabel, sich an verschiedene Standortbedingungen anzupassen und stabil im Substrat zu verankern. Die Rhizome dienen dabei nicht nur der Verankerung, sondern auch der Nährstoffspeicherung, was die Pflanze besonders robust macht. Im Garten zeigt sich diese Staude als ausdauernd und langlebig, sofern die grundlegenden Standortanforderungen erfüllt sind.
Wuchshöhe und Blütezeit
Die Wuchshöhe des Gewöhnlichen Wassernabels beträgt in der Regel nur 5 bis 10 cm über dem Boden oder der Wasseroberfläche, während die Pflanze in der Tiefe deutlich ausladender wachsen kann. Sie kann in 0 bis 120 cm tiefem Wasser angepflanzt werden, wobei sie vom Grund aus der Oberfläche entgegenwächst und ihre Blätter bis zu 10 cm aus dem Wasser ragen lässt. Die Blütezeit erstreckt sich über die Sommermonate von Juli bis August, in denen sich die kleinen, unscheinbaren Blüten zeigen. Diese Periode bietet einen reizvollen Kontrast zum üppigen Grün der Blätter und lockt gelegentlich Insekten an, die die Blüten als Nahrungsquelle nutzen.
Die Standortwahl ist entscheidend für das Gedeihen des Gewöhnlichen Wassernabels, da diese Pflanze spezifische Anforderungen an Licht und Boden mitbringt. Ein optimal platziertes Exemplar entwickelt sich prächtig und bereichert den Garten über viele Jahre hinweg mit seiner frischen, grünen Präsenz.
Standort und Boden
Für ein gesundes Wachstum und eine vitale Entwicklung benötigt der Gewöhnliche Wassernabel ganz bestimmte Standortbedingungen, die seinem natürlichen Habitat entsprechen. Sowohl die Lichtverhältnisse als auch die Beschaffenheit des Untergrundes spielen hier eine zentrale Rolle. Bei der Planung der Pflanzung sollte man daher besonderes Augenmerk auf diese Faktoren legen, um der Staude ideale Lebensbedingungen zu bieten.
Der ideale Standort für Hydrocotyle vulgaris
Der Hydrocotyle vulgaris gedeiht am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, der ausreichend Licht für die Photosynthese bietet. Volle Sonne wird toleriert, sofern der Wurzelbereich stets feucht bis nass bleibt und keine Austrocknung droht. Im Halbschatten entwickelt sich die Pflanze ebenfalls gut, wobei hier darauf zu achten ist, dass sie nicht zu stark beschattet wird, da dies das Wachstum hemmen und die Blattbildung reduzieren kann. Ideal sind Standorte am Rand von Gartenteichen, in flachen Wasserzonen oder in speziell angelegten Sumpfbeeten, wo die Pflanze sowohl Licht als auch die notwendige Feuchtigkeit erhält. Die Exposition sollte windgeschützt sein, um ein Austrocknen der Blätter an heißen Tagen zu vermeiden.
Bodenansprüche
Der Boden oder vielmehr das Substrat für den Gewöhnlichen Wassernabel sollte stets feucht sein, idealerweise sogar dauerhaft nass oder unter Wasser stehen. In Bezug auf die Nährstoffversorgung bevorzugt die Pflanze einen nährstoffarmen Untergrund, da zu viele Nährstoffe zu übermäßigem Algenwachstum im Wasser führen können, was dem Wassernabel Konkurrenz macht. Zudem ist ein kalkarmer Boden vorteilhaft, da die Staude leicht saure bis neutrale Bedingungen schätzt. Das Substrat sollte gut durchlässig sein, um Staunässe im Wurzelbereich zu vermeiden, obwohl die Pflanze feuchte Bedingungen liebt – hier ist die Balance zwischen Feuchtigkeit und Sauerstoffversorgung der Wurzeln wichtig. Eine Mischung aus Sand, Lehm und wenig Humus eignet sich oft gut für die Pflanzung im Teich oder Sumpfbeet.
Neben den Standortfaktoren sind auch die optischen Merkmale des Gewöhnlichen Wassernabels von großem Reiz. Blüten und Blattwerk bilden ein harmonisches Gesamtbild, das den Charakter dieser besonderen Staude unterstreicht.
Blüte und Blattwerk des Wassernabels
Die Attraktivität des Gewöhnlichen Wassernabels liegt weniger in auffälligen Blüten als vielmehr in seinem aparten Laub, das ganzjährig für Struktur und Farbe sorgt. Dennoch haben auch die Blüten ihren eigenen Charme und vervollständigen das Erscheinungsbild dieser vielseitigen Pflanze. Die Kombination aus dezenten Blüten und markantem Blattwerk macht den Wassernabel zu einer interessanten Wahl für naturnahe Gestaltungen.
Die bescheidenen Blüten
Die Blüten des Gewöhnlichen Wassernabels sind grünweiß gefärbt und erscheinen in doldenförmigen, wenigblütigen Blütenständen. Sie sind radiärsymmetrisch aufgebaut und insgesamt eher klein, sodass sie aus der Ferne kaum auffallen. Dennoch lohnt sich ein näherer Blick, besonders während der Hauptblütezeit im Hochsommer, wenn sich die zarten Blüten über dem Wasser oder feuchten Boden erheben. Sie bieten Insekten wie kleinen Wildbienen oder Schwebfliegen eine wertvolle Nahrungsquelle und tragen so zur Biodiversität im Garten bei. Die Blüten duften nicht nennenswert, was bei einer Wasserpflanze auch nicht zu erwarten ist, aber ihre schlichte Eleganz passt perfekt zum natürlichen Charakter der Pflanze.
Das charakteristische Laub
Das Blattwerk des Hydrocotyle vulgaris ist immergrün und damit auch im Winter eine Zierde, sofern die Pflanze nicht vollständig einfriert. Die Blätter sind rundlich und schildförmig angeordnet, mit einem Durchmesser von bis zu 4 cm. Der Blattrand ist deutlich gekerbt, was der Pflanze ein strukturiertes Aussehen verleiht. Die Blattoberseite ist glänzend und wirkt leicht wächsern, was dazu beiträgt, dass Wasser gut abperlt und die Blätter stets frisch aussehen. Die Farbe ist ein sattes Grün, das je nach Lichteinfall schimmert und dem Gewässer oder Feuchtbereich eine lebendige Note verleiht. Eine Herbstfärbung tritt nicht auf, da die Blätter immergrün sind, aber bei Frost können sie gelegentlich leicht rötlich werden.
Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Gewöhnlichen Wassernabels im Garten machen ihn zu einer wertvollen Bereicherung für verschiedene Gestaltungskonzepte. Ob im Wasser, am Ufer oder sogar im Haus – diese Staude findet überall ihren Platz.
Verwendung im Garten
Der Gewöhnliche Wassernabel ist aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit an feuchte und nasse Standorte ein vielseitiges Gestaltungselement im Garten. Seine dekorativen Blätter und der teppichartige Wuchs ermöglichen kreative Pflanzungen, die sowohl ästhetisch als auch ökologisch wertvoll sind. Von der klassischen Teichbepflanzung bis hin zur modernen Aquaristik bietet diese Staude zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.
Teich und Wasserbecken
Im Gartenteich oder einem künstlichen Wasserbecken kommt der Gewöhnliche Wassernabel ideal zur Geltung. Er kann in der Flachwasserzone bis zu einer Tiefe von 120 cm gepflanzt werden, wo er mit seinen langen Stängeln zur Oberfläche wächst und so eine natürliche, grüne Struktur im Wasser bildet. Diese Pflanzung hilft, das Wasser zu klären, da die Pflanze Nährstoffe aufnimmt und damit Algenwachstum hemmt. Zudem bietet das dichte Blattwerk Unterschlupf für kleine Wasserlebewesen wie Kaulquappen oder Insektenlarven. Für eine flächige Bepflanzung können bis zu 9 Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt werden, wobei ein Abstand von 40 cm zwischen den einzelnen Exemplaren eingehalten werden sollte, um ihnen ausreichend Raum zur Ausbreitung zu geben.
Sumpfbeet und Feuchtzone
Für naturnahe Sumpfbeete oder feuchte Gartenbereiche, die nicht permanent unter Wasser stehen, ist der Gewöhnliche Wassernabel ebenfalls bestens geeignet. Hier bedeckt er mit seinen kriechenden Ausläufern den Boden und bildet einen dichten, immergrünen Teppich, der Unkrautwuchs unterdrückt und für ein gepflegtes Erscheinungsbild sorgt. Solche Pflanzungen eignen sich hervorragend für die Ufergestaltung von Bachläufen, die Randbepflanzung von Regentonnen oder die Begrünung von feuchten Senken im Garten. Die Pflanze verträgt auch zeitweilige Trockenphasen, sofern der Wurzelbereich nicht vollständig austrocknet, was sie zu einer robusten Option für wechselfeuchte Standorte macht.
Aquaristik
Eine besondere Verwendung findet der Hydrocotyle vulgaris in der Aquaristik, wo er sich hervorragend für die Bepflanzung von Aquarien eignet. In diesem Milieu entwickelt die Pflanze oft besonders zarte Blätter und wächst langsam, aber stetig, wodurch sie attraktive grüne Inseln oder Hintergrundbepflanzungen bildet. Sie benötigt im Aquarium viel Licht, um gut zu gedeihen, und trägt durch ihre Sauerstoffproduktion zur Verbesserung der Wasserqualität bei. Für Gartenfreunde, die auch Wasserpflanzen im Innenraum schätzen, bietet der Gewöhnliche Wassernabel somit eine Brücke zwischen Außen- und Innenbereich.
Um die Wirkung des Gewöhnlichen Wassernabels im Garten zu steigern, lohnt es sich, passende Begleitpflanzen auszuwählen. Gute Pflanzpartner unterstreichen die Vorzüge dieser Staude und schaffen harmonische Pflanzgemeinschaften.
Pflanzpartner für Hydrocotyle vulgaris
Die Auswahl geeigneter Begleitpflanzen für den Gewöhnlichen Wassernabel sollte sich an den gemeinsamen Standortansprüchen orientieren. Ideal sind Arten, die ebenfalls feuchte bis nasse Böden und sonnige bis halbschattige Lagen bevorzugen. Durch geschickte Kombinationen lassen sich abwechslungsreiche Pflanzbilder schaffen, die das ganze Jahr über attraktiv sind.
Begleiter in der Flachwasserzone
In der Flachwasserzone eines Teiches oder Wasserbeckens harmonisiert der Gewöhnliche Wassernabel ausgezeichnet mit anderen Wasserpflanzen, die ähnliche Tiefen bevorzugen. Gute Partner sind hier beispielsweise die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), die mit ihren gelben Blüten im Frühsommer einen farblichen Akzent setzt, oder der Tannenwedel (Hippuris vulgaris), der mit seinen nadelförmigen Blättern einen interessanten Kontrast zum runden Laub des Wassernabels bildet. Auch die Wasser-Minze (Mentha aquatica) passt gut, da sie mit ihren duftenden Blättern und lilafarbenen Blüten zusätzliche Sinnesreize bietet. Diese Kombinationen schaffen nicht nur optische Vielfalt, sondern fördern auch die ökologische Stabilität des Gewässers, indem sie verschiedenen Tierarten Lebensraum bieten.
Kombinationen im Sumpfbereich
Im Sumpfbeet oder an feuchten Uferrändern kann der Hydrocotyle vulgaris mit Stauden kombiniert werden, die höher wachsen und so eine vertikale Struktur hinzufügen. Empfehlenswert sind der Blutweiderich (Lythrum salicaria), der mit seinen rosa Blütenähren im Sommer für Farbe sorgt, oder die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris), die im Frühjahr mit leuchtend gelben Blüten erstrahlt. Für texturierte Kontraste eignet sich das Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia), dessen pfeilförmige Blätter einen spannenden Gegensatz zu den runden Blättern des Wassernabels darstellen. Diese Pflanzgemeinschaften sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch pflegeleicht, da alle Partner ähnliche Ansprüche an Boden und Licht stellen.
Damit der Gewöhnliche Wassernabel und seine Begleiter über viele Jahre hinweg gesund bleiben, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen erforderlich. Diese sind nicht aufwendig, aber wichtig für das langfristige Gedeihen der Pflanze.
Pflege und Überwinterung
Der Gewöhnliche Wassernabel ist eine relativ anspruchslose Staude, die bei richtiger Pflege problemlos gedeiht. Die wichtigsten Aspekte betreffen die Wasserversorgung, die Nährstoffzufuhr und gelegentliche Eingriffe zur Kontrolle des Wuchses. Mit wenig Aufwand kann man so eine vitale und attraktive Pflanze erhalten.
Gießen und Düngen
Da der Gewöhnliche Wassernabel feuchte bis nasse Standorte bevorzugt, ist eine regelmäßige Wasserversorgung entscheidend. In Teichen oder ständig nassen Bereichen ist zusätzliches Gießen meist nicht nötig, solange der Wasserstand konstant bleibt. In Sumpfbeeten oder an feuchten Ufern sollte man in trockenen Perioden darauf achten, dass der Boden nicht austrocknet – hier kann gelegentliches Bewässern erforderlich sein. Düngen ist in der Regel überflüssig, da die Pflanze einen nährstoffarmen Boden bevorzugt. Falls überhaupt nötig, kann im Frühjahr eine geringe Menge eines organischen Langzeitdüngers wie Hornspäne verabreicht werden, aber übertriebene Düngergaben können zu übermäßigem Algenwachstum im Wasser führen und sollten vermieden werden.
Schnitt und Ausläuferkontrolle
Ein Rückschnitt ist beim Gewöhnlichen Wassernabel normalerweise nicht erforderlich, da die Pflanze von Natur aus kompakt und niedrig wächst. Gelegentlich können jedoch abgestorbene oder verfaulte Blätter entfernt werden, um die Optik zu verbessern und Fäulnis vorzubeugen. Wichtiger ist die Kontrolle der Ausläufer, da sich die Pflanze durch diese stark ausbreiten kann. Wenn der Wassernabel zu weit in unerwünschte Bereiche wächst, können die Ausläufer einfach abgeschnitten oder ausgezogen werden. Dies sollte am besten im Frühjahr oder Herbst geschehen, wenn die Pflanze nicht in der vollen Wachstumsphase ist. Durch diese Maßnahme behält man die Pflanzung in den gewünschten Grenzen und verhindert, dass andere Pflanzen verdrängt werden.
Vermehrung des Gewöhnlichen Wassernabels
Die Vermehrung des Gewöhnlichen Wassernabels ist denkbar einfach und erfolgt am besten durch Teilung der Rhizome oder durch Stecklinge von Ausläufern. Im Frühjahr oder Frühsommer kann man die Pflanze vorsichtig aus dem Wasser oder Boden nehmen und die Rhizome mit einem scharfen Messer in mehrere Stücke teilen, wobei jedes Teilstück mindestens ein paar Blätter und Wurzeln haben sollte. Diese Teile werden dann an den gewünschten Stellen wieder eingepflanzt und gut angegossen. Alternativ können auch abgetrennte Ausläufer direkt in das Substrat gesteckt werden, wo sie meist problemlos anwurzeln. Diese Methode ist besonders effektiv, um größere Flächen schnell zu begrünen oder die Pflanze an Freunde weiterzugeben.
Über die rein gärtnerischen Aspekte hinaus gibt es noch einige interessante Hintergrundinformationen zum Gewöhnlichen Wassernabel, die sein Bild abrunden und sein Verständnis vertiefen.
Wissenswertes über Hydrocotyle vulgaris
Der Gewöhnliche Wassernabel ist nicht nur eine dekorative Gartenpflanze, sondern auch ein Beispiel für die Anpassungsfähigkeit der Natur an feuchte Lebensräume. Seine botanischen Besonderheiten und seine Rolle in verschiedenen Ökosystemen machen ihn zu einem faszinierenden Studienobjekt. Einige wissenswerte Fakten runden das Portrait dieser besonderen Staude ab.
Botanik und Verbreitung
Botanisch gehört der Hydrocotyle vulgaris zur Familie der Araliengewächse (Araliaceae), was ihn mit bekannten Pflanzen wie Efeu oder der Zimmeraralie verwandt macht. Sein botanischer Name leitet sich von den griechischen Wörtern „hydro“ für Wasser und „kotyle“ für Schale oder Nabel ab, was auf seine wasserliebende Natur und die nabelartige Blattform anspielt. Die Pflanze bildet als Frucht kleine Nüsschen aus, die zur Verbreitung beitragen können, obwohl die vegetative Vermehrung über Rhizome und Ausläufer in der Praxis dominanter ist. In der Natur ist der Gewöhnliche Wassernabel in weiten Teilen Europas verbreitet, wo er in Mooren, an Seeufern und in feuchten Wäldern vorkommt. Seine Anpassung an unterschiedliche Wassertiefen – von 0 bis 120 cm – zeigt seine Flexibilität und macht ihn zu einem wertvollen Element in der Renaturierung von Feuchtgebieten. Giftig ist die Pflanze nicht, was sie auch für Gärten mit Kindern oder Haustieren unbedenklich macht.
| Name Deutsch: | Gewöhnlicher Wassernabel. |
| Name Botanisch: | Hydrocotyle vulgaris. |
| Wuchs: | Wasserpflanze, kriechend, krautartig, ausdauernd, ausläuferbildend, 5 bis 10 cm hoch, 0 bis 120 cm tief. |
| Wuchshöhe: | 5 - 10 cm. |
| Blatt: | Immergrün, rundlich, schildförmig, gekerbt, glänzend, wächsern, grün, bis zu 4 cm Durchmesser. |
| Frucht: | Nüsschen. |
| Blüte: | Grünweiß, doldenförmig, wenigblütig, radiärsymmetrisch, klein. |
| Blütezeit: | Juli bis August. |
| Wurzeln: | Rhizome. |
| Boden: | Feuchter, nährstoffarmer und kalkarmer Untergrund. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Pflanzen pro m²: | 9. |
| Eigenschaften: | Der Hydrocotyle vulgaris (Gewöhnlicher Wassernabel) ist eine in Nordeuropa bekannte Wasserpflanze, die sich auch hervorragend für Aquarien eignet. Er kann bis zu 120 cm unter der Wasseroberfläche angepflanzt werden und füllt damit das Gewässer mit seinem wunderschönen, grünen Blattwerk. Vom Grund wächst diese Pflanze der Oberfläche entgegen, bis die Blätter bis zu 10 cm aus dem Wasser ragen. Gerade während der Blütezeit in den Sommermonaten ist dies ein besonders toller Anblick. So platziert werden die kleinen Blüten zu echten Hinguckern und bieten eine willkommene Abwechslung in jedem Garten. Es können bis zu 9 Pflanzen pro Quadratmeter eingesetzt werden, wobei ein Abstand von 40 cm einzuhalten ist. Der Hydrocotyle vulgaris benötigt sehr viel Licht, um gut zu gedeihen und den Gartenfreund mit seinem besonderen Blattwerk zu erfreuen.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Der Gewöhnliche Wassernabel, botanisch Hydrocotyle vulgaris, ist eine faszinierende Wasser- und Sumpfpflanze, die mit ihrem einzigartigen Habitus und dem immergrünen Laubwerk eine besondere Note in feuchte Gartenbereiche bringt. Als ausdauernde, krautige Pflanze bildet sie ein dichtes, kriechendes Polster und eignet sich hervorragend für die Bepflanzung von Teichrändern, flachen Wasserzonen und naturnahen Feuchtbiotopen. Ihre Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Wassertiefen macht sie zu einer vielseitigen Bereicherung für jeden Garten mit Wasserbezug. Portrait des Gewöhnlichen WassernabelsDer Gewöhnliche Wassernabel präsentiert sich als bescheidene, aber äußerst charakteristische Erscheinung in der Welt der Wasserpflanzen. Seine europäische Herkunft prädestiniert ihn für den Einsatz in naturnahen Gartenteichen und Feuchtgebieten, wo er mit seinem unverwechselbaren Wuchsbild überzeugt. Die Pflanze entwickelt sich aus kräftigen Rhizomen und breitet sich durch Ausläuferbildung langsam, aber stetig aus, wodurch sie mit der Zeit flächige, grüne Teppiche bilden kann. Herkunft und.... |
Pflanz- und Pflegetipps Hydrocotyle vulgaris / Gewöhnlicher Wassernabel
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
Sie suchen eine Alternative?
In folgenden Kategorien finden Sie schöne Alternativen zum hier gezeigten Artikel Hydrocotyle vulgaris / Gewöhnlicher Wassernabel:
